Indiana Tribüne, Volume 24, Number 168, Indianapolis, Marion County, 6 March 1901 — Page 5

Jndiana Tribüne. . Märzl!.

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heiser. ;;; ;" Präsident Peter Sisimcrj ' Vice'Präftdent öd. 0aln. Korrcsp. Sekretär Wur. Straä. IinLNzsckretär John Whitaler. Schatzmeister Rev. Wm. Heuscr. MürschaÄ Harry Sue. Krankenismite 1. D5stii!t, Harry Schnell; 2. Distrikt, John Wcchrer; 3. Distrikt, John Gauß; .Distrikt. Frank Bauer.

ZZT Die Jndiano. Building Co." ist mit einem Grundkapital von $10, 000 inkcrporirt worden. Die Jnkor poratoren sind George W. Warmoth und Wm. P. Herold. FNT Nmgczognr? Henry Scheraenö, Juwelier, nach 14 Nord Dela wäre Str. T" Die TrusteeZ der Ersttn Prcs byteriancr Kirche haben das Grundstück an der Ecke der 1. uud Dclaware Str. für 5.24,000 gekauft, um auf dcrnscloen eine neue Kirche bauen zu lassen. ET I. T. Pcl! von Grecnn??cd hat das Grundstiict an der Hl. 23. cke der College Ave. und 16. Str. ge kaust. Er u?!rd aus demselben ein drei ß-Zi?iges Gcschäf,t-ll)üllS errichten lassen. SJlS' Sergeant Schroedcr hat das kch gehabt, sein. Portemonnaie mit 575 in Gold in d? Nahe des Virginia Ave. Viaducts-.zu verlieren. Er hat ine Belohnung: s? den ehrlichen Fin der ausgescht. Eine Frau Ackstadt brachte heute tc:n Sergeant das Portemonnaie w'xi seinem gefammten Inhalt zurück. Sie hatle dasselbe aestun. Abend gesunden. Der xttn Dienstag Abend in der G e m ai t h l i ch e n" E ck e von G. Lcultzardt Agende Skat Klub erlebte gestern Vlbend zwei Ereignisse, über welche in .de:nsclben noch in den spatesten Zeitur gesprochen werden wird. Ein sonst sehr kluges Mitglied wurde beim Wuchsen'' schwarz gemacht und ein noch viel geriebenerer Wenzels brudcr verlor sogar einen Guchser,. mit vier Äaladorcn.

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charlcr? - Grube n Oder-,chksien. Tcm öäuer D?iolek. der bei Been

dmung der Schicht "sich Dynamit und Zündschnur nebst Zündhütchen zurecht machte, utslammte plötzlich das Dynainit in der Hand. Dziombek wurde derart zerrissen, dcß nur noch die qleichkalls zerfetzten Kleider einen Thiil, seine Körper? zusaniinenhielUn. S o t r a u r i-Fe S ch u l z ustände wie in der Provinz Posen gieöi es in keiner anderen Provinz der preubischen Morchie. Cs sehlen dcr!. werrt: ordnunasTnäßiq- jede Klasse ih:en Lehr'.r lzzben lcötc. icht weniger als 1532 Lehrer. Denn .nach der jüngsten etlichen Statistik zählt die Provinz Posen 6406 Schulklosien, aber nur '4874 Lehrer. Man Plft sich allerdincs .dadurch, daß man Häufig eine?:! Lehrer zwei Klassen überträgt. Dazu kommt noch, daß mehr alö ein Viertel aller Cchullinder in überfüllten Schuld klaffen unterrichtet werden müssen. Manchmal sind 175 Schülcr in einer Klasse. In der.letzten Zeiä Haiten sich in der Gemarkung der ltnaan sehen Gemeinde Dudrava die Wölfe in erschreckender Zahl vermehrt, und der Ortsvcrstand beschloß, , die Bestien durch Gift zu vertilgen. . Zu diesem Zwecke wurde Strychnin angeschafft und von einem Einwohner Fleisch gekauft, u.ti es den Wölfen vorzusehen. Mit der - Uebernahme )?es Fleisches würde ein Kleinrichter betraut. Als er das Fleisch in's Gemeindehaus trug, nahm er ein beträchtliches Stück für sich und legte ' es weg. Der zweite Kleinrichter bestreute auch jene Stück, welches sein Amtscollege itx Seite geschrien hatte, mit Strychnin. Am Abend trug der andere ahnungslos das gestohlene Stück Fleisch nachHaus: und' übergab es seiner Frau zumSonn. tagsbraten. Der Kleinrichter, seine Frau und deren zwei Kinder verzehrten am 'folgenden Tage wohlgemuth die Mahlzeit; als aber Sonntaa Nachmittags der Richter der Gemeinde den Kleinrichter aufsuchte, um ihm Instruktionen zu geben, fand er die ganze Familie todt.

epefchen.

Die Lage in Südafrika. C r a d d o c! . Kap-Kolonie. 4.März. Der Nev. Neynecke. ein Geistlicher vor der holländischen resormirten Kirch?, wurde hier unter dem Kriegsrecht verhaftet, weil er die Bceren unterstützt haben soll. Aufruhr im Zuchthaus. London. 5. März. Aus Florenz wird berichtet, daß im dortigen Santa Catarina Gefängniß ein blutiger Aufstand der Gefangenen ausgebrochen ist. welcher-erst durch herbeigezogenes Militär unterdrückt werden konnte, wobei 10 Personen getödtet und 57 verwundet wurden. , Stapellauf von Kriegsschiffen. London. 5. März. Am Dienstag sollten vier große Kriegsschiffe gleichzeitig vom Stapel gelassen werden. nämlich die Panzerschiffe erster Klasse Montague" und Albemarle", von je 14.000 Tonnen ? ' der PanzerKreuzer Drake" von 14.000 Tonnen und der Panzerkreuzer Kent", von 9.800 Tonnen. In Folge des ungünstigen Wetters, ' das in Portsmouth herrschte, mußte der Stapellauf der Kent- verschoben werden. Die Montague" wurde in-Davenport. die Al vemarle" in Chatham und die Drake" m Pembroke vom Stapel gelassen. Ein Amerikaner im Duell getödtet. P a r i s , 6. März. John MacWil. son ' Durant von New Aork. der seit zwei Jahren mit seiner Mutter in Paris im Hotel Lc Fonde-Trouville lebte, ist in Ostende im Duell mit einem russischen Grafen getödtet worden. Die Veranlassung zu dem Duell scheint die gewesen zu sein, daß Durant Briefe an die Gattin des Grafen geschrieben hatte. Der Neffe der Letzteren kam darauf nach Paris, um Satisfaktion zu verlangen, und e? traf dort mit Durant in einem Nesiaurant zusammen. Es kam bald zu einer Schlägerei, in der Durant einen seiner Vorderz'ähne einbüßte. Der Amerikaner zerschlug aber eine Wasserflasche aus dem Kopfe des Russen und der Letztere starb einige Tage später an den erhaltenen Verletzungen. Der Arzt gab indessen als Todesursache Gehirnentzündung an und die Angelegenheit wurde nicht weiter verfolgt. Dies ereigne sich im Jmuar. De, Graf nahm später seine Angelegenheit

elbst w-die Hllnd und sch'.äte Durant eine Sekunvanten zu. Durant begab ich dann ncch Ostende, von wo aus sich eine Mutter nach Glasgow begab, wo

sie noch wohnt. Es wurde ein Pisto-

en-Duell arrangirt und dasselbe fand.

wie es , scheint, am Montag statt, Du rant wurde getödtet And der Graf schwer verwundet. Durant hatte' sich in seinem Hotel als Charles Neville Carter ins Fremdenbuch eingeschrieben. Der Mann war in der hiesigen amerikaniscen Kolonie gut bekannt und. er hatte sich erst vor Kurzem mit einer Französin verlobt. Die Namen der in die Angelegenheit verwickelten Russen konnten nicht in Erfahrung : aMacht werden. Albnnn. .Y..'0.Marz. John Wilsorl Durant. der in Ostende im Duell gttövtet werden sein soll, stammt aus Albany und .gehört einer prominenten Familie an. Er war im letzten De?embe? in Älbany. und seine Freunde sagen, 'da'ß'sein damaliges Benehmen auf einen theilweise gestörten Geist habe schlichen lassen. Er übergab einem seiner Freunde eine Anzahl Briefe, rnii dem Ersuchen, dieselben in gewissen Zwischenräumen an eine gewisse Dame zu schiöen. Aus Gründen, die wohl Durant rillein bekannt waren. woLie er die lietre'ssende Dame in dem Glauben lassen, da er sich noch in Amerika defmde. DieAsfaire mit dieser Darne liegt wahrscheinlich dem Streit zu Gnnfa, der schließlich zu dem Duell führte.' "Als er abreiste ließ er einen großen Theil 'seines Gepäcks in Albany zurück. Seirren Freunden gegenüber sagte er, va ,er die Absicht habe, nach Paris zu gehen, um einige Geschäfte zu erledigen und dann nach Albany zurückzukehren. Unruhige P a r laz:l e n t s s i tz - un gen. W i e n , 5. März. In der heutigen Sitzung des Reichsraths fand wieder die übliche Prügelei statt. Ein radikaler Tscheche. Zazvorka,, begann den Krawall, indem er darauf bestand, eine Rede in böhmischer Sprache zu halten. Der stellvertretende Präsident. Herr Prade. verbot ihm zu sprechen; ein anderer Tscheche. Fressl, sprang dann vor und riß die Papiere von dem Pult des Präsidenten, um sie zu zerreißen. Freßl erhielt dafür von einem Deutschen Namens Malik eine- Tracht Prügil und Malik wurde dabei von einem anderen Deutschen' Namens Berger unterstützt. Andere mischten sich schließlich hinein und der Tumult wurde . dann ein furchtbarer.-, Die -, Sitzung-, ' mußte, schließlich aüfgeho.ben. werden. L o n d o n. 6. Marz.' Noch niemals : zuvor spielten sich im Unterhaus solche Szenen ab wie' dies 'am Dienstag der Fall war. Die Jrländerfingen, wie., gewöhnlich Streit n,, , indem sie belei-, digende Aeußerungen -machten und sich dann weigerten, sie' . 'zurückzunehmen. Als dann einer ton ihnenlz,rean, aufgefordert wurde, den Saal jiu verlassen, weigerte er' sich.: das zu thun, n es wurden 20 Polizisten herbeigehoU

Eine Anzayl von ihnen packte Erean an Kopf und Beinen und trug ihn aus dem Saal hinaus, aber erst nachdem ihm bei der Gegenwehr die Kleider zum Theil zerrissen worden waren. Die anderen Polizisten batten mit den übrigen Jrländern zu kämpfen, die Crean beschützen wollten, und es kam dabei zu einer allgemeinen rügelei. Der Tumult war ein so furchtbarer, wie er noch nie im britischen Unterhaus gehört wurde. Verschiedenes aus dem, britischen Reich. London. 6. März. Das Kriegsernt hat Befehl gegeben, daß keine weiteren Rekruten für die Aeomanry mehr angeworben werden follen. da genug Mannschaften vorhanden seien. Der Verkehr mit Paris ist in Folge eines heftigen Sturmes ganz unterbrochu Der König Eduard hat ein Dekret erlassen, in dem der Herzog von Cornwall und Aork ermächtigt wird, während seines Aufenthalts in Australien Personen in den,Ritterstand zu erheUr. Bekannter Komponist ge- . ftorben. Brüssel. 6, März. . Peter Benoit. der bekannte Komponist, ist gesterben. ; : ' ' Königin Wilhelmine's Einzug inAmsterdam. . A m st e r d a m . 6.,März. Die KLnigin Wilhelmine und der'Prinz-Con-fort hielten am Dienstag ihren feierlichen Einzug in hiesige Stadt. Das königliche Paar kam um elf Uhr Vormittags an und wurde am Bahnhof von den Spitzen der Civil- und Militärbehörden empfangen und nach dem königlichen Pavillon geleitet, wo eine große Anzahl prominenter PersönlichZeiten, darunter viele Armee- und Ma-rine-Offiziere, der Gouverneur ' der Provinz Nord-Hclland. Richter etc. versammelt waren. Der Bürgermeister von Amsterdam hielt die BewillkommnungsRede. Die königlichen Herrschaften fuhren dann in Ctaatskarossen. und von Truppen begleitet, nach dem Schloß. In den Straßen, durck welche sich die Prozessirn bewegte, standen Civilgarden und reguläre Truppen Spalier. Trotz des unangenehmen regnerischen Wetters be sond, sich eine ungeheure Menschenmenge auf den Straßen. , Kanonendonner und Glockengeläute kündigten den Einzug in die Stadt an. ' ' Der Zug war nicht lang, aber über aus. glänzend. ' ' ' Voran ritt eine Schwadron Husaren mit einer Musik iopelle.. Dann,kcunen die Adjutanten der Königin in Gala-Uniform. gefolgt ron dem von acht prächtigen Pferden gezcgenen königlichen Wagen, an dessen ?z beiden Seiten chöhere Offiziere ritten. Jn den nächsten Wagen befand sich der Hofstaat und den Schluß des Zuges bildete wieder eine Schwadron Husaren. Der Empfang, der dem Paare zutheil wurde, war ein überaus herzlicher und schien der Königin imd dem Prinzen

große Freude zu bereuen. Die Störn gin-Mriter Emma erwartete das Paar

:m Schloß. Nach der Begrüßung muß

te sich die Königin mit ihrem Gemahl, den stürmischen Rufen der Volksmenge folgend, noch mehrmals auf dem Balkon

Zeigen.

Zur Rettung Stockkens und

seiner Kameraden.

C h r i st i a u i a . 6. März. Die

Expedition, die nach den im vorigen

Jahr an der uste von Franz Joseph

land verloren gegangenen Maschinisten

Stockken und zwei Italienern von der

Nordpol-Ezpedition des Herzogs der

Abruzzen suchen wlll. :n der Hoffnung.

sie-'ch irgeninvo lebend aufzufinden,

gmg am Dlenftag don Sandfjord mu dem Dampfe ?Capella". einem Wal

sischfahier, ab. Der Kapitän dtsDam-

pfers ist der Bater des vermißten nor

weglschen MaschlNlsten Stockken. ' Sorgt fiur die Seinen.

L y n d o n. 6. März. Im Haust

der Gemeinen verlas der Schatzamts-

sekretär Sir Michael Hicks Beach eine

Mittheilung des Komgs. worm das Parlament um die nöthigen Bewilli

gungen zum standesgemäßen Unterhalt des Herzogs und der Herzogin von Cornwall und Z)ork, der Herzogin von

Flfe und der Prinzessinnen Vtctona und Karl von Dänemark gebeten wird.

Ebenso werden Apanagen für die KL

mgin, falls sie den König überleben

sollte, und für die Herzogin von York.

falls sie ihren Gatten überleben sollte.

verlangt.

Im Hause der Gemeinen wurde der

Lrrregssekretar. Herr Brodenck, darüber Znterpellirt. ob General Botha sich dem General Kitchener gegenüber erboten habe, unter gewissen Bedingungen sich

zu ergeben und ob die Verhandlungen Aussicht auf Erfolg hätten. Herr Broderick lehnte die Beantwortung der InterpeUätiön ab 'und sein Schweigen 'wird 'als' theilweise Bestätigung dieses Gerüsts anSesehen.', Der 'Räuber Kneisel ein- ' ' ' gegangen. Berlin 6. März. .Mathias Kneisel, der notorische Aä'uber. der seit mehreren Monaten. inOber-Bayern sein Unwesen getrieben, mehrere Mord, thaten . begangen, ün.d unzählige , Räubereien verübt Hat. istamMontag nach heftiger Gegenwehs. in Her Nähe von Geissenhofen eingefangen worden. Er verwundete . mehrere . Personen und konnte erst, dingfest gemacht werden, als

er selbst gefährlich berroundet, worden I

war. . .. . . . ,

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