Indiana Tribüne, Volume 24, Number 180, Indianapolis, Marion County, 18 March 1901 — Page 2
Jndiana Tribüne. 18. März 1901.
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Zu -n häufigsten unb unangenehm ften Milchfehlein gehört" tie. sogenannt
blaue L?ilch". Wir n.men Hier nicht
Erscheinung, daß d:e Müch gleich
blau auS fcem Euter kommt in Folge eines Pigments, das aus den aufgenommenen Pflanzen stammt. Diese Erscheinung kommt selten vor. ist ungefährlich und leicht zu beseitigen, indem daZ Mutter entsprechend verändert wird. Wir haben es hier vielmehr mit einer Erscheinung zu thun, welche gewohnlich 24 bis 48. zuweilen auch erst 72 Stunden nach dem Aufgießen der Milch im Keller entsteht, nachdem sie als untadelhaft gemolken und zum Aufrahmen hingestellt wurde. Auf der Oberfläche der Milch bilden sich dann einzelne kleine, blaue Flecke, zwifchen welchen zuweilen auch gelbliche und röthliche Punkte, aber in geringerer Ausdehnung vorkommen. Die blauen Flecken nehmen an Umfang rasch zu und kxdecken nach einher Zeit die ganze Oberfläche, oder es wird auch die ganze Milchmasse blau. Sobald die Milch, oder richtiger gesagt, der Käsestoff vollständig geronnen ist, schreitet das Blauwerden nicht mehr weiter. Läßt man solche Milch lange stehen, dann bedeckt sie sich mit einem weißen rauhen Anfluge; dic blaue Farbe geht m's blaugraue über und fcd endlich schmutziggrau, während der Rahm durch Luftbildung blasig wird. Die aus blauer Milch gewonuene Butter sieht blaugrau-mißfarbig aus. Dieser Milchfehler befällt sowohl den Rahm als auch die Magermilch und Mölke, nicht aber die Buttermilch. Die Art und Weise seines Auftretens ist eine durchaus 'unregelmäßige, manchmal wird die sämmtliche Milch eines Stalles von dem Uebel befallen, manchmal nur die einzelner Kühe, während die ihrer Platznachbarn frei bleibt. Den Tag darauf hat sich viel leicht das Verhältniß umgekehrt, indem die Kuh, die gestern noch gesunde Milch gab, heute blauwerdende Milch hervorbringt, und die Milch der Nachbarin, welche gestern noch den Keim des BlauWerdens in sich trug, keine Neigung hierzu zeigt. Auch findet sich häufig .das Blauwerden an dieses oder jenes Milchgefäß gebunden, ohne daß sich irgend welche Gesetzmäßigkeit erkennen ließe. Begünstigt wird die Blaufärbung der Milch durch höhere Temperatur bei hohem Feuchtigkeitsgehalt der Luft und geringem Wechsel derselben. Ueber die Ursache dieses Milchfeh. lers ist man lange Zeit im Unklaren gewesen. Schon 1833 haben Steinhoff und 1841 Fucks gezeigt, daß dieser Fehler Übertrager ist und letzterer wies in solcher Milch die Gegenwart eines bestimmten Mikroorganismus nach, den er jedoch nicht künstlich züchten konnte, weil die bakteriologischen Methoden damals noch zu unvollständig waren. Erst durch die späteren Untersuchungen von Neelsen, Hueppe, Heim und Gessard wurde nachgewiesen, daß die Ursache dieser Erscheinung eine winzige Bakterie, Uacillu cyanogc nus oder blauer Milch-Bazillus genannt, ist, welcher neben dem Milchsäure - Bazillus in der Milch wächst und sich vermehrt. Der blaue MilchBazillus gedeiht auch in nicht-saurer Milch, er macht dieselbe aöer nicht blau, erst mit dem Austreten der Milch-
säure tritt die blaue Farbe auf. Als
Träger des blauen FarbstosseZ ist wohi der Käsestoff anzusehen. Je nach der Beschaffenheit desselben wird die Milch durch den blauen Milchbazillu5 mehr oder weniger leicht oder garnicht gebläut. Bon Einfluß auf diese eigenthümliche Beschaffenheit des Käsestoffes kann sein: Die Fütterung und der Gesundheitszustand der Kühe, die Stallluft. Deshalb ist in vielen Fällen beim Auftreten blauer Milch auch eine Untersuchung des Gesundheitszustandes der Kühe und n'öthigenfalls eine entsprechende Behandlung derselden. Aenderung der Fütterung und Verbesserung der Stalllusi geboten. Der blau Milchbazillus kann außer in der Milch an allen Dingen haften, die sich im Milchlokale befinden, und von diesen auf die frisch eingebrachte
Milch übergehen. Der Milchfehler ist also ansteckend. Des Ferneren Hai Hueppe gefunden, daß das Kochen der Milch als ein Schutzmittel gegen das Wachsthum des Bazillus, nicht anzusehen ist, indem sich der letztere auch in gekochter Milch entwickelt und dieselbe blau macht. Nach dem Dargelegten lassen sich genllgend Mittel und Wege finden diesen Milchfehler zu' bekämpfen. Zur Verhütung des Auftretens der blauen
Milch ist vor Allem die peinlichste Sauberkeit ein unbedingtes Erforderniß, um die Ansiedelung der Bakterien zu verhindern. Schon beim Melken hat man sich der größten Sauberkeit zu befleißigen. Weiterhin sollten sammtllche Milchgeräthe und Gefäße mit größter Sorgfalt rein erhalten und zu diesem Zwecke täglich mit heißer Sodalösunq ausgespült werden. Fußboden und Wände des Kuhstalles, des Milchkellers. sowie der sonstigen Molkereiräume sind des Oefteren mit Kalkmilch
auszustreichen. Auch aus die NemerHaltung der Luft im K-uhstalle. wie im Milchkeller, muß peinliche Sorgfalt verwendet werden; dumpsige. heiße und mangelhaft gelüftete Stallungen tragen an sich schon zum Auftreten des Fehlers bei, wirken aber vielleicht noch mittelbar dadurch begünstigend, als als auch die Kühe sich unter diesen Verhältnissen nicht wohl befinden und die nicht ganz normal gebildete Milch
eine größere Empfänglichkeit für den Pilz zeigt. Da das Blauwerden erst mit beginnende? Säuerung auftritt, so ist das sicherste Mittel, demselben zuvorzukommen, die Milch vor dem Sauerwerden zu verarbeiten .und die Magermilch gleich zu verfüttern oder auf Käse zu verarbeiten. Wo das nicht möglich ist. muß die Milch möglichst kühl, unter 50 Grad F. aufgestellt und das Local und Geschirr gründlich rein gehalten werden, alsdann wird der vorliegende Fehler nicht leicht auftreten. Alle diese Vorsichtsmaßregeln bieten jedoch keine absolute Sicherheit. Durch unbekannte Ursachen kann sich ein Heerd der Infektion im Stalle oder im Keller oder sonst wo in der Wirthschaft gebildet haben, und plötzlich erscheint die blaue Milch, um trotz aller Vorsicht und Reinlichkeit nicht wieder zu verschwinden. Da hilft nun nichts als eine gründliche Desinfektion sämmtlicher Räume und Geräthe. mit welchen die Milch in Berührung kommt. Gründlich und umfassend muß freilich desinfizirt werden, so daß allenthalben sämmtliche Pilzkeime zerstört werden; denn eine oberflächliche Desinfektion nützt garnichts. Zunächst wird der Stall gereinigt, der Dünger herausgeschafft. Fußboden, Krippen, Wände, Decken, Fenster. Thüren, kurz das ganze Innere des
Stalles wird nnt einer Losung dop
Epilog mußte die ganze Bühne abgeräumt und neu in Ordnung gestellt werden, eine schwierige und viel Zeit verschlingende Aufgabe. So wurde denn der Vorhang niedergelassen und das Publikum mußte sich bescheiden, zu warten, bis der Regisseur Kitchener mit seinen Gehülfen die Bühne für die große Schlußscene hergerichtet hatte. An diesem Punkte'jcheint es angemessen, einen Blick auf die Einzelheiten des Reorganisationswerkes zu werfen, das die letzten zwei Monate ausgefüllt hat. Als Lord Kitchener das Eom mando übernahm, befand er sich an de Spitze eines HeercZ, das auf dem Papier 210.000 Mann stark war. Darunter befanden sich allerdings 20.000 Mann, die infolge von Krankheiten oder aus anderen Gründen kampfunfähiq waren. Weitere 50.000 Mann mußten zu Besatzungszwecken und zum Schutze der Verbindungslinien abgetheilt werden, fo daß für active VerWendung höchstens 140.000 Mann zur Verfügung blieben. Verstärkungen Waren nachgesucht worden und theilweise schon unterwegs, und der Oberbefehlshaber hat ein Heer ütm etwa 160.000 Mann zur Verfügung, das zur Hälfte aus Artillerie, Eavallerie und berittene? Infanterie besteht. Diefes Heer wird brigadenlveise operiren und jede Gruppe von Brigaden steht für sich' unter dem Oberbefehl eines Divisionegenerals. Die alten Divi-
pellschwefligsauren Kalkes sorgfältig sionsverbände sind in der Auslösung
bestrichen. doch ist streng darauf zu achten, daß das Desinfektionsmittel in
sämmtliche Fugen eindringt. In ahn
begriffen. Einzelne Divisionen, wie z.
B. die siebente, haben ganz aufgehört n kttfn CitJ sJf-t tm AAttim
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lirfifr Weise wird der Milckkeller be- nrigaoen tut eioe und Darunter
handelt. Statt deö Bestreichens mit sind nicht weniger als 26, deren Comdoppeltschwefligsaurem Kalk kann man , mandeure nur örtlichen und zeitweiliauch die betreffenden Räume ausschwe- ! gen Eommandorang besitzen. Diese feln. Man verbrennt in demselben ein ! Brigaden sollen in genauer systematinicht zu geringes Quantum Schwefel ! scher Weise zusammenwirken. Für die frei sestsrblossenen Tbüren und ??en- ! Zwecke des neuen eldzugsplanes ist
stern. Dieselben müssen niedrere ! das ganze Gebiet des Kleinkrieges wie
Stunden geschlossen bleiben, damit die schweflige Säure ihr Zerstörungswerk an den Pilzkeimen ausüben kann. Selbstverständlich sind Stall und
ein militärisches Schachbrett abgetheilt worden. Die einzelnen Vierecke werden mit Brigadetruppen bedeckt und jeder Brigade ist ihr besonderes Ope-
Milchkeller, ehe sie wieder in Benutzung ! rationsgebiet angewiesen. Sie bewegt .. - A l ' 1L A A - - - - A AK l a " X Ä AA A A AA i A Ä
genommen werden, sorgfältig auzulüften. Neben der Desinfektion der Räume hat die der Geräthe und Gesäße zu erfolgen, am besten ebenfalls mit einer Lösung doppeltschwefligsauren Kalkes, oder durch Waschen mit kochender concentrirter Sodalösung. Ehe die Geräthe wieder in Gebrauch genommen werden, sind sie natürlich mit reinem Wasser zu spülen. Wenn man in dieser Weise mit großer Energie und Eonsequenz verfährt, so wird es schließlich gelingen, den unheimlichen Gast wieder los zu werden. Nicht unerwähnt wollen wir lassen, daß schon mehrfach die Beobachtung gemacht wurde, daß der in Frage stehende Milchfehler sofort verschwand, nachdem die Kühe die früheren dumpfen. heißen und unreinlichen Ställe verlassen und in gesunden, luftigen Ställen untergebracht waren. Ferner hat man beobachtet, daß das Blauwerden der Milch auch aushörte, wenn eine Futterveränderung bei den Kühen vorgenommen wurde, wenn man u. A. von der Naß- zur Trockenflltterung überging. In solchen Wirthschaften, in denen die Milch, bei peinlicher Sauberkeit und kühler Temperatur ausbewahrt, süß ausgerahmt wird, zeigt sich
der Fehler selten oder niemals.
Kitchenerö neue Kriegführung.
Ueber die englischen Heeresverhältnisse in Südafrika während der letzten paar Monate gibt ein Berichterstatter dcr Londoner Times" in Victoria mancherlei Auskunft, die solchere Lestrn. die mit Kriegswesen und Krieg nicht aus persönlicher Anschauung vertraut sind. Aufklärung über verschiedene, ihnen bisher unklare Thatfachen bietet. Als Lord Kitchener den Oberbefehl übernahm schreibt dieser sach
kundige Gewährsmann sah er und die unter ihm stehenden Generäle sich einer Lage gegenüber, die derjenigen ziemlich ähnlich war, die Lord Roberts ein Jahr vorher vorgefunden hatte. Jm natürlichen Laufe der Dinge war ein gewisser Zersetzungsprozeß eingetreten. Die Truppen waren ziemlich locker über die beiden ehemaligen Burenstaatcn verstreut, Brigaden, die eigentlich hätten zusammenwirken sollen, hatten die Fühlung miteinander verloren. Auf den Verbindungslinien gab es Punkt?, wo ganze Bündel von Ea vallerie, Infanterie und Artillerie zusammengezogen waren, während andere nicht minder wichtige Punkte, unzureichend besetzt, jeden Augenblick einer Ueberrumpelung ausgesetzt' blieben. Es gab Stellungen von unzweifelhafter strategischer Wichtigkeit, aber ganz ohne Besatzung und ganze Bataillone fanden sich an anderen Stellen vollständig vereinzelt und nutz- und zwecklos aufgestellt. Züge und ganze Batterien Artillerie standen an Orten, wo nicht die allermindesie Aussicht aus
einen Burenbesuch vorlag. Niemand
wird Lory Roberts aus diesem Zustände einen Vorwurs machen wollen.
Es handelt sich nur um die unvermewliche Folge eines lange und weit hinausgeschleppten Feldzuges in schwierigem Gelände und auf furchtbar weit ausgedehntem Kriegsschauplätze und einer vollständigen ' Umwandlung . im Charakter des Krieges aus Seiten der Buren, die sich aus einem Vertheidigungsfeldzuge in einen offensiven Kleinirieg umgestaltet hatte. Das eigentliche Kriegsdrama war vorüber, aber es' folgte ein Eviloa ünd für dielen
sich in bestimmter Richtung und säubert ihr Gebiet, bis sie einen Punkt in
dem Gebiet einer zu einer anderen Gruppe gehörigen Brigade erreicht. Wird es rathsam erachtet, so tritt alsdann die Brigade ihren Rückmarsch an und streift abermals ihr besonderes Gebiet ab. Jm Allgemeinen aber ist die ganze Bewegung eine fortschreitende und nach dem Innern gerichtete, zugleich von Norden. Süden. Westen und Osten her, so daß im Nothfalle leicht vier Vrigadegruppen sehr schnell an einem Punkte gesammelt werden und ein überwältigendes Gewicht zur Geltung bringen könnten. Jede Brigade wird durch ihre Patrouillen mit den übrigen zur Rechten und zur Linken
in der Front und im Rücken Fühlung haben. Unfehlbar werden sie sehr bald mit dem Feinde in Berührung kommen. und wenn es den Buren gelingt, der einen Gruppe von Brigaden zu entrinnen, so werden sie nun dadurch einer der anderen Gruppen mitten in die Hände fallen, während sich hinter ihnen das Netz der übrigen schließt.
Die Vorkehrungen für die Proviantirung des Heeres sind sehr einfach und vollständig. Niederlagen sind in kurzen Zwischenräumen von einander eingerichtet und mit allen Bedürfnissen für Monate ausgestattet. Thatsächlich wird eine Brigade nicht mehr als zioei Tagemärsche von einer ProviantnieVerlage entfernt sein und sollte, was ja immerhin möglich ist, hier oder da der Feind einen erfolgreichen Vorstoß auf eine solche Niederlage' machen, so wird den zunächst betroffenen Truppen dadurch höchstens die Nothwendigkeit auferlegt, sich einen oder zwei Tage mit halben Rationen zu begnügen. Da sie immer in verhältnißmäßig gerinaer Entfernung von einer Niederla-
ge marschiren, dürfen sie sich mit leichtem Gepäck begnügen, und die reitenden Truppen werden außerdem über eine genügende Anzahl Handpferde verfüaen. um häusig wechseln zu können. Auch beim Sanitätscorps hat man ebenfalls aus den Erfahrungen des Krieges feine Lehre gezogen. Der ganze Plan ist verschiedentlich erprobt worden und arbeitet glatt und genau.
und sobald alles vollendet ist, wird an die Stelle der scheinbaren englischen Unthätigkeit und Defensive ein lebhaf-
ter rühriger Angriffskrieg treten. Es sei diesen Ausführungen hinzugefügt, daß sie vor den concentrischen Angriffen im südöstlichen Transvaal und vor De Weis Einbruch in die Capcolonie geschrieben sind. Diese beiden Ereignisse sowie zahllose Eisenbahnangriffe der Buren, zum Theil in unmittelbarer Nähe der Hauptcentren haben die Erwartungen des Berichte?statters bis jetzt nicht eben bestätigt.
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9Zc
Luzcemöurg. B i w i n g e n. Hier starb im AI ter von 78 Jahren der pensionirte Lebrer Pet. Sturm. Vater des Professor.
Sturm in Luxemburg. Büschdorf. Hier wurde eine Molkerei gegründet. K o p st a l. An Stelle des verstorbenen Gemeinderaths H. Tirbel wurdk der Schreinermeister Brosius geWählt. Niederkerschen. Jm Alte, VON 86 Jahren starb der Brauereibesitzer Bofferding. -Schillingen. Nach längere! Krankheit !st Wikh. Verg. Oberlehrer der Knabenschule .SchifslinZen, im Alter von 34 fahren aeltorben.
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gelb 40c; No. 4 gelb 36 - 38e:
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