Indiana Tribüne, Volume 24, Number 180, Indianapolis, Marion County, 18 March 1901 — Page 7
Jndiana Tridune, 1.8. März VJ01.
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Die Strattdköttigm.
Von Otto Fels ins.
(Fortsetzung.)
JOTIS WEBER,
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( Ottmar Keller,
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Unttoutt! herrschte Armer! sie an. und in seiner Stimme zitterte ein so mächtiger Zorn, daß das Mädchen wieder irre wurde in dem Glauben, Hinnerk könne es nicht ableugnen. Bootsmann Riechers hed'd Vaddern un mi seggt, as hei taurügg kamen iun mi srigen wull (um mich anhielt), antwortete sie unsicher unter den starr aus sie gerichteten Blicken Hmnerks. Hei het seggt, de ganze Mannschaften" bon de grote LandSxpeditschon het sick in de Statschon Wiewer up 2id" nahmen, as Tt do, Sitt is! Hei het seggt, ick schall nich lur'n up di (nicht, auf dich warten) du hes: dien brun Wiew swur'n. dat du ehr bi'n Pastuur srigen wullst. wiel sei viel sei 'n wiel sei 'n Kind von di krieg'n süll (sollte), setzte sie fast unhörbar hinzu. Und dann, ohne auf den aus Hmnerks Munde kommenden unarticulirten Laut zu achten, fuhr sie sestern Tones fort: Un dorüm heww ick di nich inlaten as du taurügg kamen büst, un heww di dien' Ring un Am'let (Amulet) wedderschickt. dorüm kzeww ick 'n Kranz dörchrät'n (durchgerissen) un buten (außen) an de Dör uphungen nich wiel ick't mit'n annern Hollen (gehalten) heww! Ein gräßliches Lachen und gleich da rauf ein leises, lan'g anhaltendes Wimmern aus der Koje her ließ sie erschreckt zusammenfahren. Hinnerk! rief sie und kniete neben dem Bette nieder, Hinnerk, wat is di? O du mien leiw Gott! Hinnerk, wat is? Un dorüm. dorüm! Um so'n Schurkenkirl, de sick vor den Awslag (AbWeisung) hat rächen wullt mit 'ne verdämmte Lag, dorüm möt ick taum Mörder ward'n! schrie Hinnerk und schlug sich mit der geballten Linken vor die Stirn, dorüm, üm so'n Schandläg! Tat is nich woahr, Hinnerk? 'wiß un waraftig nicht woahr? fragte Miete in zitternder Erregung mit fliegender Brust. Du hcst dat glöw'n künnt von mir? fragte Hinnerk mit schmerzlichem VorWurfe zurück.. Hest du nicht glftri, dat ick dat sülwigte dhan harr(dasselbe gethan hätte) UN mi inlaten ha mit den Maler? war Miekes Entgegnung. Un dat is ook nich woahr? Frag em sülw'st, wenn du mi nich mihr glöwst! Frag wen? gab Hinnerk erstaun! zurück. Den Maler! , Den Doden fragen? Och Unsinn! Den Lewigen! Schall ick em raupen? (rufen). Mieke! schrie Hinnerk,' und die Thränen liefen ihm die unter der Sonnenbräunung erbleichten Backen herunter, hei lewt? Ick h:ww mi vörhen nich verhürt? Hei is nich il Ttiu). . . .
Jawoll, Hinnerk; hei lewt! Heft du dat nich all ihr'n müßt? (schon vorher gewußt). Da ergriff Hinnerk ihre Hand mit seiner Linken, preßte beide Hände ge-
gen seine heftig wogende Brust und blickte empor zur Dccke.mit glänzenden. überquellenden Augen. So lag er eine lange, lange Weile. Und als er dann das Auge zur Seite wandte, wo Mieke Claßen neben dem Kojenbette kniete und ihn anblickte, un verwandt, in sicherm Glücksbewußtsein, da war Hinnerk Kruse ein anderer ge woroen. Das Mißtrauen, der Jähzorn, der Trotz und die Rochgier waren von ihm abgefallen in dieser Spanne Zeit, und er war demüthig geworden, demüthig und voll des inbrünstigsten Dankes, der ihm heiß aus ttm Herzen empordrang und in heißem Strome aus den Augen quoll. Gott in' hogen Himmel sei belobt! flüsterte Mieke Claßen, nu is't all wed. der gaud. Un' dit? fragte Hinnerk. indem er den verbundenen Stumpf seines rechten Armes hochhielt, un' dit hier? Und troZ der Schmerz:n lächelte er dabei.
ibrer Antwort gewiß. Och dit
mmt hauchte einen Kuß aus den wachsbleichen Obsrarm. wo die Binden
einen kleinen Raum frei ließen , dit, mien leiw Hinnerk. is dat best'! Nu irst blln ick ruhig in mien Glück! Ahn' dit wull ick di goar nich! Sie lachte dabei; und als Hinnerk sie ansah. drückte sie das thränenüberperlte Gesicht gegen seine Kissen. Bei' der liefen Bewegtheit ihrcö Gemüths in di:sem Momente konnte sie es nicht so sagen, wie sie es meinte: nun erst konnt? sie ruhig ob der Dauer ihres Glücks sein, wo der Arm ihn täglich und stündlich daran mahnte, wie sich Charakterwildheit und Zügellosigkeit rä chen am eigenen Leibe, nun erst fühlte sie sich sicher, wo der Anblick dieses Armes auch ihr jeden Tag und jede Stunde zurief, jeden Tag und zede Stunde daran mahnte, wohin der Mangel an Vertrauen in der Liebe führt! Hinnerk legte der Knieenden die Linke leicht um den Racken. Ahn' dit wull ick di gar nich willst du mi denn, den arm' Krüppel, dei man blot noch half, arbeiten kann, Mieke? Sie spranq auf und rief p"J hellem
Jubel im Klänge der Stimme: Ja,
mzen .ömnerk. lck wm du un ux karm
arbeiten vor iwei tck bün kein StaDtfröl'n. die blot in de Stuw sit--ten kann! Ick ward' di helpcn. wo't nödig is,' mit mien beiden gesund'n Arm! Da schlang er den ihm gebliebenen gesunden Arm fest um sie und zog sie zu sich nieder. Ick will't liehr'n (lernen), mien Schülligkeit ook mit den ein' Arm to dhaun, sagte er leise und küßte sie, un der do bawen in sien' Him-
mel, de ward mi jo woll ook dorbi helpen! Plötzlich erschien der Arzt wieder in der Hütte am Semaphorenberge. Wie vom Donner gerührt, blieb er in der Thür stehen, als beim Kreischen der rostigen Thürangeln Mieke bnd Hinnerk rasch voneinander abließen, so rasch, daß Hmnerks Kopf bei dem plötzlichen Ruck hörbar gegen die Wand bummste. I da soll doch aleich....! rief der Ooctor erstaunt aus. Jungfer Claßen, setzte er dann mit ernster Miene hinzu, der Krank: wird sich doch nicht aufgeregt haben? Ich hab's streng -ver-boten, überhaupt bloß mit ihm zu reden! Wo ist denn der Alte, der aufpassen und ihn Pflegen sollte, rh? 'n Abend ooZ, Herr Doctor! antworte!e an Miekes Statt Hinnerk mit breit lachendem Gesicht. Seins man nich bös. wir ha'm goar nich zusamm' ge-
red't; heißt das: d' letzte Zeit über. Und er lachte heiter auf, währendMiele sich zum Fenster wandte, um den Arzt nicht ihr tiei erröthendes Gesicht seben zu lassen. Dann aber drehte sie sich entschlossen um: Herr Doctor, was wir zusammen gered't ham, war nöthig un war gut, un mußte sein! 's wird 'm Hinnerk schon nichts geschad't k?a'm; gut wirds 'm gethan ha'm! Un pflegen thu ich'n! Der Dcctor machte ein schlaues Gesicht. Hm rlm, räusperte er sich. Gut gethan ha'm? So! Na, wollens wünschen. Wollen mal nach dem Puls sehen. Gift mal de Hand her, Hinnerk! De rechte, Harr Docter? fragte Hinnerk mit heimlichem Lachen. Jawoll; man fixing her mit! Kann ick nich! Dei möten Sei sich man sülwen ut't Pavpier wickeln oder is sei all in Spir'tus? Und Hinnerk lachte wie ein ausgelassen Kind. In seinem Glücksübermuthe, der uferlos sich Bann brach, konnte er sogar über die schrtckliche Verstummelung scherzen. Der Doctor sah kopfschüttelnd erst seinen Patienten, dann dessen Pflegerin" an. Ja, ja. Jung, dorüm hest di woll mit den Architekten rümmerslahn un 'n Ententauchen mit em veranstalt't? Na, nu geiht mi 'n Licht
up! St! machte Mieke, legte bittend ein:n Finger auf den Mund und zeigte auf Hinnerk, in dessen Gesicht bei der Erwähnung der Scene auf dem Wasser der Ausdruck der übermüthigen Glückfeligkit rasch einem tiefen, betümmer!en Ernste Platz gemacht hatte. Na joa. ick swieg all na denn man her mit de Linke. Jung'! So... Er seßte dem Jungen" an den Puls und zählte murmelnd: ein, zwei, drsi, vier, fünf, secbs, sieben, acht, en,
bischen, rasch, geiht. hei. vierzehn, fünfzehn, sechzehn, siebzehn, achtzehn, neunzehn, da. möt, ick. juch (euch), woll, gra-, tu-, lier'n, näg'en un twintig, dortig, einundörtig, tweiundörtig. dreiundörtig, vierun. ... fiewun...., na, ick denk, wie kän't laten: 'n bischen rasch geiht hei jawoll, äwe? dat Wundfewer is noch nich dor 'licht is der Jung' so 'n Bär, dat hei ganz ahn' Wundfewer davonkümmt! In dem Augenblicke klopfte es an die Thür. Auf Mieke und Hinnerks gleichzeitiges Herein!" öffnete sie sich, und der Baron Barnow erschien mit einem kräftigen Guten Abend mitsammen' in der Stube. Er fragte Hinnerk. wie es ihm gehe, und sprach ihm Trost zu; bei seiner riefenmäßigen Körperconstitution" würde ja schließlich noch alles so gut ablaufen, wie man's unter sothanen Umständen" nur verlangen könne. Darauf räusperte er sich und fuhr dann fort, während der Arzt Mieken und dem eben eintretenden, irgend einem Draußenstehenden zunickenden alten Kruse Verhaltungsmaßregeln gab: Sagen Sie mal 5iruse Krusensohn rhemm! Ich habe da draußen, rhem, noch Jemanden mitgebracht, dem Sie wohl noch von Gottes und Rechts wegen ein Wort zu sagen hätten! Er wills Ihnen leicht machen und wenn Sie schon wieder so weit sind....? Da er morgen abreisen will, so wärs jetzt nicht grade unpaß, sollt' ich meinen. Ueber Hmnerks Gesicht zog eine dunkle Röthe. Er richtete sich etwas auf und fragte halblaut: Hei?! Und als der Baron nickte, raunte ihm Hinnerk schnell etwas zu. Der Baron erhob sich, öffnete die Thür und zog Herrn Wäldern ins Zimmer. Waldern trat auf das Bett zu. Einen Augenblick zögerte er. Dann aber gincein Zug tiefsten Mitleids über sein Gesicht, als er den Verletzten vor sich, sah, und er reichte ihm in stummer Beweung die Hand. Hinnerk öffnete dieLippen und wollte etwas sagen. Aber als sein Blick dabei über Mieke flog, stockte er. Erst nach einem vergeblichen Versuche gelang es ihm, einen Laut aus der Kehle zu bringen. Herr M..., Herr Waldern ich hab unrecht gehabt und ich bitte Sie um. . . .
ayen ie's gut sein, Kruse. unter-
brach ihn Waldern, der ihn vor dem i
Madchen nicht beschämen wollte, ich wollte nur nachsehen, wie's Ihnen geht, ehe ich von hier weggehe. Dann brach er rasch das Gespräch ab, schüttelte seinem ehemaligen Feinde noch einmal die Hand und schritt zu Mieke hinüber. Aber jetzt machte der Doctor kurzen Proceß mit den Anwesenden; er trieb sie, mit Ausnahme des alten Kruse und Miekes, alle hinaus. Der Kranke habe nachgrabe genug geschwatzt und schwatzen gehört, jetzt müsse er Ruh: haben, unbedingt, sonst passire am Ende trotz seiner Riesenkräfte doch noch ein unangenehmer Zwischenfall." Er selber verließ als letzter das Zimmer und stieg mii dem Baron und Waldern vollends den SemaphorenHügel hinauf, von dem aus die Herren noch einen Blick auf das Mondscheinül)ergossene, leise gegen die Dünen bnmdende Meer thun wollten. Auf dem Wege dahin, den der in dicke Plaids gewickelte und sich noch ein wenig fchwach in den Beinen fühlende Walvern nur in sehr langsamem Tempo zurücklegte, erzählte ihm der Baron, was sich während des zweistündigen Schlafes Walderns alles im Gastbofe begeben. Zuerst, daß die schöne Frau Mi" bei ihrer Rückkehr aus der Signaler-Hütte" 'Besuch auf ihrem Zimmer vorgefunden hätte Herrenbesuch! Ja, ja, ich weiß! versetzte ein wenig
ärgerlich-ungeduldig der Architekt, dem der Geheimrath Berger mit etwas zudringlicher Gesälligkeit diese Neuigkeit aleich nach den Abendessen zugeflüstert
hatte. Aber wer ist denn der Mann
eiaentlich?
' Darauf wußte Baron Barnow keine Auskunft zu geben. Er erging sich in allerlei Muthmaßungen, die übrigens auch unter den fonstigen Bewohnern
des Strandhotels circulirten und sämmtlich darauf hinausliefen, daß
der so plötzlich nach Santien verschneite
Herr, welcher der schonen Mira
eine ziemlich heftige Scene auf ihrem
Zimmer gemacht haben sollte, wohl ein früher begünstigter, dann aber abgeschüttelter Liebhaber von ihr sein
mune.
Waldern hörte kaum zu. Das hatte
er sich schon nach der ersten Mltthel-
lung über diese seltsame Affaire selber
gesagt. Wenn man weiter nicht
wußte! Darum eben hatte er sich ja
kurzerhand entschlossen, mit der näch-
sten Morgenfrühe feinen diessommer
lichen Bade-Aufenthalt zu beendigen! Wahrhaftig, er war nicht eifer-
süchtig, obgleich er seit heute Ursache zu haben glaubte, daß die schöne
Mira...! Aber wenn solche Dmge Pas sirten. . .!
Sie hören ja gar nicht zu, lieber
Waldern, sagte da plötzlich der Baron,
indem er seinem m der That vollstan
dig inGedanken versunkenen und durchaus unaufmerksamen Begleiter auf die
Schulter ilopfte, und ich mn grade da
bei. Ihnen etwas zu erzählen, was Sie
als den, soviel ich weiß, noch Nicht ganz
ausgezahlten Erbauer des Strandho
tcls vielleicht noch mehr interessiren dürfte als die Liebhabereien der schö-
nen Frau Reßlasf!
Waldern sah ihn besorgt-fragend
an. Sie meinen doch nicht etwa. . . . Ist's was mit Herrn Löwe? fragte er
dann hastia.
Jawohl, meine ich! Töin Sie, wie
wir Herrn Löwe fanden, als uns sein
langes Ausbleiben auffiel und wir ihn
überall suchten? Er saß auf Ellsens
Ruh" Sie wissen ja, die kleine Aus-
sichtsöank in der Buchen-Schneise hin-
ter dem Gasthof und setzte sich
grade einen Revolver an die Stirn Der gute Mann ist so ziemlich danke
rott und wollte seinem Leben ein Ende
machen!
Und? fragte Waldern athemlos.
und. . .? Na und! Da haben wir ihm natürlich den funkelnagelneuen Sechsläufer weggenommen, ihm eine ganz gehörige Standpauke gehalten und ihm das Ehnn wort abverlangt, daß er solche Dummheiten nicht wieder Probire! Ich glaube übrigens, setzte derÄaron sarkastisch lächelnd hinzu, Herr Löwe ist auch noch durch anderes als nur durch sein Ehrenwort an das Leben gefesselt: er gestand uns hinterher, daß er sich den Revolver wohl alle fünf Minuten einmal an die Stirn gesetzt hätte, aber es wäre ihm jedesmal, wenn das kalte Cisen ihn berührt hätte, ganz eigenthümlich zumuthe geworden", und er hätte immer wieder gezaudert, abzudrücken! Vermuthlich hätte er ohne unser Dazwischenkomm dieses Solo-Spiel noch ein Weilchen fortgesetzt, und dann, wenn er schließlich wirklich abgedrückt hätte, ausfindig gemacht daß er vergessen hatte, die Sicherung" des Revolvers aufzuheben! Der Baron lachte so herzlich bei der Erinnerung an die Scene im Walde, wo ein ungeschickter Speculant sterben wollte, aber selbst zum Sterben kein Geschick und vielleicht auch nicht den Muth dazu besaß; er schilderte den bleichen und zitternden 'Banquier mit dem Revolver zu sechs Personen" so drastisch, daß auch Herr Waldern mitlachen muhte, trotzdem- ihm der Ge danke an Frau Mira und wohl noch mehr an die letzt5"noch ausstehende Rate der Bausumme im Kopse herumging. Als die beiden Herren so in heiterper Laune auf der Kuppe des Hügels ankamen, fanden sie dort den heim rqtd. welcher aus. berrn Wäldern zu?
Wornen as Well as Men
Are Made Miserable by Kidney Trouble.
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Kidr.sy trouble preys vpon the rrrind. disourages and lessens ambttion; bsauty, vigcf
and cr.eeriulness scon ö.sa -pear when the kidney: are out of orcer or d seased. Kidney trouble has becc rne so crevalent
that it is nct uneornrnen ser a. child to be born e. afflicted vith veak kid-
yif- r.eys. If the child urin-
ates tco ctten. it the
urine scalds the flesh or if, when the child reaches an age when it should be able to control the passage, it is yet afflicted with bed-vetting, depend upon it. the cause of
the cifficulty is kidney trouble, and the first
ten should be towares the treatment of
(hese important organs. Th:s uncleasant
trouble is dv.e to a diseased ccnciticn of the
kidneys and bladder and not to a habit as most people suppose. Wcmen as well as men are made miserable with kidney and bladder trouble. and both reed the same great remedy. The mild and the immediate effect of Swamp-Root is soon realized. It is sold
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ing all about it. including many of the thousands cf testimonial letters recelveC from sufferers cured. In writing Dr. Kilmex & Co.. Binghamton, N. Y- be suxe ar.d
mentien tbis (aper.
35XKtM!fiä lI J"jü!if4!jf r V''', fcäsffijj ffi'Jfeftffij
Iloine cf Swautp-Root.
lajtm und lont zuflüsternd fein Beileid" aussprach. Verwundert fragte der Architekt, ob der Herr Geheimrath sich nicht Versprochen hätte; er habe wohl sicher Glückwünsch" sagen wollen? Da schüttelte aber Herr Berger den Kopf und sagte mit erstauntem Bedauern: Ach Sie wissen wohl noch gar nicht ? Na denn, nichts für ungut. setzte er hastig hinzu und wandte 'sich sich zur Völligen Verblüffung Walderns schnell ab. Der Architekt konnte indes nicht lange darüber nachdenken, was das zu besagen habe, denn plötzlich tauchte vor de verwunderten Gesellschaft der keuchend den Hügel emporhastende Banquier auf. Meine verehrten Herrschaf-
ten, rief er, feinen leichten Strohhut schwenkend, vergnügt aus, ich habe die
Ehre, Sie allerseits zu begrüßen! Auf ein Wort, Herr Waldern! und er zog
den Architekten beiseite, lebhaft auf ihn einsprechend. Als die beiden nach einer kleinen Weile zu der sich flüsternd über den unerwarteten Stimmungswechsel des vorhin noch zu Tode betrübten" und jetzt himm;laufjauchzenden" Banquiers unterhaltenden Gesellschaft zurückgekehrt waren.und sick Waldern.lu-
stig vor sich hinpseifend, neben dem sich
am AbHange der Dunenknppe lagern
den Baron auf das spärliche Gras ausstreckte, nöthigte der augenscheinlich
wieder einmal ganz oben" befindliche Herr Löwe auch, die beiden Damen
Tonnies, sich zu laaern".
Dann erklärte er, sich strahlenden Ge-
sichts im Kreise umhersehend.- der hoch
aufhorchenden Gesellschaft, er habe sich
aus Anlajz einer bedeutsamen Gele
genheit" erlaubt (doppelte Rettung aus Todesgefahr", brummte Baron Barnow lächelnd und drückte mit den
Fingern einen imaginärenRevolver ab),
er yade jich. also aus ganz besonderm Anlaß erlaubt, Vorbereitungen zu ei-
nem kleinen Strandfeste mit nachfol
gendem Feuerwerk und Wasserfahren in mit Lampions beleuchteten Booten
zu treffen! In fünf Minuten späte stens würden die Kellner mit den Eis
kübeln natürlich Veuve Cliquot prima prima"! sowie mit Tragkörben ausgesuchte? Picknick-Delicatessen hier sein, während unten in der kleinen O-
Bucht die Boote anlegten, und man
würde zunächst ein Glas leeren auf das Wohl der beiden einem sichern Tode
Entrissenen, um sodann...
Oho! der Tod war ja gar nicht so
sicher, fiel hier lachend der Vater des
unten am Strande Donnerkeile su
chenden Edu ein. Oder vielmehr die
Sicherung" war zu fest, setzte der Ba
ron hinzu, wieder mit dem unsichtbaren
Revolver hannrend.
Eine Secunde lang verlegen, aber eben nur eine Secunde lang, sagte Herr
Löwe mit unterdrücktem Aerger: Ich meine selbstverständlich unsern verehrten Herrn Baumeister und Hinnerk Kruse Krusensohn! Ah, da sind ja meine 5iellner schon! Immer heran,
Leute, dalli, dalli! So. hierher mit den Kübeln, und hie? das große Tischtuch ausgebreitet, fix. ... So! Und nun. meine Damen, bitte ich von den
Eaviarbrotchen und was uns mem
Chef de cuisine", diese Perle seines
Jahrhunderts, sonst noch Gutes be
scherrt 5,at.den entsprechenden Gebrauch
!?N'
(Fortsetzung folgt.)
Ju einem Amtöv'orne-
her des Landkreises Elbinz kam dieser Tage ein als armer Schlucker bekannte? Mann mit dem Wunsche, 15 Mark für das Kaiser Friedrich-Denk-mal zu zeichnen. Auf die erstaunte
Frage, woher er bei seiner dürftigen
Lage die Mittel dazu habe, antwortete der Verehrer des Verstorbenen fchlag
fertig: Na. eck wull et afssette!" (Ich
will es absitzen!") Er soll schon manche Mark abgesessen" haben, daher
kam ihm der geniale Gedanke, seine Sitzsamkeit" auch einmal patriotisch" zu verwerthen. ES war schwer, 'ihm auseinanderzusetzen, daß solche Gaben
leider mcht angenommen werden.
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