Indiana Tribüne, Volume 24, Number 167, Indianapolis, Marion County, 5 March 1901 — Page 2
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Jndiana Tribüne. 5. März 1901.
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Adolph Frey, (014 rda RlgfcO Hotary Public, Translator Gorrespondcnt otc No. 970 West Walnut üt UtU öv. Cuc
' Die Elektrotechnischen Mittheilungen" enthalten solgenden belehrend: Aufsatz über die Feuersicherheit eleltrischer Beleuchtungsanlagen: Es ist oielfach die Meinung verbreitet, daft da5 elektrische Licht, bezichungsneise die Anlagen zur Erzeugung und Fortle!tung des elektrischen Stromes aisolut feuersicher seien, insbesondere daß die elektrische Glühlampe ohncwciters eine hohe Sicherheit gegen Feuersgesahr biete. Dies ist jedoch nur bedingungsweise der Fall. Sowohl die elcktrifchen Leitungen als auch die Glühlampen sind nur dann feuersicher, wenn sie richtig angelegt und fortlausend überwacht werden. Wir wollen nachstehend die Bedingungen betrachten, unter d:nen die Feuersicherheit erzeugt wird. Wie man weiß, strahlt die elekrtische Glühlampe (wir verstehen hierunt;: nur die Lakuum-Lampe. denn die neue Nernst-Lampe bietet nicht diese Sicherheit) verhältnißmäßig wenig Wärme aus.' Dies ist jedoch nur so lange der Fall, als die Glühlampe in freier Luft brennt; sobald sie in eine Glasglocke eingehüllt ist, kann sich die Glasbirne nicht mehr so gut abkühlen und erwärmt sich infolgedessen mehr. Hüllt man die Glühlampe in dunkle Gewebe, z. B. schwarzes Tuch oder rothes Seidenpapier ein. so steigert sich die Wärme in kurzer Zeit derartig, daß die Lampe zerbricht und die Umgebung eventuell entzündtt. Es ist daher auch unzulässig, z. B. in Pulver- oder Spiritusfabriken die Glühlampen ohne bzsondere Schutzvorrichtung in den gefährlichen Räumen zu brennen. Die elektrischen Bogenlampen kommen bezllglich der Feuersicherheit überhaupt nicht in Frage, denn explosive Gase entzünden sich ohneweiters an dem zwischen Kohlenspitzen übergehenden Lichtbogen. Man ist daher auch genöthigt, bei diesen Lampen Laternen oder große Glaskugeln anzuwenden, die so eingerichtet sein müssen, daß abfallende glühende Kohlenstückchen oder Aschentheile nicht auf die Erde fallen, und daselbst etwa befindliche brennbare Stoffe anzünden können. Die Gefahren, welche elektrische Beleuchtungsanlagen in sich bergen und die schließlich auch bei, Kraftübertragungsanlagen oder überhaupt bei allen Starkstromanlagen vorhanden sind, liegen hauptsächlich in der eventl. Erwärmung der Leitungen. Da die Elektrizität eine Form der Energie ist, die mit dem Licht und der Wärme verwandt, so ist es nicht ausgeschlossen, daß' elektrische Starkstromleitungen unter gewissen Umständen glühend werden, sich also erwärmen und infolgedessen ihre Umgebung entzünden. Dieselben Vorfälle spielen sich insbesondere bei sogenannten Kurzschlüssen, die aus Versehen von Personen oder durch zufällige Veränderungen in der Anlage entstehen können, in so kurzer Zeit ab, daß wenige Sekunden genügen, Brände zu erzeugen. Der elektrische Strom bringt Starlstromleitungen, Drähte oder armdicke Kupferädern im Augenblick zu heftigem Glühen und Schmelzen, so daß jegliche Hilfe zu spät kommt. Diese gefährlichen Erwärmungen lasfen sich andererseits aber durch fehr einfache Vorkehrungen, gewissenhaftes Anlegen und durch ständige Ueberwachung mit großer Sicherheit verhindern und zwar besonders durch die sogenannten Bleisicherungen (auch Schmelzsicherungen oder SicherheitSchaltungen genannt); infolgedessen haben alle elektrotechnischen Vereintgungen von Bedeutung, gewisse Sicherheitsvorschristen aufgestellt, die den Zweck haben, dafür zu sorgen, daß bei der Anlage elektrischer Einrichtungen sowohl das Material für die Leitungen als auch die Schaltapparate in geeignete? Beschaffenheit zur Verwendung kommen und Leitungen wieLampen derartig angelegt werden, daß der gedachte Zweck in möglichst vollkommener Weise erreicht wird. Aus dem Gesagten geht jedoch auch noch zu gleicher Zeit herkor, daß derartige Anlagen b ner fachgemäßen Ueberwachung bedürfen. Bei Neuanlagen pflegt die erstmalige Prüfung einer Anlage von Seiten d.s betreffenden Elektrizitätswerkes zu erfolgen, während die späteren Untersuchungen gewöhnlich in der soeben geschilderten Weise zu bewirken sind. Bezüglich der Construktion det bereits erwähnten Schmelzsicherungen hat man in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte gemacht und auch hierüber ge wisse technische Vereinbarungen getroffen. so daß es unerfahrenen Personen nicht möglich ist, durch falsche Handhabung der Sicherung, wie z. V. d:s Einsetzen eines zu starken Schmelzstreifens, Feuersgefahr herbeizusüh-ren.
Hühner im Mm tcl. Man
überkocht junge Hühner mit etwas Wurzelwnk, läßt sie erkalten und theilt sie in Hälften. Dann macht man einen Ausbackteig von der Dicke eines Eierkuchenteiges, giebt aber anstatt Zucker geriebenen' Parmesanläse daran. Die Hühner werdui mit Citronensaft, Salz und Muskat eingerieben in ken Teig gehüllt und in löchert Butter, schön goldbraun ouögebacken. Man giebt sie mit Sardellenbutter bestrichen und einer pi kanten Sauce zu Tisch.
Engadiner BahN'ProjetteSeitdem die Albula-Bahn ihrer Verwirklichung nähergerückt ist. tauchen auch wieder die Pläne auf, die einen neuen Schienenweg über die Alpen nach den oberitalicnischen Seen bezwecken und der Ostschweiz wenigstens tU nen Theil von dem unersetzlichen Verlust zu erstatten trachten, der sie vor drei Jahrzehnten durch die endgiltige Wahl der Gotthard-Route betroffen. Im Turiner Monitore delle Strade Ferrate" bespricht Guido Paravicin: die Aussichten einer Bahnverbindung über den Bernina und kommt zu dem Ergebniß, daß eine derartige Route wohl ein nicht zu großes Anlagekapital verzinsen und sür das Beltlin sowohl wie für das gesammte Engadin von der größten Bedeutung sein würde. Jnder That bildete seither der Oberlauf des Jnn auf der 135 Kilometer langen Strecke bis Landeck an Abgeschlossenheit ein Unicum; im Herzen Europas gelegen, umfaßt von dem engmaschigen Eisenbahnnetz er Schweiz und der Lombardei, nach allen Seiten durch vortreffliche Straßen mit der Außenwelt verbunden, ist bis heute das herrliche Alpenland für Tausende, die sich hinwünschen, unerreichbar geblieben, weil der Weg dahin 'zu beschwerlich, die Reise mit der .Post zu seh? von der Gunst des Wetters und nicht zuletzt der Größe des Geldbeutels abhängig ist. Das soll nun Alles mit einem Schlag anders werden. Seit zwei Jahren rühren sich fleißige Hände im Thal des Albula. Neben den elenden Hütten von Preda ist eine kleine italienische Colonie emporgewachsen, schon gähnt dem Wanderer unterhalb Weißenstein der Schlund des letzten. 7 Kilometer lanaen Tunnels entqeaen. und nicht lange
wird es mehr dauern, bis auch in j
Ponte und Samaden das sollen uno Schnauben des großen 5!ulturspenders tönt. Dann werden die Idealisten unter den Reisenden allein sich grollend auf die Höhen zurückziehen müssen, hinauf zu den leuchtenden Matten und Riesentrümmern, wo heute das lustige Klingeln der Postgespanne sich mit dem einförmigen Rauschen des Wassers und dem Sausen des Windes zu erhebenden Melodien vereint und wo die Engadiner Seen ein kleines Paradies wiederspiegeln. Die Bernina - Bahn soll auch dieses Idyll zerstören. Das Projekt, mit dessen Ausführung sich eine aus englischen, italienischen und Schweizer Capitalisten bestehende Gruppe beschäftigt. sieht nämlich eine Überschreitung der Paßhöhe vor. Natürlich kann bei einem derart hochgelegenen ScheitelPunkt (beiläufig 2300 Meter) keine Verbindung von internationaler Bedeutung in Frage kommen. Darum handelt es sich auch gar nicht bei dem Plan, vielmehr ist nur eine Erleichterung des Touristenverkehrs und der lokalen Beziehungen beabsichtigt. Heute ergießt sich der große Strom von Reisenden von Chur aus, d. h. von ganz Westdeutschland, den Niederlanden. Frankreich. England u. s. w. nach St. Moritz und Pontresina zum weitaus größten Theil über den Albula; die etwas längere Route über den Julier mit ihrem unvergleichlichen Ausblick auf die Thalstufe von Silvaplana wird ohne recht ersichtlichen Grund weniger benutzt. Nach Süden bietet die Maloja-Straße im Anschluß an die Eisenbahn nach Chiavenna eine verhältnismäßig bequeme Verbindung nach dem Comer See, aber das rme Bergell wäre zu schnell von der Lokornotive durcheilt, als daß die Unternehmer auf eine Verzinsung ihres Kapitals rechnen könnten, und um eine solche handelt es sich bei diesen Eisenbahnplänen natürlich' in erster Linie. Bei der Bernina-Route liegen die Dinge wesentlich anders. Längs dem gcwaltigen Gebirgsstock geführt, senkt sich diese Bahn in ein gewerbereiches, dicht bevölkertes Thal. Manningfach und eng sind die Beziehungen, die die Bewohner des Engadins. zum großen Theil Italiener, an die Unternehmungen des oberen Adda-Thals knüpfen, bis nach Valdidentro hinauf, am Fuß der Stilfoer Joch-Straße. lassen sich die' Spuren Kieses Verkehrs verfolgen. Für die italienischen Interessen, für die Expansions Bestrebungen der lombardischen Industrie gewinnt die Vernina-Linie umsomehr an Bedeutung. als durch die Eröffnung der Albula-Bahn der Norden in der wirthschaftlichen Eroberung des Engadins ohnehin einen großen Vorsprung erhält. Für den Fremdenverkehr wird aber bei dieser Gelegenheit eine der schönsten Routen in den gesummten Alpen geschaffen. Die Pläne nehmen darauf die weitestgehende Rücksicht, indem die Trace vollständig osfen geführt wird. An den Abhängen der gewaltigen Bergriesen des Massivs des Piz Verona. Polü, Morteratsch und Rosegg klettert der Schienenstrang zum Hofpiz empor, bespült von den Fluthen des Sees von Pofchinvo, ohne größere Kunstbauten und nur auf 327 Meter in Tunnels verfchwindend. In Tirano erfolgt der Anschluß an die Adriatische Bahn, und eine vierfiündi ge Fahrt bringt den Reisenden, vorbei am Comer See, mitten in das Herz der Lombardei nach Mailand. Gleich den Rhätischen Bahnen, die von Chur
uoer yuns uno den Aldula das JnnThal erstreben, ist auch für den Bernina Schmalspur (1 Meter) vorgesehen,
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ein System, das den Vorzug der Villigkeit und der leichteren Tracirunz Hat. ohne mit feinen Mängeln den Touristenverkehr zu behindern, wie das Beispiel der Vrünig-Vahn zeigt. Was aber die Bernina - Bahn vo? diesen Systemen auszeichnen wird, is: die Verwendung der Elektrizität als Betriebskrast. Nach den umsangreichen Versuchen der italienischen Hauptbahnen steht die Einführung direkter elektrischer Vollbahnzüge von Mailand ins Veltlin für die nächste Zeit bevor. Die Technik feiert hier einen großartigen Triumph; gewaltige Wasserkräfte, die seit Jahrtausenden mit ungebändigter Kraft und allen Versuchen der Menschen trotzend zur Ebene hinabgestürzt, schlägt sie nun in Fesseln und macht sie der allgemeinen Wohlfahrt nutzbar. Die elektrische Reise von dem Mittelpunkt Norditaliens, von der moralischen Kapitale" des ganzen Landes in die zauberischen Gefilde der Engadiner Seen gehört bald nicht mehr in das Reich den Phantasien. Wenn erst die schon längst concessionirte Verbindung Maloja - SchulsMartinsbruck, mit der technisch leicht zu bewältigenden Fortsetzung nach der Arlberg-Bahn zur That wird, steht einer Durchquerung der Alpenkette in einem ihrer großartigsten Theile mit Hilfe der Elektrizität kein Hinderniß mehr entgegen.
ImAltervon89Jahrenist auf seinem nicht weit von Grand forks, N. D., belegenen Landsitz- der Maler O. R. Jacobi gestorben. Er war 1812 in- Königsberg. Ostpreußen, geboren, bildete sich in Berlin und Düsseldorf für seinen Beruf aus und wurde 1840 als Gallerie - Direktor nach Wiesbaden berufen. In dieser Stellung unterrichtete er auch die Stiefschwestern des Herzogs von Nassau. Im Jahre 1L60 erhielt Jacobi einen Ruf nach Canada und bald darauf wurde er a!5 Mitglied in die Royal Art Association of Canada" aufgenommen. 'Seine hochbetagte Gattin überlebt ihn und außer ihr hinterläßt er noch zwei Töchter, sowie einen Sohn. E. R. Jacobi, in East Grand Forkö. Eine wilde Jagd gab es neulich an der Küste von Rhode Island, und zwar waren die Gejagten z;ehn von den Schiffsjungen, welche auf Coasters Harbor Island zum Dienst herangebildet werden. Die Jungen machten einen Versuch, über ds Eis nach dem Festlande zu entkommen, da ihnen die Einförmigkeit des Lebens und die strenge Zucht nicht lxhagte. Eine Cchildwache feuerte einen Schuß auf die zehn Durchbrenner ab und alarmirte dadurch die aus Scesoldaten bestehende Wache. Dieselben nahmen die Verfolgung auf. Die Jungen waren inzwischen von einem Farmer angehalten und sechs Durchbrenner eingefangen worden. Die anderen vier wurden erst nach einer Jagd, die auf sechs Meilen sich ausdehnte, von den 'Seesoldaten erwischt. Der sieben Jahre alte Charles Fetsco aus 5)astings, Pa., ist in furchtbarer Weise um's Leben gekommen. Der Knabe war in der Nähe der Wohnung seiner Eltern über ein hoch mit Schnee bedecktes Feld gewandert und dabei in ein sieben Fuß tiefes Loch gefallen, das von einem Minen - Einsturz herrührte, dessen Oeffnung aber vom Schnee zugeweht war. Ungehört erhallten seine Hilferufe, und deshalb versuchte der Knabe das Aeußerste. um sich aus seinem Gesängniß zu befreien. Er zog seine Kleider aus und stellte sich daraus, aber trotz dieser Unterlage vermochte der kleine Bursche nicht an den Rand der Oeffnug zu gelangen. Er suchte schließlich Trost im Gebet. Als er vier Tage später von seinem Vater als Leiche in dem . Loche gefunden wurde, kniete der Kleine auf seinen Kleidern, und hatte die Hände gefaltet. Hunger und Kälte hatte dem Leben deö kleinen Dulders ein Ende gemacht.
Taglicher Marttlicricht.
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Schultern, Engl. Curcd 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, 8c; 10 bis 12 Nfund 8c Gepöckeltes Schweinefleisch, Knochenloses Fancy Pig $19.00; Klares Bean 18.00; Family 16.50; Stert Eiter 15.00: Rumvi 14.50. Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. Sets, Ilse; Außenseiten Mc; Innenfeiten 13ic; Knöchel 13c. Schmalz, in Tierccs, 1. Qual::2t
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Böcke, per 100 Pfd 2.50 3.25
Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $2.50 per Duhend. Citronen, $3.00 für 300. Aepsel, $1.50-$4 per Faß. Feigen, 12e-15c. Bananen, 1.50-1.75 per Bunch. Datteln, Persische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Cranberries $2.90 per Vushel Cratc Orangen, $2.75 $3.25 per Boz. Erdbeeren 40c per Ouart. Rhubarb 20c per Dutzend. Alte Gemüse. Kraut, $1.25 per 100. Zwiebeln, Spanische $2.00 per Träte; rothe Globe $1.25 per Bustzel ; weiße Globe $3.00 per Faß. Kartoffeln, $1.45 per Faß; prima Burbanks und runde weiße 50c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Virginia $2.75. Eclery, 25-50c per Bunch. Weiße Rüben 90c per Faß. Neue Gemüse. Blumenkohl $1.50 per Dutzend Schallots per Dutzend Bunches 50c Tomatoes Crate von 6 Körbchen $4 Radieschen per Dkd. Bunües 50c Salat 12c per Pfund; Kopfsalat $4.30 $4.50 per Faß Spinat, 40c per Dutzend Bunches. Rothe Rüben 40c per Dtz. Bunchcö Kehl $1.75 per Faß Oystcr P!an!-25c sür 2 Dtz. Bunches Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 6-7c; hiesige Stiere 7H-7Zc; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 6c-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 64c; Stier Vordcrvicrtcl 7c; Stier Hinterviertel 9ic; Rind Hinterviertel 84c; Rind Vor derviertel 6$c; Kuh Vordcrviertcl öc; Kuh hintervicrtcl 74c. Frisches Kalbfleisch Külbergi.c; Hintcrviertel 13c; Vordcrviertcl 8c. Frisches Schaffleisch Lamme? per Pfd. 9c; Schasc 74c; Schenkel 10c; Nacks, kurz. 16c. Frisches Schweinefleisch. 2oinS 8c9c ; Collage Schinken 7ji ; gkhäu tete Schultern 7e, frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender, loins 18c ; Spare Ribs 7c ; Tail Boncs 54c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Ouali tät: 20-18 Pfund llc; 15 Pfund 114c; 12-10 Pfund Ilse; Zweite Qualität 20-18 Pfund 10Zc; 15 Pfund 10c; 12 Pfund llic; 10 Pfund llc. Californische Schinken 6 bis 8 Pfund Sir, 10 bis 12 Pfund 8c; 12 bis 14 Pfund. Frühstück Speck Klarer Englifh Cured 14c; gewählter Sugar Cured 134c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis S Pfmd ht Durchschnitt 12c; 1 ) bis 12 Pfund .m Durchschnitt 11c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c. Speck, Engl. Gewählter, 8 biö 10 Pfund im Durchschnitt, 12ic; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt, 12. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 9c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 94c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 9Zc; Klare Bellies,25bis30Pfd..8Ze; 18 bis 22 Pfd., 94c; 14 bis 16 Psd., 10c; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., Oc; Rücken 12 biS16Pfd.,9gc; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd.,9Zc.
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Fische, Austern und Wildpret. HSndler.Preise: Clams Little Recks 75c per lfo. Hummern 25c per Pfund. Shrimps $1.25 per Gallone. Austern BesteBaltimoreoderStand. ards, $1.00 per Gallone; beste Baltt. timore Selects, $1.10 per Gallone; New York Eounts, $1.00 per Hundert; Rev York Culls. 70c per Hundert; Blue Points in Schalen, 75c per Hundert. Austern in Kannen New York Counts 35c; I. S. F. & Co. SelectS 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. K. 18c; R. 15c. See.Fische. Knochenlose Häringe 8c; Häringe 6c; Perch 5c; Wcibnsch 94c; See Forellen 94c; Red Snavver 84c: . .1 Y . - . '
ncimccec apcoic lbc; VIausNche 10: Halibut 15c; Stockfisch 8c; Haddock 8c; Catfisch 10c: Ro.l Vickcrel i0r:
Pickerel oder Blue Pike 6c; Black Ba& 15c.
Butter, Eier und Geflügel. Händler befahlen folgende Preise : Butter, frische, 10c Eier, 12c per Dutzend. Hühner 7c; Turkcys : jungcHähne IC Pfund und darüber 6c ; jugeHennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 54c; alte 5)ähne 44c; Lulls und Krumbrüstige 4Hc ; Enren 6c; Gänse 5.40-6.00.
Getreide. Weizen-Ro. 2 rother 76c auf den Geleisen, 76c von der Mühle ; No. 3rother 72-74c; Februar 76c aus den Geleisen; Wagenweizen 76c. Korn-No.'l weiß 40Zc; No. 2 weik
40ic; No. 3 weiß 40Zc; No. 4 weiß
ijb-68Zc; vio. 2 weiß gemischt 39c; No. 3 weiß gemischt 39ic; No. 4 weiß gemischt 35j-37ic; No. 2 gelb 394c; No. 3 gelb 394c; No. 4 aelb 35-37le:
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11.25. Groeeries.
Zucker Domino es 6.42c; Stückzucker 6.42c; pulversirter 6.02c; 2XX pul. verisirter 6.07c; Standard granulirter 5.92c; seiner granulirter 5.92c; CubeA 6.17c; Confectioners'A 5.72c; Ridge. wood A 5.52c; Phöniz A 5.42c; Empire A 5.42c; Ideal Extra Golden C 5.37c; Windsor Extra C 5.72c; Ridgewood extra C 5.17c; gelber C 5.27 ; 16 gelber 5.07. Eingemachte Früchte BlackberrieS, 3 Pfund. $1.10; Peaches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 N.65; Pie N.40-1.50; Ananas, Standard. 2 Pfund, $1.65-1.90; Seeonds, 3 Pfund, fl.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.25 Marrow 95c, eingeweichte 55c 80 . Tomatoes, 3 Pfund, 90c-$1.00;Zucker. korn 80c $1.40; Apfelbuttcr, per Dutzend, 3 Pfund, 95c.
Käse. Engros Berkaufspreise, Jmportirter Schwcizerkäse 27c per Pfund; einhei Mischer Schweizcrkäse 17c; Wisconfln Crcam Käse 10c-12c; New York Chcd. dars 12c; einheimischer Limbrrgcr 13c? Brick 14c. Kohlen. Xotnt HXmt Anthracits $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 3.40 Jackson 4 00 5.15 Ptttsburg 4 00 2.15 Raymond City 4 00 2.16 Winifrede 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.60 1.90 Brazil Block 3.50 1.90 Green County 3.90 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Stack ' 2.00 1.16 Bloßburg 6.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. $2.76 pn 25 Bushel. $1.50 per 124 Bushel. Zerkleinerter Co! 13.- perBu. $3.25 per 26 Bu. $1.75 ver 12i Ln.
