Indiana Tribüne, Volume 24, Number 163, Indianapolis, Marion County, 1 March 1901 — Page 2
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Jndiana Tribüne. 1. MKrz 1901.
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In dem 3blferfalat der Balkanhalbinse! sind die Arnauten oder Albaner ein immer noch wenig gekannter Bestandtheil. Ein Fremder, der in jenen Gegenden reist, kann nicht die Absicht haben, lange zu leben. Außerdem ist es selbst für diejenigen Fremden, die unter den Albanern ergebene Freunde haben sollten, kein Vergnügen. sich den Beschwerlichkeiten einer Reise durch Albanien auszusetzen. Und wird das alles auch siegreich überwunden. so hat man kaum mehr, als die Nähe der Hauptstraße gesehen, kurze Zeit verweilt und keinen tiefen Einblick in dieSitten des Volkes thun können. So bleibt Albanien Terra incognita. Verdienstvoll ist eS von dem französischen Eonsul A. Degrand. uns die Frucht einer mehrjährigen Beobachtung albanischen Lebens in seinem Buche Souvenirs de la Haute. - Albanie" mitzutheilen. Der fremde Eonsul ist in der That eine sehr geeignete Person, Studien eingehender Art vorzunehmen. Ueberall erfreut er sich in der Türkei einer größeren Beachtung, als ein Botschafter in einer europäischen Hauptstadt. Von Kawassen und türkischen Saptiehs. nicht selten auch von einer Ehrengarde der Bevölkerung, deren Gebiet er besuchen will, begleitet, findet er leichter Gelegenheit zu Beobachtungen, als anderes Leider wird der Consul im europäischen Orient oft durch das Klima und die Müdigkeit des Lebens beeinflußt. Besuche, kleine Ausflüge, etwas Sport, füllen in den meisten Fällen seine Zeit aus. Consul Degrand ist eine Ausnahme. Seine Schilderungen sind lesenswerth und bringen manches Neue. Mit besonderer Aufmerksamkeit widmet er sich dem Arnautenstamme der Mirditen. Diese
j prächtigen Bergbewohner kommen mit der Welt kaum in Berührung. Auf j ihren Bergen haben sie genügendeWeiden für ihr Vieh; ihre wenigen Erzeugi nisse werden nicht in die Städte ge-
bracht; selten verirrt sich ein Wanderer in die mirditischen Berge. In ihrem Berglande herrscht das Gesetz Dukashini". Die türkische Gerichtsbarkeit hat hier keinen Einfluß. Ein geschriebenes Gesetz hätte keinen Zweck, denn Niemand kann lesen oder schreiben. So erbt sich das Dukashini von Geschlecht zu Geschlecht fort. Dies Gesetz sagt: Das Blut kann sich nicht verlieren. Wenn es geflossen ist, muß es zurückgenommen werden." Zwei Verwundüngen sind einem Blut" gleich. Bei dem Wilden Charawr der Albaner wird gewöhnlich ein kleiner Streit mit der Büchse ausgesochten. Dann beginnt die Reihe der Mordthaten, die durch das Dukashini geheiligt sind. Haben zwei Familien in Vlutstreit die gleiche Zahl von Mitgliedern verloren, so kann Friede geschlossen werden. Die Frauen und Mädchen stehen im Allgemeinen außerhalb des Vlutstreites. Beleidigungen, die gegen sie verübt wurden, gelten als schmachvoll. Wer eine Frau tödtet, schuldet doppeltes Blut. d. h. von zwei Mitgliedern seiner Familie muß das Blut zurückgenommen werden. Wenn der Gatte der Ermordeten sie nicht doppelt rächt, so verfällt er der Rache der Familie der getödteten Frau. Wenn Jemand. Frauen, Flüchtige. Greise, die Blutschuld nicht selbst rächen will, so hat er das Recht, einen andern dafür zu bingen. Er gibt ihm als Zeichen eine Kugel; der gedungene Mörder hat dann nicht seine eigene Kugel" gebraucht. ihn trifft keine Rache, er hat als ehrlicher Mann den Dienst gethan, für den er bezahlt worden ist! Wer den orientalischen Christen kennt, in Armeuien. Kreta oder auf der Halbinsel, der wird nicht erstaunt sein, daß auch diese edlen Mirditen sich unsere christlichen Brüder nennen. Gibt eine christliche Familie eine ihrer Töchter einem Muselmann zur Frau, so geht ihr Haus in Flammen auf. Außerdem verjagen diese Religionsprotzen die nach ihrer Auffassung schuldige Familie aus dem Gebiet des Stammes. Nicht selten ereignet es sich, daß alle männlichenMitglieder einer Familie allmählich der Blutrache zum Opfer fallen, und daß dann die Frauen den, Kampf weiter führen. Es wird nicht überraschen, daß trotz der unbändigen Wildheit und Roheit, die oft in dem Gesetz Dukashini zutage tritt, die Gasifnundschaft in Albanien wie in homerischen Zeiten geübt und heilig gehalten wird. Nur eine Mutter. die den Tod ihres Sohnes rächen will, hat das Recht, ungestraft die Heiligkeit der Gastfreundschaft zu verletzen. Es ereignet sich, daß Feinde in fremden Häusern zusammentreffen, wohl gar durch Zufall in das Haus des Feindes treten. Dann plaudert man lachend übe die Aussichten, Rache zu nehmen und erörtert di? verwickelte Rechnungsführung von Soll und Haben alter Familienrachen. In Sicht des Hauses des Gastfreundes darf kein Mord stattfinden; geschieht es, so hat der Gastfreund ein Blut" zu nehmen. Man fragt sich, ob denn die Sitte nicht allmählich verschwindet und ob Jemand sich der Rache nicht durch lange Abwesenheit entziehen kann. Degrand erzählt ein Beispiel, das sehr bezeichnend ist. Ein Albaner war lange Zeit im Auslande gewesen. Er hatte vergessen, daß sein Vater ermordet wor-
! den war. als er selbst noch die Kinder- ' schuhe trug. Dann kehrte er als fünfzigjähriger Mann zurück und ließ sich mit seiner Familie in den Bergen der Heimath nieder. Es dauerte nicht lan-
ge, so hielt man ihm vor, daß sein Vater noch ungerächt sei. Er lachte. Ausländische Sitte und die lange AbWesenheit hatten ihn vergessen lassen, uns das Gesetz der Berge von einem anständigen Mirditen verlangt.' Nun wurde er wie ein Aussätziger gemieden, von Frauen und Kindern verspottet; man wollte nicht mit ihm an einem Tische essen, nahm keine Geschenke von ihm, wollte ihm den Besuch der Kirche verwehren und erklärte ihn für e,ine Schande des Stammes. Endlich riß der Mann sein Gewehr von der Wand, ging davon und erschoß einen Enkel des Mannes, der seinen Vater getödtet hatte! Nun war er in Gnaden aufgenommen. Ein großes Gelage feierte die That! Er hatte das Blut genommen. auf das er seit 44 Jahren ein Recht hatte. Wer sich durch die That, nicht durch Unterlassung, gegen das Berggesetz vergeht, dessen Haus wird auf Befehl des Rathes der Alten durch den Beirakdar, den Fahnenträger des Stammes verbrannt. Es gibt auch einen Waffenstillstand in dem Rachekriege. An einem Tage des Jahres ruht die Rache; dann kann man 24 Stunden seines Lebens sicher sein! Niemand würde wagen, an diesem Tage des Waffenstillstandes seine Rache zu nehmen. Der Mord aus dem Hinterhalt ist nicht immer gestattet; handelt es sich um die Rache wegen einer Beleidigung, so muß der Angreifer Stirn gegen Stirn dem Feinde gegenübertreten. Wer durch die Waffe fällt. der ist durch sein Blut gereinigt; die Leiche wird nicht gewaschen. Die christlichen Geistlichen der Mirditen stehen gewöhnlich außerhalb der Bluträche; ihr Kleid schützt sie. Fromm hört der Mirdit. der keinen Kirchgang versäumt, die Ermahnungen der Priester. Nachdem er die Kirche verlassen, ladet er sein Gewehr und zieht aus. Es ist ein Osterfest in einer Stadt. Von den Bergen kommt die Menge der Albaner. Männer, Frauen. Kinder. Sie nehmen das Abendmahl; dann strömt die bunte Masse aus dem Gotteshause. Plötzlich ein Schuß an der Kirchenthür. Ein junger Mann vom Stamm der Skreli liegt in seinem Blute. Der Mörder ruft triumphirend: Ich habe mein Blut genommen!" und entflieht. Er wird von den türkischen Saptiehs verwundet und eingebracht. Dem Berggesetz lassen die Türken nur auf den Bergen seinen Lauf; in den Städten werden Mordthaten verfolgt und mit lebenslänglicher Arbeit in den Bergwerken von Diarbekir bestraft. Trotz der unglaublieben Zustände in diesen albanischen Bergen, wo ein widerhaariges NaturVolk auf seine Art selig wird, trägt das Berggesetz Dukashini viel dazu bei. durch seinen urwüchsigen Ehrencodex noch Schlimmeres zu verhüten. Die Mirditen und verwandteStämme fühlen sich wohl dabei. Es muß so sein. Die Gewohnheit der Generationen macht den Menschen. Hätte man auf dem Harz ein Uroolk in Abgeschlossenheit erhalten, so würde dort noch heute der gefangene Feind feierlich den alten Göttern geopfert werden. Das würde Tugend und Pflicht sein. Und wie wird man einst über unsere heutigen Tugenden und Pflichten denken! Ter Arnaut lächelt verständnißlos. wenn man ihm von andern Sitten spricht. Wir hören unsere Lieder gern." erwidert er einfach. Die Flinte ist ihm, was uns die Wage in der 5zand der Göttin der Gerechtigkeit bedeutet. Die christliche Religion hat hier unendlich wenig geändert, wie eigentlich im ganzen Orient und vielleicht noch weiter. Die äußeren Formen werden beobach tet; das ewige Lämpchen brennt trübe vor Heiligenbildern in den düsteren Räumen der Berghäuser. Und draußen werfen die Felswände das Echo eines Schusses zurück. Alltäglich ist das Sterben im Blut unter diesem Volke; kein Auge wird naß. ..Dukashini" der Fall ist erledigt.
Tö äthsel der Thierwelt
Thcmsaiid3 Have Kidney Trouble and Don't Know it.
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Das Neomylovon lebt thatsächlich! So scheint es wenigstens nach einer Mittheilung von Tournouer an die Pariser Academie der Wissenschaft. Man wird sich entsinnen, daß vor anderthalb Jahren im südlichsten Amerika die Haut eines Thieres in mäßig gut erhaltenen Resten entdeckt wurde, ein Fund, über dessen Bedeutung sich unter den Zoologen ein nicht geringer Streit erhob. Dieses Thierfell zeigte nämlich eine Eigenschaft, die bisher nur bei einem als längst ausgestorben aeltenden Tbiere. dem riesigen Mylo-
j don in Südamerika, bekannt war. Die ! s?;,fnfrtmrirfvf;f fstnnh hrtrin d.in
V ivl ll iy u in tv . v t vtiMiiv n tn die Haut kleine Knochenplättchen eingelagert waren, wie sie eben auch das Mylodon gehabt hat. Die wichtigste Frage, die sich aus der Entdeckung ergab, war. ob dieses eigenthllmliche Thier etwa in Patagonien noch am Leben wäre. Die Angelegen-
! heit erregte in der Wissenschaft so groI ßes Aufsehen, daß eine besondere Expedition ausgesandt wurde, um in Patagonien nach diesem Thier zu forschen. die aber jetzt erst nach ihrem Bestimmungsort unterwegs ist. Nunmehr weiß Tournouer, der sich mehrereJahre in Argentinien aufgehalten und zwei- . mal in das innere Vatagonien eingedrungen ist, um dort Neste von ausgestorbenen Säugethieren zu sammeln, einige merkwürdige Angaben zu ma chen. d!e darauf schließen lassen, daß er jenes fragliche Neomylodon mit eigenen Augen gesehen hat. Er hatte auf
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feirrcn Reisen von den Eingeborenen einiges über den Hymche. wie die Indianer dort das ihnen bekannte Thier nennce:. erfahren und 'sich selbstverständl1, versucht gefühlt, die Bekanntfchaft des räthselhaften Wesens zu machen. Die Einwohner zeigten sich aber dermaßen von abergläubischem Grauen gegen das Thier erfüllt, daß in ihren Erzählungen die Wahrheit vom Märchen gar nicht mehr zu trennen war. Dennoch hatte Tournouer ein Erlebniß. das ihn von der Ezistenz des Neomylodon überzeugt hat. Als er eines Abends am Ufer eines Flusses auf der Lauer stand, sah er mitten aus der Strömung den Kopf eines Thieres auftauchen, der etwa die Größe des Hauptes eines großen Puma hatte. Er fchoß danach, aber das Thier tauchte sofort unter und erschien nicht zum zweiten Male. So viel er bei der anbrechenden Dunkelheit zu sehen vermöcht hatte, war der Kopf von runder Form, mit dunkelbraunem Haar bekleidet, die Augen von hellgelben Haaren umgeben, die sich in einem feinen Strich nach dem Ohre hinzogen-. Der Forscher beschrieb das Thier dem als Führer dienenden Indianer, worauf dieser mit ängstlicher Miene versicherte, daß er den geheimnißvollen Hymche gesehen haben müßte. Leider war Tournouer gezwungen, den Platz zu verlassen, fand aber auf einer Sandbank am Fluß einige Meilen weiter große Fußspuren, die denen eines katzenartigen Thieres glichen, und die der Eingeborene mit Sicherheit als die des Hymche erkannte. Es wäre nicht wenig interessant, wenn die jetzt dorthin abgegangene Erpedition das geheimnißvolle Thier wirklich auffände, damit die Wissenschaft erfährt, was eigentlich an der Vermuthung des VorHandenseins jener ganz fremdartigen Thiersorm ist.
W t e der f r a n z o's i's ch e Geistliche P. Germer - Durand an die Pariser Academie des Jnscriptions" berichtet, hat er den gewaltigen Bogen der antiken Wasserleitung, welche Stadt und Burg von Jerusalem von Bethlehem her mit Wasser versorgte und das Thal Hinna überbrückt, genau untersucht und dabei eine Reihe don römischen Inschriften gefunden, welche über den Bau des Aguäducts berichten. Aus diesen ist nunmehr sestgestellt, daß das mächtige Bauwert nicht, wie man bisher annahm, von Pontius Pilatus oder König Herodes oder gar vom König Galomo herstammt, sondern erst im Jahre 195 n. Chr.. unter Kaiser Septimius Severus gebaut ist auf Anordnung der Militäringenieure der zehnten Legion. die damals in Jerusalem stand. Die Römer haben also auch hier ihr unübertroffeneZ Geschick in der Anlegung von Wasserleitungen über der Erde glänend bewährt. DerFabrikbesitzer Kind und seine Ehefrau wurden in dem Badczimmer ihrer in Charlottenburg in der Schlüterstraße 25 belcgenen Wohnur?g todt aufgefunden. Das ganze Haus war mit dickem Qualm angcfüllt, der von dem Badeofen ausging und in Folge dessen öffnete der Portier des Hauses die Wohnung Kind's und begab sich, dem Ausgangspunkt des immer dichter hervorquellenden Rau ches nachgehend, in das Badezimmer. Hier bot sich ihm ein schrecklicher Anblick. In der Vadewanne lag die Leiche der jungen Frau d:s Fabrikbesitzers; der Ehemann selbst lag auf dem Fußboden, g ...I : entseelt. Wie festgestellt werben IcwMt, hatte sich die Frau ein Bad zv :.et; kurze Zeit darauf war der i :nn nach Hause gekommen und ? .ner Ehefrau noch eine Fl ins Badezim mer bringen p ist er jedenfalls durch Ui ch und durch den SV i '.in a.s Leiche vorzuji . n worden, daßerw c r un? zu Boden s " f d'.chter heroorströ...e. !e d..ii seinem fieber !-
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