Indiana Tribüne, Volume 24, Number 172, Indianapolis, Marion County, 10 March 1901 — Page 10
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Im Paradiese. Von Antoine Geriolle?. Gleich einem Paradies aus Blumen und Palmen taucht Ceylon, die geheimnißvolle, die göttliche Insel, die wunderbare Serebendide der Scheherezade hinter den blauen Schleiern des
Horizontes empor, und schon sendet uns die von der glühenden Sonne ' durchhihte Erde auf lauer Brise ihre, schtveren tropischen Düfte. . ! Ein Eiland breitet sich vor uns aus, auf dem die Kokospalmen, schlank und starr, den Fich in den Wogen baden
und hoch rn den Aether empor ihre zitternden Kronen strecken. Dicke Schichten von Infusorien färben daö Meer mit tiefem Roth und umschließen wie mit einem Gürtel von Rubinen die Flanken der Insel. Ein einziges großes Fest ist all das überschäumende Leben dieser stnghaleslschen Natur, und doch zittert es wie ein sanft melancholischer Hauch durch die link Feuchtigkeit der Luft. ' Um uns her wogt die steigende Fluth der Eingeborenen; von Hunderten von Pirogen getragen, schaukelt ein Ge wimmel bronzebrauner Wesen aus den Wogen, mit Geschrei und ohrbetäubenden Rufen. Cndlich erreichen wir diesen Boden, den wir mit immer gleicher Wonne betreten, und suchen Unterkunft in einem comfortablen Hotel. Ein prachtvoller Speisesaal. Aon mächtigen Palmen leschattet, versammeln sich zlvei- bis dreihundert Personen aller Rassen, aller Farben, .aus llen vier Weltrichtungen hergelveht, um eine ungeheure, lichtüberfluthete, verschwenderisch mit Blumen geschmückte Tafel; am Plafond huschen kleine, eigenthümlich rosig gefärbte Eidechsen hin und her und haschen im Fluge die schwirrenden Mücken. Um uns her gleiten barfüßig mit leisem Schritt, ernst und sanft, die finghalesischen Diener in ihren weißen Röcken, das ebenholzschwarze Haar von einem Schildkrotkamm hoch zusammengehalten. Des Morgens, bei Tagesanbruch, kommen die Wagen mit den weißen Planen. Wir passiren Colombo. Langge dehnte, regelmäßige Alleen, von Ebenholz und Sandelholzbäumen und riesenhaftenPalmen in Schatten getaucht. Dann erscheint am Fuß der Kokospalmen die sch.varze Stadt, reizende Hütten, unter deren Dächern hier und dort fremdartige Blumen nicken. Aus der Schwelle die graziösen Singhalesen, mit den arischen Zügen und dem nackten, schlanken Oberkörper, kämmen vom Morgen bis zum Abend ihr langes, wallendes Frauenhaar, das ihr Entzücken, ihren Stolz bildet. Die Frauen, weniger schön als die Männer, doch unendlich anmuthig mit ihren vielfarbigen Schürzen drapirt. nehmen sich aus diesem Hintergrund von Grün wie riesenhafte Blumen aus, die diesem Feuerboden entsprossen sind. Wir verfolgen jetzt durch den Wald eine rothe, zu dem Jardin de la Canelle führende Straße, hinter uns, neben uns laufen Singhalesen, die Ellbogen an den Körper gedrückt, mit auögestreckte? Hand bettelnd. Hier der Garten. Einige Kinder von 12, 15 Jahren, Gestalten wie aus matter Bronze, von antiker Schönheit, bieten uns den erfrischenden Saft der Kokosnüsse und anderer süßer, köstlich wohlschmeckender Früchte. In einem Kreis azurblauer Berge
ein unendliches 2har, von einem breiten, von Krokodilen wimmelnden Fluß durchströmt, der seine Wellen in einem einzigen, mächtigen Fall dahinrollt, glatt, faltenlos. Der feuchten, heißen Erde entsprießt in soll " ausschäumender Lebenskraft eine wunderbare, fremdartige Vegetatlon; triumphirenden Riesen gleich, strecken die Kokospalmen sich zur schöpserischen Sonne empor, und durch das sanfte Rauschen ihrer , Blatter streicht das ewige Zittern des Bambus-
rohres. Fern am Horizont der Pic Adam, in violette Schatten getaucht. Von diesem Gipfel aus, so sagt die Legende. nahm, nachdem das große irdische Werk vollbracht. Iehovah, mit seiller Schöpfung zufrieden, den ungeheuren Aufflug, der ihn in den Himmel zurückschleuderte, während der Fels die Spur seines göttlichen Fußes für d7e Ewigkeit bewahrte. ' Glauben Sie an ein absolutes Glück aus dieser Welt?" fragte mich traumbefangen mein Gefährte, ein junger Lieutenant, der zum vierten Male Indien bereiste. .An ein absolutes Glück? Nimmer, mehr!" ..Run denn, so kommen Sie mit mir zu Adam und Eva, und Sie werden glauben lernen, ungläubiger Thomas." Wer ist das, Adam und Eva?" E'rne der Sehenswürdigkeiten der Insel, allen Reisenden bekannt; ich versichere Sie, ein interessantes Paar." .So erzählen Sie mir doch Nähere darüber." .Nein, ich will Ihnen die lleberraschung nicht schmälern; kommen Sie." Wir bestiegen wieder unseren Wagen; die Hitze hatte ein wenig abgenommen, und überall in dem strahlenden Licht schwebten schillernde SckMtterlinge, Tausende von grünen Papageien mit MetaNgefunkel durch die Lust... Halt! Wir sind angelangt!" Unter einer Gruppe schlanken Bam busrohres, von einem Palmenhain umschlössen, eine blumenüberwuckzerte Hütte; beim Eingang saßen auf einer Bank zwei seltsame Greise: ein Mann, ein Weib. Der Mann groß, mit den Svuren männlicher Schönheit in föntfiiivn;
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die Fraü.mtttelgrösz, safl'durk'inlem singhalesischen Schurz, mit flatternden, noa) blonden Haaren, aber von einem fahlc.:, farblosen Blond. Um den Leib über dem Schurz trug dieses seltsame Paar einen breiten Blättergürtel; wie in seligem Traum verloren, hielten sie sich an der Hand. Unser Nahen schien sie zu erwecken; leisen, schleppenden Schrittes traten sie näher und forderten uns lächelnden Mundes in reinstem Englisch auf, ihre Hütte zu betreten und uns dort zu erfrischen. Ich war von ihrer Haltung, ihrem Wesen auf's Tiefsie verblüfft. Mein Freund wandte sich an die Frau und jagte: Seid gegrüßt. Eva, meine Mutter! Euer Sohn freut sich, Euch stets gleich glücklich in dem Eden wiederzufinden, das Euch zur Wohnung angewiesen ist!" Die Greisin wandte sich ihrem Gefährten zu und suchte dessen Hand. - Ja. wir sind glücklich," erwiderte sie, immer.immer glücklich; nichts stört fortan unseren seligen f?rieden; ihrer stets vergeblichen Bersührungsversuche müde, bleibt die Schlange endlich unscrein Paradiese fern, und wir sehen unsere Kinder in unendlick) Schönheit und unendlicher Güte die Erde beVölkern Der Lieutenant wandte sich dem Greise zu: llnd wie lange, Vater Adam, gedenkt Ihr dieses Glück zu genießen und in dieser Welt der Wonne zu leben?" Der alte Mann erhob die Blicke zum Himmel, wie um eine Erinnerung, ein längst entschwundenes Bild dort zu finden, und erwiderte: .Als mein Herr und Schöpfer, um sich zum Himmel emporzuschwingen, den Fuß aus jenen geheiligten Gipfel setzte, sprach er zu mir: Adam, mein vielgeliebter Sohn, Du wirst Eva, die
Gefährtin, die ich Dir lasse, lieben wie Dich selbst; Du wirst sie mit Deiner Seele umhüllen, auf daß nichts sie verletze, nichts sie verwunde, und ihr werdet die Ahnen des . ganzen Menschengeschlechtes werden. Ich schenke Euch dieses Paradies, das an Schönheit dem meinen fast gleicht, und ewig vereinigt werdet ihr darin wohnen, wenn Eva der Schlange widersteht, die. sie versuchen wird." Er zog die Geliebte an sein Herz und. sie mit unsagbarer Zärtlichkeit betrachtend, sprach er: , Sie hat überwunden . . Immer noch Hand in Hand und von ihrem unbesiegbaren Traume hingerissen, hatten sie unsere Gegenwart vergelten ... in der Harmonie der umgebenden Natur lauschten sie dem Gesang ihrer alten, naiven Liebe. In schnellem Tempo rollten wir Colombo zu, lächelnd betrachtete mich mein Gefährte. Wie träumerischSie sind!" sagteer. Wie steht es nun ,.-:it Ihrer schönen Theorie von der Unmöglichkeit eines absoluten Glückes? Haben Adam und Eva Sie nicht bekehrt?" Da haben Sie zwei Wesen, die immer noc7) in den paradiesischen Zeiten lelxn, die sich immer noch gleich schön, gleich reizend glauben und einander mit dem Glauben ihrer Unsterblichkeit vergöttern. Haben sie nicht wahrhastig diese absolute Glück erreicht, das Sie soeben noch leugneten?" Fügen Sie hinzu: und diese Wesen sehen in allen Menschen ihre Kinder, ihre gleich schönen, gleich guten Kinder. Gewiß, das beweist, daß in ihnen die Einbildungskraft unwahrscheinliche Höhen erreicht hat; trotzdem beharre
ich nicht weniger fest in meiner Theorie und kann nur sagen, daß ich wahrhastig weit habe reisen müssen, um eine Ausnahme zu finden, die die Reael bestätigt. Uebrigens haben diese beiden, so abnorm glücklichen Wesen ihr Glück unter völlig abnormen Umständen gefunden: es sind Geisteskranke. Wie seltsam, daß der gleiche Wahnsinn zwei Individuen im gleichen Au genblick befallen und sich in so absolut gleicher Weise äußert!" Nun heraus mit derGeschichte, denn eine Geschichte muß dieses Phänomen selbstverständlich haben. Ich zünde mir eine Cigarre an und höre zu." , Gewiß hat es eine Geschichte, eine kurze und einfache Geschichte, die Jedermann hier kennt." Diese guten, in sanftem Wahnsinn befangenen Leute, die wir soeben besucht haben, waren vor vierzig Jahren
ein reizendes Engländerpaar, sie schön und olond wie unsere Ahnmntter, er schön, kräftig und braun lvie unser allzu nachgiebiger Stammvater. Sie waren aus England nach Eeylon gekommen, um die Erbschaft anzu treten, die ihr Onkel, ein reicher Plantagenbesitzer, ihnen hinterlassen. Sein Bungalow, ein prächtiger 'Wohnsitz, erhob sich lvenige Schritte von der Hütte, die wir soeben verlassen; er vereinigte in seinen Räumen allen Luxus Indiens und allen aus Europa dorthin importirten Eomfort. So lebten sie drei Jahre lang in glücklicher Vereinigung das reiche Leben der Pflanzer. Bald jedoch bemerkte man. daß ihr Geist von den alten Legenden der In sei seltsam beeinflußt wurde; zu wie derbolten Malen bestiegen sie den Pic Adam und kehrten mit fieberhaft ent flammter Phantasie von dnt zurück. t Zuweilen, wenn sie ihre Schönheit mit jener unserer Stammeltern verglichen, nannten sie sich Adam und Eva. Dann schmückten sie sich spielend, wie jene, mit Lanbgewinden; dieSpiel ward bald zur unschuldigen Manie, und beunruhigende schatten trübten ihren einstmals so reichbegab ten Geist. Eine Catastrophe beschleunigte den langbesürchteten Ausbruch der Krankheit. In einer Nacht landeten malayische Piraten auf der Jnfel stürzten Mauf
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in iuiiv, uutturm ic oie. wiener Niedergemetzelt. Den jungen Besitzern des Gutes war es gelungen, halbnackt in den Wald zu flüchten, doch ihr Schicksal war besiegelt ... der Geist war gestört. Da ihr Wahnsinn harmloser Natur war. ließ man ihnen die Freiheit, ihr stillesDasein in der blumenüberwucherten Hütte weiterzuleben und in ihrem Paradies die Seligkeit ihrer Zärtlich, keit fortzuspinnen." Zwei Jahre später traf ich in Eher, bourg wieder mit Lieutenant X ... zusammen, der seit Kurzem auS Japan heimgekehrt war. Und unsere alten Freunde," fraate ich ihn. wie sieht eö mit ihrem Glück ?" Sie genießen jetzt in Wahrheit das einzige Glück, daS niemals endet," erwiderte er. Denselben Abend haben sie Beide die ewige Reise eingetreten; sie sind geschieden, wie die Guten und die Einfältigen scheiden, ein Lächeln auf den Lippen, die treuen Hände treu vereint. Seite an Seite hat man sie zur Ruhe bestattet, unter dem Bambusgestrüpp, daö ihre Hütte beschattete; erinnern Sie sich noch?" Er schwieg, meinen Geist durchzitterte ein Erinnern wie n rothe Erde, an feuchte Wälder, wunderbar fremdartige Blumen, an schwermüthige. sanfte Wesen, und aus dem blumengeschmückten Grabhügel, worunter meine Eintagssreunde ruhen, glaubte ich die grünen Kronen der Kokospalmen sich neigen zu sehen, das Flüstern und Stöhnen des zitternden Rohres zu vernehmen.
Das Museum" in Wladiwostok. Der russische Kriegsminister hat seinerzeit in einem Tagesbefehl den Truppen in Ostasien verboten. Privateigenthum der Chinesen sich anzueig nen. So ist den Soldaten insbesondere untersagt, Werthgegenstände und Kostbarkeiten aller Art. Möbel, Klei, der. Hausgeräthe u. s. w. mitzuneh men. Die Soldaten sollen alle Silberbarren, die in China dielfach als Zahlungsmittel dienen, sowie alles andere Geld, das sie finden, der nachsten russischen Rente! übergeben. Trotz dieser Befehle verstehen die russischen Soldaten aber doch, verschiedene Andenken" in ihren Besitz zu bringen; die Art und Weise, wie sie die Verbote zu umaehen wissen, ist oft recht findia.
So wird jetzt in Wladiwostok folgende Anekdote erzählt: Bei der Einnahme
eines aroken Dorfes tn der Mand-
schurei fanden die russischen Soldaten u. a. eine aroke Anxabl kostbarer
Zobelmützen. Ein Soldat eigne-te sich
zwanzig dieser chinesischen Kopfbedeckungen an. Als seine Kameraden
ihn erstaunt fragten, was er mit dieser Menge denn anzufangen beabsichtige, erwiderte er unbefangen: .Sie kommen in Museum!" Diele Ant-
wort machte im ganzen Regiment bald die Runde. Einer erzählte sie lachend dem anderen. Bald darauf wurde wieder ein Plünderer ertappt. Seine
Taschen waren merklich geschwollen, als der Oberst ihn zu Gesicht bekam. ..Du hast am plündern aewaat?
fragte der Regiments - Commandeur
zornig. Nein. Ew. QxuUtml" erWider!
der Gefragte rasch. In diesem Augenblick gackerte ein Huhn, das der Mann in seiner Tasche trug. Und Du hast noch die Frechheit, mich zu belügen? Du hast Hühner gestohlen!' Zu dienen. Ew. Ercellenz, für daZ Museum in Wladiwostok!" Der Oberst war so überrascht von dieser Antwort, daß er den Soldaten laufen ließ.
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