Indiana Tribüne, Volume 24, Number 174, Indianapolis, Marion County, 12 March 1901 — Page 7

Jndiana Tribune. 13. März 11)01.

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(Fortsetzung.) Alles eilte an die Fenster. In der That, da drehte gerat?, don dem bindfadeudicken" Regen förmlich verschleiert, der gewaltige Eisenkoloß bei. so nahe der Küste, daß man nach dem rasch vorgenommenen Oesfnen der .Fenster im blauen Salon - zwar nur schwach, aber doch deutlich den schrillen Pfisf des Bootsmanns-Maaten und gleich darauf das dumpfe Rassein der niedergehenden Ankerkette hören konnte. Es ist der Kronprinz. Friedrich Wilhelm", ich sehe es jetzt ganz klar! sagte Baron Barnow, der rasch ein Opernglas im Westmtaschen-Format hervorgeholt und an dieAugen geführt hatte. Der .Kronprinz Friedrich WilHelm"? rief Waldein überrascht ss laut ans, daß sich alle nach ihm umwandten. Zur Erklärung fügte hinzu: Mein einziger Bruder dien!

darauf, als Se!-5adett es wird ihm doch kein Unglück zugestoßen sein? Wie kann man sich so leicht in Besorgniß stürzen lassen? Ihre Nerven sind wirklich überreizt, Herr Wäldern! Ruhe! Ruhe! mahnte die schöne Frau Mlra und legte dem einer solchen Mahnung 'in der That 'seh? öedürftigen Mai.ne zu seinem Erstaunen vertraulich dir schmale, weiße tzand auf die Schulter. Warum soU denn unter den siebenhundert oder gar tausend Mann. bt auf solchem großen Kriegsschiffe Trnd, gerade Ihrem Bru

der etwas widerfahren sein! Ab!r fair werden es ja erfahren! Sie blickte scharf zum Fenster hinaus und fuhr nach einer Weile fort: Ich kann mir üörig'.ns ar nicht denken, daß der Dampfer wirklich einen Arzt verlangt haben sollte. Das scheint mir doch woh! auf einen Irrthum zu beruhen. Jedes größere Schiff hat ja doch heutzutage einen eigenen Arzt an Bord und ein .Kriegsschiff doch vor allen Oing-?r. Darf ich einmal um Ihr Eoia Peral-Glas bitten, Baron? Sie riahm dem sich wegen seiner Unaufmerksamkeit" Entschuldigenden das Glas aus der Hand und betrachtete das Schiff aufmerksam. Soviel ich sehen kann, meinte währenddeffen der Baron zu den übri?-n Anwesenden, hat es nur zwei Flaggen außer der Kriegsschiffs-Flagge. Oben da .rechts an der sogenannten Be-san-Gaffel" sehen Sie? ganz vben flattett eine rechteckige Flagge.die koben und unten einen blauen Längsstreifen und ' in der Mitte einen weißen hat. Darunter sitzt so etwas wie eine Art dreieckiger Flagge, Es ist ein. Wimpel, ein rother Wimpel, fiel.'der Architekt ein. an den Frau Mira daö Glas des Barons abgeheten Hatte und der nun mit Höchster Spannung das Schiff musterte, ein rotbes Tuch, das an der rechten Schmalseite tief nach innen dreieckig eingeschnitten ist der Wimpel läuft obcn alnd unten in je einen Zack:n aus! Schade, daß wir Hier kein Exemplar des internationalen Signalbuches" im Hotel haben! Da ,könnten wir's am Ende schon herausbringen! Edn, Edu! rief die Mutter des Knaben, woher weiß denn Hinnerk Kruse. aß des gerade heißen soll, sie wollten einen Arzt haben? Aber Mutterchen! gab ihr Sproßlina ans vollem Halse lachend zurück, weißt Du denn nicht, was uns vorijen Sonntag die Mieke Elaßen erzählt hat, wie wir ihr die Miethe für die Woche gegeben haben? Bon dem alten Hinnerk Kruse? In Betonung wie Mienenspiel des -Jungen drückte sich ein maßloses ErStaunen darüber aus, daß Jemand so etwas je vergessen könnte. Von den? altn Hinnerk Kruse? fragte die Mutier, ihr Gedächtniß vergeblich abmühend. Aber Mutterchen! erwiderte der Junge mit einem Blicke vorwurfsvollster Verwunderung, das 'weißt Du wirklich nicht mehr? Der alte Kruse ist doch der L?otsen"-Aelteste. hat die Mieke gesagt, und kann doch das mit den Flaggen alles aus seinem dicken Lexikon ablesen, nnd auch mit den Schiffen sprechen.hat die Mieke Elaßen gesagt, und er gibt doch jetzt das Amt auf. wo doch der junge Hinnerk lKruse jetzt zurückgekommen ist! Der hat seine vier Freiwilligenjahre auf der Reichsmarine aöoemacht. Ja. vier Jahre! Auf drei Panzerschiffen ist er gewesen! Das hat mir vorhin erst der Alte gesagt, und jetzt wird er der Lootsen-Aelteste von Santieu! Es sinv aber man im Ganzen zwei Lootsen hi:r,setzte der Junge etwas geringschätziz und doch mit unverkennbarem Stolze auf seine nautischen Kenntnisse hinzu, Und der eine Lootse ist jetzt noch dazu krank. Och Vater! lachte er dann von Neuem in überquellender Verwunderung, denk 'mal bloß an, das hat Mutter vergessen, wo wir doch bei Claßens wohnen und die MiekeClaßen doch den jungen Hinnerk Kruse hat heirathen sollen und wo sie ihn doch jetzt nicht mehr heirathen will! Nee so was! Und er schüttelte sich förmlich vor unbändigem Lachen. Die über diese Bloßstellung- und üvch mehr das darob schmunzelnd Gesicht des Geheimraths Berger ärg&Iich Mutter hatte ihrem Söhnchea ein paai strafende Wicke iuaDötjtn;

als d!? aber ihre Wirkung gänzlich versagten, ergriff sie ihn sehr energisch am Arme und brachte ihn zumSchwei-

gen durch einen kleinen Knuff in die Seite und die geflüsterten Worte: Edu! hältst Du den Mund?! Range Du! Ja, lieber Freund, fagte inzwischen der Baron zu Waldern. wenn Sie Auskunft darüber haben woll.n, wen der Unfall betroffen hat, da werden Sie sich freilich wohl oder übel an Hinnerk Kruse.oder seinen Vater wenden müssen. Der Architekt machte ein verdrössenes Gesicht. Ihm war recht unbehaglich zu Muthe, 's ist höchst ärgerlich, 'murrte er dann, daß ich mich gerade an den Mann wenden muß. der einen so absurden Verdacht gegen mich hegt! Da werd? ich mich womöglich erst in vller Form vor dem Gentleman verantworten müssen, ehe ich was aus ihm herausbekomme! Dann richtete er sich indeß mit einem Rucke empor. -Aber was kann es helfen! Ich muß erfahren, was auf dem Schiffe los ist! .Ich habe eine Ahnung, daß mich die Sache etwas angeht, und, Sie mögen nun darüber lachen oder nicht, verehr-

teste Frau, setzte er zu Frau Retzla gewendet hinzu, meine Ahnungen haden mich noch nie getrogen, wenn ra unangenehmer Natur waren. Na. bemerkte gutmüthig der Baron vom Fenster her, wenn ich Ihnen da bei etwa behilflich sein kann und vielReicht den Hinnerk an Ihrer Stelle fragen soll?! Ich kenne ihn schon, seitdem irfj hier bin, und wir stehen uns sehr gut holla, da schiebt er ja schon sein Boot in's Wasser! Eine Riesenkraft hat der Mensch! Mer was denn? Der Kerl wird doch nicht etwa ?! Nun sehen Sie doch nur einmal, ich glaub: gar, der toll kühne Bursche will die Fahrt mit seilern gebrechlichen, humpelnden Vater machen! Bei dieser stürmischen See! Das ist ja der rein: Wahnsinn! Da muß ich doch gleich mal ! Wer kommt von Ihnen mit hinunter an den Strand, meine Herren? Er ließ sich eilig rom Kellner in seinen noch vom Vormittag her nassen Ueberzieh:? helfen, während von den anderen Herren mehrcre, von feinem Eifer angesteckt, auf ihre Zimmer liefen, um sich gleichfalls mit Mänteln und Schirmen zu versehen und dann trotz des fttzt wieder hestiger wehenden Sturmes mit an's Ufer zu gehen. Mittlerweile war Frau Mira von Neuem an's Fenster getreten und blickte angelegentlichst hinaus; anschei nend um nach dem Kriegsschiffe auszuschauen? in Wahrheit aber musterte sie die reckenhafte Gestalt Hinnerk .Kruses, der sein Äoot mit gewaltige? Krastanstrengung über den knirschenden. Sand und Kies dem Wasser zu benote, allein, obwohl sich ein Falzeug von dieser Größe sonst nur von zwei Männern regieren ließ! Die ebenmäßige Figur die Gewandtheit und die Kraft Hinnerks verstärkten l)as Interesse, das bei Frau Mira ldurch all das von ihm Erzählte schon vordem geweckt worden war. 'Als Hinnerk jetzt sein Boot so weit vorgeschoben hatte, daß der Bug eben von den heranbrausenden Wellen ge'troffen würd?, hielt er inne mit 'der Arbeit und fchaute sich um. Dabei wandte er zufällig auck sein männlich schönes, sonnengebräuntes Gesicht .nack) der Richtung des Gasthofes zu. Tiens! murmelte hoch erstaunt "die ihn durch .das Glas betrachtende Frau Mira vor sich hin. den schlägt das Mädel aus?! Als sie aber den Der-wundert-zornigen Blick des Architekten auf sich ruhen fühlte und 'nne wurde. daß sie laut gedacht hatte, biß sie sich ärgerlich auf die Lippen. In der nächsten Minute indeß hatte sie mit der ihr stets zu Gebote stehenben Geistesgegenwart ein Mittel gefunden, die Aufmerksamkeit Walderns von ihrem neu aufspringenden Interesse an dem Fischer abzulenken. Schnell, ?nit sast auffälligem Eifer rief sie: Meine Herren, meine Herren, ,um Signalgestell auf dem Waldhügel hat der alte Kruse die Korb-Bälle und .Tricyter aufgezogen sehen Sie doch nur, das Schiff antwortet! Es hat jetzt eine ganze Reihe von Flaggen untereinander! Wahrscheinlich hat der alte Kruse mit den Korösigna!en hinübertelegraphirt, daß ein Boot an's Schiff kommen wird sehen Sie doch nur! Und in der That, die SemaphorenStation zeigte zwei mächtige, rothgestrichene Bälle von Weidengeflecht und einige große wie zwei kleinere Kegel" an ihrem trapezförmigen Gerüste, und jetzt hoben sich an ihm noch zwei lange, schmale Arme" in verschiedener Richtung schräg aufwärts. Man erfuhr später im Gasthof, dieses Fernsignal bedeute richtig, wie Frau Mira vermuthet. daß sofort ein Boot mit einem Arzte in See gehen würde. Jekt klärte das Wetter ein wenig auf, da gewaltige Windstöße die am Himmel dahinjagenden schwarzgrauen Wolken zerrissen. Man konnte daher im blauen Salon ganz deutlich, wenn auch nur für wenige Minuten, wahrnehmen, daß das Kriegsschiff wieder um ein neues Flaggensignal gab, oben einen dreieckigen Wimpel, darunter ewe viereckige weißeFlagge mit rothem Auge'- in der Mitte, und sodann veiter abwärts mehrere (viereckige) Flaggen mit verschiedenfarbigen LängSftreifen. Da. da,, stieb' Frau Mira lebhaft 'hnvor, jetzt steckt daS Schiff wieder neue FlaMn kiauL, .

Das Schiff 'steckt" Flaggen heraus! schrie da der kleine Eduard übermüthig lachend. EinSchiff steckt" Flaggen heraus! jubelte er förmlich, riß sich von der Hand der Mutter los und tanzte wie toll im Salon umher. Ein Schiff steckt keine Flaggen heraus, es hißt" Flaggen, heißt es! Etsch! Das weiß ich schon! Etsch! (Er schabte Rübchen" mit den beiden Zeigefingern nach Frau Mira hin.) Etsch! Das weiß so 'ne große Dame noch nicht 'mal! Aua. aua! Mutter! heulte eraöer gleich hinterher, als ihn diese beim Ohr ergriff und allerdings ziemlich unsanft zu sich herüberzog. Aua, es ist doch wahr! Dem Hinnerk ruse sein Va. . . , Er kam nicht weiter; denn sein eige'ner Vater gab ihm einen tüchtigen Klapps auf den ungewafchnen Mund" und schickte den Jungen zur Strafe für ssine Rüpelhaftigkeit ge gen )amen" auf das Zimmer, trotzdem Frau Mira gutmüthig für ihn um Gnade bat. , Von den Herren, die sich inzwischen zurEzvedition nach dem Strande aufgemach! hatten, gelangten nur drei an die Stelle, wo Hinnerk Kruse mitsei nen' Athleten-Schultern das ungewohnliche Kraststück vollbracht, das .oot ganz allein, und zwar gegen den auf das Land anstehenden" Regenstürm soweit an das Wasser zu bvin gen. daß daS Fahrzeug jeden Augenblick ,,slo!t" gemacht werden konnte. rDie übrigen Herren waren rasch wie der umge'kchrt, nachdem sie etwa zwan zig Minuten gegen den jetzt wieder mit voller Wuth blasenden Sturm ange Zkämpft hatten, ohne mehr als hochftens hundert Schritte weit vorwärts zu kommen.

Aergerllch traten sie wieder tn den blauen Salon ein und erklärten es für completen Wahnsinn", sich um nichts und wieder nichts bis auf die Haut 'durchnässen zu lassen. Es wäre ja auch absolut unmöglich, bis an's Wasser zu kommen, wenn man nicht etwa zufällig Fischer oder Lootse wäre. Der Geheimrath Berger verfocht diese Anschauung auf's eifrigste, oöwohl er nicht entfernt daran gedacht hatte, selber ihre Richtigkeit auszupro den, sondern hübsch trocken und behag-

lich am Fenster sitzen geblieben war.'

Er mußte sich indeß schon nach kurzer Zeit in dieser Hinsicht Schweigen aufjerlegen; denn er sah, wie der Baron,

Herr Wäldern und der dritte, ihm noch unbekannt gebliebene, erst am

selben Vormittag m Santien emge .trosfene Herr mühsam gegen das Un

'Wetter ankämpfend, bis an das Boot

gekommen waren, wo Hinnerk Kruse

eben nach soldatischem Brauch Hon

neur machte. Allerdings führte er die Hand ersichtlich langsam und zögernd

an den breiten Südwester, blickte dann

jwieder zur Semaphoren-Station i:nd

dann nach dem sich m der Thalschlucht

des bewaldeten Kalkfelsens h:nzuyen

den kleinen Dorfe hinüber. Aber er grüßte doch, wenngleich sich unter den

Herankommenden der Mann befand,

dem er, wie der Geheimrath zetzt slu ri c t.t i.i. i.tn. 4- - rt' .

uerno veyaupieie. am ueo nen .oas

nick brechen würde vor Eifersucht.

Baron Barnow reichte Hinnerk die

Hand und fragte ihn ha'tlg, des Si'rmtobens wegen seinen Mund fast um Obre HinnertS: Kruse, Ihr wollt

'.doch wohl nicht ' wirklich allein mit

Eurem alten Vater hinüber? ' Muß! Js Pflicht! war Vvt Ant

'wort. Und wieder flog des Mannes

.Blick erst zum Signalgerüst und dann 'Zu? Dorffchlucht hin, über den Acchiretten hingleitend, als wäre ba, wo

Waldern stand, nur Luft.

Aber das ist ja rein unmöglich! fchrie der Baron in den jetzt nicht mehr

brausenden, sondern heulenden?turm-

wind, der die Laute der menschlichen

Stimme so übertönte, daß man auf fünf Schritte Entfernung nur noch

sehen und nicht mehr hören konnt?, ob Jemand sprach oder schwieg. ' Hinnerk Kruse zuckte nur mit en Achseln und zeigte stumm mit dem Daumen über die Schulter weg nach dem jetzt seine Flaggen und Wimpel herunterholenden Kriegsschiffe. Kruse! schrie der Baron wieder, während die beiden anderen Herren sich mit dem Rücken gegen die Windrichtung drehten und die Füße mit aller Macht gegen den Boden stemm'ten, der Herr hier (er zeigte auf Waldern, den eben eine längsseits gegen ?as Boot schlagende Sturzwelle mit weißen Schaumslocken überspritzte), der Maler Herr Waldern hier hat einen Bruder an Bord des KrönPrinzen Friedrich Wilhelm", der Seecadet ist alle Donner nich noch ma. . . . ! Er mußte eine Pause machen und sich den Hut fester auf den Kopf drücken, denn mit kolossaler Wucht hatte cöen eine besonders heftige Bö einen mächtigen Schwall WasseiZ zwischen die am Boote Stehenden gcscqleuert. tann fuhr er fort: Herr Walnrn möchte gern wissen, was es mit dem signalisirten UnfaZ auf sichhat. Was ,meinen Sie, Kruse, waö da zu thun, ist? 'nüberfahren und zufehen! aab Kruse zurück, anscheinend ganz gleich,müthig, aber eS war doch etwas w der Betonung, was den Architekten ausmerken ließ und ihn wurmie. Schön! schrie ti durch daS Getöse von Wind und Mellen, wollt Ihr ich mit hinübertietMen? Hmnerk Kruse sah t&n Mann tzl .-dem Worte ,Jh," mit eiz'kn bnltu baren Blicke an, sagte aber darnach, äuerttch.Wt fcr LSWflAud der

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Waldern wollte auffahren, als ihm dieser Dorftölpel" fo gelassen das Ihr" zurückgab, mit dem er ihn angeredet. Aber er bezwäng sich. Man würde sich doch mit solch einem uncul-' tivirten gemeinen Matrosen und Herinasfischer nicht in einen Disput einlassen! Wäre ja gerade lächerlich ge,wesen! Der Mann konnte ihn doch nicht beleidigen! ' Jawohl; ich werde rudern! Also los! Und Waldern trat an das Boot. Aber ohne ein Glied zu rühren, antwortete Hinnerk: Der Herr wird warten, bis ich los" commandire. Jetzt war es mit der mühsam bewahrten Ruhe des Architekten doch vorbei. Trotzdem ihm der Baron ein Ruhe. Herr Waldern!" durch das Sturmesbrausen hindurch mehr in's Ohr schrie als flüsterte, rief der gereizte, an einen ziemlich herrischen Ton gegenüber seinen untergebenen Bauleuten gewöhnte Mann zu Hinnerk gewendet wüthend aus: Was fällt Ihnen denn ein, in dieser Weise mit mir reden zu wollen! Da soll doch gleich der.... Wenn dem Herrn mein Ton nicht gefällt, da soll der Herr mir eben hübsch aus dem Wee bleiben. Kruse! rief der Baron dazwischen, als er sah. wie der Mann sich während seiner Antwort bochreckte und einen Blick auf den Architekten heftete, als woll: er sagen: Komm an, ich will dich schon heimschicken! Kruse. seid vernünftig und macht ne Geschichten! Und Sie, Waldern, Sie thun mir die Liebe und kehren wieder mit um. Wir werden schon nachher zu 'hören kriegen, was da drüben geschehen ist. - In diesem Augenblick ließ der stoßweise einsetzende und ebenso ruckweise wieder abflauende Wind ganz plötzlich nack und so schallte denn die Stimme Walderns mit lauter als beabsichtigt jüber den Strand: Das sähe ja aus, als fürchte ich mich! Und mit etwas .mehr, Mäßigung fügte er hinzu: Nein, Baron, jetzt ist's unmöglich, zurückzubleiben, und wenn ich mit dem Teufel selber fahren sollte. Hinnerk Kruse lachte. Es klang förmlich unheimlich, dieses Lachen aus dem .Munde eines der wortkargen, kaum jemals auch nur lächelnden Strandbewohner. Ich bestehe darauf, raunt: der Baron dem Architekten zu, daß Sie mit mir zurückkehren. Und ich bestes darauf, m'ikufadren, rief Waldern in verletzende: Hcf'tigkeit. Haben Sie die Güte, Her? Baron, sich in dieser Anzelezenheit weiter nicht bemühen zu wollen! Aergerlich. ja, beleidigt, durch diese ihm unbegreiflich erscheinende Erregtheit Walderns wandte sich Barnow ab und wollte nun ohne weiteres wieder zum Strandhotel hinaufgehen. Er hatte eben vorhin im blauen Salon nicht beobachtet, mit welchen Gefühlen des Aergers Frau Miras Interesse an dem strammen Fischer den Architekten Erfüllt hatte. Sonst wäre ihm des letzteren Gereiztheit vielleicht weniger unbegreiflich erschienen. (Fortsetzung folgt.)

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