Indiana Tribüne, Volume 24, Number 170, Indianapolis, Marion County, 8 March 1901 — Page 2

Jndiana Tribüne. 8. März 1901.

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Adolph Frey, (014 ftivm M JUtK) Uotary Pabllc, Translator. Corrcopondcnt otc No. 070 Wost Walnut Sf Talt filtJu Cv 0z.

Moderne Argonauten. Oftmals hat man das Goldficer ant eisin Cad Nciue mit demjenigen der californisch:n Argonauten-Tagc don 1849 verglichen. Und doch, wie seh? unterscheiden sich die beiten von einander! Das naiv-wilde Leben der Goldsucher am Sacramento hatte oewiß seine hochdramatischen Auftritte, seine Bilder ungezügelter Rohhcit ; aUi es fehlte ihm und zwar zu seinem Vortheil so Manches, was zenes alaskamsche Goldsucher-Leben aufweist. Rechtsverdreher - Intriguen und schmutzige Gerichtshof - Skandale waren dem ersteren fern, während sie in letzterem eine verhängnißvollere Rolle spielen, als alle frtsch-fröhli-chen" Rüpeleien. In den kalifornischen Argonauten - Tagen lag die AufrechtHaltung der Ordnung in den Handln der Vigilanten, und wenn ab und zu einem Individuum, das sich zu mißliebig gemacht hatte, der Boden in Gestalt eines Whiskyfasses unter den Füßen weggestoßen wurde, nachdem für Befestigung am Hals gesorgt worden war, so war dies gewiß recht unangenehm für in solches Individuum, aber es war immerhin nock. was man so nennt, ein glattes Geschäft, ohne so überaus häßliche Begleit Erscheinungen für die Allgemeinheit, wie sie sich da oben am Cap Nome abgespielt haden oder noch abspielen. Zu solchen Betrachtungen über den Wechsel der Zeiten kann eine Geschichte henlusfoidern. welche im San Iranciscoer County - Gefängniß inen höchst prosaischen Abschluß gefunden hat, aber mit einem ganzen Rattenkönig von Ränken eines gewissenlosen Spekulanten, Schändung des Richterstuhls und auch eine sensationelle nächtliche Flucht auf das Meer in Verbindung steht. Sie spielt theils in Alaska, theils in der Bundeshauptstadt. theils am Goldenen Thor. Im Sommer des verflossenen Iahres wurden in der Hauptstadt der Nation die ersten Drähte dazu gelegt. Alezander McKenzie interessirte in Washington verschiedene mehr oder minder hervorragende Persönlichkeiten an der Alaska Gold Mining Co.". deren Haupt er war, und am 21. Juli taucht er in Rom City auf, und auf denselben Dampfer mit ihm kam Richter Royes, der sich zum dortigen Bun-des-Districtsrichter hatte rnennen lassen. Schon nach zwei Tagen zeigte es sich, wi harmonisch" die Beiden zusammnarbeiteten McKenzie hatte Andere eigens dazu gedungen, Anspruchs stücke, die schon belegt waren, widerrechtlich in Leschlag zu nehmen; er war nicht der einzige dieser dunklen Ehrenmänner, aber einer der bedeutendsten und kühn sten. Ungefähr die erste Amtshandlung d5 Richters Royes bestand darin. daß er diesen Ober-.claim zmnpe?" zum Masstverwalter dieser stlbrn

wegstibitzten Anspruchsstiicke ernannte.

Und obwohIHunderttausende von Dollars durch McKenzie's Hände gehen ollten, setzte der Richter seine Bürgchaft auf nur 55000 fest. Als Maseverwalter" bearbeitete nun McKenzie ese Güter, die zu den reichsten am Cap gehörten, gegen alle Proteste der rechtmäßigen Eigenthümer,- und bald hieß es. er sei auf dem besten Wege, für ungefähr 10 Millionen Dollars Goldsand zu controlliren! Nun, fo etwas ist nicht so leicht nachzurechnen, und es kommt auch nicht genau darauf an. Als alle Proteste der Eigenthümer nichts fruchteten, suchten diese, den Rickter Noyes zu veranlassen, wenigstens die Bürgschaft McKenzie's zu erhöhen. Um diese Zeit hatte McKen-

zie schon für etwa 350.000 Goldstaub in seiner Spinde, und noch immer weigerte sich der Richter, auf jenes Ersuchen einzugehen. Dabei kaufte McKenzie noch immer mehr jumpcrs' title" an. Es schien, als ob er das ganze Land verschlingen wolle. Da riefen endlich die Eigenthümer der beschlagnahmten Stücke die Hilfe der Civilisation" gegen McKenzie und Richter Noyes an. Es wurden die Anwälte Metson und Knight in Califormen engagirt, um die Geschichte vor das Bundes - Appellationsgericht zu bringen, und dieses stellte einen Super-sedeas-Befehl aus. welcher den Richter Noyes anwies, die Ernennung McKenzies aufzuheben, und McKenzie anwies, vorerst den Klägern das Geld zurückzugeben, das er bis dahin aus den Goldländereien gezogen hatte. Knight und Metson waren persönlich bei der Zustellung des Befehles in Nome City zugegen. Richter Noyes soll über diesen Befehl laut gelacht haden; McKenzie blieb trotzig. Bon Nome City bis nach San Francisco vder gar bis Washington dachten sie ist es weit genug; vorläufig hatten sie die Macht und nöthigenfalls sogar die Bundestruppen an Ort und Stelle zur Verfügung. Noyes wurde wüthend auf die beiden Anwälte und drohte ihnen mit Einstecken, besonders den Anwalt Knight. welcher allerlei belastendes Material auch in anderer Hinsicht gegen Richter Noyes sammelte. Metson wurde endlich gestattet, an einem gewissen Tag abzureisen". Knight dagegen hatte starken Grund, zu befürchten, daß er für den ganzen Winter in den Kerker von Nome gewarfen und seiner wichtigen Schriftstücke beraut. würde.' Daher floh er in einer finsiere... bitterlich kalten Nacht in einem offenen kleinen Boot auf die hochgehende See, und L glang ihm, rin abgehendes Schiff zu rnichen, uachdm er und seine Gefährten bis

auf die Haut von dem eisigen Wasser durchnäßt worden waren, und die größte Mühe gehabt hatten, durch beständiges Wc:sse:schJpfen ihr Boot flott zu erhalten! Noch als das Schiff Unalaska erreichte, fand es Knight gerathen, sich wieder zu verstecken, damit er nicht etwa von einem nachgesandten Zoll-Cutter gekapert werde; erst als alle Gefahr vorüler war, zeigte er sich wieder unter den Passagieren. Als zwei Bundesmarschälle, mit dem besagten Gerichtsbefehl bewaffnet, McKenzie gewaltsam absetzen wollten, blitzten Revolver und Flinten; die Bundessoldaten traten dazwischen und verhinderten Blutvergießen. Endlich gelang es doch mit einem Aufgebot von Bundesmarschällen. McKenzie in Haft zu nehmen. Und seine zwei Geldspinden wurden in echt wildwestlicher" Manier aufgesprengt, und für 5133.000 Goldstaub herausgeholt. Ihres Führers beraubt, gaben McKenzie's Leute schließlich nach und willigten ein, den ganzen Streitfall dem BundesAppellationsgericht in Californien zu überlassen, wohin McKenzie im November als Gefangener gebracht wurde. Das Alles geschah auf einen Con tempt of (?0urt".Besehl des letzterere Gerichtshofes, welcher zugleich don Richter Noyes alle Acten über den Fall einsorderte. Der Proceß wurde auf beiden Seiten Mit der größten Bitterkeit geführt. Ende Januar aber aelangte man glücklich zu einem Vergleich, wonach die Be klagten die Controlle über zehn Meilen der Nome-Ansprüche aufgaben, McKenzie's Rechnungsführung alsMasseVerwalter indeß nicht weiter angefochten wurde. ' Wegen Mißachtung des Bundes - Appellationsgerichtes jedoch wurde McKenzie zu einem Jahre County-Gefängniß verurtheilt. Richter Noyes blieb ungeschoren, wenigstens von Gerichtswegen. So sehen die modernen arctischen Argonauten stellenweise aus. Wie idyllisch war's doch ehedem am Sacra-mcnto!

EhylockS alS Schwindelopfer.

Viele, welche einfach als harmlose geldbedürftige Menschenkinder mit unseren Leih-Onkeln. oder auch LeihTanten, zu thun gehabt haben und sich eine ungeheuer kritische Beurtheilung ihrer verpsändbaren Habseligkeiten gefallen lassen mußten, bilden sich ein. daß diese Klasse so gut wie unverwundbar gegenüber Schwindler-Knif-fen sei. Darin sind sie aber, wie aus dem inneren Kreis" versichert wird, sehr auf dem Holzwege; es gibt unter denjenigen, die, wie man zu sagen pflegt, von ihrem Witz leben, sogar nicht Wenige, welche aus der Beschwindlung von Geldverleihern eine Specialität machen, und häufig genug mit Erfolg! Kürzlich sind wieder mehrere derartiger Fälle in westlichen Gerichtshöfen bekannt geworden, und die nicht bekannt werdendenFälle dieserArt bilden die ungeheure Mehrheit, so sagen die Geringsten, und die sollten es wissen. Meistens sind die Opfer der betrefsenden Schwindel - Praktiken Amateur" - Geldverleiher, diese Bezeichnung möge jedoch nicht zu der Annähme führen, daß sie unerfahrene Neulinge in diesem Geschäft seien. Man belegt mit diesem Namen einfach Solche, welche ihr Verleihungs - Geschäft nicht öffentlich anzeigen, weil das allgemeine Publikum nicht ersahren soll, daß sie sich mit demselben abgeben und hohe Zinsen verlangen. Eine ganze Menge Männer und Frauen, namentlich in unseren Großjtädten. gehört zu dieser Klasse; sie mögen schon seit vielen Jahren geschäftsmäßig Gelder zu Shylock-Zin-sen ausleihen. ohne daß man auchnur in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft irgend etwas davon weiß. Mitunter geschieht dies sogar hinter dem Rücken des Gatten, resp, der Gattin. Unter solchen Umständen ist es auch begreiflich. daß sie sich nicht so leicht an die Polizei wenden, wenn sie 'reingefallen sind, während der sogenannte reguläre Geldverleiher, der sein Geschäft öffentlich anzeigt, gewöhnlich sehr prompt die Hilfe der Polizei oder einer Detectiv - Agentur anruft, wenn er ausnahmsweise 'reingelegt worden ist. Wenn die privaten Geldverleiher keine Anzeigen erlassen, so beantworten

j sie desto schwunghafter Zeitungs-An-

zeigen von Geldbedurftigen. und viele dieser Anzeigen kommen gerade von Solchen, welche berufsmäßig auf das Beschwindeln dieser Klasse ausgehen und ganz geriebene Vertrauensschwindle? sind! In einer unserer westlichen Großstädte sollen im verflossenen Jahr nahezu 100 derartige Stückchen vorgekommen sein, von denen nur zwei in die Oeffentlichkeit gedrungen sind. In der Regel sprechen die gerupften Privat - Shylocks nur. wenn sie mit Anderen ihrer Klasse zusammenkommen. von diesen ihren trüben Erfahrungen und schildern nach bestem Wissen die gegen sie ausgespielten Methoden und die Persönlichkeit, damit denselben künftig ihr Handwerk möglichst erschwert werde. Aber von Unschädlichmachung kann nicht leicht die Rede sein. Auf vielerlei Art und Weise operiren jene Schwindelhuber, und kein Kniff wird sobald zum zweiten Male in genau derselben Form ausgespielt. Indeß werden bei uns drei SchwindelMethoden auf diesem Gebiete mit Variationen am häusigsten und an-

scheinend am erfolgreichsten angewendet; dieselben sind unter den Namen wareh()U8(; receint trick,"

straight switch" und friendlj I

assayer game" bekannt geworden. Wann dieselben zum ersten Mal auskamen, läßt sich nicht mehr feststellen, da ihr erster Erfinder niemals zur Rechenschaft gezogen worden ist. Auf das erstgenannte Vertrauensspiel scheinen Männer und Frauen, die sich für den Ausbund von geschäftlicher Schläue halten, am meisten 'reinzufallen. Dasselbe kann von einer oder mehreren Personen gespielt werden, und es wird im Wesentlichen dabei folgendermaßen verfahren: In irgend eirer vielgelesenen Zeitung erscheint eine Anzeige, worin von der financiellen Bedrängniß einer jungen Wittwe, oder eines salerirten Angestellten an einem verantwortlichen Posten, gesproeben und bemerkt wird, daß sich im Besitz der betr. Person gewisses Haushaltungs Eigenthum von großem Werth befinde, auf das ein bescheidenes Darleben gewünscht werde. Der Geldverleiher oder die Geldverleiherin beantwortet dieAnzeige (mitunter läuft eine ganze Zahl Antworten ein) und setzt sich mit der anzeigenden Person in Verbindung. Es stellt sich heraus, daß das betreffende HaushaltungsEigenthum sich in einem Lagerhause befindet; der Geldbedürftige zeigt die Empfangsscheine von dort vor und führt den Geldverleiher, wenn derselbe es verlangt, an Ort und Stelle. Der Geldderleiher findet, daß jene Artikel in der That beträchtlich mehr werth sind, als die gewünschte Summe beträgt, händigt das Geld aus und läßt sich die Empfangsscheine geben. Die Darlehens - Zeit läuft ab. ohne daß der Borger wieder erscheint. Aber der Verleiher, vielleicht sehr froh, daß er so werthvolles Eigenthum zu so niedrigem Preis bekommt, geht nach dem Lagerhaus, um das Pfand einzuziehen, und sieht sich jämmerlich getäuscht! Nur einige Schundsachen werden ihm auf die Empfangsscheine übergeben. Die Geschichte ist gar nicht so geheimnißvoll, wie sie ausschaut. Entweder

ist ein Angestellter des Lagerhauses mit im Spiel gewesen, oder die Artikel sind mittels Täuschung des LagerhausInhabers an demselben Tag, an welchem die Anleihe gemacht wurde, und unmittelbar nachdem der Verleiher die Sachen gesehen hat aus dem Lagerhaus weggenommen worden. Strnight Switch" wird mit Vorliebe angewendet, wenn es sich um Diamanten oder irgendwelche Juwelen bandelt, aus welche Geld geliehen werden soll, und besteht hauptsächlich in einer geschickten Vertauschung des Juroelen - Päckchns mit einem anderen. das entweder unechte oder minderwerthige Juwelen enthält. Auch beim dritten der genannten Kniffe wird ein Vertauschungsspiel angewendet, vorausgesetzt, daß der Juwelenprüfer, zu welchem Vorger und Verleiher gehen, nicht mit im Spiele ist; hat er sich aber vorher mit dem Borger verständigt. so tazirt er einfach die Juwelen viel u hoch, und der Borger schlägt sie mit gutem Profit los! Harte Strafe für Hauötyicrdiebc.

Täglicher Marktbericht. Viehmarkt. Indianapolis Union Vi?hhcse, 8. März. R indv icb. Auserlesene bis pri:u.i Stiere, 350 Pfd. m.. aufwärts 55.00 5.50 Gute bis mittlere Stiere 350 Pfd. und aufwärts 4.50 5.00 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Pfd... 4.40 5.00 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Vfd. Stiere 4.10 4.60 Mittlere öis gute Stiere 900 bis 1100 Pfd 3.85 4.40 Gute bis gewählte Rinder. 3.75 4.35 Mittlere bis gute Rinder. 3.35 3.L0 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 3.25 Gute bis gcroahlte Kühe.. 3.60 4.00 Mittlere bis gute Kühe.. L.00 3.50 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.75 2.75 Kälber 5.50 7.00 Schwere Kälber 3.00 5.00 Prima bis fancy Export Bullen 3.60 4 25 Gute bis gewählte Schläch ter Bullen 3.60 3.85 Gewöhnliche bis guteBullen 2.50 3.C0 Gute Kühe mit Kalb $30 40 GcroöhnlicheKühe mit Kalb 15 2k Schweine. Gute bis gewählte, mittlere und schwere $5.60 5 65 Gemischtcu.schw.Packing 5.55 5.60 Gute bis gewählte leichte 5.55 5.60 Gewöhnliche leichte 5.50 5.55 Pigs 5.00 5.574 Roughs .' 5.00 5.25 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 5.00 5.25 Gewöhnliche bis mittlere Lammer 3.50 4.50 Gute bis gewählte Schafe 3.50 4.00 Ordinäre bis gute Schafe 2.50 3.25 Steckers 2.25 3.00 Böcke, per 100 Pfd 2.50 3.25

Für alle Liebhaber von Hunden und anderen Hausthieren sowohl für die rechtmäßigen wie auch für dieZenigen, welche sich solches Viehzeug gerne widerrechtlich aneignen und darin Uin

sonderbares Vergehen erblicken können dürften gewisse Bestimmungen :m neuen Criminal - Codex von Canada großes Interesse haben. Darnach werden künftig die Strafen für das Stehlen von Hausthieren in Canada bedeutend verschärft.. Früher betrug dort die höchstmögliche Strafe hierfür eine Geldbuße von $20 über den Werth des gestohlenen Thieres hinaus und einen Monat Gefängniß; . jetzt soll sie auf zwei Jahre Gefängniß und eine Geldbuße vcn $50 über den Werth des Thores hinaus erhöht werden, außer wenn letzteres weniger als $20 werth ist, in welchem Fall noch die alten Bcsiimmungen gelten sollen. Bci den Canuckcn sind ebenso :vohl, wie bei uns. Hunde- und sonstige Hau-ihier - Diebstähle, gelegenilie sowie auch professionell betriebene, derhältiißmäßig häufig, und Alle, welche schon darunter zu leiden gehabt haben, freuen sich sehr darüber, daß mit dem Inkrafttreten des neuen Strc.fc?d?7 auch' tim neue Aera in der Verfolgung solcher Eigenthumsrergehen anbrechen soll, die den Betroffenen häufig ncch iel näher gehen, als die Entwenoung todten Eigenthums von ungefähr demselben Werthe! Bei uns wird 'oerzlei c(en meist noch immer recht lax oon dem Gesetz oder seinen Volllireckern genommen, sodaß Manche cö überbaup: nicht der Mühe werth sinnen, eine Verfolgung einzuleiten, so wehe ibnen auch der Verlust thut. Sicherlich giebt es in vielen Theilen unser.' Landes Tausende, welche wünschen, daß ?a6 Beispiel unserer canadische.: Vetter in diesem Punkte baldigst nachgeahmt werde, womöglich in verbesserier Auslage. D erMairevonArcachon stellte am Eingange seines Bureaus eine Fußfalle auf, um den Urheber indiscreter Nachsuchungen in seinen Briefschaften zu eruiren. Er fingirte sodann eine Reise nach Bordeaux, kehrte jedoch urwermuthet zurück. In der Falle hatte sich unterdessen der PoUzeicommissär Tricoche verfangen.

Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $2.50 per Duzend. Citronen, $3.00 für 360. Aepfel, $1.50-$4 per Faß. Feigen, 12c-15c. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Persische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Cranberries $2.75 per Vufhcl Crate Orangen. $2.50 $3.25 per Box. Erdbeeren 45c per Quart. Rhubarb 30 40c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut. 51.25 per 100. Zwiebeln, Spanische $2.00 ver Crate; rothe Globe $1.25 per Bushel ; weiße Globe $3.50 per Faß. Kartoffeln, $1.45 per Faß; prima Burbanks und runde weiße 50c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffcln-Jcrscy $3.00 per Faß. Virginia $2.75. Cclcry. 40-65c per Vuncb. . Weiße Rüben 90c per Faß. Neue Gemüse. Blumenkohl $1.50 per Dutzend Schallots per Tichcnd Bunches 45c Tomatoes Cratc von 6 Körbchen $4 Radieschen per Ttzd. Buncbes 50c Salat 12c per Pfund; Kopfsalat $4.30 $4.50 per Faß Spinat, 40c per Dutzend Bunches. Rothe Rüben 40c per Dt?. Bunches Kehl $1.75 per Faß Oystcr Plant-25c sür 2 Dh. Bunches Rhnbarb 30 40c per Dutzend. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 6j-7c; hiesige Stiere 7--7Zc; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 6c-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 6c; Stier Vordcrvicrtcl 7c; Stier Hinterviertcl 9c; Rind Hinterviertcl 84c; Rind Vordcrviertcl 6jc; Kuh Vordcrvicrtcl 5jc; Kuh 5)intcrviertcl 74c. Frisches Kalbfleisch Kä!ber9Zc; Hin. tervicrtcl 13cj Vordcrvicrtcl 8c. Frisches chafflcisch Lämmer per Pfd. 9c; Schafe 7jc; Schenkel 10c; Rocks, kurz. 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 8s cQ'ic ; Cotlage Schinken 7c ; gehäu tele Schultern 7c, frische Schinken, 18 Pfund im Durch fchnitt. 10c ; Tender loins 18c ; Spare Ribs 7c ; Tail Bones 5c.

Geräuchertes Fleisch. Suyar Curcd Schinken Erste Ouali tät: 20-18 Pfund llc; 15 Pfund 114c; 12-10 Pfund Ilse; Zweite Qualität 20-18 Pfund 10Zc; 15 Pfund 10Zc; 12 Pfund llic; 10 Pfund HZc. kalifornische Schinken 6 bis 8 Psund 8ic; 10 bis 12 Pfund 8c; 12 bis 14 Pfund.

Frühstück Speck Klarer English Cured 14c; gewählter Sugar Cured 134c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Psund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 11c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 124c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt, 12 Sveck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 9Zc; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 94c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd.. 9Zc; Klare Bellies,25bis30Pfd.,9Zc; 18biS22 Pfd., 94c; 14 bis 16 Pfd.. 10c; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., S4c; Rücke 12 biS16Pfd.,9Sc; Klare Rücken 6 bis S Pfd., 9Ze.

Schultern, Engl. Curcd 18 bis 20 Psund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, 8$c; 10 bis 12 Mund 8s c Gevöckeltes Schweinefleifö. K loses Fancy Pig $19.00; Klar?"-, 18.00; Family 16.50; S5ort L 15.00: Rumrf 14.50. Gedörrtes Rindfleisch Scbinken, r. Sets, Ilse; Außenseiten 101c; Jnni. feiten 13ic; Knöchel 13c. Schmal;, in Ticrccs, 1. Qualttöt 9J:; 2. Qualität 9c; 3. Qualttöt 8c.

Würste, Geräucherte Br wurst 8c; Frankfurter 7s c; Wienerwuest 7e; Knackwurst 7c; Bologna in Därm'il 64c, Tuch 6Zc.

Fische, Zlustcrn und Wildpret. Handlcr'Preise: Clams Little Recks 75c per 1(. Hummern 25c per Pfund. Shrimps $1.25 per Gallone. Austern BcsteBaltimoreodcrStand. ards, $1.00 per Gallone; beste Baltl timore Selecis, 51.10 per Gallone; New Nork Counts. $1.00 per Hundert; New York Culls. 70c per Hundert; Blue Points in Schalen, 75c per 5)undert. Austern in Kannen New Fort Counts 35c; I. S.F.Co. SelectR 32c; Standard 25c; I. Brand 22c; O. K. 18c; R. 15c. See.Fifche. Knochenlose Häringe 8c; Häringe 6c; Perch 5c; Weißfisch 94c; See Forellen 94c; Red Snapper 84c; Kennebec Hechte 15c; Blaufische 10c Halibut 16c; Stockfisch 8c; haddock 8c; Catsisch 10c; No.1 Pickcrel 10c; No.2 Pickerel oder Blue Pike 6c; Black Ba& 15c.

Getreide. Weizen-No. 2 rother 76c auf den Geleisen, 76c von der Mühle ; No. 3 rother 72-7-lc; Februar 76c auf den Geleisen; Wagcnweizen 76c. Korn-No. 1 weiß 40Zc; No. 2 weiß 401c; N j. 3 weiß 40c; No. 4 weiß 36Z-38Zc; No. 2 weiß gemischt 39c; No. 3 weiß gemischt 39jc; No. 4 weiß gemischt 35i-37ic; No. 2 gelb 394c; No. 3 gelb 394c; No. 4 gelb 35-37;c; No. 2 gemischt 39Zc; No. 3 gemischt 39ie; No. 4 gemisckt 354-37; cn Kolben 37c. Hafcr-No. 2 weißer 28k; No. Z weißer 274c; No. 2 gemischter 26Zc; No. 3 ge.nifchtcr 25Zc Heu-a'.tes No. 1 .Timothy 12.5013.00 sAo. 2 Timothy 11.00-12.C0. Kaffee. Folgende? sind die Jndianapoli Preise : Gewöhnt, bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packeten: Ariosa 512.25. Lion 12.25. Jersey 12.26, Caracas 11.75, Dillworth' 12.25 Dutch Java Blend 16.50, Mai! Pouch 12.25, Gates Blcnded Java 12.25.

Groccrics. Zucker Dominocs 6.42c; Stückzucker 6.42c; pulversirter 6.02c; KXXX pul. verisirter 6.07c; Standard granulirter 5.92c; feiner granulirter 5.92c; CubeS 6.17c; Confectioners'A 5.72c; Ridge wood A 5.52c; Phöniz A 5.42c; Empire A 5.42c; Ideal Extra Golden C 5.37c; Windsor Extra C 5.72c; Ridgevood extra C 5.17c; gelber C 5.27 ; 16 gelber 5.07. Eingemachte Früchte BlackberricS, 3 Pfund, $1.10; Peaches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Ananaö, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See onds, 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbfen $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-$1.00;Zucker. korn 80c $1.40; Apfelbutter, plf Dutzend, 3 Pfund, 95c.

Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische. 10c Eier, 13c per Dutzend. Hühner 7c; Turkeys : jungeHähne 1( Pfund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; a!!e 5cnncn 54c ; alte Hähne 44c; öulls und Krumbrüstige 44c ; Enten 6c: 6änse 5.40-6.00.

Nase. Engros Verkaufspreise, Importiert Schweizerkasb 27c per Pfund; einhei Mischer Schweizerläse 17c; Wiöconstn Eream Käse 10c-12c; New York Cheddars 13c; einheimischer Limbrzer l?c; Brickl4c. Kohlen. Xonr.e tt Ztmt Anthracit $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City 4.00 2.15 Winifrcde 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.50 1.90 Brazil Block 3.50 1.90 Green County 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Slack 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. $2.76 pn 25 Bushel. $1.50 per 124 Bushel. - Zerkleinerter Cot 13: perBu. $3.25 5r 25 B. bl.75 ver 12$ 33.