Indiana Tribüne, Volume 24, Number 176, Indianapolis, Marion County, 14 March 1901 — Page 2
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Feindschaft zwischen
England und Rußland" schreibt dir besannt Historiker E. A. Brayley Hodgetts in verfall M-zll Gazette": In diesen Sagen, wo die Idee des Weltfriedens Zunn und Gemüther gleich beschäftigt, erweckt es Befremden sowohl wie Interesse, daß die txiden mächtigen Weltreiche England und Rußland sich gegenseitig mit Mißtrauen betrachten. Einige Stimmen sprechen sogar davon, daß einst eine Zeit kommen lrerde, da beide Nationen in einem Riesenkampfe um die OberHerrschaft ringen und die Welt zu klein sei, um diese zwei Reiche zu fassen. Ich habe mich oft darüber gewundert, wie diese Ansicht in Europ aufgekommen, und mich oft gefragt, inwieweit tos Wahres damit verknüpft ist. Liegen irgend welche historische Rechtsertigungen für eine derartige Theorie vor, daß kein Raum für ein friedliches Schaffen und Wirken der beiden Nationen in der großen Welt vorhanden? Das Mißverstehen dieser Reiche ist mehr eine froige des von dritten Parteien gesäeten Samens, der, sotoeit ich die Geschichte zu verfolgen vermag, nicht üble Früchte getragen. Die diplomatische Geschichte des ruffischen Reiches und seine Bedeutung als Weltmacht reicht bis in int Anfänge des achtzehnten Jahrhunderts zurück. Vor dieser Zeit galt Frankreich als unser natürlicher Feind. Während des achtzehnten Jahrhunderts ereignete es sich, daß die Politik der Könige von Hannover mit der britischer Staatsmänner vollkommen übereinstimmte. Preußen verdankt seine Erstarkung in Wirklichkeit uns. Es ist mehr denn wahrscheinlich, daß, wenn Friedrich der Große nicht mit britischem Golde unterstützt worden wäre, Preußen das Schicksal von Polen ereilt hätte. Peter der Große war stets darauf bedacht, freundliche Beziehungen zu England zu unterhalten, aber Georg I. erblickte in der Ausdehnung des russischen Reiches eine Gefahr für die deutschen Fürsten thümcr, und das zeitigte eine Entfremdung mit dem großen östlichen Reiche. 2luchGeorg 1L argwöhnte nicht, daß er in der Unterstützung Preußens gegen Rußland den Weg bahnte zu der späteren Absorption seines eigenen Königreiches. Später finden wir, daß Napoleon I. eifrig bemüht war, dem Zaren Alexander I. Mißtrauen gegen England einzuflößen; erst sein späterer Verrath öffnete diesem die Augen. Des Zaren Bruder, Nicolaus I., .daaegen unteröreiteie uns frank und frei seinen staatsmännischen Plan, die östliche Frage zu regeln. Zu dieser Zeit säete ein anderer Napoleon zwischenEngland und Rußland Unfrieden. Nur das Spiel wurde ein wenig geändert und die Betheiligten hatten die Plätze gewechselt. Preußen, das wir in der Zeii Ux Noth unterstützt, trat auf die Seitc Rußlands und stellte diesem das Zeugniß einer wohlwollenden neutralen
Macht aus. Seü dem fatalen Mlßverständniß, das zum Krimkriege führte, sind die Staaten von Eentral-Europa ein ewiger Zankapfel zwischen England und Rußland, und Deutschland und Oesterreich halten den Schlüssel zu der auch h:ut: noch nicht geregelten Frage in Händen. Erst Alexander III. löste die Bande, die ihn an Preußen bezw. Deutschland fesselten. Bis dahin war Rußland im praktischen Sinne ein deutsch:! Staat. Seine Entwickelung und Literatu: basirten auf deutschem Vorbilde.
seine Landwirthschaft, seinHandel war in deutschen Händen; ja, seine Arm und Regierungsstellen wurden von
Deutschen verwaltet und seine Philoso-!
phen waren im Grunde des Herzen deutsch. Die jungen Leute, die in dem Lande ihre verwerflichen Theorien von Nihilismus und Panslavismus entwickelten, schöpften, ihre Inspirationen von deutschen Universitäten. Russischer Handel wurde in Deutschland filtrirj und sickerte erst dann nach dem übrigen Europa durch. Teutschland verdankt England so außerordentlich diel, daß es die Fähigkeit verloren, uns ein; freundlichere Stimmung gegenüber zu bekunden und wie die Fälle lehrcnist das Hauptaugenmerk aller europäischer Staatsmänner darauf gerichtet. Rußland undEngland an einer gegen-
stitigen Verständigung und Annaherung zu behindern. Wenden wir uns zu der Frage der russischen Eroberungen in CentralAsien, die sich lediglich auf die Unterjochung nomadisirender Völkerstämme beziehen. Ist es von Nöthen, daß Großbritannien darüber heute ein Wort verliert? Auch zu der Annexion der chinesischen Mandschurei - Provinz können wir Rußland nur gutes Glück wünschen, ohne darüber besonderes Ausheben zu machen. Nußland hat uns unzweifelhaft in Persien Schwierigkeiten in den Weg gelegt und sich dort einen großen Einfluß verschafft. Aber haben Deutschland und Amerika nicht dasselbe gethan? Rußland möge das Spiel der Parteigetrielx von sich nxrfen un uns betreffs der früher
oder später doch einmal zu erledigenden Fragen ein offenes Gesicht zeigen, und wir werden diesem Reiche gegenüber dersuchen. einen Theil der großen Dankbarkeit, die wir ihm dann schulden
würden, abzutragen."
Oweh! A.: .Die Braut von
unserem Colleaen Huber hat eine rows
sale Mitgift B.: Das sieht man
ihr auch an! ,
Wirthschaftttchleit und Religion. In manchen 5lrcisen unseres Landes, z. B. in denjenigen der Prcsbyterianerkirche, macht neuerdings wieder das lebhafte Anwachsen der Mormonenkirche und zwai keineswegs in Utah allein, sondern noch mehr in verschiedenen andern Staaten und Territorien viel von sich reden, uno zum Theil knüpft man daran starke Befürchtungen bezüglich Ausdehnung des politischen Einflusses der Heiligen vom jüngsten Tage. Es gibt Leute, welche Alles, was die Mormonen betrifft, durch ein Vergrößerungsglas ansehen, noch dazu durch ein buntes. Mögen sie sich darüber mit sich selbst abfinden. aber Thatsache scheint es jedenfalls zu sein, daß das äußere Wachsthum der Mormonenkirche derzeit in rascheres ist, als je zuvor in ihrer Geschichte, daß mehr mormonisch: Kirchen gebaut, mehr mormonische Missionäre über die ganze Erde gcsandt, und mehr MoTm'onen-Ansiedc-lungen begründet werden. Es ist interessant. der Quelle dieses Wachsthums ein wenig nachzuspüren. Die Sache hat noch eine andere Seite, als die bloßen religiösen Satzungen, gar nicht zu reden von der Polygamie, welchs..eei einem großen Theil des Publikunls noch immer so ziemlich das Einzige ist, was es von jetzigen oder früheren Mormonen weiß. Viel mehr, als solche Dinge, übt ein anderer Umstand eine mächtige Anziehungskraft auf eine Menge Leute zugunsten der Mormonentirche aus : nämlich die gleichzeitige Pflege mate-
neller Interessen, welche mit sehr be-
OuaeemalaS (Seld'Confusiou. Das Geldwesen oder auch GeldUnwesen, wie es heute in der mittelamerikanischen Republik Guatemala besteht schreibt ein Eorrespondent von da würde stellenweise wirklich in einer Operette sich famos machen, und amerikanische Geschäftsleute und Reisende, auch wenn sie nicht ganz ohne Erfahrung in anderen spanisch-ameri-kanischen Ländern sind, finden hier noch des Auffallenden genug. Zunächst mag bemerkt sein, daß das allgemeine Umlaufsgeld in Guatemala aus lauter Papier besteht, und die Re-gierungs-Banknoten gewöhnlich nach dem Verhältniß von 5 zu 1 angenommen werden, d. h.. ein 5-Papierschein gilt einen Dollar in Gold oder zwei in Silber, u. s. w. Das würde nun noch keine besonderen Unzuträglichkeiten oder Scheerereien verursachen, da das Werthverhältniß sich ziemlich stetig behauvtet. Aber wenn es sich um kleineres Geld handelt, das man Scheidemünze nennen würde, wenn es von Metall wäre, da ist der Teufel los! Alle Sorten kleiner Silbennünzen sind schon lange in Guatemala verschwunden, und die glücklichen Bewohner dieser schönen Gegenden können noch die C-Hinesen um ihre durchlöcher tea Knpferstücke beneiden. Es herrscht in der Geldfabrication eine euriose ArbeitZtheilung" zwischen der allgemeinen Regierung, den verschiedenen Departements - Regierungen und privaten Geschäftsleuten. Während die erstere kein Geld von geringerem Nennwerth als ZI ausgibt, druckt j e d e De-
partements - Verwaltung ihre eigenen
deutendem Unternehmungsgeist und j Geldsetzen, die man in unseren südli
großer Energie betrieben wurde. Das
geschieht in der Gestalt von Colonisirung und Co-operation. . Wo Missionäre anderer Kirchen sich darauf beschränken, von dem Glück in einem künftigen Leben zu sprechen, geben die Mormcnen-Missionäre außerdem
noch Verheißungen und Weisungen für
Drei gediegene Mahlzeiten den Tag"
garantiren zu können, diefes Zauberwort verfehlt feine Wirkung nicht und verleiht auch der eigentlich religiösen Propaganda mehr Gewicht oder mehr Schmackhaftigkeit. In dieser Vereinigung des materiellen Elementes mit dem spirituellen sind die Mormonen unstreitig Meiger. Diese mormonische Politik der Colonisirung und Co-Operation hat sich schon in den letzten sünfzig Jahren mehr oder weniger glänzend bewährt, und es ist zu erwarten, daß sie auch fernerhin, wenn nichts Unerwartetes alle gewöhnlichen Berechnungen umstößt, mindestens ebenso erfolgreich sein wird, wie, in der vergangenen Zeit. Denn gerade in unseren Te.gen drängen ja die wirthschaftlichen Tendenzen vielfach besonders stark nach Auswanderung und Co-Operation, oder begünstigen solche sehr. Tausende, die überhaupt als Colonisien in Betracht kommen können, haben im Mormonismus ihren festen Hort in dieser Hinsicht gesucht und auch gefunden. Man kann von ihnen nicht sagen, daß sie um Brot schreien und einen Stein erhalten", sondern sie erhalten eine bewässerte Farm und geschäftsverständigen Beistand zu Erarbeitung Wirthschaftliche? Selbständigkeit. Die Kirche verlangt dasür von ihnen lediglich Gehorsam. Mit andern Worten: der Hauptpseiler der äußerlichen Stärke des Mormonenthums liegt in seiner Bedeutung als social - ökonomischer Factor. und darauf gestützt, hat es alle Angriffe und Anschläge überdauert und sich beständig weiter ausgebreitet. Keine andere kirchliche Organisation unserer Tage hat diese Politik so gründlich und systematisch verfolgt; und als einzige sonstige moderne religiöse Organisation, welche bedeutende, vielfache Anläufe in dieser Hinsicht macht, läßt sich die Heilsarmee an-führen.
Grönländische Llusschließlichkeit.
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cyen urgeririeg - ,agen sum plasters" genannt haben würde, in Nenn-Beträgen von 5 bis 50 Cents. Im Volk dahier nennt wan diese merkwürdigen kleinen Noten ..Soldos", und wer eigentlich das Recht zu ihrer Aus-
gäbe verleiht, und wer ihre Bezahlung garantirt. das sind mir bis jetzt zwei
ein gedeihliches Leben auf dieser Erde, j unergründliche Geheimnisse geblieben.
Taglicher Marktbericht. - Vichmarki. Jndianap'ls Union Viehöfe, 14. März. R i n d v i e b. Auserlesene bis prinia
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Pfd Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Dfd. Stiere.... Mittlere vis gute Sticre O00bis 1100 Pfd....
Gute bis gewählte Rinder. 3.75 Mittlere bis gute Rinder.' 3.35 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 Gute bis gewählte Kühe.. 3.60 Mittlere bis gute Kühe.. 3.00 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.75 Kälber 5.50 Schwere Kälber 3.00 Prima bis fancy Export Bullen 3.60 Gute bis gewählte Schläch ter Bullen 3.60 Gewöhnliche bis gutcBullen 2.50 Gute Kühe mit Kalb.... 530 GcwöhnlicheKühe mit Kalb 15 Schweine. Gute bis gewählte, mitt. lere und schwere $5.70 Gemischte. schw.Packing 5.60 Gute bis gewählte leichte 5.65 Gewöhnliche leichte 5.60 Pigs 4.50 Roughs 5.00 Schafe. Gute bis gewählte Lammer 5.00 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.50 Gute bis gewählte Schafe 3.50 Ordinäre bis gute Schafe 2.50 Stockers 2.25 Böcke, per 100 Pfd 2.50
5.50
5.00
4.40 5.00
4.10 4.60
4.40 4.35 3.60 3.25 4.00 3.50 2.75 7.00 5.00 4 25 3.85 3.C0 40 21
5 75 5.70 5.70 5.65 5.62 5.50
5.40 4.50 4.00 3.25 3.00 3.25
Ganz anders, als der arctische Nordwesten des nordamerikanisct-en Eontinents, wird der arctisch: Nordcsien verwaliet. Grönland wir) kanntlich von Dänemark regiert, und zwar in echt großmütterlicher" Weis:. Hier gibt es kein Hudson-Bai-Mono-pol u. dergl.; aber der ganze Handel wird vom Staat, monooolisirt. und
nur Regierungs - Fahrzeuge dürfen in grönländischen Gewässern fahren. Für alle gekauften und verkauften Waaren setzt die Regierung die Preise fest, und es wird behauptet, daß so die Grönländer am Testen gegen Uebervortheilung durch gewissenlose Händler geschützt werden könnten. Nie darf der Verkauf einheimisch-er Produete diese ganz erschöpfen. Sowohl gegen fremde Geschäftsleute, wie gegen fremde Reisende wahrt die grönländische Verwaltung eine große Ausschließlichkeit. Ja das Land ist für alle Fremden geschlossen, die nicht eine besondere Erlaubniß im Voraus von der Regierung zum Bereisen Grönlands erlangt haben, und man ist mit dieserErlaubniß nicht freigiebig! Da die grönländischen Colonien ohnedies nicht viele Reisende oder Händler anlocken würden, so hört man nur sehr selten Klagen über diese Ausschließlichkeit, oder weiß überhaupt, daß sie geübt wird. Die Prohibition w geistigen Getränken ist häer weit ersolareicher. als jemals in Alaska und öeröwl
Und nicht mir allein, sondern offenbar auch den Einaeborenen selbst. Denn
keines derDepartements heißt das Geld eines andern gut, und es entsteht daraus ein Kuddelmuddel, wie er selbst in den Tagen der ärgsten deutschen Kleinstaatlerei sicherlich niemals vorgekommen ist. Die Soldos jedes Departersents sind in allen den andern vollkommen werthlos. Ich habe in dieser Hinsicht schon manche, ebenso ärgerliche wie amüsante Erfahrungen machen müssen. Ch: ich mit diesem verworrenen Zwerg-Papiergeld-Verhältnissen vertraut war, kam ich einmal in ein ziemlich bedeutendes Bergbauer-Städtchen. das gerade an der Grenzlinie zwischen zwei Departements liegt, und bestellte mir in einer Restauration eine Flasche Bier. 40 Cents kostete dieselbe, eine Lumperei, dachte ich, wenn man die Taschen so voll von Geld hat. Ich zog also einen Haufen Soldos" aus der Tasche und sagte dem Wirth, er solle sich so viel nehmen, wie er haben wolle. Der Wirth warf einen verächtlichen Blick auf diesen Reichthum und sagte blos: Alles nichts werth." Nanu!" rief ich erstaunt aus, ich habe ja erst vor ein paar Minuten an einem Platz, nur einige Hundert Fuß von Ihrer Thüre, ein paar Cigarren damit gekaust." Ja, mein Verehrtester," war die Antwort, das ist jeden-
falls auf der anderen Seite der Straße gewesen; das ist in einem anderen Departement und geht uns hier nichts an." Was sollte ich machen? Ich
brachte endlich einige Kröten" aus den Ver. Staaten zum Vorschein und gab ihm einen amerikanischen Dollar; damit war er zufrieden. Solche Beispiele könnte ich noch viele erzählen. Es braucht kaum gesagt zu werden, daß dieser Kuddelmuddel auch auf den Geldwerth in einem und demselben Departement zurückwirkt. Je nachdem, wird derselbe Saldo in einen Laden voll anerkannt, d. h. nach dem Verhältniß von 5 zu 1. genommen, oder vielleicht nach dem Verhältniß von 20 zu 1, oder vielleicht auch gar nicht. Alles hängt davon ab, wie und ob der Ladenbesitzer dieses Departementsgeld wieder los wird. Dazu kommt dann noch der dritte Factor: Das Privatgeld. Dies ist inucrhalb gewisser Grenzen noch das n ' - n or - lt. i
oes:e, ja es- ii eine oiywenoiJieii. Eine ganze. Anzahl Läden gibt metal-
lische Werthzcichen aus, die ungefähr so groß wie Gepäck-Marken sind und außer dem Betrag den Namen des Geschäftes trafen. Sie sind das einzige Metallgeld", das im Umlauf ist, und das vcrtrauenswerthcste Courantgeld, so lange der Laden nicht Bankerott macht. Uebrigens habe ich vor Kurzem
einen deutschen Ladenbesitzer kennen gelernt, der statt dessen ebenfalls Papiergeld herstellt. Er hat in einem Hinterstübchen eine alte Handpresse stehen und druckt darauf das Geld aus Manila-Papier. Da sein Geschäft gut steht, so wird d-as Geld überall, wo man sein Geschäft kennt, zum PariWerth genommen, also 5 zu 1. Wahrlich in Guatemala braucht Niemand zum Falschmünzer zu werden, so lange er noch einen Waaren-Borrath hat. denn er kann ja dann stets nebenbei sein Privat - Schatzamt be treiben!
Verblümt. .Unter welcher Shisfre soll ich Jhne denn schreiben?" Verehrer: .Ach, unter .Pökelfleisch und Sauerkohl", das ist nämlich mein QieblingöHerichtl"
Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $2.50 per Dutzend. Citronen, $3.00 für 360. Aepfel, $1.50-$4 per Faß Feigen, 12jc-15c. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Persische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Cranberries $2.75 per Vushel Crate Orangen, $2.5053.25 per Box. j Erdbeeren 14c per Quart. Rhubarb 30 35c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, $1.25 per 100. Zwiebeln, Spanische $2.00 per Crate; rothe Globe $1.25 per Bushel ; weiße Globe $3.50 per Faß. Kartoffeln, $1.45 per Faß; prima Burbanks und runde weiße 50c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Illinois $2.75. Cclery, 40-65c per Bunch. Weiße Rüben p0c per Faß. Reue Gemüse. Blumenkohl $1.50 per Dutzend Schallots per Dutzend Bunches 45c Tomatocö Crate von 6 Körbchen $4 Radieschen per Dtzd. Bunckes 50c Salat 11c per Pfund; Kopfsalat $4.30 $4.50 per Faß Spinat, 40c per Dutzend Bunches. Rothe Rüben 40c pcr Tk. Bunches Kehl $1.75 pcr Faß Oystcr P!ant-25c für 2 Dtz. Bunches Rhnbarb 30 40c pcr Dutzend. Geschlachtetes Vieh.
Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 6j-7c; hiesige Stiere 7-7Zc; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 6Zc-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 6c; Stier Vordervicrtcl 7c; Stier Hinterviertel 91c; Rind Hintervicrtel 84c; Rind Vor dervicrtcl 6c; Kuh Vordervicrtcl 5c; Kuh Hintervicrtel 74c. Frisches Kalbfleisch Kü!ber9c; Hin tcrvicrtcl 13c; Vordcrviertcl 8c.
Frisches chassiezsch Lämmer per
Pfd. 9c; Schafe 7c; Schenkel 10c; Racks, kurz, 16c.
Frisches Schn?cincflcisch. Loins 8Zc-
Orc ; Cottage Schinken 7c ; gehäu
tcte Schultern 7c, frische Schinken, 18
Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender
loins 18c ; Spare Ribs 7c ; Tail
Boncs 54c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste juali
tät: 20-18 Pfund llc; 15 Pfund 114c;
12-10 Pfund Ilse; Zweite Qualität
20-18 Pfund 10c; 15 Pfund 10c; 12
Pfund llc; 10 Pfund llc. Ealifornische Schinken 6 bis
Pfund 81c; 10 bis 12 P und 8c; 12
bis 14 Pfund.
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Cured 14c; gewählter Sugar Cured 134c; 6-7 Psund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12e; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 11c;
5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c;
st Mund im Durchschnitt, schmal. 11c.
Speck, Eng!. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 12; 10 bis 12 Psund im Durchschnitt, 12'. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 9c; KlarcSeiten, 30 bis 40 Psd. im Durchschnitt. 9jc; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 9Kc; Klare Bellies,25bis30Psd.,9ic; 18 bis 22 Pfd., 9zc;14bis 16Pfd., 10c; S!e Rücken, 20 bis 25 Pfd., 9c; Rücke 12 bis 16Pfd..9Sc; Klare Rücken S bis 9 Psd., 9Zc.
Schultern, Engl. Curcd 18 bis 20 Psund sm Durcbschnitt c; 16 Pfund im Duschschnitt, 8c; 10 bis 12 Nfund 8c Gcvkckcltes Schweinefleisch, Knochen, loses Ftzncy Pig $19.00; Klares Bcan 18.00; ' Family 16.50; Short Clear 15.00: Rumvf 14.50. Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. Sets, llc; Außenseiten 10$c; Innen, seiten 134c; Knöchel 13c. Schmalz, in Ticrccs, 1. Qualltä 9;; 2. Qualität 9c; 3. Qualität 8c.
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Kennebec Hechte 15c; Blausische 10c Halibut 15c; Stockfisch 8c; Haddock 8c; Catsisch 10c; No.l Pickerel 10c; No.2 Picke! oder Blue Pike 6c; Black Baß
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rother 71-73c; Februar 75c auf den Ti.r.:r.. err . 1
vycicircui vagenweizen voc.
Korn-No. 1 weiß 41c; No. 2 weik
41c; No. 3 weiß 41c; No. 4 wein
37 - 39c; No. 2 weiß aemisckt 394c:
No. 3 weiß gemischt 39c; No. 4 weiß
gemlsll)! 3-37c; Vio. 2 gelb 39c; No. 3 gelb 395c: No. 4 selb 35Z-374c:
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Tomatoes, 3 Pfund, 90c-$1.00;Zucker. korn 80c $1.40; Apfelbuttcr, per Dutzend, 3 Pfund, 95c.
Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 10c Eier, 11c per Dutzend. Hühner 7c; Turkeys : jungcHähne IC Psund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 5c ; alte Hähne 4jc; Culls und Krumbrüstige 44c ; Enten 6c; Gänie 5.40-6.00.
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