Indiana Tribüne, Volume 24, Number 174, Indianapolis, Marion County, 12 March 1901 — Page 2
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Interesse für den Versuch, den Telephcnverkehr auf das flache Land hinaus auszudehnen, und die einzelnen Farmen unter sich und mit der übrigen Welt in Verdindung zusetzen. Jetzt im Winter ist sonst wenig zu thun, und es bleibt Zeit, den Plan reiflich zu erörtern und die Ausführung in Angriff zu nehmen. Besonders in Iowa mit seiner wohlhabenden Landbevölkerung ist man vielerwärts bereits über den Standpunkt der theoretischen Erwägungen hinaus und hat mit der Ausfiihrung des Projektes begonnen. Es wird nicht lange dauern, bis ein direktes Netz von Fernsprechleitungen sich über jenen Staat erstreckt und jeder einzelne Farmer in der Lage ist, mit seinen Nachbarn, seinen Geschäftsfreunden in der nächsten Stadt oder auch mit sernentlegenen Orten direkt in Verbindung zu treten. Daß das eine Verbesserung ist, welche in mancher Beziehung für die Landbevölkerung arös.ere Bedeutung hat, als die seit etlichen Jahren mehr und mehr zur Einführung gelangende freie Ablieferun von Postsendungen, wird Niemand bestreiken 'können. Heute schon gibt es in einzelnen Landdistrikten von Iowa Hunderte von Telephonlimen mit Tausenden von Anschlüssen, und darob ist Niemand froher, als die Geschäftsleute in den kleinen Städten, welche ihrerseits mit der Eentralleiiuna in Verbindung stehen. Es zeigt sich, daß diese Art von Verkehr dieselbe Wichtigkeit für die Landstädte hat. wie aute Wege und Postbestellung. Den Anfang machte der Versuch, benachbarte Farmhäuser telephonisch miteinander zu verbinden; dann wurde der Gedanke wach, Gruppen miteinander zu verbinden; dann wurde der Gedanke wach. Gruppen miteinander verbundener Farmen zu bilden und diese mit der nächsten Stadt in Verkehr zu bringen. An Entgegenkommen von dort aus fehlte es nicht. Ein Draht verbindet eine ganze Reihe von Farmen. bis zu zwanzig, die unter sich und an die nächste Eentralstelle Anschluß haben. Die Annehmlichkeit, welche diese Einrichtung für die Landbevölkerung mit sich bringt, kann sich Jeder ausmalen, der je auf einer einsam geleqenen Farm lebte, abgeschlossen von der Welt, so daß jeder Verekhr zeitraubend und mühsam ist. besonders im Winter, wenn die Wege verschneit sind. Durch das Telephon wird es möglich, mit Nachbarfarmen zu sprechen. Anfragen an Aerzte, Anwälte u. s. w. in der Stadt zu halten. Beste!hingen zu machen und eine Meng: Gefchäfte rasch und bequem zu erledigen. Der einzige Mißstand, der in manchen dieser Landbezirke noch besteht, ist die Beschränkung des Verkehrs auf eine bestimmte Eentralstelle, indessen wird auch dem abgeholfen werden, sobald es sich machen läßt. Die Iowa TelePhon Co. z. B. hat bereits Vorbereijungen getroffen, die einzelnen FarmHäuser mit allen größeren Centralstellen in direkte Verbindung zu bringen, so dasZ ein Verkehr überallhin möglich wird. Dies soll auf folgende Weise ermöglicht werden: Die Gesellschaft stellt in einem geeigneten Farmhause einen Schaltapparat in Betrieb, der
mit dem Draht, welcher eine Anzayl von Anschlüssen vermittelt, sowie mit der nächsten städtischen Eentralstelle in Verbindung steht. An die einzelnen Farmer werden Fernsprechapparate zu sehr geringem Preise vermiethet und der Verkehr unter denselben ist im Uebriqen unbeschränkt und kostenfrei; für iede Vermittelung durch den Schaltapparat an die Eentralstelle aber werden 10 Cents berechnet, bis der Höchstbetrag von $2.00 pro Monat gedeckt ist. Anschlüsse über die Centralstelle hinaus nach anderen Orten werden nach dem Tarif berechnet, der auch für alle anderen Kunden gilt. Dieses' System hat sich in der Umgegend von Grinnell. Ja., bereits zur .Zufriedenheit aller Betheiligten bewährt. Ein anderer Plan geht darauf b'.naus. daß die Farmer die Drahtverbindungen unter sich und mit der nächsten Eentralstelle auf ihre Kosten herstellen, während die Gesellschaft ihnen die Instrumente für $1.00 pro Monat vermiethet und für den Fernverkehr bestimmte Raten berechnet, die sich nach der Zahl der Instrumente, der Entfernunaen und anderen Bedingungen richten. Es kann kaum ein Zweifel herrschen, daß die Farmer von oiesem Anerbieten reichlichen Gebrauch machen werden, da die Anschlüsse von einer
Farm zur anderen billig hergestellt werden können, und $1.00 pro Monat eine geringe Ausgabe ist für die dadurch ermöglichten Annehmlichkeiten. Die Anfrage nach Instrumenten ist denn auch in Iowa bereits eine sehr große, und dürfte auch in anderen Staaten unter gleichen Bedingungen nicht zurückbleiben. Die Idee ist eine solche, daß sie überall Beifall finden wird, wo immer sie sich zur Ausführung bringen läßt, und das ist heutzutage in allen dichter besiedelten Theilen des Ostens. Südens und Nordwestens der Fall. In den nördlichen und westliehen Staaten, wo die Ansiedlungen oft viele, viele Meilen von einander entfernt liegen, mag eS allerdings noch lanse dauern, ehe es den Farmern möglich wird, ihren Nachbarn und ibun Geschäftsfreunden in der Stadt per 'Draht wen gutur Morgen zu Wunsch.
Trotze mexikanische Behauptung. Der erste ungewöhnliche Änblick. welcher das Auge des Fremden in der mexikanischen .Nachbarrepublik grüßt, sobald derselbe den Rio brande überquert hat, ist gewöhnlich das breitkräuipige Zuckerhut' - Ugethum auf den Köpfen von Eingeborenen, die an den Stationen herumstehen Die Gestalt dieses Hutes darf als allgemein bekannt angenommen werden. 7?er sie nicht auf andere Weise kennt, hat vielleicht in der Zeit der Mask'.bällebei uns ihre Nachahmungen gesehen aber Viele haben sich schon verwundert gefragt, wie eS kommt, daß Mezikaner aller Klassen verhältnißmäßig so viel Geld und Zeit auf diese ..Behauptungen" und ihre Ausschmückung wenden und so riesig stolz auf dieselben sind, stolzer, als auf irgend etwas Anderes! Indeß ist dieses Hut - Geheimniß sehr einfach zu lösen, wenn man die Geschichte befragt. Es war in denZeiten der spanischen Eroberung, als dieser mexikanische Hut zum ersten Mal seine alles beherrschende Stellung erlangte. Die spanischen Granden jener Zeit waren nämlich die Einzigen, welche das hohe gesellschaftliche Privilegium besaßen, bei Hofe auch in unmittelbarer Gegenwart ihres Staatsobechauptes sei es der Konig oder der Gouverneur ihre Kopfbedeckung aufbehalten zu dürfen, während alle übrigen Anwesenden das Haupt entblößen mußten. Und so wurde der Hut selber, wie ihn damals diese Granden in Mexiko trugen. ein Gegenstand ungewöhnlicher Verehrung, und die Granden selbst wetteiferten unter einander in der Größe ihrer Hirnschädel - Bedeckung, sowie in der Feinheit und Kostbarkeit ihrer Textur und dem Reichthum der Gold- und Silber -Verzierungen dieser Hüte. Und wie so manche andere Manie, so ist diese aus den höheren" Schichten allmälig auch zu dem gewohnlichen Volk hinabgesickert und hat hier recht schwunghafte Nachahmung gefunden. in verschiedenen Graden, je nach den Vermögens-Ver-hältnissen und dem gesellschaftlichen Rang der Betreffenden. So kam es, daß dieser Hut auf dem Haupte des Mannes dieselbe überschattende Bedeuwng erhielt, wie die Mantilla auf dem Haupte der Sennors und Sennoritas. Immer allgemeiner wurde der Hut zum Symbol der ganzen socialen Persönlichkeit seines Trägers, nach Vermögen sowie nach Ansehen, und der Mexikaner wollte sich so wenig von ihm mehr trennen, wie der Chinese von seinem Zopf (der demselben bekanntlich ja auch erst in verhältnißmäßig neuer Zeit aufgehängt wurde und sogar noch jünger, als der mexikanische Hut ist). So ungeheueren Cultus zwar .wie früher treiben die meisten Mexikaner doch nicht mehr mit diesem Symbol und Gradmesser ihres gesellschaftlichen Werthes. ' Es gab eine Zeit, da der Mexikaner allgemein seinen Hut. nebst seinem Pferd, über alle seine übrigen weltlichen Besitzungen stellte und für einen solchen goldbestickten Hut bis zu 51000 oder mehr gut und gern ausgab; ungefähr ebenso viel wendete er an sein Sattelzeug und seinen Pferde-
Zaum. und alles Uebrige auf der Welt kam nur so nebenher, ja er trug sonst lieber Lumpen, als daß er sich in diesen beiden Grund - Erfordernissen lumpen" ließ! Aber von gar Manchem kann man noch heute dasselbe sagen, und auch sonst ist diese Hut - Leidenschaft in Mexico noch mächtig genug. Merkwürdigerweise tritt sie theilweise in Verbindung mit einer gewissenVerschämtheit auf. wenn auch nicht den eigenen Landsleuten gegenüber. Die vornehmere Classe der heutigen Mexikaner tragen nämlich, wenn sie in die Stadt kommen und mit Fremden verkehren, das Zuckerhut - PrachtUngethüm in der Regel nicht, sondern bequemen sich dem europäischen Stil für Ihresgleichen an. sobald sie jedoch wieder unter sich sind, oder auch bei allen besonderen Gelegenheiten, bei denen es gilt, den eigenen Werth im vollsten Glänze zu zeigen, tragen sie unter allen Umständen diesen scgenannten Nationalhut zu Schau, nebst ihrer buntgestickten kurzen Jacke und ihren schmuckglitzernden Beinkleidern. Am treuesten zu allen Zeiten hängen heute die unteren mexikanischenVolksHassen an diesem Hut. der vlleicht größtenteils nur aus einer, diesem Lande eigenthümlichen Strohfaser oder auch aus Filz angefertigt sein, reichlich verziert oder ganz einfach sein mag. aber selbst im letzteren Fall in Verbindung mit dem losen weißen Hemd und' der entsprechenden Veinbekleidung malerisch genug aussieht. So hat also der Aristokratenschmuck mit der Zeit gerade beim Plebs ' seinen
stärksten und konsequentesten Anhang gefunden!
Welch ein machtiger Fattor aucy bei unserem eigenen Volk auf diesem Gebiete die Nachahmung werden kann, selbst wenn das Vorbild nur kurze Zeit am Horizont gestanden haben mag. das hat wiederum eine Ersahrung des spanisch - amerikanischen Krieges gezeigt. Unsere Soldaten haben cm den spanischen Hüten, welche sie auf Cuoa nd Porto Rico vorfanden, geradezu ihren Narren gefressen und sich verzweifelt bemüht, ihre eigenen Mitttärhüte darnach zurechtzuziehen. besonders nach ihrer glorreichen Rückkehr die Heimath; die Man
Hing rasch auch auf ihre weiblichen Angehörigen und Freunde über und schuf einen neuen Stil männlich-weib Ucher Militär Damenhüte.
tZholerabazillen und Ansteckung.
Der jüngst verstorbene Hygieniker Pettenkofer hatte schon vor vielen Iahrcn die Ansicht ausgesprochen, daß die Cholera durch einen specifischen öleim erzeugt werde, aber nur unter gewissen Bedingungen, die von ihm als Vortheile, zeitliche und individuelle Disposition" benannt wurden, zur Entwicklung kommen kann. Mit dieser Ansicht stimmten aber die Eigenschaften des von Prof. Koch in den Darmentleerungen Cholerakranker entdeckten Kommabazillus nicht überein. Der Kommabazillus allein konnte nach Ansicht Pettenkofer'S deshalb nicht der Erreger der Cholera sein. Und daß der Kommabazillus allein keine Cholera zu erzeugen vermag, konnte nur durch Ansteckungsversuche mit ihm ans Menschen selbst, der unter allen Geschöpfen auf Erden allein für das Choleragift empfänglich ist, bewiesen werden. Es müssen jedoch dieVersuche mit Menschen an einem Orte gemacht werden, der entweder sich stets cholerafrei erwiesen hat, wie Lyon, Stuttgart u. a.. oder an einem Ortender, wenn auch sonst zeitweise für Cholera empfänglich. zur Zeit dafür nicht geneigt ist. wo sich also der Cholerakeim auch nicht verbreiten kann, wie es z. V. in München der Fall war, als Pettenkofer seinen Versuch machte. Von diesem Gesichtspunkte ausgehend. nahm im Herbste 1892. als die Cholera in Hamburg wüthete. Pettenkofer eine sehr große Menge Kommabazillen, die er in einer frischen Cultur von Professor Gaffly aus genannter Stadt bezogen hatte, ein. Er nahm einen Kubikcentimeter einer frisch bereiteten Bouilloncultur von Kommabazillen in einer Lösung von einem Gramm doppeltkohlensaurem Natron in 100 Kubikcentimeter Wasser zur Neutralisation der Magensäure zu sich. Dieser Ansteckungsversuch, über den Pettenkofer in einer außerordentlichen Sitzung des Aerztlichen Vereins am 12. November 1892 ausführlich Vortrag erstattete, ging Ohne Gefahr vorÜber. Es stellten sich während einiger Tage nur leichte Durchfälle ein. Professor Emmerich wiederholte an sich den Versuch in gleicher Weise, ebenfalls ohne anderen Erfolg, als daß er während einiger Tage an starkem Durchfall litt. Wenn man bedenkt, daß beide Versuchspersonen trotz der ungeheuren Menge von Aazillen. die sie zu sich genommen hatten, die in Wirklichkeit kein Mensch, der Kommabazillen mit Speisen und Getränken in den Mund bringt, jemals aufnimmt, keine anderen Erscheinungen zeigten, während Cholerakranke 'die schwersten Kranlheitssymptome aufweisen, die man sich denken kann, so ist man allerdings berechtigt. zu folgern, daß der Cholerabazillus wohl Diarrhöen, aber keinen Brechdurchfall erzeugen kann. Ein ttinematograpy für Blinde. Dem Professor am Pariser psychologischen Institute. Doctor Dussaud. ist es gelungen, einen überaus sinnreichen Apparat zum Gebrauche der vollständig Blinden, den Greifer - Kinematograph. fertigzustellen. Zweck des Apparats ist, Don der raschen Folge der Erscheinungen in der Natur und im täglichen Leben den Blinden eine deutlichere Vorstellung zu geben, als dies durch die bisherigen Lehrmittel möglich war. Die Neuerung besteht im wesentlichen darin, daß die Finger des Blinden über blitzschnell einander folgende Reliefbilder gleiten und infolge eines niemals versagenden Mechanismus gleiten müssen. Unter den von Dussaud gewählten Sujets ist dieses das charakteristischste: Ein Bögelein setzt sich auf einen Baumast, wendet das Köpfchen nach rechts und links, Putzt die Federn husch, ist es fort. Dussaud ist ein Spezialist in Erfindungen, welche die kräftigere Inanspruchnahme eines der vorhandenen Sinne zum Ersatze des fehlenden bezwecken. Nicht weniger als dreihundert Individuen, vollständig Taube und Gehörschwache. vollständig Blinde und mit schwachem Lichtschimmer Begabte. bedienen sich zur Zeit der Dussaudschen Apparate mit großem Erfolg. An feinem elektrischen Vib'ratcr. dessen Bestimmung ist, den Tauben das Gefühl für musikalischen Rhythmus mitzutheilen, hat Dussaud jüngst eine wichtige Verbesserung angebracht. Im nächsten Carneval." äußerte der Gelehrte scherzend. ..bin ich hoffentlich so weit, mit meinen Sujets eine Quadrille zu arrangiren. bei der die Musik in elektrischen" Batterien Ersatz finden
soll!"
In Antwerpen wurde der Polizeicommissär Vermeiren in feiner Amtsstube von einem wegen schlechter Führung vor zwei Tagen entlassenen 24jährigen Schutzmann
Namens VantichUen erschossen. Dieser
hatte den Wunsch geäußert, den Commissär noch einmal zu sprechen, beim Eintritt aber sofort auf ihn geuert und hielt, als andere Beamte auf den 5nall herbeiftürzten. noch den rauchenden Revolver in der Hand. Vantichelen t?urde, sofort verhaftet. D? Ermordet, war K2 Jahre alt und hinterläßt eine Wttwe mit vier Rxxtl
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4. 60 4.40 4.35 3.60 3.25 4.00 3.50 2.75 7.00 5.00 4 25 3.55 3.00 40 2k
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rothe Globe 51.25 per Bushcl ; weiße Globe 53.50 per Faß. .
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54.3054.50 per Faß
Spinat, 40c per Dutzend Bunches. Rothe Rüben 40c per Ttz. Bunches Kehl 51.75 per Faß Oystcr P!ant-25c für 2 Dtz. Bunches Nhnbarb 30 40c per Dutzend.
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Fische, Austern und Wildpret Händlcr.Preise: Elams Little Recks 75c per 10v. Hummern 25c per Pfund. Shrimps 51.25 per Gallone. Austern VesteBaltimoreoderStand. ards, 51.00 per Gallone; beste Balti timore Selects, 51.10 per Gallone; Rev York Eounts, 51.00 per 5)undert; New York Culls, 70c per hundert; Blue Points in Schalen, 75c per hundert. Austern in Kannen New Notf Counts 35c; I. S. F. & Co. SelectK 32c; Standard 25c; F. Brand 22c: O. K. 18c; R. 15c. See.Fische. Knochenlose häringe 8c;, häringe 6c; Perch 5c; Weißfisch 9jc; See Forellen 94c; Red Snapver 8cr Kennebec Hechte 15c; Blaufische 10c Halibut 15c; Stockfisch 8c; Haddock 8e: Catfisch 10c; Ro.1 Pickerel 10c; No.S Pickerel oder Blue Pike 6c; Black Baß 15c.
Getreide. Weizen-No. 2 rother 75c auf den Geleisen, 75c von der Mühle ; No. & rother 71-73c; Februar 76c auf den Geleisen; Wagenweizen 75c. Korn-No. 1 weiß 41c; No. 2 weiß 40Zc; No. 3 weiß 41c; No. 4 weiß 37 - 39c; No. 2 weiß gemischt 39c; No. 3 weiß gemischt 39Zc; No. 4 weiß gemischt 35-37c; No. 2 gelb 39c; No. 3 gelb 395c: No. 4 oelh
No. 2 gemischt 394c: No. 3 gemischt 39c; No.4 gemischt 354-37c; an Kolben 38c.
Hafer-No. 2 weiner 2Ur. No. a
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serviertet 6c; Kuh Vorderviertel 5$c; Kuh hinterviertel 7c.
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tervicrtel 13c; Vorderviertel 8c.
Frisches Schafflnsch Lämmer per
Pfd. 9c; Schafe 7c; Schenkel 10c; Racks, kurz, 16c.
'Irisches Schweinefleisch. Loins 8c-
9c ; Collage Schinken 7c ; gchäu
tcte schultern 7c, frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender
loins 18c ; Spare Ribs 7c ; Tail Bones 54c.
Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Quali tät: 20-18 Pfund llc; 15 Pfund 114c; 12-10 Pfund Ilse; Zweite Qualität 20-18 Pfund 103c; 15 Pfund 10c; 12 Pfund 114c; 10 Pfund lljc. Califarnische Schinken 6 bis 8 Pfund 8jc; 10 bis 12 Pfund 8; 12 bis 14 Pfund. Frühstück Spcck Klarer English Cured 14c; gewählter Sugar Cured 134c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 11c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, lle. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 124c; 10 biö 12 Pfund im Durchschnitt, 12'. Sveck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 94c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, &4c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 9Zc; Klare Bellies,25bis30Psd.,9ßc; 18 bis 22 Pfd., 94c; 14 bis löPfd., 10c; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 9e; Rücken 12 Ms 16 Pfd., 9s c; Klare Rücken 6 bis 9 Pst., 9. .
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verisirter 5.62c; Standard granulirter
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Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 10c Eier, 11c per Dutzend. Hühner 7c; Turkeys : jungchähne IC Pfund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte hcnncn 54c ; alte Hähne 44c; Culls und Krumbrüstige 44c ; Enten 6c: Gänie 5.40-6.00.
Käse. Engros Verkaussvreise, Jmportirter Schweizcrkäse 27c p:r Pfund; einhei Mischer Schweizcrkäse 17c; Wisconsin Cream Käse 10c-12c; New York Chcddars 13c; einheimischer Limbrger 13c; Brick 14c. Kohlen. Tenne tflcnar Anthracit $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City.: 4.00 2.15 Winifrede 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.50 1.90 Brazil Block 3.50 1.90 Green County 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Slack 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. 52.75 per 25 Bushel. tzl.50 per 124 Bushel. Zerkleinerttt Cot,. 13: perBu. $3.25 per 2ö P. $1.75 per 12j B.
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