Indiana Tribüne, Volume 24, Number 161, Indianapolis, Marion County, 27 February 1901 — Page 2
s
Jndiana TribSne. 7. ZZebrnar 1901,
Big H Bahn. Der neue Florida Spczialzug via die Big Four Routc. Vollständiger vestibul-Zug verläßt Indianapolis um 5:15 Uhr Nachmittag San jedem Mittwoch und Samstag an und nach dem 16. Januar und geht ohne Aufenthalt nach St. Augustine durch, kommt in Jacksonville um 7.30 Abends und in St. Augustine um 8.30 AbendZ am folgenden Tage an. Schlafstellen Raten von Jndianapolls nach beiden Plätzen $6.50. Wegen Tickets. Auskunft und Scblafwaggons spreche man bei Agenten der Big Four vor. H. M. Bronson. V. 0. P. A. Auf nach Washington! Halbe Raten
via
Big Four & C. & 0. Baiin. Anläßlich McKinley's Inauguration. Rundreisetickets nach Washington und zurück werden verkauft von allen Punkten der Biq Zxour & 2). & II. Bahne am ., 2. und 3. März 1901, gut zur Rückfahrt bis 6. März 1901. Spezialraten für Parteien von 50 oder mehr und volle Information körnen bei jedem Ticketagenten eingeholt werden, oder adressire an Warren I. Lynch. W. P. Teppe. Gen. Pass. & Ticket Agt. Asst. G. P. & T..A. Cincinnati. C. H. M. B r o n s o n. A. G. V. V.. Indianapolis, Jnl. Alls recht blitzblnnö in Küche und Hau zu haben, erfüll! jede gute Hauifrau mit germ Stolz. Da beste Mittel, aßt Me. taUwasren in kürzester Zeit unli flii die längste Teuer bli&blanl und gläncnb roie einen Spiegel zu machen. i 1 METÄL POLISH PASTE, li( Un tt illlclannien uvd ieaalzri, ßirrna GEORGE 17. HOFFMÄN, 549 Ost Washington St., Indianapolis, Ind., hergestellt wird. Für Eastsirthk iß bal altbewährte ?i Mittel
.
ton derselben Firma hexgestellt, zum Vutz der Var.Jixture etc. etniach unentbkhrlig Lnd wer ti einnt&i gebraucht hat. wird et htii aiefcer hzlen. .Bar Keeper Frind' tat Unentöehrllche, ist überall in Z)o)tltl j ha)en.
Why try to rtieV things w'ih some. thing tUt doesar stick? P.uy OJOR'S
iD'W '4 CEKENT; you kncw I l '' -"J lt icks. Nothing I f"lt .?5rirj-V V..oIt am. srr.m it
LKJnj ü . w V ni.'ni t. Stick to "föAJOR'S CEMENT. Buycnce you will büy tor ever. There i ncthing as gooch
WA irr hplieve tht
WMUW substituter.
RSAJOR'S RUBBER and MAJOR'S LEATHER
Two eparsie cenwnti tbt. InÄi?tcnLvuigtlimv ESTABI.1SHEO 176. 15 an 1 25 ce&ta yr lt'U t all drupg-Wa. HAJOS CEMENT CO.. KEW YORK CITY
flll
f&i. L -
"2
sp !p. 3ifi'
ki,
K
y sm
Russische Studenten.
V
I
!
ElPANS TABU1ES
xt intcnded for cKIldrcn, fadles and all who prefer a medlcine dlsgulscd as con fcctlonery. They 'may nowbe Kad (put wp !st Tin Boxes, sevcnty-twt in a box
price, twcnty-sivc cents er sivetox for
n? dollar. Any druggist will get th if you inslst, and they may a!vaystrt
obtair.ed by remhilng ihc
TheRipans Chentfcal
vompanyvG-
HO.IO ' j:
z.
J5?mjcr.s'
3
ii
M
jd&i
TsTIr 3
IV s i
nw
.-t - kt'.m n h m an .M
vt.ia:jj
'W
Heua Photogrephische Gaüerio, 150 Süd 3SUnc!l Sttaße. tlnierzeichnete ladet die Deutsch, fcer Stadt und Umgegend zu einem Besachk tinet da!lene ein. Guts OilK? ga?ntirt.
Preise iedri
Carl Piper,
entscher Ytzots5? AdoEph Frey, (OI4 frcadoM A Rlfkt.) Hotary Pobllc, Translator. Corrcspondcnt etc. No. 970 West Walnul St Tkf ira St Ci.
Rußland ohne Stubentenunruhen ist eine Seltenheit. In dem jungenAolk ist ew Freiheitsdrang, für den die Behörden und namentlich die Polizei kein Verständniß besitzen. Der Stadtpolii'ist sieht noch immer in dem Studenten einen der innern Feinde des Äaterlandes. Zwischen Studenten und Polizei herrscht Kriegszustand, der nicht ohc Humor ist. Foppereien der Polizei sind an der Tagesordnung; der Gorodowoi rächt sich, sobald er kann, durch Handgreiflichkeit. Mancher Polizeimann will sich seineSporen durch Aufdeckung von Verschwörungen u. s. w. verdienen und belästiat ohne Grund. Anderseits sind zwar die Zeiten vorüber, da verdiente Generäle des alten Schlags als Ruheposten die Rectorstellen an Hochschulen erhielten, aber die heutigen Rectoren. wie in der Regel die Professoren, sind gezwungen, mer die Beamten des Staates, als entgegenkommende Berather und Beschützer der Jugend zu sein. Die öffentliche Meinung.die zuTage tritt.ist zurückhaltend und bäufig mißgünstig. Die Nowoie Wremja" schrieb u. A. während der Petersburger Studenienkrawalle 1899. es gäbe viel zu viel Studenten in Rußland und viel zu wenig Handwttke?. Die Wünsche der Studenten sind fast kindlich bescheiden: etwas freieres Statut, Aenderungen der Prüfungsordnung. Abschaffung des Uniformzwanges, hier und da Entfernung eines Professors, bessere Behandlung durÄ
die Polizei u. dergl. Und ein gewisser i
Corpsgeist führt immer zum Eintreten ! der andern für den einen, mag er auch schuldig sein. So wächst die Lawine, j Der Uniformzwang hat in Rußland i . mrx. a.j. v... m r : , ; r; i
einen piuiiiu,cii itca; lxi -puu,ii kennt leichter seinen Feind des Vaterlandes". Man wird vielleicht auch
die Studentinnen uniformiren, denn i
die Erfahrung hat es gelehrt: ih;e gestutzten Haare decken verwegene Köpft. Durch Einschreiten von Truppen wird die Erregung stark gesteigert. Die Kosaken hauen grimmig erfreut mit
der Ragaika Knute sin, und die .
Studenten stechen nach den Pferden. Zweifellos werden Unzufriedenheiten, die wegen Kleinigkeiten ausbrechen, von manchen Hitzköpfen benutzt, u:n ihre Heilslehren zu verbreiten. Das geht dann natürlich auch russisch zu. Man ist radical und gelangt leicht zürn nihil". Die Methoden der Regierung gegenüber solchen Wirren sind immer dieselben. Allzugroße Strenge ist nicht beliebt: man fürchtet, die Studenten und die Masse in den Städten, die immer auf feiten der Studenten ist. zu reizen. Aber trotz der Abneigung gegen Strenge , ist sie gewöhnlich unvermeidbar. Dann folgt auf drakonische Maßregeln die Milde; fast alle werden begnadigt, wieder zum Besuch dec Hochschule zugelassen, und eine Weile herrscht Frieden. Plötzlich tritt die tiefer liegende Unzufriedenheit durch irgend einen Zufall wieder in die Erscheinung. Man weiß nie. wie weit und wie tief d'e Erregung geht, und, wie die Studenten trotz aller Verbote ihre geheimen Gesellschaften und ihre Kassen besitzen.so können sie auch planmäßig in die Fußstapfen von Leuten treten, die rücksichtslose Männer und Frauen der That waren. Das gibt den Studenten und verwandten Kreisen, die nicht an Egyptens Fleischtöpfen sitzen, in Rußland immer etwas Besonderes, das von dem ahnungsvollen Gemüth des Gorodowoi in seine Sprache überseht wird. In Kiew gefiel jüngst den Studenten ein Professor nicht. Sie randalirten in ihrer Art, und in einer Anwandlung von Besorgniß bat der Militärgouverneur General Drajomirow den Professor, seine Stelle niederzulegen, sonst müsse er
ihn wegen Ruhestörung ausweise.!. Zweiter Act :Die Studenten sandten eine Abordnung zum General, eine andere zum Professor. Beide Abordnungen erklärten feierlich, sie wollten nicht den Teufel durch Beelzebub außtreiben. Jetzt mußte der Professor bleiben, denn im Bunde mit dem Militärdrachen kämpfen ehr- und freiheitlicbende junge Russen nicht. Dritter Act: Skandale und Verhaftungen. Parteinahme anderer Hochschulen für Kiew, studentische Flugblätter. Militäraufgebot. Vierter Act: Die Behö den fanden ein classisches Mittel, um
die jugendlichen Hltzköpfe zu beruh?gen: man steckte über 200 in bun!e Röcke, ließ sie Eide schwören und das Kreuz küssen, und alsdann gab man ihnen Gelegenheit, in der Mandschurei auf Schildwache drei Jahre oder länger über den Wechsel der irdischen Dinge nachzugrübeln. Was dann 'später aus dem gestrandeten Studenten wird, wenn er sich im Leben sein Brot verdienen will, das ist seine Sache. Ein slawisches Sprichwort sagt: Auf fremden Gräbern weint man nicht.
Die Deutschen im Jaugtsetyaie. Die Londoner Morning Postschreibt u. A.: Die Deutschen lassen . sich ruhig und schnell nieder, um einen Theil des Handels im Aangtsethal in ihr Netz zu ziehen. Sie bearbeiten die Sache mit vollkommen gesetzlichenMitt:ln und werden dabei von einer weitsichtigen Regierung unterstützt. H. I. Whigham. einer unserer Berichterstat te? in China war darauf vorbereitet, , daß die Deutschen eine Demonstraticn" an der Mündung des Aangtse 1 vornehmen und ihren Kaiser um Schutz" anrufen würden. Er war auch darauf vorbereitet, sie in eine? löchrlichen Minderheit gegenüber den britischen Bewohnern zu finden, zufrieden, ihren Geschäften in der briti schen Niederlassung nachzugehen. Nachdem er aber an Ort und Stelle war und seine Augen undOhren gebrauchte. nimmt Mr. Whigham eine mittler Meinung an. Er sieht den geschäftli, chen Aufschwung von Hankau infolge des kaufmännischen Unternehmunggeistes der Deutschen. Franzosen. Velgier und Russen: er sieht aber voraus, daß Großbritannien keinen Theil an der Ernte haben wird, wenn es sich nicht aufrafft. Das Geheimniß des Erfolges in China besteht im Zerreißen des Schleiers diplomatischer Ausflüchte. Nicht nur im fernen Osten wird der Staub der Sprache den Leuten in die Ohren geblasen, auch westliche Politiker halten ihn für ihre eigenen Zwecke in Vorrats und während der Marquis von Salisbury vom Aangtsethal als der britischen Einflußsphäre" spricht, sorgen die Kaufleute anderer Nationen dafür, daß seine Worte veralten. Handel ist schließlich eine Angelegenheit von Kausen und Verkaufen. Der Mann, der die meisten Kunden hat, der seine Waaren am besten ihrem Geschmack anpaßt, dessen Geschäftsräume am nächsten an der Durchgangsstation liegen, wird in China die Macht haben, ohnc Rücksickit darauf, in welcher Einflußsphäre er sich befindet. Der Strauß, wie Mr. Whiabam sagt, knag angenehme Tage verbringen, wenn er seinen Gefahren gegenüber die Augen schließt, aber Niemand, der seine Gewvhnheiten annimmt, würde ihn einen guten Geschäftsvogel" nennen; und mit einem Wort, die Aufgabe in Hankau liegt nicht im Gebiet von Politik und Redenkarten, es ist nur eineFrage, wer der beste Geschäftsmann ist. Es sind nicht die Deutschen allein, die mit den Briten auf dem Boden, den britische Staatsmänner für heilig halten, in scharfen Wettbewerb treten, und man kann sie auch dafür nicht tadeln, daß sie von einer günstigen Gelegenheit Gebrauch machen, wenn andere Leute ihren Kopf in den Sand stecken. Und selbst wenn man technische oder gesetzliche Einwendungen gegen die Methoden vorbringen könnte, die sie anwenden, so würde man nur kostbare Zeit verschwenden und kostbare Gelegenheiten verlieren. Graf v. Bülow erklärte vor fast drei Jahren im deutschen Reichstag, daß Deutschland (in Bezug aus China) nicht im Kalten gelassen zu werden beabsichtige, während andere Nationen im Sonnenschein säßen. Graf v. Bülows Landsleute in China sind allem Anschein nach derselbenMcinung. Demgemäß haben die deutschen Kaufleute im Jangtsethal in zwei kurzen Jahren sich eine Stellung errungen, die den Briten wenig mehr als die schmerzliche Erwägung läßt, daß sie wenigstens das Prioritätsrecht bcsitzen. Wie Mr. Whigham sehr richtig bemerkt, mag unser Vorgehen in China falsch, das der anderen richtig sein. Die Probe ist jedenfalls der Erfolg, und ein trauriges Zeichen ift die 2h-.il nahmlosigkeit Großbritanniens inmitten der Thätigkeit Rußlands. Deutsch-
lands, Belgiens und Frankreichs. Hankau ist so geschäftig wie ein Bienenstock. Was dem Reisenden, unserm Correspondenten zufolge, am meisten ausfällt, ist die ungeheure Menge an Tauarbeiten und der sich überall geltend machende Fortschritt, der aber scheinbar wenig von den Briten herrührt, oder auf sie nur wenig Einfluß hat. Natürlich mag der politische Philosoph mit einem Lächeln seine Hände falten. Hier ist Europa in China, der Osten durch den Westen aufgeschlossen. Was geht es ihn an, daß die Russen die Eisenbahnen bauen, die Schweizer nach Erz graben, die Belgier das Arsenal verwalten und die Deutschen die Truppen ausbilden und die Dampfschifffahrt und Fähren betreiben. Wenn wir aber die Fükrung in China verlieren sollen, so wollen wir das mit offenen Augen thun und wollen dann auch mit der'falschen Bezeichnung briUscheEinflußsphäre" nicht länger den Arbeitsbereich anderer Leute bezeichnen.
Psianzeumasse und Ko!)!e.
Die Judenschaft von Dünaburg hat die dortige Polizei besiegt! Infolge eines Skandals auf dem Bahnbofe wurde Jtzig Jarow verhafttt, aber der Polizei durch Scharen von Juden entrissen. Erst dem Einschreiten von Truppen gelang es, die belagerte Polizei zu befreien und die Friedensstörer zu verhaften. Schon im Vorjahre ereignete sich ein ähnlicher Fall in Wilna, wo eine PatrouiZe von kampfmuthigen Juden a'.igegrik'fen und entwaffnet
L5jj' p'-lU'sTTD
Die Kohlen verdanken, wie bekannt, ihre Entstehung dem langsamen und auch jetzt noch nicht abgeschlossenen Vermoderungsprozesse einer ursprüna,lich lebenden Pflanzensubstanz. Die einzelnen chemischen und physikalischen Vorgänge, die zur Umbildung der Pflanzenstoffe in Kohle geführt haben, entziehen sich noch der genaueren Erkenntniß. Aus diesem Grunde sind Versuche und Beobachtungen über bie künstliche Bildung kohlenartiger Körper aus Pflanzenbestandtheilen von besonderem Interesse, wnn sie im günstigsten Falle auch nur ähnliche Vorgange sich vor uns vollziehen lassen, wie sie in der Natur roraekommen sind.
Thousands Have Kidney Tronble and Don't Know it. now To Find Out. Fill a bottle or cornrnon glass witn your water and let it stand twenty-four hours; a
sedimsnt or settling indicates an unhealthy condition cf the kidneys; if it stains your linen it is evidence of kidney trouble; too frequent cesire to pass it or pain in the back is also
cenvincing proof that the kidneys and bladcsrare out cf erder. What to Do. There is comfort in the knowledge so eften expressed. that Dr. Kilmer's SwampRoot, the great kidney remedy fulfilis every wish in curing rheumatisrn, pain in the back, kidneys, liver. bladder and every part of the urinary passage. It corrects inability to hold water and sealding pain in passing it, er bad effects following use of liquor, wine or beer, and overcomes that unpleasant necessity of being compelled to go ölten during the day, and to get up many times during the night. The mild and the extraordinary effect of Swamp-Root is soon realized. It Stands the highest for its wonderful eures of the most distressing eases. If you need a m edieine you should have the best. Sold by druggists in 50c. and$l. sizes. You may have a sample bottle of tnia
wonderful ciscovery and a book that teils more about it, both sent absolutely free by matt.
aacress ur. (s.urner öc nome of Swamp-Root Co., Binghamton, N. Y. When writing mention reading this generous offer in this paper.
Schon der !o'::!ge Faiio? der Lange der geologischen Zeit, in der sich der natürlicbe Vertohlungsproceß abspielte, muß natürlich ausscheiden. Lei einer Reihe von Versuchen ist die zeitliche Länge des natürlichenVorganges durch höhere Temperatur ersekt worden, ob wohl die Beschaffenheit Iti, die Stelnkchlenflötze unter- und überlagernden Schieferthone die Abwesenheit einer Hitze während des Verkchlungsprocesses bezeugen. So hat z. B. Cagniar? Latour bereits um die Mitte des 19. Jahrhunderts verschiedene getrocknete Holzarten in geschlossenen Nöhrcn bis zu 360 Gr. C. erhitzt und dabei schwarze oder rothe Flüssigkeiten erhalten, die zu schwarzen, braunkohlenähnlichen Massen erstarrten. Ein anderer Versuch, bei dem er Sykamorenholz mit dem halben Gewichte Wasser gemischt und gleichfalls in geschlossenen Röhren erhitzt hatte, ergab bei einer Erwärmung bis 360 Gr.C. e'nen steinkohlenartigen 'Stoff. Später erhielt Violette beim Erhitzen von trockenem Faulbaumholz in geschlossenen Gefäßen bei 160 bis 200 Gr. C. Rothkohle, bei 220 his 280 Gr. C. schwarze Kohle mit noch'Lrutlicher 5)olzstruktur, bei 300 bis 320 Gr. C. eine geschmolzene blasige kohlige Masse und bei 40 Gr. C. eine dichtgeflossene kohlige Masse. Mit steigender Hitze sank die Masse der übrig bleibenden Kohlensubstanz, wuchs jedock deren Koh'enPoffgehalt. Die bemerkenswerthen Untersuchungen von Fremy, der Pflanzensubstanz in geschlossenen Röhren bis zu 2X) und 300 Grad Celsius erhitzte, ergaben das Resultat, taß gewisse Bestandtheile d?r
Pflanzensubstanz zwar eine tiesgehende physikalische und chemische Aenderung erlitten, schwarz und brüchig wurden, aber ihre ursprüngliche Struktur behielten, während andere, wie Zucker. Stärkemehl und Gummi sowie sett- und harzartige Körper schwarze, glänzende Rückstände ergaben, die sich den Steinkohlen ähnlich verhielten, indessen nach ihrer chemischen Zusammensetzung den Braunkohlen näher stehen. Weit bemerkenswerther sind jedoch die Fälle, die zu einer künstlichen Bildung von kohlenartigen Körpern aus Pflanzensubstanz ohne die Anwendung höherer Temperaturen geführt haben. Hierhin gehört die von Göppert beobachtete Thatsache, daß in einer Tuchfabrik ein grober Tuchstosf, der den Ueberzug eines Cylinders bildete, durch fortgesetzte Einwirkung heißer Wasserdämpfe in eine glänzend schwrze steinkohlenartige Masse von muschligem Bruche" umgewandelt war. Verschiedene Pflanzentheile, die Göppert in einigen mit Wasser gefüllten Buchsen 5 Monate lang auf 60 bis 80 Gr. C. erwärmte, gingen in eine braunkchlenartige Masse über. stn lenter Zeit bat G. Arth einen
ähnlichen Fall wie Göppert beobachtet. (5in Stück Gnazalholz. das sich in einer Brcncefassung befand, diente als Welle einer Jonval - Turbine, die bei einer Leistung von 12 Pferdekräften in der Minute 112 Umdrehungen machte. Nach fiebenmonatigem Gebrauche war das Holz theilweise in eine leicht zerbrechliche, schwarze Masse verwandelt, deren glänzende und unregelmäßige Bruchflächen denen der Kohle ähnelten. Die kohlenartige Masse enthielt, getrocknet. 69,76 v. H. Kohlenstoff. 4.86 v. H. Wasserstoff und 3.90 v. H. Asche. In kurzer Zeit ist also auch hier, und offenbar unter dem Cinfluß der Feuchtigkeit. des Drucks und der durch die Reibung erzeugten Wärme aus Pflanzensubstanz ein kohlenartiger Körper cntstanoen.
Täglicher Marktbericht. ;
- '-i'T .vv tiv Ul Knackwurst 7s c; Bologna in Dann?.', ezc, m Tuch 6ic.
Die Schwiegersöhne. Schwiegermutter: Deinen College, den Herrn Paulus, lass' ich mir gesallen. das ist ein feiner Mann und ein artiger Schwiegersohn, überall hin nimmt er seine Schwiegermutter mit, soa,ar auf die höchsten Berge." Schwieversöhn: jedenfalls hofft er. daß sie oon einem herunter purzelt!"
Viehmarkt. Indianapolis Union Viehhöfe, 2 Rindvieh. Auserlesene bis prima Stiere, 350 Psd. u:.. auswärts $5.00 Gute bis mittlere Stiere 3ö0Pfd.und aufwärts 4.50 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1300 Pfd 4.50 Gute bis mittlere 1150 bis 1200 Pfd. Stiere.... 4.10 Mittlere öis gute Stiere 900 bis 1100 Pfd.... 3.85 Gute bis gewählte Rinder. 3.65 Mittlere bis gute Rinder. 3.15 Gewöhnliche leichte Rinder 2.75 Gute bis gewählte Kühe.. 3.50 Mittlere bis gute Kühe.. 2.75 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.10 Kälber 5.50 Schwere Kälber 3.00 Prima bis fancy Export Bullen 3.60 Gute bis gewählte Schläch ter Bullen 3.60 Gewöhnliche bis gutcVullen 2.50 Gute Kühe mit Kalb $30 GcwöhnlicheKühe mit Kalb 1 5 S w e in e. Gute bis gewählte, mit: lere und schwere $5.55 Gcmifchteu.schw. Packina 5.05
Gute bis gewählte leichte 5.55 Gewöhnliche leichte 5.50 Pigs 5.00 Roughs 4.90 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 4.75 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.50 Gute bis gewählte Schafe 3.50 Ordinäre bis gute Schafe 2. 50 Stockers 2.25 Böcke, per 0 0 Pfd 2.50
.Feb.
5.60
5.00
5.10
4.60 4.35 4.25 3.50 3.10 4.00 3.25 2.25 6.50 5.00 4 25 3.85 3.C0 40 2!
5 62z 5.575 5.60 5.57 5.50 r r O.öb
5.25 4.50 4.00 3.25 3.00 3.00
Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $2.50 per Dutzend. Citronen, $3.00 für 300. Aepfel, $1.50-$4 pcr'Faß. Feigen, 2jc-15c. Bananen, 1.50-1.75 per Bunch. . Datteln, Persische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Cranberrics $2.90 per Vusycl Cralk Orangen, $2.75 $3.25 vcr Box. Erdbeeren 40c per Quart. Rhubarb 20c per Dutzend. Gemüse. Kraut. $1.25 per Fag. Zwiebeln, Spanische $2.00 per Crate; rothe Globe $1.25 per Bushel ; weiße Globetz3.00perFaß. Kartoffeln, $1.45 per Faß; prima Burbanks und runde weiße ööe per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Virginia $2.75. Celery, 25-50c per Bunch. Salat 13c per Büschel. Spinat, 40c per Dutzend Bunchcs. WcißcZNübcn 90c per Faß. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 6 j 7c; hiesige Stiere 7-7c; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 6c-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfun- 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 6c; Stier Vordcrvicrtel 7c; Stier Hinterviertel 9ic; Rind Hintcrviertel 8c; Rind Vor dervicrtel 6jc; Kuh Vordcrvicrtel 5c;
Kuh Hintcrviertel 7c.
Frisches Kalbfleisch Kälbcr9c; Hin
terviertel 13c; Vordcrviertcl 8c.
Frisches Schasfleisch Lämmer per
Pfd. 9c; Schafe 7c; Schenkel 10c;
Racks, kurz, 16c.
Frisches Schweinefleisch. Loins 8c-
9c ; Cottage Schinken 7c ; gehäu
tete Schultern 7c, frlsche Schinken, 18
Pfund im Durchschnitt. 10c ; Tender
loms 17c ; pare Rws 7c ; Tau Bones 5c.
Geräuchertes Fleisch. Suaar Cured Schinken Erste Quali
tät: 20-18Psund 11$c; 15 Pfund ll$c;
12-10 Pfund Ilse; Zweite Qualität
20-18 Pfund 10s c; 15 Pfund 10Zc; 12 Pfund Hic; 10 Pfund llc.
Californische Schinken 6 bis 8
Pfund 8$c; 10 bis 12 Pfund 8c; 12 bis 11 Pfund.
Frühstück Speck Klarer Engllsh Cured 14c; gewählter Sugar Curcd mc; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 11c;
5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 12; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt, 12 Speck Klare Seiten. 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 9zc; KlareSeiten, 30 bis 40 Psd. im Durchschnitt, 9c; Klare Seiten, 20 bis 50 Psd., 9c; Klare Bellies,25bis 30Pfd.,8Zc; 18 bis 22 Pfd.,9jc;14bis 16Pfd., 10c; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd.. 9c; Rücken 12 bis lPfd., 9c; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd.. 92c. Schultern, Eng!. Cured 18 bi? 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, 8jc; 10 bis 12 Psund 8c GepöckelteS Schweinefleisch, Knochen loses Fancy P-g $19.00; Klares Bean 18.00; Family 16.50; Short Clear 15.00: Numvk 14.50. Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg Sets, Ulc; Außenseiten 9c; Innen feiten 13c; Knöchel 12Zc. Schmalz, in Ticrecs, 1. Qualltä, 9.; 2. Qualität 9c; 3. Ouahtöl 8Z:.
Fische, Austern und Wildpret. Händlcr.Prnse: Clams Little Recks 75c per l(n. Hummern 25c per Pfund. Shrimps $1.25 per Gallone. Austern Beste Baltimore oderStand erds, $1.00 per Gallone; beste Baltitimore Sclecis, $1.10 per Gallone; New. ?)orf Counts, $1.00 per Hundert; Re Bork Culls, 70c per Hundert; BluePoints in Schalen, 75c per Hundert. Austern in Kannen New York Counts 35c; I. S. F. & Co. Select5 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. K. 18c; R. 15c. See.Fische. Knochenlose Häringe 8c? Häringe 6c; Perch 5c; Weißfisch 9jc; See Forellen 9c; Red Snapper 8jc; Kennebec Hechte 15c; Blausische 10c Halibut 15c; Stockfisch 8c; Haddock 8c; Catsisch 10c; No.l Pickerel 10c; No.2 Pickerel oder Blue Pike 6e; Black Baß 15c.
Butter, Eier und Geflügel. Händler bezablen folgende Preise : Butter, frisch.?, 10c Eier, 14c per Dutzend. Hühner 7c; Turkeys : jungehähne K Pfund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ;' alte Henuen ht'y alte Hähre 44c; Culls und Krumbrüstige 4 ; Enten 6c; Gänse 5.40-6.00.
Getreide. Weizen-No. 2 rother 76c auf den Geleisen, 76c von der Müble : No. 2
rother 72-74c; Februar 76c aus den
seielZen; agenweizen 75c.
Korn-Ro. 1 wein 40;c: No. 2 wei
404c; No. 3 weiß 40c; No. 4 weiß
365-384c; No. 2 wein aemischt 39c:
No. 3 weiß gemischt 39c; No. 4 weiß gemischt 3ö-37c; No.2 gelb 39c; No.
3 gelb 384c; No. 4 gelb 34-36jc; No. 2 gemischt 384c; No. 3 aemisöt
38Zc; No. 4 gemisckt 35 - 37c; an Kolben 36$c.
Hafer-No. 2 weiter 29c: No. 3
weißer 27c; No. 2 gemischter 26c;
vio. 3 gemischter 25?c
Veu-altes No. 1 Timotbv 12.50-
13.00 No. 2 Timothy 11.00-13.00.
kkaffee. Folgendes sind die Jndianavoli
Preise :
Gewöhnl. bis guter 12c-18c; prima
bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c;
Golden 23-26; Java 28-31c.
In Packeten: Aliosa $11.75, Lion 11.25, Jersey 11.75, Caracas 11.25, Dillworth'D 11.75 Dutch Java Blcnd 16.50. Mail
Pouch 11.26. Gates Blended Javs
11.25.
Groccries. Zucker Dominoes 6.42c; Stückzucker
6.42-; pulversirter 6.02c; m. pul
verisirter 6.07c; Standard granulirter
5.92c; femer granulirter 5.92c; Cube5
6.17c; Confectioners'A 5.72c; Ridge wood A 5.52c; Phonij A 5.12c; EmpireA 5.42c; Ideal Eztra Golden C 5.37c;.
Windsor Extra C 5.72c; Ridgewoodextra C 5.17c; gelber C 5.27 ; 13 gel'
ber 5.07.
Eingemachte Früchte BlackberrieS, 3
Pfund, $1.10; Peaches Stand. 3 Pf.,
$2-2.25; Seconds 3 Psund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Ananas, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; Seconds, 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-$1.00;Zucker körn 80c $1.40; Apfelbutter, per Dutzend, 3 Pfund, 95c. Sämereien. Kaufpreise: Kleesamen, Rother, $5-$5.50; eng lisch?, je nach Qualität $5-5.50; AI syle 5-7.00; Alfalfa 5.50-6.00 pe. Bushel. Timothy $1.30-$1.40. Detailpreise : Kleesamen, alter, prima, $6.00; neuer $6.50-7.00. Timothy, gewählter $2.30; prima $2.20-2.25. Blue Gras, Fancy Kentucky $1.20 pe, Bushel; extra reines 50-65: per Bushel. 51 äse. Engros Berkaufspreise, Importier Schweizerkäse 27c per Pfund; einhei misckcr Schwcizerkäfe 17c; 2Äisconsin Eream Käse 10c-12c; New 7)ork Ehed dars 13c; einheimischer Limduracr 13c; Blick 14c.
Kohlen. tonne KXcnni Anthracite $7.00 .65 Rauchlose '4.50 2.40 Jackson 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City 4.00 2.15 Winifrcde 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.50 1.90 Brazil . Block 3.50 1.90 Grcen County 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Slack 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.65 Lump Eoke 11c per Bush. $2.75 per 25 Bushel. $1.50 per 12j Bushel. Zerkleinerter Cok 13.- perVu. $3.25 ver 2 Bu. $1.75 per 12i Lu.
