Indiana Tribüne, Volume 24, Number 168, Indianapolis, Marion County, 6 March 1901 — Page 2
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Jndiana Tribüne. . März 1901.
Paul F. Schmidt, D. D. S. Zahnarzt, Zimmer 5, Odd Fcllows Halle, Ecke Tenn. und Wasd. Str. IndianaroNS.
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Zur Hebung der Maine". ' Sit dem 15. Februar 1838 ruht unser SchlJchischisf Maine" auf dein Boden des Mceres in der Hafenbucht von Havana. Ein Schrei des Schmerzes und d3 Zorncs hallte foamafö durch das Land, als der Telegraph die Kunde von der Katastrophe verkündete, welcher 258 bravi Seeleute zum Opfer fielen. Allgemein hielt mun das Unglück für einen Ausfluß spanischer Niedertracht und diese Ueberzeugung trug nicht zum Wenigsten dazu fci, die Kriegssiimmung zu schüren. Wenn sich auch später herausstellte, daß für die furchtbare Anklage unwiderlegliche Beweise nicht erbracht werden tonnten, so blieb der beklagenswerthe Vorfall doch unaufgeklärt, und heute noch tra.iert die amerikanische Nation um das stolze Schiff und die zahlreichen Todten d'.e einem räthselhaften Änhängniß zum Opfer fielen. Seit Beendigung des spanischen Krieges wurden der Bundesregierung verschiedene Pläne zur Hebung d-er 2ftain' unterbreitet, alle aber als unausführbar zurückgewiesen. Jetzt sind aber doch Aussichten auf Durchführung eines dahin zielenden Projectes vo:Handen, denn die Bundesregierung hat mit der N. F. Chamberlain Co. in Chicago einen Contract abgeschlosien, diych welchen die Firma mit der Hcbung des gesunkenen Schiffes betraut wird. Die genannte Firma hat einen eigenartigen Plan für das Unternchmen entworfen. Der Urheber Kesselben ist Herr N. F. Chamberlain, der seit zwei Jahren thätig ist, um sein: Idee in's W:rk zu setzen. Es gelang ihm endlich, eine Geselljchaft zu bilden und die Regierung, welche Offerten von Ondcrci Seite des hchen Kostenpunktes wegen abgewiesen htie, für seinen Plan gcneigt zu machen. Er verlangt kein Geld für seine Arbeiten, sondern ttrpflichtet sich, dasWrack der Maiwie auch des gesunkenen spanischen
Kreuzers Alfonso XII." lediglich auf'
seine Rechnung und (Äefahr zu Heden, der Bundesregierung 2 Procent des Nettogewinnes vom Verkaufe der Trümmer zurückzuerstatten und alles der Bemannung gehörige persönlich? Eigenthum auszuliefern. Diesen Vorschlag nahm die Regierung an und nachdem auch die verlangte Bürgschaft im Betrage von $25,000 gestellt wurde, werden die Bergungsarbeiten nun ohne Verzug in Angriff genommen werden. Der Chamberlain'sche Plan läuft darauf hinaus, um das Wrack der Maine" einen Kofferdamm zu errichten, der an der Basis 80 Fuß brnt sein und oben noch breit genug für den Verkehr von Lastfuhrwerken fein soll. Um dies fertig zu bringen, sollen zuerst mit Steinen belastete Reisigbündel rings herum versenkt und darauf Kies und Sand gehäuft werden, so daß sich ein wasserdichtes Fundament bildet. Steine, Kies, Buschwerk und Sand werden schließlich einen 45 Fuß hohen Wall um das Wrack herum bilden, aus dem dann das Wasser durch Dampf-
pumpen herausgepumpt werden soll, um das Schiff dloßzulegn. Dasselbe wird dann zerlegt werden und hofft die Gesellschast. an 100 Tonnen Messing und Bronze zu gewinnen, dazu die Panzerplatten und die Maschinen etc., durch deren Verkauf die auf etwa 575.000 geschätzten Auslagen Voraussichtlich gedeckt werken und ein hübscher Ge-. winn übrig bleiben dürste, vorausgesetzt, daß Alles verläuft, wie di: Un:ernehmer es erhoffen. Bei der Hebung des Kreuzers AIfons XII." wird eine andere Methode in Anwendung kommen. Das Schiff liegt in seichterem Wasser, nahe der Küste,' und man will versuchen, es mit Hilfe von Rollen. Balken und WindeMaschinen an's Ufer zu ziehen. Mit beiden Arbeiten wird sofort begonnen werden, und man hofft, binnen Iahressrist das Werk vollendet zu haben. Ob es möglich werden wird, nach Bloßlegung des Wracks der Mdne" die Ursache der Explosion genau feststellen zu können, bleibt abzuwarten. Alle bisherigen diesbezüglichen Versuche durch Taucher blieben bekanntlich ohne ein sicheres Ergebniß.
Ein bewährtes Mittel gegen Wundgehen ist Salicylsäuretalg. Denselben stellt man sich her. indem man 2 Theile Salicylsäure in 5 Theilen Benzoetinckur löst und der Lösung 100 Theile Hammeltalg. welche, zuvor mit 5 Theilen Benzoeharz verrieben sind, zusetzt. Das Ganze wird tüchtig umgerührt und in passende Blechbüchsen oder Dosen gefüllt. Wollene Stoffe lassen sich ohne Seife reinwaschen. AuS Schlemmkreide und Wasser bereitet man sich einen dicken Brei und wäscht mit diesem genau wie mit Seife die betreffenden Stoffe ordentlich durch. Das Wasser muß warm, nicht heiß sein. Nach dem Waschen bleibt das Zeug noch einige Zeit lang im Wasser liegen. Die Kreide nimmt allen Schmutz und namentlich alle fetten Bestandtheile an und liegt nachher alö graue Masse am Boden des Waschgefäßes. Daß ein längeres Nachspülen nöthig ist. um alle Kreidetheile auö dem Wollstoff zu entfernen, ist selbst, verständlich; wo sliekendeö Wasser zur Verfügung steht, thut man deshalb gut, die mit Kreide gewaschenen Stoffe noch längere Zeit im Wasser liegen zu lassen, bevor man s zu?, Trocknen ausdrückt und aufhängt.
llivilisakion unter den Zlouv von SüS'Takota.
The Eminent Kidney and Bladder Specialist.
Mit stetigen, wenngleich mit langsamen Schritten breitet sich die Cioilisation unter den Sioux von Süd-Da-kota aus. die einst zu den wildesten Rothhäutcn des Westens gehörten. Unter den vielen Massacres, welche ihncn zur Last zu legen sind, ist das furchtbarste die Riedermetzelung des Generals George A. Cusier, der im Jahre 1876 am Littlc Big Horn in Montana mit 200 Mann unter den Skalpmessern der blutdürstigen Wilden sein Leben lassen mußte. Noch im Jahre 1850 lieferten sie Onkel Sam's Truppen cm Wounded Knee Creek ein Gefecht, in dem 35 Offiziere sowie Mannschaften und über 200 Indianer czetödtet wurden. Bis dahin bildeten die Siour das schlimmste Hinderniß für die Ausbreitung der Civilisation westlich vom Mississippi .indem sie alle Weisen ohne Erbarmen mordeten und selbst den Bundcstruppen, die die Arbeiter am Bau der Union - PacificEisenbahn schützen sollten, zu Leibe gingen. Heute sind die Zustände unter den Sioux durchaus andere, trotzdem ein gelegentlicher Besucher ibrer Reservationen in ihnen immer nocb die blutdürstigen Unholde frühercr Jahre erblicken mag. Die Siour in Süd-Dakota sind heute über 20,000 Köpfe stark und ihre Anzahl ist in stetiaer Zunahme begriffen. Die Tepees verschwinden allmälig von der Prairie, um Adobe- und Farmhäusern Platz zu machen; die Kriegstänze gehören im Großen und Ganzen zu den Dingen der Vergangenheit und werden nur noch bei besonderen Festen aufgeführt. An Stelle der . Kriegsgesänge sind örninen getreten. lrlche die Indianerlinder in der Schule lernen. Von den arof-.en Jagdexpediticnen früherer Jahre ist keine Rede mehr. Die Indianer bemalen zwar noch ihre Gesichter. aber diese Malereien deuten keinen
bevorstehenden Kriegszug an. sondern dienen nur zum Schmuck, und sie entschuldigen diese Sitte damit, daß auch die weißen Squaws" iüre Gesichter schminken. Das Lendentuch, die phantastische Kopfbedeckung und der Fedcrschmuck haben in den meisten Fällen
der Kleidung der Weißen Platz gemacht. Die Pine Ridge Reservation, zählt 6516 Indianer von dem Stamme, welcher an dem Custer - Massacre und dem Gefecht am Wounded Knee Creek betheiligt war. Dieser Stamm be-' faßt sich jetzt erfolgreich mit der Viehauch. Die Schulen der Reservation werden von vielen Kind-in besucht und auch zeigt sich der Stamm für die Civilisation empfänglich; am schwierigsten sind die Vorliebe für das TanZlen und die Sorglosigkeit, mit der diese Indianer ihr Eigenthum verschleudern, zu beseitigen. Zur Rosebud - Agentur gehören 5000 Indianer, welche ebenfalls Viehzucht betreiben. Während der letzten drei Jahre haben viele Angehörige dieses Stammes hübsch? moderne Häuser gebaut, und sie senden auch ihre Kinder fleißig zur Schule. Die Indianer der Cheyenne River Agentur, nahezu 3000 Köpfe stark.
zeiqen eine geringe Abnahme geg:n früher. Die alten Sitten sind bei diesem Stamme fast vollständig vergessen; nur wenige Indianer treiben noch das Beschwören und huldigen dem Hlauben an den Donnergott, böse Geister u. s. w. Die Stammesgepflogenbeit, die Mädchen als Frauen zu verkaufen, wird nicht mehr geübt, dagegen müssen bei der Verhei'rathung eines Mädchens jetzt außer den Eltern die Brüder. Schwestern. Vettern. Basen, Onkel und Tanten ihreZustimmung geben. Die alte Ueberlieferung, daß die Erd der Große Vater" glauben nur noch sehr wenige alte Indianer und diese lassen beim Essen noch Brocken von Nahrungsmitteln auf die Erde fallen als Opfergaben für Toonkanphela", einen ihrer mächtigsten Götter. Die Nankton - Indianer, ca. 2000 Köpfe stark, ziehen den Ackerbau der Viehzucht vor. Das Tanzen und Verschleudein ihres Hab und Gutes sind auch bei diesem Stamme die am schwersten au beseitigenden Untugenden. Die 2000 Indianer der Sisseton - Reservation bestellen ihr Land theilweise selbst und theilweise verpachten sie dasselbe an Weiße. Dem Vorwärtskammen dieser Rothhäute steht ihr unamublicker Leichtsinn entgegen. Wenn ein Indianer in den Besitz von Vieh und Getreide gelangt ist. erhält er sosort von seinen Freunden Besuch, und diese bleiben so lanae. bis Alles aufge.ehrt ist. denn die Jndianer-Etiquette verbietet .daß Jemand einem Freunde et.vas cbschlagen darf. Auf den Crow Creek und Lower Brul6 - Reservationen hat der Schulbesuch ebenfalls zugenommen und die Viehzucht wird mit Erfolg betrieben. Im Großen und Ganzen eianen sick die Indianer überhaupt besser für diesals für den Ackerbau.
Gepökelte Ente. Man schneidet die gut gereinigte Ente in drei bis vier Stücke und reibt dieselben mit Salz und ein wenig Salpeter tüchtig ein. In einen glasierten Topf legt man die Stücke fest aufeinander, befchwert sie mit einem Deckel und läßt den Topf an einem kühlen Ort fünf Tage stehen. Nach dieser Zeit kocht man die Ente mit Wasser und Wurzlwerk weich und servirt sie zu Kodl oder Sauerkraut.
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the viscoverer et Swgup-Root at Work In Uls Laboratory. There is a disease prevailirg in thia country rnost dangerous because so deceptive. Many sudden deaths are caused by it heart disease, pneurnonia, heart failure er apoplexy are often the result of kidney ciissase. If kidney trouble is aüowed to advance the kidney-poisoned blood wil! attack the vital organs, or the kidneys thernseives break down and waste away cell by cell. Then the richness cf the blood the alburnen leaks out and the sufferer has Bright's Disease, the worst form of kidney trouble. Dr. Kilmer's Swamp-Root the new discovery is the truo specific for kidney. bladder and urinary troubles. 1t has cured theusands cf apparently hopeless cases, akter all other efforts have failed. At druggists in fity-cent and dollar sizes. A sample bottle sent fres by mail, also a book telling abeut SwampRoot and its wonderful eures. , Address Dr. Kilmer & Co., Binghamton, N. Y. and mentien tnis paper.
Die klugen Frauen von Charlotte lowl,.
Den Teufel durch Beelzebub auszutreiben, das war die schöne Absicht der Frauen und Wafferfanatiker in dem kleinen Charlottetown auf Prinz-Cdward-Jnsel. Canada. Freilich ist aber der Versuch bis heute, wie vorweg bemerkt sei, kläglich mißglückt. Ein Correspondent aus Montreal schreibt: Als ich im Iah 1836 die Stadt zum
ersten Male besuchte, war daselbst der Verkauf von Bier und alkoholhaltigen Getränke streng verboten; d. h. ziach dem Gesetze und auf dem Papier. dnn ungeachtet der schärfsten Aigilanz. die besonders von der für das Wasser schwärmenden Weiblichkeit geübt wurde, fand ich ohne große Mühe eine Anzahl von den Bürgern stark frequentirter gemüthlicher Stübchen, in denen es einen guten Tropfen zu trinken gab. und außerdem verkauften die zahlr'ichen Apotheken recht gern einenWhisky, Brandy u. s. w., wenn man sagte, man brauche ihn aus ..Gesundheitsrücksichten". Mit der Zeit merkten nun auch die Abstinenzler, daß das lasterhafte Trinken auf diese Art nicht auszurotten sei; die Frauen sahen ihre mannlichen Angehörigen nur zu oft den bekannten Zickzackweg nach Hause einschlagen und da sie glaubten, daß der Reiz der Heimlichkeit die böse Unsitte nur fördere, beschlossen sie kurzerhand, den entgegengesetzten Weg einzuschlagen und den schlimmen Rum-Teufel" sich selbst tödten zu lassen. Es wurde
!.ein Gesetz erlassen, demzufolge das Al-
kohol-Verbot aufgehoben und Jedem gestattet wurde, eine Kneipe auszumachen. wo und wie es ihm beliebte und man ging sogar so weit, von jeder Schanksteuer (und die war hier sonst gepfeffert!) abzusehen. Alles war frei und den Trinkern offen, nur war eine kleine Nebenbedingung dabei: erwischte nämlich die Polizei oder das VigilanzComite auf offener Straße einen us einer solchen Wirthschaft Kommenden. der sich des rechten Weges nicht mehr bewußt war, so sollte er taute pede eingesperrt und gleich dem Wirth, der
ihm den letzten Tropfen verkaust, sehr streng bestraft werden. Von diesem Paragraphen versprach man sich großen Erfolg, aber wie wenig kannte man die passionirten Trinker! Als ich unlängst wieder einmal in Charlottetown weilte, da blühte das Wirthsgeschüft herrlich und nur die Apotheker machten ob der verloren gegangenen Kundschaft saure Gesichter. Freilich, die Wassergesellschaft sah auch ziemlich verblüfft, daß sich kein Mensch an die strenge Strafklausel kehrte, sondern frisch und freudig alltäglich offen zur Kneiperei ging; erfordert doch das Salzwasser-Clima eine weit kräftigere und reichlichere flüssige Stärkung, als das Jnland-Clima. Nun sind die Al-kohal-Feindinnen rathlos und wissen nicht, wie sie den Männern das Trinken doch noch abgewöhnen könnten. Hoffentlich finden sie den goldenen Mittelweg; ihr letztesEfperiment ging, weil auf falscber Basis beruhend, gründlich in die Brüche.-
5.50
.00
Täglicher Marktbericht. Viehmarkt, Indianapolis Union Viehhöfe, . März. Rindvieb. Auserlesene bis prixw Stiere, 350 Pfd. ui. .
aufwärts 15.00 Gute bis mittlere Stiere 350 Pfd. und aufwärts 4.50
Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Psd 4.40 5.00 Gute bis mittlere 1150 bis
1300 Vfd. Stiere..
Mittlere öis gute Stiere L00 bis 1100 Pfd 3.85 Gute bis gewählte Rinder. 3.75 Mittlere bis gute Rinder. 3.35 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 Gute bis gewählte Kühe.. 3.60 Mittlere bis cute Kühe.. 3.00
Gewöhnliche alte Kühe.. Kälber Schwere Kälber Prima bis fancy Export Bullen Gute bis gewählte Schläch ter Bullen
4.10 4.00
4.40
Schultern, Engl. Curcd 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, Sc; 10 bis 12 Vfund 8c . Gepöckcltes Schweinefleisch, Knoten loses Fancy Pig $19.00; Klares Been.
118.00; Family 10.50; Sbort Clcai'
15.00: Rumrf 14.50. Gedörrtes Rindflei-'ch Schinken, reg. Sets, Ilse; Außenseiten loic; Innen, feiten 13ic; Knöchel 13c. Schmalz, in Ticrces, 1. Qua'.itö.. H:; 2. Qualität lc; 3. Qualität82c Würste, Geräucherte Bruiwurst ve; Frankfurter 7Zc; Wicnerwuest 7s e; Knackwurst 7c; Bologna in Därnoezc, in Tuch ec.
1.75 5.50 3.00
4.35 3.00 3.25 4.00 3.50 2.75 7.00 5.00
3.00 4 25
3.00
Gewöhnliche bis gutcBullcn 2.50 Gute Kühe mit Kalb $30 GcwöhnlicheKühe mit Kalb 15 Schweine. Gute bis gewählte, mitt lere und scnwcrc $5.50 Gemischte u. schw.Packing 5.45 Gute bis gewählte leichte 5.50 Gcwöhnliä)e leichte 5.45 Pigs 5.00 Rougbs 5.00 Schafe. Gute bis o.cwöhltc Lämmer 5.00 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.50 Gute bis gewählte Schafe 3.50 Ordinäre bis gute Schafe 2.50
Steckers 2.25 Böcke, per 100 Pfd 2.50
3.85 3.C0 4fi
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5 57
2
5.5
5.55 5.50 5.50 5.35
5.25 4.50 4.00 3.25 3.00 3.25
Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $2.50 per Duhcnd. Citronen, $3.00 für 300. Aepfcl, $1.50-$4 per Faß. Fcigln, 12zc-15c. Banar.cn, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Persische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Cranbcrries $2.75 per Vushel Crate Orangen, $2.50 $3.25 per Box. Erdbeeren 45c per Quart. Rtmbarb 30 40c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, $1.25 ver 109. Zwiebeln, Spanische $2.00 per Crate; rothe Globe $1.25 per Bufhel ; weiße Globe $3.50 per Faß. Kartoffeln, $1.45 per Faß; prima Burbanks und runde weiße 60c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Virginia $2.75. Cclery, 40-65c per Bunch. Weiße Rüben 90c per Faß. Neue Gemüse. Blumenkohl $1.50 per Dutzend Schallots per Dutzend Vunches 45c Tomatoes Crate von 6 Körbchen $4 Radieschen per Dp. Lunches 50c Salat 12c per Pfund; Kopfsalat $-4.3054.50 per Faß Spinat, 40c per Duhcnd Bunches. JZothc Rüben 40c per Dtz. Bunches Kehl $1.75 per Faß Oyster P!ant-25c für 2 Dtz. Bunches
Vor dem St. Gallener Kantonsgerichte hatten sich die Eheleute Jakob und Maria Rütschi von Niedernzwil wegen einer bestialischen Unthat zu verantworjen. Um der Sorge für ihr zweites, einige Wochen altes Knäblcin. ledig zu sein, entzogen sie dem Kinde absichtlich die Nahrung, so daß es verhungerte. Die Hauptschuldige war die Mutier, welche von dem Gerichi denn auch wegen Mordes mit Zuchthaus auf Lebenszeit bestraft wurde, während das Urtheil über den Vater Rütschi auf fünfzehn Jahre Zuchthaus wegen Beihilfe zum Morde lautete. Der Staatsanvalt hatte gegen die unmenschliche Mutter die To desstrafe beantragt und das Gericht hätte auch, wie in den Urtheilsgrün den angeführt, diese Strafe erkannt, wenn die Angeklagte ihr Geständniß nicht widerrufen und den Beweis aus den Weg der Indizien aewielen bätte.
Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 6j-7c; hiesige Stiere 7-7Zc; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 6$c-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 6fo Skier Vorderviertel 7c; Stier Hinterviertel 9jc; Rind Hinterviertel 8jc; Rind Vor. derviertel 6c; Kuh Vordcrviertel 5ic; Kuh Hinterviertel 7Ze. Frisches Kalbfleisch Kälbcr9c; Hin tcrviertcl 13c; Vordcrviertel 8c. Frisches Schaffleisch Lämmer per Psd. 9c; Schafe 7c; Schenkel 10c; Racks, kurz, 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 8Zc9c ; Cottage Schinken 7c ; gehau. tete Schultern 74c, frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender loins 18c ; Spare Ribs 7c ; Tail Boncs 5$c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Sckinkcn Erste Qualität: 20-18 Pfund llc; 15 Pfund lIZc; 12-10 Pfund ll$c; Zweite Qualität 20-18 Pfund 10c; 15 Pfund 10lc; 12 Pfunk llic; 10 Pfund llic tzal fornischt Scbinken 6 bis 8 Pfund 8ic; 10 bis 12 Pfund 8c; 12 bis 14 Pfund . Frühstück Speck Klarer English Cured 14c; gewählter Sugar Cured 13c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 11c; 5 Pfund im Durchsckrnitt, schmal, 11c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c. Speck, Engl. Gewählter. 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 12ic; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt, 12'. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 9Zc; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 9jc; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 9Zc; Klare Bcllies,25bis30Pfd..8zc; 18 bis 22 Pfd.,9jc;14biS 16 Pfd., 10c; Klare Riuken. 20 bis 25 Pfd.. 9c; Rücken 12 bis l6Psd.,9Zc; Klare Rücken S bis 9 Pfd.. vZc
Fische, Austern und Wildpret. Handler.Prelse: Clams Little Recks 75c per 10. Hummern 25c per Pfund. Shrimps $1.25 per Gallone. Austern BesteBaltimore oderStandards. $1.00 per Gallone; beste Balti. timore Selects, $1.10 per Gallone; Re York Counts, $1.00 per Hundert; Rev Aork Culls. 70c per Hundert; Blue Points in Schalen, 75c per 5oundert. Austern in Kannen New j)cxt Counts 35c; I. S. F. & Co. SelcctS 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. K. 18c;JX. 15c. See-Fifche. Knochenlose Häringe 8c;. Häringe 6c; Perch 5c; Weißnsch 9c; See Forellen 9c; Red Snapver 84c; Kcnnebcc Hechte 15c; Blausisöe 10c Halibut I5c; Stocksiscb 8c; Haddock 8c; Catsisch 10c; No.l Pickcre! 10c; No.2 Pickcrel oder Blue Pike 6c; Black Baß 15c.
Getreide. Weizen-Ro. 2 rother 76c auf den Geleisen, 70c von der Mühle ; No. 3rother 72-74c; Februar 70c auf den Geleisen; Wagcnwcizcn 70c. Korn-Ro. 1 weiß 40zc; Ro. 2 weiß 40fc; Ro. S weiß 4oc; Ro. 4 weiß 30Z-38Zc; Ro. 2 weiß gemischt 39ic; No. 3 weiß gemischt 39c; No. 4 weiß gemischt 35i-37ic; No. 2 gelb 39c; 5?o. 3 gelb 394c; No. 4 gelb 35-37c; No. 2 gemischt 39ic; No. 3 gemischt 39c; No.4 gemischt 35Z-37ic; an. Kolben 37c. Hafer-No. 2 weißer 284c; No. S weißer 27jc; No. 2 gcmiscbter 2Gc; No. 3 gemischter 25zc Heu-altes No. 1 Timothy 12.5013.00 No. 2 Timothy 11.00-13.00.
Kaffee. Folgendes sind die Jndianapoli Preise : Gewöhn!, bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27e; Golden Rio 23-26; Java 28-31e. In Packeten: Ariosa $11.75, Lion 11.25, Jersey 11.75, Caracas 11.25, Dillworth's 11.75 Tutäz Java Blend 16.50, Mai! Pouch 11.25, Gates Blended Java
11.25.
Groceries. Zucker Tominocs 6.42c; Stückzucker 6.42c; pulvcrsirter 6.02c; XXX pul verisirtcr 6.07c; 'Standard granulirter 5.92c; feiner granulirter 5.92c; CubcS 6.17c; Confectioncrs'A 5.72c; Ridgewood A 5.52c; Phöniz A 5.42c; Empire A 5.42c; Ideal Extra Golden C 5.37c; Windsor Eztra C 5.72c; Ridgesocd extra C 5.17c; gelber C 5.27 ; 16 gel ber 5.07. Eingemachte Früchte BlackberrieS, 3 Psund, 51.10; Peaches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Ananas, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See onds, 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, U; Baharaa Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 65c 80c; Tomatoes, 3 Psu id, 90c-$1.00;3udcr-korn 80c $1.40; Apfelbutter, per Dutzend, 3 Pfund, 95c.
Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, ftische, 10c Eier, 12c per Dutzend. Hühner 7c; Turkeys : jungeHähne 1( Pfund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 5e ; alte Hähne 4c; Culls und Krumbrüstige 4$c ; Enten 6c; Gänse 5.40-6.00. Käse. Engros Verkaufspreise, Jmportirter Schweizerkäfe 27c per Pfund; einhei mifcher Schweiierkäse 17c; Wisconsin Cream Käse 10c -12c; New York Ched darS 13c; einheimischer Limbraer 13c; Brick 14c. Kohlen. ?n 4 9M$ Anthracite $7.00 3.66 Rauchlose 4.60 2.40 Jackson 4 00 2.15
Pittsburg 4 00
4.00 4.00 4.00 3.50 3.60
Raymond City
Winifrede
Kanawha
Luhrig Brau! Block
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