Indiana Tribüne, Volume 24, Number 178, Indianapolis, Marion County, 16 March 1901 — Page 6

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Geohrte? Mister Edithor! Well, die Celma Hot's in for den Christ. 2c zeigt mich auch die kalte Schohlder, awmer in mein Kehs derf se doch uicks sage, bikahZ se is doch mt meine Ma un ich kann duhn was ich Vliese. Un wann se's den Wea nit

gleiche duht, dann kann se's ja sage, dann gehn ich mich e anneres Vohrdinghaus suche. Mit Un Christ ist das e anneres Ding; der Christ is doch sozusage ihrn Hosband un do Hot se das Recht, den zu briete wie ft will. Off Kohrs Hot se nit das allergeringsie uffbringe könne, was gege den Christ gesproche Hot, bikahs er Hot doch nur seine Duttie gethan, awwer Sie wisse ja, wie die Wimmenfohks sin. recht hen se immer, un wann se nit recht hen. dann hen se doch recht. Die Selma Hot gesagt, se deht ja gar nit schlecht driwwer fiehle. daß mir die Annie essistet hätte, crwwer de prappere Weg wär doch gewese. daß mer for en Dackter geronnt wäre un sie hätt noch nie nit gehört, daß mer Jemand pätte muß. wann es sich e Loch in den Kopp gefalle Hot un das wär ecksäcktlie gewese, was mir gedahn hätte. Ich hen gesagt: Ich will dich emol ebbes sage. Selma. Du bischt e arig gute Frau un ich gleiche dich auch arig, awwer von die Sache do duhst du verdollt wenig von versteh. In so en Kehs bei e junges Meedche do duht mer mit Simpetthie viel mehr fertig bringe, wie mit alle Dacktersch m die Welt un wann du das noch nit weißt, dann fiel ich sarrie for dich." Do Hot se gesagt, well, sie deht gar nicks drum gewwe un was sie wißt, das wißt se. Mir wäre zwei Pietsches un den Christ deht sie am allermehrschte for blehme. Die Annie Hot off Kohrs auch e gute Schkohlding kriegt. Die Selma Hot zu se gesagt, wann sie sich e Loch in den Kopp falle wollt, do deht se garnicks dagege sage, awwer dann sollt se wenigstens mit warte, bis die Mennfohks aus dem 5zaus Ware, so ebbes deht gar nit gut for e junges Meedche gucke. Die Annie Hot se geprammißt. daß se das nächste mol warte wollt, bis dieMennfohks aus dem Haus fort wäre und do is die Selma sättisfeit gewese. ff Kohrs Hot se die Annie nit aus den Auge verlöre un Hot auch klohs gewatscht, ob mir mt nach se gucke dehte. Do h?t se sich awwer nit zu truwele brauche. Der Christ ist die Annie aus den Weg gange, wo er nor gekonnt Hot, bikahs er Hot sich doch kein Trubel mache wolle. Ich sin immer fremdlich zu das Meedche gewese un hen mich auch oft erkundigt, wie se fiehle duht; das Hot die Selma nit gegliche, awwer ich hen nicks drum gewwe. Die Annie is trotz den Ccksident alle Owend fort gange un mir hen's gar nit mehr annerschter gewißt. Uff en schöneOwend sin mer emol beisamme gehockt, die Selma un der Christ un mich un hen zusamme getahkt. Die Selma Hot nit viel zu sage gehabt, awwer dieselwe Zeit Hot je doch schon c wenig besser gefiehlt. Se Hot gesagt, se wischt, se hätt e anneres Meedche. Sie könnt ja nit gege die Annie komplehne, awwer dieselwe Zeit deht se nit gleiche, daß se alle Owend fort wär. Die Nehbersch dehte öriwwer spreche un debte sage, in unser Haus do mißt e schöne Ordnung sein, daß das heiert Meedche so alle Nacht fort derft gehn, sie wär ennihau zu iesig. Well, hen ich gesagt, das duht off Kohrs nit schön .gucke, awwer wann du dich e anneres Meedche kriegst, dann weißt du auch iwch nit was du kriege duhst, Fahlts hen se all un mehbie die neie Hot noch größere wie die Annie. Das is recht, Hot die Selma gesagt, wann se sich e annere kriege deht, dann deht se iwwerhaupt auch nur eine nemme. wo zum wenigste ferzig Jahr alt wär un wo so hohmlie wär, wie e Motffenz. Do Hot der Christ e arig dummes Gesicht dahingemacht; es Hot nicks gesagt, awwer die Selma Hot's doch genohtißt. Sie Hot gesagt, sie hätt en gute Niesen, bikahs dann könnt se doch auch emol ausfinne. ob all: Kranke mit Simpethie gesund gemacht wer'n dehte. Do Hot se gestichelt, awwer mir hen uns nit gemuckst un do Hot se auch nicks mehr gesagt. Se Hot ruhig an ihr Fenzie Work weiter geschafft. Dann Hot se mit einmal gesagt: Christ geb mich doch emol mei Sissersch." Der Christ is uffgetschumpt un Hot in alle Ecke gesucht. Hot se awtrer nit gefunne. Do is die Selma mähd geworde un Hot gesagt, wann's den Christ nit uff die Nos Hänge deht, dann deht er nicks sinne. Se hätt noch nie so en Mann gesehn. Dann is se selbst uffgestiege un Hot gestart for die Sissersch zu honte. Do is mich uff einmal eingefalle, daß die Annie. befor da se fort is gange, die Sissersch

t-:hol: Evi. Ich hcr3 die clma ge-ja,-;t un die Hot den Christ gesagt, er soll doch emo! obstehrs in dieAnnie ihr Ruhm geht un die Sissersch hole, die Annie hätt schuhr ihr Dohr ni? gelackt. Der Christ Hot sich Matsch genomme un is obstehrs, awwer uff eemol is ebbes gehäppent. daß mir fascht zu Doht geschkehrt wäre. Crscht hen mrr en schreckliche Krisch von e Viehmehl Meus gehört un gleich druff en hie mchl Haller. So schnell wle'en Hund gauzt sin mir obshrs geronnt. awwer alles is still gewese. Ich hen die Lämp geleit un do Hot der Christ in die Annie ihr Ruhm gestanne, als wann er von e Leitning gestrocke wär. In das Bett Hot die Annie 'gelege un Hot getrempelt wie alles. Das unerwartete war gehäppend: die Annie war ZUM erschte mol heim gestanne UN die Selma Hot denEselsstreich gemacht, den Christ in ihr Ruhm zu schicke! Se Hot sich off Kohrs bei die Annie ecksjuhst un dann sin mer Widder daunstehrs. Der Christ Hot gesagt, so wär er in sei ganzes Lewe noch nit geschkehrt gewese, als wie er die Annie in ihr Bett Hot liege sehn. Ich denke, das war e gurwonn an die Selma. Mit beste Riegahrdö. Juhrs Trulie, MeikHabersack. Ettweier un Scheriff von Apple Ja Holie Terrer Kauntie.

E h t k. ZZon Grainorge. (Scene: Das S chlafzimmer des Grafen. Der Graf liegt in seinem Bett; am Kopfende steht der Arzt). Graf (mit schwacher Stimme): Ich habe eine schlechte Nacht verbracht, Doctor; ich kann Ihnen nicht sagen, wie mir ist . . . Arzt: Sie haben in der That eine geheimnißvolle Krankheit, doch der Wissenschaft ist nichts unmöglich .... Gestatten Sie, daß ich Ihnen den Puls fühle und Sie untersuche ... Hm ... ja ... gestern schwankte ich noch in meiner Diagnose ... heute weiß ich ganz genau Bescheid ... ich habe nicht mehr den geringsten Zweifel ... mein werther Herr Graf, Sie haben die Influenza ... Graf (fröhlich): Die Influenza? Arzt: Ja, dafür garantire ich ... Graf: Ach, Sie beruhigen mich . . . Ich glaubte schon an einer jener gewohnlichen Krankheiten zu Heiden, die für uns Leute von Welt so peinlich sind ... Soweit ich gehört habe, ist die Influenza eine sehr vornehme Krankheit, nicht wahr. Doctor? Arzt: Gewiß; es ist in diesem Jahr sehr chik, an der Influenza zu sterben. Graf: Ich fühle mich beruhigt ... Sterben will ich meinetwegen, aber zum Teufel! zwischen Sterben und Sterben giebt es doch einen Unterschied! ... Darum können Sie es mir nicht oft genug wiederholen, lieber Doctor. dah die Influenza in Arbeiterkreisen nicht grassirt? ... Mein Portier z. V. würde nicht die Insluenza bekommen und daran sterben? Arzt: Er soll es sich nur einfallen lassen! ras: Dank, Dank! ( Arzt: Wir gestatten den Arbeitern eine ähnliche Krankheit, doch von untergeordneter Bedeutung ... die Bauchfellentzündung ... Graf: Was Sie sagen! Arzt (ihm den Puls fühlend): Sie haben ja aber ein wahres Pferdefieber! Graf (verletzt): Pferdefieber? Arzt: Rennpferd natürlich! Graf- Das ist was anderes! .Arzt: Es war unrecht von Ihnen, so viel zu sprechen! ... Oh. Oh! Graf (fänzt an zu phantzsiren). Arzt: Oh. oh! Graf: Z: Hilfe! Ich ersticke: (Kommt wieder einen Augenblick tu sich). Sind Sie da. Doctor? Verlassen Sie mich nit! ... Ich sterbe ... doch .. . ich habe den Trost. . . . eines sehr chiken Todes zu sterb:n . . . Bestätigen Sie mir noch einmal. da er sehr chik ist . . . Dank . . . Dank ... ist sterb: chik ... ganz chik ... das ist mein Trost! (Stirbt.) Arzt (ihm die Augen zudrückend): Aeußerst chik! Der 46jährige Wirthschaftsbesitzer Joseph Schulz in Sobsitz in Böhmen, welcher ein Vermögen von etwa 80.000 fl. besaß, berief in aller Ruhe seine aus fünfKindern besiehende Familie um sich und verfaßte unter Beiziehung einer Vertrauensperson sein Testament unter dem Vorwande, daß er seinen nahen Tod befürchte und Ordnung machen wolle, ehe es zu spät wäre. Er bestimmte für jedes Kind 16.000 fl. und auch das Mobiliar und die sonstigen Werthsachen wurden genau abgeschätzt und vertheilt, und für jedes Kind wurde eine Familie im Orte bestimmt, welche die Erziehung übernehmen sollte. Am folgenden Abend waren diese Verfügungen beendet und Schulz zeigte hiebe! die beste Laune. Nachdem er mit den Kindern zusammen gleichfalls gespeist, entkleidete er sich und begab sich zu Bette. Dann rief er nochmals dke Kinder zu sich und nach einigen Abschiedsworten, mit welchen er die Kinder zum Frieden und Fleiß ermähnte und sie dem Schutze GotteS empfahl, nahm er aus dem Bette einen dortselbst versteckten Revolver und schoß sich, ehe es die bestürzten Kinder hindern konnten, in den Münd: er war sofort eine Leiche.

Allerlei fürt Uni. Staubflecke auf Porzellan, welche sich schwer entfernen lassen, reibt man so lange mit angefeuchtetem Kochsalz, bis die Flecke verschwinden. Bronzirte Bilderrahmen reinigt man. wenn man sie mittels Schwämmchen mit Weinessig überstreicvt, nach 5 Minuten mit kaltem Wasser abspült und an einem warmen Ort trocknen läßt. Die gewöhnliche Reinigung von Zink geschieht mit Sodawasser. Soll eine Eztrareinigung stattfinden, so muß mit Essig. Salz und Lehm gescheuert, darauf mit heiß:m Seifenwasser nachgespült und zuletzt trocken gerieben werden. Gegen Athemnoth - Anfälle versuche man einen feuchten Umschlag anzulegen und ihn hinten so fest. anzuziehen, daß er einen Druck aus den Leib ausübt, die ersten Male weniger, später fester, dann athme man erst langsam, dann allmählich schneller werdend, recht tief aus und ein. Spiegelzur einig e n. Die selben werden mit einem weichen, in Weinessig oder Spiritus getauchten Schwamm abgerieben und darauf mit weichem Leder geputzt. Hat der Spiegel an Glanz verloren, so nimmt' man trockenes Ultramarin und reibt mit weicher Leinwand nach. Rothe Wollsachen werden durch das Waschen oft matt, lilafleckig und unansehnlich; man fetzt daher dem Spülwasser etwas Weinsteinsäure zu, welche die Farbe auffrischt, wenn die Sachen einige Minuten eingeweicht bleiben. Dem Spülwasser für grüne Stoffe setzt man Essig zu. Reinigen von bnntfarbrgenseidenenShawls. Buntfarbige Shawls reinigt man, indem man in eine Waschschüssel Benzin gießt und hierin die betreffenden Sachen eine Zeit lang liegen läßt. Darnach drücke man sie fest durch die Hände und spüle sie nochmals mit klarem Benzin nach. Tintenflecke aus starken Wollstoffen. Möbelbezügen und Teppichen entfernt man, indem man ein Stück Schwamm in eine Lösung von Bitterkleesalz und Wasser taucht und ihn, leicht ausgedrückt, auf den Fleck auflegt. Nach fünf bis zehn Minuten entfernt man den Schwamm und reibt den Fleck mit. reiner, weicher Leinwand nach. Stubenbesen. Der Stubenbesen ist das einfachste Löschinstrument bei Gardinenbränden. Man ergreife ihn sofort, tauche ihn in einen Eimer Wasser oder begieße ihn auf irgend eine Art so rasch als möglich und sofort hat man den besten Löschpinsel. Da er eine lange Stange hat, kann er ohne Weiteres alles Höhere in der Stube erreichen und außerdem kann man mit ihm namentlich die brennenden Gardinen rasch herunterreißen. Fettflecke ausZeichnungen, Schriften. Drucksachen etc. zuentfernen. Man überschütte die Oberfläche der Zeichnungen oder Schriften, da, wo Fettslecke vorHanden sind, mit Benzol. Nachdem die fettigen Stellen damit getränkt sind, schütte man Boluspulttr darauf. Nachdem das Pulver ungefähr eine Minute gelegen hat. kann dasselbe abgeschüttet und die Stelle durch einen Leinwand- oder anderen Lappen abgewischt werden. Sind die Flecke nicht vollständig entfernt, so wird das Verfahren wiederholt. Trockene Arzneien sind von manchen Kranken, besonders aber von Kindern, ungemein schwer einzunehmen; es giebt aber kleine Hilfsmittel. um das Schlucken von Pillen und Pulver zu erleichtern. Die Pillen lassen sich leicht in einem kleinen Stückchen Brotkrume verbergen und damit ohne Schwierigkeit herunterschlucken, wobei man es mit Wasser hinunterspült. Pulver schüttet man auf eine leicht befeuchtete Oblate und rollt, diese zu einer Kugel zusammen, sie ist im Halse schon verschwunden, ehe man denkt, da die angefeuchtete Oblate sehr glatt ist und leicht rutscht. Alle lackirten Gegenstände, besonders die japanischen LackWaaren, soll man nie mit Flüssigkeit reinigen, man zerstört dadurch den Glanz. Am besten gelingt die Reinigung ohne Zerstörung des Glanzes, wenn man'eine Zwiebel in feine Würfel schneidet und sie in ein dünnes Stückchen Zeug bindet. Hiermit reibt man die lackirten Gegenstände ab, welche dadurch von allen Flecken befreit und gründlich gesäubert werden. Mit Leinöl feuchtet man danach ein Flanellläppchen an und polirt den Gegenstand damit, worauf man zuletzt noch mit einem trockenen Flanelltuch nachreibt. Man erhält lackirte Sachen auf diese Weise tadellos. Farbige Stickereien oder feineCretonne schadlos zu waschen. Man reibt rohe geschälte Kartoffeln, fetzt auf je 3 Stück Kartoffel iz Quart Wasser zu. kocht sie und läßt die Brühe über Nacht stehen. Am folgenden Morgen wäscht man darin die Gegenstände rein, spült sie in frischem Wasser gut nach und trocknet sie im Schatten oder man siedet von Weizenkleie eine solche Brühe, wäscht darin lauwarm die zartfarbigen Stoffe und Stickereien, spült sie einigemale in frischem Wasser durch, schwemmt sie in frischem Brunnenwasser, das mit etwas Gummi- oder Gelatinlösung vermischt ist und bügelt die Wäsche, noch ehe sie vollkommen trocken ist, wodurch sie eine angenehme Steife und feinen Glanz erhält.

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"Wrswsttsn sind wir in Folge schwer? Arbeit oder lnr Zugluft am ganzen Körper fteif, man vergesse deshalb nkcht, dag es gegen Steiffeit in den Gliedern nicht besseres gkebt wl St. Jakobs Gel.

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