Indiana Tribüne, Volume 24, Number 166, Indianapolis, Marion County, 4 March 1901 — Page 2
Jndiana Tribüne. 4. März 1901.
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Im eanadischen Felsengebirge. ' In der letzten Sitzung der Londc?.:? Geographischen Gesellschaft hat der Professor Norman Collie über seine Forschungen xn kanadischen Felseng dirge einen anziehenden Bericht erstcütet. Schon in den Jahren 1897 und 1898 war er in demselben Gebiete geWesen und hatte besonders den Ostsuß des noch wenig bekannten Gebirges von der kanadischen Pacificbahn aus nordwärts bis zu denQuellen des großen Athabaskaflusses uniersucht. Vorher waren wohl ein oder zwei Forschungsreisende in dieser Gegend geWesen, hatten sich aber nur an die Thäler gehalten, während Collie gerade die großen Schneefelder und Gipfel aufsuchen wollte, die gleichsam das Rückgrat des ganzen Landes bilden. In dem bezeichneten Theile des Gebirges finden sich vier Hochflächen von großer Ausdehnung, ganz mit Schnee und Eis bedeckt, von denen Collie drei besucht hat, nämlich den Wapta-, Cc-lumbia-und FresUieldfirn. Der Columbiafirn erwies sich als die gewaltigste Ansammlung von Gletschern, ie der Forscher je gesehen hatte, er bedeckt eine Fläche von wenigstens hundert Quadratmeilen und giebt den großen Strömen des Athabaska-, des Saskatchewan und des Columbiaflusses den Ursprung. In seiner Umgebung liegen wahrscheinlich auch die höchsten Spitzen des großen canadischen Gebirges, der Columbiaberg, der Mount Alberta unv der Mount Bryce. Ein andererGipfel, der Dom", fast in der Mitte des ungemein öden Schneefeldes gelegen, ist wahrscheinlich der einzige Berg in Nord-Amerika. dessen Schnee die Flüsse von drei Oceanen speist: dem Atlantischen, dem Pa cifischen und dem Arktischen. Ganz unbekannt war bisher das Land Westlich von diesen Schneefeldern geblieben, das nur im Jahre 1893 von dem hohen Athabaskaberge oberflächlich über schaut werden konnte. Im letzten Au gust nun brach Professor Collie mit einigen Begleitern nach diesem Gebiet: auf. Die Expedition kam durch einen Urwald von seltener Wildheit und Schönheit, der überhaupt in jenem Lande und in so hoher geographischer Breite nicht seines Gleichen hat. Fichten. Pappeln, Tannen und Kiefern erreichen bat Höhen von 150 Fuß und darüber; der ganze Boden ist mit dichiem Unterholz überzogen, überall wachsen Cedern. Ahorn und in der Nähe der Gewässer Erlen in wildestem u?berfluß. und die umgestürzten Stämme der abgestorbenen Bäume bedecken hoch den Boden. Das Fortkommen in diesem Urwalde war äußerst schwierig, und besonders unangenehme Bekanntschaft machten die Reisenden mit der eigentlichen Pest der kanadischen Wälder, dem sogenannten Teufelsprügel, einer Pflanze, deren Stengel mit großen Dornen besetzt ist. die recht empfindliche Wunden beizubringen vermögen. In den tief gelegenen Theilen des Urwaldes war der Boden außerdem auch von ausgedehnten Sümpfen eingenommen, so daß die kleine Kara wane kaum vorwärts kommen konnte, zumal sie auch mit Nahrungsmitteln schwer beladene Pferde mitführen mußte, da in diesen Wäldern Wild 'as gänzlich fehlt. Die Angriffe der Moskitos waren zuweilen so zudringlich,
daß die Reisenden und ihre Thiere gar keine Ruhe fanden. Viel Aufenthalt und auch Verluste verursachte die Ueberschreitung der tiefen, vom Regen geschwellten Ströme. Endlich erreich-
ten sie eine Bergspitze, von der aus sie feststellen konnten, daß sie sich zehn oder zwölf Meilen südlich von dem gewollten Punkte befanden. Das Thal unterhalb dieses hohen Berges, der den Namen Buschberg erhielt, lag nur 2000 Fuß über dem Meere, war also das tiefste aller Thäler in diesem Hochgebirge. Die ganze Gebirgsgegend wird durch den Buscfluß entwässert, dessen südlicher Quellarm von einem ungeheuren Gletscher des Freshsieldfirnes, dessen nördliche Quelle von den Lyell- und Columbia-Gletschern genährt wird. Gerade über diesem Zu sammenfluß beider Arme erhebt sich ein großartiger., mit ewigem Schnee bedeckter Berg von über 13.000 Fuß Höhe, der bisher unbekannt war und noch keinen Namen erhalten hat. Italiener statt Neger. Noch vor einer kurzen Reih von Jahren gehörten die Handarbeiter in Louisiana fast ausschließlich der Negerrasse an., heute aber sind an die Stelle der Neger vielfach Italiener getreten. Zuerst fanden die Letzteren auf den Zuckerfeldern Verwendung und dort erwiesen sich ihre Arbeitsleistungen viel zufriedenstellender als diejenigen der unzuverlässigen Neger. Später erhielten die Italiener Zugang auf den Baumwolle- sowie Reispflanzungen und auch dort bewährten sie sich so gut, daß die Besitzer der Salzminen cuf den Inseln n der Südwestküste und die Orangenzüchter- jetzt ebenfalls Italiener beschäftigen. Als im verflossenen Herbst die farbigen Schiffsarbeite? in New Oileans an den Strike gingen, weil ihnen die verlangte Lohnerhöhung von $75 auf $120 bxo Monat, mit Beköstigung und Wohnung an Bord, nicht bewilligt wurde, engagirten die Dampfboot Agenten mehrere hundert neuemgewanderte Italiener, um dieStniker zu ersetzen. Es tonnte natürlich nicht
Wunder nehmen, baß die Neger vagegen in der erbittersten Weise Opposition machten und sich auf das Entschiedenste weigerten, mit Italienern auf denselben Schiffen zu' arbeiten. Blutige Raufereien mit fatalem Aus gange' kamen nicht selten vor. schließ lich fügten die Neger sich jedoch in daS Unvermeidliche; heute kommen die Schiffsarbeiter der beiden Rassen ziemlich gut mit einander aus und in New Orleans gibt es nur noch sehr wenige Dampfboote, deren Bemannunq nicht wenigstens theilweise aus Italienern besteht. Auf den Baum-wolle-und Zuckerrohrfeldern vertragen sich die Neger mit den Italienern besser und wenn immer es dort einen Todtschlag gibt, so steht derselbe sicher in Zusammenhang mit den Geheimgesellschaften, zu denen fast alle Sieilianer gehören. Was die Leistungsfähigkeit der Italiener betrifft, so stimmen alle Pflanzer darin überein. daß dieselbe nichts zu wünschen übrig läßt. Die Leute sind frugaler als die Neger, machen weniger Schulden als diese und verbleiben auch länger auf den Pflanzungen. Der Schiffsfrachtverkehr auf den groben Leen.
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Nach den vom statistischen Bureau des Schatzamtes zusammengestellten Ziffern war der Schiffsfrachtverkehr auf den fünf großen Seen im Jahre' 1900 in Bezug auf die Tonnenzahl der verschifften Güter bedeutender als jemals zuvor. ES ist interessant, zu vergleichen, welchen Antheil die einzelnen
Hafenplätze an diesem Verkehr hatten.
Die Zahlen gehen allerdings nur b:
zum 1. December 1900, da indessen im Monat December der Schiffsverkehr ein nur sehr geringer ist, dürften die j Zusammenstellungen für das ganze j Jahr nur noch höchst unwesentliche i
Aenderungen erfahren. Chicago behauptet seinen Platz als bedeutendster Eingangshafen für Hartkohlen mit Leichtigkeit; es wurden auf den Chicagoer Docks im Ganzen 678. 094 Tonnen gelöscht. Milwaukee steht mit 476,502 Tonnen an zweiter Stelle, und dann folgen South Chicago und Duluth. Fast zwei Drittel der gesammten Harttohlenmenge, nämlich 1.208.727 Tonnen wurden in Buffalo verfrachtet; Erie, Pa., folgt an zweiter Stelle mit 488.753 Tonnen. Der Wassertransport vonWeichkohle zeigt dem gegenüber ganz andere VerHältnisse. West Superior steht als Eingangshafen mit 1,270.183 Tonnen an der Spitze; Milwaukee folgt mit 726,044 Tonnen und dann kommt Duluth. In Hinsicht auf den Mitbewerb der Eisenbahnen weist die Beförderung von Mehl auf dem Wasserwege einige ganz interessante Zahlen auf. Es wurden von den Seeschiffen im Ganzen 1.177,850 Tonnen Mehl transportirt, von welchen 331.440 Tonnen in Duluth und 322.500 Tonnen in West Superior verladen- wurden. . Von dem Gesammt - Versandt wurden 930,793 Tonnen nach Buffalo bestimmt. Dieser Hafen monopolisirt beinahe die Weiterbeförderung des gesammten Ge trcideversandts zu Wasser. In den dortigen Speichern wurden im Ganzen 43.814.019 Bushel Weizen. 26.133.424 Bushel Hafer. 9.412.457 Bushel Gersie und 57.175.069 Bushel Mais
aufgenommen. Riesenziffern, gegenüber welchen die von anderen Hafenplätzen berichteten in den Hintergrund treten. Was den Versandt von Eisenerz betrifft, so steht, der Hafen von Two Harbors an dk Spitze. Es wurden von dort 3.652.236 Tonnen verschifft; von Duluth 3.570.787 Tonnen und von Escanabä 2.876,298 Tonnen. Ashtabula am Südufer des Lake Erie, welches seit mehreren Jahren als der bedeutendste Eingangshafen für Eisenerz in der ganzen Welt gelten darf, erhielt im Ganzen 3.473.676 Tonnen, und Cleveland 3.036.767 Tonnen. Im Carneqie'schen Hafen von Conneaut. Q.. liefen 2.388.293 Tonnen ein und in South Chicago, wo das Erz direkt vom Schiff in die Hochöfen verladen werden kann, wurden 2.022.292 Ton nen gelandet. Fast in jedem Hafen an den Seen war ein lebhafter Frachtverkehr in Bauholz zu verzeichnen. Duluth allein versandte während des Jahres 1900 359.246.000 Fuß. Fast die Hälfte des Gesamtbetrages ging nach Chi
cago und Cleveland; die erstere Stadt erhielt 583.246.000 Fuß. die letztere 430.320.000 Fuß. Alle Anzeichen deuten darauf hin. daß in viesemJahre der Bauholzversandt noch beträchtlich zunehmen und die ganze Leistungsfähigkeit der dafür zur Verfügung stehenden Schiffe beanspruchen wird. In Bezug auf den Versandt nichtklassifizirter Frachtgüter stand im letzten Jahre wiederum Buffalo an der Spitze, von wo aus 647.645 Tonnen verladen wurden; dann folgt Chicago mit 402.889 Tonnen. Dagegen erhielt Chicago 793.909 Tonnen, Buffalo aber nur 652.872 Tonnen. Chicago steht, was den Schiffsverkehr betrifft, bei weitem an der Spitze aller Häfen an den Seen. Es liefen dort im letzten Jahre 7099 Fahrzeuge ein; Buffalo, Cleveland und Milwau kee folgen dann mit 3643 resp. 3343 und 3057 Schiffen. Dementsprechend liefen auch von Chicago bei weitem die meisten Frachtschiffe aus. Manchem genügt es nicht, daß eö ihm gut geht, er will uulh, daß cl Anderen schlecht gehe.
ß Discoverer es Stv ;ir p-Root at Wori ia Eis Ladcratory. There is a ciseare prevailing in this coumry most dangerous tscause so eeceptive. Many sudden deaths are caused by it heart cisease. pneumenia, heart failure or apoplexy are often the result of kidney disease. lf kidney trouble is allowed to advance the kidney-poisoned blood will attack the vita organs, or the kidneys themseives break down and waste away cell by cell. Then ths richness of the blcod the albumen leaksout and the sufferer has Bright's Disease, the worst form of kidney trouble. Dr. Kilmer's Swamp-Root the new dis-cov-ry is the true specific for kidney, bladder and urinary troubles. It has cured thousands of apparently hcpeless cases, after all othe r efforts have failed. At druggists in fifty-cent and dollar s:zes. A sample bettle sent free by mail. also a book telling about SwampRoct and its wonderful eures. Address Dr. Kilmer & Co.. Eir.ghamtcn, N. Y. and mentlcn tnis paper.
Die Hygiene des Kaffeetrinkens. Einhundert Millionen Menschen auf der Erde trinken gewöhnlich und regelmäßig alle Tage ihren Kaffee. Es ist viel darüber verhandelt worden, ob der Kaffee, ferner der Thee und der Tabak als Gift zu betrachten seien, aber man darf die Anklage dieser Art abweisen, weil diese Genußmittel bei ihrem großen und ständigen Verbrauch seitens so vieler Menschen und ganzer Völker schon längst zur Vergiftung oder doch Entartung Vieler geführt haben müßten. Von keinem Theile dieses Kleeblattes kann gesagt werden, daß es ernstlich die Gesundheit oder Langlebigkeit der Menschheit beeinträchtigt habe, vorausgesetzt daß kein Mißbrauch mit ihnen getrieben wird. Auf die meisten gesunden Menschen wirken sie nicht schädlich, anders bei Personen mit geschwächter Gesundheit, bei denen auch der Kaffee im Besonderen sehr schädlich wirken kann. Im Allgemeinen hat der Kaffee den Vorzug, als angenehmes Reizmittel den Magen zur Aufnahme einer nahrhaften Mahlzeit anzuregen. Selbstverständlich muß hier wie überall jede Ausschreitung vermieden werden. Es ist zu tadeln, wenn vor oder nack einer Mahlzeit mehr als eine Tasse Kaffee genossen wird, und bei Kranken sollten sich die Aerzte stets nach der Art und dem Grade des Kasfeegenusses erkundigen. Bei Leuten, die täglich 6 Tassen trinken, können sich schon nach einem halben Jahre gesundheitliche Störungen einstellen, die dem Arzte nahelegen sollten, ihnen den Kaffee ganz zu verbieten. Kaffee, Thee und Cacao enthalten dieselbe chemische Verbindung und erzeugen ine gewisse geistige Befriedigung, der Kaffee aber am stärksten. Daß gut verwaltete KaffeeHäuser die nachhaltigste und beste Ablenkung vom Alkoholmißbrauch bewirken können, ist längst anerkannt. Während oder unmittelbar nach einerMahlzeit sollte Kaffee nicht genommen werden. da er in diesem Falle die Verdauung stört; seinen besten Erfolg erzielt er, wenn keine Nahrung mehr im Magen ist und sich ein Gefühl von Müdigkeit einstellt; also besonders zwischen'3 und 4 Uhr Nachmittags, also der Zwischenzeit zwischen Mittag- und Abendessen. Zu dieser Zeit kann Kasf Wunder wirken, besondes wenn er ohne Sahne und Zucker genommen wird. Gelegentlich ist eine Tasse Kaffee als Anregung auch bei Nachtarbeit zu empfehlen, jedoch darf man aus ihr keine Gewohnheit machen. Was für die Erwachsenen gilt, ist darum noch nicht für das Kindesalter am Platze. Für Kinder ist der Kaffee ebensowohl zu verwerfen wie Thee. Tabak und Alkohol. Kleine Kinder, die früh an Kaffee gewöhnt werden, neigen stets zu schlechter Verdauung und nervöser Reizbarkeit, auch entwickelt dr frühzeitige Kasfeegenuß mit denJahren den Wunsch., ihn immer stärker zu trinken. Zuweilen können auch krampfartige Erscheinungen, Schlaflosigkeit und nächtliche Angstzustände bei Kindern auf eine zu frühe Gewöhnung an den Kaffee zurückgeführt werden. Nur als Arznei kann das Getränk auch für Kinder empfehlenswerth sein, und zwar in sehr kleinen Dosen von ein oder wenigen Theelöffeln zur Anrcgung der Herzthätigkeit, wozu er' bessere Dienste leistet als irgend ein anderes Mittel.
Ein vor Jahren nach Amerika ausgewanderte? Bauer Namens Baczak kam jüngst in seine Heimath Zbor zurück. Seine Frau, die während seiner Abwesenheit mit einem Nachbar ein Liebesverhältniß ang?knüpft hatte, empfing ihn sehr unfreundlich. Es kam zu einem Streit. Frau Baczak ergriff schließlich einBeil und zerschmetterte ihrem Gatten den Schädel. Die Leiche wurde in den Brunnen geworfen und ihrem kleinen Sohne, der Zeuge der Blutthat war, verboten, über die Sache zu reden. Die Leiche wurde jedoch entdeckt und das Kind erzählte das Geschehene.
Täglicher Marktbericht. Viehmarkt. Indianapolis Union Vieyhöfe, 4. März. Rindvieb. - Auserlesene bis prinia Slicre, 350 Pfd. ut. ' aufwärts $5.00 5.50 Gute bis mittlere Stiere 350 Pfd. und auswärts 4.50 5.00 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Pfd 4.40 5.00 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Vfd. Stiere.... 4.10 4.60 Mittlere is gute Stiere 900 bis 1100 Pfd.... 3.85 4.40 Gute bis gewählte Rinder. 3.75 4.35 Mittlere bis gute Rinder. 3.35 3X0 Gewöhnliche leichte Rinder 3.00 3.25 Gute bis gewählte Kühe.. 3.60 4.00 Mittlere bis gute Kühe.. 3.00 3.50 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.75 2.75 Kälber 5.50 7.00 Schwere Kälber 3.00 5.00 Prima bis sancy Export Bullen 3.60 4 25 Gute bis gewählte Schläch tcr Bullen 3.60 3.85 Gewöhnliche bis guteBullen 2.50 3X0 Gute Kühe mit Kalb .... $30 40 GcwöhnlichcKühe mit Kalb 15 2i Schweine. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere $5.45 5 47$ Gcmischteu.schw.Packing 5.35 5.45 Gute bis gewählte leichte 5.55 5.57$ Gewöhnliche leichte 5.kO 5.52$ Pigs 5.00 5.50 Roughs. 5.00 5.40 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 4.75 5.25 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.50 4.50 Gute bis gewählte Schafe 3.50 4.00 Ordinäre bis gute Schafe 2.50 3.25 Stockers 2.25 3.00 Böcke, per 100 Pfd 2.50 3.25 Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $2.50 per Dutzend. Citronen, $3.00 für 300. Aepfel,$1.50-$4pcrFaß. Feigen, 12c-15c. Bananen, 1.50-1.75 per Bunch. Datteln, Persische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Cranbcrrics $2.90 per Vushcl Crate Orangen. $2.75 $3.25 per Box. Erdbeeren 40c per Quart. Rhubarb 20c per Dutzend. Gemüse. Kraut, $1.25 per 100. Zwiebeln, Spanische $2.00 per Crate; rothe Globe $1.25 per Bushel ; weiße Globe $3.00 per Faß. Kartoffeln. $1.45 per Faß; prima Burbanls und runde weiße 50c per Bushel; zum Versandt gepackt. 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Virginia $2.75. tzclery, 25-50c per Bunch. Weiße Rüben 90c per Faß. Neue Gemüse. Blumenkohl $1.50 per Dutzend Schallots per Dutzend Bunchcs 50c Tomatoeö Crate von 6 Körbchen $4 Radieschen per Dtzd. Bunches 50c Salat 12c per Pfund; Kopssalat
$4.30 $4.50 per Faß Spinat, 40c per Dutzend Bunchcs. Rothe Rüben 40c per Dfc. Bunches Kehl $1.75 per Faß Oystcr Planl-25c für 2 Dtz. Bunches Geschlachtetes Vieh. Irisches Rindfleisch Westliche Stiere 6 7c; hiesige Stiere 7$-7c; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund Cjc-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 64c; Stier Vordervicrtcl 7c; Stier Hinterviertel 9ic; Rind Hintcrvicrtel 8c; Rind Vorderviertcl 64c; Kuh Vordcrviertel 5c; Kuh Hintcrvicrtel 7c. Frisches Kalbfleisch Kälberc; Hin terviertcl 13c; Vordervicrtcl 8c. Jrifhcs Schafflcisch Lämmer per Pfd. 9c; Schafe 7c; Schenkel 10c; Racks, kurz. 16c. Jrischcs Schweinefleisch. Loins 8Zc93c : - Cottaae Schinken 7c ; aehau
tete Schultern 74c, frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender loins 18c; Spare Ribs 7c; Tail Boncs 5ic. . Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Quali tät: 20-18 Pfund lljc; 15 Pfund 114c; 12-10 Pfund Ilse; Zweite Qualität 20-18 Psund 10Zc; 15 Pfund 10c; 12 Psund llic; 10 Psund lljc. Californische Schinken 6 bis 8 Pfund 8jc; 10 bis 12 Pfund tzc; 12 bis 14 Pfund. Frühstück Speck Klarer English Curcd 14c; gewählter Sugar Cured 13$c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 0 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 22 Pfund im Durchschnitt 11c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c; 6 Psund im Durchschnitt, schmal, 11c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 12c; 10 bis 12 Psund im Durchschnitt. 12?. Speck Klare Seiten. 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 9Zc; KlareSeiten, 30 bis 40 Psd. im Durchschnitt, 94c; Klare Seiten, 20 bis 50 Psd.,vZc; Klare BellieS,25bis30Pfd..8zc; 18 bis 22 Psd., 94c; 14 biS 16Psd., 10c; Klare Rücken, 20 biS 25 Pfd., 9Zc; Rücken 12 bis 16 Pfd., 9s c; Klare Rücken 6 bis 9 M.,'9Zc.
Schultern, Engl. Cured 18 bis 20Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfundim Durchschnitt, 84c; 10 bis 12 Nfund8c Gepöckeltes Schweinefleisch, Knochen, loses Fancy Pig $19.00; Klares Beaw 18.00; Family 16.50; Short Cle15.00: Rumvf 14.50. Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. Sets, HZc; Außenseiten lojc; Innenfeiten 13ic; Knöchel 13c. Schmalz, in Ticrces, 1. QualttZt, 94;; 2. Qualität 9c; 3. Qalttäv Würste, Geräucherte Bratwurst 8e Frankfurter 7Zc; Wicnerwurft 7ßc; Knackwurst 7s c; Bologna in Därm'V 64c, in Tuch 6ic
Fische, Austern und Wildpret. Händlcr.Preisc: Clams Little Nccks 75c per 1(w. Hummern 25c per Pfund. Shrimps $1.25 per Gallone. Austern Beste Baltimore odcrS tand ards, $1.00 per Gallone; beste Balti timore Selects, $1.10 per Gallone; Nev York Counts, $1.00 per 5)undert; Rev York Culls, 70c per 5undcrt; Blue Points in Schalen, 75c per Hundert. Austern in Kannen !ew York Counis 35c; I. S. F. & Co. SelectS 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; Q. ß.lSc'yJR. 15c. See-Fische. Knochenlose Haringe 8c; Häringe 6c; Perch 5c; Weißfisch 94c; See Forellen 94c; Red Snapper 84c; Kenncbcc Hechte 15c; Blaufische 10c Halibut 15c; StockfisÄ 8c; 5addock 8c; Catfisch 10c; No.1 Pickcrcl 10c; No.2 Pickcrcl oder Blue Pike 6c; Black Baß 15c.
Butter, Eier und Geflügel. Händler befahlen folgende Preise : Butter, frische. 10c Eier, 14c per Dutzend. . Hühner 7c; Turke'ys : jungeHähne IC Pfund und darüber 6c ; jungeHennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 54c; alte Hähne 44c; Culls und Krumbrüstige 44c ; Entcn 6c; Sänie 6.40-6.00.
Getreide. Wcizcn-No. 2 roiher 76c auf den Geleifen, 76c von der Mühle ; No. 3 rother 72-74c; Februar 76c auf den Geleisen; Wagcnwcizcn 76c. Korn-No. 1 weiß 40Zc; No. 2 weiß 401c; No. 3 weiß 40s c; No. 4 weiß 3Z-38Zc; No. 2 weiß gemischt 39jc; No. 3 weiß gemischt 39c; No. 4 weiß gemischt 35j-37Zc; No. 2 gelb 394c; No. 3 gelb 394c; No. 4 gelb 354-37je; No. 2 gemischt 39Zc: No. 3 gemischt 391c; No. 4 aemilcd: 35-374c: n
Äv - Kolben 37c.
Hafcr-No. 2 weißer 284c; No. 3 weißer 274c; No. 2 gemischter 26fc; No. 3 gemischter 25s c hcu-altes No. 1 Timothy 12.5013.00 No. 2 Timothy 11.00-13.00. Kaffee. Folgendes sind die Indianapolis Preise : Gewöhn!, bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packcten: Ariosa $11.75, Lion 11.25. Jersey 11.75, Caracas 11.25, Dillworth'S 11.75 Dutch Java Blend 16.50, Mai! Pouch 11.25, Gates Blended Java 11.25. Groccrics. Zucker Dominoes 6.42c; Stückzucke, 6.42c; pulvcrstrter 6.02c; m pul verisirter 6.07c; Standard granulirter 5.92c; feiner granulirter 5.92c; CubeS 6.17c; Confcctioners'A 5.72c; Ridge. wood A 5.52c; Phönir A 5.42c; Empire A 5.42c; Ideal Extra Golden C 5.37c? Windsor Extra C 5.72c; Ridgewood extra C 5.17c; gelber C 5.27 ; 16 gelber 5.07. Eingemachte Früchte Blackberrics, K Pfund, $1.10; Peachcs Stand. 3 Pf., $2-2.25: Seconds 3 Pfund $1.50 51.65; Pie $1.40-1.50; AnanaS, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See onds, 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen. 3 Pfund Kannen. $1: Babaa
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