Indiana Tribüne, Volume 24, Number 172, Indianapolis, Marion County, 10 March 1901 — Page 9
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Mein lieber faxt Redaction! Swg fu, te fu ling smg fing? Da meint uff gut deitsch: Wei guttneß grehsches, wo halte Sie sich dann so lang? Mer sieht I,ne ja gar nit mehr". U wisse Se, wer das zu mich gesproche Hot? Well, wie ich inseit von Pehking tomme sin, war die erschte Person wo ich an die Stritt gemiet ben, die Empreß. Ich kann Jhne sage, ich hen doch e wenig geschimmert, wie ich se gesehn hen, un ich hen ganz unbewußt nach mein Neck gegrisfe, denn zwische Jhne un mich, hen ich schuhr eckspecktet, daß ich mein schöne Kopp nit mehr lang wehre deht. Awwer die Empreß war arig freindlich zu mich un yot schuhr ganz vergesse gehabt, unner welche Zirkumstenses ich selle mol fort sin von sie. Se Hot gesagt, 'ich deht grad zu die richtige Zeit komme, bikahs ihre durchlauchtigste Kohrns müßte getrket wer'n. Ahlrecht, hen ich gesagt. Ich sin schuhr, die Empereß Hot noch aar nicks von gewißt, daß der ganze Trubel iwwer is mit den Wahr, sonst wär se doch schon fortgeschniekt. Ich lzen off Kohrs auch nicks gesagt, ich ben denselwe Dag noch ihre Korns getriet un dann hen ich gesagt Nau, Empereß, luckehier, Sie hen mich off Kohrs große Ehre widdersahre losse, awwer von die Orden kann ich nit lewe. Ich sin sozusage en Mensch, wo von Esse un Drinke un Stehks lewe duht un ich sin auch grad e wenig schei an Geld un deht gleiche Widder slosch zu werde. Wann Sie also die Keindneb hawwe tvoUtt un emol in Jhne Ihre Packet steige dehte, for mich e wenig täsches Geld zu gewwe, dann wär ich arig Obleitscht zu Jhne." Die Empereß Hot gleich angeketscht, was ich wollt un do kann mehr sehn, daß sie e
arig schmarte Frau is. Se Hot mich von ihren Trescherer Dausend Dahler ausbezahle losse un Hot mich auch noch e Hand voll Deimendrings un so Stoff aewve, wo wenigstens zehn Dausend Dahler werth gewese is. Dann sin ich fort un sin emol uff die Pohstoffis
gange for zu frage, ob keine Mehl for l . ."IV - k 1.
jnicn oa war. zer im yoi gcjagi;
Wu lanq au ang fer lmg ha?
Das meint: Wenn Sie Mister
Sauerampfer heiße, dann is en Brief
or Jhne da. Ich hen dann mein
Brief kriegt un der Brief is von die Wedesweilern gewese. Ich sin in en Saluhn gange, hen mich e Glas Rum-
tie mltaus 2te geordert, un dann hen ich den Brief gelese. Awwer was denke
Ee. waZ ich do gelese hen? Die We-
desweuern schreibt, daß die Llzzie,
was mel Altle ls, e Masch an en zunge Mann gemacht Hot, wo bei sie borde duht un daß se alle Nacht mit ihn zu Dankes und Mäskerehds gehn deht un daß die Kids ganz necklecktet wäre. Ich sollt reiteweg heim komme, bikahZ die ganze Zittie deht iwwer die Lizzie
tahke. For lauter Eckseüement hen ich
mich e ganze Battel Rum geordert.
Ei do soll awwer doche ganz kleines Gewitterche eneischlage. hen ich zu mich
selbst gesagt. So e alte Schachtel, wie
die Lizzie. wer hätt so ebbes gedenkt! Un dieselwe Zeit, is die Lizzie noch e
arig gutguckige Frau un kein Mensch deht denke, daß mer schon fiinfundzwanzig Fahr verheirath sin. Well,
well. well, da? sin mich schone Geschichte! In den Brief hen noch annere
Sache aestanne, awwer die sin rnt fit.
daß mer se Printe duht. Do hen ich
awwer e Latt Denke gedahn, sch wiß. hen ich gedenkt, was wär dann in den Kehs zu duhn? hätt mer dann nor so ebbeS for möglich gehaltet Do kann mer awwer sehn, wie mer an die Wimmenfohks diepende kann. So ebbes is bei en Mann doch gar nit möglich, in den KehS sin mir Mennfohks doch viel
bessere Mensche. Sie brauche nit zu
lache, Herr Revattwnar, ,ch neine ecksäcktlie wa ich sage. Well. o hol Ul
Jwwerlege mehr kein Gut nit gedahn, do mußt ebbeS gedahn wer'n und da allerbeste is, wann ich streht heim gehn, iier in Schemie, do iö ja doch alles gefickst un eS iS also auch kein 5ZuhS. daß ich noch länger stehn. In die erschte Lein muß ich awwer doch noch e paar Bliese schrelwe, for daß mich in die Zwischezeit nickö haappend. bikahs mer kann nie sage. waS e Sach iZ. Ich hen mich dann hingesekt un hen ae
schriwwe: Dier Lizzie! Ich hen gute Nubs for dich, ich komme Widder heim
aanae sin un das is all. Mach daß alles in e gute Schehp is wann ich l,eim komme, bikahs wann ich das allergeringste nohtisse, dann gibt's en Krach, daß es en Hund jammert, womit ich verbleiwe dein braver Philipp." Wie ich mit den Brief fertig gewese sin, do hen ich t neieS Schiet genomme un hen geschriwwe: Missus WedesWeiler! Jhne Jhrn Brief, wo du mich
aeschriwwe host, hen ich kriegt. Ich sin kei bische eckseitet gewese, awwer ich denke, ich komme doch bald Widder heim. Wisse Se, ich glawve von den ganze Stoff nicks, bikahs mei Lizzie die is e viel zu gute Frau un iwwerHaupt. Awwer ich danke docl for die Jnformehschen un wann Sie emol ebbes in die Lein brauche, dann könne Se an mich diepende. Gewwe Se mei Niegards an dei alte Kameel. womit ich verbleiwe un so fort." DU beide Briefe hen ich reiteweg gemehlt un dann sin ich dran gange, mei Gelumps zufammezupacke, awwer die Deimend hen ich in e Schnuffduch eingewickelt, hen e String dran gemacht un hen' dann um mein Neck geteit, so daß das Päcketsch grad an mein Buhsem gelege Hot. Do hen ich am Beste nohtisse könne, daß es immer da war. Ich sin nach den Diepoh for mich e dicket zu kaufe un wie ich gefragt hen for den Preis, do Hot der Käschier zu mich gespräche, die kaiserliche Hoflieferant?, wo ich einer von wär, hätt: alles umsonst. Bei Galle do hen ich awwer en. Schnäpp gehabt! Ich sage Za immer. es derf einer da? größte Rindsviech von die Welt sein, wann er Glick Hot, dann macht er sein Weg un das is ecksäcktlie der Kehs mit mich Womit ich verbleiwe Jhne Jhrn liewe? Philipp Sauerampfer.
Etwas von der Wünschelruthe.
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Die Wiinschelruthe spielt noch gegenwärtig eine Rolle, um Verborgene Wasseradern in der Erde nachzuweisen. Der Director der norwegischen geologischen Untersuchung, Dr.Hans Reusch, hat durch eingehende Experimente mit einem derartigen Wasserkünstler dieser Auffassung den Garaus gemacht. In Norwegen dient al Wünschelruthe ein V-förmig gegabelter Zweig von irgend einem Laubholze; in Dänemark muß es ein Zweig von einer Weide sein, die am Wasser wächst. Beim Gebrauch werden die beiden Enden derart mit den Händen angefaßt, daß eine ae-
wisse Spannung entsteht und die Ruthe
horizontal liegt. Passirt der Träger
der Wünscheluthe eine unterirdische Wasserader, so biegt die Ruthe sich auf wärt und die neue Stellung der Ruth? kann zur bisherigen eine Neigung von
90. ja 120 bis 140 Grad haben. Man
müßte erwarten, daß die Ruthe wieder in ihre frühere Lage zurückkehren wilrde, wenn die Wasserader passirt sei:
dies ist jedoch nicht behauptet worden.
Die Wunschelruthe dreht sich nicht m
der Hand des Trägers, sondern in Folge der durch die Biegung hervorge-
rusenen Torsion. Wie diese entsteht, ist noch nicht untersucht. Nach Dr. Reusch, ist eS zwar möglich, daß der Träger dieRuthe bewege, ohne daß unbefangene Zuschauer die Bewegung der Hände wahrnehmen; er glaubt aber, daß die Drehung der Wiinschelruthe unbewußt erfolge. Der Glaube an die Wirksamkeit der Wünschelruthe hat nach Reusch seine Grundlage in der Vorstellung des Volkes, daß daS unterirdische Wasser den Erdboden in der Form von Adern, den oberirdischen Strömen analog, durchfließe. Der häufige Erfolg derartiger Quellenscher in Norwegen wird darauf zurückgeführt, daß einerseits in Folge der klimatischen Verhaltnisse in Norwegen überall, wo lockere Bodenschichten von nur einigen Metern Mächtigkeit daS feste Grundgebirge überlagern, gute Aussicht auf die Erreichung wasserfllhrender Schichten ist. daß andererseits aber die Quellensucher eö nicht an Aufforderungen und Ermunterungen zur Weiterarbeit fehlen lassen, und der endliche Erfolg so zur Steigerung des Renommees beigetragen habe. Zudem untersuchen sie auch, auf ihre Erfahrung gestützt, die Umgegend; eS fehlt aber nicht an Beispielen, wie dem franz'ösischen Abt Parmelle. der aus seinen geologischen Beobachtungen auf das Vorhandenfein des WasserS schloß, trotzdem aber bei den Bauern dkeWLnsälruthe benutzte, damit diese vertrauensvoll und gewissenhast seine AnWeisungen befolgten. Neuestes Heilmittel.
Doctor Helferle, der vielbeschäftigte Arzt, vermißt seit einigen Tagen seinen Fieberthermometer. Er erinnert sich.
solchen vor zwei Tagen noch bei den Krankenbesuchen gebraucht zu haben.
Seine Nachforschungen sind indessen deraeblich."und er muß das Jnstru-
ment als verloren ansehen. -Va, als er
wieder einmal den rheumatismuskran ken Schneider Bimber besucht, steht ne - . ' r I i 1. B HFi
den dem en oie rau, ausgeloi.1 m Dankbarkeit und frohe Rührung; im Bett liegt der Patient schmunzelnd, den linken Arm fest wider die Brust ae-
drückt und in der Achselhöhle den
' Fieberthermometer, den vor zwei Ta
un ich sin schuhr, daß du un unsere j gen der Arzt vergessen hatte, wegzuf U n s KidS sich arig freie wer'n. ; nehmen. Viel besser geht's. Herr
Ken auch PressentS for dich tu biet die ! Doctor. diel besser, seitdem Sie mir Bänd 2m du kannst dich ufffickse. daß daS Glaschen gegeben haben. Ich
die WedeSweilern vor Neid börste duht. glaub', wenn Sie'S noch einen Tag
DitZsal fcrt sich'S bezahlt, fcafc ich liege lassen, so bm ich ganz gesund l
Der getäuschte Kandidat. Der Cand. theol. Lämmchen hat in
seinem Leben einen einzigen Rausch ge-
habt, der ihn indessen Mit emem derart heillosen Abscheu vor dem Laster der Trunkenheit erfüllt hat, daß er ein Ge
lübde gethan hat, falls er lemals wieder zu tief in'S Glas gucken sollte, sich der schwersten körperlichen Sclbstpeini-
gung zu überantworten. Eines Abends nun kehrt er von einer kleinen Festlichkeit, an der er wider
Willen harte theilnehmen müssen, bei
der er aber, eingedenk seines Schwüre überaus mäßig gewesen war, nach seiner Behausung zurück wer beschreibt aber seinen Schrecken, als er auf dem gewohnten Platz im sanften Scheine des Mondes, seine Lampe aber in dop pelter Auslage vorfindet. Die Haare sträuben sich auf seinem Haupte und sein Gewissen ruft ihm
mit Donnerstimme zu: Lump, der Du bist! Du hast wieder einen Rausch!" Er schließt die Augen und öffnet sie wieder daS Blendwerk verschwindet nicht die Lampe ist und bleibt doppelt. Da packt ihn die Wuth. Sollte er nicht so diel Gewalt über seine Sinne haben, sie zu normalen Funktionen zu zwingen? Mit beiden Füßen springt er aus dem Bette, die fürchterliche Erscheinung aus gemessener Entfernung zu beschwören. Wie ein altägyptischer Magier stcht er da, die Hände borgestreckt, die eine wahre Hochfluth spukbannender Energie auf das nichtswürdig Phantom entsenden aber vergebens. es weicht nicht, mit dem Rechte deL Stärkeren behauptet es brutal seinen Platz. Und nun ist es auch mit der moralischen Kraft des armen Eandidaten zu Ende. O, o, o!" stöhn! er und zieht sich die Bettdecke Über die Ohren, was muß daS für ein gotteslästerlicher Rausch sein!Mit Thränen in den Augen und nagender Reue im Herzen schläft er endlich ein. Am andern Morgen weckt ihn ein freundlicher Sonnenstrahl, während ein dumpfer Druck im Hirn ihn an die Begebenheiten der vergangenen Nacht erinnert. Auf einmal springt er wie von einer Tarantel gestochen empor vor seinen Augen zeigt sich wiederum daS ominöse Doppelbild. Zitternd vor Entsetzen tasten seine Hände darnach, damit sie bestätigen, was seine Blicke narrt. In demselben Augenblick tritt seine Hausfrau mit dem Morgenkaffee
in ö Zimmer.
Gel'n S , sagt sie. ich hab' Ihnen
gestern auf d'Nacht mei' Lampen a no' 'reingestellt. weil in der Ihren ka Oel mehr war!"
In der Schule. 'Ein junger Lehrer in der letzten
Klasse einer Berliner Gemeindeschule
will den kleinen Jungen Gottes Gute begreiflich machen.
Also, Karlchen, stell Dir mal vor,
Du läufst über die Ctraße und eine
Droschke kommt an und wirft Dich um
und fahrt über Dich weg. Du aber stehst unversehrt wieder auf und lachst und bist guter Dinge was ist das?"
..DaS ,s 'ne Jemnnheü von den
Kutscher, un denn sag' ick 't mein Vater un der zeigt 'n an bei de Pollezei!"
Na ja, mein Junge, da hast Du ja auch ganz Recht. Aber . . . nu nimm mal an. Dein kleines Schwesterchen verläuft sich und ist ganz allein in der großen Stadt und weint und ruft nach der Mutter und eö ist Nacht und die arme Kleine fürchtet sich und friert und hat Hunger " Der hat se schon mal gemacht, Herr Lehrer." Siehst Äu! Und wer hat sich da ihrer Noth erbarmt und sie wieder heim geleitet?" Na 'n Schutzmann!"
Nasse Wollsachen leiden durch Frost. Wollgewebe sowohl wie wollene oder halbwollene gestrickte Unterkleider und Strümpfe dürfen nicht durch Ausfrieren getrocknet werden, weil sich durch die Kälte die Wollfaser so sehr ausdehnt, daß sie meist zerreißt, auf jeden Fall aber geschädigt wird. G e b a ck e n e K a r t o f f e l n. Geschälte, gewaschene, rohe Kartoffeln werden in Scheiben, Streifen oder Achteln auf einem Tuche ausgebreitet und mit einem reinen Tuche ganz trocken getupft. Nun gibt man sie partieweise in siedendes Backfett und backt sie unter öfterem Umschütieln schön hochgelb. Mit feinem Salz bestreut, sofort servirt, sind sie eil e fein? Beigäbe zu jeder Art von Fleisch mit Sauce. Das Fett kann auf diese Weise mehrmals benlltzt werden. Zurückgegeven. Kurzsichtiger Herr (im Zoologischen Gar ten): Entschuldigen Sie. können Sie mir nicht sagen, wo das Rhinozeros ist?- Aufseher igrob): Sie stehen ja beinahe mit der Nase davor!" Sjtxx: Nein, ich meine das wirkliche Rhinozeros!" Diagnose. Hausherr (vertraulich zur Aerztin): Sagen Sie einmal aufrichtig, wie denken Sie über den Zustand meiner Frau; mein srüherer Hausarzt meinte, wenn ich ihr ein neueS seidenes Kleid . . Aerztin (überlegen): Ach, was versteht so ein Mann von der Mode ... eine neue
Pelzzarnitur mu sie, haben!
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