Indiana Tribüne, Volume 24, Number 162, Indianapolis, Marion County, 28 February 1901 — Page 2

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Jndiana Tribüne. 2. Februar 1901.

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Die Pariser Untergrundbahn.

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Paris im Januar. Das einzige Verkehrsmittel, das begonnen hatte, den Parisern wirkliche Dienste zu leisten, die Untergrundbahn, steht still. Natürlich! Sie hatte angefangen, wirklich nützlich zu sein. Da konnte die Sache nicht dauern. In allem Anfang war auch dies Verkehrsmittel, wie alle anderen Berkehrsmittel in Paris, recht mangelhaft gewesen. Es verging kein Tag, ohne daß nicht von einem Unglück durch Zusammenstoßen von .Zügen gemeldet wurde. Jetzt funktionirt sie allerdings, wie es scheint, tadellos. Es sind Monate vergangen, ohne daß das geringste Unglück geschehen wäre. Das war fast zu viel des Guten. Nachdem die Techr.if nichts mehr zu wünschen übrig ließ, konnte man es ja mit einem kleinen socialen Konflikt versuchen. Wozu war die Untergrundbahn - Gesell

schaft denn eine Aktiengesellschaft? Als j Aktiengesellschaft würde sie ganz ihren i Charattcr verleugnen, wenn sie sczialen Anstand zeigte. Und darum laßt j sie sich vor allem angelegen sein, ihre ! Beamten in der gröblichsten Weise aus-' zusauzen. Unmenschlich viel Arbeit ! und sehr wenig Lohn! Dann kann '

man feine Dividenden zahlen. Und dabei entrüsten wir uns über die Skla-

venhalterei der alten Griechen und ! Nöiner und glauben wunder, wie weit ', wir es in der Kultur gebracht haben. Aber die Sklavenhalterei der Alten war ein Paradies für die Parias der ! Gesellschaft gegenüber dem System ei-! ner modernen Aktiengesellschaft, die die l unbarmherzigste Herzlosigkeit zum 1 Prinzip erhebt. j Die Gesellschaft der Pariser ' tropolitain" saugt ihre Beamten aus, ; wie nur eine Aktiengesellschaft es der- j mag. Sie hat für jeden Posten und ! für den Zeitraum von 24 Stunden ! zwei Angestellte, die einen Dienst zu ! versehen haben, der nicht nur die ge-! spannteste Aufmerksamkeit verlangt, i da die Elektrizität nicht mit sich spaßen j

laßt, sondern der auch den ständigen j

Ausenthalt m unterirdischen, der cnne niemals zugänglichen, also auf die Dauer unbedingt äußerst aesundheits-

schädlichen Räumen und Gängen ver-!

langt. Diesen Umstanden gegenüber rühmt sich die Gesellschaft auch noch, daß sie in Paris! ihren Beamten ein Mindestgehalt von fünf Iranken für den Tag zahlt. Bor einigen Tagen war eine lebhafte Unzufriedenheil durch das Personal gegangen, weil

die Gesellschaft, ohne nur einen Grund nzugeben, wahrscheinlich um noch mehr zu sparen und noch höhere Dividenden zu zahlen, etwa 50 Angestellte plötzlich entließ und ebenso viele andere eine Stufe tiefer setzte. Es wäre schon damals zum Ausstand gekommen, wenn nicht die Gesellschaft, erschreckt durch die Wirkung ihres Ukases, für den Augenblick klein bcigegeben hätte. Inzwischen hat sie sich nun cze-

rüstet und wieder Muth bekommen. In einem Schreiben an alle ihre Angestell-

ten halt sie diesen heuchlerisch vor, dan sie eigentlich eine Wohlthäterin der Menschheit ist. da sie" ihren Angestellten volle zwölf Monate Gehalt bezahlt, während diese nur etwas mehr als neun Monate Dienst leisten. Sie vergißt aber hinzuzusetzen, daß das Gehalt für Paris lächerlich gering ist und daß sie ihre Beamten zwölf Stunden am Tage arbeiten läßt, während jeder Maurer in Paris seine zehn Franken den Tag verdient und sich hütet, länger als höchstens neun Stunden zu arbeiten. Weiter thut die Gesellschaft so. als wenn sie ihren Angestellten ein unerhörtes Zuaeständniß macht, wenn

sie ihnen verspricht, daß augenblickliche Entlassungen, die den Betroffenen einfach dem Elend pieisgeben, nicht mehr vorkommen sollen. Sie wagt ferner zu behaupten, daß die Stellung ihrer Angestellten besser ist als bei der Eisenund Straßenbahn und führt als Beweis dafür an. daß für 6 bis 700 bei ihr verfügbare Stellen sich 14.000 Personen gemeldet hätten. Die Zahl mag richtig sein. abr sie ist von der Gesellschaft zweifellos falsch gedeutet. Sie ist weiter nichts als ein Beweis für die furchtbare soziale Hinterlassenschaft der Pariser Weltausstellung. Daß die Sache anders steht, als die Gesellschast glauben machen will, zeigte der Umstand, daß in einer von vier Fünftel aller Angestellten besuchten Versammlung der Ausstand beschlossen worden ist. Die Gesellschaft hatte sich geweigert, die Forderungen, die eine Erleichterung des furchtbaren Dienstes erheischten, zu ersüllen. Nur in einigen nebensächlichen Punkten verspricht sie Besserung. Man weiß aber, was das sagen will. Die auch von ihr versprochenen 10 v. H. Gehaltserhöhung während der Auöstellung sind heute noch nicht von ihr bezahlt. '''Die Sympathien der Bevölkerung sind, wie im vorigen Jahre in Berlin, uf Seiten der ausgesogenen AngepeÄten. i Auf feinem eigenen Geflügelhofe würbe der Farmer Rufus Beiry in East Machias. Washington County. Me.. von'' einem mächtigen Adler attackirt. dessen er sich nur mit Noth und Mühe erwehren konnte. Nach einem verzweifelten Kampfe, der über eine Stunde währte, gelang es dem Manne, den Raubvogel mit einem Knüttel zu nschkagerj. Der Adler hatte eine Flügelspannweite von acht Fuß.

Zeichensprache im Geschaftsleb cn. Man braucht nicht bis zu den Roihhäuten zu gehen, um eine systematisch ausgebildete Zeichensprache zu finden; noch auch ist solche auf TaubstummenKreise beschränkt. Vielmehr läßt sich inmitten unserer großstädtischen modernen Geschäftswelt eine mehr oder minder entwickelte Zeichensprache entdecken, die sich zwar nicht auf alle Begriffe erstreckt, aber einer Reihe wichtiger Zwecke dient. Es sind damit auch keineswegs jene ziemlich harmlosen Zeichen gemeint, die manchmal in Geschäftslocalen, in der Börse, auf der Straßenbahn und sogar in Gerichtssälen behufs beschleunigter Uebermitlelung von Weisungen über den ganzen betreffenden Raum hinweg in Anwendrntg rommen, sondern eine wirkliche Geheimsprache, die auch in unmittelbar rer Nähe der sich Unterhaltenden benutzt wird. Es versteht sich von selbst, daß diese Sprache allemal nur im Besitz eines gewissen engeren Kreises ist; denn wären die Zeichen und ihr Sinn allgemein geläufig, sei es auch nur innerhalö des jeweiligen Geschäftszweiges, so würde sie bald ihren ganzen Werth verlieren. Sie dient lediglich dem Kampfe um's Dasein zwischen den einzelnen Elementen der Geschäftswelt selbst, und wird im Großhandel häufig genug angewandt, z. B. in großen Möbel-, Teppich-, Tabaks - Geschäften u. s. w. sowie in Vörsenkreisen. Die Signale dieser Zeichensprache an und für sich sind überall, wo sie vorkommen, dieselben. aber jeder der betreffenden Geschäftsleute hat mit seinem Kreis von Freunden und Theilhabern seinen eigenen ZeichenCodex verabredet, und wer den Schlüssel zu diesem Codex nicht hat, kann daher die jeweilige Bedeutung der Zeichen nicht verstehen, mag er dieselben auch noch so oft bemerkt oder sogar selber angewendet haben. Oft genug kommt es ja vor. daß Geschäfts - Theilhaber desselben Hauses mit einem outsider" irgend eine wichtige Transaction zu besprechen, oder der Chef des Hauses und gleichzeitig etliche seiner Untergebenen etwas Derartiges mit einem Vertreter eines anderen Geschäftes zu verhandeln haben, und man sich unauffällig allerlei sagen möchte, was nicht für die dritte Person bestimmt ist. Da geht es doch nicht an. daß man fortwährend über einander flüstert, daß man halblaut Bemerkungen austauscht wie: Der Kerl versucht uns zwei verschiedene Preise zu berechnen," u. s. w. Manches mag man sich ja gegenseitig am bloßen, rasch zugeworfenen Blick absehen; aber das genügt nicht immer. und solche Blicke lassen sich auch vo der dritten Partei auffangen. Dagegen kann der Chef oder Partner den obigen Gedanken unauffällig übermitteln, wenn er z. V. nach einer Cigarre lanat und. ehe er sie sich anzündet, mit

dem Streichholz zweimal streicht. wchlgemerkt. das ist nur ein Beispiel, und es kommt ganz auf die Wstrrinhnruvci nrt oh t?, ntrnbt das

j v v " - Ew Obige oder etwas Anderes bedeuten soll, oder vielleicht auch, ob es nicht eine ganz bedeutungslose Bewegung ist. Dasselbe gilt von allen anderen vorkomntenden Zeichen. Wenn man lässig mit dem Finger über die obere Lippe fährt, so mag dies eine Aufforderung bedeuten, den Preis höher zu schrauden. Den Kopf mit der offenen linken Hand zu stützen (so ungefähr wie man den Dichter Heine meistens abgebildet sieht) mag den Betrag angeben, um welchen der Preis hinaufgeschraubt oder herabgesetzt werden soll, je nach der Anzahl der sichtbaren Finger. Sich einen Augenblick das linke Auge mit der Rückseite des Zeigefingers zu reiden. bedeutet vielleicht eine dringende Mahnung zur Vorsicht. Mit der linken Hand flüchtig über die Stirne zu iahren. ist mitunter eine Weisung, du Sache noch in der Schwebe zu lassen; dagegen mag das Hinabziehen der Weste mit beiden 5änden eine Weisung bilden, eine Geschäfts Transaction ohne weiteren Verzug abzuschließen. Die rechte Hand an die rechte Mfa zu legen, bedeutet vielleicht gut".ieselbe Bewegung an der linken Seite faul-. Auch über Angestellte, welche Ursache zur Unzufriedenheit oder zu Verdacht gegeben haben, tauschen GeschäftsHäupter nicht selten Bemerkungen mittels einer Zeichensprache aus. Ein flüchtiger Blick nach der Zimmerdecke z. B., gerade als ob dort eine Fliege sitze, kann die Votschaft bedeuten: Drohe ihm mit Entlassung", oder das Zusammehalten der Fingerspitzen beider Hcnde die schicksalssctuvere Aufforderung zu sofortiger Entlassung bilden. In manchen urstrer großen Han dels - Biiaren besteht zwischen Ober-

aufsehe? und Shopwalkers" eine Zeichensprache. von der man Gebrauch macht, um z. B. auf Kunden oder Kundinnen aufmerksam zu machen,

welche der Kleptomanie" verdächtig

sind. Schwerlich t ein einziges der

betreffenden Geschäfte ganz ohne solche

Signale.

Natürlich könnim gute Beobachter, wenn sie die Zeichen erhäschen und allemal daraus achten, was alsdann

erfolgt, nach und nach hinter dem be

treffenden Zeichen - Eode? kommen.

Daher wird jedes Signal, sobald man

furchtet, es konnte Außenstehenden sn

Sinn nicht rnebr ganz unbekannt lern,

mit einem anderen vertauscht, so daH selbst ser eMieber Agenten u. s. w. nicht leicht einen Zfel von der Lede-

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lung irgend eines Coder dieser Geschäfts - Telegraphie" erhäschen können, geschweige denn das te.c !. Die Zeichen sind ja unendlicher Vermanig sachung fähig.

Stückweise Farben 'Photogrvphie. Bekanntlich hat vor Kurzem wied-.r ein Franzose sich gerühmt, das verlockende Problem des buntfarbtgen Photographirens endgiltig gelöst ;u haben, wovon auch an vorliegender Stelle gebührender Vermerk genommen wurde. Und nun kommt zurAbwechslung ein Amerikaner mit demselben Anspruch. er aber hat wiederum einen anderen Weg eingeschlagen, und es dürste Viele interessiren. ihm einige Augenblicke auf demselben zu folgen. Frederick E. Jves so heißt dieser Amerikaner hat nämlich den beliebten Pfad rein chemischer Untersuchungen auf diesem Gebiete verlassen und ist in einer ganz unabhängigen Richtung vorgegangen. Er nennt seine Methode ein analytische oder aufgelösie; was Andern nicht oder nur sehr unvollkommen im Ganzen gelungen ist. das will er stückweise, und zwar in drei Stücken, ausführen, die natürlich schließlich als Vereinigung hervortreten sollen. Er acht von dem kt aus. daß alle

Farben, welche das menschliche Auge

wahrzunehmen vermag, als Mischunaen von drei Grundfarben angesehen

werden können; e r bezeichnet als solcke Grundfarben, für vorliegenden

Zweck wenigstens, roth, grün und

blau-vrolett, und er ntmmt von einem und demselben Gegenstand drei photo-graphische-Negativ-Bilder durch entsprechende bunte Lichtschirme hindurch auf; die erlangten Bilder sollen, mittels eigenthümlich arrangirter bunter Glas-Reslectoren, hinwiederum zu einen einzigen Bild vereinigt werden, welches den betreffenden Gegenstand stets in seinen wahren Naturfarben lebenstreu darstellen soll. Dies ist das allgemeine Princip des Erfinders, mit vorläufiger Beiseitelassung der einzelnen Technikalitäten. die selbst mit einer Reihe Illustrationen dem Laien die Sache nicht viel klarer machen könnten, ohne viel weitschweifigere Erörterungen. als die Geschichte einstweilen lohnt. Uebrigens mag noch bemerkt sein, daß der Erfinder nur mit einer einfachen Glaslinse arbeitet, und die drei Einzelbilder zunächst gleichzeitig auf dieselbe sensitive Platte neben einander kommen. Die schon erwähnten bunten Glas-Reslecroren und eine Art Zauberlaterne sollen cMdann die Bereinigung zu einem (Äesammtbild ermöglichen. Somit ist klar sichtlich, was d:r Erfinder will, was er kann, das ist wiederum eine andere Frage! Er ist nicht jüngst auf diese Methode verfallen, sondern er arbeitet im Stillen schon einige zwölf Jahre daran. An der Möglichkeit einer Lösung der Aufgäbe auf diesem Wege zweifelt er schon im Beginn nicht. Vielleicht beeinirächtigte dies ein wenig die Vorurtheilslosigkeit. welche bei allen wissenschaftlichen Untersuchungen herrschen soll, da er den Nachweis für etwas erstrebte.

was er schon von vornherein glaubte.

Er hat indeß erst in der mngsten Zt.

nach unzähligen Experimenten, die

Versicherung gewagt, daß er endlich ?.u

einer vollkommenen und praktischen

Lösung gelangt sei. Und er hat auch

bei einigen Photographen, welche er

mit seiner Methode bekannt machte. Anklang damit gefunden. Ob er wirklich das photographische Eolumbus-

Ei" entdeckt hat, kann nur der Erfolg

zetgen

Viele verkleinern die Verdienste Anderer nur, um sich selbst zu trösten.

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Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 4.75 5.25 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.50 4.50 Gute bis gewählte Schafe 3.50 4.00 Ordinäre bis gute Schafe 2.50 3.25 Stockcrs 2.25 3.00 Böcke, pcr 100 Psd 2.50 3.25

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5.00 4.60 4.40 4.35 3.60 3.25 4.00 3.50 2.75 7.00 5.00

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Würste, Geräucherte Braiaurst 8c; Frankfurter 7Zc; Wienerwurst 7Ze; Knackwurst 7c; Bologna in DärnikS 6c, m Tuch Ljc.

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Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 10c Eier, 14c per Tuhend. Hühner 7c; Turkcys : jungcHähne K Pfund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen, 5$c; alte Hähne 4ic; Culls und Krumbrüüigc 4$c ; Enicn 6c; Gänse 5.40-6.00.

Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas 2.50 per Tugend. j Citronen, $3.00 für 300. ; Aepfel, 51.50-54 per Faß. I Feigen, 2$c-l 5c. Bananen, 1.50-1.75 per Bunch. Datteln, Persische 5c pcrPsund. I Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Cranbcrrics $2.90 per Vushcl Crate Orangen, $2.75 $3.25 pcr Box. Erdbeeren 40c per Quart. Rhubarb 20c per Dutzend. G t mü s e. Kraut, $1.25 per Faß. Zwiebeln, Spanische 52.00 per Crate; rothe Slobe $1.25 per Bushel; weiße Globe 53.00 per Faß. Kartoffeln, $1.45 per Faß; prima Burbanks und runde weiße 55c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey 53.00 pcr Faß. Virginia $2.75. Cclcry, 25-50c per Bunch. Salat 13c per Büschel. Spinat, 40c pcr Duhend Bunchcs. Weiße Rüben 90c pcr Faß.

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Frisches Kalbfleisch 5kälbcr94c; Hm

tcrvicrtcl 13c; Vordcrvicrtcl 8c.

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Pfd. 9c; Schafe 7ic; Schenkel 10c;

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Pfund im Durchschnitt. 10c ; Tender loins 17c; Spare RibS 7c; Tail Bones 5c.

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Getreide. Weizcn-No. 2 rother 76c auf den Geleisen, 76c von der Mühle ; Ro. 3rother 72-74c; Februar 76c auf den

eicijc; agenweizen 76c. Korn-No. 1 weib 40k: No. 2wei6

40c; No. 3 weiß 404c; No. 4 weiß

L6j-Mc; no. 2 weiß aemi St 39c:

No. 3 weiß gemischt 39c; No. 4 weiß

gemixt 35-37c; No. 2 gelb 39c; No. 3 aclb 384c: No. 4 c-elb 344-36::

No. 2 gemischt 38c; No. 3 gemischt

39jc: vio. 4 gernlsöt 35 - 37c; an Kolben 36$c.

Vafer-No. 2 werter 28k; No. 2

weißer 27jc; No. 2 gemischter 26Zc; No. 3 gemischter 25Zc

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Groeeries. Zucker Tominoes 6.42c; Stückzucker 6.42c; pulversirter 6.02c; XXXX pulvcrisirtcr 6.07c; Standard granulirter 5.92c; feiner granulirter 5.92c; CubeS 6.17c; Confectioncrs'A 5.72c; Ridge wood A 6.52c; Phönix. A 5.42c; Empire A 5.42c; Ideal Extra Golden C ö.37c; Windsor Extra C 5.72c; Nidgewood extra C 5.17c; gelber C 5.27 ; 16 gel ber 5.07. Eingemachte Früchte BlackberrieS, S Pfund, $1.10; Pesches Stand. 3 Ps., 52-2.25; Seconds 3 Pfund 51.50 51.65; Pie $1.40-1.50; AnanaS, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See ondö, 3 Pfund, 51.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas 5l.90-2.25; Gesiebte Erbsen-$1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Psund, 90c-$1.00;Zucker. lern 80c 51.40; Apfelbutter, per Dutzend. 3 Pfund, 95c. Sämereien. Kaufpreise: Klcesamen, Rother, $5-$5.50; eng.

lischcr, je nach Qualität 55-5.50; A! sykc 5-7.00; Alfalsa 5.50-6.00 per Bushel. Timothy 51.30-51.40. Dctail.Prcise : Klcesamen, alter, prima, $6.00; neuer $6.50-7.00. Timothy, gewählter 52.30; prima $2.20-2.25. Blue Gras, Fancy Kcntucky 51.20 per Bushel;- extra rcincs 50-65c per Bushel. Nase. Engros Verkaufspreise, Jmportirter

Schwclzerlast 27c pcr Pfuno; emtzei Mischer Schweizerkase 17c; Wisconsin Cream Käse 10c-12c; New York Chkd dars 13c; einheimischer Limburger 13c; Brick 14c. Kohlen. Tonne )( Icb Anthracite ....$7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City 4 00 2.15 Winisrede 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.60 1.90 Brazil Block 5.50 1.90 Grccn County 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Slack 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. 52.75 pe, 26 Bushel. 51-50 per 12$ Bushel. Zerkleinerte? Cok-13. perBu. $3.25 per 2S Au. 51.75 ver 12 Bu.