Indiana Tribüne, Volume 24, Number 166, Indianapolis, Marion County, 4 March 1901 — Page 4

JnVrana Tribüne, 4. SJIarj 1901

Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntag. Hrraukgkgkben von der tiubune Publishing 0. Indianapolis, Ind. Clfto: 18 Süd Alabama Straße. cri. ii7i.

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Montag, den 4. März 1901. Editorielles. Bei unserem Onkel 3arn sollte es nicht heißen : Versprechen und Halten ist zweierlei", , sondern vielmehr : Gin Mann, ein Wort". Er sollte 5:1 den Kubanern sagen: Vielleicht habe ich eine große Dummheit gemacht, als ich Euch Freiheit und Unabhängigkeit versprach, allein ich habe sie einmal ver sprachen und ich bin es gewöhnt, mein Wort zu halten. Und an Onkel Eams Wort soll man nicht drehn und deuteln". , Die Neisser Zeitung" hat kürz. lich einen deutschen Soldatenbries aus China veröffentlicht, in welchem der Ab sender ausdrücklich sagt: Was die Zeitungen dort schreiben, von den Miß Handlungen Unschuldigen gegenüber, ist ja alles Schwindel. Von deutscher Seite aus ist jedenfalls nichts Unrechtes geschehen." - Einer noch unbestätigten

Mittheilung zusolge hat der Vorwärts" sofort eine Extraausgabe drücken lassen, um auch diesem hunnenbries" möglichste Verbreitung zu sichern.

Fühlt sich aber der Kabelmann berpflich

let, uns diesen' Schnupfen' herüber,; telegraphiren, so sollte er der Vollständigkeit halber auch die Medizin hin ufüaen. welche der Leibarzt der

kaiserlichen Familie ihm verschrieben hat. , Es ist schwer zu sagen, welche Stellung die Kubaner zu den Förde rungen der Vereinigten Staaten ein nehmen werden. Mehrere der Führer, zu welchen die Bewohner der Insel bis her unbegrenztes Vertrauen hatten, sind offenbar von der Bundes-Regierung beruhigt" worden. Der Genera! Gomez, welchen die Machthaber in Washington am meisten fürchteten, soll aus der Bundeskasse seit Besetzung der Insel durch unsere Truppen an $30,000 für allerlei angebliche Dienste erhalten haden, welche er leistete. Der wackere Krieger zieht offenbar sein jetziges behag liches Dasein in Havana jenem vor, we! ches er als Rebellenfeldherr" führte. Und mehrere seiner Untergeneräle, welche ebensalls Sinecuren erhielten, theilen seine Ansichten. Es ist ja möglich, dafc die Unzufriedenen neue Führer sinken würden, falls sie beschlössen, die Waffen' gegen die Vcr. Staaten zu ergreifen. Wahr schcinlich ist es aber, daß sie die Uebermc:cht unseres Volkes fürchten und sich widerwillig dem füccn, was in Wash ington über die Zukunft ihrer Insel be schloffen wurde. Bald werden wir wissen, woran wir sind. Der kubanische VcrfaffungsKonvent muß entweder unseren Forderungcn zustimmen, oder uns den Krieg erklären.

Dramatischer Klub des Socialen Turn- '' : vcrcins.

Wir wollen wünschen, daß die Cubancr sich fügen und nicht 'abermals ihr unglückliches Vaterland mit der Brandfackel des Krieges verheeren wer den.' Kommt es aber anders, bricht ein Aufstand aus, so wagen wir zu hoffen, daß man die Schuld daran nicht wieder nach bewährtem Muster den amerikani schen Vaf?rlandsyenätbern" in die Schuhe schieben wird, welche die uner hörte Dreistigkeit hatten, die Admini stration und den Kongreß an das von dem letzteren abgelegte Gelübde zu er innern.

Eampson ist von niedriger Her.

Zunft. Es war Ihtti me an der Wiege gesungen wcrden, daß er sich noch eto mal i'J. einem richtigen uniformirten Salonlöwcn auswachsen werde. Wenn er sich heute deS höheren gesellschaftlichst Schliffes, dessen Mangel er den Geschützführer Morgan nicht vergeben kann, rühmen drf, so verdankt er das in allererster Linie den politischen Ein flössen, welche ihm eine Freistelle in An napolis sicherten. Jeder gute Ameri kaner wird den Gedanken, daß der Weg zum Ofsiziersrange in der Marine nur durch die Salons der feinen Gefellschaft führen soll, mit Entrüstung zurückwei sen. In Onkel Sams weitem Reiche darf es keinen Rang, keinen Posten ge ben, den ein tüchtiger und strebsamer junge? Mann nicht mit der Zeit errin gen kann. Mit seiner Großjährigkeitserklärung ist der deutsche Kronprinz in die Reihe derjenigen Personen getreten, welche der Berliner Kabelmann Bison derer Beachtung würdigt. Nun ist es ja am Ende für den amerikanischen Zeitungsleser ganz interessant, hierund da einmal mit deutschem Hofklatsch un terhalten zu werden und die vielen europäischen Prinzessinnen, welche der Kronprinz heirathen soll, nach Größe und Anciennität aufmarschiren zu sehen, allein daß der Kronprinz sich erkältet hat, das ist doch eigentlich kein welter schütterndcs Ereigniß und kaum werth, es übe? den Ocean zu kabeln. Wahr fcheinlich hat e? nach dem letzten Exe? zi?en die Strümpfe nicht gewechselt und hat jetzt einen ganz ordinären, plebeji schen Schnupfen, wie er sich bei ge wöhnlichen . Sterblichen in solchen Fällen auch einzustellen pflegt.

Lokal-Nachrichten. 7luö dcn Gcrichtshöfcn. Criminalgericht. Der 60jährige Schmutzsink James Burton wurde des Umgangs mit lüdcr Iichcn Frauenzimmern schuldig befunden und zur Zahlung, von $10 nebst Kosten vcrurthcilt. Der 9jährige Charles Mains wurde

des Großdicbstahls überführt und nach der Rcformschule gesandt, woselbst er bis zum 20. Lebensjahr bleiben muß. Die Großgeschworenen traten heute in Sitzung. MargaretheEitelsiegreich. Richter Allen's Geschworene fpra chcn heute Vormittag, nachdem sie sechs unddreißig Stunden in Sitzung gcwc sen waren (sie mußten gestern dcn gan zen Tag im Gcrichtshause zubringen) Margarethe Eitel die stattliche Summe den $6,340.31 zu. Dieselbe hatte dcn Administrator des Nachlasses von Helene Täte auf Zahlung von $8725. verklagt. Sie verlangte das Geld für die aufopfernde Pflege, welche sie der

Verstorbenen wahrend deren langen.

Krankbeit bis an ihr Lebens Ende hatte angedeihen lassen. Geschieden. Math Nay erhielt heute die Scheidung von ihrem Gatten Daniel, welcher

sich nicht um sie be!ümme?t hatte, be willigt. Jn's Gefängniß gesandt. Payton Walte?s wurde heute, weil er einem Befehl des Richters McMaster nicht nachgekommen war, in's Gefäng niß gesandt. Seine Frau hatte vor einiger Zeit die Scheidung von ihm er langt und es war ihm befohlen worden, die Gebühren für de?en Anwalt im Be trage von $25 cn den Gerichtsclerk zu zahlen. Er hatte bis jetzt jedoch nichts von sich hören lassen , WM Wie ist dies !

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Der Schwank Der ungläubige Thomas" erringt einen starken Hciterkeitscrfolg. Wohl seit langer Zeit ist in! dem großen Saale des Deutschen Hauses nicht so herzlich gelacht wordcn wie gestern Abend. 'Der von dem Drama tischen Klub' deö Socialen Turnvereins zur Aufführung- s gebrachte prächtige

Schwank Dcr.ungläubige Thomas ist ab'cr auch so recht veranlagt, um das Publikum von dem ersten bis zum letzten Auftritt in die . heiterste Stimmung zu

versetzen. ; .4 , , , - ,y Die Handlung spielt sich in der Woh

nung des Rentiers Jgnaz Döll ab. Dessen Frau, Tochter Mündel, und

Schwägerin sind, eifrige Anhänzcr.innen

des Spiritualismus und halten so oft

als möglich spiritualistische Sitzungen

ab, bei welchen sein Neffe Eustav der leitende Geist ist. Döll selbst ' aber

nimmt nicht an diesen Sitzungen

theil, da er den Spiritualismus für

Schwindel hält.' Aus diesem Grunde

nennen seine Angehörigen ihn den un

gläubigen Tho.mas. Gleich am Anfang

des ersten Aktes findet aus der Bühne eine solchcSitzung statt, welche jedoch von Döll in drastischer Weise gestört wird. Derselbe faßt hierauf dcn Entschluß, seine Familie mit ihren eigenen Waffen

zu schlagen. Er läßt sich hypnotisiren und giebt sich hierauf den Anschein, , als ob er sein Gedächtniß vollständig verloren hat, Die Scenen, welche sich bis zu dem Augenblicke abspielen, in welchem

er es sür rathsam hält, sein Erinner

ungsvcrmögcn wieder zurückzuerhalten.

sind so urkomischer Art, daß das Publi

kum gestern Abend nicht aus dem Lachen

herauskam.

Denselben starken Heitcrkeitscrsolg, welchen der Schwank auf allen Bühnen, aus welchen er zur Aufführung gelangte.

errungen Hot, trug er auch gestern Abend davon. Um einen solchen herbei zuführen, ist vor allen Dingen ein flot

tcs Zusammenspielen nothwendig und dieses war bei der gestrigen Vorstellung mit Ausnahme einiger 'Verschleppungen im zweiten und dritten Akt der Fall. Auf die Ein'studirung des 'Stückes war sichtlich großer Fleiß verwendet ''worden und sämmtliche Darsteller hatten. & gut mcmorirt,daßder "äeusjrihathjna" dort unten im.Söufleurkastcn nicht all zu oft kräftig einzuschreiten brauchte. : Die Titelrolle lag in den Händen des Herrn Richard .Lieber. - .Derselbe stat hie seinett RcntierJgnaz Döll mit so vielen charakterischen "Zügen aus und entwickelte einen' solch prächtigen trockc nen Humor, daß.er.nur auf der Bühne zu c?scheinen hatte; um die Lacher auf seiner Seite zu haben. . -Das Publikum erkannte seine vortreffliche Leistung auch dankbar an, indem es ihn mehrere Male bei offener Scene herausrief. - Herr Paul' Braune, war' als Döll 's, Neffe .Gustny fctco)! in seinen Jahr wasser. Sehrl :gut- gelang ihm die Scene,'in"welcher er seinen Oheim hypnotisirt und Ä.r, Austritt,, in welchem er" wegen seines ' frivolen Spieles, welches cr.eincr.Ansicht nach, mit dem selben getrieben.: hat, von Gewissens bijseN' geplagt,, seinen weiblichen Vcr?, wandten mittheilt, -.nach Amerika abzu. dampfen ; Doktor Paul' Wagner der Hausarzt des Töll'uno" Verlobter von dessen Tochter würde von Herrn Leo Rappa

port in der flotten und burschikosen Weise wiedergegeben, wie der Versasser des Stückes dieselbe '' jedenfalls ausgc sührt zu haben wünschte. . Der Versichcrungs Agent Leopold Schimmel, welcher seinen Beruf nur gewählt hat, weil derselbe noch nicht überfüllt" ist, könnte kaum einen besseren Vertreter sindcn, als Herrn -Peter Scherer. Was ihm hoch anzurechnen

ist, ist, daß er in keiner Weise, trotzdem

die Partie förmlich dazu herausfordert, übertrieb. Herr Georg Lehmann war als Johann Jakob Allcndors, Kaufman aus der Provinz, in Maske und Spiel gleich gut und seine tüchtige Leistung trug wescnt lich zum guten Gelingen der Aufführung bei. , j I Eine brillante Maske hatte sich Herr seinrich Moesch als Privatdocent Dr. Pufchel zugelegt ,'Er ffthrte feine zwar kleine aber durchaus nicht leichte ..Rolle in besriedigeneW eise durch. Herr Walter . Ranfft brachte seine Episodenrolle,,' Kellner Fritz,,, in solch gewandter ,A?t, zu? Geltung, daß der Zuschauer unwillkürlich aus den tzie danken kommen mußte, er hätte. dieselbe aktiv 7'ui -dem Speifesaale . . eines Hotels, eingeübt. -Herr Otto Stcchhcln

als Schwager Neugebauer hatte gestern keine Gelegenheit sein schauspielerisches

Talent leuchten zu lassen. Die Damen rollen sind in dem Stück nur sticfmüttcrlich behandelt. Dieselben wurden ge stern von den Damen Frau Maria Schmid, Frl. Anna Delusc, Frl. Pauline Schcllschmidt, Frl. Martha Janke und Frl. Löuise Lehrritter in an erkennensmcrther Weife zur Darstellung gebracht. Zu dcmunbcsirittenenErfolge, welchen

der Schwank errang, haben sie durch ihr gewandtes Spiel wesentlich beigetragen. Das Publikum kargte nicht mit seinem

Beifall, denn es konnte über einen ge nußreichen Abend quittircn.

Wiederholung des Stückes

am nächsten Sonntag ,in der Südseite Turn ' , Halle.

Die beifällige Aufnahme, welche die

gestrige Aufführung 'des Schwanls

Der ungläubige Thomas gefunden

hat, hat den Dramatischen Klub veran

laßt, das Stück am nächsten Sonntag und zwar in der Südseite Turnhalle zu

wiederholen. Es ist wohl anzunehmen.

daß die Bewohner der Südseite sich dic

Gelegenheit, einige heitere Stunden zu

verleben, nicht entgehen lassen und sich recht zahlreich zu der Vorstellung ein sinden werden.

Der kleine Stadthcrold. Mayor Taggart ist von seiner Reise nach Mexiko wieder zurückgekehrt. Herr Henry Sevcrin wurde heute Nachmittag Punkt 2 Uhr von seiner wackeren Gattin mit einem prächtigen Jungen, welcher ganz genau 11 Psund wiegt, beschenkt.' Das Lcichcnbcgangniß des am Frei tag aus dem. Leben geschiedenen Her man Bambergcr fand heute Nachmittag halb drei Uhr von der Synagoge ander Delaware und 10. Str. aus statt. Um dieselbe Zeit wurde auch die Leiche des ebenfalls am Freitag vcrstor benen E. G. Cornelius zur letzten Ruhe beigesetzt. ' Herr Wm. Dehne, ein bekannter deutscher Pionier, ist gestern in seiner Wohnung, No. 413 Davidson Str., im Alter von G3 Jahren aus dem Leben geschieden.' Der Verblichene, dessen Wiege im Fürstcnthum Schaumburg Lippe stand, kam : im Jahre 1856 nach Indianapolis, welches' fortan seine zweite Heimath wurde.. 1867 gründete er ein Futtcrgeschäft an der Ost Wash

ington Str.. welches, er 30 Jahreilang und zwar mit-Erfolg' führte. Er er freute sich eines' großen Freundeskreises und war Mitglied, des Pionier Vereins

und der. Mozart Loge No. 531, I. O.

O. F. , Er hinterläßt sechs Kinder,

nämlich vier Töchter, Frau Philippina

Schoppenhorst), Frau Katharine Von Sprcckelsen, Frau Cärrie Boehm, Frau

Emma Waymire, ,sowie zwei Söhne

Wilhelm-und Eduard. .

Herr Adam Schaaf' und seine Gattin Anna langten , gestern ' auf der gemein schastlichen ,Man,derung durch 's Leben am fünften Meilensteine an. Natürlich mußte dieses Ereigniß welches für ge wohnlich hölzeine., Hochzeit" genannt wird, festlich .begangen, werden. An die vielen Freunderes allezeit lebenslustl

gen Ehepaares waren Einladungen er gangen und am' Abend war das freund liche Heim deS, Jubelpaares, No. 1147 Evison Str., mjt'frohlichen Gästen an gefüllt. Dieselben 'brachten viele der hölzernen Feier angepaßte Geschenke dar. Sie wurden aus das Nobelste be wirthet und verlebten einige recht vergnügte Stunden..

- Zoo. Im Zoo geht es zur Zeit lebhaft zu. Neue Thierbändiger und Bändigerinnen treffen fast täglich ein. Angelangt sind bis jetzt Pros. Albert Stadler, früher bei Hagcnbccks, Prof. Tresbach, der Bandiger und Traineur von Eisbären: Prof. Hermann, dessen Spezialität ein Zweikampf mit Löwen ist; Mme. Mc rclli, die LcopardeN'Königin u. v. A. Direktor Bostock wird gegen Abend hier anlangen, heute Abend und an dcn folgenden Abenden sinden Vorstellungen

statt. ViVLi;" der Riesenelephant,

ist auch wieder' erschienen. Das Unge thüm wiegsvieke taufend Pfund. : '; Eine'JMfyts-Feicr. Eine Anzahl. junK' Demokraten ha

ben beschlossen am.'Äbenh pes 1. April

eine Jefferson.Feler in der Masonic

Halle abzuhalten. ) ;.Jür, gute Redner

und mtcresfante Unterhaltung wnd ge sorgt werden, .

: D ie beste ö Ce,nt Ciaarre in der

l Stadt : Muchö's Longfellow'.

Aus der Staatslegislatur. Senat. Senator Johnston von Ä07.!. gomcry County erhob heute Anklagen gegen dcn StaatsMedizinischcn-Rath, in welchen er denselben beschuldigt, seinem Clcrk mehr Gehalt zu bezahlen, als das Gesetz erlaubt. Ferner bezahlte der Board Anwalts-Gebühren in Fällen, wo das Gesetz vorschreibt, daß Staatsanwälte die Prozesse führen sollen. Die Anklagen wurden an das Komite sür öffentliche Gesundheit, pflege" verwiesen. - . ' Haus. ' ; : Senator Layman's Jagdschutz.Bill wurde mit 62 gegen 9 Stimmen angc nommen. Dieselbe schreibt ferner vor, daß die KankakecMarschen den Jägern von Jndiana geöffnet werden. Die selben sind zur Zeit von Chicagocr Jagdklubs eingezäunt. Senator Gard's Naturgas Bill wurde ebenfalls angenommen. Heute Nachmittag kam . als Spczial Ordre die Allgemeine Bewilligung Bill zur Verhandlung. Es wird er wartet, daß über dieselbe bis Mittwoch

berathen werden wird. Die Untersuchung beendet. Das gemeinschaftliche Komite, wcl ches die Verwaltung des Reformato riums zu untersuchen hatte, wird heute

Abend seine Schlußsitzung abhalten, um seinen Bericht auszuarbeiten. Derselbe wird, wie es heißt, günstig sür den Su pcrintendenten Hcrt lauten. Polizcigcricht. . Eine 15jährige Frau vor d e m R ich t e r. Gcrtrudc Gant, erst 15 Jahre all und schon vcrhcirathet, wurde heute dem Richter unter ber Anklage, ihre Schwägerin vermöbelt zu haben, vorgeführt. Sie ist trotz ihrer Jugend schon unzählige Male mit der Polizei in Kon flikt gerathen, und hat besonders im Escamotircn von Bicycles eine fabcl hafte Gcschicklichkeit. Der Fall wurde verschoben. Von . den heute vorliegenden Fällen wurden die folgenden verschoben : Robert Romans, Mordangriff, den 12. März. Roy Jones und Thomas hall, Dieb stahlt den 9., resp. 6. März. ! Thos. Gray, Jcny Kennedy, Ed. Wright, Jas. McCath, thätlicher An griff, dcn 6. März. Fred Ensy, Großdicbstähl, dcn 8

März. Andy Popomity, thätlicher Angriff, den 5. März. Sam. Baldwin, thätlicher Angriff, den 5. März. Ed. McCarthy, thätlicher Angriff, den 5. März. Ehicky Jackson, thätlicher Angriff, dcn 8. März. Jack Murphy, thätlicher Angriff, dcn 8. März. Jas. Trcnt, thätlicher Angriff, den 8. März. . Wegen Verkaufens von Spiritussen am Sonntag mußte der Wirth Thomab Malnan $10 und Kosten zahlen.

George Vmck zufällig von semeQ

Schwager geschossen. Der 23jährige George Burck wurde

gestern von seinem Schwager Charles

Wagner, dessen Revolver sich zufällig

entlud, in dessen Wohnung an der

Shelby Road, in den Unterleib gcschos sen und erheblich verwundet. Die fünfjährige Tochter des

Herrn Karl W. Mcndenhall kam in ihrer

elterlichen Wohnung am Highland Place

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Großmutter der Kleinen erstickte jedoch

die Flammen. Dieselbe trug erhebliche

Brandwunden davon.

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