Indiana Tribüne, Volume 24, Number 177, Indianapolis, Marion County, 15 March 1901 — Page 2
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Jndiana Tribüne. 15. März 1901.
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Adolph Frey (OU 4a A UrfcO
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Seit dem Bestehen unserer BundesVerwaltung ist nur ein Zwanzigstel Prozent des Gesammteinkommens der Regierung in Folge von Unehrlichteit oder Mißgeschick von Beamten verlorcn gegangen; in Zahlen ausgedrückt: Es brauchten von ca. 32.(X)0,0).000, die seit 110 Jahren eingenommen wurden, nur ca. 516.000,000 in den Schornstein geschrieben zu werden. Das ist zwar eine bedeutende Summe, aber im Hinblick aus die Länge der Zeit und den gewaltigen, weitverzweigten Verwaltungsapparat immerhin ein so günstiger Ausweii., wie ihn nur irgend ein Land zu geen vermag, und um so schmeichelhafter für die Bundesregierung. als es sonst in unserem Lande an Verlusten für andere Verwaltungen sowie für die Geschäftswelt in Folge von Unterschleifen und Mißwirthschaft ganz gewiß nicht fehlt. Es kann das Ergebniß auch keineswegs als ein Beweis dafür gelten, daß gerode die von Uncle Sam berufenen Angestellten in Bezug auf Ehrlichkeit und Tüchtigkeit lauter Musterknaben seien, sondern es zeigt lediglich, daß die Bundesverwaltung wirksame Methoden anwendet, um sich vor Verlusten zu schützen, die auf die Schuld von Beamten zurückzuführen sind. Denn die oben als verloren angegebene Summe von einem Zwanzigste! Procent der Einnahmen deckt keineswegs den Betrag der aus den Bundeskassen gestohlenen oder in Folge von Nachlässigkeit verschwundenen Gelder, fondern nur den Ausfall, der dadurch entstand, daß sich diese Gelder von den Bürgen der ungetreuen und ungeschickten Beamten gar nicht oder nur theilweise wieder eintreiben ließen. Dies trat bis vor Kurzem in ca. 10 Procent der zu verzeichnenden Fälle ein, und um auch dem ein Ende zu machen, begünstigte die Bundesverwaltung die Errichtung von Gesellschaften, welche aus der Ueberrtahme von Bürgschaften für Beamte eist Geschäft machen. Man hofft dadurch in Zukunft alle und jede Verluste zu vermeiden, so daß Unql? Sam auf jeden Cent rnen tdnn, der ihm zukommt. Das System der Bürgschafts - Versicherung bedeutet entschieden eine wichtige Verbesserung gegenüber der bisher üblichen Methode der persönlichen Bürgschaften. Oft genug hat ein für ein Amt Erwählter oder Ernannter diele Mühe, die erforderliche Sicherheit zu stellen, zumal wenn er selbst ohne Vermögen und die Verantwortlichkeit des Amtes groß ist. Es ist in jedem Falle eineDemüthigung, einen Bekannten um diese Gefälligkeit zu ersuchen und abfällig beschieden zu werden. Nicht selten auch kann ein Beamter nur Bürgen erlangen, wenn er denselben einen Theil der Erträgnisse seines Amtes oder andere Gefälligkeiten, besonders in Bezug auf die Besetzung der von ihm zu vergebenden Stellungen, zusichert. Das Alles fällt weg. wenn der Beamte sich an eine Garantie - Gesellschaft wendet und. wenn diese nach Prüfung seiner Personalien ihn als Risico" übernimmt, für feine Police die festgesetzten Kosten bezahlt. Er bleibt dadurch unabhängig seinen Freunden gegenüber und vermag auf Grund einer einfachen Geschäststransaktion die beste gesetzliche Sicherheit zu bieten. Für die Bundesregierung hat
vlese Art der urgscyast noch zwei weitere Vortheile: Der betr. Beamte weiß, daß er nicht nur von den Behörden. sondern auch von der betr. Gesellschaft, und von letzterer ohne jegliche Nachsicht, verfolgt werden wird, falls er durch Veruntreuung oder Leichtfertigkeit in seinen Kassenabschlüssen kurz" werden sollte. Das macht ihn vorsichtig. Zweitens aber hat die Regierung. im Falle doch etwas vorkom-
men sollte, keine Schwierigkeit, sich auf Grund der Bürgschaft schadlos zu halten, da die Gesellschaften prompt setteln", um nicht die Gunst der Bundesbehörden zu verlieren. Thatsächlich sind denn auch Unterschlagungen oder sonstige Betrügereien von Beamten, die unter solcher Bürgschaft stehen, außerordentlich selten. Im letzten Jahre wurden nur vier Fälle berichtet und ohne Schaden für die Bundeskasse erledigt. Die Zahl von Fällen, wo Privatbürgschaften inAnspruch genommen werden mußten, war unverhältnißmäßig größer. Dieses Ergebniß hat zur' Folge, daß auch für staatliche, städtische und geschäftliche Bürgschaften vielfach solche von bewährten Security"-öe-sellschaften vorgezogen werden. Daß Uncle Sam ein vortrefflicbkL Gedächtniß für alte.' an ihm begangene Sünden hat. ist bekannt. Es zeigte sich
d?es wahrend des Krieges mit Spamen wieder einmal zum Schrecken von Leuten, welche vor Jahren sich irgend wecher Unterschiede schuldig gemacht ode: kür ungetreue B:amten Bürgschaft geleistet oder als Regierungsagent:n öicchnungen eingeschickt hatten, die nicht stimmten. Viele dieser Leute tu hielten Stellungen in der FreiwilligenArmee oder als Commissionsbeamte; sie waren aber scr erstaunt, als bei der ersten Salair -- Zahlung ihnen a conto alte Schuld" Abzüge gemacht oder gar nur Quittungen übcr getilgte Rückstände überreicht wurden. Einige der alten Sünden datirten Jahrzehnte zurück. Das verschnupfte mehrere dieser Patrioten derart, daß sie ihre Stellungen sofort aufgaben. Andere aber blieben im Dunst und trugen nach und nach ihre ganzeSchuld ab, 'indem sie nichts als ihre Tagegelder bezogen, während thr -Soldin Unck
Sams Kasse floß, der die schon verloren geglaubten Posten schmunzelnd einstrich. Jnaugurations'Wetter.
Capitäne a:s Wundärzte.
Es kann laum Wunder nehmen, daß an dem Tage, an welchem unsere Bun-des-Präsidcnten in ihr hohes Amt eingeführt werden, der Himmel nicht immer lächelt, denn in der Breite von Washington ist der Frühling dann gewchnlicü noch nicht eingekehrt; und r:an bat deshalb allen Ernstes in Anregung gebracht, die Jnaugurationsfeier später stattfinden zu lassen. Nun ist aber die immerhin merkwürdige Thatsache festgestellt worden, daß mit Ausnahme von Madison und Jackson, alle Präsidenten, welche zweimal im Amte waren, an ihrem ersten Jnaugurationstage schönes, am zweiten dagegen schlechtes Wetter hatten. Am 4. März TtXl, als Jcfscrson zum ersten Male inaugurirt wurde, schien die Sonne klar während des ganzen Tagcs", wie tö in den Berichten über die Feier büß, während das Wetter bei seine? zweiten Inauguration höchst widerwärtig war. denn es war kalt und Regen und Schnee fiel. Der zweite Präsident, der zweimal im Amte war, war Madison und diesem lächelte der Himmel bei beiden Jnaugurationsfeieilich?cit:n. Sein Nachfolger Munroe k.atte am 4. März 1817 einen hellen, prachtvollen Tag, während 4 Jahre fpäter Regen und Schnee fiel. Jackson trat deinen ersten Amtstermin an einem der mildesten Frühlingstage" an, wie es in den Berichten heißt, über das Wetter bei seiner zweiten Jnauguration liegen jedoch keine Aufzeichnungen vor. Lincoln's erste Inauguration fand an einem klaren, freundlichen Tage" statt, während fein zweiter Amtsantritt von kaltem und drohendem Wetter" begleitet war; in der voraufgegangenen Nacht waren starre Regengüsse gefallen und die Straßen waren morastig. Grant war überhaupt nicht vom Glück begünstigt, soweit sein Jnaugurqtions - Wetter in Betracht kommt.. War der 5?ag seines ersten Amtsantritts schon unfreundlich, so brach das Wetter bei seiner zweiten Inauguration vollends den Record. Es war so kalt und stürmisch, daß die Musiker im Freien nicht blasen konnten. Der Jnaugurationsball. welcher in einem temporären Gebäude stattfand, 'verlief überaus kläglich. Die Damen ' warteten frierend und in Umhänge eingewickelt der Tänzer, die
nicht kamen; die Herren legten ihre Ueberzieher überhaupt nicht ab, und mit Ausnahme des heißen Kaffee erstarrten alle Erfrischungen zu Eis. Nach Grant war Cleveland der nächste Präsident, der zweimal im Amte war. Der 4. März 1885, an welchem Tage er zum ersten Male inaugurirt wurde, war ein so herrlicher Frühlingstag, daß noch lange nachher vom Eleveland - Wetter" gesprochen wurde. Be! seinem zweiten Amtsantritt dagegen waren die Straßen mit schmelzendem Eis und Schnee bedeckt; während des Vormittags wechselten Regen und Schnee ab und später am Tage wurde es klar und kalt. Aehnliches Jnauguraticns - Wetter hatte McKinley, denn der 4. März 1897 war schön und sonnig, w'rend es am verflossenen 4. März Bindfaden" regnete.' Leute, welche nicht frei von Aberglauben sind, mögen in dem ungünstigen Jnauguraticns - Wetter ein Omen für die zweiten Amtstermine erblicken, wenn sie diese Zufälligkeiten so deuten wollen; Thatsache ist es immerhin, daß bis jetzt noch kein Bundes - Präsident während seines zweiten Termins so erfolgreich war wie während des ersten. Eigentlich sollte das Umgekehrte der Fall sein, denn ein Präsident, der zum zweiten Male im Amte ist, kann von der erworbenen Erfahrung profitiren und braucht bei seinen Amtshandlun gen nicht nach der Volksgunst für seine abermalige Erwählung zu haschen. Clcveland's erste Administration war insofern erfolgreicher als seine zweite, als er im Jahre 1889 eine starke Partei hinter sich sah. während dieselbe 8 Jahre später vollständig uneinig war. Grant's zweite Administration hat seinem Namen keinen neuen Glanz verliehen. Im Jahre 1872 gab ihm
das Volk ein glänzendes VertrauensVotum, allein in den folgenden Jahren wurde die Opposition gegen ihn. aus Gründen, für die er freilich nicht ganz verantwortlich war. so stark, daß 1876 für Tilden so viele Nordstaaten eintraten, daß unter normalen Verhältnissen. seine Wahl außer Zweifel geWesen wäre. Lincoln's zweiter Termin ist mit Johnson's Regime unsellgen Andenkens verflochten. Ueber die zweiten Amtstermine der früheren Präsidenten hat das Volksurtheil sich nicht so klar ausgesprochen; sicher ist. daß Jackson den Wind säete", aber erst sein Nachfolger Van Buren hat den Sturm geerntet". -
. Mehrere Knaben im Alter von acht bis neun Jahren, Schühx btz Ketziner Volksschule, hatten sich .utf das Eis der Havel, die dicht an itm Städtchen vorüberfließt, begeben. Plötzlich brachen sechs von den Knaben, die an eine unsichere, nui dünngefrorene Stelle gerathen waren, ein und waren im Augenblick unter das EiS gerath?. Nur irr einziger. Namens Fuhrmann, konnte gerettet werden. die übrigen sünf ertranken. Es waren dies die Schüler Kühne, Wahl, Sommer.' Habicht und Vlesing.
Längst dahin sind zwar die Zeiten, da im Kriegsfelde der Barbier und der Wundarzt ein und dieselbe Person waren (in Deutschland damals in bezeichlenderweise Feldscher" genannt), und auch im Schiffs-Passagierverkehr hat man seit geraumer Zeit besondere Aerzte mit genügender chirurgischer Ausbildung, meist Aerzte, die nach vollendetem Studium direct in eine solche Praxis übergegangen sind. Indeß gibt es mindestens in einem Zweig des Schiffsverkehrs noch heute Gepflogenheiten, welche stark an jene alten Tage erinnern oder vielmehr noch hinter ihnen zurückstehen, da den Betreffenden auch die Feldscher"Kenntnisse von Haus aus ganz und gar fehlen. Das ist nämlich auf den WalfängerSchiffen der Fall, welche da oben im Eismeer verkehren. Wenn nicht zufällig ein Unglücklicher, der einige diesbezügliche Kenntnisse hat, in diese Berufs Sphäre verschlagen worden ist was fast niemals vorkommt so pflegt der Capitän des Bootes zugleich die Rolle des Wundarztes zu spielen und nebenbei, wenn es sein muß. auch in die innere Medicin zu pfuschen. Zu Letzterem gibt es übrigens nicht leicht Veranlassung. Man sorgt schon dafür. daß nur sehr gesunde Leute für den Walfischfang mit Allem, was drum und dran hängt, angeworben werden, und eine ungesunde Luft herrscht da oben nicht. Dahingegen ist für wundärztliche Dienste Verhältnißmäßig häufig Bedürfniß, denn auf den Walfänger - Booten gibt es allerhand Unfälle in Veisolgung der Arbeit. Dieser Punkt ist daher von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit, und man darf sich wundern, daß wenigstens auf bedeutenderen, besser ausgestatteten Walfänger - Schiffen nicht regelmäßig Jemand von besonderen wundärztlichen Kenntnissen engagirt wird, sondern oft dem Capitän diese heikle Angelegenheit zufällt. Diejenigen, welche sich auf Walfänger - Booten anwerben
!2!s:n. denken in der Negel nicht daran, nach dergleichen zu fragen. Sicherlich sind die Ersten, an denen
ein solcher Capitän seine wundärztliche Gcschicklichkeit zu versuchen hat. ganz und gar nicht zu beneiden; und wie es ihren Nachfolgern geht, das möge dahinstehen! Zum Glück können in der wundärztlichen Praxis Erfahrung und Uebung gar manches Gelernte in beträchtlichem Maße ersetzen, und komm! dann noch öie nöthige Portion Geschicklichkeit und gesunder Menschenverstand hinzu, und es handelt sich nicht um besonders desparate Fälle, sc maa ein Walfänger - Capitän mit der Zeit einen nicht gerade zu verachtenden Noth - Wundarzt abgeben. Manche der betreffenden Capitäne haben es sogar zu einem gewissen Renommee in dieser Beziehung gebracht und selbst Amputationen mit Erfolg ausgeführt. So machte z. B. Capt. George B. Leavitt vom Walfänger-Boot NewPort" in den alaskanischen Gewässern durch seine wundärztlichen Erfolge von sich reden und konnte sogar dem Wundarzt des Zoll-Eutters Bear" einigermaßen imponiren. Er hat auf diesem Felde ganz von vorne angefangen, da es ihm an allen Vorkenntnissen gebrach. Natürlich sind diese Capitäne auch mit den gewöhnlichsten wund'ärztlichen Werkzeugen und Materialien ziemlich aut ausgerüstet. Es
heißt, daß die allermeisten der von Capitänen Behandelten gut d-avonkä-men; aber eine solche Versicherung verlangt umfassende Beweise! Hochempfindliche Pflanzen.
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Taglicher Marktbericht. Viehmarkt. Jndianap'ls Union Viehhöfe, 15. März. Rindvieb. Auserlesene ' bis pri.ua Stiere, 250 Pfd. m..
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Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Pfd. Stiere.... 4.10 4.00 Mittlere bis gute Stiere
900 bis 1100 Pfd.... 3.85 Gute bis gewählte Rinder. 3.75 Mittlere bis gute Rinder. 3.35 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 Gute bis gewählte Kühe.. 3.60 Mittlere bis gute Kühe.. 2.00 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.75 Kälber 5.50 Schwere Kälber 3.00 Prima bis fancy Export Bullen 3.60 Gute bis gewählte Schläch ter Bullen 3.60 Gewöhnliche bis guteBullen 2.50
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Schweine. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere $5.75 Gemischte. schw.Packing 5.60
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15
4.40 4.35 3.60 3.25 4.00 3.50 2.75 7.00 5.00 4 25 3.85 3.C0 40 2k
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Daß es in der Pflanzenwelt außerordentlich viele Grade von Empfindlichkeit gibt, ist bekannt, ein Beispiel wie das nachstehende aber, das der Verfasser einer neuerlichenReiseschilderung vom Isthmus von Panama erzählt, dürfte in Amerika sehr selten dastehen: Auf der Fahrt über den Isthmus fielen mir an einem Wege wunderschöne Blumen auf. Der Condulteur des Vahnzuges hatte augenblicklich Zeit genug, das Dampfroß zum Halten zu bringen, damit ich aussteigen und mir welche pflücken konnte. Nachdem ich eine Handvoll gepflückt, bemerkte ich noch schönere Blumen, kniehoch, sehr
zart und von einer herrlichen grünen Schattirung des Rothen. Ich brach sofort eine ab, um sie in den Strauß zu stecken, da sah ich zu meiner größten Verwunderung, daß ich nur ein ganz verwelktes, verschrumpftes, bräunliches Kraut gepflückt hatte. Dies für einen bloßen 'Fehlgriff halte.".d, langte ich wieder nach einer der Wunderpflanzen, aber siehe da! dasselbe Resultat. Ein dämonischerSchreck befiel mich auf einmal: ich dachte, ich hätte das Panamafieber und sei schon in der Deliriums - Stufe! Ganz außer mir. schleuderte ich die verhexten" Pflanzen weg und rannte dem Zuge zu. Einen Augenblick blieb ich stehen und fühlte meinen Puls; der war in vollkommener Ordnung. Wohl war ich fchweißgebadet, aber das war bei der fürchterlichen Hitze und Ausregung kein Wunder. Ich bemerkte dann, daß auch alle Pflanzen, wo mein Fuß gestanden hatte, völlig verschrumpft waren, und jeder frische Zweig, den ich auch nur mit der Finyerspitze berührte, sofort sich entfärbte. Man sagte mir, solche Pflanzen seien hierherum etwas sehr Gewöhnliches.
Schubern, Engl. Cured 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfundim Durchschnitt, 8zc; 10 bis 12 Pfund. 8c i Gepckeltes Schweinefleisch, Knochen, loses Ficy P:g $19.00; Klares Bean 18.00; Family 16.50; Sbort Clea? 15.00: Rumrs 14.50. Gedörrtes Rindfleisch Söinken. reg. Sets, Ilse; Außenseiten 10zc; Innen, seiten 13jc; Knöchel 13c. Schmalz, in Tierccs,, 1. QualttLt 9; 2. Qualität 9c; 3'. Qualität 8c.
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Vordervicrtcl 7c; Stier Hlntervicrtel
94c; Rind Hintcrvicrtel 8c; Rind Vor
dcrviertcl 6jc; Kuh Vordcrvicrtel 5jc;
Kuh Hintervicrtel 74c. , Frisches Kalbfleisch Kälbcr9zc; Hin tcrvicrtcl 13c; Vordervicrtcl 8c.
Frisches chafflclfch Kammer per
Pfd. 9c; Schafe 7c; Schenkel 10c; Racks, kurz, 16c. . .
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9Zc ;' Cottage chrnlcn 7c ; gehäu
tcte Schultern 7c, frische Schinken, 18
Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender
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Boncs 5c. Geräuchertes Fleisch. ' Sugar Cured Schinken Erste Quali tät: 20-13 Pfund llc; 15Psund 11 je;
12-10 Pfund Ilse; Zweite Qualität 20-18 Psund 101c; 15 Pfund 10Zc; 12 Pfund Uic; 10 Pfund IlZc. Calisornische Schinken 6 bis 8 Pfund 8c; 10 bis 12 Psund 8c; 12 bis 14 Pfund. Frühstück Speck Klarer English Cured 14c; gewühlter Sugar Cured 13zc; 6-7 Psund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Psund im Durchschnitt 11c; 5 Psund im Durchschnitt, schmal, 11c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 12jc; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt, 12 Sveck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 9jc; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 9c; Klare Seiten, 20 bis . 50 Pfd., 9Kc; Klare Bellies.25biS30Pfd.,9Sc; 18 Ms 22 Pfd., 95c; 14 bis ISPsd., 10c; Klare Rücken, .20 bis 25 Pfd.. 9c; Rücken lö bis 16 Pfd., 9fic; Klare Rücken 6 bis S Pfd.. Zc.
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2.65 2.40 2.15 2.15 2.15 2.15 2.15 1.90 1.90 1.65
Pittsburg 4 00 Raymond City 4,00 Winisrede 4.00 Kanawha 4.00 Luhrig 3.50 Brazil Block 3.50 Gree. County.. . 3.00
Jndiana Lump. 3.00 1.65 Slack 2.00 1.15 Blsßiurg 6.00 2.55 Lump Coke 11c per Bush. $2.75 per 25 VAshöl. $1.50 per 12j Bushel. Zerkleinereer Crk-13.-peiBu. 32S
pr Piz. 5U75 pcr l2j T.
