Indiana Tribüne, Volume 24, Number 173, Indianapolis, Marion County, 11 March 1901 — Page 6

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ßoI-jr.fröf ? und Acetylen. on I5j9S t?urb con einem Verfahren des französischen Ingenieurs Hubn berichtet, aus Acetylen Kohlen stcff (Nuß) herzustellen. Jetzt endlich ist das Verfahren so weit ausgearbeitet. daß es practischen Werth erhalten tzi. Man bringt Äcetylen in Stahlbomben auf 2 Sfachen Luftdruck und entzündet es dann durch einen elektrisch

erhitzten Draht. Das Äcetylen zerfällt bei dieser Entzündung in Wasserstoff und Kohlenstoff. Der durch die linitlaiT.tr.ung entstehende Druck entspricht je nach dem Anfangsdruck 12 2ü Atmosphären, die eine Stahlflasche gut aushalten kann. Dieser so gewonnene Kohlenstoff (Acetylenschwarz) ist äußerst fein vertheilt, sehr locker, rein und völlig schwarz, ohne einen Stich in's Bräunliche, wie anderer Ruß. Es soll sich zu allen Zwecken besser eignen als Kienruß und Larn penruß. Vom Sternenlicht. Die Lichtmenge der Sterne llt Professor Nichols durch einen äußerst feinen Apparat gernessen. Er konnte selbstverständlich nur darauf bedacht sein, diejenige Menge von Lichtstrahlen zu bestimmen, die von den einzelnen Sternen auf die Erde gelangen, und diese Menge ist außerordentlich gering. Somit war ein Instrument von höa ster Feinheit nöthig, um einigermaßen genaue Werthe zu erhalten, und dasjenige von Professor Nicho'K ist um etwa 30 Male empfindlicher, als die

bisher zu solchen Untersuchungen verwandten. Als Einheit benutzte er den 100.000',000 Theil des Lichtes einer Kerze aus einer Entfernung von 1 Meter. Durch den Vergleich mit dieser Einheit kam er zu dem Schluß, daß der hellste Firstern des nördlichen Sternenhimmels, der Arcturus im Sternbild des Bootes, wenig mehr Licht zur Erde sendet, als der 100.000.000 Theil einer Kerze auf 1 Meter Entfernung in unser Auge lassen würde. Die Wega im Sternbilde der Leier sendet nur die Hälfte dieser Lichtmenge zur Erde, der Planet Saturn nur z. ser Planet Jupiter dagegen über 2i Mal soviel. F l e i s ch v e r g i f t u n q. Die eigenartigen, meist überaus türmisch verlaufenden Vergiftungsercheinungen, die man nach dem Genuß rdorbenen Fleisches beobachten konnte, werden nach Ansicht verschieder.er Forscher auf die verderbliche Wirkung bestimmter Keime zurückgeführt. So hat ein holländischer Arzt. Dr. van Ermenghem, bereits im Jahr 1895 anläßlich einer ausgebreiteten Epidemie, die nach dem Genuß verdorbenen Flei

sches entstanden war, einen überaus giftigen Vacillus als Erzeuger dieser Epidemie nachweisen können. Einen sehr wichtigen Beitrag zu der Frage, unter welchen Umständen es zur Ansiedlung solcher Bacillen kommt, hat jüngst ein Prager Forscher, Dr. Vail. geliefert. Es ist itm nämlich an der Hand sehr sorgfältig controllirter Experimente gelungen, nachzuweisen, daß die Fliegen, die sich ja leider fast überall finden, an ihrem Körper den Bacillus mit sich herumtragen, und auf Nahrungsmittel absetzen, und zwar solche, die bis dahin durchaus frisch und unverfänglich und somit geeignet zur Nahrung waren. Mit diesem Fleisch gelangen also die tückischen Keime in den menschlichen Organismus und entfalten hier ihre furchtbare Giftwirkung. Wieder einmal ein Beweis, wie wenig harmlos sich die Fliegenbrut erweist! Der Kampf gegen diese kleinen, meist für ganz ungefährlich geltenden Jnsecten erscheint also auch aus diesem Grunde durchaus berechtigt. Dr. Bail empfiehlt denn auch neben möglichster Sauberkeit beim Verkehr mit Nahrungsmitteln sorgfältigen Schutz des Fleisches gegen Fliegen und Vermeidung alles deen, was dazu angethan ist, die Ansammlung und Vermehrung der Fliegen zu

degunstlgen. DieSchwankungenderErda chs e. Die Erdachse und damit auch ihre Endpunkte, die Pole, deren Lage man sich seit Jahrtausenden unverändert gedacht hatte, sind nach den Forschungsergebnissen der neueren Zeit durchaus nicht beständig, sondern zeigen sogar schon in kurzen Zeiträumen merkliche Schwankungen, mit denen sich selbstverständlich auch die geographische Breite jed Ortes verändern muß. Die größten Verdienste um die Aukklärung dieser wichtigen Frage hat sich der Astronom Ehandler erworben, der jeyt wieder eine Uebersicht über die Ergebnisse seiner letzten Arbeiten giebt. Er hat jetzt berechnen wollen, in welcher Weise sich die Pole innerhalb eines Erdjahres bewegen, und hat dazu die Beobacrngen der Sternwarten in Berlin, Leyden, Pulkowa, Cambridge. Washington und Madison benutzt, indem er den jährlichen Betrag in der Aenderung der geographischen Breite dieserOrte ermittelte. Danach bewegen sich die Pole zunächst in einem Znträum von 427 Tagen in regelmäßig wiederkehrenderWeise. nämlich in einer Ellipse; außerdem aber besteht noch eine längere periodische Schwankung in anderer Form, die sich ungefähr im Zeitraum von 60 Jahren vollzieht. DerPestbacillus. Die Lebensfähigkeit eines Pestbacil. luö hat der Arzt Rösenau unter verschiedenen Bedingungen der Temperatur. des Lichts, der Feuchtigkeit, des

Nährboden u. s. w. untersucht. Er meint, daß das Leben des Pestbacillus vor allem durch die Feuchtigkeit bestimmt wird. Bei Zimmertemperatur hielt sich der Keim auf leinenen, wollenen oder seidenen Geweben 60 Tage lang, wenn die Luft feucht gehalten wurde; in destillirtem Wasser lebte er O6 Tage, in abgestandenem Wasser 97 Tage und auf Knochenmehl, das die Feuchtiqkeit stark aufsaugt. 125 Tage. Auf Kase bleibt der Pestbacillus 33 bis 17 Tage am Leben, auf Reis nur

3 Tacie. auf trockenem aesalzenem

Fleisch ebenso lange, auf Orangenschalen wachst er gar nicht, ebenso wenig auf getrockneten Feigen und Trauden. Ueberhauvt aehört der Keim der

Beulenpest glücklicherweise zu den überaus empfindlichen Lebewesen, da er auch in den Fällen längerer Lebensdauer seine Giftigkeit ?erhältnißmäßig rasch verliert. Ein Vacillus, der länger als 62 Tage gelebt hat. ist selbst für Mäuse nicht mehr gefährlich. Ein Typhusserum. Die Wiener Klinische Wochenschrift bringt eine bemerkens werthe Mitthei lung" über den Antityphus--Eztract" des Wiener ArzteS Dr. V. Jez. Bereits im Februar 1L99 hat Dr. Jez in de? genannten Wochenschrift eine kurze allgemeine Mittheilung über das von ihm erhaltene neue specifische Mittel, den Antityphus--Extract", über dessen Anwendung bei Typhus kranken und über günstige Erfolge dieser BeHandlung des Abdominal-Typhus veröffentlicht. Die weiteren Untersuchungen und Experimente sowohl an Thieren als auch an Menschen, die an Ab-dominal-Typhus erkrankt waren, hätten ergeben, daß Jez' Antityphus-Ex-tract eine specifische Wirkung gegen Abdominal-Typhus, nicht jedoch gegen andere Krankheiten ausweise. Was die Gewinnung des Antityphus-Ex-tractes betrifft, so heißt es in dem vorliegendenArtikel, daß derselbe durch Jmmunisirung von Thieren in diestm Falle Kaninchen gegen die Wirkung des Typhusbacillus erhalten werde, und zwar aus der Milz, dem Knochenmark und dem Gehirn, in welchen Organen es nach der Jnfection mit Typhusbacillen zur Bildung der Antitoxine kommt. Ter Jez'sche An-tityphus-Extract bildet eine mehr oder weniger rothe, helle, klare, alkalisch leaginnde Flüssigkeit, die dem Kranken nicht injicirt, sondern durch dzn Mund gereicht wird. Die bisher beob achteten fünfzig Fälle, sowie auch die von Prof. Eichhorst auf der Züricher Klinik und in anderen Krankenanstalten gemachten günstigen Resultate berechtigen, wie Dr. Jez und Dr. KlukKluczycki in der Wiener Klinischen Wochenschrift schreiben, zur Behauptung, daß dieser in Folge der Wirkung der specifischen Bacterien auf den thierischen Organismus enthaltene Anti-typhus-Extract Bestandtheile enthält, die nur auf diefe specifischen MikroOrganismen, respective auf deren Stoffwechselproducte schädlich wirken. Der günstige Einfluß deS Jez'schen Antityphus-Ertractes auf den Ab-dominal-Typhus lasse sich in allen den Abdominal - Typhus begleitenden Symptomen verfolgen. Gegen die Influenza. Ein neues Mittel gegen Influenza wird im neuesten Lancet" angegeben, es ist die kürzlich in die Reihe der Arzneien aufgenommene Atetonia cou stricta, gewöhnlich als Bitterrinde. australische Bitterrinde oder Fieberrinde bezeichnet. Diese Pflanze ist in den australischen Staaten Queensland und Neu Südwales heimisch und gehört zu der Familie des Hundskohls (A.lot;yiiacevii), die großt?nt Heils giftig-: und gleichzeitig für die Heilkünde werthvolle Pflanzen enthält. Die australische Fieberrinde enthält vier besondere chemische Stoffe, von denen aber nur einer, das Älstonin, für den Arzt verwendbar ist. Leider hat diese Droge eine doppelte Unannchmlichkeit für den kranken: einmal ist sie geradezu schauderhaft bitter und zweitens ist sie vorläufig ebenso schauderhaft theuer. Aus diefem Grunde ist sie auch bisher nur im Laboratorarium bekannt, aber sie wird ja Zweifellos sehr viel billiger werden, sobald ein größerer Bedarf vorliegt. Die Fieberrinde wird zuweilen von Brauern angewandt, um dem Bier eine feine Bitterkeit zu geben. In den australischen Eolonien stellt man auch eine Abkochung der Rinde her, die dort einfach unter dem Namen Bitter" geht und zur allgemeinen Anregung, auch in gewissen Stadien von typhösem Fieber gebraucht wir.'?. Die Rinde scheint ebensowohl tuf die Thätigkeit der Haut und der Nieren als auch auf das Nervensystem zu wirken. Ihre eigentliehe Besonderheit ist darin zu sehen, daß sie in der Wirkung zu gleicher Zeit dem Chinin und demStrychnin gleicht. Dafür liegen Beweise durch Thierversuche vor. Frösche wurden durch Fieberrinde ebenso beeinflußt wie durch Chinin, kleine Organismen aus der Verwandtschaft des Malariaparasiten wurden durch das Alstonin gelähmt und schließlich getödtet. Jedoch war die Wirkung in dieser Beziehung schwächer als beim Chinin. Vor Allem wichtig scheint die Anwendung der australischen Rinde als Tinctur bei Influenza zu sein.. Ein englischer Arzt hat sehr günstige Erfahrungen damit gemacht, allerdings erst in dem Stadium der Krankheit, in dem das Fieber bereits überwunden ist. Durch die anregende Wirkung auf Haut und Nieren hilft das Mittel sehr energisch zur Ausscheidung des Krankheitsgiftes

mit. Wie alle anderen Arzneien hilft s nicht in jedem Falle, scheint aber doch meist von Nutzen zu sein. Selbstrständlich müssen erst mehr Erfahrungen vorliegen, ehe ein abschließen des Urtheil möglich ist. Uebrigcns ist die Pflanze Alstonia onstricta nicht zu verwechseln mit einer anderen Art der gleichen Gattung. Alstonia pdiolarts, die in Indien. Indonesien und im tropischen Australien vorkommt und gewöhnlich als Dita- oder Teufelsrinde bezeichnet wird. H e x e n b e s e n. Die soaenannten Hexrnbesen. auch

Donnerbüschel und Wasserbesen genannt, sind eigenartig gestaltete Mtfe

bildunzen an den Zweigen yoyerer träucke und Bäume, die durch vara-

süische Pilze verursacht werden und

erst nach mehrjährigem WaHStyume

absterben. Am leichtesten kenntiiaz

sind die Serenbesen der Btrle. deren

Zweige eine Art Nest bilden. In je-

dem Jahre werden neue zweige des 5-zerenbesens bildet, die sämmtlich

emporgerichtet sind, und deren Blätter

auf der Untersette hellgraue Hteaen aufweisen. Die letztere bezeichnen diejenigen Stellen, wo die Pilze ihre Sporenschläuche entwickeln. Bei Erle. Birke. Kirsche und Pflaume ist die

Pilzgattung Exoascus" die Erregerin

der Hexenbesen, wahrend die Akazie und Edeltanne Aecidium"-Arten zu jenen seltsamen Wucherungen Veranlassung geben. Die Hexenbesen der Edeltanne sind dadurch charakterisirt, daß ihre Nadeln um den gsnzenSproß herum angeordnet sind, im Gegensatze zu der zweireihigen Anordnung, wie der normale Sproß sie zeigt. Spezifisch ist für a?e Hexenbesenzweige in erster Linie die in die Höhe strebende Wachsthumsrichtung. Außerdem tragen sie fast niemals Blüthen, wohl aber Blätter, die der Fruchtbildung de Pilzes dienen.

Die Katastrophe aus dem Jupiter.

In mehr als einer Hinsicht bildet der Jupiter den bedeutsamsten unter den Trabanten, wie er ja auch der größte von ihnen ist. Wahrscheinlich befindet sich keiner der anderen Planeten noch in so hohemGrade im Zustandc starkerErhitzung wie dieser, u. demgemäß sollten auf dem Jupiter noch am ehesten gewaltigeUmwälzungen feurigflüssiaer Massen anzunehmen sein. Seit Jahren haben sich die Planetenforscher mit einer eigenthümlichen Erscheinung auf dem Jupiter beschäftigt, die als der große rotre Fleck" bekannt geworden ist. Er liegt in der südlichen Aequatorialzone, augenscheinlich in einer Vertiefung, ist aber jetzt im Verschwinden begriffen.- Er hat der Himmelskunde große Dienste dadurch geleistet, daß er die Umdrehungszeit des Planeten zu messen gestattete. Es dürfte auch jetzt noch von Werth sein, ihn in seinen Bewegungen scharf im Auge zu behalten. Außer diesem rothen Fleck haben sich in der Nähe des Jupiteräquators andere Flecken gezeigt, und alle besitzen scheinbar eine selbstständige Bewegung. Es ist kaum daran zu zweifeln, daß sie als sichtbare Zeichen gewaltiger Catastrophen zu gelten haben, die sich auf der Oberfläche des Planeten vollziehen, und es würde besonders wichtig sein, festzustellen, ob solche Umwälzungen in regelmäßigen Zwischenräumen wiederkehren. Einzelne Beobachtungen scheinen darauf hinzudeute, daß es so ist. So giebi es in etwa 23 Grad nördlicher Breite eine Zone, wo 1869, 1880 und 1890, also in Zwischenräumen von rund 10 Jahren, bedeutende Ansammlungen von Flecken erschienen sind, die gerade jetzt wieder zu beobachten waren. Auch sie sind wahrscheinlich als Merkmal großer vulkanischer Ausbrüche zu betrachten. Da diese auffallenden Fleckenzonen, die ihrer Entstehung nach mit den Sonnenflecken vergleichbar sind, sich theils schneller, theils langsamer als der ganze Himmelskörper vor dem Auge des Beobachters bewegen so müssen sie zu der Vorstellung Beranlassung geben, daß sie nicht Ausbrüche

darstellen, die an eurer Stelle zu Tage treten und daselbst verharren, sondern daß sie ganze Strömungen innerhalb der noch in glühendem Zustande bfindlichen Oberfläche des ganzen Himmelskörpers bilden. Solche vulkanische Strömungen, wenn man sie so nennen darf, sind sowohl auf der nördlichen wie auf der südlichen Halbkugel des Jupiter zu beobachten gewesen. Ueberhaupt bildet die Scheibe des Planeten dem bewaffneten Auge ein vielseitiges Bild, das aus einzelnen verschiedenfarbigen Bändern zusammengesetz4 erscheint, die sämmtlich dem Aequator parallel laufen. ' Die Ersorschung ihrer Vertheilung, Farbe, Form und Bewegung in den verschiedenen Breiten bleibt eine wesentliche Aufgabe der Astronomen, zu deren befriedigenderErfüllung noch vieles fehlt. Da der Jupiter sich wahrscheinlich auf einer Entwickelungsstufe befindet, die unsere Erde schon vor langer Zeit durchgemacht hat. sd würden wir durch ihre genaue Erkundung auch Rückschlüsse auf die Beschaffenheit der Erde vor längst vergangener Zeit ziehen können. Kurz vor Schluß des Landtages für Reuß ä. L. wurde den

Abgeordneten die erfreuliche Nachricht übermittelt, daß das Fürstenthum nicht nur keine Schulden hat, sondern noch über ein Vermögen von 1$ Millionen verfügen kann. Mehr.kann man wirklich nicht verlangen.

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