Indiana Tribüne, Volume 24, Number 164, Indianapolis, Marion County, 2 March 1901 — Page 2

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Jndiana Tribüne. S MSrz 1901,

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Im Pfad von Lawinen.

Gerade in dieser Jahreszeit sind in rnelen Gegenden der Rocky Mountaws, besonders in fctit Colorado' Hochgebirgen, Lawinen und Schneerutsche mit allen ihren 'Schrecken regelmäßig m der Tagesordnung", und auch heuer wieder sind da und 1)ort sfuhrwerke und Menschen verschüttet oder in das Verderben gerissen, kleine Ansiedelungen zerstört, und viele Bahnzüge zeitweilig zum Stillstand gebracht worden. Manche ter letzten Jahre brachten noch weit größeres Unheil solcher Art. Man hat so Vieles übe? Lawinen und ähnliche Ereignisse in dm Alpen und den Appeninen Europas geschrieben und gedichtet; aber die entsprechenden unseres Landes sind kaum in den Neuigkeitsberichten oberflächlich berichtet worden, obwohl sie unheilvoller, .als die europäischen sind! Zunächst ist die kleine Zahl der bedrohten Gebirgsorte und -Ansiedelungen im Ver,gleich mit dem ausgedehnten Hochgebirgs - Areal in den amerikanischen

'Lawmen - Regionen in Betracht zu ! ziehen; schon daran gemessen, würde j blt betreffende Zerstörung im Ganzen j

lel uns viel großer erscheinen. Es kommt aber noch ein anderer Umstand hinzu, welcher die amerikanischen Hochgebirgs - Lawinen von denjenigen anderer Länder unterscheidet. Während in den europäischen Alpen solche

Vorfälle sich im Allgemeinen auf be-; stimmte, dafür bekannte Abhänge be- j schränken, gibt es in unserem westlichen j Hochgebirgs - Lande kaum einen ein- ! zigen Berg oder Gebirgs - Abhang. ! der nicht zu einer oder anderen Zeit , ihre Vsade des Schreckens zeigt! Es j

hängt dies damit zusammen, daß der ' Schneefcll in den Rocky Mountains ganz besonders groß ist. vielleicht größer, als in irgend einer anderen Gc-! birgsgegend der Welt. Schneerutsche ! in allen Formen aber sind lediglich tU j ne Folge der Aufhäufung großer ! Schneemassen auf sehr kleinen Flächen, und diese Schneemassen stürzen infolge j

ihres eigenen Gewichtes, Nicht infolge Thauwetters. 'Sobald eine solche, aus ein kleines Areal zusammengedrängte Schneemasse sich so hoch aufgehäuft hat, daß sie aus dem Gleichgewicht kommt, muß sie schon bei der geringfügigsten Veranlassung, oder selbst ohne irgend welches äußere Zuthun, bald niederstürzen. Dabei stürzt sie auf andere, die ebenso leicht aus ihrer Lage fallen, und reißt sie größtentheils mit. und wenn sie ungefähr HXX) Fuß weit gerutscht und gerollt ist. so wird sie selbst über verhältnißmäßig ebene Stellen durch ihre eigene Schnelligkeit hinweggeschleudert werden. Felsen und Bäume, . welche zur Zeit voller Frost sind, werden in Stücke gebrochen und erhöhen das Gewicht der Masse noch viel mehr, bis sie so schwer wie ein kleiner Berg ist! Nach

vielleicht weiteren taufend Fuß ist ihre I

Schnelligkeit eine ganz unheimliche. Ein mächtiger Wind geht vor ihr her. der in mannen ällerl. lchon allein stark genug ist," "einen Wald mederzuwersen. In blendenden Wolken wirbelt der Schnee weithin und verbirgt ; die Lawine dahinter. Donnerlrachen begleitet sie. Viellicht ist ihr Pfad eine Meile, vielleicht nur wenige Ruthen breit. aber in beiden Fällen ist ihre Macht groß genug. Alles zu zerstören, auf das sie trifft. Von Warnung kann so gut wie keine Rede sein; der unnatürlich plötzliche SchneeWirbel ist das einzige Vorzeichen: aber er sendet den unglücklichen Wanderer oder Straßengänger dermaßen, daß er nicht weiß, wohin er sich wenden soll, selbst wenn er Flügel hätte. vom Laufen gar nicht zu sprechen. Fast gleichzeitig mit dem Schneewirbe! kommt das dumpfe Rumpeln dann ein furchtbarer Krach, und Alles ist vorbei, wenigstens an dieser Stelle. Nicht selten, wenn ein Gebirgsort von einer Lawine getroffen wird, kommt es vor. daß einer der Bewoh7in das Glück hat, blos in weichen Schnee zu gerathen und, besonders wenn er zur Zeit in seinem, nicht zerdrückten Hause ist. nebst anderen Insassen die Catastrophe zu überleben; vorausgesetzt, daß er dann außerdem der Erstickung entgeht was nicht so leicht ist kann er erzählen, was ein wirklicher Schneerutsch ist! Wohl Niemand fürchtet die Hochgebirgs - Lawinen so sehr, wie die Fracht - Fuhrleute, welche meist aus den ' Bergwerken Erz nach den Schmelzhütten befördern. Ihre Tour ist gewöhnlich 4 bis 5-Meilen lang, und es ist in dieser Jahreszeit eine

Seltenheit, daß eine so bedeutmde Strecke der Hochgebirgs - Psade viele Tage lang von Schneerutschen ganz frei ist. Auch wenn die Leute nicht selber in einen solchen gerathen, ' sehen sie häufig einen vor sich oder hinter sich niederstürzen. Mitunter mag ein Halbdutzend solcher Fracht - Gefährte in einem langen Strang vereinigt, von einer Lawine erfaßt, und Menschen, Pferde und Wagen sammt und sonders weggefegt werden! Fast in jedem Bergbauer - Lager gibt es den Einen oder Anderen, welcher im Ruf steht, einem Zusammenstoß mit einer Lawine voraussühlen zu können, und schon Mancher hat sich auf eine solche Pro phezeiung hin geweigert, an dem betreffenden Tage mit Erz wegzufahren; merkwürdigerweise erheben dieselben .Orakel" keinen Anspruch darauf, die Verschüttung eines ganzen Ortes oder GebirgslagerS vorherfühlen zu können. Ein seltne's, aber sehr verhängnißvolles

?Zor?ommniß ist es, daß ein Bahnzuz

'.n tlnc .i!aw:ne geraty, wle vor zwek Jahren bei Alpine. Col. Die Blockirung von Bahnzügen durch eine Lawine ist aber etwas Häufiges und kann schon schlimm genug sein, zumal wenn die Schneepflüge nichts mehr nützen, indem ihre 'Schaufelplatten schon bei der ersten Umdrehung an Felsen und Baumtrümmern im Schnee zerbrechen! Bis etwa Mitte März treiben die Lawinen ihr Wesen: dann treten an ihre Stelle Ströme eisigen Wassers.

(?ine PLanut'Tectc. Sonderlinge, welche größtentheils von Erdnüssen leben, kann , man bei uns vereinzelt schon längst finden, und einer der hervorragendsten derselben ist der berühmte Crank". Menschenfreund und selbstgemachte Präsidentschafts - Candidat George Francis Train. Dieser wird sich wohl wie ein Schneekönig freuen, wenn er hört, daß jetzt auch eine ganze Religions - Secte erstanden ist. deren Hauptsatzung, weniqstens in materieller Beziehung, das Peanut - Essen bildet. Man kann diese Secte beinahe ein Geschöpf des 20. Jahrhunderts nennen; denn ihre Anfänge gehen nicht über sechs Monate zurück, und erst qanz kürzlich hat sie begonnen, eine nennenswerthe Ausdehnung zu gewinnen; jetzt aber gewinnt sie täglich neue Mitglieder und gründet ein Unternehmcn nach dem anderen zur Ausführung der besagten Satzung. Sie hat ihren Hauptsitz drüben in Britisch-Columbia hat aber auch bereits in den Ver. Staaten Anhänger, die sie schon deshalb nicht gerade schwer findet, weil sie eigentlich eine Abzweigung der, bei uns weitverbreiteten Secte der ..Adventisten des siebenten T.ges" bildet. Die Peanut - Esser gehören zu Denjenigcn, welche an ein baldiges Wiedererscheinen Christi auf der Erde glauben. nicht in Jahren, sondern in Monaten, ja vielleicht sogar in ein paar. Wochen. Wahrscheinlich aber werden sie sich, wie schon manche Anderen, schließlich veranlaßt sehen, dieses Datum noch ein wenig hinauszuschieben. Doch auf alle Fälle erwarten sie die leibliche Wiederkunft Christi in sehr naher Zukunft und wollen sich so zweckmäßig, wie möglich, darauf vorbereiten. Vor Allem ist es ihnen darum zu thun, daß es ihnen dann recht leicht werde, das irdische Kleid abzustreifen", um an der Spitze der Auserwählten in ein höheres Leben einzugehen, frei von materieller Belastung. Zu diesem Behufe stellten die Gründer der Secte eine Untersuchung nach den reinsten und gesündesten Lebensmitteln an und., gelangten endlich zu dem Schluß, daß die Erdnuß das Ideal aller Nahrungsmittel in dieser Hinsicht sei. Ihr Oberhaupt. James' Charman. früher ein regulärer Prediger der Adventisten - Kirche, schloß in den Ver. Staaten einen Contract ab beHufs wöchentlicher Sendungen großer Mengen Peanuts nach Vancouyer. Es wurden dann Mühlen, mit entsprechend Maschinerie, errichtet, um alle möglichen Produkte aus Peanuts herzustellen. Denn die Anhänger dieser Secte essen Erdnüsse nicht blos roh, und sie achten darauf, durch Mannigfaltiakeit zu verhindern, daß ihre Gläubiger dieses Nahrungsmittels vor der Zeit überdrüssig werden. Gewöhnlich werden die Erdnüsse von ihnen zuerst gekocht und dann zu grobem Mehl vermahlen, aus welchem jede Art gebackener und gekochter Gerichte bereitet wird, die man sonst theilweise oder ganz aus Mehl herzustellen pflegt. Brot. Kuchen. Pudding u. s. w. Man konnte sagen, daß sie sich ein bekanntes Gesundheitsspeisen - Institut inBattle Creek. Mich., zum Vorbild genommen hätten; aber sie gehen noch viel weiter. Uebrigens gestatten sie auch die geleaentliche Beimischung von brasilianisehen Nüssen (vom Volke auch nir tws" genannt) sowie von Wallnüssen. In der Stadt Vancouver allein gibt es schon 200 Mitglieder der neuen Kirche, welche beinahe ausschließlich von solchen Speisen leben. Mehrere Missionäre wirken im Interesse der Secte in Britisch-Columbia und :nderwärts. und sie schicken sehr zufriedenstellende Berichte über das Wachsthum der Beweg: ng. Wenn es so weitergeht, kann daS peamitMebend Junq - Amerika ordentlich Angst vor der Ausbreitung der neuen Secte und einer entsprechenden weiteren Ve:theueruna der peanut" haben, die bekanntlich ebenfalls unter den Fittichen eines Trust" steht!

Lkousariüs Rave Kidney Trouble

and Don't Unow it.

I mMaivorigenJahrcs wurden bei einer Produktenhändlerin Frau Grunewald im Naundörfchen mittels Einbruches über 100.000 Mark gestohlen. Bon den WerthvaPieren, die vergraben wurden, konnte der größere Theil wieder zur Stelle geschasst werden, doch blieben die Talons und Coupons verschwunden, da die inzwischen vertheilten Einbrecher Geständnisse über deren Verbleib nicht machten. Die Leipziger Kriminalpolizei beobachtete nunmehr die Verwanoten der Diebe, trnd es gelang ihr, in Schandau das Versteck der fehlenden Coupons etc.. sowie eines WerthpaPiers über 2000 Mark zu entdecken. Der Geschädigten konnten infolgedessen wieder 17,000 Mark ausgehändigt werden. Der Hehler, ein Verwandter . des einen der Diebe, kam zur Haft.

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Der modus vivendi", welcher wehrend der letzten zehn Jahre zwischen den englischen und französischen Bewohnern der sogenannten French Shore" von Neufundland bestand, hat am I. Januar dieses Jahres sein Ende erreicht und das verzwickte Problem der Regelung der französischen Fischereigercchtsame in Canada ist seiner Losung noch um keinen Schritt näher gebracht worden. Das ursprllngliche Uebereinkommen, welches auf 10 Jahre lautete, war thatsächlich schon vor einem Jahre abgelaufen, aber damals stimmten die Neufundländcr einer vorläufigen Verlängerung um ein Jahr zu, um dem Auswältigen Amte in London, dem der Burenkrieg ohnehin schon sehr große Schwierigkeiten bereitete, nicht noch mehr Ungelegenheiten zu machen. Jetzt aber verlangen sie eine endgiltige Regelung der Frage. Die der Streitfrage zu Grunde liegenden Thatsachen sind folgende: Der für Frankreich so unglückliche Utrechter Vertrag von 1713 hatte ihm auch Neufundland genommen, aber seinen Fächern das Recht gelassen, an den Küsten dieser Insel Fische zu fangen. Seit dem Versailler Vertrag 1783 blieb ihnen nur der Küstenstrich von Kap Saint Jean um die Nordspitze herum nach Westen herunter bis zur Pointe Niche. Seit dem Versailler Vertrag sind die Grenzen dieselben geblieben. Der Fischfang an derWestlüste gehört den Franzosen und die 'Engländer nennen diesen Strich French Shore. Er hat eine Ausdehnung von etwa 560 engl. Meilen. Uebrigens ist, während die Länge der French Shore" in den beiden Verträgen genau festgestellt wurde, über die Breite in das Land hinein nicht das geringste diplomatische Abkommen getroffen worden. Noch heute ist die Ausdehnung in das Land hinein durch ein stillschweigendes Abkommen zwischen Franzosen, Engländern und Neufundländern geregelt. Einstmals hatte diese Frage auch teine Bedeutung. Die Insel war fast menschenleer. Heute zählt die Insel über 200,000 Einwohner. Man hat zudem vor einigen Jahren auf Hügelketten, die der French Shore" parallel lau-

fen, Erzadern entdeckt. Um diese Bo-,.

denfchatze uuszunutzen. braucht man einen Zugang zum Meere. Das Servitut der French Shore" stemmt sich aber dagegen. Und jedesmal, wen?i die Neufundländer an der Westküste einen Hafen aufthun oder eine Eisenbahn nach der Küste legen wollten, reklamirten die Franzosen mit dem Utrechter Vertrag in der Hand. Und England gab den letzteren Recht. DaS französische Servitut schneidet so den Neufundländern den direkten Zugang nach Canada ab, wo sich das natürlichste Absatzgebiet für ihre neu entdeckten. Bodenschätze befindet. Kein Wunder, daß sie nur mit dem größten Unwillen diese Einschränkung crtragen. Das materielle Interesse Frankreichs an der French Shore. d. h.. an dem ausschließlichen Versügungsrechl über die Westküste und einen großen Theil der Qstküste von Neufundland ist ein verschwindend geringes. Andererseits wird der Besitz der Küste für die Regierung von Neufundland eine immer größere politische und wlrthschaftliche Notkwendigkeit. Es wäre also nur ein Akt politischer Einsicht, wenn Frankreich auf die durch den Vertrag von Utrecht und Versailles ihm gewährleisteten Vorrechte, natürlich gegen eine angemessene Entfchädig' una. verzichtete. Es würde sich da

durch England zu Daitf verpflichten.

$jv freilich nacv icvova yr nne Aussicht auf eine Verständigung vor-

Handen ist. ist nicht unbedingt sicher, da ein großer Theil der französischen öffentlichen Meinung in dem Verzicht nur eine Neuauflage deö Kriechens der

sranzosischen Regierung vor der engIischen sehen würde.

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tete Schultern 7Zc, frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender loins 18c; Spare Ribs 7c; Tail Bones 5c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Ouali tät: 20-1 Pfund llc; 15 Pfund llc; 12-10 Pfund Ilse; Zweite Qualität 20-18 Pfund 10Zc; 15 Pfund lOZc; 12 Pfund llic; 10 Pfund llje. Californische Schinken 6 bis 8 Pfund 8ic; 10 bis 12 Pfund 8c; 12 bis 14 Pfund. Frühstück Speck Klarer English Cured 14c; gewühlte? Sugar Cured 13Zc; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 11c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c. Speck, Engl. Gewühlter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 12je; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt, 12-. Speck Klare Seiten, 60 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 93k; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, Sc; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd.. 9Zc; Klare BellieS, 25 bis 30 Pfd., 8Zc; 18 bis 22 Pfd., 94c; 14 bis 16 Pfd., 10c; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 9ic; Rücken 12 bis 16 Pfd., 9Ze; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd.. 9Zc.

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er--- ' I ' I Ulj Halibut 15c; tockfisch 8c; Haddock 8c; Catfisch 10c; Ro.l Pickerel 10c; Ro.2 Pickerel oder Blue Pike 6c; Black Baß 15c.

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. . , V (T 7 - v Pfund und darüber 6c : innne hpnr.r

7 Pund und darüber 7c ; alte Henne 54c; alte Hähne 44c; Culls und Krumbrüftiac 44c ; Einen 6c: Gänse

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Hafer-No. 2 weißer 284c; No. 3 weißer 274c; No. 2 gemischter 263c:

No. 3 gemischter 25c

Heu-altes No. 1 Timothy 12.5013.00 No. 2 Timothy 11.00-13.00. Kaffee. Folgendes sind die Indianapolis Preise : Gewöhn!, bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packetcn: Ariosa $11.75, Lion 11.25. Jersey 11.75, Caracas 11.25, Dillworth', 11.75 Dutch Java Blend 16.50, Mail Pauch 11.25, Gates Blended Jara 11.25. Groeeries. Zucker Dominoes 6.42c: Stückzucker 6.42c; pulversirter 6.02c; pul verisirter 6.07c; Standard granulirter 5.92c; feiner granulirter 5.92c; CubeS 6.17c; Consectioners'A 5.72c; Riege, wood A 5.52c; PHLnil A 5.42c; Empire A 5.42c; Ideal Extra Golden C 6.37c; Windsor Extra C 5.72c; Ridgewood extra C 5.17c; gelber C 5.27 ; 16 gel ber 5.07. Eingemachte Früchte VlackberrieS, 3 Pfund, $1.10; Pesches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Ananas, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See onds, 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-$1.00;Zucker. korn 80c $1.40; Apfelbutter, per Dutzend, 3 Pfund, 95c.

Kase. Eugros. Verkaufspreise, Jmportirte? Schweizerkase 27c per Pfund; einhei Mischer Schweizerküse 17c; Wisconsin Crcam Käse 10c-12c; New York Ched. dars 13c; einheimischer Limburger 13c? Brick 14c. Kshlen. Xtrs.t HXtvtt Anthracite $7.00 2.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City..... 4.00 2.15 Winifrcde 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.50 1.90 Brazil Block 8.60 1.90 Grecn County 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Slack 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. $2.75 ptt 25 Bushel. $1.50 per 12 Bushel. Zerkleinerter Cck 12.- pnBu. $2.25 per 25 B. $1.75 ver 18t Bu.