Indiana Tribüne, Volume 24, Number 168, Indianapolis, Marion County, 6 March 1901 — Page 4
Jnviann Tribüne, 6. März 1901
Zndiana Tribüne. Erscheint Täglich und onntags. Herau'Legeben von tcr tkibuxe Publishing co. Onb:an2j3o!iS, J?.Ä. Office : 28 Tüd Alabauia Ztxac. ei. 1171.
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ersten Gelegenheit ebenfalls vergewaltigen und zwingen werden, sich unserer Oberherrschaft zu unterwerfen. Das, sagt die 'Äd:ninistrz!ion, ist die tiixU lichc Bedeutung der Monroe-Toltrin, denn, erklärt sie, die an Cuba gestellten Forderungen bedeuten weiter nichts, als daß dieses die Monroe-Toktrin cncr kennt. Die Würfel sind gefallen, der In: pcrialismuö hat triumphirt!"
.Ans den Gerichtshöfen.
In
Das nennt man Courage!
Kansas City, Kas., ist soeben eine neue Brauerei in Betrieb gcsekt worden.
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Knfered at Indianapolis 1. O. mail matter.
as tccond elaa
Mittwoch, den 6. Mürz 1901.
Editorielles.
Für die Buren. Ek'Präsident Harrison hat schon einmal eine Lanze für die tapferen Buren eingelegt; er thut es jetzt wieder in einem Artikel in der North American Revicw". Wie früher, tadelt er unser Bündniß mit England, weil es nur Handelsinteresscn als Basis hat, welche stets Veränderungen unterworfen sind. Unser Bündnib, wenn überhaupt ein solches nöthig ist, sollte eine moralische Basis haben. Da hat er vollkommen Recht. Die Moral bleibt. In scharfen Worten geißelt er die Unverschämtheit gewisser Zeitungen, welche von den Ver. Staaten verlangen, daß sie aus .Reciprocität" mit England in seinem Krieg gegen die Buren sympathisiren sollten. Als einzigen sonstigen An. Haltspunkt, als einzige Entschuldigung zitiren diese Zeitungen gewisse angebliche Mängel in der inneren Vermal tunJ im Transvaal. Thatsache ist aber, daß die große Mehrheit der Buren mit der Verwaltung vollkommen zufrie den wär und ist Und auch r für die'Erhaltung : ihrer .Republik mit ihrem' Lehen einstehen will. . 5$? eilender Weife kontrastirt Harrisott die Insel Euba mit dem Tranövaal. In Cuba war die Sache umgekehrt. Wir intervcnirten, um die Cubaner von einer Regierung, der spaNischen, zu befreien, deren Grausamkeit und Unterdrückung sie öfters zur Rcbcllion getrieben hatten. Im Transvaal hat England nur zu Gunsten von ein paar britischen Unterthanen, die dort wohnten, intervcnirt.
Ein neuer Geyser hat im 9)eßon stone Park zu sprühen angefangen. Das ist zu viel des Eifers. Es hat mindestens noch zwei Monate Zeit für den Befuch des Parks Reklame zu machen.
Es giebt Menschen, die sich Zeit nehmen, sich die anczenehmsien Stunden zu trüben. So hat einer ausgerechnet, daß wenn wir das Geld für den spani schen und PhilippineN'Krieg angelegt hätten, Oedland im Westen zu kul tiviren, fünf Mal mehr Menschen Heimstätten gewonnen hatten, als auf den ganzen Philippinen .wohnen.
Die Cubaner würden sich schon beruhigen, sobald sie sehen, daß es den Ver. Staaten mit ihren Forderungen Ernst wäre. Damit tröstet man sich in Administrationkrcisen über den drohen den Konflikt und den stattgehabten Wortbruch. Das ist das brutale Recht des Stärkeren, denn ich bin groß und du bist klein, und dieses Recht ist ja auch: Destiny.
Was die ultra-patriotischen Cubaner wünschen, ist eine Art eigener Monroe- Doktrin, die gegen die Ver. Staaten vor allen Dingen Anwendung sinden könnte", sag: der Philadelphia Ledger". Das ist ebenso richtig wie der Wunsch der Cubaner begreiflich und die Erfüllung desselben sür uns wün fchenswerth ist.
Die Würsel sind gefallen. Aus Washington, D. C., schreibt der
bekannte Korrespondent Herr L. W. Habercom, ein ehemaliger Republikaner, das Nachstehende : Der Kongreß hat Geschichte gemacht. Er hat die Verfassung unter die Füße getreten und darauf gefpuckt, ist wort und treubrüchig geworden, und hat die Republik ermordet. Die Vereinigten Staaten sind weiter nichts mehr als eine Schein-Republik. Und das Volk hat mit einem Gleichmuthe zugesehen, als ob Alles ganz selbstverständlich wäre. Kein Kaiser, nicht einmal der russische .Autokrat, besitzt so unum schränkte Gewalten wie McKinley über ' die Philippinen und dß dieselben zum Besten seiner Partei und Parteigänger ausgeübt werden, unterliegt keinem Zweifel. Zahlreiche Syndikate sind bereit, sich auf die Beute zu stürzen, die .sie sich aus diesen Inseln ausgesucht haben,Tausende warten auf fette Aem tcrund es unterliegt keinem Zweifel, daß sie alle befriedigt werden, denn McKinlen hat feine ganze Macht aus dem Beutcsystem errichtet. Cuba wird um seine Selbstständig. - keit und Unabhängigkeit betrogen. Un ser ihm freiwillig gegebenes Wort und feierliches -Versprechen wird 'ignorirt und der Kongreß hat den Cubaner auf
Befehl des. Präsidenten gesagt, daß sie sich unserer Oberhoheit unterwerfen, daß sie sich , von uns kontrolliren lassen müssen, und daß sie nicht fähig sind
sich selbst zu regieren. Das ist zu gleich eine Warnung für alle -anderen amerikanischen Republiken, die wir, wenn die neue Politik weiter befolgt
' wird, d; h. wenn das Volk die repübli
Innerhalb von süns Jahren wird jeder Soldat, der von den Ver. Staa ten nach den Philippinen gegangen ist, auf der Pensionsliste stehen! hat kürz lich Senator Hall gesagt. Damit wird er wohl Recht haben, außer mit Bezug auf Diejknigett,'d!e keine Pension mehr brauchen, weil ihnen eine Filipinen luael die. Rückk-c verboten hat. Statt derer mögen sich aber die Angehörigen melden Das Kttma nimmt die Leute derart mit, daß die Mehrzahl Krankheit und Sicchthum zeitlebens mit sich her umschleppcn werden. Lokal-Nachrichtcn. Zoo. Der Zoo macht, trotzdem jetzt nur eine Vorstellung stattfindet, nach wie vor glänzende Geschäfte. Derselbe ist, seitdem er am Nachmittage geschlossen
ist, beständig übcrsüllt. Der Besuch in dieser Woche beläust sich aus viele tau sende von Personen, welche aus allen Theilendes Staates gastlich, dort zu sammenkamen. Von Tag zu Tag nch men jetzt die Attraktionen an Umsang zu, da täglich neue Thicrsendungcn ein treffen. So wird sich von jetzt an' auch George Stanford, der berühmte Löwen jäger, dem Publikum in einer aufregen den Löwenjaad produciren. Seine
Schützlinge stammen aus den Dschun geln Afrikas. Rajah", der Bengal Tiger, Esau" der Professor unter den Affen und Big Liz" das Monstrum von einem Elephanten üben nach wie vor große Anziehungskrast aus. An einem afrikanischen Löwen wurde heute von Dr. Pritchard eine Operation vorgenommen. Derselbe hatte ein Ge schwur in einem Fußgelenk und in der Eitermasse wurde ein altes , Geldstück gesunden. 4 . if
Die A u s l c g u n g des T e st a-
m c n t s von L c w i ö Meier verlangt. Lcwis Meier, in seiner doppelten Eigcnschast als Administrator und Sohn des jüngst verstorbenen Lcwis Mcicr, reichte heute im Gericht ein Gesuch um Auslegung des Testaments seines verstorbcncn Vaters ein. Dasselbe ist vielleicht das kürzeste, welches je im Probatgcricht von Marion County bc stätigt wurde. Es ist vom 1. Juni 1880 datirt, von, Louis Klußmann und Petcr Mcsscrsmith , unterzeichnet, in englischer Sprache abgefaßt und lautet wie folgt : Im Falle, daß ich sterben sollte, ist es mein' Wille, daß meine
Frau, Carolinc Meier, volle Kontrolle über meinen Nachlaß haben und dcnsclben zu ihrem und unserer Kinder. Nutzen ohne jegliche- Einmischung verwalten soll". Der Administrator wünscht jetzt vom Richter zu erfahren welche Rechte Frau Caroline Meier kraft dem Wortlaute des ' Testaments hat und welche Rechte ihm, als' vom Gericht ernannten Nachlaßverwalter zukommen. . . Schadenersatzklage. John B. De Matte verklagte heute die Indianapolis.' Straßenbahn Gesellschaft auf $5Ö0(i Schadenersatz. Ein Waggon derselben hatte ihn etwas un sanft bei Seite . gestoßen und er hatte schwere Verletzungen davongetragen.' Nahm französischen. Ab schied. ' Alsotta Akcr verklagte heute- ihren Gatten Jacob, mit welchem sie sich im August 1879 vermählte, aus Scheidung. Genau vierzehn Jahre später mahm er französischen Abschied von ihr und seitdem hat er sich nicht mehr um sie be kümmert. Joseph Haas ein glücklicher Mann. Probat Kommissär Walker hat ent schieden, daß der Julius F. Pratt Nachlaß zu $74,000 aus den Einnahmen, welche die Atlas Engine Works" während der letzten' fünf Jahren hatte, berechtigt ist. Der Kommissar., fand, daß der verstorbene Pratt außer, seinem Salär von $4000 per' Jahr', auch zu einem Viertel des Netto Verdienstes der Fabrik berechtigt war. -! ' Im Circuit Gericht , wurde' Hcrrn
Joseph Haas eine Forderung volö.?.
791.92, 'welche-er gegen de'n'.Prait Nachlaß hatte, bewilligt. ., ' Ge schieden.
Mary Wilson erhielt heute die Schci dung von ihrem Gatten Samuel bewil ligt. Derselbe hatte sie auf Scheidung verklagt, worauf sie eine Gegenklage einreichte. Im Gericht glänzte er heute durch Abwesenheit. Er wurde in con tumaciam zu den Kosten verurthcilt. $5000 verlangt. Dora Silbcrstcin verklagte Fcrdi nand P. Bocling und die Stadt Jndi anapolis auf $5000 Schadenersatz. Sie war vor einigen Tagen auf dem eisigen Seitenwege vor dem Bocling'schen Hause ausgeglitten und hatte den rech ten Arm gebrochen. In den Klauen von Onkel '' ' S a m. , . Wegen Verletzung der BinnersteuerGesetze wurden James Cossield von 444 Ost Washington Str. und Jsaac Samuels von der Massachusetts Ave. an die Bundes Großgeschworcncn - über wiesen. - ' 4 "' ' " An die Gr oßge schworen en ..... , üb e r w i e s e n. Joe. Kennedy, James McCue und
Thomas Gray, . welche Ed. Wright übcrsitlen, zu Boden schlugen und um seine Baarschast von $8 beraubten, wurden heute vom Polizcirichter an die Großgeschworenen übermiesen.
Teutsch Amerik. chützen Älub. . Der DeutschAmeri!anische Schützen Klub hielt gestern Abend in der Ossice Herrn Chris. Wiese eine Versammlung und erwählte folgende Beamten: Präs. Nelson Buch. Vice.Präs. Dr. F. H. Moore. Sekr. James WandS. Schatzm. Chas. H. Stuckmeyer. ,. Die Zeit für den Beginn des Schei benschießens wird in einer späteren Sitzung festgesetzt werden.
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Wie ist dies !
Vencsizvorstellung der ,,Elks". Das einundzwanzigste Benefiz der Indianapolis Loge No. 13, B.P. O. Elks" fand gestern Abend im English Opern Hause vor überfüllten: Hause statt. In früheren Jahren fand immer eine Minstrcl Vorstellung statt. In diesem Jahre aber wurde davon abgc sehen und statt derselben eine' urkomische Burleske, Eine Nacht in Bohemia" von Thomas P. Gctz zur Aufführung ge bracht. Dieselbe hatte einen bcispiellosen Ersolg und das Publikum kam buchstäblich während des ganzen Abends nicht aus dem Lachen heraus. Henry Warrum hatte die Hauptrolle , indem er Edmund Kean, einen sich zur Ruhe gesetzten Schauspieler, einen guren ' Elk und einen hervorragenden Bürger des Böhmen Viertels" dar stelltet .Unter den Spezialitäten, welche es gestern Abend unzählige gab ragten besonders Joseph L. Gaöpcr als deutscher Polizist Grosheimer, Nona Mc Ccrmick als Dollie Nobles, Albert Donahue als Tommy Jiggs, Charles Balz ais .Dusty Rhodes .und Louis Batcs. als .Sis Hopkins hervor. Heute Abend wird die. Vorstellung wiederholt.
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Vrundeigellthnms-UebertregnngeN. Indianapolis, 5. März 1901. . Berichtet durch die A. Metzger Grundeigen thums-Agentur, 102 Nord Pennsylvania Str. ' August Walker an Karoline Metzler, Lot 72, Walker's 2. Haughvillc Nddi tion. $200. Alice Kellehcr an Katherine Duffy, Trustee,Lot 1, Außenlot L6,Haughcy's Subdivision.' $2,000. Katherine Duffy, Trust, an Patrick Kellehcr, Lot 1 , Außcnlot 66, Haughey 's Subdivision. $2,000. Edcm I. Sellar an Calvin W. Coppock, Lot 1, Horton's Addition an West Newton. $200. James T. Eaglessield an George C. Pratt, Lots l,2.6und!2, hubbard &' Thornton's Subdivision der südöst lichcn Addition. $2,800. Carl N. W. Poehlcr an Chas. W. Bauer, Lot 1; Fcnncman's Sub., B. F. Morris 's Add. $1,400. ' Arthur 93: Brown an Lcwis WamsV ley, Lot .19 1. See. Rosemont Add. $225, ' The Jndiana Savingö and Jnvestment Co. an Chas. T. Holloway, Lots 1 Uttd'Z144150 Fletche'r's.' Subd. erslö Ll?tcher's Oak Hill Addition. $4,200. ' 'Leroy S. Bailey an Henry Richart w. von Lot 4, Ontl. 159 City Coun eil Sub. $550. George W. Geckler an Francis E. Owings, Lot 44, Julian Bradbury U.A. 's Spring Garden südöstl. Add. $150. Ada M. Robinson an George W. Seibert, Theil von Lot 102, Woodruff Placc. $3000. Arthur V. Brown an Samuel O.
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stces der Ersten Presbyterianer Kirche, Lots 5 und 6 und Theil von Lot 4, Murphy & Tuckcr's Ad. $16,000. Cynthia Butsch an die Trusiees der Ersten Presbyterianer Kirche, Theil von Lot 4, Murphy & Tuckcr's Ad. $8000. Dora M. Cavender an Moses Cohn, Lot 66, Reagan Park. $3800. Uebertragungen 15; Gesammtwcrth $47,025.00.
Gco. Cräbncr lebt in Fülle und Ge-snndhcit.
5 der Samstag Nacht wurde uns
aus zuverlässigster Ou:llc mitgetheilt, daß der sich hicr eines großen Freundeskrcises erfreuende Herr Georg Gräbncr in Chicago, woselbst er zur Zeit ansüssig ist, gestorben sei. In Folge dessen erschien eine den Tod betreffende Notiz im Sonntagsblatt der Tribüne." Herr FritzWciffenbach , sr., ein intimer Freund der Familie Gräbncr, richtete sofort ein Bcilcidsschrcibcn an dieselbe. Nicht wenig erstaunt, aber freudig überrasch:, war er, als. er heute Nachmittag einen von.Gräbncr selbst geschriebenen Brief, welcher folgenden Inhalt hat, erhielt : Lieber Freund Fritz! Deinen lieben Brief, aus welchem ich ersah, daß ich doch noch wenigstens einen Freund in Indianapolis habe, dem es wirklich leid gethan hätte, wenn diese infame Lüge betreffs meines Ablebens Wahrheit gewesen wäre, habe ich oder richtiger hat meine Familie erhalten. Zunächst drücke ich Dir meinen Dank für das Beileid aus, welches Du meiner Familie zolltest. Es ist jedenfalls etwas außergewöhnliches und zugleich schönes, wenn man schon zwei Male todt gemeldet worden ist, noch immer Briefe schreiben und gemüthlich noch nach wie vor einen hinter die Binde gießen kann. Im vorigen Jahre nämlich brachte eine hiesige Zeitung, ich sei am Sonnenstich gestorben. Sorge bitte dafür, daß es bekannt wird, daß ich noch am Leben bin, damit, wenn ich einmal nach Jndianavolis zum Besuche komme, die mir begegnenden Bekannten nicht etwa Tlauöen es wäre der Geist Georg Gräbncr's, welcher sie begrüßt." Indem die ,, Tribüne mit Vergnü gen Kenntniß von diesem Briefe nimmt, versichert sie Herrn Gräbncr hiermit, daß es sie herzlich freuen wird, wenn er sich noch lange des ,, Lebens, der süßen Gewohnheit des Daseins und Wirkens" crfreuer möge.
Samuel Pursell, ein bekann
ler wohlhabender Farmer von Broad Ripple, ist letzte Nacht dem Vcrletzun gen erlegen, welche er aor vierzehn Tagen erlitt, als er in Folge eines Fahrunfalles von den Rädern eines mit Heu bcladcncn Wagens überfahren wurde.
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