Indiana Tribüne, Volume 24, Number 179, Indianapolis, Marion County, 17 March 1901 — Page 3
Sndkanl! TrkPKne, Sonntag, 17. März 1901.
M WM Kege.
"Roman
aul dem Nachlasse HznZ WacheuhusenS.
? -
(11. Fortsetzunq und Schluß.)
Da Hrz krampfte sich wohl in ihr zusammen; wie sie gedachte, was aus ihr geworben war! Sie sah sich noch, tote sie an jenem Abend in einer simplen Droschke davon gefahren war mit so viel Bitterkeit im Gemüth und doch so schonen Hoffnungen... Und so, m ihrer dürftigen Kleidung, scheuen Btt kes, nach so traurigen Erfahrungen, mußte sie hier vorübergehen, eine Verlassene, der die Schwelle versagt war, hinter der sie, eine unglückliche, derkannte Mutter, ihr Kind noch einmal suchte! Ein Zxrösteln bemächtigte sich ihrer. Schon zweimal war sie vor dem Haus I)ht und her gegangen. Sie mußte sich entschließen. Vor dem Nebenhcwse standen einige Mägde, plaudernd mit einem Soldaten, aber die kannten sie nicht. Die Thür des Hauses stand geöffnet; sie blickte in den ihr wohlbekannten fflur. blickte noch einmal hinuf zu der Etage, zu den Fenstern seines Privatzimmers, aber Alles war dunkel. Die Dämmerung wurde tiefer durch einige graue Wolken, die sich über das Firmament schoben, und da faßte sie denn endlich ein Herz. In einem Bo gen erreichte sie die Sandsteinstufen der Hausthür und trat entschlossen ein. Niemand begegnete ihr. Das HauZ war wie ausgchorben, nur das Fenster der Souterrainküche beleuchtete sie matt, als sie den Fuß auf die Stufen gesetzt hatte. Die Treppe mit dem weichen Läufer lag vor ihr. Bange setzte sie den Fuß darauf und erreichte mit kurzem Athem die Etage. Auch hier begegnete ihr Niemand. Alles still. Sie lauschte. Und da schoß ein Blitz aus ihren Augen. Sie sah die Thür der Etage nur angelehnt. Sie tastete daran. Die Thür gab nach. Sie sah den ihr wohlbekannte Corri dor vor sich und trat beherzt hinein. Auch hier Niemand. Plötzlich vernahm sie eine Kinderstimme aus dem auch halb geöffneten Spielzimmer des kleinen Harry. Ihr Herz erbebte, sie preßte die Hände darauf, trat an die Thür und da sah-sie im halben Dämmerlicht ihr Kind auf dem Teppich sitzen, mit Bausteinen beschäftigt, die es eben unwillig durcheinander warf. Niemand war sonst im Zimmer. Sie that den Schleier zurück, trat ein und eilte auf den Kleinen zu, der ihr erstaunt entgegen schaute. Sie kniete vor ihm nieder, ihre Augen leuchteten
vorGlllckseligkeit. wie sie ibn anschaute. Sie streckte die Arme nach ihm aus und Thränen blendeten sie. Der Knabe aber beugte sich erschreckt vor ihr zurück. Hany, mein Harry, erkennst Du mich denn nicht! Ich bin ja Deine Mama!" rief sie mit vor Schluchzen sast erstickender Stimme. Der Kleine sprang auf. Mit großen, erschreckten Augen schaute er sie an. Du? .. . Nein, meine Mama ist Mary!" rief er ihr zu und trat vor ihr zurück. Sie aber erfaßte ihn gewaltsam, hob ihn auf und wollte sein Gesicht mit Küssen bedecken. Er aber streckte die Hände vor. suchte die Mutter von sich abzuwehren und schrie nach dem Diener. Und der erschien soeben. Sprachlos stand er, der nur in seine Mansarde gegangen war, um etwas zu holen, in der Thür und schaute die Scene an. So helf' mir doch!" rief das Kind ihn erblickend und sich in ihren Armen windend. Sie will mich mitnehmen!" Der Diener trat ganz verwirrt heran und sie ließ den Kleinen aus ihren Armen. doch seine Hand behaltend. Er blickte ihr in das erhitzte Gesicht und erschreckend trat er zurück, während Harry sich von ihrer Hand losmachte und sich hinter ihm versteckte. Gnädige Frau," sprach der Diener in höchster Verlegenheit: ich hatte den Kleinen zu hüten, da die Bonne ausgegangen ist!" Jenny kniete inzwischen wieder vor Harry nieder. Nur einen Kuß gib mir. Harry!"
bat sie unter Thränen. Ich muß ja wieder fortreisen! Komm' mit mir!" flüsterte sie. Und er, er mochte sich, als sie vom Zxortreisen sprach, ihrer doch erinnern. Er blickte sie groß an und ward gefüiger. Na ja, aber nur einen!" sagte er bereitwillig und hielt ihr das Mündchen hin. Sie zog ihn an sich und bedeckte sein Gesicht mit Küssen bis er unwillig ward, sich aus ihren Armen riß und in eine Ecke flüchtete. Jenny erhob sich mit erhitztem Antlitz. Noch einen langen Blick warf sie auf ihn, als der Diener Miene machte, sich vor ihn zu stellen. Sie zog den Schleier herab und mit gesenkter Stirn schritt sie zum Zimmer hinaus. Einsehend, welch' traurige Rolle sie vor dem Diene? spiele, entfernte sie sich mit blutendem Herzen. Auch ihr Kind verleugnete sie, und das war das Letzte. Zvas ihr hier noch befchieden gewesen war! ... Am Abend befand sich Mary verschleiert, von einer Magd begleitet, auf dem Bahnhof, um der unglücklichen Schwester ein letztesLebewohl zu sagen. Doch sie suchte vergebens nach ihr auf dem Perron. Sie gewahrte nur, wie eine weibliche Gestalt in flockigem Paletot, das Antlitz hinter einem dich im Schleier verborgen, an ihr vorüber huschte, sie erblickend ihr auöwich, sich unter Un Passagieren verlor, in ein
Coups stieg und sich tief in die Ecke drückte. Betrübt sah Mary, wie der Zug davonbrauste, der die Unglückliche wieder in die weite Welt hinausführte. Sie fand heimkehrend am Abend noch Erich bei dem Oheim, dem dieser von dem heutigen Vorgang erzahlt hatte. Um der Welt willm hätt' ich ihr nicht einmal das Geleit zum Bahnhof geben können!" hörte sie Erich bei ihrem Eintritt sagen. Des Oheims Blick ruhte fragend auf ihr. Sie ist fort, vermied mich sogar im letzten Augenblick!" sagte Mary bekümmert. Gott sei Dank, daß sie wenigstens keiner trostlosen Zukunft entgegen geht, wenn sie sich eine solche nicht wieder selbst bereitet." Was an mir liegt, that ich. Die ihr angewiesene Summe wird vor eignem oder fremdem Mißbrauch gehütet werden; sie erhält vorläufig nur die Interessen davon." beruhigte sie der Consul, und unser lieber Freund hier wird auch noch das Seinige dazu thun." Ein dankbarer Blick Marys lohnte Erich dafür. Sie hatte sogar den Inhalt ihrer Sparkasse zu sich gesteckt, um Jenny auch diesen zu behändigen, aber das war ja vergeblich gewesen. Als Erich in seine Wohnung zurückgekehrt, meldete ihm der Diener was vorgefallen war. Schweigend hörte er ihn an, winkte ihm, zu gehen, und nickte traurig mit dem Kopf. Sie ist also fort! ... Gott schütze sie!" Inzwischen fuhr Jenny, nur über ihre Zukunft getröstet, aber sonst gebrachen an Leib und Seele, nach Hambürg. Sie suchte b&xt wieder das kleine Hotel auf, das sie an die Stockers erinnerte, und war andern Tags auf dem Schiff. Hier saß sie zusammengekauert, in ihrem Paletot, aber unverschleiert, um die frische Seeluft zu athmen. Sie war noch sehr bleich, ihre Züge bekundeten. daß sie eine schwere Krankheit überstanden hatte. Keiüer von den Passagieren kümmerte sich um sie. Da gewahrte sie einen schlanken Herrn in auffallender Kleidung, der sich in respektvoller Ferne pon ihr hielt. Er sah sich jedoch erkannt von ihr. Freilich zeigte sie ihm kein Gesicht, das ihn ermuthigt hatte; sie zog den Schleier herab und blickte vor sich nieder. Es war Schwender, dieser ihr widerwärtige Mensch. Sie sind es. gnädige Frau!" rief er überrascht. Welch' ein interessantes Zusammentreffen, und kehren wahrscheinlich nach Amerika zurück, dem einzigen Lande, in dem sich's leben läßt und wohin auch ich gehe." Er war ihr näher getreten. Sie
achtete seiner nicht, rotzoem zog er sich einen Feldstuhl zu ihr und setzte sich ihr gegenüber. Gedenken wahrscheinlich in New
5)orf aufzutreten?" fragte er.
Sie horte ihn noch immer nicht und zog ihren Paletot über der Brust zusammen. Sich seinetwegen entfernen, das wollte sie nicht. Ich habe Sie noch recht sehr um Verzeihung zu bitten." fuhr er fort. Bei Ihrem Debüt ereignete sich ein recht fatales Mißverständniß. Ich
hatte meme Freunde im Parket beaustragt, wenn ich zische, in einen wilden Applaus einzufallen und so das Publikum hinzureißen, das ich eben so verMüsst sah als man Sie erkannte. Was thaten aber die Dummköpfe? Sie zischten ebenfalls." Sie hörte kaum auf ihn. Ich würde das in New York gut machen können, wo ich von früher noch einige Theaterdirektoren kenne." fuhr er fort. Ich danke Ihnen, denn ich habe genug zum Leben!" antwortete sie kühl. Das war für Schwender eine wichtige Nachricht. Sie hatte Geld! Er überlegte. Dann begann er wieder: Verzeihung für die indiskrete Frage: hörten Sie nichts mehr von unserem Freunde Archibald Hampton? Ich las in einer amerikanischen Zeitung, daß er mit mehreren Ingenieuren an die Jndianergrenze geschickt worden sei. Jedenfalls hatte er all' sein Geld verspielt." Diese Frage bewirkte eine Verände. rung in Jennys Gesicht, vor der er erschrak. Er erinnerte sich erst jetzt, daß
sie sich auf ihrer Flucht a nachAmerika gewendet hatte; vielleicht hatten sich die Beiden dort gesehen. Er verstummte.
Jenny erhob sich ungestüm und ließ ihn sitzen. Erfahren soll er davon, daß sie Geld hat!" rief er. ihr nachschauend. Sie vermied ihn während der ganzen Ueberfahrt. Als Land in Sicht gemeldet wurde, trat er fast mit untergebener Miene zu ihr und bat sie, ihm eine Adresse anzugeben, bei der er sich nach Ihrer Genesung und ihrem Wohlsein erkundigen könne. Jenny gab sie ihm. Er war ihr noch beim Debarkiren behilflich, dann trennten sie sich in dem Gewühl am Ufer. - Schwender war endlich so glücklich gewesen, im Spiel einige tausend Mark zu gewinnen. Er stürzte sich mit Behagen wieder in's New Jorker Leben hinein. Mit dem Gelde wußte er hier noch mehr zu verdienen. Die junge Frau aber wollte er im Auge behalten. 24. Schluß. Im Westend steht eine kleine, gernüthliche Villa, mit der hatte der.Consul seiner Nichte ein Hochzeitsgeschenk gemacht, als alle Drei aus dem Seebade zurückgekehrt waren 'und er gesehen hatte, daß es so gekommen, wie er das schon lange vorausgewußt. Er hatte nur die Bedingung gestellt, daß auch er in dem Häuschen einen beschei denen Raum für seine Person finde. Der Herbst war gekommen, die Astern blühten und der wilde Wein
kleidete sich an der Laube des GartenZ in die buntesten Farben, als Erich und Mary ihr neues Heim bezogen. . Sie hatten beschlossen, nur für sich zzu leben und sich der Erziehung Harrys zu widm:n, der seine wahre Mutter ganz vergessen hatte; doch es gab der gesellschuftlichen Rücksichten in Erichs Stellung so viele, daß sich doch fast im Umsehen ein mehr oder minder intimer Kreis um sie gesammelt hatte. Erich hatte dabei eine strenge Wahl getroffen, doch waren es so Manche, die in seinem früheren Hause aus- und eingegangen, und die hatten denn das eigenthümliche Vergnügen, das junge Ehepaar zwar in anderen Räumen zu begrüßen, aber doch zu finden, daß die hübsche Herrin des Hauses bei oberflächlichem Blick ganz dieselbe sei, die sie früher empfangen hatte. Das war dieselbe Sylphengestalt, dasselbe Ge-' sicht, dasselbe Haar, sogar die Grllbchen fehlten nicht; sie lächelte auch wie Jene, ihr Organ erinnerte an das der Anderen, aber es lag doch viel mehr Seele in diesem Lächeln. Mary, das sah man, that Alles mit dem Herzen, während Jenny immer die Pose gesucht hatte. Mary gab sich so natürlich, daß man sich unwillkürlich zu ihr hingezogen fühlte, und welche Mutter war sie dem Kleinen! Bei Jenny war dieser immer in Gesellschaft zur Parade vorgeführt worden, und zwar durch die Bonne, Mary aber führte ihn an ihrer Hand ihren Gästen vor und Harry dankte ihr das durch die wärmste Anhänglichkeit. Erich war dabei wieder ganz der frühere geworden; er fühlte sich glücklich, wenn er nach seinen Bureaustunden bei ihr sitzen und plaudern konnte, während er Jenny nur bei den Mahlzeiten zu Hause getroffen hatte. Von dieser war keinerlei Nachricht gekommen, bis endlich der Consul im Spätherbst einen Besuch empfing, der ihm höchst interessant war. Es war sein Geschäftsfreund aus New Vork, Mr. Leaven, der seine Karte abgab, als der Consul eben mit Marn und Erich beim Frühstück saß. Mr. Leaven erzählte, er sei auf einer Reise durch Deutschland. Man lud ihn ein. an dem Frühstück theilzunehmen. und er nahm das an. Nachher nahm der Consul seinen Gast beiseite und brachte die Rede auf die letzte AnGelegenheit, mit der er ihn habe belästi gen müssen. O. Mistreß Ewers!" rief Leaven. All riht! Ist, wie ich Ihnen meld:te. Alles nach Ihren Wünschen geordnet. Sie schien sehr schwächlich zu sein nach einer Krankheit, von der sie sprach, war aber doch sehr resolut in ihrem Benehmen; sieht auf eigenen Füßen! Ich sah sie später noch einmal in der Music Hall am Arme eines jungen Mannes, den sie mir als ihren Gatten vorstellte, eines Mr. Archibald' Hampton, der mir oberflächlich als Ingenieur bekannt war. Er sah etwas verwildert aus, war aus dem fernen Westen zurückgekehrt, wo er bei einem Bahnbau beschäftigt gewesen. Soll überhaupt ein Wilder sein, der das ganze Geld seines Vaters schnell durchgebracht hat. Man nannte ihn einen Spieler. Ich durfte ihr davon nichts sagen; aber es geschah, wie ich mir gedacht. . Als sie wieder zu mir kam.
klagte sie über Geldverlegenheit. Ihr
Mann habe ihr Alles, was sie besessen, abgenommen und sie verlassen, um wie-
der in den fernen Westen zu gehen. Ich
gav ihr, denn sie begehrte nur wenig. Sie klagte, sie habe um seinetwillen be-
reits Schulden gemacht, und ging mit
recht ungemutyllcher Miene. Seitdem ist sie mir nicht mehr zu Gesicht gekommen. vielleicht aber befolgt sie meinen Rath, künftig vorsichtiger zu sein.
Schlecht kann es ihr doch im Ganzen
nicht ergehen, da Sie für sie gesorgt
haben.
Mr. Leaven, als er sah, welchen
Eindruck seine Rede gemacht, entschuldigte sich, wenn er etwa zu viel gesagt habe.
O nein," beruhigte ihn der Consul.
Es war ja eben nur das, was wir von
ihr erwartet oder gefürchtet haben!
Ich habe Ihnen, Mr. Leaven, kein Hehl aus dem gemacht, was sie hüben und drüben getrieben, und danke Ihnen herzlich für Ihre Mühe. Aber
Sie sehen, wie schwer ein durch Leidenschaft aufgescheuchtes junges Weib,
wenn es einmal sein Geleise verlassen.
in die Spuren der Vernunft zuruckzu-
führen ist! Sie zeigte ja auch unter Thränen die bitterste Reue, aber kaum
sah sie durch mich den Weg geöffnet, da zog es sie bei vollem Bewußtsein fort und direkt in ihr Verderben. Doch
never rnind!" unterbrach er sich, kosten wir jetzt den Mokka, den meine
Nichte selbst uns bereitet und soeben bringt!" Mary lächelte trübe. Sie ahnte, daß von der unglücklichen Schwester die Rede gewesen war, und dachte sich: ich werde es doch erfahren! (Schluß folgt.) Und am Abend schon wußte sie davon. Doch Erich sollte nichts davon hören! Und als er spät am Abend aus dem Bureau kam, lächelten ihm ihre Augen so hell und klar entgegen wie sonst. Kein Wölkchen trübte ihre Stirn; er sollte ja nichts erfahren . . . SO Wieder war es Frühjahr geworden. Erich verließ mit Mary den Dampfer, der sie nach New Iork geführt hatte. Erich hatte wieder eine wichtige geschäftliche Mission 'hieher übernehmen müssen, da diese sich derjenigen anschloß, die ihn schon früher nach Amerika geführt hatte. Ungern hatte er sie übernommen, aber Mary hatte sich freudig erboten, ihn zu begleiten. Was ist mir eine Reise nach New ?)ork." hatte sie gesagt. Du wkißt doch, daß ich eine kleine Welireisende bin. Der Oheim wird uns zwar ver missen, doch wird er sich fügen." Erich hatte sie so halb und halb in Verdacht, sie wolle nur von der Schwe-
ster hören, er war aber einverstanden, Sie ist erlöst!" rief sie leise Mr. und so erreichten sie denn ihr Ziel; er Leaven zu. der in die Thür getreten
mit einem leichten Alpdrucken, denn er war und sie nun an seinem Arm fortfürchtete eine Begegnung, sie mit dem führte.
wirklichen Verlangen, etwas über Vor der Thür des Hauses fanden Jenny erfahren zu können, denn an Leide Erich an ihrem Cab stehen. Er
Mr. Leaven deshalb zu schreiben, hatte war ihnen gefolgt und las auf Marys
sie Nicht gewagt. Antlitz schon die Todesbotschast.
Erichs Geschäfte erledigten sich sehr ott hat ihr ein sanftes Ende
bald nach Wunfch und so saßen sie währt!" sagte Mary tief erschüttert, denn eines Tages bei Leaven crm Früh- Nur jetzt darfst Du sie noch nicht stückstisch. Sie hatten ihn nicht zu seben!"
fragen gewagt und er. er wußte auch , Schweigend druckte ihr Erich die wahrscheinlich nichts von der jungen 5and. So hatte er denn auch diese
Abenteuerin oder wollte ihnen nichts traurige Mission hier noch zu erfüllen.
von ihr sagen. Eine Unglückliche hatte ausgerungen. Die Unterhaltung bei dem jovialen die so blind in ihrer Anhänglichkeit an
Junggesellen war recht heiter. Da er- einen Unwürdigen sich in ihr Verder-
bielt Mr. Leaven ein eiliges Schreiben. dn batte stürzen müssen und daraus
das er sofort öffnete. nicht zurück gefunden hatte!
xine Miene ward sehr ernst, als er (Schluß.) r 11 ff. fn.i. L... A.i.f ' '
gelesen yaile. ur quimit oen nops und bat um Verzeihung, wenn er die
gute Laune seiner Gaste stören müsse.
Dieses Schreiben komme von der Ver-
waltung einer deutschen Heilanstalt für
Gemuthskranke und unterrichte ihn.
Ihr BekenawiS.
war
nem
flammendem Blick an. Ja, dann waren die jungen Leutchen natürlich verlobt" für eine entsprechende Zeit, so ganz im Geheimen," wie es so schön heißt, nicht wahr? Sags doch nur!" Wieder stand sie schuldbewußt und geneigten Hauptes da. Träumerisch kamen die Worte über ihre Lippen: Er war damals Gymnasiast. Wir sind im gleichen Alter. Gustchen. Ich schlug ihm ganz tüchtig auf denMund. Er reiste noch am selben Abend ab. und dann haben wir uns fünf Jahre lang nicht wiedergesehen, bis er als Brautführer zu unserer Hochzeit kam " All sein Blut strömte zu seinem Kerzen, stürmisch, wie nur an jenem Tage, da sie zum erstenmal die seine wurde. Wenn er hatte an ihrer Stelle beichten sollen! Niemals hatte Gustav sich so kläglich und elend und zugleich so jubelnd froh gefühlt. Die Beichte eines Engels, dem ein Regentropfen auf seine Schwinge gefallen war!
Stumm 10a er Eline an fiel und
Von Alfred es Dedenstjerna.
?ein kleines ??raucken &lnt
daß Mistreß Jenny Hampton. die seit ni&i cttaht vollendet sckön.
Wochen dort sei.. ihrem Ende nahe sei. durchaus nicht, aber niedlich war sie, küßte zärtlich und ehrfurchtsvoll ihre Sie habe in einem Moment geistiger un& sanft, entzückend mit ihrer Hand. Ihre Begabung war. wie geKlarheit ihren letzten Willen dahin er- prachtvollen Figur, mit all' dem Reiz sagt, keine ungewöhnliche und eine klärt, daß sie den Rest ihres ihr von trf& nnffirnn.n osnM aaine Menae von dem. was fast alle
t j I MIV V M 4 W V V V I I J V ' - dem Oheim Ewers angewiesenen Ver- blütbe wissen, war ihr unbekannt. Demu
mögens, 15.000 Dollars ihrem einzi yfck ibre Beaabuna war keine un- thig und liebevoll schmiegte sie sich an
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gen oun yauq uciimmc, gewöhnliche; vieles Von dem worüber lyn uno sUyile Mli innerem juvzi, wiz nach Abzug nämlich ihrer Schulden. moderne Nrauen disputiren können, er sie wärmer, zärtlicher, als vielleicht o v:. vn.K cm. :v". u . 7 r r z cw mrz
raung uüucu wie ciivu Erstand tietr mrtt. ylk?? nnhl lemaiö iruyer in leine uimz iujiok.
Leaven an. ,zs. ihr, niürfU ZI, mrfn Dann blickte sie wie ein Kind uf.
Also eine Schuldenlast von zehn- ic:n t,, cvslcr mYnnrpn r.l i,uihfr J das zu früh aus dem Schämwinkel
tausend Dollars," sagte dieser, und m i,:., linv ifi p:,fi, V nnrt berausaekommen ist. und flüsterte:
so kurzer Zeit Das war .natürlich sonnenbeschienener iünaer Ist es wirklich so. daß du nicht em
nicht zu verhüten, denn es gio: immer n 'im jde im Lenz, bißchen bose aus mich bist?" Es bau
u icvni wcKiiwirnac schien ihnen ihr Glück fast allzu erte ern paar eiunoen. vis er anrgegen hohe Prozente naturlich! Es ist 7 b warteten mit Unaeduld wortete. und die Stimme klang so
nur zu wayrlchelMich, vag 1 oen r hm Vilb h,r ifm,n mf rntr. merkwürdig gepreßt, als er sagte:
größten Theil diesem leichtsinnigen ' , ' Ne!n. lincken. ick, bin wirklich
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Patron, dem Hampton, geopfert und - . M . nftrfM,?f nickt im aerinasten böse auf dich
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ZUÄ" U" .2' rührt und schmiegte sich dicht an den Ein tternschuß.
X)av man ic an muy ivcuvci, ttnu0n 57:.. Ti ;m;-
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dieser Anstalt untergebracht hat, nach
dem sie mich zu sich hatte rufen lassen.
und ich an ihr unverkennbare Zeichen aeistiaer Störung erkannt habe. Sie
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folgte auch, gebrochen und willig, mei- TrT nem Rath! Ich aber wollte Ihnen f sie herab;
ehern Ausdruck zu seinem lieben, echt Afrikareisender: Ein geradezu wunmännlichen Gesichte auf und flüsterte: derbares Erlebniß von meinen Elefanr n 1 y . 1 v ru 1 ? . . irr : JC CV c
mcoi du inicn aull) NTlrllicoi leniagoen unu wf ciaut, 'Sein Blick strabkte mit einem meine Herren: Bursche eines schönen
Schimmer von Licht und Zärtlichkeit Tages am linken Eongoufer hinauf, als
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?rf,t hnn so rrntrinn NZnn ,ri?if lil 'ivcnlg . . . . na cicuciaju
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inerten Blick auf Erich an. Sie der-
stand, weshalb Leaven sich nicht auch an ihn gewendet habe. Erich drückt ihr still die Hand. Sein Herz trieb ihn wohl. hier, wo Niemand davon er-
fabren konnte, einer Sterbenden das
plötzlich ein riesiger Elefant auf mich zu
kommt. Run hatte ich aber gerade OitAiTvinlrnn fvi rn ? r 1 nrtt Vinrf
. (m:!fin Cli " trrtSf r st4 JtmiUU lUClstCU' TtCülCUl lUllluywpnvuv v. rn.., .v fl"Ät ÄcfÄSil ' strich b &2bM seine . Sj r. .7. ...... ..i surren um rnrfit -hon bfrn tonrntendfn fcen Kerl batte Mich ausgelacht.
ZU p'J? ,., Strahl aus WÄttÄta Was thunZ Schnell hebe ich einen der "u 0U luVc'u . . . ... ...m Q..v. ..hi : m WnSn TtrTnVaTr TVrK!? uf.
Mary nahm da ma emem bei, Ei. : 7t 77m
it UllUJ. UtUlCllUCl U I ÜVUV IH. .fc v - - -
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Mit all deinen Fehlern!" Dickhäuter rmn uur gerave cyungereazl Damit war es für diesmal abae- brenne ihm eins auf den Kopf. Na,
tban. Aber die brauen sind so selt- wie nicht anders zu erwarten, schüttelte
sam manchmal. Ihre Unruhe blieb das Vieh blos seme Schlappohren und bestehen und zeigte sich oft mitten in nahm Reißaus. Nach Jahr und Tag
kirnt zuzudrücken, doch er konnte nicht der Freude, und eines Abends lehnte - ich hatte diese iitxxm im
wissen, in welchem Zustande er sie fin- sie ihr errothendes Antlitz cn seine oemaye veraenen iomme ia, wiiw l.:' , .X ;If s.; s?rs,?, rr2 Brust und seufzte: in iene Gegend. Alsbald folgte ich.
uzn uuu w rnuy v.v., uu? . , , .,. ntfYnT ITOiimtfnn
Äoer oenie, wenn ?co nun gar niazr Kmui mu ihhv so wäre, wie du es dir denkst?" ausgerüstet, der Fährte eines ElefanDas babe ick selbst bisweilen im ten. Das Terrain war felsig und ich
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Stillen geargwöhnt. Liebste. Ich hatte wenig Uebervtlck; eben wm iq um
alaube dann, du bist so e n nael vom einen isoiocr Wielcyen oa vleioe icg
.. sf ynp r im tT hnr. Bimmel, und zittere, du könntest eines wie gebannt stehen: denn dort, keine
her die Schwester im Spital aufgesucht schönes Tages deine unsichtbaren Flü- fünfzehn Schritte von mir entfernt. hatte, denn auch hier empfing sie eine gel entfalten - sitzt mem Elefant und pflückt sich beOberin, eine würdige alte Dame, um Sie schob. ihn -von sich und rief in haglich eme Dattel um d anbete von sie zu dieser zu führen, während Mr. klagendem Ton: einer ihm infolge meines Kernschusse r Htm rm.iThm3fiiirMM Ne!n. ick kann es nickt länger er- aus dem Ohr herausgewachsenen Dat-
,v. a.. .xv...;"' i rj f - o I i r ixi "1 , 3n cff , su- u.i ..it 4mni ff 2 mnfc fcTAita cvrf fu ielbdme! Gronartig. wasö Aber
lUUlllUC, UUl UUll JUl UCU ;it.VtUt WlV "o jw yvvv , r " Nöthigen Instruktionen zu ertheilen. dich ich habe dich getäuscht wahr!
lirjt verstand er sie . mcht recht.
Dann hatte er das Gefühl, als wenn 2ie Nagelprobe.
eme üben
sie wirklich noch zu retten war, vernichtende Wirkung auf 'sie -
werde. So fuhr denn Mary an Leavens
eite in die ettan tau. wie erm-
Mary ward in ein geräumiges Zim
mer geführt, dessen Fenster zum Gar
ten hinausging. Sie fand Jenny sein Herz stehen blieb.
unter der Aufsicht einer pflegenden
Schwester aber sie erkannte sie kaum, so entstellt waren ihre Züge. Und auch Jenny erkannte die Schwester nicht mehr Sie lag ausge-
Was um Gotteswillen willst du Woher stammt d Redensart: um
damit sagen?" Glas bis auf die ?!agelprobe leer aus-
Sie verbara wieder ibr Geslcktcken trinken"? Zur Zei! der Negierung des
an seiner Brust und flüsterte: Königs Edgar uo England (von öoü Du .... du fraatest so viel bis 975) war man dort dem Trunke so
streckt auf dem Lager, halblaut phan- damals in der ersten Zeit, ob ich sehr ergeben,, daß der. König auf den tasierend. streckte die Hände abwehrend schon einen ndern geliebt hätte, und Rath des Erzbischoss Dunstan von etütn Mark aus und zeiate fick voll- - Eanterbury an die wnsend Schanken
r-a- . v J 11 ' ..... . ... I . - . !. . rs.--.r-
kommen geistesabwesend. Er erbleichte. Auch er hatte früher, schliern nen uno in. jcccin orse nur ' 1 . J I . . . I n . t - w rr 1 . n 4Uxii?
Die Vfleaerin führte Mary in ein wie alle Manner. an völliger welbll- nocy eine oeneyen uurzie. uwiu
??nzimmer und slülterte ibr au. diese cker Naivität und Unsckuld ezwei- mukten in die hölzernen Becher, aus
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Phantasien seien nur ein letztes Aus- fett; aber ach. es war ihr so leicht ge. welchen man oamai- zu umizu lgic, flackern des gänzlich gestörten Geistes; worden, jeden Schatten eines Zweifels in einer gewissen Entfernung von emhrr ylrzt nke ennn beute Mittaa nur ZU vnsckeucken. Nun tterie er. als ander Nägel eingetrieben werden, über
eine Stunde noch gegeben; sie müsse stände er am Rande eines Abarundes. welche hinaus man bei schwerer Strafe,
viel gelitten haben und habe stets um Aber .das hatte ich nicht, niemals ohne abzusetzen, nicht trinken durste, ihr Kind gejammert, das ihr entrissen hatte ich das! Aber dann fragtest Trotzdem nahm das Lasier mcht ab, worden sei. du mich, ob jemals Jemand ob sondern es nahm noch mehr uberhand.
Marv sraate. ebenla leise, ob sick nickt einmal ein Mann mick aekükt Diesem Becherzeichen verdankte das so
denn Niemand um sie gekümmert habe, habe . . . Und ich sagte, das hätte noch genannte Nageltrinken. Nageltief-
U Wrtnnt ?,in, N,i,n5,n'? Z. ,? iL IkN DIXT lCaCZlffZOUl 1CIIICH Ul
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Niemand! war die Antwort; sie mein . Onkel und meine Bruder.
müsse ganz allein in der Welt gestan- Na, und .... Eline?" '
den sem. d unglückliche zunge Frau. Jch sagte nicht die Wahr Selbst ihr Mann, der noch leben solle, heit!"
Mr. 5,muton. babe nickt nack ibr ae- hm Yrvrr ,8 T5 trrnr ill,S um tTrt
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fragt. Es fei ein stiller Wahnsinn, der zusammenbrach. Seine Forderung .welcher man es durch uevung sehr
ne umsanaen vaoe. nur zuweilen ourcy n die Rembelt des Weldes. das seine "
zeitweise Ausbruche unterbrochen; Gattin wurde, war wie die allerMän-
Tage und Nachte lang sitze sie aus dem er. Und nun Was batte sie ibm
Bettrande, in sich gekehrt, schweigend, wohl zu saaen! Er drückte kramvf-
c . : ev f w w v:. t r i i , . - f
aus icrnc ragcii uicuu uuu iuuui uic oail vie rmieone oes jj-auieulis, aur .,,. et. r .. r. ... njc W f. i r w ' . '
nolyigile topene zu Ulli neymeiiv, Iv vem er lag. k, n . ! ? um frj. 9 . f . 4 1 nfnmn I cr -
svrung. Die Ragelorobe bestand da
rin, einen Humpen bis zu einem in des-
sen Innern angebrachten Nagel in ei
nem Zug zu leeren, eine Kunst, die bei
Vornehm und Gering geübt wurdeund
Für dZe Küche.
NZndsleiscksalat. Uebri ge
bliebenes Rindfleisch wird xji Würfel geschnitten, eine große sau Gurke
desgleichen. Etwas geriebenes Zwiebel.
Oel. Essig, Salz und Psesserlwlro gul
damit vermengt und der Sawt yuoic?
angerichtet und mit Selt- ouer no:vienblättern umkränzt, gereicht. Avfelkl'one. Geschälte Aepfck,
daß sie schon bis zum Skelett abgema
.Na nun willst du wohl die
Eine verrückte Idee ist leichter verwirklicht als ein vernünftiges Ideal. Man kommt mit manchem auf du und du, dem man später gern wieder das Sie antragen möchte.
Der Mensch behauptet oft, er
Pü ft N"" "schtn, daß Güte haben, es zu thun?- sagte er mit mft f as. w7nn er sieht, daß es sie endlich erlost werde. wer Stimme, die sie gar nicht wie- QtU '
den ward auch wx. eaven rn vie- dererkanni?. lbr tra en d e Tbranen , tXrnnu,n N,;??,
KÄÄÄ in di. gen und f.. sah ihn ugst . WH berichtete ihm mit gedämpfter Stimme .Das will ick ja eben. Geliebter. rr?fc sn c.Tr
was sie soeben gehört. Da plötzlich Und dann magst du mich richten! Dies ohn. der Astronom, fchon einmal aber vernahm sie durch die offene Thur darf nicht länger zwischen uns stehen! einen Kometen entdeckt?--Wie heißt Jennys Worte, wie in emem Traum war in jenem Sommer, als ich am,t? Mein Kmil nimmt vor's Te.
, . rr.. e I " ' .. 7.
sleozeyn zaore au wuroe. rn scyrea- kskop nur solide Himmelskörpers lich heißer Sommer, Sustchen!- A u ch e i n G a r r i ck. Du bist
Du willst wohl sagen, daß . du Äfr0 ckausvieler oeworden: was kür
durch ein: Art Sonnenstich deinesVer- wollen kreist Du denn vornehmlich?"
Im Freischütz" spiele ich die Wild
dem
gesprochen:
Mary, o, ich halle etwas zu sagen!" Doch die Stimme verklang
wie der Ton emer Windharfe.
Mary lauschte. Doch die Kranke standes beraubt warst? .. cvf..c ;c ev..tr!i 1 i I ' r, .
icqroicg. uu iijctn tfuBlPlcn
ußspitzen trat Es war noch im September fehr ? ; sir dn Mann dm
Mary wieder in's Zimmer und da sah heiß, und er stand auf der Gartenlei- aeholfen" werden kann, in Julius Eä' sie Jenny auf dem Lager hingestreckt ter im Apfelbaum s den Philippi, bei dem sie sich wie. V.:. nhnirr CÄrttlK t?fii Vwr Writst s(st..9 . VZ rr ' . i I
rnt uvgvv'''" v" i itix derseyen u. s. w., von ven anoeren eiti; i w, iii i r fetter rnst, der Jägermeister, stungen ganz zu schweigen." Sie trat an das Bett, beugte sich gte ich das nicht schont Und ich U e b e r t r u m p f t. Auf meidarüber, fuhr aber erschreckt zurück. ftcmb unten und hielt ihm den Korb ner letzten Reise habe ich auch Bordeaux denn sie blickte rn die weit geöffneten und dann .... sprang er plöb gesehen." Zecher: Vah. ich habe verglasten Augen einer Todten. Nur it närrisch, herab und hatte, ehe Bordeaux sogar in meinem Keller!" eme Phantasie war s gewesen, die der a die Arme um mich ge- DrumauchsA.: Die Frau tUn Dngeschledenen die Vorstellung schlungen und mich zweimal geküßt. .. Schulze macht einen recht gewohnlichen eingegeben hatte. Mary sei gekommen mVMn auf hn unbf Gustchen!' Eindruck.- - B.: .Die hat aber einen denn erkannt hatte sie diese ja mcht als g. Na. und dann kam natürlich sehr reichen Mann, der ist Besitzer sie vorhm zu ihr getreten war. schöne und herrliche ZeiU'" einer großen Goldwäscherei." A.: Mary druckte der armen Schwester stav!" Na ja. wie 'ne Waschfrau sieht sie die Augen zu und wandte sich ab. , , e sprang auf und sah ihn ' mit auch aus." - -
werden in kleine Stücke geschr itten. 3
einem Suppenteller voll Aepl rechne? man ebenso viel aeriebenes Weißbrot,
Milch, drei Eier, Zucker, Ziimt. El-
trone nach Belleben, etwas Weht uns Butter. Die, Masse wir zu Klößer?
geformt und wie gew'ohnlicheTartossel-
klöße gekocht. , Thüringer K l ö .' 1 . Man schält und reibt genügend' ? W. rohe Kartoffeln, spült sie mit snschem Was- -ser und vreßt die aeriebenen Kartoffeln
durch eine reine Serviette, so daß alle5
Wasser daraus entfernt ist. Wayreno- . i m r um r f.
dem hat man ?ricg in neue? sei
womit man tne ausgepreßten Kartoffeln brüht, etwas Salz und 12 Eier darunter mischt, röstete Weißbrot
Würfel dazu thut und Klöße daraus
formt, die sofort m kochendes toaiz
Wasser gethan werden. Kochzett .
15 Minuten.
Sautirtes Sauerkraut.
Das Kraut wird nicht abgewaschen.
sondern gleich mit einer halben bis ganzen Zwiebel und etwa 80 3ra ausgelassenem Schweinefett zum Feuer gestellt, nachdem man heißes Wasser
darauf gegossen Hot. Schäumt das
Wasser auf, so ist das Kraut schon gut;
es wird mit 3 felngehackten Zwiebelnvermischt, sowie mit einer halben llnz? ausgelassenem, aber wieder kalten? Schweinefett, nach dem Salze sorgfäl tig abgeschmeckt und sofort recht hn'k auf erwärmter Schüssel servirt. Käsenudeln. Gewöhnlicher Suppennudelteig wird bereitet, ausge--walkt und die Flecke werden in cent! meterbreite Streifen geschnitten, welch? man trocknen läßt und dann in Salz Wasser weich kocht. Ein hoher Tiegek wird mit Butter ausgestrichen, man gibt eine Lage der heißen, abgeseihte Nudeln hinein, darauf kleine Butter--stückchen und reichlich geriebenen Käse, dann wieder Nudeln und so weiter, bis der Tiegel voll ist oder die Nudeln z Ende sind. Brotörösel röstet man ii? Schmalz hellbraun und gießt sie da rüber. Die Speise wird heiß zu Tisch gebracht. Wiener Rostbraten. Man. läßt sich von einem Rindsrippenstück am besten gleich vom Fleischer Hand große und ca. drei Viertel Zoll dicke Scheiben schneiden. Sollte etwas von? Knochenwerk daran sein, so schneidet man es ab und verwendet es zurSuppe Nun schlägt man die ganz gleich großen Kotteletts etwas breit, tauchtsiin zerlassene Butter bestrMemit'" Mehl und röstet sie von beiden Seiten braun. Wenn man einen Rost hat, benutzt man diesen, sonst nimmt man den Eierkuchentiegel. Sind sie 'so braun geröstet, so giebt man sie dann in eine Kasserolle, thut gute, würzhafte Brühe daran, schmort sie darin weich, feitet sie ab, fügt noch etwas vorräthig? Bratensauce hinzu, quirlt zuletzt zwei ,. Eidotter in eine Obertasse voll saure Sahne und servirt die Kotteletts so fort, wenn diese Liaison mit der übn gen Sauce verbunden ist, denn es-dirf y sodann nicht mehr kochen. GestovteKartoffeln.- Bon Butter und einem stark gehäuften Eßlöffel voll Mehl macht man eine ganz helle Einbrenne und löst diese mit so viel Wasser oder besser Fleischbrühe auf, daß es eine recht seimige. Sauce ergibt. Man läßt dann eine. Messer spitze gestoßenen weißen Pfeffer, zwer Eßlöffel voll besten Weinessig-und va? nöthige Salz in der Sauce mit aufkochen. Eine mittelgroße Zwiebel schneidet oder wiegt man feim thut si? aber erst dann hinein, wenn- die Sauce nicht mehr kocht, sondern nur-noch heik ' steht. Eben mit der Schale abgekocht Kartoffeln werden dann rasch' geschält, in Scheiben geschnitten und' mit der ganz beißen Sauce vermischt. Dies: Kartoffeln sind gut zu gekochtem der gebratenem Fleisch. Die Reste rsel ben vermischt man mit. einem gehackten Hering oder-7 SärdeLev.r'"' 4 Eßlöffeln voll Parmesankäse- u, bäckt sie in- einer gebutterten For77. goldbraun-.. Dies Gericht wir r.l Aufschnitt' gereicht. Sahn.e.n-.puddrn:g Em!
Sahne. 45 Eßlöffel tuSL Wch:-, mehl, die abgeriebene Schale einer Eitrone und Zucker nach GechnZ w:r den mit 5, 8 ganzen Eiern gut r quirlte Am besten mischru- sich die C durch. GuMcn mit dem Meh. vxihi:' man Zocker und Citrone in. du.C2" quirlt und endlich alles vnblndei7..' brüht nun eine Serviette, ringt sie i;; 1 kochendem Wasser auZ. bestreut sie r.l Mehl und gibt obige Stoffe hinei ' nachdem man die Serviette m ein ti'' Geschirr gelegt hat, bindet die T schnell fest zu. wober man nur w, Raum zu lassen hat, da sie nicht st .5 quillt, und kocht sie sogleich in ein:. Kessel oder Topf mit heißem Wass: eine gute Stunde. Nimmt man tir größere Portion, so muß sie ande'cthr: Stunde kochen. Natürlich, kann nzz sie auch in eilt Puddingform bereit: Zur Sauce mischt man Johannisb::: gelee mit Rothwein und Zucker, läßt tZ aber nur heiß werden und reicht tZ dann kalt. Auch Mandel- oder b nillcnsauce ist passend zum Sahn: duddina.
Der Metzger -So lie si Nyiregyhaza hatte mit Joseph Toth einen Woripechsel ohrfeigte ihn. A'- das I y bracht:' Geselle mit einem , scharfgeschli' ! Messer dem Selchcr einen Stia, . Herz bei. an dem derselbe scfcrt Toth stellte sich freiwillig der 0 '
