Indiana Tribüne, Volume 24, Number 178, Indianapolis, Marion County, 16 March 1901 — Page 2

CTttMcna Tribüne. 1. März 1901.

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Vor dem Aiirqerkrieae und mehrere

Jahre nach Beendigung desselben, war

das Prestige der Sudstaaten, unter

allen Staatengruppen das größte

Quantum von Attoholgetränten zu

produciren und zu consumiren, unstritten. Im Lause der letzten Jahrzehnte ist in dieser. Hinsicht eine bedeutende Aenderung eingetreten und zwar

ist dieselbe zum größten Theile aus das

allmällge Aussterben der mehr dursti-

gen als kampflustigen Colonels sowie MoZors zurückzuführen, von denen jeder Südstaat mehr denn genug hatte.

Kentucky und Maryland produciren heute noch Whisky in gewaltigen

Quantitäten, doch wird txr größte

Theil desselben nach dem Norden gesandt und nur ein verhältnißmäßig kleiner Theil findet seinen Weg nach txm Süden. Daß der Süden mäßiger wird, erhallt auch daraus, daß von den 200.000 licenstrten Getränkehändlern des ganzen Landes es in Alabama nur 1000. in Arkansas 750, in Florida 400, in Georgia 1200, in Mississippi 350, in Nord - Carolina 1200 und in Süd - Carolina, wo das sogenannte Dispensary - System ingeführt ist. nur wenige gibt. Seit 1892 besteht in Mississippi ein Hochlicenz - Gesetz, dem zufolge für den Betrieb einer Wirthschaft eine Licenz von 5600 per Jahr zu bezahlen ist. und dieses Gesetz hat die Zahl der Wirthschaften so bedeutend verringert, daß es jetzt im ganzen Staate deren weniger gibt, als in manchen Wards einer Großstadt im Norden. Auch Georgia ist seit 1891 ein Hochlicenz - Staat mit absoluter Prohibition in der Mehrzahl der Counties. In Atlanta gibt es auf je 1000 Einwohner eine Wirthschaft und im Allgemeinen wird in ganz Georgia weniger getrunken, als in irgend einem der Neu - England - Staaten. NordCarolina hat ein Local - Licenzgesetz, dem zufolge eine Majorität der Wähle? in irgend einer Ortschaft absolute Prohibition einführen kann. Es wäre jedoch eine durchaus falsche Schlußfolgerung, wenn man die zunehmende Mäßigkeit in den Südstaatcn als eine Wirkung dieser Gesetze betrachten wollte. Nach dem Bürgerkriege ha! sich in den socialen Verhältnissen des Südens eine gewaltige Aenderung vollzogen und die Klaffe der vornehmen Nichtsthuer, aus welcher sich die Mehrzahl der Bacchusjünger rekrutirte, ist verschwunden. Mancher Südländer, der vor dem Kriege von der Arbeit seiner Sklaven das Leben eines gentleman of leisure" geführt hatte, fand sich in der ReconstructionsAera in bedrängten Verhältnissen, die ihm ein flottes Leben zur Unmöglichkeit machten. Zur Zeit wird im Süden verhältnißmäßig wenig Whisky getrunken, aber auch nur wenig Bier und fast gar kein Wein.

Boeren in Nubland.

Adolph Frey, (014 IrMdom KlcfcQ

Dotary Pnbllc, Translator,

Corrcsponslcnt ote. rio. 070 West Walnut 01 7&b XXIak 05. Oax.

Nicht die paar kriegsgefangenen

Voeren sind gemeint, denen es kürzlich

gelang, aus der NHede von Kolowbo von englischen Schiffen aus schwrmmend zu entkommen und von einem französischen Dampfer aufgenommen

wurden, der sie nach Odessa brachte, von wo aus sie dieser Tage in St.

Petersburg anlangten, von der dorti-

gen holländischen Colome und der rusfischen Gesellschaft mit Jubel begrüßt. Diese haben inzwischen die Reise nach Holland schon angetreten. Nein es gibt seit schon mehr als 80 Jahren eine richtige Boerencolonie auf dem Grenzgebiet des Gouvernements Grodno und Wolhynien, wie denn Wolhnnien namntlich überhaupt eine sehr starke Colonistenbevölkerung hat. Dieses russische Transvaal" zählt ca. 500 Seelen, die in 12 15 Farmen leben. Göllendry", d. h. Holländer, heißen diese Colonisten noch heute im russischen Volksmunde. Aus Holland wandcrten sie im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts ein; man nxiß nicht mehr aus welchem Grunde, was sie aus der Heimath forttrieb. Alle typischen Züge der afrikanischen Boercn zeigen auch diese. Auch sie treiben Ackerbau und Viehzucht, leben in gut gebauten und gut unterhaltenenFarmHöfen, tragen die breitkrämpigen Hüte und kurzen Jacken, lesen ebenso fleißig

die Bibel, sind ehrlich, arbeitsam und

nüchtern, und während m den umliegenden kleinrussischen Dörfern der Branntweinteufel sein 'Wesen treibt, trinken die Göllendry" kaum je was anderes als Kaffee und allenfalls Bier. An dem Geschick ihrer Brüder in Südafrika nehmen sie innigen Antheil, und die Engländer sind hier verhaßt, wie nur irgendwie sonst. Inmitten der

russischen umlieaenden Dörfer sind

diese Bocrensarmen sozusagen eine Culturoase. Die Häuser sind aus Stein, hoch, die Thüren und Fenster zeigen Eisenbeschlag, und die Dächer überragen backsteinerne Rauchfänge; die Wagen haben eiserne Achsen, wob-

rend die kleinrussischen Bauernkarren meist durchweg aus Holz sind; Pferde und Vieh sind von guter Rasse und

wohlgenährt; die Höfe und Gärten sind

mit guten Zäunen umfriedet; allerlei Federvieh belebt die Höfe, und die Ge-

müsegärten sind sehr gepflegt. Die

Frauen und Madchen treiben Milch-

wirthschaft. -die Männer bestellen die

Aecker und Wiesen. Im Winter Lbri

gens suchen sie mitunter, gleich den

Russen, m Fabriken, Gäaemuhlen.Zle

geleien etc. Arbeit. Mit der.russischen

Bevölkerung kommen sie sehr gut aus

und halten sich nichts weniger als fern von ihnen, wie wohl die deutschen Colonisten. Sie bedienen sich sogar ihrer Muttersprache eigentlich nur noch im kirchlichen Leben, beim Vibellesen und Beten, beherrschen auch alle die russi sche Sprache nicht blos mündlich, sondern auch schriftlich. Aber an dem Glauben ibrer Väter halten sie unerschütterlich fest. Weiö und Schwarz in Mississippi.

Seit einer Rejhe von Jahren vollzieht sich im Staate Mississippi eine Verschiebung der Bevölkerung und uer.n dieselbe in dem gegenwärtigen Umfange andauert, kann es nur eine Frage der Zeit sein, bis fast all: N:ger im c.zoc-TeI;a angesiedelt sein und die Weißen in otn übrigen Counties eine wlit überwiegende Majorität haben werden. Der Exodus der Neger nach dem Fazoo-Delta begann vor acht Jahren und war ein Werk der Plantagenbesitzer, die zungengewandte Aaenten nach dem Oberlande sandten und die dort ansäßigen Neger zur Übersiedelung nach Neu-Asrika". wie das Delta im Volksmunde heißt, veranlaßten. Diese Agitation war von einem ungeahnten Erfolg begleitet und Zehntausende von Negern zogen nach dem Delta, dessen Alluvial-Län-dereien durch den Bau von Deichen gegen Überschwemmungen geschätzt wann und wo die Neger sich durch den Erwerb eines kleinen Areals selbst-

ständig machen konnten. Der Exodus

der Neger nach dem Delta ist heute

zwar nicht mehr so groß, wie vor acht :

Jahren, allem immer noch bedeutend

genug, um eine sehr erhebliche Zunahme des Baumwolle - Areals er-

warten zu lassen. Es kann nicht j

Wunder nehmen, daß die weißen Plantagenbesitzer im Oberlande dk Agenten, welche ihnen die Neger fort-

lockten, durchaus nicht mit aunstlaen

Auc;en ansahen und energische Maß-

nahmen gegen die Negerauswande-

rung ergriffen, um nicht die zur Be

stellung des Landes notyigen Arbeiter zu verlieren. Den Agenten wurde be-

deutet, daß sie ihre Haut zu Markte

tragen würden, wenn sie nicht schleunigst verschwänden, und diese Dro-

hungen hatten einigen Erfolg. Aber den Eisenbahn- und Holzgesellschaften lag daran, ihre sogenannten Sumpfländercin an die Neger zu verkaufen und so wurde die Auswanderungagitation unter letzteren wieder energischer betrieben. Die Steigerung der

Baumwolleprcise hat derselben einen weiteren Halt verliehen und voraussichtlich werden mindestens 50.000 Neger aus dem mittleren und südlichen Delta nach dem Vzoo-Delta ziehen. Im Allgemeinen scheinen die Neger, welche sich bis jetzt dort eigene, wenn auch kleine Heimstätten erworben haben ,in ihren Hoffnungen nicht getäuscht worden zu sein und im Laufe der Zeit dürfte sich die gesammte Negerbevölkerung des Staates dort concentriren. Nach Ausweis des letzten Census ist die Bevölkerung, der 14 Counties des Telta von 207.051 aus 264.344 Köpfe stiegen, was einer Zunahme von 27.4 Procent gleichkommt. Diese Bevölkerungszunahme ist viel größ'r als in den übrigen Theilen des Staates und fast ausschließlich auf die Zuwanderung der Neaer von dem Oberlande zurückzuführen. Unter der Gesammtbevölkerung des Delta befinden sich nicht mehr als 40.000 Weiße gegen 214.000 Neger; in manchen Counties beträgt das Verhältniß der Neger zu den Weißen sogar 15 zu 1. Am stärksten war die Zuwanderung, der Neger in die Counties Sunflower und Quitman, deren Bevölkerung in der letzten Delade um 71.4 bezw. 05.4 Procent zugenommen hat. Während die Alluvial - Ländereien des Delta sick mit Neaern füllen, zeigen die Walddistrikte im südlichen Mississippi eine noch schnellere Zunahme der weißen Bevölkerung, da viele Weiße aus dem Süden und Westen durch die schnelle Entwickelung der Holzindustrien angezogen werden. In den 20 südlichen Counties ist die Bevölkerung während der letzten Dekade von 310.264 auf 420.251 Köpfe, d. b. um 38.7 Procent

gestiegen. Die übrigen Theile von.

Mississippi, d. h. die Mittleren. Nordlichen und östlichen Counties. zeigen nur eine Vevölkerungszunahme von 12.3 Procent in der letzten Dekade, denn gerade aus jenen Gegenden ziehen die Neger nach dem Jazoo-Delta; die Thatsache, daß jene Counties weißer" werden, ist aus diesen Negerexodus zurückzuführen. Ehe derselbe größere Dimensionen annahm, waren die Neger im ganzen Staate verbreitet und es aab thatsächlich nur einig: Counties. in denen die Weißen sich einer Majorität rühmen konnten; jetzt dagegen sind wohl die meisten Counties weiß." Im Übrigen hat die Lesiedelung der Alluvial - Ländereien im Aazoo - Delta durch Neger nicht nur den Ansiedlern allein Segen gebracht, sondern ist auch ihren im Oberlande zurückgebliebenen Rassegenossen von Vortheil, denn die meisten Farmer behandeln ihre farbigen Ar-

beiter jetzt viel besser, aus Furcht, noch

mehr derselben zu verlieren.

Zeitgemäß. Hausfrau (zu? stellesuchenden Köchin): . . . Und was

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Negercultus. Einen schätzenMrthen Beitrag zur Beantwortung der viel umstrittenen Frage, ob die Neger in den Vereinigt?n Staaten ein minderwerthiges Culturelement bilden, liefert eine AbHandIuna des Dr. William Taylor Thom über die Neger von Sandy Spring in Maryland, eine Arbeit, die gewissermaßen einen offiziellen Charakter hat, da sie auf Veranlassung des BundesArbcits - Departements ausgeführt wurde. Sandy Spring ist eine Ackerbau treibende Commune, die insofern eine Ausnahmestellung einnimmt, als sie in der Nähe von zwei großen Städten, 8 Meilen von Washington, D. C.. und 25 Meilen von Baltimore, Md. belegen und ein Theil der dortigen Negerfamilien schon über ein Jahrhundert im Besitze der Freiheit ist. Die Commune Sandy Spring

steht seit ca. 150 Jahren unter Controle der Gesellschaft der Freunde" und auf diesen Umstand ist die Emancipation der dortigen Sklaven, die im Jahre 1772 ihren Anfang nahm, zurückzusühren; thatsächlich gibt es seit 1780 dort nur noch freie Arbeiter. Die Gesammtbevölkerung von Sandy Spring beträgt 1700 Köpfe, darunter 1000 Neger, und das besiedelte Areal ca. 25 Quadratmeilen. Auf diesem Gebiet fand Dr. Thom sieben Kirchen und ebensoviel? Schulen für Weiße sowie fünf Negerkirchen und drei Negerschulen. Ferner gibt es dort zwei kleine öffentliche Bibliotheken, ein Lyceum für Vorlesungen, mehrere gesell!ge. literarische, politische Clubs und Vereine, sowie neun Postämter, 16 Läden und mehrere Gewerbtreibende wie Schmiede, Zimmerleute sowie Wagner. Wegen der Nähe der Städte Washington und Baltimore kommt während der Sommersaison alljährlich eine große Anzahl von wohlhabenden Weißen nach Sandy Spring und aus diesem Grunde steht die Colonie unter viel, günstigeren Einflüssen als die der modernen Cultur weit entrückten typischen Ncgercommunen im Süden. Trotzdem fand Dr. Thom in Sandy Spring gewisse Mißstände, die charakteristische Merkmale der ungünstiger situirten Negercolonien. sind. Trotzdem

viele Madchen sich in Washington,

Baltimore, Philadelphia und anderen

Städten verdingen, überwiegt die Zahl

der Weiber, und die Männer schieben

das Heirathen so lange als irgend thunlich hinaus, was durch die große

Zahl der illegitimen Kinder bewiesen

wird. Wie im Suden überhaupt, so wird auch dort darüber geklagt, daß

die Neger kein Handwerk erlernen, was

viele zur Zeit der Sklaverei thun mußten, als jeder Plantagenbesitzer die erforderliche Zahl von Handwerkern un-

ter seinen SNavcn hatte. Trotzdem gibt es in der Commune zwei Maurer, zwei Schreiner, drei Maschinisten, ei-

nen Müller, sechs Grobschmiede, drei

Schuhmacher sowie einen Schmdelmacher und alle diese finden Arbeit genug. Bon 960 Negern der Commune gaben drei Männer sowie 75 Weiber an. Dienstboten zu sein. Zwischen den weißen Frauen und ihren farbigen Dienstboten finden unausgesetzt Reibereien statt, die mancherlei Ursachen haben. Die Negermädchen verstehen meistens die von ihnen verlangte Arbeit nicht und sind überaus unstät, auch vergrößern Rassenvorurtheile die ohnehin besiehende Spannung. Trinken und Spielen sind die Hauptlaster

der Neger von Sandy Spring, doch

gibt es nur eine kleine Anzahl wirkllcher Verbrecher (sechs) unter ihnen.

Diefen stehen fünf '?chullehrer und zwei Prediger gegenüber. Viele Neger wohnen in eigenen Häusern und sind

allem Anscheine nach gute Bürger. 135 Neger haben in der Sparbank 15,881

depomrt und das bewegliche sowie unbewegliche Eigenthum, incl. 448

Acres Land von 92 Negern ist mit ei nem Werthe von $21,590 zur Besteue

rung eingeschätzt, während dasselbe von den Besitzern selbst auf 542.666 bewerihct wird. 'Eine Methodistengemeinde hat ca. 500 Mitglieder und mit dieser stehen mehrere Wohlthätigkeitsvereine in Verbindung, die ein Baarvermögen von $1834 haben; andere Kirchenvereine besitzen $3265 und alle werden von

ihren Vorstanden gut geleitet. Unter

683 Neuern fand Dr. Thom 70.9 Procent des Lesens und Schreibens kundig; 5.5 Procent konnten lesen, aber nicht schreiben, und 20.5 Procent wa. ren vollständige Jlliteraten, während 3.1 Procent in dieser Hinsicht jede Auskunft verweigerten. Von 410 Kindern im Alter von 5 bis 20 Jahren besuchten 240 oder 59 Procent zeitweise eine Schule. Dr. Thom fand übrigens unter den Negern von Sandy Spring nicht die charakteristische Leichtlebigkeit und Sorglosigkeit ihrer' Rasse in früheren Jahren. Der Kampf um das Dasein unter feindseligen Elementen ist nicht ohne Einfluß auf sie geblieben; die jüngeren Generationen haben zu den Weißen nicht so gute BeZiehungen wie die Mten und tragen ihre Animosität offen zur Schau. Das ist im Allgemeinen kein ermuthigender Bericht. Da man in Maryland sich mit der Ansicht trägt, nach dem Vorbilde von MÜsissippi uud anderen Südstaaten das Stimmrechi der Neger zu beschränken, erscheint Dr. Thom's Arbeit gerade jetzt von besonderem Wthe. -

Die Gläser am Ofen rsinigt an am besten mit Essigwasser. -

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5.57c; feiner granulirter 5.57c; CubeA 5.92c; Confectioncrs'A 5.42c; Ridqe wood A 5.17c; Phöniz A 5.12c; Empire A 5.07c; Ideal Extra Golden C 4.92c; Windsor Extra C 5.72c; Ridgewoodextra C 4.82c; gelber C 4.72 ; 16 gelber 4.57. Eingemachte Früchte BlackberrieS, S Pfund, 51.10; Peaches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 51.65; Pie 51.40-1.50; AnanaS, Standard, 2 Pfund, 51.65-1.90; Seconds. 3 Pfund, 51.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, 51; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen 51.10-51.76; frühe Juni $1-1.26,. Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-51.00;3uclr-korn 80c 51.40; Apfelbutter, per Dutzend, 3 Pfund, 95c.

Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische. 10c Eier, 11c per Dutzend. Hühner 7c; Turkcys : jungchähne IC Psund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 5$c ; alte Hähne 44c; Culls und Krumbrüstige 4c ; Enten 6c: Gänse 5.40-6.00.

Käse. Engros Verkaufspreise, Jmportirter Schweizerkäsb 27c per 'Pfund; einheimischer Schweizcrläse 17c; Wisconsin Crcam Käse 10c-12c; New York Ched dars 13c;- einheimischer LimbLrgcr 13c; Brick 14c. Kohlen. Xcnne Xcnnr Anthracit 57.00 3.66 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.16 PittLburg 4 00 2.16 Raymond City 4.00 2.16 Winifrede 4.00 2.16 Kanawha 4.00 2.16 Luhrig 3.50 1.90 Brazil Block 3.50 1.90 Green County 3.00 1.66 Jndiana Lup... r-3.00 1.66 Elack 2.00 1.16 Bloßburg .:. 5.00 2.66 : Lump Coke 11c per Bush. $2.75 pn 26 Bushel. $1.50 per 12j Bushel. Zerkleinerter Sei 13: pf,Bu. $3.26 7c? 2; B. $1.7k rrr 12, Au.

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