Indiana Tribüne, Volume 24, Number 171, Indianapolis, Marion County, 9 March 1901 — Page 2

Jndiana Tribüne. 9. März

Zln alle Arbeiter, deren Franen und Freunde

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s$ r.t Jahre 1892 schwand aus Debreczin der nach Sülelmed zuständige Assekurz:tzbeamte Dcsider Fried, und trotz aller Astrengungen seiner Familie gelang es nicht, seine 'Spur aufzufinden. Kürzlich lxfand sich der Sülelmeder Gastwirth Franz Naqv in Debreczin und erzählte dem Wirt. bei tarn er abgestiegen roar, er habe Kenntniß davon, daß der genannte Bcainte ermordet und ausgeraubt worn sei. Ter Wirth überbrachte diese Nachricht sofort der Gattin Fried's, uf deren Anzeige hin eine Untersuchung eingeleimt wurde. Dieselbe führte zu einein unerwarteten Resultate, denn dr Sülelmeder Ortsrichtet Mathias Kovacs wurde als der gesuchte Raubmörder verhaftet; derselbe gestand, den Mord ausgeführt und dem Opfer 3000 Gulden geraubt au nnru-r Der Zollbeamte Müller in Auboue sah neulich Nachmittags 4 Uhr einen deutschen Officie? zu Pferde im Galopp und mit Blut bedeckt trotz der Zurufe der Zollwärter über die Grenze reiten. Zwei junge Leute warfen sich dem Pferde entgegen. Der Officier wurd aus dem Sattel gehoben und erst zum Zollamt, von da in's Gemeindehaus von Auboue gebracht. In dem Perhör erklärte er dem Polizeicommissär v. Briey, er heiße Hoffmann und sei Lieutenant im 131. preußischen Infanterie - Regiment zu Metz. Er fügte hinzu, sein Pferd sei ihm durchgegangen, nachdem es ihn in den Steinbrüchen von Sainte Marthe aux Chenes zu Boden geworfen habe. Daher sei er mit Blut bedeckt. Er habe sein Pferd an der Grenze nicht zurückhalten können. Nach Aufnahme des Protokolls wurde der Officier zur Grenze zurückgeleitet. Man nimmt an, daß es sich um eine unbedachte Wette unter jungen Officiereu handelte, die Grenze in Uniform zu überschreiten. Für den ersten Novi.-..

preis in der Abtheilung Friedensbe-

stürzte Angioüna. m die Brust getrof

fen und im Gesicht blutend, ohnmächtig zu Boden. Filomena hatte drei nicht unbedeutende Verletzungen am Kopf und an den Armen davongetragen. Die besiegte Duellantin liegt im Sterden. Ihre glücklichere Gegnerin aber dürfte in Monatsfrist als geheilt aus dem Hospital entlasten werden. VordreiMonatenkündigte ein Rollkutscher zu Nancy Nainens Viaud seinen Kameraden und Lohnherrn an, er hab mit der einzigen Obligation der Stadt Paris, die er besitze, das große Loos von 200.000 Francs gewonnen. Bald sprach man überall von diesem glücklichen Ereignisse und von allen Seiten strömten Viaud neue Freunde zu. Er zeigte sich sehr freigebig und schwärmte die Nächte mit seinen neugewonnenen Freunden durch. Er betheiligte sich serner mit Summen an verschiedenen Geschäften, die weit 200.000 Francs überstiegen, natürlich nur auf dem Papiere. Ferner fchloß er notariell einen Kaufvertrag eines Haufes für 60.000 Francs ab. Der Notar streckte nicht nur die Regisiirungskosten. sondern auch noch baar 3000 Francs vor. Auch andererseits wurden Viaud bis um Eintreffen seines aus dem großen Treffer gewonnenen Vermögens beträchtliche Vorschüsse gewährt. Als nun der Termin für das Erheben der Summe herangekommen war, ließ sich Viaud von dem Notar und mehreren anderen Gläubigern nach dem Bureau des Generalsteuereinnehmers begleiten, um ihnen dicht vor demselben unter einem schnell gefundenen Vorwande zu entschlüpfen. Monatelang konnte keine Spur von ihm entdeckt werden. Dieser Tage ist er nun nach Nancy zurückgekehrt, wo er sofort festgenommen wurde. Er gestand ein, das große Loos sei eine Erfindung von ihm geWesen; er habe überhaupt noch nie in seinem Leben irgend eine Obligation besessen. Eine Brücke über den

Kleinen Belt wird geplant, um den ständig wachsenden Verkehr zwischen

strebungen" hat die Pariser Akademie Deutschland und Dänemark zu erleick

ven 80jährigen Schriftsteller Frederic jern. Die Kosten dieses UnternehPassy vorgeschlagen. Passy ist nun in j mtn sind auf etwa zwanzig Millionen

oer yat der rierensaposiet par cscellence" in Frankreich und hat dieser Mission sein ganzes Leben geweiht. Schon im Jahre 1859, als der Krieg mit Italien ausbrach. schlug er ein Schiedsgericht vor. Im Jahre 1867, als die Luzemburg'sche Frage gefährlich wurde, e.rhoh er wieder feine Stimme, und dieser Streit wurde ja damals auch gütlich beigelegt. Im Jahre 1870 versuchte Passy im Verein mit dem Erzbischof von Paris, dem Großrabbiner von Frankreich und zwei protestantischen Pastoren, den Krieg zu verhindern, damals vergeblich. Als Abgeordneter hatte er in der Kammer nur ein Leitmotiv: Schiedsgerichte". Man hat ihm achtungsvoll zugehört,

aber verhindert hat er keinen Krieg. Als der Krieg in Transvaal ausbracb, schrieb er einen rührenden Brief an die Königin Victoria und schloß mit den Worten: Majestät! Sie können Ihren Willen dem Reiche nicht aufzwingen. Die Verfassung erlaubt das nicht. Gut! So danken Sie ab." Daö hat nun zwar die Königin Victoria nicht gethan.

Der 36jährige Fabrik

Mark veranschlagt worden. Der Kleine Belt verbindet bekanntlich ebenso wie der Große Belt nebst dem Sund die Ostsee mit der Nordsee. Er trennt die Insel Fünen von Jütland und Schleswig und ist ca. 3$ bis 9 engl. Meilen breit. Die größte Tiefe des Kleinen Belt ist annähernd 90 Fuß. Wegen der heftigen Strömungen und der vielen Stimmungen ist der Kleine Belt sehr schwer zu befahren, sodaß die Herstellung einer Brücke von größtem wirthschaftlichen Vortheil fein dürfte. Als Ueberfahrtsorte dienen zur Zeit Middelfort, Assens und Faaborg. Die engste Stelle des Kleinen Belt befindet sich bei der Festung Fredericia, in deren Nähe wohl auch die Neuanlage hergerichtet werden wird. Bisher wurde der aesammte Transport durch eine Fähre bewerkstelligt, die indessen den Ansorderungen des Handels und des Verkehrs immer weniger entsprach. Vom Jnlande.

Wahre'ndderAbwesenheit ihrer Eltern hat die sechs Jahre alte

! Tochter von John Myers in Stephen-

arbeite? Dreßler in Mülheim a. Rhein ' son, Mich., den vierten und diesmal . c ti i r I f.!V.. cn .Tu JCv f

war in oer vzasmoiorensaoril zu noin ucr riui9i:iu;cu ciuu yiumi, Dcutz beschäftigt. Dort soll er wegen j eine ihrer beiden jüngeren Schwestern treitiakeiten mit einem Meister aus I ZU tödten. Sie nahm ein brennendes

der Arbeit entlassen worden sein, was Stück Holz aus dem Küchenofen, legte der Mann sich so zu Herzen genom-' es auf den Fußboden und drückte ihr e p r ... . J .vT li.o r J-L-.Zk :iX! .

men. daß er feiner Sinne nicht mehr mächtig war. In der Nacht gegen 12

Uhr wurden die im Nebenzimmer schlafenden Kinder durch ein Geräusch geweckt und bemerkten, wie der Vater auf die neben 'hm im Bett liegende Mutter mit einem Messer losstach. Dann ergriff er einen Holzhammer, schlug damit auf die im Bett liegenden Kinder los und verletzte von den sieb:n Kindern vier leicht. Die Kinder wagten es nicht, um Hülfe zu rufen, sodaß

zwei Jahre altes Schwesterchen mitGe-

walt darauf, doch gelang es der Kleinen endlich, zu entschlüpfen und hinaus in den Schnee zu eilen, wo die Flammen bald erstickten. Die erlittenen Brandwunden waren aber so furchtbare, daß der Tod nach wenigen Stunden eintrat. In der Elber - Mine, welche sechs Meilen von Bibawck, Minn., gelegen ist. passirte ein entsetzliches Unglück, bei welchem drei Knaben ihr

zunächst von den Mitbewohnern des junges Leben einbüßten. Fünf Kna-

Hauses von dem Geschehenen nichts be-! ben vergnügten sich mit dem Fahren eimerkt wurde. Der Mann, der voll- j nes Minenwagcns. Einer davon hatte ständig in Raserei gerathen war. legte j eine Weiche falsch gestellt, was zur Folsich nach der That wieder in's Bett und ge hatte, daß der Wagen mit voller Gebrachte sich dann selbst mit dem Messer schwindigkeit der Oesfnung der Mine schwere Verletzungen bei. Erst am I zueilte. Einer der Knaben hatte noch

folgenden Morgen gegen 9 Uhr wagten die zu Tode geängstigten Kinder den Nachbarn Mittheilung zu machen. Das schwerverletzte Ehepaar wurde mit den verletzten vier Kindern nach dem städtischen Krankenhause gebracht, während die anderen drei Kinder sonstwo untergebracht wurden. E in blutiges Rencontre zwischen zwei jungen Mädchen fan in Neapel statt. Die 14jährige Filomena Pravachielli und die wenig ältere Angiolina Sferra waren Lehrlinge in demselben Geschäft. Beide verliebten sich in einen jungen Burschen, mit dem sie häufig zusammenkamen, und die Folge war, daß sie in glühendem Haß zu einander entbrannten. Da keine von ihnen daran dachte, freiwillig das Feld zu räumen, beschlossen sie, ein Duell entscheiden zu lassen, wer in Zukunft allein das Recht haben sollte, die Huldigungen des Geliebten entgegenzunehmen. Mit Dolchmessern bewaffnet, begaben sich die Gegnerinnen in Begleitung einiger Freundinnen, die sich zu Sekundantendiensten bereit erklärt hatten, zu dem verabredeten Orte. Aus ein gegebenes Zeichen stürzten die Jtalienerinnen wie zwei Furien aufeinan1r los und suchten sich gegenseitig mit den Messern tödtliche Wunden beizubrinLen. Nach wenigen Minuten

die Geistesgegenwart, als er die Ge-

fahr bemerkte, seinen Bruder vom Wagen herunter zu stoßen, so daß derselbe gerettet wurde. Die, drei Knaben wurden aus der Stelle getödtet. Zwei davon waren Söhne von Joseph Feit, 10 und 12 Jahre alt. der Dritte ist der Sohn von Andrew Schlakdich, welcher L Jahre alt war. Nachts um 1 Uhr wurde Ca?t. Charles P. Lawrence in Magnolia. N. I., durch das Geheul seiner Hunde geweckt und in dem Glauben, daß ihm Einbrecher einen nächtlichen Besuch zugedacht hätten, bewaffnete er sich schleunigst mit einem Revolver. Ms er aber aus dem Fenster schaute, sah er Flammen aus einem Kellersenster herausschlagen. Er erkannte sofort, daß das Haus in Flammen stand und daß ihm der Ausweg über die Treppe abgeschnitten war. So fprang er vom zweiten Stockwerk hinunter auf den Boden, verschaffte sich eine Leiter und rettete damit Frau und Kind. Die Flammen hatten tnzwischen große Fortschritte gemacht und Lawrence wäre bei dem Versuche, auch die Hunde zu retten, beinahe um's Leben gekommen; die Thiere selbst kamen in den Flammen um. Der Verlust beläuft sich auf etwa Z6000.

EalamityJane. eine Freun-

dw Luffalo Bills, hat im Armenhaus von Callatin County, Mont.. Anfnahme gefunden. Calamity Jane hat im wilden" Westen eine gewisse Rolle gespielt. Ealamity" war eine Frcm, die in Männerkleidung alle Strapazen eines Grenzers mitmachte. Sie saß fest im Sattel, fest am Tisch beim Spiel und stand nicht minder fest mit ihren Kameraden an der Bar. wenn es galt. Eins" zu trinken. Sie erwarb sich einen Namen als vortrefflicher Schütze und als Kämpfer. Beim erstenStreifzug, den sie mitmachte, zeichnete sie sich in einem Gefecht mit Indianern derart aus, daß sie den Namen Calamity Jane" erhielt, unter welchem sie bis heute lebte. Einen anderen Namen kennt man nicht und sie selbst sagt, sie hätte seinen anderen. Sie war ein Dutzend oder mehr Mal verheirathet. Ihren ersten Mann erschoß sie, weil er sie geschlagen hatte. Der Zweite fand seinen Tod in einem Tanzlokal, und auf .diese Art kamen alle ihre Man ner um's Leben. Während der letzten Jahre erwarb sie ihrenLebensunterhalt damit, daß sie Broschüren verkaufte, in welchen ihr abenteuerliches Leben beschrieben war. Seit langer Zeit prozessirte der wohlhabende und unverheirathete Farmer John D. Bettis von Spottsylvarkia County. Va., mit seinerl!achbarin, der ältlichen Jungfrau Emily Coolley. um ein Stück Land. Neulich lag der Fall wieder einmal dem Gericht in Richmond vor, es kam aber zu keiner Entscheidung. Die beiden Parteien hatten aber die Geschichte und die Zahlungen an die Advokaten schon herzlich satt. Sie besprachen sich über den Casus und fanden, daß nicht alles Recht zweifellos auf der einen Seite sei. Sie sannen auf einen Ausweg aus dem Dilemma, und dem Farmer Bettis kam eine Idee: Heirathen wir uns," sagte er zu der ehrbaren Jungfrau Coolley, dann gehört uns Beiden das Land." Emily erröthete sittsam, bat sich aber keine Bedenkzeit aus, sondern sagte ohne vieleUmstände ja. Stracks ging es nach dem nächsten Pastor, der den Eheknoten ohne Umstände knüpfte. Von da marschirte das junge Ehepaar zurück zum Gerichtsgebäude und beantragte die Niederschlagung des Prozesses, welchem Antrage der überraschte Richter mit Vergnügen stattgab. Die Advokaten waren wüthend, denn sie kamen um die weiteren fetten Sporteln. auf die sie durch Verschleppung des Prozesses gerechnet hatten. Das Opfer eines sögenannten Gottesgerichts ist der Ungar Peter Gyoro in South Bethlehem, Pa.. geworden. Der Mann gehörte mit neun anderen Landsleuten zu denKostgängern des Peter Walser dortselbst und am letzten Lohntage rechneten sie mit der Frau Walser ab, worauf diese das Haus verließ, um Einkäufe zu machen. Als die Frau aus den verschiedenen Läden zurückkehrte, wo sie ihre Wochenrechnungen in's Reine gebracht hatte, fehlten ihr $2. Jeder der zehn Kostgänger stellte energisch in Abrede, das Geld genommen zu haben, worauf man auf den heimischen Gebrauch verfiel, der in diesem Falle mit einem Morde enden mag. Ein Sieb wurde mitten auf d:n Tisch gestellt und durch dessen Drahtboden eine Scheere gesteckt, deren Klingen geöffnet waren. Frau Walser hielt eine der Handhaben und ihr Mann die andere. Jeder Kostgänger mußte bei den Apo-

steln Peter und Paul erklären, daß er das Geld nicht genommen habe. Als der zehnte Mann. Peter Gyoro, diese Erklärung abgab, rutschte das Sieb. Dies galt als Beweis für seineSchuld. die anderen fielen über ihn her und richteten ihn durch Faustschläge und Fußtritte derartig zu, daß er den Verletzungen erliegen wird. In dem Augenblick, als die Polizei in Walser's Hause eintraf, erschien ein Laufbursche von einem der Ladenbesitzer und brachte die $2 zurück, welche die Frau aus Versehen zu viel bezahlt hatte. Vor den Gästen des Clarendon Hotel" in New Zork wurde eine

tragikomische Scene aufgeführt, die an Realistik nichts zu wünschen übrig ließ. Während man eifrig den kulinarischen Genüssen huldigte, betrat ein jugendlich aussehender Mann den Speisesaal, pflanzte sich vor einem Tisch, an dem eine hübsche Frau mit einemHerrn saß. auf und kielt mit dröhnender Stimme folgende Ansprache: Meine Herrschaften! Dieser Mann hier ist Dr. N. N. von McDonough Str.. merken' Sie sich den Namen wohl, und die Dame, die neben ihm sitzt, ist meine Frau, verstehen Sie mich wohl, meine Frau, die Mutter meiner fünf Kinder, die cch immer gut behandelt habe und die jetzt, statt daheim bei den Kindern zu bleiben. mit diesem Dr. N. N. von McDonough Str. herumscharwenzelt. Meine Herrschaften! Unter solchen Umständen erübrigt mir. als einem Ehrenmanne, nur ein Ding zu thun, und Das werde ich Zetzt thun!" Sprach's und gab dem Doctor aus McDonough Str. eine Ohrfeige, die nicht von schlechten Eltern war. Dann bat er die Anwesenden um Verzeihung, forderte seine Frau auf. ihm zu folgen, und entfernte sich unter dröhnendem

! Applaus des Publikums. Madame

folgte errathend seinen Spuren und auch der Doctor trat von dem Schauplatz seiner Blamage ab. Draußen auf dem Trottoir gab es wieder eine Auseinandersetzung, man hörte wieder ein verdächtiges Klatschen und dann endlich wurde eö Pille

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äglicher Marktbericht.

Viehmarkt. Indianapolis Union Viehhöfe. 9. März R indv ieb. Auserlesene bis prini?. Sticrc, 350 Pfd. u:..

aufwärts 15.00 Gute bis mittlere Stiere 260 Pfd. und aufwärts 4.50 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Pfd 4.40 Gute bis mittlere 1150 bis

1300 Pfd. Stiere 4.10 4.C0

Mittlere öis gute Stiere 900 bis 1100 Pfd 3.85 Gute bis gewählte Rinder. 3.75 Mittlere bis gute Rinder. 3.35 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 Gute bis gewählte Kühe.. 3.60 Mittlere bis gute Kühe.. 3.00 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.75 Kälber 5.50 Schwere Kälber 3.00 Prima bis fancy Export Bullen 3.60 Gute bis gewählte Schläch ter Bullen 3.60 Gewöhnliche bis guteBullen 2.50 Gute Kühe mit Kalb.... 530 GcwöhnlicheKühe mit Kalb 15 Schweine. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere $5.60 Gemischte u. fchw. Packing 5.55 Gute bis gewählte leichte 5.55 Gewöhnliche leichte 5.50 Pigs 5.00 Roughs 5.00 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 5.00 Gewöhnliche bis mittlere

Lämmer 3.50

5.00

4.40 4.35 3.C0 3.25 4.00 3.50 2.75 7.00 '5.00

4 25 3.85 3.C0 40 2!

5 65 5.60 5.60 5.55 5.55 5.35

Gute bis gewählte Schafe 3.50

Ordinäre bis gute Schafe 2.50 Stockcrs 2.25

Böcke, per 100 Pfd 2.50

5.40 4.50 4.00 3.25 3.00 3.25

Schultern, Engl. Curcd 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, SU; 10 bis 12 Pfund 8c Geröckeltcs Schwcincslcjsck, Knochen loses Fancy Pig 519.00; Klares Bcarr 18.00; Family 10.50; Short Clca? 15.00: Rumrf 14.50. Gedörrtes Rindfleisch Tckinken, reg. Sets, Ilse; Außenseiten Hijc; Innen. feiten 13c; Knöchel 13c. Schmalz, in Tierccs, 1. Qualität Sjz 2. Qualität 9:; 3. dUm LSc. Würste, Geräucherte Bra.wurst 8c; Frankfurter 7c; Wicncrwurst 7Zc; KnLckwurst 7Zc; Bologna in Darm' 6c, ni Tuch 6jc.

Fische, Austern und Wildprct. händlcr.Preise: Clams Little Recks 7öc per Ibv. Hummern 25c der Pfund. Shrimps $1.25 per Gallone. Austern Beste Baltimore oderStand. ards, $1.00 per Gallone; beste Balt! timore Selects, $1.10 per Gallone; Nev York Counts, $1.00 per hundert; Nes York Eulls. 70c per Hundert; Blue Points in Schalen, 75c per Hundert. Austern in Kannen New York Counts 35c; I. S. F. & Co. Select, 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. K. 18c; R. 15c. See.Fische. Knochenlose Häringe 5e; Häringe 6c; Perch 5c; Weißfisch 9c; See Forellen 9je; Red Snapper 8je; Kennebec Hechte 15c; Blaufische 10c Halibut 15c; Stockfisch 8c; Haddock 8c; Catsisch 10c; No.l Pickerel 10c; No. 2 Pickerel oder Blue Pike 6c; Black Baß 15e.

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Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $2.50 per Dutzend. Citronen, $3.00 für 360. Aepfel, $1.50-$4 per Faß. Feigen, 12c-15e. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Persische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Cranberries $2.75 per Bushel Crate Orangen, $2.50 $3.25 per Box. Erdbeeren 45c per Quart. Rhubarb 30 i0c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, $1.25 per 100. Zwiebeln, Spanische $2.00 per Crate; rothe Globe $1.25 per Bushel ; weiße Globe $3.50 per Faß. Kartoffeln, $1.45 per Faß; prima Burbanks und runde weiße 50c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5e mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Virginia $2.75. Celery, 40-65c per Bunch. Weiße Rüben 90c per Faß.

Neue Gemüse. Blumenkohl $1.50 per Dutzend Schallots per Dutzend Bunch e3 45c Tomatoes Crate von 6 Körbchen $4 Radieschen per Dtzd. Bunckes 50c Salat 12c per Pfund; Kopfsalat $4.30 $4.50 per Faß Spinat, 40c per Duhend Bunches. Rothe Rüben 40c per Dn. Bunches Kehl $1.75 per Faß Oyster Plant-25c für 2 Th. Bunches Rhnbarb 30 40c per Dutzend. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 6j-7c; hiesige Stiere 7-7Zc; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 6c-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 6c; Stier Vorderviertel 7c; Stier Hinterviertel 9c; Rind Hinterviertel 8c; Rind Vor derviertel 6c; Kuh Vorderviertel 5c; Kuh Hinterricrtel 74c. Frisches Kalbfleisch KälberOc; Hin

tervlertel 13c; vorderviertel 8c. Frisches Schasfleisch Lämmer per Pso. 9c; Schafe 7c; Schenkel 10c; Racks, kurz, 16:. Irisches Schweinefleisch. Loins 8c9jc ; Collage Schinken 7c ; gehäu tete Schultern 7c, frische Schinken, 18 Psund im Durchschnitt, 10c ; Tender loins 18c ; Spare Ribs 7c ; Tail Boncs 5c. Geräuchertes Fleisch. Suaar Curcd Schinken Erste Quali tät: 20-18Pfund lljc; 15 Pfund llc;

12-10 Pfund Ilse; Zweite Qualität 20-18 Psu'id 10c; 15 Psund 10?c; 12 Pfund 114c; 10 Pfund llc. Californische Schinken 6 bis 8 Pfund 8jc; 10 bis 12 Pfund 8c; 12 bis 14 Pfund. Frühstück Speck Klarer English Curcd 14c; gewählter Sugar Cured 13zc; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 11c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c;

6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 12c; 10 bis

12 Psund im Durchschnitt, 12'. Svcck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf

im Durchschnitt, 9$c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 94c: Klare

Seiten. 20 bis 50 Pfd., 92c; Klare

Bellies,25bis 30Psd.,9Zc; 18 bis 22

Pfd., 9zc; 14 bis 16 Pfd., 10c; Klare Rücken. 20 bis 25 Pfd.. c; Rücken 12

bis l6Pfd.,9ic; Klare Rücken 6 bis 9

Pfd., 9Zc.

Getreide. Weizen-Ro. 2 rother 75c auf

weleilen, 75c von der Müble :

rother 71-73c; Februar 75c auf des tti.i.it iri . 1

Midien; agenweizen 75C Korn-No. 1 weiß 41c: No. 2 i?,ik

401c; No. 3 weiß 41c; No. 4 weiß

37 - 39c; No. 2 weiß gemischt 394c; No. 3 weiß gemischt 39$c; No. 4 weiß gemischt 354-37ic;No. 2 gelb 394c; No. 3 gelb 39Zc; No. 4 gelb 3537Zc; No. 2 gemischt 39zc: No. 3 gemischt 39c; No. 4 gemischt 355-37zc; an Kolben 38c. Hafcr-No. 2 weißer 28c; No. Z weißer 27; No. 2 gemischter 26c; No. 3 gemischter 25Zc Heu-altcs No. 1 Timothy 12.5013.00 No. 2 Timothy 11.00-12.00. Kaffee. Folgendes sind die JndianapoliI Preise : Gewöhnl. bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27e; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packeten: Ariosa $12.25, Lion 12.25, Jersey 12.25, Caracas 11.75, Dillworth' 12.25 Dutch Java Blend 16.50, Mail Pouch 12.25, Gates Blended Jara 12.25.

Groecries. Zucker Tominocs 6.42c; Stückzucker

6.42e; pulversirter 6.02c; XXXX tu!

verisirter 6.07c; Standard aranulirter

5.92c; feiner granulirter 5.92c; CubeS

6.17c; Confectioners'A 5.72c: Ridse

wood A 5.52c; Phönii A 5.42c; Empire

A 5.42c; Ideal Extra Golden C 5.37c; Windfor Cz:ra C 5.72c; Ridgewood extra C 5.17c; gelber C 5.27 ; 16 gelber 5.07.

Eingemachte Früchte BlackbcrricZ. 3

Pfund, $1.10; Pcachcs Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50

$1.65; Pie $1.40-1.50; Ananas.

Standard, 2 Pfund. $1.65-1.90: See

onds, 3 Pfund. $1.25-1.45: orüne

Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahamz

Ananas $1.90-2.25: Ecnebte Erbsen

$1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c:

Tomatoes, 3 Pfund, 90c-$1.00;Zucker.

lern 80c $1.40; Apfelbuttcr, per Dutzend, 3 Pfund, 95c.

Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butt.?r, frische, 10c ' Eier, 13c per Dutzend. Hühner 7c; Turkcys : jungcHäbne IC

Psund und darüber 6c ; junge Hcnncn

7 Pund und darüber c ; alte Hcnncn

54c : alle Hähne 44c; Culls und

Krumbrüstige 44c ; Enien 6c: Gänse

5.40-6.00.

5Zase. Engros- Verkaufspreise, portirtcr Scdwcmrse 27c per Pfund: einbei

Mischer Schwcizcrkäse 17c; Wisconsin

Crcam Käse 10c-12c; New York Chcd dars 13c; einheimischer Limbrger 13c; Brick 14c. Kohlen. ?snne H Zcfinc Anthracit? $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City 4.00 2.1b Winisrede 4.00 2.15 Kanawh, 4.00 2.15 Luhrig 3.50 1.90 Brazil Block ... 3.50 1.90 Green County 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.C5 Slack : 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. ?2.75 per 25 Bushel. $1.50 per 12j Bushel. Zerkleinerter Holt 13; perBu. $3.25 per 25 P. tzl.7ö rer löj Lu.