Indiana Tribüne, Volume 24, Number 175, Indianapolis, Marion County, 13 March 1901 — Page 2
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Natürlich konnte man von einer Menge schöner Gegenden, oder gewisser Plätze in denselben, das Obige sagen; in gewissem Sinne aber gilt es doch vorwiegend von den fünf gesetzgeberischen Körperschaften des Indianerterritoriuins: denn nirgend sonst wird die Budelei so offen, man möchte beinah: sagen, so treuherzig, betrieben und als so selbstverständlich von der allgemeine Bevölkerung angesehen! Da diesese biederen Körperfchaften bald nur noch der Geschichte angehören werden denn ihre derzeitigen Tagungen sind die letzten so mögen sie schon jetzt ihren Necrolog vorweg erhalten. Seit vielen Jahren schon, ja beinahe so lange diese Stammes-Legislaturen überhaupt bestehen (etwa ein halbes Jahrhundert) ist es das Haupt-Le-densziel jedes Jungen, der zu einem oer fünf Stämme gehört, eines Tages Mitglied seines Stammesrathes zu werden, aber lediglich wegen des Geldes, das sich dabei verdienen läßt. Obwohl das Gehalt eines solchen Raths-Mitqliedes nur 53 pro Tag beträgt, die längste Session dieser Körperschaften nicht über zwei Monaten dauert, und viele Mitglieder fast ohne alle ersichtliche Unterhaltsmittel ihre staatsmännische Laufbahn antreten, sind sie fast ausnahmslos wohlhabende Leute, wenn sie ausscheiden. Es gibt für einen gewöhnlichen armen Teufel in diesem Territorium keine bessere Gelegenheit zum Geldmachen, als' die Gesetzgeber - Sphäre. Und damit s o Viele, wie möglich, an die Krippe herankommen können, besteht die rührende Gepflogenheit, daß Niemand mehr, als höchstens zweimal, sich in den Stammesrath wählen läßt. Solchen Gemeinsinn findet man gewiß nicht überall unter Vudlern. Kein Mensch geht in die indianische 5)auptstadt, wenn er nicht irgend ein Eisen im Feuer liegen hat. Und keine Eorperaticn, Gesellschaft, Firma oder Einzelperson denkt daran, irgend e'ne Vorlage zu ihren Gunsten durchzubringen ohne die Aufwendung beträchtlicher Geldsummen. Budel und FeuerWasser sind die zwei großen Losung--Worte für alle Lobbyisten, welche hier irgend etwas zu suchen haben; mit beidem dürfen sie niemals knausern. Es ist durchaus nichts Ungewöhnliches, daß ztt?ei Lobbyisten, welche einander entgegengesetzte Interesse vertreten, ein zögerndes Raths - Mitglied auf offener Straße um die Wette bearbeiten und sich wüthend überbieten. Manchmal auch freilich hat der Gesetzgeber-stimmen-Markt eine fallende Tendenz, und man kann eine Stimme in einer gewisser Angelegenheit schon für 20 kaufen, aber unter dieser Ziffer geht es niemals herab; jeder indianischer Gesetzgeber, der sein Votum billiger losschlüge, würde sich dem Gespött oder dem Zorn seiner College aussetzen, bei denen der Corpsgeist hoch entwickelt ist! Und nicht blos, wenn es sich um Eorporationen- oder ähnliche Jnteressen handelt, sondern in allen Fällen, an denen überhaupt irgendwelcheKreisc interessirt sind, wollen die rothhäutigen Solone extra für ihr Votum bezahlt sein. So geschah es z. B. auch bei der Verhandlung der zahlreichen Gesetze--vorlagen bezüglich der Heirathen zwi'schen Stammes Mitgliedern un.d Weißen. Vor noch nicht langer Zeit kam in der Cherokesen-Legislatur eine Vorlage auf. welche solche Heirathen verbietet. Die biederen Gesetzgeber warteten nicht auf die Organisirung von Gegen - Einflüsse, sondern veranstalteten sofort selber eine große Geld - Collecuonstour, nicht nur bei allen Weißen, twn denen man wußte, daß sie einem Jndianermädchen den Hof machten, sondern auch bei den Indianerinnen selbst, wenn sie sich den Hof machen ließen. Nachdem solcherart die Gesetzgeber Alles herausgeschlagen hatten, was ihr Scharssinn ausspüren konnte, stimnen sie die besagte Vorl:ge mit erdrückender Mehrheit nieder. Sogar für seinVotum über eine selbstverständliche Form-Angelegenheit von allgemeinem Interesse, z. V. behuss Gutheißung einer Geldforderung des Stammes an Onkel Sam, will der rcthe Rathsherr gut bezahlt sein. Die Indianer können nicht für das Annehmen und Suchen von Best:chungsgeldern verfolgt werden. Indeß gibt es ein Gesetz, wonach alle auf betrügerische Weise" durchgedrückte Vorläge ungiltig werden, wenn der Betrug bewiesen wird. Derzeit hat der Präsident die endgilt ige Entscheidung über die Erlässe dieserStam-mes-Gesetzgebungen zu treffen; aber e3 kann ihm nicht leicht ein Beweis von Betrug unterbreitet werden, wenn sich nicht etwa die Staatsmänner" un) die Lobbyisten gegenseitig in die Haare gerathen. Ein gelungener Fall diese: Art wird jetzt von einem Jnspector des Jndianerdepartements in der Cheroke-fen-Nation untersucht. Es waren nämlich 5 Millionen Dollars zu erheben, welche die Ver. Staaten dem Cherokesenstamm schulden. Nun hätte Jeder, der überhaupt eine Vorlage aufsetzen kann, die Gutheißung dieser Forderung durch den Congreß veranlassen können. Aber so hatten die Cherokesen-Staatsmänncr nicht gewettet, sie wollten von irgend einer Persönlichkeit ein tüchtiges Stück Fett herausschmoren; daher erließen sie eine öffentliche Anzeige nach Änwalten zur Collectirung zener Förderung, resp, nach dem höchsten Bieter.
Zwei reiche Bankiers sandten Agenten nach Tahlequah und verpflichteten sich, den Gesetzgebern $100,000 zu zahlen, wenn eine Vorlage angenommen würde. welche ihnen 10 Procent also $500.000 für die Collectirung des Geldes vom Onkel Sam zusicherte. Die Vorlage ging auch wunderbar glatt durch. Aber einige der Gesetzgeber hatten noch nicht "das Geld für ihre Stimme erhalten; sie ließen dasselbe von den Bankiers fordern, doch diese erwiderten ihnen, die Vorlage sei ja jetzt Gesetz, sie hätten also keinen Grund, noch etwas dafür zu bezahlen. Aber besonders schlau waren diese Bankiers doch nicht: Denn die um ihr Backschich betrogenenRothhäute gingen einfach hin und machten dem Jndianer - Jnspector Anzeige von der Bestechung! Allem Anschein nach wird der Erlaß umgestoßen werden, und die Bankiers werden ihr ganzes wirklich gezahltes Budelgeld verlieren. Da der Congreß schon vor zwei Jahren ein Gesetz annahm, das diesen Stammes Legislaturen ein Ende macht, so sind die letzteren eifriger am Heumachen, als jemals!
Grenzerheldin im Llrmenyauö. Die prosaischen Pforten des ArmenHauses vom Montanaer County Gallatin haben sich unlängst einer der letzten berühmten Persönlichkeiten aus dem wirklich klassischen Grenzer- und Indianerbekämpfer - Tagen und eine? der wenigen weiblichen Geschlechtes in Gnaden aufgethan. Wahrlich ein öder Abschluß einer so malerischen Laufbahn, kaum eine Schattirung besser, als das Narrenhaus oder gar das Zuchthaus! Diese interessante Persönlichkeit ist keine andere als Calamity Jane", die Grenzer - Amazone. Indianer- und Büffeltödterin, Spährin, Pokerspielerin. Bergbäuerin. Freundin aller bekannten Grenzer - Soldaten der alten Zeit und die Heldin von einem ganzen Haufen Dime" - Novellen, bei denen vor zehn oder mehr Jahren JungAmerika das Blut kochte, die Augen leuchteten und die Haare sich sträubten, doch nein, sie ist nur ' eine elende Ruine von alledem, mit einem Ueberrest äußerlichen Lebens. Uebrigens ist sie beileibe keine Greisin. serst 48 Sommer sind über ihr müdeö Haupt dahingegangen. Dabei aUx hat sie ein Dutzend mehr oder weniger glücklicher Ehegatten überlebt, und die Strapazen und Aufregungen, welche sie im Black-Hills-Lande und sonstigen VergbauerGegenden des Westens durchgemacht hat ßtrenous life" im verwegensten Sinne des Wortes haben sie vorzeitig altern gemacht. Man kann Calamity Jane" ein wildwestliches Seitensiück der vielgenannten Dr. Mary Walker nennen: denn sie hat wohl ihr ganzes Leben lang Männerkleider getragen. Es ist zweifelhaft, ob sie jemals ein Röcklein nach Evastochter - Art angehabt hat; denn schon als kleines Kind wurde sie von ihren Eltern stets in Kleidungsstücke gesteckt, die aus alten Uniformen geschnitten waren, welche die Soldaten im &ori trugen. Und niemals hat sie andere, als Männergesellschaft gehabt, und abgesehen von ihren Heiraths-Un-ternehmungen hat si allezeit wie ein Mann gelebt, ein ganzer Mann im weitestgehenden Sinne des westlichen Hurrahlebens! Man frage nur z. B. Buffalo Bill nach ihr. Doch es ist Zeit, etwas über ihre Herkunft zu sagen. Jane war ein Missourier Kind, und noch als sie ein Säugling war. zogen ihre Eltern in sogenannten Prairie - Schoonern über die Ebenen nach einem kleinen Bergbaue? - Ort, nahe der Stätte, wo heute die Montanaer Stadt Butte sieht. Sie war kaum 9 Jahre alt. als ihre Eltern starben, und das gänzlich verlassen dastehende Waisenkind wurde von den Soldaten des benachbarten Forts übernommen. die schon vorher eine große Vorliebe für die Kleine gehabt hatten und sie nunmehr in aller Form adoptirtcn, einer alten Frau Verpflegunggelb zahlten und stets phantastische Kleidungsstücke für das Kind sandten. Abr die alte Vettel kümmerte sich um das Kind so gut wie gar nicht, und dieses mußte sogar sein Essen und Trinken Zigeunerhast auftreiben. Jane
gewöhnte sich daran, als blinde Passagierin auf Postkutschen zu fahren, an den Grenzerwirthschaften herumzuhängen und manchmal wochenlang bei Indianern zu campiren. Gar manchmal kam sie in die wilden Kneipen, welche von Bergbauern. Fallenstellern und Soldaten frequentirt wurden, und sang, sich auf den Schanktisch stellend, Lieder für diese rauhbautzige Gesellschaft! Daß sie sich das Trinken,Spielen und Fluchen dabei zeitig angewöhnte. braucht kaum gesagt zu werden. Darin brachte sie es zu einer ebenso unheimlichen Meisterschaft, wie als Kugelschützin und Reiterin. Als sie 22 Jahre alt geworden, wurden die Soldaten des Forts bei Butte nach Deadwood beordert, um eine große Partie Bergbauer zu befreien, welche von den Indianern belagert wurden. Jane erbot sich sofort zu Späherdiensten und wurde von Capt. Egan, dem Oberbefehlshaber der Ezpedition, der ihr Geschlecht gar nicht kannte, angenommen. Und in dieser Zeit kam sie zu ihrem besagten Namen, dem einzigen, den sie selber jemals von sich gewußt hat! Damals waren alle Rothhäuie des Nororoepens auf dem Kriegspsade, und
die Soldaten hatten schon unterwegs mehrere schwere Kämpfe zu bestehen. In einem dieser stürzte der Oberbefehlshaber verwundet vom Pferde, und zwei Indianer hätten ihn abgethan und scalpirt, wenn nichtJane den einen derselben getödtet, den anderen kämpfunfähig gemacht und hastig den Hauptmann über ihren Sattelbug geworfen hätte und mit ihm davongesprengt wäre. Sie brachte ihn glücklich zum Haupt - Truppenkörper zurück. Als Egan wieder zu sich kam, erfuhr er auch, daß sein heldenhafter Retter eine Evastochter war, und er sagte zu ihr, durch die Bandagen blinzelnd, die über sein Gesicht gebunden waren: Ei, Jane, Du bist die Rechte, die man in Zeiten einer Calamität um sich haben soll." Von diesem Tag an hieß das Männermädchen nur noch Calamity Jane", oder auch abgekürzt Calamity". Viele glänzende Thaten verrichtete sie noch im Soldatendienste. Mit Busfalo Bill und Anderen war sie oft auf der Jagd und hat eine Menge Büffel erlegt. Nach den Jndianerkämpfen wurde sie Fallenstellerin, und dann wusch sie in verschiedenen Gegenden Gold. Zu verschiedenen Zeiten verfügte sie über große Geldsummen, die sie ebenso flott verjuckte und vergämbelte. wie ihre männlichen Schicksalsgenossen. Verschiedene Male, zuletzt mit ihrem neunten Manne, versuchte sie, ein geregeltes Leben anzufangen, Viehzucht zu treiben, Kostgänger zu halten, sogar mit Grundeigenthum zu spekuliren, aber mit alledem hatte sie Pech. Nur in ihrer ursprünglichen Atmosphäre so scheint es konnte sie gedeihen, und diese war dahin! Manchmal regte sich in ihrem Innersten das Verlangen, respektabel" zu werden, und sie konnte dann bitterlich darüber weinen, daß die ganze respektable" Welt ihr die kalte Schulter bot. -Strahlen und Trigonometrie. In neuerer Zeit ist oft von dem wunderbaren Erfolg der stoffdurchdringenden X-Strahlen hinsichtlich der Auffindung von Kugeln in Wunden die Rede gewesen, und Viele scheinen zu glauben, daß die X-Strahlen allein es in solchen Fällen ermöglicht hätten, die Lage der Kugel festzustellen. Das ist indeß eine irrthümliche Annahme. Denn dazu ist allemal eine gewisse mathematische Berechnung nothwendig ; und es begreift sich leicht, daß es nicht anders fein kann. Die Strahlen sind gewiß eine sehr wertlolle Beihilfe; sie machen das Fleisch durchsichtig, und es bleiben dann nur die Knochen sowie eingedrungene Fremdkörper sichtbar. So zeigen die Strahlen, wo dieKugel liegt, und zeigen es doch wieder nicht. Sie würden genügen, wenn es sich blos um ein Fläche handelte, aber nicht bei einem Körper. Wohl lassen sie sozusagen erkennen, in welcher geographischen Länge und Breite die Kugel liegt, und unter welchem Punkt der KörperOberfläche, aber w i e t i e f sie unter diesem Punkt liegt, oder wie weit von der entgegengesetzten Seite der Körper-Oberfläche entfernt, das verrathen sie nichts ' Daher könnte der Operateur nicht an's Werk gehen, wenn er nicht eine mathematische Berechnung zu Hilfe nehmen würde. Das ist eine Sache der Trigonometrie, und von dem Ergebniß der Berechnung hängt es auch ab, von welcher Seite des Körpers her operirt werden soll. Denn dies muß natürlich allemal diejenige Seite der Oberfläche sein, welcher die Kugel an ihrem endgiltigen Stand-Ort am nächsten liegt, vorausgesetzt, daß nicht andere Umstände es zu gefährlich machen. von dieser Seite her zu arbeiten. In ihrer Verbindung aber bilden diese beiden Methoden die verläßlichste Ku-gel-Sondirung. die es bis jetzt gibt; sie ersparen vieles Herumschneiden und machen oft eine fönst schwierige und gefahrvolle Operation verhältnißmäßig leicht. Je nach der Tiefe, bis zu welch:? die Kugel eingedrungen ist. mag die Aufnahme eines X-Strahlen-Bildes lb Minuten bis anderthalb Stunden i Anspruch nehmen; die trigonometrische Berechnung aber hält den Sachverständigen nicht lange auf, und dann kann zur Operation geschritten werden, bei welcher niemals ein Griff in's Ungewisse gemacht zu werden braucht, vorausgesetzt daß die Operation überhaupt angebracht erscheint. In Ganges tödtete sich der 35jährige verheirathete lungenkranke Erdarbeiter Marel in seinem Bette dadurch, daß er eine mit Zündschnür versehene Dynamitpatrone in den Mund nahm und entzündete. Seine Frau hatte er vorher ausgeschickt. Als die Nachbarn auf die Explosion herbeieilten, fanden sie den Lebensmüden ohne Kopf und ohne rechte Hand auf seinem Lager sitzen. DieStadt Chalets ans Euboea ist in tiefe Trauer versetzt und hallt von dumpfem Glockengeläut wieder. Denn nicht weniger als achtzehn ihrer Söhne, jugendliche Männer, die bei der Gewinnung von Schwämmen ihr Brot verdienen fanden an den Küsten Afrikas ihren Tod in den Wellen des Meeres. Das Schiff war Nachts bei rasendem Sturm an die Felöküste geworfen und zerschmettert worden. Kein einziger der aus 20 Mann bestehenden Besatzung hatte dem Verderben zu entrinnen vermocht.
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ter Bullen 3.60 Gewöhnliche bis guteBullcn 2.50 Gute Kühe mit Kalb $30 GcwöhnlichcKühe mit Kalb 15 Schweine. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere $5.65 Gemischte. schw.Packing 5.60 Gute bis gewählte leichte 5.60 Gewöhnliche leichte 5.55 Pigs 5.00 Roughs 5.00 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 5.00 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.50 Gute bis gewählte Schafe 3.50 Ordinäre bis gute Schafe 2.50 Stockcrs 2.25 Böcke, per 100 Pfd 2.50
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Pfund 8jc; 10 bis 12 Pfund 8c,- 12 bis 14 Pfund. Frühstück Speck Klarer Englifh Cured 14c; gewählter Sugar Cured 134c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt ,11c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt, 12c. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 9c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 94c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 9c; Klare Bellies,25biZ30Pfd..9Zc; 18 bis 22 Pfd., 94c; 14 bis 16 Pfd., 10c; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 9c; Rücken 12 biS16Pfd.,9Zc; Klare Rücken 6 bis 9 Psd.,9Zc.
Schultern, Engl. Cured 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund i im Durchschnitt, 84c; 10 bis 127Äfund 81c Gcpöckeltes. Schweinefleisch, Knochen, loses Fancy Pig $19.00; Klares Bean 18.00; Family 16.50; Short Clear 15.00: Rumvf 14.50. Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. Sets, IIZc; Uußenfeiten 10k; Innen. ' feiten 13c; Knöchel 13c. Schmalz, in Tierces, 1. Qualität sll .. M , - .
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uau iw, o. suuaiua esWürste, Geräucherte Braiwurst 8e; Frankfurter 7c; Wienerwurst 7Zer k Knackwurst 7c; Bologna in Därmen ' 64c, in Tuch 6c.
Fische, Austern und Wildpret. Händler-Preiie: Clams Little Recks 75c per Ifo. Hummern 25c per Pfund. Shrimps $1.25 per Gallone. Austern BefteBaltimore oderStand. ards, $1.00 per Gallone; beste Baltl timore Selects, $1.10 per Gallone; Rev Aork Counts, $1.00 per Hundert; New York Culls, 70c per Hundert; Blue Points in Schalen, 75c per Hundert. Austern in Kannen New Nork Counts 35c; I. S. F. & Co. SelectS 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. K. 18c; R. 15c. See.Fische. Knochenlose Häringe 8c: cXv!o C m Cn . r . . cm r r- r r - .
Vutrnyc ut, tta; OC, CipjlCy öC; See Forellen 94c; Red Snapper 84c; Kennebec Hechte 15c; Blaufische 10c Halibut 15c; Stockfisch 8c; Haddock 8c; Catfisch 10c; Ro.1 Pickerel 10c; Ro.2 Pickercl oder Blue Pike 6c; Black Baß 15c.
Getreide. Weizen-Ro. 2 rother 75c auf den Geleisen, 75c von der Müble ; Ro. 3 rother 71-73c; Februar ? 5c auf den Geleisen; Wagenweizen 75c. Korn-Ro. 1 weiß 41c; Ro. 2 weiß 41c; Ro. 3 weiß 41c; Ro. 4 weiß 37 - 39c; No. 2 weiß gemischt 394c; No. 3 weiß gemischt 39jc; No. 4 weiß gemischt 354-374c; No. 2 gelb 39Zc; No. 3 gelb 39c; No. 4 gelb 35-37c; No. 2 gemischt 394c: No. 3 gemischt 39zc; No. 4 gemischt 354-374c; an Kolben 38c. Hafcr-No. 2 weißer 284c; No. 2 weißer 27c; No. 2 gemischter 20Zc: No. 3 gemischter 25c Heu-altes No. 1 Timothy 12.5013.00 No. 2 Timothy 11.00-12.00 Kaffee. Folgendes sind die 5lndianot?oli
- . -V 1 Pretse : Gewöhnl. bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c: Tt i rn ' '
vaoiocn nio 23-2; Java 28-31c. In Packcten: Ariosa $12.25, Lion 12.25, Jersey 12.25, Caracas 11.75, Dillworth' 12.25 Dutch Java Blend 16.50, Mai! Pouch 12.25, Gates Blended Java 12.25. Groeeries. Zucker Dominoes 6.17c; Stückiucker 6.17c; pulversirter 5.77c; .MX 'pul. verisirter 5.62c; Standard granulirte? 5.57c; feiner granulirtcr 5.57c; Cubes 5.92c; Confcctioners' A 5.42c; Ridge. wood A 5.17c; Phönix A 5.12c; Empire A 5.07c; Ideal Extra Golden C 4.92c; Windsor Extra C 5.72c; Ridgevood extra C 4.82c; gelber C 4.72 ; 16 oel ber 4.57. Eingemachte Früchte BlackbenieS, 3 Pfund, $1.10; Peachcs Stand. 3 Pf., $2-2.25; Scconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Ananaö, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See onds, 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-.?1.00;Zucker korn 80c $1.40; Apselbutter, per Dutzend, 3 Pfund, 95c.
Butter, Eier und Geflügel. . Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 10c Eier, 11c per Dutzend. Hühner 7c; Turkeys : jungeHahne IC Pfund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 54c ; alte Hähne 44c; Culls und Krumbrüstige 44c ; Enten 6c: Gänse 5.40-6.00.
Käse. Engros Verkaufspreise, Importierter Schweizerkäse 27c per Pfund; einhei. Mischer Schwcizcrkäse 17c; Wisconsin Cream Käse 10c-12c; New York Ched. dc.'rs 13c; einheimischer Limbxrger 13c: Brick 14 c. Kohlen. Tonne Zonvt Anthracit? $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.16 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City 4.00 2.16 Winisrede 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig..... 3.50 1.90 Brazil Block 3.50 1.90 Green County 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1,65 Slack 2.00 1.16 Bloßburg 6.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. $2.75 per 25 Bushel. $1.50 per 124 Bushel. Zerkleinerter Cok 13.- perBu.' $3.25 per 2ö P. tzl.7ö pe?,12j Bu.
