Indiana Tribüne, Volume 24, Number 178, Indianapolis, Marion County, 16 March 1901 — Page 7

Jndiana Tridune. 16. März 1J01

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(Fortset.ung.) Die Hand zum Schutz; Über den Augen spähte die junge Fischerin zuin Semaphorengerüste hinüber.... und jetzt, wo die Gluth ringsum verblich und sich rasch und immer rascher zu mattem Gelb, zu Hellem Grau entfärb-

te, jetzt sah sie es deutlich, als sich das Stangengerüst und noch mehr dieKorbsignale daran in scharfen Umrissen von dem lichten Hintergrunde abhoben; sie schwebten auf und gingen nieder, während hier ein schmaler durchbrechener Zeige-Arm" sich schräg aufwärts reckte und da einer sich im spitzen Wmkel herabsenkte der alte Kruse war bei der Arbeit, und Hinnerk, o mien leiw Gott!" Hinnerk lag allein im Hause und verschmachtete vielleicht in brennendem Fieberdurst! Und mit raschem Entschlüsse, ohne

Ueberleguna fast, riß das Mädchen die

Thür auf und trat ein in die Kranken-

stube. Hinnerk lag in seinem Kojenbette an

der einen Schmalseite des Raumes; er

hatte das Gesicht der Wand zugekehrt und sah die. nun doch am ganzen Leibe bebende, Mieke Claßen nicht, als sie jetzt an der leise, glnz leise wieder geschlossenen Thür mit angehaltenem Athem stehen blieb. Sie glaubte, er schlafe, und wagte nicht, sich zu rühren. um ihn nicht zu wecken. Freilich, Hinnerk stöhnte und ächzte, aber das konnte auch im Fieberschlafe sein. Doch Hinnerk schlief nicht. Er lag wach und grübelte. Und das Grübeln lilß ihn stöbnen und ächzen, wenn nicht grade die Schmerzen einmal für wenige Augenblicke aussetzten und er dann sofort in ein unklares Sinnen und Halbträumen verfiel. Aber auch wenn die Schmerzen an seinen bisher so eisenfesten Nerven zerrten, diese Schmerzen waren es dann nicht, was ihn am stärksten quälte. Sie rissen ihn aus dem Dahindämmern, weckten seine Gedanken zur Klarheit, und diese Gedanken, diese entsetzlichen Gedanken oh, sie waren viel, viel furchtbarer als die Schmerzen selber! Die waren ja nicht einmal so schlimm wie die frü her, als der kleine Dampfkessel in Port Said geplatzt war und er die schrecklichen Wunden von Verbrühung hatte! Das war ja jetzt eigentlich gar nichts dagegen. Selbst das Affsmden" hatte ihm zu seiner Verwunderung nicht so weh gethan, als er befürchtet hatte, wie er den Doctor mit dem scharfen Messer und der kleinen feinen Säge 'rankommen gesehen! Der Doctor 's war kn Messerheld" wie der Schifssdoctor, er ging viel menschlicher mit Verwundeten um! Der Doctor hatte ihm ja vor der Operation erst einen tüchtigen Schluck Steifen" geben lassen und ihn dann, in Er-

mangelung von Chloroform", mit der

kleinen Glasspritz: m den gesunden lin

ken Arm gepickt", worauf plötzlich in

eine? halben. Minute so em ganz wun-

derliches, seliges Behagen über Hinnerk gekommen und aller Schmerz mit einem Male wie weggeblasen war. AllerdinqZ, das hatte während der Snide-

rie" nicht vorgehalten, da hatte Hinn:rk sich fast dle Zähne zersplittert beim Aufeinanderbeißen, und hatte doch

gebrüllt vor Schmerz". Und dann

hinterher war ihm überdies noch scheut

lich übel zu Muthe geworden, im Ma-

gen und im Kopfe, neben den höllischen Schmerzen in dem verdammten rechten Arm den er ja doch jetzt gar nicht mehr hatte, der ihm aber trotzdem noch w:h that.... jawohl, verdammt weh that sogar, obgleich ihn der Doctor in Papier gewickelt mitgenommen hatte!

's war eiaentlich ganz verrückt, das:

aer 's war so! Er spürte es ja doch vn der Schulter an bis 'runter in die

Hand, die er sich spater mal m Spi-

ritus ansehen sollte" beim Dotcor! 'ne

tolle Sache! Das hatte ihm mal frü-

her einer vorerzählen sollen! Hui

ja! wie das brannte b. Arm und durch den aanzen Körper rann, daß es ihn

nur immer so schüttelte! Immer so stoßweise, wabrhaftiq, so wie damals

auf der Land-Expedi:ion in Iowa, wie sie sich alle so hübsch daö MangroveFieber weggeholt hatten! Zum Glück hielten diese reihenden Schmerzen nicht dauernd anzman h'ätte sonst auch wirklich reell drüber verrü! werden können. Zwischendurch war ihm ja doch wenigstens leidlich zu Sinn? aber dann immer so mer!würdig, so ja, so ganz traum-duse-lig; und manchmal, da hätte er wahrhaftig auflachen können, wenigstens anfangs, wie die Schncidegeschichte vorbei war"; denn nachher wurde ihm immer weniger behaalich und immer weniger still-selig zwischen den Schmerz-Ausbrüchen und immer seltener verließen ihn die Gedanken, die furchtbaren (Gedanken.... oh! Diese entsetzlichen Gedanken wenn man so allein liegt wenn der Doctor mit

der Hand in Spiritus weg ist. nein, in Papier, später erst in Spiritus und auch die Kerle vom Schisf weg sind, der Pflasterkasten-Mensch und die beiden Kameraden, die ihn mit gehalten hatten bei der verwünschten blödsinnigen Säge... Au!... Und daß nun auch der Halunke von Zollkutte? grade jetzt vom Greifswal. der Oie in Sicht kommen und der Sßa t:r zum Gerüst hinauf mußte, um zu signalisiren! Hölle und T. ..! Das war doch eine ganz hundsföttischeLage! Und das wakMnniae Wüblen im Arm.

daS vrelen und 'Brennen unö cagen und Sägen! Und da sind sie wieder, die Gedanken, die wie der Sturmwind aufspringen zugleich mit den Schmerzen und einen Hetzen und Hetzen und Hetzen. . . . Immer klarer wurde es in Hinnerks Kopf, je mehr der anfänglich so gewaltige Einfluß der Morphium-Jnjntion nachließ, und immer deutlicher erhob sich während der nachfolgenden Depres-

sion aller Lebensgeister aus dem bunten Gaukelwerk der traumhaft-wirr-

sallgen Bilder - Phantasterei semes Hirns riesengroß das eine fürchterliche Bild, wie er seinen Gegner mit sich in die gurgelnden Fluthen hinabriß

und dann das zweite, wie er selber

dort drüben auf dem Tische lag und hier, in seiner eigenen Koje, auf der

Stelle, wo er sich jetzt tn feiner Qual

wand, der andere stumm und bleich

mit geschlossenen Augen geschlossen

für immer!

Daß keine Anzerge gemacht würde ,

hatte der Vater ja Hinnerk noch beim

eiligen Hinsusgehen zugeflüstert, leise,

daß es der Doctor nicht hören sollte, der Unterhalten" strengstens verboten

hatte. Keine Anzeige! Wer keine

Anzeige machen? Der hur gelegen

hatte, mit den bleichen, aufeinandergepreßten Lippen? Der natürlich nichll

Aber einer von den andern würde

es!

Und wenn auch! Das war ihm ja

nun schon ganz egal! Er war ohnehin verloren! Ein Krüppel, kein Mann mehr! Oh und auch das war ihm ja jetzt ganz, ganz egal, wenn er daran

dachte, daß. ...

O dieses, verfluchte Denken-müssen, wenn man doch nicht denken will! Hussa! Da stürmten sie wieder durch den Kopf wie ein Taifun-Wirbel. wenn er sie auch hundertmal abschüttelte, die Gedanken daran, daß er den andern unter Wasser gedrückt hatte und er nun die Last, die die ihm jetzt iie Brust zusammenpreßte und die Kehle zuschnürte, mit sich herumschleppen mußte bis an sein Lebensende wie eine Straflingskette mit der nachrollenden Kugel, ob nun im Zuchthause und beim Fe stungsbau oder daheim! O mein Gott, und warum das alles, warum?! Warum mußte das so kommen. warum ließ ich mich hinreißen, warum machte ich mich zum Krüppel und zum Mörder! Warum denn nur warum? Oh! Mieke Claßen an der Thür fuhr zusammen. Hinnerk murmelte und stöhnte so tief, fo fchmerzlich! Ob sie zu ihm trat und seine Qual in etwas erleichterte, dadurch, daß sie ihm verzieh, was er ihr angethan da drunten am andern Ende der Welt? Aber still

er athmet wieder ruhiger sie wird hier stehen bleiben an die Thür gelehnt mit dem Rücken, bis er von selber aufwacht! Der Schlaf wird ihn kräftigen, den Aermsten den liebsten, liebsten Mann! Und die Thränen rollen ihr aus den Augen und fließen unaufhaltsam über das zuckende Gesicht, das bisher stets so ruhig-stolz ausgesehen Thränen auf dem strengen, von den Curgä sten immer so angestarrten stolzen Ge sicht der Strandkönigin"! Hinnerk lag ein Weilchen ganz still. Kaum daß sein Athem zu hören war in dem dunkeln Stübchen. Er grübelte wieder. Wie war es denn nur gekommen?. ... Wie ein halbvergessener Traum stieg ihm jetzt, allmälig, das Gefühl in der Erinnerung auf, das so lodern in ihm gebrannt hatte, vordem, das mit fressender Gluth sein klares Denken, sein ehrliches Wollen, sein grades Thun verzehrt hatte.... ja, jetzt stand es

deutlich wieder vor ihm: Eifersucht war es gewesen! Eifersucht! Und auch jetzt wieder fing, zu all dem andern noch, diese Eifersucht an. in ihm in brennen,- dieses wahnsinnig machende Gefühl der verschmähten Liebe! Wie er sie haßte, die beiden, die ihm das angethan.... nein, nein, nicht bnde, nicht beide! Den Einen mZ,i. .. Oh. . . .! Wenn er das gut machen könnte, ungeschehen, wie gern, wie gern wollte er sein Leben hingeben dafür!

Aber sie, die Falsche, die Treulose, sie. die ihn ohne jedes Wort der Erklärung von sich gestoßen, ihren rechtmäßigen Bräutigam, mit dem sie schon Mann und Frau gespielt, als sie beide noch kleine Cöhren gewesen und sich ihr Gehöft" in den Sand der Dünen aebuddelt...! Ja. gespielt hatte sie mit ihm. auch jetzt was war da auch viel zu erklären gewesen! Er lachte so hohnvoll auf. daß Mieke Claßen erschrocken zusammenfuhr und dann leise, gznz leise auf den Zehenspitzen durch die dunkle Stube schlich, um zu sehen, was denn mit ihm Und wieder lachte er in bitterstem Höhne vor sich hin. Gespielt hatte sie mit ihm, auch jetzt noch, und sich einem andern an den Hals geworfen, während er fern an Bord war! Lachen konnte man darüber, lachen auch über sie, die da glauben konnte, der feine Stadtherr würde sie heirathen, die Fischerstochter, wenn auch reiche Fischersrochier! Die Närrin! Denn ohne den Glauben.... nein, das würde Mieke Claßen nicht gethan haben! Und so einer treulosen, falschen Creatur wegen hatte er sich unglücklich gemacht für alle Zeit, hatte er sich zum Krüppel gemacht, der sein Brot nicht mehr erwe? ben konnte, war er zum. . . Mörder geworden! Zum Mörder geworden!" wiedirbolte er. laut und scklua sich

mit der geballten sinken vor d:e Stirn. Nein, nicht zum Mörder geworden. . der Mann lebt! sagte da eine weiche, zitternde Stimme im Dunkel neben ihm. Hinnerk lag ganz still und lauschte. Dann lachte er vor sich hin. Was einem doch das Fieber voraaukeln kann! Oder das Morphium? Ganz wie die Stimme... die Stimme der Treulosen, die jetzt wohl um das Ho t:l schlich, wo er" drin aufgebahrt wurde! Und nicht zum Mörder geworden"? Ja, das war seine eigene Stimme, die da im Fieber laut sagte, was er dachte, was er so heiß, so heiß wünschte!... Und doch nur ein Fieber-träum!

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er glauben konnte, für einen IICO regulär lilty cent and Homeof ßwamp-Root mfnt nur. Mieke (Tlcfctn. die" von Dollar si-tt ar sold by all evod druxssists. -

dem andern, wäre hier neben setner

Kose! Auaenblick nicht olauben' daß das Ge

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Sie flüsterte ihm ja ?u: Mien schen Dirne se:n sollte! Und doch und

leiw. leiw Hinnerk... ik büns. mien doch! Wenn sie auch zehnmal wie eine leiw Hinnerk, un all's is nu wedder Heilige aussah! Sie hatte falsch Spiel . , t

gauo! nm iym geineoen uno er wouie igra Da kam iin Sturm von Norn über jetzt in das scheinheilige Gesicht

ihn. Sie wagte es. jetzt, wo der andere schleudern, daß sie zusammenbrechen todt war. wieder zu ihm zu kommen? lnußte unter der Wucht der Anklage! , . 1 i . enrt ITnS fr fhntVT r 2 Vrtrt f'rtrmftrfi

wouie wov: nicrji ganz oone cann iw ir " ivmi,M

se n und dachte ' heraus: lv ' I -s'.o ir int v . t.. P"f in, . jr.

Mit nun rauben Laut der Wutd o s roeo loui ü a.ou iudii s mm

schleuderte er die Hand aus der sei- wie's thut, wenn man viel' Jahr' lang jn. gewart't und gewart't und gearbeit't

Hinner....! stotterte das Mädchen, hat, und wenn alles umsonst ist, wett

k:s ins ihm rri ersckrocken ste wayrenooes tai cö und treulos

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was. . ? worv'n is, un n annern 'nommen

Keb? stiek .innerk bervor. aek wea. hat!

wobin du aebörst' eu er iat ne anner 'nommen

' o ' i ....... . . .. In !.r cm?.. . ff m.r'.'L. w.

Er hatte unwillkürlich hochdeutsch ai: tkj lteie, au nore oer gesprochen, wie immer, wenn er nicht Ruhe und Gelassenheit vergessend, und kertraulick mit Lanksaenoffen. sondern e5 blitzte M ihren Augen etwas von

mit fremden svrack. der frühern Leidenschaftlichkeit auf.

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du mick.... aber nein, iü bin kom- loiö zu orrgen veriianoen

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Mien,lachte er voll grimmigemHohne auf, mien! Kannst den annern nich

mihr krigen un nu willst wedder mien

sin! Ick dank!

Und er wollte sich mit dem Gesicht

zur Wand kehren, um sie nicht zu se-

weder nicht recht gehört oder jetzt gau-

kelte ihm das gieber wirklich etwaL

vor.

Aber da hatte sich Mreke schon wie-

der gefaßt. Sie durfte den Kranken nicht aufregen. Lat man, Hinnerk!

Spater! Ick hewwt drt zoa vergeb n

Ds. I.

Anhler,

8 uunv uui, Ö ' ,, wTY' V,. 1 en. btnn in ganz schwacher, silbern k p rg.I n

Dämmerschein fing an durch das Fenster hineinzudringen. und Hinnerk

konnte vor sich ln der Stube em Dunk

les sehen, das vor dem Bette stand und leise schluchzte. Und er wollte das nicht

sehen!

Du willst mi wat vergeben, du, die

mi bedrag'n hedd mit den. ... mit ben Maler, als hei sich schell'n (schelten)

let?

Dat is 'ne Läg' (Lüge)! begehrte

Mieke auf. Ick heww di de Tru holl'n

(gehalten), aber du heft dien Schwur

Nl

Geh weg! wiederholte er, jetzt aber i8T ''ÄST- riV Z7 r icht mehr so heftig wie vorhin nach braken... Och Hmnerk, schluchz e sie i ' I O ' ' Altm t hrAlitAAm iVTiM

lltlU VUiUUj lii VVUlL&lil W l UlUli unasumschlaa mit zitternder Stim

dem großen Schreck, der ihn wie ein

Schlag getroffen, vx wollte sich nicht

aufregen

Ab:r Mieke ging nicht weg. Willst du was trinken. Hinnerk? fragte sie

sanft, schall ick Licht maken?

Er drehte sich starker nach der Wand

me, dat du mi fo bal' heft vergett'n

kunnt, un dt so n brun Frugensmm

fche anschafft heft up Java, un mit ehr

iewt yen vier cono as vjiann un

Wiew!

r.: r. r i , i. . . i

zu. Is all hell genug von'n Mond. "B Lfi a rn iAnn KZ- irj den Schmerzen im Arme halb von sei-

1-W ik ni"' w, wv 0 . . r. , cm ins Unalück bracht hat und sich dem nem Lager empor und starrte Mieke f.:. rvafurr aT2 f,ÄT.rt an. War sie irre geworden? Aber

... ein, ihr Geist war klar, sie wollte aber

5)innerk! srie da das Mädcken auf ihn....

und richtete sich empor, ich hätt' dich ins 's war nicht zu sagen! Sollte man's Unglücke 'bracht? Un datt seggst du. . . glauben, daß sie ihn beschuldigen konndu. der mi ?! te, er habe wie die holländischen Sol-

it w daten aus Java mit o emer dürren

. Cztttitt vtiifc iu uiu uiiv u) vw

im Monden-Dämmerscheine straff, fo

gar nicht wie eine Schuldbewußte vor ihm stehenden Mieke groß ins Gesicht.

Wars denn glaublich, daß sie das ab

leugnen konnte? Und was denn...? Das klang ja grade so, als wollte se ihn mit irgend was beschuldigen. . .! mc& denn: ick? fraate er ZU-

" i i u

rück.

Laß gut sein, Hinnerk, antwortete sie nach einer Pause, in der sie mit sich gekämpft zu haben schien, werd' man erstens wieder gesund, denn reden wir

über das andere!

Gesund! lachte Hinnerk in grimmi

gem SarkasTNus und versuchte, den Stumpf des rechten Arm hoch zu heben.

Aber bei dem namenlosenSchmerze. der

ihn dabei durchzuckte, sank er fast ohnmächtig auf sein Kissen zurück. Gefund! murmelte er dann, dat is vörbi

vor alle Tid!

Ach. red' doch nich. sagte Mieke mit

einem gewaltsamen Versuche, jede Er regung zu unterdrücken, wobei sie sich unbewußt auch sprachlich zusammennahm und nun noch stärker ins Hoch deutsche gerieth.das wird auch so geh'n! Vetter Claß Claßen sein Aeltester hat von 7071 her auch 'n Kurrst-Arm" un is doch wieder 'n prächtgen Kerl wor'n! Sie strich Hinnerk mit ihre? bebenden Hand die Kissen glatt und fragte dann sanft, als ob sie ein kran kes Kind vor sich habe: Thut's arg weh, mien lerw arm Hinnerken? Da fuhr e? auö seiner VersunkenHeit heftig auf. Das frägst du. die....! Das Wort wollte nicht'Äbe? die Lip. pen; denn mußte ihr dabei unwill kürlich voll in das jetzt vom hellem Mondenscheine Lverfloffene Gesicht seben und.... und iÄc, in .buftrn

braunen Hexe in Ehe auf Zeit" ge-

lebt?!

Dat is nich woahr, schrie er, am gan-

zen Leibe bebend vor Wuth darüber,

daß sie den Spieß jetzt umkehren wollte", die Falsche! Wer het dir dat seggt? Antwurt, Mäken! Wer het di dat up-

bun'n?!

Mieke stutzte und wischte sich in freu-

digem Erschrecken mit der Hand d

Thränen auö den Augen; aber im nächsten Augenblicke schon quollen sie von neuem hervor es war ja doch

wahr! (Fortsetzung folgt.)

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Der Backfisch. Unbegreislich. daß ein Husarenleutnant nicht zum schönen Geschlecht" gezählt

toitd!"

Erkundigung. Ehemann

(im Gespräche mit seinem Heirath-

Vermittler): ... . Ich soll auch vcn mei-

Tr-Friu grüßen." Heirathsrermiit-

,r: l'ni und rnie tnnkt:antri ne?

In Behandlung. Fddwt

bcl: Nekrut Dunkel! Sie Rhinozeros,

Sie Rindvieb, Sie Heupferd, Sie -

aber was nutzt bei ?!bnen die bfefr

dendste Dialektik!"

Musikalische Nuance.

Direktor seines Provinztkeaters vor

Beainn der Oder): Hr Kapellmei

ster. nehmen Sie heut' das Tempo ein

wenig schneller, damit das Gas ge

spart wird.

Unanfechtbarer Be

weis. Er (ärgerlich): Für Der

nen Staat habe ich kem Geld mehr!

Sie: Dann mache Schulden!" Er: Das ist eine unerhörte Zumuthung!" Sie: So? Nenne mir doch einen Staat ohne Schulden!"

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