Indiana Tribüne, Volume 24, Number 180, Indianapolis, Marion County, 18 March 1901 — Page 6
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Werthvolle Winke in Bezug aus die schwierige Kunst, dem Ansturm der Jahre Widerstand zu leisten und die Todesfurcht zu bannen, veröffentlicht der 94jährige Akademiker Ernest Legoutt in Paris. Der greife Ähriftsteller. der die biblische 'Grenze de menschlichen Lebens schon so lange überschritten hat und noch immer von beneidenswerther Frische und Rüstigkeit ist, führt u. A. Folgendes aus: Eines Tages plauderte ich mit einigen Freunden; einer von ihnen fragje mich plötzlich lachend: Wie haben Sie es nur angefangen, so alt zu werden?" Fragen Sie die Vorsehung, die mir mehr gewährt hat, als ich verdiene." erwiderte ich. In meinem Alter steht man oft allein. Ich aber lebe im Kreise meiner Kinder, meiner Enkel und meiner fünf Urenkel. Sie können sich die stets sich erneuernde Freude nicht vorstellen, die mir schon allein der Anblick dieser theuren kleinen Persönchen bereitet; ihre Heiterkeit, ihre Gesundheit, ihre Spiele, ihre Anmuth, ihre kleinen Ungeschicklichkeiten alles das bezaubert und rührt mich. Wenn diese kleinen 'Schelme mit ihren sonnigen Gesichtchen lachend durch den Salon tollen, so will mir scheinen, alZ leuchte das Tagesgestirn hinein. Nun wissen Sie ja, wie gesund die Sonne ist; ich wäre schon längst todt, wenn ich nicht diese , ganze kleine Welt um mich hätte. Das Glück erhält! Gn Anwesender, den ich besonders schätze, sagte darauf: Sie haben Recht, mein Freund, Sie sind vom Glück begünstigt. Aber es genügt nicht, glücklich zu sein, es genügt auch nicht, sich dankbar dafür zu erweisen. Man muß suchen, sich seiner würdig zu zeigen. Ein Privilegium, wie das Ihre, ist keine Sinekure. Sie müssen sich das stets vorhalten. Diele Augen. die S in ein solches Entzücken versetzen, stnd kleine Augen, die Alles sehen. Nicht eine unserer kleinen Schwächen entgeht ihnen. Man muß unausgesetzt aufpassen, um vor ihnen nicht herabzusinken. Vor Allem ist es erforderlich, ihnen nur gute Beispiele zu geben. Die Gegenwart von Kindern im Hause zwingt Sie zum Hervorkehren zahlreicher guter Eigenschaften und legt ihnen mehr als eine Entbehrung auf. Das Sichgehenlassen bei Tisch, die Leckersucht, die Gemeinheit der Sprache, die Härte gegen Dienstboten, die Spötteleien über die Abwesenden, das Wichtigthun, die Eitelkeit, die kleinen konventionellen Lügen das muß man sich Alles abgewöhnen, weil sonst die Kinder sich über uns lustig machen oder, was noch schlimmer ist, daraus für sich das Recht ableiten, das Gleiche zu thun. Das Glück erhält, sagen Sie. gut! Ich aber füge hinzu: Das Glück legt auch Verpflichtungen auf!" Eines Abends," so fährt Levouge fort, fragte mich einer meiner alten Freunde, als wir gemüthlich am Ka-
mine saßen und plauderten: Haben ! Sie Furcht vor dem Tode?" Durchaus nicht," erwiderte ich; und Sie?" Mein Gott, ich weiß nicht recht. Ich denke nie daran; und Sie?" Ich denke stets daran." Das muß nicht sehr lustig sein." Im Gegentheil, es gibt nichts, was beruhigender wirken könnte. Sie konnen sich nicht vorstellen, wie diese Nachbarschaft die Dinge auf das rechte Matz zurückführt! Wie schnell man mit unseren kleinen, ehrgeizigen Bestrebungen, unseren kleinen Prätentivnr?i und unseren kleinen Enttäuschun.gen sich abfindet! Alles Kleinliche im Leben verschwindet vor diesem gewaltigen Bilde! So kann ich freimüthig heraussagen, daß ich das Leben anbete und den Tod nicht fürchte ..." Vielleicht haben Sie ihn bisher nur aus sehr weiter Ferne gesehen?" Woher wissen Sie das?" Haben Sie sich je in Gefahr befunden?" Nein, nicht direkt; aber ich war ernsthaft bedroht."
Wirklich? Erzählen Sie mir das doch mal!" Sehr gern; denn ich habe da eine gehörige Mahnung zur Bescheidenheit erhalten, die auch Anderen als mir nützen kann. Im vergangenen Jahre kam ich sehr munter und frisch von meinem Landaufenthalt nach Paris zurück. Der Arzt, dem ich anläßlich meiner Heimkehr einen Besuch abstattete. fand, daß ich sehr gut aussähe; als ich daher einem Freunde auf den Boulevards begegnete, der mich fragte, wie es mir ginge, da sagte ich. rndem ich stolz auf meine Brust klopfte: Ich merke noch gar nicht, daß darin irgend etwas nicht mehr klappte. Es liegt also kein Grund vor, daß die Geschlchte zu Ende gehen sollte. Ich bilde mich eben zum Hundertjährigen aus." Er lachte über diesen Scherz; das schmeichelte meiner Eitelkeit und ich fügte hinzu:
Sehen Sie, lieber Freund, solange ich meine Feder, mein Florett, mein Rasirmesser und meine Gabel festzuhalten vermag, haben meine Erben
nichts zu hoffen. Und darauf entfernte ich mich, hoch befriedigt über mich selbst. Am nach
sten Tage hatte ich die Influenza auf dem Halse; zwei Tage später fielen
mir Feder, sflorett, Nastrmesser und Gabel aus den Händen u. ich brauchte vier Monate, um ste mühsam wieder aufzuraffen." Sie waren also sehr krank?-
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Der Arzt sagte m:r. vag ich ei7.:Z Tages nur einen Schritt cen der Lungenentzündung entfernt gewesen.. Nun denken Sie, eine Lungenentzündung bei meinem Alter! ... Ich legte mir vollständig Rechenschaft darüber ab. Änes Tages erschien mir der Tod sozusagen vor Augen. Ich sagte mir. vas ist vielleicht besser so. Da7.n ??erde ich den Meinigen vorausgehen, was ich a.i heißesten herbeiwünsche; denn das Wort Ueberleben" läßt mich erschauern. Und dann würde ich wenigstens den Bitterkeiten des Schicksals entgehen und jung sterben." . . . Gtadtlelöie Landbau'Blume.
Zu den merkwürdigsten Kansaser Plätzen, welche einst Großartiges als Städte versprachen und dann eines mehr oder weniger raschen Todes star ben. gehörte jedenfalls Runnymede. im Eounty Harper. Als Stadt hat sie freilich schon seit mehrerenJahren nicht mehr ezistirt, aber erst ganz kürzlich hat auch der Platz als solcher sein Dasein beschlossen, nach einer Geschichte, die auch unter den westlichen Buhmstädten eine ziemlich ungewöhnliche war. Indeß blüht neues Leben aus den Ruinen" doch lediglich landbau liches. Die Entwicklung hat also hier den entgegengesetzten Gang der sonst in unseren Tagen gewöhnlich vorkommen den genommen, vom Städtethum zu ländlicher Natur - Kindheit. Und das Land ist vorzüglicher Weizenboden. Runnymede- war keine amerikanisch: Mushroom" - Stadt der landläufigen, oft geschilderten Art; es war ein Klein - England im verwegensten Sinne des Wortes, und man sagte von dieser Stadt, daß es die einzige in der Welt sei, wo Engländer, Waliser und Schotten andere Menschenkinder gab es hier niemals, als diese Rassen, und überdies lauter waschechte Unterthanen der dahingeschiedenen Victoria mehrere Jahre harmonisch zusammenleben konnten Die ganze Geschichte von Runymede gehörte überhaupt nicht mehr der eigentlichen Buhmzeit an; sie geht in ihren Voranfängen nicht hinter 1882 zurück. In diesem Jahre kam Red Turnley, ein unternehmender junger Presbyterianer aus der Nähe von Belfast, nach dem damaligen ViehzuchtStädtchen Ealdwell und wurde .Cowboy". Auf der Viehweide lernte er einen vierschrötigen, rothhaarigen jungen Burschen Namens Charles Q'Connell kennen, einen Neffen des berühmten irländischen Freiheitskämpfers dieses Namens, und beide vereint stellten ein glänzendes Organisationstalent dar. Ned hatte keine Ruh:, bis er auch seinen Vater, einen irischen Orangisten vom reinsten Wasser, veranlaßt hatte, herüberzukommen. Hier sollte sozusagen ein Kindergarten für Engländer, und nur für diese, gegründet werden, und ein glorioses englisches Miniaturreich erstehen. Ned's Vater kaufte auch sogleich nach seine? Ankunft 10,000 Acres Land an. zu 53 den Acre. So trat die Stadt Runnymede in's
Dasein. Und wunderbar rasch verbreitete sich ihrRuf über alle britischen Inseln, und Dutzendweise kamen junge britische Unterthanen herbei und schlossen sich der Colonie an. Die Bauplätze
de? neuen Stadt verkauften sich inLon-
don. Manchester und Liverpool wie
heiße Semmeln! Es wurde ein elegantes Hotel gebaut, eine schöne Kirche errichtet die einzige protestantische Kirche in Amerika, welche nach St. Patrick benannt wurde und Golf-.
Crickei- und Fußball - Clubs wurden
gegründet. Viele der jungen Eolonisten brachten Jagdhunde aus England mit. und es wurde ein Hunde - Meister"
erwählt. Eine Menge Zeit wurde an
Pferderennen, Hahnenkampfe, Kaninchen - Jagden und anderen svecifiscb
englischen Sports gewandt; sogar
"Pnze ?lgyters wurden importirt. Zur äußeren Hebung ' Runnymede's wurde eine landwirthschaftliche Universität gegründet, deren Haupt - Cursus in dem Melken einer einzigen Kuh bestand, woran die etwa 80 Studenten sich nicht zu Tode studirten. Aber Anfangs der S0er Jahre, als sich in der Staatslegislatur eine Anti-Ausländer-Stimmung geltend machte, ging es mit der Herrlichkeit von Runnymede zur Neige, besonders da um dieselbe Zeit der alte Turnley aus dem Leben schied und Ned die Erbschaft über seine in Irland noch hinterlassenen ausgedehnten Güter antrat. Sehr schnell verkrümelten sich die Herrn und Herrlein nach ihrem Mutterlande. Es ist fraglich, ob die Weltgeschichte jemals Runnymede nennen wird. In Görlitz überfielder 28jährige Schneider Emmerich die 76iahrige Wittwe Trautmann in ihrer Wohnung, versetzte ihr acht Beilhiebe an die Stirn, raubte 180 M. und entfloh. Hausbewohner fanden die alte Frau in ihrem Blute schwimmend. Der Thäter wurde festgenommen. Die Frau ist ihren Verletzungen erlegen. Dem Bauunternehmer Moser in Bern wurden, während er sich beim Nachtessen im Souterrain befand, aus seiner im ersten Stockwerke gelegenen Wohnung 160,000 Francs in Papiergeld und Werthpapieren ge-
stöhlen. Der Dieb scheint mit den Verhältnissen des Befohlenen, dem am Tage vor dem Diebstabl zwei Kapitalbeträge von 60.000 Francs und 1XX) Francs zugegangen waren, die :r rit der Bank noch nicht hatte depoairen können, vertraut gewesen zu sein.
om Jnlande. Ein Fall furchtbaren Elends wurde im Gebirge bei Clear Springs, Washington County. Md., entdeckt. In dem Hause ihres dort ansäßigen Vaters wurde die 16 Jahre alte Carrie Knox an Lungenentzündung leidend und dem Hungertode nahe aufgefunden. Sie war zu einem vollständigen Skelett abgemagert und auch ihre Familienangehörigen waren dem Hungertode nahe. Auf einen merkwürdigen Grund hin hat Thomas Horn von Clinton County. im Gerichte zu Kokomo, Ind.. die Scheidung von seiner Frau beantragt. Horn gründet sein Gesuch nämlich damit, daß seine Frau, anstatt ihren Pflichten als Hausfrau nachzugehen, ihre Zeit damit zubringe, daß sie sich an das Uf:r deS an Kokomo vorbeifließenden BachZ setze und fische. Hat sie beim Fischen kein Glück, dann gerathe sie in üble Laune und mache ihm das Leben zur Hölle. Der Wachsamkeit ihres HundeS verdankt Frau Medenried, die in Wauwatosa, Wis., einen Kramladen betreibt, ihr und ihrer Kinder Leben. Sie wurde um zwei Uhr Morgen5 durch das Bellen ihres Hundes aus dm Schlafe geweckt und fand zu ihrem Schrecken, daß ihre Wohnung in Brand gerathen war. Sie hatte noch gerade genug Zeit, sich und ihre Kinder aus dem brennenden Gebäude zu retten. Das Gebäude wurde vollständig zerstört. DieEinfuhrvonEdelsteinen. besonders Diamanten, hat in New Jork eine bedeutende Zunahme erfahren. Während des Monats Februar wurden geschliffene Steine im Werthe von 51,171.313.60 und ungeschliffene Steine im Werthe von 5604,760.14 importirt, was im Ganzen 51.776.073.74 ausmacht. Die meisten der importirten Steine waren Diamanten. Während derselben Periode im Vorjahre hatte der Import von Edelsteinen einen Werth von 5573.000.79. Die New Yorker Gewerkschaften haben, nach europäischem Muster, ein Arbeitersekretariat errichtet, das erste in den Ver. Staaten. Dasselbe soll der Arbeiterschaft als Rechtsrath zur Seite stehen, sowohl dem einzelnen Arbeiter in Klagefällen, wenn er seine Rechte zu wahren hat, wie auch den Organisationen bei Abschluß von Kontrakten, in der Vertretung von Scbutzgesetzen bezüglich der Bauinspektipn. Tenemenhaus - Gesetze, sanitä rer Vorschriften, Fabrikoerordnungen und deraleicben. Ein Rechtsstreit, der kein Pracedenz haben dürfte, ist vor das Obergericht von Nord Carolina gebracht worden. Ein Neger verlangt, daß das Gericht ihm die Wiederzulassung in die Gemeinschaft seiner Kirche verschaffe, von der er ausgeschlossen worden ist. weil er bei der vorjährigen Wahl das demokratische Ticket gestimmt hat. Der Anwalt der verklagten Kirch stellt die Behauptung auf. dem Neger sei vollkommen recht gescheben. denn, indem e? den Vertretern der demokratischen Partei seine Stimme gegeben, habe er zugleich für das Negcrentrechtende. die Bundes-Versas-sung verletzende Amendement zur Staatsverfassung gestimmt; es sei dabcr vollkommen inOrdnung, daß seine Rassegenossen nichts mehr mit ihm zu zu thun haben wollten. Man darf gespannt sein, wie das Gericht mit dem sonderbaren Falle sich abfinden wird. An einem Wolfssteak hat sich neulich Charley Glück in Minneapolis, Minn., delectirt und das kam so. Sein Bruder John hatte eine Wette gemacht, daß er alle Wölfe, welche seine Freunde in Anoka erlegen würden, aufessen würde. Die Wette hätten außer ihm vielleicht noch ein Dutzend Andere gemacht und hätten sie gewonnen, wenn' nicht das Schicksal einem der Jäger einen Wolf zugetrieben bätte. der auch wirklich erlegt
wurde. Der Wolf war da, die Wette sollte bezahlt werden und nun war Holland in Noth. John Götz bekam plötzlich Magenschmerzen und ein Arzt bezeugte, daß er nicht im Stande sei, ein Wolf - Steak" zu essen. Aber Charley Glück warf sich kühn in die Bresche und erklärte, die Wette für seinen Bruder einzulösen. Und er hat es gethan. Im Beisein aller Betheiligten aß er sein Wolfssteak und erklärte, daß er noch nie etwas besseres gegessen hätte. DieZahl der nach Amerika auswandernden griechischen Frauen erhöht sich von Jahr zu Jahr beträchtlich. Die Aussichtslosigkeit, sich in der Heimath einen Wirkungskreis zu schaffen oder in die Ehe zu treten, ohne über eine Mitgift zu verfügen, treibt das weibliche Geschlecht dazu, sein Glück in der Fremde zu suchen. So haben innerhalb von zwei Wochen allein aus Arabien 158 Personen die Reise über das Meer angetreten, um in Amerika einer besseren Zukunft zu harren. Die Mehrzahl von ihnen waren junge Frauen und Mädchen mit ihren Männern und Brüdern. Sie hatten ihre kleinen Besitzungen verkauft oder Anleihen darauf erhoben, um davon die Reisekosten zu bestreiken und schieden hoffnungsvoll von ihrer alten Heimath. Nach Amerika, wo sie die Freiheit erwartet und sich die Möglichkeit eines Erwerbes bieten soll, werden ihnen bald noch viele andere griechische Frauen folgen. ,
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9 Man Hute sich davor! G Ql ,kebt ,wei Leiden, welche vlellelcht die eisten Schmerzen Verursache und bekannt sind als Hüften- und Nückenschmerzen. C Ist auch bekannt, daß St. Zakoös Hek da. best Hellmltttl da, IfL
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Ripans Tabules seern to agree vitit the stornachs of children, just as well as those of grown iip folks. " I give rny four year old boy Ripans Tabules when he f eels bad' says a gentlernan residing in Philadelphia, Pa., "but that does not occur often now. After I took his bottlc away srorn hirn he seerned to lose his appetitc and didn't care to eat. I heard of Ripans Tabules and gave hirn sorne. In a short tirne he could ea.t anything on the table. He is now a big, fat boy, weighing 69 pounds. Wc claim. his health comes from Ripans Tabules.'"
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