Indiana Tribüne, Volume 24, Number 179, Indianapolis, Marion County, 17 March 1901 — Page 9
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Mein lieber Herr Redackttonär! AuS Tscheine sin ich glicklich fort im sin auch schon Widder in die Juneitet tehts, awwer ich hen noch nit zu die Lizzie was meine Alte iS gekönnt, weil mer hier in den oerdoUte Nest liege müsse, bis der Schnee von die Tracks geschwiept is. Sie wunnern, denk ich, daß ich meine Tripps all in so t große Hurrie mache kunn, awwer Sie kenne mich doc -ut genug un wisse auch, daß ich en so. 'oster Heller sin un einiges fertig bril.e, wo en annerer Mensch gar nit dran fchmelle kann. Den Weg sin ich, un diesmol hen ich's enselwe Weg gemacht. Un biseids das is es such gar' nit so hart auZ Tscheine eraus un nach die Juneitet Stehts zu komme. Nemme Se doch emal an, wie iesig de Scheinemänner nach die Juneitet Stehts komnie. 'Die Lah sagt, daß keine Scheinemänner inseit unzer Kontiie derfe un doch komme plentie von die Schinkos erei. Ich will Jhne jetzt noch verzehle, wie - ich die letzte paar Stunde in Scheine gepähst hen. Sehn Se emol eigentlich hen ich doch sarrie gefiehlt, die schöne Kontrie zu verlosse, bikahö ich sin doch arig gut getriet morde un denke Se emol die schöne Presents wo ich gekriegt hen. Ei tell juh ich hen alle Minnit wenigsiens siwwezehn mal nach den Back qegriffe, wo ich um rrein Neck geteit gehabt hen, for um zusehn, dag es noch da war. Wei mitaus den Back wär ich nit heim gsnge, lkwer wär ich in die Lehk aetschumpt. Jö .hen off kohrö mei Wick Widder uffgesedt, un do Hot jeder Mensch gedenkt, daß ich en Tschinko war. Ich sin in e Kraut von lustige Ariede? komme un do hen mer noch e ganze Latt Numtie mitauö Tie gepichelt un sm so vergniegt ge worde, daß ich mit die ganze Ääng Bruderschaft gepichelt hen. Ich hen sie auch verzehlt. daß ich nach vte Ju neitet Stehts gehn debt un do hen se all ihr Matter un Ohre uffgesperrt. Se hen mich gefragt: Tu fang wang lang, schun schon lang schah?" das meint uff gut deitsch: gehst du t Lbnbrie starte odder willscht du en Opium Tscheunt rönne? Do hen ich gejagt ich wißt noch nit. mehbie ich duhn den Ku rijassithee' Schapp uffmache. Weil se mic? all so gut geglicbe ben. do ot mich dann jeder von die Kraut e schö ueS Pressent gewwe,, wo ich in mein Vißnes brauch? könnt un mehbie gute JuhS for hätt. Der eine Hot mich e Schmohking Pe:p gewwe, die war auteseit, der annere Hot mich e feine? LehZ SchneiztLchelche gewwe. der annere e Buch, was in schein TeipZ geprint war un wo mer .nit gewu5l Hai, waZ owwe un waS unne war im noch en annerer Hot mich iewen sei Tochter, WaS e arig gukguckiqes Mä'oche war, geoffert, awwer sell hen ich off KohrZ refjuhst; wei die Lizzie hätt mich all meine Auge auSgekrajt. wann ich mit das Mädche heim wär komme un zwische Jhne un mich dehtS auch gar nit gut gucke. Wie ich gesagt hen, daß er sei Mädche behalte soll, do Hot er arig insoltet gesiehlt. Er Hot das for en Jnsolt genomme un die annere hen denselwe Weg gefiehlt. Es Hot nit lang genomme, do hen mer de schönste Krach gehabt un waS war das Riesolt? Verschmisse den se mich, daß ich salcht die Fitz hen kriegt un enauögeschmisse' hen se mich un uff mich erum sie se getrampelt, awwer es Hot mich glicklicberweis kein Harm aedabn, o kentralleer, daS bische Eckseitement war ganz gut for mich, awlver eS soll mich nor Niemand mehr sage, doß die 'SchwkoS nit siffileist un koltiwehtet wäre; wei die Fellersch hen mich fo diesent .verhammatscht, wie ich's auch in die Juneitet StehtS. w) doch die gebildete Leit so schrecklich plentie sin, auch nit besser hätt hiww: lonne. Der einzige Differenz iS der, daß ich in die Aunettet Stehts immer e Woch odder To außer Schehp un krank war, wann ich e Lickm hen kriegt. Awwer wisse Se. das kommt daher, weil die Amerrikenö toffer sin un die Sifflleisehschen nock aria dünn is. so daß wann mer t wenia dran schr'ätsche duht. reiteweg der Indien zum Vorschein komme dubt. Well, mei Spänking hen ich en mweg gehabt un ich hen gedenkt, daß daS so e schöne Abschiedsfeier genxfe is, daß ich nit sattisfeit hen sein könne, mitaus noch for ebbeS annerschter e wenig dran schkrätsche duht, reiteweg nach den Diepoh gange un es. Hot rrit lang genomme, do is es loögange. Bei Galle, wie sin mir aefloge! Do sin die Jenkies nit in it. WaS se for e Vauer juhse konnt ich noch gar nit auSfinne, ich denke eS iö so ebbeS wie eKambmeb,
schen vc? elektrische ässt!em. Wisse Sc. w7nn mc? in so e Kahr is. do geht mtc Owcnds in fei Klapp wie in e fcrschttlä. Hctell un wann mer morgens uffwache duht, dann is mer schon liettigsiens dusend Meils weiter, mit aus daß mersch nohtisse duht. Den Wrg könne Se sich denke, daß e nit lang genomme Hot, for in mei Kontrie zukomme. In' die Juneitet Stehts hen ich off Korhs mein Wick mit den Zopp dran nit gewohre. do sin ich widder ganz der Mister Philipp Sauerampfer, mehrstöckiger Haus-Propreie-ter un so fort gewese. In meine Gedanke siu ich schon heim gewese un hen auch schon die Lizzie en Rumpus rehse höre, do duhts uff eemol en Tscherk un bums do hocke mer in den Schnee fest. Mer sin all ausgestiege un hen uns in den Saluhn nierbei gehockt, wo ich auch Widder emol en diesente Droppe Vierche gehabt hen un wo ich auch mei Schnuffbacks hen fille könne. Ei tell juh, mei Nos Hot ordentlich gebrillt un geschmeilt, wie se den erschte Schnuff nach so e lange Rest Widder kriegt Hot. Well, ich hoffe, daß mer bald weiter fahre könne. Mein nächste Brief den kriege Se von daheim un wann ich mei Bein unner die Aerm mißt nehme un heim laufe müßt. Well gu bei un Tata, Womit ich verbleiwe Jhne kl,rn lieber . Philipp Sauerampfßr.
Merkwürdige äüetten. Unter den vielen Dingen, die die Franzosen von den Engländern angcnommen haben, ist das Neueste die Mode der Wetten, die sich mehr und mehr bei ihnen einbürgert. Früher wettete man nur auf den Rennplätzen, heute bieten die verschiedenenZwischensälle des politischen Lebens die Gelegenheit zu oft bedeutenden Wetten. Sitrbt ein Präsident, so wird über den Nachfolger gewettet. Man wettet über die Einberufung der Kammern, über die Chancen einer Auflösung, über die eines Staatsstreiches, über die Lebensdauer des gerade regierenden Cabinets. CloviS HugueS hatte eine Wette angeboten, er wolle auf der Tribüne eine Rede in Versen halten. Kein Ereigniß hat so viele 5zerausforderungen hervorgerufen, wie die DreyfuSAffaire? Viele liebten eS damals, die Stärke ihrer Ueberzeugung auf diese Weife kund zu thun. Das klassische Land der excentrischen Wetten ist aber immer noch England. -Da wird zum Beispiel eines Tages an der Thüre ei ner Kneipe ein Mann gefunden, der im Sterben liegt. Man nimmt ihn aus und bringt ihn in einen der Säle des Hauses. Sogleich werden Wetten eingegangen, ob er leben oder sterben wird. Ein Arzt wird gerufen, um sich seiner anzunehmen, aber Diejenigen, die aus seinen Tod gesetzt haben, wibeisetzen sich dem energisch, und der Mann stirbt. Ein andermal fällt ein Mann in die Themse. Sogleich setzen die Einen darauf, daß er schwimmen kann und wieder herauskommen wird, die Anderen darauf, daß er in Kurzem zu Grunde gehen wird. Aber Keiner bringt dem armen Teufel Hilfe, denn er hat gewettet, und daS ist heilig. Eines TageS wurde eine Wette auf 1000 Guineen abgeschlossen, daß der Thierbändige? Crocket über kurz oder lang von einem seiner Löwen aufgefressen werden würde. Strimutz erzählt in The Gaming Table" ausführlich eine ungeheuerliche Thatsache, die im Jahre 1812 passirt ist. Als der Wächter CrokeS emst seine Nachtrunde machte, sah er in seiner Nähe zwei Männer, von denen der eine sehr groß, der andere ganz klein war, die sich einer Mauer näherten. Wenige Augenblicke darauf wurde er Zeuge, wie der Gro ße von dem Zwerg aufgehängt wurde. Der Wächter trat sofort dazwischen, aber als der Aufgehängte wieder zu sich gekommen war. bedrohte er ihn mit Stockschlägen, und ebenso that der Zwerg. Der Polizist rief um Hilfe. Andere kamen hinzu und man führte die beiden Unbekannten zur Wache. Dort erklärte sich Alleö. Der Riese und der Zwerg hatten miteinander gespielt; der Erstere hatte sein Geld, seine Kleider verloren und chließlich sein Leb:n eingesetzt. Da er auch dieses verlor, schien es ihm logisch, daß der- Zwerg ihn aufhängte, und er tm pörte sich gegen den Polizisten, der ihn verhindern wollte, diese Ehrenschuld" zu begleichen.
Vermeintliche Uzerei
Wasserthal und Rosenzweig, die an der Börse zusammen ein guteö Geschäft gemacht haben, unternehmen daraufhin eine Vergnügungsreise nach Venedig, wo sie in einem feinen Hotel an der radle d'hote speisen. Während des EssenS wendet sich Wasserthal an Rosenzweig: Reich' mer daS Menuh!" Menü sagt mer!" corrigirt ihn dieser rasch nnd leise Nadierlich". antwortet WasserthTl höhnisch, wegen Dir werd' ich jü deln!Vom Verzeihen. Vergeben und Vergessen Wenn's jemand einmal thut.' So will ich ihn bewundern; Denn das ist Edelmuth! Ein zweites Mal verzeihen, Ist Schwäche, glaubt daran! .
Komödie der Zrrungcn. lluö dem FranzSsifjen deS 5Zearl Chsrleroi Erster anonymer Brief. 5)err Vicomte! Wenn Sie dieienige, die Sie lieben, erfreuen wollen, so schenken Sie ihr zu Neujahr da3 Brillantcollier, das im Scheufenster des Juweliers Armand Fröres äugenblicklich ganz Paris entzückt. Ein Freund, der es gut meint. Zweiter anonymer Brief. Herrn Vicomte de Pralle! Sie wissen, Herr Vicomte, daß Sie geliebt werden. - Wollen Sie den Beweis liefern, daß diese Liebe eine ge. enfeitige ist, fo räth Ihnen eine gute Freundin, als Neujahrsgeschenk dieienige Damenuhr zu wählen, welcbe Ihnen im Laden von Beaumont zuerst vorgelegt werden , wird. Herr Beaumont ist unterrichtet, wird aber Diskretion bewahren. Schreiben des Fräulein Susanne de - Hauterive an Herrn Vicomte de Pröville. Paris, zu Anfang des neuen Jahres. Herr Vicomte! Empfangen Sie hiermit den Verlobungsring und die Geschenke zurück, welche Sie so gütig waren, mir einst anzuvertrauen. Dieses Vorgehen dürste Ihnen dielleicht unerwartet komme, aber Sie werden sich jedenfalls zu trösten wissen, dessen bin ich sicher. Um mich zu verstehen, müssen Sie' sich schon eine längere Erzählung der Thatsachen gefallen lassen. Vor einigen Monaten hielten Sie um mich an wie böse Zungen versicherten, meines Vermögens halber. Das habe ich nicht geglaubt, und bin auch jetzt noch zu stolz, es zu glauben. ' Wir kamen Lberein, die Verlobung noch geheim zu halten und sie einem schönen Brauch gemäß erst zur Neujahrsfeier zu publiciren. Um das gleich vorweg zu nehmen, kurz vor Neumhr kam die Nachricht von dem Ableben, eines Verwandten meiner Mutter, auf deren Wunsch daher die Verlobung u Neujähr nur im engsten Familienkreise gefeiert wurde. Eine größere Festlich, keit wurde für die Carnevalszeit aufgespart. AlL Sie um mich anhielten, war ich 17 Jahre alt. heute bin ich nicht wenige Monate, nein viele Jahre älter geworden; doch das gehört hier nicht her. n einem Anfall von Backfischlaune beging ich die Thorheit, an Sie einen anonymen Brief zu richten, durch welchen ich Sie' veranlassen wollte, mir ein gewisse? Vrillantcollier auZ dem Schaufenster von Armand FröreL schenken. Nicht wahr, jetzt geht Ihnen ein Licht auf? Ich fand eS erklärlich, als Sie mir nicht daS theure Collier, sondern eine immerhin kostbare Damenuhr schenkten. Meine Nreude über dieses Geschenk war nicht von langer Dauer. Der Aufall führte mich in den La den von Armand FröreS, und in verzeihlicher Neugier fragte ich. weshalb daS Collier aus dem ' Schaufenster verschwunden sei. Wi: ein Blitz traf mich die Antwort. Sie hätten S vor längerer Zeit gekaust. Jedoch beruhkgte ich mich mit dem Gedanken, Sie beabsichtigten, mir den großen Schmuck zu der großen VerlobungS feier zu schenken. .Auch dieser schone Traum sollte bald zerstört werden. Vorgestern war ich in der großen Oper, und alS die Colotänzerin Mademoiselle Miramare auftrat, bemerkte man allenthalben, daß sie dak berühmte Collier trug. Ich nahm es wohl, zuerst wahr. Noch immer war ich thöricht genug, zu glauben, hier habe irgend ein neckischer Zufall sein Spiel. Ich wandte mich an meinen Onkel, den Oberst Fortcoeur, der Ihnen ja als Theaterhäbituö bekannt ist. und bat ihn, mich nur einmal einen Blick hinter die Cou-' lissen thun zu lassen. Nach langem Sträuben führte mich der Oberst endlich dort hin und eS gelang mir,' Frl. Miramare vorgestellt zu werden. ,- Welch' ein hübsches Collier Ihnen da der Vicomte de Prdville geschenkt hat!- , rief ich aus. Ah, das wissen Sie auch schon?" erwiderte sie. lachend. Und ich habe die Geschichte doch nur wenigen Freundinnen unter dem Siegel der Verschwieqenheit erzählt." Wie. eine Geschichte ist auch dabei? O .bitte, bitte, erzählen Sie!"' .Nun. die Geschichte ist kurz genug. Ich schreibe an den Vicomte anonym, er möge mir eine gewisse Damenuhr von Beaumont kaufen, und er ist so, nobel, mir dieses Collier zu schenken." Herr Vicomie! Bewundern Sie meine DeScretiyn! Ich . zeigte der Tänzerin nicht meine Damenuhr, obwohl ich sie krampfhaft in der linken Hand hielt. Ich wollte nicht diesen schönen Bund zerreißen, der Sie jeden falls trösten wird. - Ich verbleibe ' mit aller Hochachtung - Susanne de Hauterive. . -
Ein Gemüth. A.: Meyer hat Alles. waS er besaß, der Stadt hinterlassen." B.: WaS Sie sagen! was hat er denn hinterlassen?- A.: Fünf Kinder!- ' Fürcht bar. , Denke Dir nur. was ich bei meinem Manne wieder entdeckt habe. Er spricht, im Schlaf, ist das nicht schrecklich?" ?Ev,h!ti sll " KrtS ist V nr Mti-&i
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