Indiana Tribüne, Volume 24, Number 165, Indianapolis, Marion County, 3 March 1901 — Page 7
Fttdlaüa Tribüne, Sonntag, 3. März 1901.
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Mutter. von B. Nittweger Niemand in seinem ganzen Bekann tenkreis weiß, daß Mr. William Stone ein Deutscher von Geburt ist. Es ist ja auch schon eine endlose Zeit her, seit er als junger Mann über den Ocean Zam, als einer, den das Aaierland ausg-stoßen. wie er's nannte, der sich für immer von allen deutschen Sentimentalitäten" losgemacht hatte, dessen ganzes Streben es war, zu dergessen, daß er ein Deutscher. Er haßt sein Vaterland, welches ihn, seiner Ansicht nach, grausam behandelt hat. Denn nur deutsch:? Kastengeist kann es fertig bringen, einen strcbsamen jungen Mann, der sich unter tausend Entbehrungen eine gute Bildung angeeignet, der verhältnißmäßiz bald eine einträgliche kaufmännische Stellung errungen hat. den Eintritt in eine höhere Veamtenfamilie zu verweigern, nur weil er der Sohn einer armen Wittwe, einer Wäscherin ist. Und nur ein deutsches Mädchen, die Tochter einer solchen Familie, kann alle heißen Schwüre vergessen, die sie mit dem heimlich Geliebten getauscht, und sich fein demüthig dem Willen der Eltern fügen. Das war wenigstens die Ansicht des jungen Mannes, und Wilhelm Stein gab seine sichereExistenz auf und verließ das Land, da man seine heiligsten Gefühle mit Füßen getreten, verließ es auf immer! Er nannte sich von da an William Stone und wurde ein Amerikaner. Er sprach nie wieder ein deutsches Wort, seit er das Land des Westens betreten, er vermied ängstlich jeden Verkehr mit Teutschen, und bald hatte er's so weit, daß kein Mensch in seiner Umgebung mehr ahnte, er sei ein Deutscher. Aeußerlich und innerlich hatte er sich völlig amerikanisirt, und er war stolz darauf. Nur ein paarmal im Jahre war r anfänglich noch gezwungen gewesen, deutsch zu schreiben an seine Mutter. Er hing an ihr und hätte sie gern livlt sich über den Ocean genommen, aber sie konnte sich nicht entschließen, schwach und früh gealtert, wie sie war. So sorgte er ausreichend für sie und theilte ihr in regelmäßigen Pausen mit, daß er sich wohl befände. Er liebte seine Mutter tt)X, aber seltsam, als ihre Todesnachricht kam, da athmete er nach dem ersten traurigen Erschrecken doch fast erleichtert auf. Nun erst war er ganz frei, war das letzte Äand ge löst, welches ihn an das gehaßte Vaterland knüpfte. Er hatte Glück" in der n:ucn Heimath; er wurde ein reicher Mann. Nach wie vor verkehrte er nur mitAmcrikancrn und vermied immer ängstlich:r jede Verührung mit D:utschen. Auch in seinem Geschäft fand kein Teutscher Aufnahme, er- las nie eine deutsche Zeitung und nahm keinerlei Antheil an den Ereignissen seines Geburtslandes. Durch nichts verrieth er seine Zugehörigkeit zum deutschen Stamm. Und es gelang ihm sogar, im Laufe der Jahre seine Muttersprache zu vergessen, so vollständig hatte er sich selbst in Gedanken ihrer entwöhnt. Er verheirathete sich nicht; sein Herz blieb kalt nie wieder eröffnete er es .der Liebe. Kein weibliches Wesen gewann je wieder Einfluß auf ihn. Für das Unglück, die Armuth hatte er eine offene Hand, cr gab reichlich zu allen Sammlungen, falls es sich nicht um Wohlthaten für Teutsche handelte, dencn geholfen werden sollte. Mas hatt' Mr. William Stone mit Deutschen zu schaffen? Als er älter wurde.. da fühlte er freilich die Einsamkeit mehr und mehr, da wollte es ihn oft dünken. alZ sei er mit all' seinem Reichthum, leiner angejeyenen Stellung ein gar verlassener, unglücklicher Mensch ein Heimathloser! Da sah er manchmal im Traume ein kleines deutsches Städtchen liegen, umgeben von einem Kranze von Bergen, und ein ärmliches Haus, - und eine schlichte Frau, die emsig schaffte am dampfenden Waschfaß. Und Lieder hörte er im Traume, oyne die Worte zu verstehen, so eigen anheimelnde Melo-di-:n. Teutsche Aollslieder waren's, die der Traumgott ihm vor die Ohren zauberte, Lieder, die ihm jenes MÜdch:n einst gesungen. Wen-n Mr. William Stone nach einem solchen Traume erwachte, dann hatte er stets einen sehr schlechten Tag. und seine Umgebung mußte darunter leidcn. Was das für alberne Träume waren! Und er stürzte hinaus in's Getümmel der Straßen, um nur die sondcibaren Melodien zu vergeben, wie er den Tezt. der zu ihnen geyörte. längst vergessen hatte. Was waren ihm deutfche Lieder, ihm, dem Amerikaner, dem d.: deutschen Laute fremd geworden! Sprach Jcmand in Mr. Stone's Gegenwart von den Fortschritten im Teutschen Reiche und das geschah immer öfter von dem Aufschwung seines Handels, von der Blüthe seiner .unst und Wissenschaft, dann gab er nie ein Wort dazu; kein Zug seines harten AntliZ)es verrieth, daß von seinem Aaterlande die Rede war. Wurde ihm in Gesellschaft ein Teutscher vorgestellt, so hatte er für ihn unr die knappste Höflichkeit, die man wer; von finem Gentleman erwarten durfte. Und wenn der Teutsche d:s Englischen nicht mächtig war, so konnte man ihm, dem Mr. William Stone, ja auch gar keine Unterhaltung zumuthcn. I don't spv;ik (Jennan!" Damit war er fertig. . Einmal hatte er eine Haushälterin, eine ältere Wittwe, engagirt, die sich sehr brauchbar zeigte. Sie kochte vor-, züglich. und mitunter, wenn . er ein Gericht kostete, kam ihm die'Erinnerung an eine längst vergangene Zeit, da er noch an seiner Mutter Tisch gesessen hatte. Nach einigen Monaten stellte es sich zufällig heraus, daß'Dsrs. cde von Geburt eine Deutsc'?r.
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Sofort kündigte er ihr was sollte eine Deutsche in seinem Hause? Mr. Stone wurde krank. Seine bis dahin eisenfeste Gesundheit mußte einem schmerzhaften, unheilbaren Uebel weichen. Er wußte, daß er sterben würde, und er sah dem Tode ruhig in's Auge. Er hatte nichts zu verlassen, keine Familie, keine Heimath! Er ordnete seine irdischen Angelegenheiten und bestimmte sein ganzes großes Vermögen, abgesehen von einigen Legaten für sein Personal, zu einer Stiftung für bedürftige junge Kaufleute, einerlei welchen Standes und welcher Confcssion, nur Deutsche waren ausgeschlossen. Sein Leiden verschlimmerte sich immer mehr. Eine Krankenschwester, ein einfaches Mädchen, pflegte ihn im Verein mit seiner Haushälterin. Als der Arzt ihnen eines Abends erklärt hatte, der Patient werde die Nacht kaum überleben, 'beschlossen die beiden Frauen, gemeinschaftlich zu wachen. Sie saßen im Nebenzimmer und unterhielten sich flüsternd von allerlei gleichgiltigen Dingen, und dazwischen lauschten sie den Worten, die der Kranke in seinem unruhigen, durch künstlich: Mittel hervorgerufenen Schlafe murmelte, irre, zusammenhanglose, ängstliche Worte ohne erkcnnbaren Sinn, die Phantasien eines Sterbenden. Dazwischen schmerzliches Stöhnen. Als sich das immer schrecklicher anhörte, erhob sich die Schwester, trat zu ihm und legte prüfend dieHand auf seine Stirn, die sich feucht und kalt anfühlte. Sie warf der-in der Thür stehenden Haushälterin einen Blick zu, der sagte: Es geht zu Ende. Der Kranke fühlte die Berührung
noch und machte tastende Bewegungen mit den Händen. Die Schwester, er griffen von der Nähe des Todes, nahm in weiblichem Instinkt seine Rechte in die ibre und strich mit der Linken leise und sanft darüber hin. Da kam ein Wort aus des Sterbenden Mund, ein einziges, flehend und mit einer Betonung. als riefe es ein kleines Kind, das eine Wort: Mutter!" Dann that er seinen letzten Seufzer. Was hat er noch gesagt zuletzt?" so erkundigte sich, als die ersten Angelegenheiten, die ein Todesfall mit sich bringt, besorgt waren, die Haushälterin. Ich konnte das letzte Wort nicht verstehen Ich auch nicht; ich glaube, es war ein deutsches Wort und bedeutet Mutier, aber bestimmt weiß ich's nicht." O, da haben Sie sich geirrt, sicherlich. Mr. Stone kannte kein Teutsch. We sollte da sein letztes Wort ein deutsches gewesen sein!" Ein Sieger wlDer IUüut.. LümorkS'e von Tr. C r. Ja, meine Herren." sagte der alte Major, die frisch gestopfte Pfeife geMächlich in Brand setzend, zu meiner Zeit, passirten auch noch Wunver. Ich erinnere mich nur im Augenblick an die Geschichte, der ich mein HauptmannsPatent zu verdanken hatte." Sie wollen sie hören? Nun gut, mit Vergnügen!" Wir Lieutenants waren dazumal eine böse Rotte Korah jetzt ist es damit, wie mit so vielen übrigen Tinqen natürlich auch ganz anders geworden. Unsere Vorgesehen so ein wenig zu ärgern, das gehörte gewissermaßen zum Dienste und i muß zu meiner Schande gestehen, daß ich von dieser Regel durchaus keine Ausnahme machte, im Gegentheil. Nun hatte ich einen Hauptmann. der. obgleich er doch auch einmal Lieutenant und zwar noch vor sehr kurzer Zeit gewesen war. uns. seine Untergebenen geradezu sportritt." Er wußte immer etwas zu finden.selbst wenn es gar nichts zu entdecken gab, und dann langweilte er uns halbe Stunden lang mit allen möglichen und unmöglichen Monirunacn. ' Selbstverständlich schwuren wir ihm dafür furchtbare Rache; aber in der Garnison wollte es doch niemals gelingen, ihn ebenso auffällig als irgend thunlich und doch gefahrlos für uns hineinzulegen. Ueber dem 5)arren auf solche günsiiae Gelegenheit kam die Zeit der großen Hcrbstmanöver, an denen unser Züsilierregiment natürlich auch theilnahm. Das Leben in den Biwaks und Kantonncments macht die Leute meijtens zu viel gemüthlicheren Menschen, ds sie es daheim in der Kaserne sind. Unser Hauptmann bildet: auch hier wieder eine Ausnahme. Hatte er uns in der Garnison geplagt, so tyrannisirte er uns jetzt geradezu. Dabei war er viel zu sehr auf der Hut und das Glück ihm auch so sehr beständig, daß wir und speziell ich. an allen unseren Plänen verzweifelten. Es war am letzten Manövertage! Unser Regiment, das dem Südcorps anhörte, stand in Reserve etwa im Centrum und wir langweilten uns scheußlich. Sie kennen es ja alle, was es heißen will, mit Gewehr bei Fuß ruhig auszuhalten, während es wie mit Mulden vom Himmel herunterschüttet und man in gezwungener Unthätigkeit dem Geknatter der im Gefecht befindlichen Schützenlinien zuhören darf. Der gute Humor war denn auch bei uns auf den Nullpunkt gesunken, besonders da unser Compagniechef die Gelegenheit wie gewöhnlich benützte, um uns die Hölle heiß zu machen. Eigentlich hätte man jedoch in diesem Falle sagen müssen, die Sintsluth noch nasser zu machen. Endlich ein herangaloppirender Adiutant! ' Das dritte Bataillon wird sich so schnell, als irgend thunlich auf deni linken Flügel ziehen und von dort aus eine Umgehung der feindlichen Flanke versuchen." Wir manövrirten in der That in einem schwierigen Geländ Zuerst
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mußten wir wohl hundert Meter auf schlüpfrigem Lehmboden mehr rutschend als kletternd in die von einem kleinen Bache durchzogene Thalsohle
hinuniersieigen. Dort angelangt, hieß es wieder jäh hinauf, um durch den tropfenden Wald mit seinem fast undurchdringlichen Unterholz an den Ort der Bestimmung zu gelangen. Ich führte den an der Spitze marschirenden Zug und genoß dabei das Vergnügen, mich stetig unter den Augen des geliebten Compagniechefs zu befinden. Na, er sorgte wenigstens für Arbeit! Sehen Sie denn nicht. Herr Lieutenant. daß Ihr Zug total auseinanverfällt?" Zu Befehl, Herr Hauptmann!" Aber, Herr Lieutenant! Sie haben ja das reinste Schneckentempo angenommen." Zu Besehl, Herrrr Hauptmann!" Herrrrrr " So ungefähr keuchten.' wir uns gegenseitig auf dem steilen Abhänge an und ich. der ich damals schon das Embonpoint eines Stabsoffiziers besaß, obgleich ich erst Oberlieutenant war. kochte gewissermaßen und zwar nicht nur Physisch sondern auch moralisch. Na. alles nimmt ein Ende und wir langten denn auch schließlich an dem uns vorher bezeichneten Punkte an. Der Umgehung mußte großer Werth seitens des Obercommandos beigemessen worden sein, denn wir wurden von dem Brigadier in eigener Person empfangen. Meine Herren, es war ein großartiger Anblick, wie unser theurer Compagniechcf jetzt strebte", da er sich unter den Blicken des hohen Vorgesetzten fühlte. Als Lohn für den bewiesenen Eifer wurde ihm nun auch der ehrenvolle Auftrag, mit der Compagnie sogleich weiter vorzurücken. In jedes Wortes ureigenster Bcdeutung rasten wir von dannen, leider, ohne recht zu wissen, wohin wir uns wenden sollten, da der verehrte Häuptling in all seinem Streben, möglichst diensteifrig zu erscheinen, der etwas langathmigen Auseinandersetzung des Herrn Brigadiers ziemlich unaufmerksam gefolgt war. Es dauerte wirklich gar nicht lar?gc, so hatten wir uns in dem dicken Walde total verlaufen und blickten nun w::i.;iucn!5 o weit c3 unZ :eu;enan!S cr.r,:ng mit helle c Freude auf die auqcnfcl-einlickie Ratblosigkeit des Alten." Endlich faßte er einen Entschluß! Herr Obcrlieutenant!" kam es diesmal etwas unsicher heraus. ..Sie bilden mit Ihrem Zuge gewissermaßen eine Offizierspatrouille. Sie haben vollkommene Freiheit im Handeln. Dafür erwarte ich binnen kurzem genaue Meldungen von Ihnen, wo sich eigentlich der Feind befindet. Ich bleibe mit dem Reste der. Compagnie hier stehen und werde auf Grund der von Ihnen zu sendenden- Nachrichten das Weitere anordnen." Wer war froher als ich: Vollkommene Freiheit! Da? Wort war seinem Munde, diktirt durch die Noth des Augenblicks, zum erstenmal entschlüpft. Ich will nur offen gestehen, daß ich das hehre, dem Sternenzelte entstammende Götterbild" recht zu entweihen gedachte; wollte ick doch die günstig: Gelegenheit benutzen und unseren Plagegeist gehörig hineinlegen. Das war aber leichter gesagt, als gethan. Obgleich ich mir absolut keine Mühe gab, den übereinkommen? Auftrag zur Zufriedenheit auszusührcn. erblickte ich doch urplötzlich, ohne selbst bemerkt zu werden, den Gegner, der augenscheinlich die gleiche Absicht hatte wie wir selbst, nämlich eine Umgehung durchzuführen. Mein Pflichtgefühl erwachte jetzt schnell wieder. Eine Ordonnanz mußte sich mit der schriftlichen Meldung in gehörigen Trab setzen und ich wartete nun. wie auf Nadeln stehend, ungeduldig der Ankunft der Compagnie. Waren wir doch auf der Höh: und konnten deutlich beobachten, wie ein Bataillon in der Tiefe in müh-
samem Gänsemarsch auswärts strebte. Schnellfencr und Bajonett - Attacke. Es i'idic den Kerls schon in allen Fingern. Da erscheint die Ordonnanz wieder b:i mir, ganz außer Athem. Ich reiße dem Mann das Couvert aus, den Fingern und lese: Herr Lieutenant! Ich hatte Sie zum Recognosziren ausgesandt und Ihnen keineswegs den Auftrag ertheilt mir gute Rathschläge zu ertheilen. Uebrigens kann das lediglich eine feindliche Patrouille sein, die sich vor Ihnen befindet. Ich zieh: mich mit der Compagnie mehr nach rccküs. dem Feuer entgegen.". Ich stehe noch starr über diesen Bescheid, als mich plötzlich eine Stimme anspricht: Na. Herr Lieutenant! Was machen Sie denn eigentlich hier?" Es war der Brigadier, der jetzt stirnrunzelnd meinen Bericht, sowie die Stilprobe des Aeltestcn in Empfang nimmt. Und was gedenken Sie zu thun?" Schnellfeuer Bajonett!" Ein gewichtiges Kopfnicken, das Schnellfeuer prasselt auf die noch immer in langsamer Bewegung aufwärts strebenden Gegner. Dann geht's mit hurra" dazwischen. Kolbenstößc. blutige Nasen. Flüche, unbeschreibliche Verwirrung. Eines zencr prächtigen Bilder, die die Felddienstordnung zwar verpönt, die aber der Armee erhalten bleiben we?den, so lange es Manöver gibt. Wie aus dem Boden gewachsen, erschienen die Schiedsrichter, welche sich bekanntlich immer dort vorfinden, wo man sie am wenigsten erwartet. Selbstverständlich ward ich scharf in's Gebet genommen, wie ich zu, der bodenlosen Frechheit käme, mit einem Zuge ein ganzes Bataillon prastr pl-cter aleich einem kläffenden Horf-
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ZLter anzuhalten. ' Ich blieb die Antwort abzr nicht schuldig, sondern verwies stolz wie ein Spanier mit dem Degen auf die Höhe, welche jetzt gekrönt von Truppen erschien. Genug, meine Attacke hatt: den Gegner aufgehalten, in Verwirrung gesetzt und den Unsrigen Zeit gelassen, den Flankensioß genügend vorzubereiten. So ganz glatt ging die Geschichte aber doch nicht ab wenigstens nicht für den sportslustigen" Häuptling. Der Brigadier hatte unterdessen seinen Adjutanten entsandt, um auf ihn sahnden zu lassen. Als der ihn dann glücklich nach angestrengtem Pürschen etwa einen Kilometer weit von dem Punkte, da die Compagnie hätte ansehen sollen, entdeckte, that er noch höchlichst beleidigt, daß man so wenig Vertrauen zu seinen taktischen Leistungen habe. Als der Adjutant ihm den Fall nun klar auseinandersetzte, kam es sogar zu einem kleinen Wortwechsel, bei dem der Hauptmann vorerst natürlich die Überlegenheit über den Lieutenant be. wahrte. Er vergaß dabei ganz, daß man sehr unklug handelt, wenn man einen Adjutanten zu reizen sich unterfängt. Nach der Kritik bekam er denn auch vom Regiment einen mißbilligenden Blick und vom Major einige freundschaftliche" Lehren von der Sorte, die der Civilmensch Nasen heißt. Ich dagegen war der Held des Ta ges. Der Brigadier drückte mir die Hand, das Regiment stieß Abends beim Diner, das, uns alle vereinte, ostentativ mit mir an, der Major flüsterte einige freundliche Worte und ie Kameraden gratulirten mir. Liache. Eine häusliche Scene! Grund: Ver, Weigerung eines neuen Hutes wegen wiederholter Etatüberschreitung. Effekt: Thränen, bittere Thränen. Aber so sehr Ludmilla auch schluchzte und weinte. Otto, ihr Gatte, blieb ungerührt. Weiberthränen sind wie ein Gewitterregen." sagte der Tyrann. Man kann nichts dagegen machen, als einen Schirm aufspannen und ruhig warten, bis der Strom von selber versiegt." Und wie Otto sprach, so handelte er. Mit empörender Gemüthsruhe saß er auf dem Sofa, eine duftende Cigarette rauchend, und sah sein weinendes Weibchen an als sei es eine Wachsfigür und er im Panoptikum. Und seine Taktik trug den Sieg in diesem ehelichen Scharmützel davon. Denn Frau Ludmilla sprang plötzlich auf; wie durch Zauber war die salzige ftluth gehemmt. Aber noch gab sie sich nicht verloren. Ihre kleinen Händchen ballten sich zu allerliebsten Fäustchen, ihre sonst so sanften Augen sprühten Blitze und ihren Rosenlippen entrang sich das barbarische Wort: Ungeheuer!" Dann stürzte sie hinaus und in die Küche. Hm. dachte Otto, was will sie denn da? Und auf den Zehenspitzen schlich er ihr nach und legte das Ohr an das Schlüsselloch der Küchenthüre. Mina," hörte er sein bitterböses Weibchen sagen, mein Mann hat mich gekränkt, beleidigt, mißhandelt. Aber ich werde mich rächen, bitter rächen! Ich weiß, wo er verwundbar ist. und da werde ich ihn treffen, ohne mit eine? Wimper zu zucken. Mina, von heute ab werde ich selbst kochen." O, verflucht!" murmelte Otto und prallte von der Thüre zurück. Jetzt wird die Geschichte tragisch!" Wieder in's Zimmer zurückgekehrt, ging er mit sich zu Rathe, ob er doch nicht lieber nachgeben und die Kriegskosten zahlen sollte. Aber nein! Sein ganzes eheherrliches Autoritätsgefühl lehnte sich dagegen auf. Der Kampf mußte ausgefochten werden bis zur Entscheidung, koste es. was es wolle.' Damit nahm er seinen Hut und begab sich in's Bureau.
Frau Ludmilla aber frohlockte. Ich will doch sehen, wi: lange er's aushält." sagte sie. Und als sie gegen Mittag die Glocke vernahm, die ihren Gatten avisirte. da konnte sie ein schadenfrohes Lachen nicht unterdrücken. Aber was war das! Hörte sie niüt fremde Männerstimmen? Sie wollte aus dem Zimmer eilen, aber schon wurde die Thüre geöffnet und Otto, trat in Begleitung zweier Herren ein. Meine süße Ludmilla." sagt: er schmeichelnd, erlaube, daß ich Dir zwei meiner Collegen vorstelle: Herr Fischer, Herr Huber! Ich habe "die Herren zum Mittagessen eingeladen, weil ich zufällig hörte, daß Du selber kochen wolltest." Viel hätte nicht gefehlt und de? Thränenstrom wäre von neuem geflössen; aberFrau Ludmilla beherrschte sich und ließ aus einem nahen Restaurant ein Diner für vier Personen holen. Vorzüglich.' mein herziges Weibchen." gelobte Otto. Du solltest wirklich öfters selbst kochen." Frau Ludmilla hat es aber nicht gethan. Gut' angenäht.- Bekann ter: Haben Sie diese Nacht was vom Erdbeben gemerkt?" Kleiderhä'nd ler: O ja, miv sind im Laden sammt-, liche Knöppe von de Kleider gefallend Letzte Hoffnung. Töch terreicheMutter: Männchen, lade doch einmal den Professor Krtps ein! Der soll ja an Kleptomanie leiden :U leicht nimmt er ein's von unserm )Zia dels mit!" . . Hyperbel. Kapellmeister (zum Musiker): Müllev.. Ihre ESaite ' klingt heute wieder, als wenn das Schaf n' Darmkatarrh gehabt hätte!"' . Tollkühn. .Dem Meier sind zwei Frauen durchgebrannt, jetzt heirathet er die dritte!" Der denkt schlikIlich. das gehtjedesmal so!" v""; ' .
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