Indiana Tribüne, Volume 24, Number 180, Indianapolis, Marion County, 18 March 1901 — Page 5
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In ber Südseite Turnhalle wurde gestern Abend das achte Stistungsfest des Damensercins in festlicher Weise begangen. Die Turner uud die vielen Freunde des VcreinZ benutzten die gün stige Gelegenheit, dem Damenverein durch zahlreichen Besuch zu beweisen, daß sie dessen unermüdlichen Bestrebungen um die Prosperität des Vereins wohl zu schätzen und zu würdigen wissen. Der Saal war, wie es bei allen Veranstaltungen in der be liebten neuen Halle bis jetzt der Fall ge Wesen ist, bis auf den letzten Platz gc füllt. Das Programm war wieder eil: sehr reichhaltiges. Frl. Alma Bernd, die jugendsrische Sopranistin, deren liebliche Stimme schon einmal bei einer früheren Gelegenheit in der neuen Halle ertönte,, erfreute auch gestern wieder die Zuhörer durch den gcmüthsvollen Vor trag mehrerer Lieder. . Sie wurde von ihrem Bruder, Herrn Thcod'r Bernd , in taktvoller Weise alkompagnlrt. Ihrem Vortrage sowohl, als auch den
Vortrügen des Herrn ?l?thur Jung,!
Frl. Stella Haehl, der Frls. Alice M. Bay, Rosa und Lina Gutswillcr, sowie den jugendlichen Violinisten harvey und Ncllie Millc? wurde wohl Dcrdicntl'r herzlicher Brisall zu Theil. Hu dem hübschen Erfolg der Feier trug
2luZ dern deutschen Neich. Berlin. 16. März. Das Amerkenswertheste an der am Freitag und Samstag im Reichstag über das China.Abenteuer" geführten Debatte war. daß alle Parteien zeigten, wie sehr sie der China-Angelegenheit müde seien. Es war ein regulärer Chorus von Laßt uns machen, daß wir aus Cbina fortkommen." Die sozialistischen Redner sagten: Um jeden Preis aus China fort." während das Geschrei der Centristen und Freisinnigen lautete: Laßt uns China verlassen, sobald wir dies mit Ehre thun können." Selbst die Konservativen waren dieser Ansicht. aber alle Parteien stimmten darin überein. daß die 123.000.000 Mark, die verlangt wurden, bewilligt werden müßten. In der That, die ganze Ration ist der chinesischen Angelegenhn! müde, und dies gilt auch von der Regierung und den regierenden Fürsten, wie dies bei den Festlichkeiten in München ersichtlich wurde, als Prinz Ludwig von Bayern in eimn' Toast sagte: jit Alle wünschen ein baldiges und erfolgreiches Ende des chinesischen Krieges." Die Zeitungen beschäftigen sich alle sehr viel mit-der, letzten Rede des Grafen von Bülow über die chinesische An gelegenheit und namentlich mit seinen bestimmten Aeußerungen über die Stabilität des Dreibundes; alle bedauern aber, daß der Reichskanzler nicht im Stande sei' bestimmte Zusicherungen darüber zu-geben, wann der. Krieg zu Ende sein würde. Der Lokal-Anzei-ger" und die Bossische Zeitung" sind der Ansicht, daß der Friede noch weit
ab ist und die deutschen Truppen viel- I
leicht noch ein Jahr, ja vielleicht zwei Jahre in China bleiben müßten. Andere Zeitungen drücken Befriedizunq darüber aus. daß die Erkläiun-
!gen des Grafen von Bülow einiges 1 1 - i r x, r" Y r rn.
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das aus den Herrn Äcxbkc, Wm Wagner,
Louis Schaefcr, Ad. Zieglcr, Fred. ' zen zwischen Deutschland und Rußland
Mack, Franz Binning??, Jacob. Mayer
und Gco. Schmitt bestehende Doppcl Quartett des Manurchors durch seine gediegenen Vortrage bei. Herr 5)enry Victor, der erste Sprecher
des Vereins, zeichne! Pch gestern sowohl
als Redner, als auch als Sänger aus. Nachdem die erstcu Klänge der Ouver türe vcrllungen waren, richtete er folgende kernige Au spräche an die Vcr fammlung: Im Namen d-er DamenCektion des Südfeite Turnvereins begrüße ich Sie und heiße Alle herzlich willkommen. Der zahlreiche Besuch an dem heutigen Abend liefert dcu Äeweis, daß Sie die Thätigkeit und Bestrebungen der Tlil glieder ' der DncnSektion im Intereffe des Turn-Vereins anerkennen, und wird diese Ku.ndgeb.ung sicherlich ein Sporn sein fcfr die Mitglieder der Damen-Sektion, 'ihre bisher so erfolg reiche Thätigkeit 'fortzusetzen. Bald nach Glündunsi. des Turn-Ver
eins im Septkl?-.!brr lZ893 vereinigten sich
geworfen haben, oder doch wenigstens
auf die politischen Beziehungen, die teineswegs so kritischer Natur sind, als man allgemein angenommen hatte. Die Zeitungen loben die Offenheit des Grafen von Bülow, nur der Vorwärtö" bezeichnet die Rede als Eeschwätz". ' Was den Mgeblichen 'Protest Rußlands gegen die Bestrafung weiterer chinesischer Prvvinzialbeamten außerhalb von Pe chi Li arrgeht, so wird in hiesigen offiziellen Kreisen erklärt, daß dieser Protest nicht 55gen Deutschland gerichtet ffein Änne. da Deutschland, kein , Interesse mehr an weiteren Be-' strafnngen biibe. sondern vielmehr egen EnLlcmd And .die Wer. , Staä n, namerSich Äe Letzteren, da sehr vielec Amertkan?? außerhalb von'Pe chi .Li umoidet worden seien: ? . Ans den 'dieswöchentlichen VerHandlurgen im Reichstag ist ersichtlich, daß' von allen deutschen Kolonien Kamerun allein im Stande'ist, nicht nur 'seine eizenen Ausgaben -zu' decken sondern auch noch eincnUebtTrschuß äufzuweisen.wäh--rend die Verwaltung von Teutsch Ost AfÄla. dessen .Handel mit Deutsck ind
kaum Z Mill. Mark beträgt. 14 Ah
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sn 2M nach 4, Ost Wasl,!ngtW-.B,zug untt-stüjj, und fördern -t . i:.t.- c . jii t, U J I
rciutrtu u -ciumuuiiii, tuu, Kleide:, u. s. w. Tlie Clii-ag: Loaii Olliec " vl Qp iLaZhingtkn Ttr.
eine Ini.iTiT 3niPn untrr hrrn Vnmrv IiOini Mk Wstet. hauptsächlich
tf7' . f ..... . . ' i rt . r x a r !ge de? AtT, stände. d:e immer zu un Damen.Stti',on des d.,k! sind. S i i 0 II T ti .h ri l n a " i't hrtt I rr ri . l . i . , . w
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Zweck, den lcMn.'fowohl in wir:h iwe Bewrumm im Gange, die darauf
schaftlicher, wie sruch.in gesellschaftlicher iwzieU, einen riesigen Protest gegen w i - c.ivl - ri i
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t ic ! gu.M4Ufcti, iifc itviuuiwi I r . - t . . theuermig der Lebensmiitel zur Dieses Ziel tt ffitens der Damen, FM. Haben -würde, und die bauptsäch-
'j alle Zeit angestrebt -.worden, ihre Br j lichaie ärmeren Klassen, die 87 Prozent
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f j V M .4 .M V ft V M 4 V J. rjcDorden, welche tmÄetrag von nahezu Ein Tausend Dollars erreichen. Wir verdanken den Damen u. A. auch unsere prachtvolle Vereinssahne, ebenso habcn sich dieselbe ZJ.it.ciner Anzahl von Aktien bei dem Ban diescS hallen Ccbäi'.bes betheiligt. heute feiert nun die DamenSektion ihr . Stiftungsfest feit Gründung der selben; die Mitglieder des Turnvereins grulnen von ganzem Hcrzen und und knüpfen daran die Bi-ttc, daß Sie un-z auch in Zukunft beisteh?n möchten die edlen Aufgaben der Turerei, welche darin bestehen, die Jugend körperlich und geistig auszubilden, lotsen zu helfen. . Mit einem dreifachen Gut.tz!l auf den Damenverein schloß der Ücdner feine häusig von Beifall unterbrochene Rede. Aber nicht nur mit seinem Redner Talent, sondern ah mit seines Basses Grundgewalt wirkte gestern Abend Herr Victor mächtig, auf die Zuhörer ein. Fr trug die beiden Lieder Das theure Vaterhaus und W nicht liebt Wein, Weib und Gesang" in packender Weise vor. Ein gemüthliches Tanzkränzchen beschloß die in jeder Weife hübsch ar rangirte Feier.
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gCF In der Wohnung der Frau Mary McGauley, No. 435 W. Michi. gan Str., richtete gestern ein Feuer einen bedeutenden Schaden an.
Der St. Patricks Tag wurde
gestern seitens der Söhne und Töchter der Smaragd Insel am Nachmittag
durch eine Feier m der Tomlinson Halle
kr Nation ausmachen, . treffen würde., Der Protest, 'der . von : prominenten Frcuml in ÄTsden ausging, soll .chcn Mlionen von 'Unterschriften erhalten holen. Dcls Beswden:des deutschen Kaisers
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nxf uuu. ciiy, uci' ttr aber wahrscheinlich .. noch weitere zehn Tage vergehen, ehe er im Stande sein wild, sich wieder .öffentlich zu zeigen. Die Schmerzen .haben ganz nach-
gelassen Dei Kaiser empfängt täglich den Grasen von Bülow. General von Hahnke. 5hef seines Militär-Kabinets; Dr. Lucanus. Chef seines Cioilkabinets und einige andere Beamte aus seiner Umaebung. Der Ber. St. Botschafter. Herr Andrew I. White, befindet sich auf der Reise nach der Riviera. Er stattet augenblicklich dem Professor Fiske in Florenz einen Besuch ab. Sein: Memoiren sind beinahe beendet'. -Tc werden aber
erst, nach seinem Tode,.' vriöffentlicht werden!'.' . Der Hilfs -''Etationsvöteher Wcipert in Heidelberg, .der für den Eisenbahn - Unfall bcräntwlTrtlichlst. bei dem zwölf Personen ums Leben kamen, ist zu acht Monaten Gefängniß verurtheilt worden. . '!; Der Lokal-Anzeige, sagt in Bezug uf die, von Herrn A. I. Balfour.im britischen Unterhaus abgegebene Erklärung. daß England 'seine Armee verstärken müsse,, um seine Vertragsverpflichtungen erfüllur. zu '. können: .Wenn diese .Andeutung-wirklich ernst gemeint ist, dann muß Italien oder Portugal damit gernnnt sein. Auf jeden Fall ist Deutschland nicht der Berbündete, auf den, dies Bezug hat." Mehrere hiesige Zeitungen haben den letzten russischen, inspirirten Artikel über die Vereinbarung betreffs der Mandschurei abgedruckt, H dem erklärt wurde, daß Rußland die Mandschurei
zum allgemeinen esten der Machte be-
und am Abend durch die Aufführung der cfei halten werde..
us " anonqen .ion mn: eriritVt'Tflgebfdt- sagt dcir. sasc : :m
wen man ein (o heuchlerisches Doku ment liest." . Die Berliner Post" enthält eine mysteriöse, augenscheinlich -inspirirte Erklärung, dahingeheird. daß der preußische Kriegsminister gegen, Ende des Monats einen besonderen Dampfer abschicken werde, um Untersuchungen betrefss der chinesischen Häfen vorzunehmen. Am Schluß des Artikels heißt es: Es ist noch nicht bekannt, wer an der Reise theilnehmen wird." Man hat die verschiedensten Muthmaßungen darüber, was dies zu bedeuten hat. Die Russen oben auf. Peking. 15. März. Di- Russen haben noch am Freitag gewaltsam von dem Eisenbahngeleise Besitz genommen, um das in den letzten Tagen gestritten worden ist. und es wird jetzt von russischen Truppen bewacht. General Barrow, der Stabschefs des britischen Ober - Kommandeurs Gen. Gaselee. war in Abwesenheit des letzteren nicht willens, die Verantwortung für ein mögliches Blutvergießen ' zu Lbernehmen. Er hatte während des Tages eine lange Unterredung nit dem britischen Gesandten. ; Sir . Ernest Satow, der zur Mäßigung rieth.' Die Russen jubiliren. '' ' ' ; . . Berlin, 16. März.' Einer Depesche aus Peking zufolge waren die Chinesen, die in Amsuling Paß gegen die Deutschen, kämpften. .3000 Mann stark. Die Chinesen flohen in der Richtung auf Wu Täi. 25 Kilometer westlich von der großen Mauer. ' In Ma Sheug. am großen Kanal, fand die Kolonne des Obersten Fritzsche großeMengen von Kriegs- und Futter - Vorräthen. Was die Beerdigung der Königin Victoria kostete. L o n d o n. 16. März. Die Beerdigung der Königin Victoria hat
535.000 gelostet, von welcher Summe 511.400 für die Verpflegung der hohen Gäste von Auswärts ausgegeben wurden. Au z. Südafrika, Londo, 16. März. Eine Depesche aus Durban. Natal, sagt, daß die Boeren - Kommandeure jetzt in Pietersburg, im nördlichen Transvaal, eine Versammlung abhalten, um darüber zu berathen, ob es thunlich sei. den Krieg weiterzuführen. Einerlei welcher Art mich das Resultat der Unterhandlungen zwischen Gen. Kitchen undGenBetha sein wird, soviel steht fest, daß Gen. Dewet nicht in die Amnestie mit eingeschlossen wird. Ueber die Ansichten, die Gen. Kitchener über Gen, De Wet .hat. ist in Pall Mall nichts . bekcmnt. im Kriegsamt würde man aber lieber sehen, wenn Gen.Wet im. Gefecht Tetödtet, als gefangen Henomme.n werden würde. Einer der höchsten Beamten im Kriegsministerium sagte darüber zu dem Repräsentanten der Assocsirten Hresse: 'Ich kann micht einsehen, daß Gen. Kitchener die Uebergabe De Wet's unter irgend welchen Umständen anneymen "kann. 'Wenn er' ihn je in seine Gewalt bekommt, ist er gezwungen, ihn wegen Der angeblichen Ermordu.rg von Gefangenen prozessiren zu lassen. Ich hrge nicht den geringsten Zweifel, daß er von einem Militärgericht oder auch toi ewem Civikgericht zum Tode verurtheilt werden wurde; und wenn ein solches Artheil vollstreckt werden sollte, würde auf dem 'Kontinent und in Amertta ein 'fürchterliches Geschrei erhoben weiden. Ilnd in der That, es würde JedermaTkn'leid thun, wenn ein so tapferer Mann ein solches Ende nehmen würde. Wir können deshalb nur hoffen, daß De Wet eine Gelegenheit finden wird, dastand zu verlassen, oder daß er im Gerecht todtgeschosscn wird." LonDD-n. 16. März. Eine Depesche von Lord. Kitchener. aus Pretoria datirt. enthält die Mittheilung, daß der notorische Abel Erasmus, von Lydenburz.iwn der Kolonne des Obersten Parke nach Pretoria gebracht worden ist. Am Samstag sind beinahe 3000 Mann Truppen von Southampton aus nach Südafrika abgegangen. Ein neuer Prophet. London, 16. März. Aus Mengo, in Uganda, wird berichtet, daß das Erscheinen des neuen muhamedanischen Propheten in jenem Theil Afrikas grotze Aufregung verursacht hat. Dieser Prophet, der sich Muludzi Uganda nennt, proklamirt eine neue Lehre. Er ist ein Mann mittlren Alters, mit langem Bart und gebietenden Manieren. Er war der Hauptlehrer des fürheren muhamedanischen Königs von Uganda. Der neue Prophet brachte kürzlich allein zehn Tage im Wald zu. Als er zurückkehrte, erklärte er, von einem Engel mit einer großen Mission betraut worden zu sein. Die neue Lehre weicht im Ganzen von dem Muhamedanismus nur wenig ab, den Anhängern Muludzi's werden aber drei Laster erlaubt. De Rodays verwundet. Paris. 16. März. In dem Duell zwischen dem Grafen Boni oe Castellane und Herrn De Rodays wurde der Letztere verwundet. Er erhielt einen Schuß in den rechten Oberschenkel. Der Graf von Castellane blieb unverletzt, die Wunde des Herrn De Rodays ist nicht gefährlich. Es ist eine Fleischwunde und obgleich die Kugel noch nicht entfernt worden ist, sind die Aerzte doch der Ansicht, daß-Dr Rodays. in zehn Tagen wieder ausgehen kann.' . Das Duell fand um drei Uhr Nachmittags intan PareDes Pnnttö patt. :-. ... - ... ;c:PA'ti- . ;
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