Indiana Tribüne, Volume 24, Number 160, Indianapolis, Marion County, 26 February 1901 — Page 2
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Jndkana Tribüne, 86. Februar 1901,
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Sie psychischen Wissenschofittt. ' In Anwesenheit zahlreicher Gelehrter und hervorrsAender Persönlich!?!im der Pariser Gesellschaft hielt der Leiter des Institut Pasteur" Professor Duclaur behufs Erörterung der Ziele des mubegründeten internationalen psychologischen Instituts einen Vortrag über die psychischen Wissenschaften. Der ausgezeichnete Gelehrte bezeichnete sich bescheiden als einen Laien auf diesem Gebiete; er wolle deshalb auf kein Problem eingehen, sondern einfach die Beziehungen der Wissenschaft zu den psychischen Eiperimenten aller Art klarlegen. Lange betrachtete die Wissenschaft diese Phä nomene mit dem größten Mißtrauen, weil ehedem die Gelehrten sehr engherzig und wenig duldsam waren. Das sei aber glücklicher Weise anders g?worden. Und seitdem die Gelehrten Nutzen aus dem Studium dieser Erscheinungen ziehen zu können glauben, haben sie sich dazu entschlossen, dieses Studium nergisch zu betreiben. Das ift zweisellos der erste große Sieg des Vsycbismus. Aber seine Widersacher
haben noch nicht abgerüstet und sehen ! p i r i -r ?t w rc 1
inüZlrauriiiy oen rgeoninen oer 5perimentalmethoden zu? Prüfung der Wunder" entgegen. Mr. Duclaur. dessen materialistische
Richtung bekannt ist. bemühte sich ! dann, mit großer Unparteilichkeit au2 , seinen Kenntnissen und seiner Ph!!o- ' sophie die Gründe für das Glauben und für das Zweifeln zu entwickeln, j Vor der Erfindung des Teleskops eriflirte doch bereit- Alles, was uns von diesem gezeigt wird, und doch wußten wir nichts davon. Ebenso konnten wir ; bis zur Erfindung des Mikroskops an dem Dasein der unendlich kleinen Lebenswesen zweifeln, weil diese unseren ; Sinnen unzugänglich waren. Dank i
optischen Combinationen können also jetzt unendlich große und unendlich klein: Welten von uns wahrgenommen
werden. Darf man danach Vernunftgemäß in unserer Zeit von vornherein j ableugnen, daß sich uns noch unbekannte Elemente, die von wer weiß wo herrühren, die von fernen Bewegungen j ausgehen, in diesem Saale selbst befin- !
den können? Zwei uns noch näherliegende Beispiele lassen diese Voraussetzung noch frappanter erscheinen: die 5-Strahlen haben stets ezistirr, durchdrangen stets die lebenden Körper und den todten Stoff und doch sind sie uns erst vor ganz kurzer Zeit fühlbar gemacht worden. DaZselbe gilt für die Telegraph!? ohne Draht, da die Hertzischen Wellen auch vor ihrer Entdeckung bereits vorHanden waren. Wer kann behaupten, daß vielleicht morgen schon nicht andere geniale Physiker neue Stossformen und neue Bewegungsgesetze ntdecken werden? Die Wissenschaft ist also die Erweiterung unserer Empsindüngen und jedes Mal, wenn sie einen neuen Fortschritt verzeichnet, bereichert sie unsere Empfindungen. Und die Wissenschaft hat kein Endziel! Solange Menschen ezistiren, wird es Gelehrte geben, und solange es Gelehrte gibt, werden Entdeckungen gemacht
werden. Weshalb bleibt also der Gelehrte trotz des Bewußtseins seiner vorläufigen Unzulänglichkeit den psychischen Wundern" gegenüber, ungläubig? Weshalb weigert er sich, da er doch weiß, daß ein Instrument, d. h. im Grunde genommen ein metallisches Ohr in Versailles von Paris ausgegangene Wellen vernehmen und registriren kann, die Möglichkeit zuzug:ben, dß er andere auf ihn durch fremen Willen gerichtete Wellen aufnehmen und registriren könne? Warum ist er der Suggestion gegenüber mißtrauisch? Kurz, warum glaubt er
nicht an die psychischen Kräfte? 1: Antwort ist einfach. Bei den physischen Experimenten sind zwei Bedingungen bekannt und feststehend: der hervorbringende und der aufnehmende
Apparat. Bei den sogenannten Pjycyolcaischen Experimenten dageaen vereimii der Beobachter in sich selbst die beiden Apparate und wenn man das Phänomen der Suggestion prüft, so b'.eikt die Controlle bis jetzt schwittZz und ungewiß, denn wo beginnt die Verstellung des in Suggestion Versetz!en nnd die Anpassung" des Sugger:renden? Es handelt sich also nicht darum, dieses Phänomen abzuleugnen, sondern nur darum, anzuerkennen, daß es geboten ist. immer strengere Con-trolls-und Beobachtungsbedingungen in Anwendung zu bringen. Diese Arbeit der Kritik soll von dem neuen internationalen psychologischen Institut, sür das die Gelehrten aller Länder Paris zum Sitz bestimmt haben, durchgeführt werden. Man wird den Entdeckern sagen: Zeigt euer Phänomen!" denn es gibt keine wissenschaftliche Entdeckung, die nicht nach Belieben wiederholt werden könnte.
Professor Duclaux verlas 'sodann
den ersten Artikel der Statuten des
Instituts, der den Zweck und die Ar-
beiten desselben auseinandersetzt. Die se letzteren umfassen: Experimental
Psychologie, Anatomie, Physiologie
und Pathologie des Nervensystems,
Hypnotismus und psychische Phänomtt (Suggestion, Hellsehen, Telepa
thie durch Medien) und schließlich so ziale und Verbrecher-Psychologie.
Mancher muß mit der Zeit ge
hen, well er nicht mit der Zeit seht.
Die Prügelstrafe, V In der jüngsten Zeit ist wieder einmal viel von dem Schondpfahl und der Knute .als Straf- und vteformmittel die Nede gewesen. Von einer Seite wurde vorgeschlagen, Sittlichkeitsverbrechen mit der ttnute zu bestrafen; von anderer Seite wird verlangt, pflichtvergessene Ehemänner und Weivcrprügler auszupeitschen, und der ehrwürdige Senator Hoar hat in seiner L!ncoln-Tag" - Rede in Boston erklärt, wenn die Knute und der Schandpfähl je wieder Einführung finden sollten, dann müßten ihre ersten Opfer die reichen Leute sein, die vorsätzlicher Weise die Politik des Landes verderben und sich hohe Aemter erkaufen. In Erwägung dieser Vorschläge gilt es die Beantwortung der Fragen: Ist solche Bestrafung durch die Art des Vergehens oder Verbrechens gerechtsertigt?, verspricht sie reformirend oder doch abschreckend zu wirken?, und ist sie durchführbar? Wenn die Antwort auf alle diese Fragen Ja" lautet, bleibt dann immer noch zur Beantwortung die große Frage: Würde nicht der specisische Nutzen solcher Strafform weit zurückbleiben hinter der allgemeinen Schädigung des Volksgeistes, die ihre Anwendung nach sich ziehen müßte? Es wird Wenige geben, die nicht bereit wären, die Auspeitschung als eine verdiente Strafe für sogenannte Sittlichkeitsvergehen gelten zu lassen; aber es wird verhältnißmäßig Wenige geben, die sich von solcher Bestrafung eine Besserung solcher Verbrecher versprechen. denn Menschen, die Dergleichen thun, sind zumeist Degenerirte" entnervte, mehr oder weniger schwachsinnige oder völlig heruntergekommene Ereaturen, denen, soweit ihre Lust in Betracht kommt, die Denkfähigkeit fehlt oder abgekommen ist. Der Gedanke, einen Schwachsinnigen auszupeitschen, ist ebenso unleidlich, wie der, einen Irrsinnigen eines Todtschlags wegen zu hängen. Es gibt eine Sorte Sittlichkeitsverbrechen, die mit Geld erkauft werden, aber so selten die von den jetzigen Gesetzen dafür in Aussicht genommene Bestrafung in Anwendung kommt, so selten würde solchen Leuten gegenüber die Knute in ihr Recht treten noch viel seltener. Wohl weil man sich von der Annahme des Vorschlages keinen Nutzen verspricht, hat man bisher auf dieselbe verzichtet. Die Zahl derer, welche jeden Weiberprügler ausgepeitscht sehen möchten, mag ziemlich groß sein, aber sie ist wohl kaum so groß, als man nach dem Nachdruck, mit dem diese Forderung seit einigen Jahren geltend gemacht wird, schließen sollte. Wenn man sagt, t$ ist im höchsten Grade gemein, ein schwaches, abhängiges Weib, dem manSchutz und Stütze sein sollte, zu prügeln, so wird jeder anständige Mann dem beiPflichten; und es wird wenige Männer geben, die bereit sind, zuzugestehen, daß es Umstände geben kann, die eine körperliche Züchtigung" rechtfertigen; aber es wird viele Männer geben, die sich Umstände denken können, die es erklärlich machen, daß einen Mann der wilde Zorn packt und er sicr) hinreißen läßt, das zu thun, was er niemals thun sollte und selbst, bei zurückgekehrter Ruhe, schwer bereuen wird. Solche Männer sind aber nicht die brutalen Schurken, welche die Peitsche verdienen, sondern weit öfter beklagenswerthe Opfer. Es mag schwere Schuld auf Seiten der Frau liegen, oder es mag die berüchtigte Politik der Nadelstiche
zu zeitweiligem Wahnsinn getrieben haben. Solche Männer würden wahrscheinlich am meisten von der Peitsche getroffen werden, denn ihre Frauen würden vermuthlich am schnellsten bereit sein, ihre Bestrafung zu betreiben, und sie würden jedenfalls am härtesten getroffen werden.
Alle Befürworter der Auspeitschung von Weiberprüglern gehen von der vorgefaßten Ansicht aus, daß der Weiberprügler zugleich Trunkenbold oder doch ein völlig pflichtvergessener, ehrloser und gemeiner Mensch ist und gar nichts für seine Familie th'lt. Das ist aber durchaus nicht immer der Fall, und man weiß, daß oft die Frauen gerade der brutalsten Männer, trotz der Mißhandlungen, nicht von ihnen lassen wollen und sich wahrscheinlich weigern würden, Klagen gegen sie zu erheben, wenn die Auspeitschung die
Folge sein würde. Andere würden sich weigern aus Furch! vor der Rache der Männer, denn sie fühlen, was die eifrigen Reformer anscheinend nicht ein sehen können, daß solche Strafe nicht reformiren kann, sondern nur noch verschlechtern muß. Man darf wohl behaupten: wenn das Gesetz zur Strafe von FrauenMißhandlung die Peitsche schwingen würde, so würde es zumeist nur die rertiltnißmäßig Unschuldigen treffen und nichts nützen, dagegen aber ungeHeuer viel schaden. Es würden daraus der Gesellschaft auch schwere Lasten entstehen. Man kann doch kaum im Ernste daran denken, die geprügelten Gatten und Väter zu ihren Familien zurückzuschicken; eS gehört nicht viel Phantasie dazu, sich das Leben einer Familie, deren Oberhaupt von gesetzeswegen ausgeprügelt wurde, derart auszumalen. daß uns ein echtes Grauen befällt. Wenn die Prügelstrafe für alle anderen Verbrechen ingeführt würde, sollte sie vielleicht gerade für dieses Verbrechen nicht in Betracht kommen
dürfen, und noch viel weniqer wcgen
Versaumniß. für die Familie u sorgen. Trotzdem wird gerade für die
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Weiberprügk? die Peitsche am lautesten gefordert, und im Staate Dela Ware, wo die Prügelstrafe, wie für Diebstahl u. s. w.. auch für WeiberMißhandlung schon lange besteht, hat man es jetzt auch für gut befunden, ein Gesetz anzunehmen, welches auch Solche mit der Peitsche bedroht, die es unterlassen, für ihre Familien zu sorgen ein schlechtes Zeugniß! Senator Hoar hat gesagt, daß, wenn überhaupt die Prügelstrafe wieder eingeführt werden sollte, sie in erster Reihe für die Leute gelten sollte, welche unsere Politik verderben" und sich, höh? Aemter erkaufen. Er macht nicht den Vorschlag, denn ein Mann, wie er, wird niemals einen solchen Rückschritt in's Mittelalter das wäre die Wiedereinführung der Prügelstrafe, trotz allen Geredes von Sentimentalität u. s. w. empfehlen und billigen können, aber er hat damit so ungefähr auf den einzigsten Fall hingewiesen, für welchen man sie gelten lassen könnte, und in welchem sie wirklich Erfolg verspräche. Wäre auch nur die geringste Aussicht auf mögliche öffentliche Auspeitschung da. so würden Senatorensitze u. s. w. wohl nicht mehr gekauft werden. Leider hätte aber gerade ein solcher Vorschlag die vernünftigste aller Prügelstrafe-Empfeh-lungen gar keine Aussicht auf Annähme. Die schümmste der drei Forderungen hat die besten die beste Empfehlung wenn man Senator Hoar's Worte so nennen darf die schlechtesten Aussichten. (Chicago Abendpost.)
I n K l 0 s ie an der russisch - lithauischen Grenze hatte Pfarrer Milweski 12.000 Rubel für den Bau einer Kirche erhalten. In der folgenden Nacht erschienen mehrere vermummte Männer, die den Pfarrer zu einem Sterbenden riefen. Kaum war der Pfarrer im Hofe, wurde ihm eine Schlinge um den Hals geworfen und er aufgefordert, das Geld herauszugeben. Der Pfarrer versprach dies und begab sich mit den Räubern in sein Zimmer, wo er der Schublade, in welcher sich das Geld befand, einen Revolver entnahm, aus dem er mehrere Schüsse abgab. Zwei der Räuber blieben sofort todt, die Uebrigen ergriffen die Flucht. Die Leichen der getödteten Räuber wurden als die des russischen Bezirkshauptmannes von Krosie, und die andere als die des Adjuncten desselben agnoscirt. Es wird vermuthet, daß die vier flüchtigen Räuber gleichfalls. Beamte der Bezirkshauptmannschaft sind und diese Vermuthung wird dadurch bekräftigt, daß am nächsten Tage der Pfarrer verhaftet wurde unter der Beschuldigung, unbefugt im Besitze eines Revolvers zu sein. Sckwere Arbeit So
eine Spieldose, Frau Jnspector, muß mir mein Mann zum nächsten Wcihnachten auch schenken. Ich werde mir gleich morgen ein Klavier wünschen." Wie soll ich das verstehen?' Ja wissen Sie. wenn ich wenigstens zu Weihnachten eine Spieldose erreichen will, muß ich im Januar zum mindesten mit einem Klavier beginnen!" Modernisirtes Sprich
wort. Warum bist De so vergnügt, 5lainkeff?" Weil ich hab' durchge-
setzt ä sechsmonatliches Ziel auf meine
Wechsel an den Plneles in Tarnow.
was hat gegeb'n noch kein Mensch'n ä
längeres wie vier Monate. Jach hab ihm aber abschrieben so viele Briefe,
bis er endlich hat gesagt ja." Gott,
was hast De vor ä Glück! Kann man
seh'n, daß Beharrlichkeit fuhrt zum
sechsmonatlichen Ziel !
' Die tägliche Tribüne" koftet
nur sechs (?cnts die Woche durch
den Träger ins Hans geliefert
Mit dem Sonntagsblatt zusammen
koftet das Blatt nur 10 Cents d,
Woche.
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Cclcry, 25-50c per Bunch. Salat 13c per Büschel. Spinat, 40c per Büschel. Weiße Rüben 40c per Büschel. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere
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Rinder 350 bis 500 Pfund 7c-7c;
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Kühe 550 bis 650 Pfund 4c; Stier
Vordervrcrtcl 7c; Stier Hlntcrviertcl 9ic; Rind hintervicrtel 8c; Rind Vordcrvicrtel 6c; Kuh Vordcrviertel 6c; Kuh Hintervicrtel 7c.
Irisches Kalbfleisch Kälbcr9c; Hin-
terviertel 13c; Vordcrviertel 8c.
Frisches Schaffleisch Lämmer per
Pfd. 9c; Schafe 7;- Schenkel 10c;
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Frisches Schweinefleisch. Loins 85c-
9c ; Cottage Schinken 7c ; gehäu tcte Schultern 7c, frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender loins 17c : Spare Ribs 7c ; Tail Boncs 5c.
Geräuchertes Fleisch. Suaar Curcd Schinken Erste Quali
tät: 20-18 Pfund 10s c; 15 Pfund llc; 12-10 Pfund Ilse; Zweite Qualität 20-18 Pfund 101t; 15 Pfund 104c; 12
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5 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11c; 6 Pfund im Durchschnitt, fchmal, 11c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 11c; 10 bis
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I W w w W iM4iV f IV Jrother 71-73c; Februar 75Zc auf den Geleisen; Wagcnweizcn 75c. Korn-Ro. 1 tnein SOle: T7n ? .;b
Z r - tfp 40ic; Ro. 3 weiß 40k; No. 4 weiß 364-384c; No. 2 wci gemischt 39c; No. 3 weiß gemischt 39c; No. 4 'reiß gemischt 3ö-37c; No.2aelb39c; No. 3 gelb 38c; No. 4 gelb 34$-3 k; No. 2 gemischt 384c; No. 3 gemischt 381c; No. 4 ormiscbi 34i-36c; an Kolben 364c Hafcr-No. 2 weißer 29c; No. 3 weißer 275c: No. 2 semisckter 963?;
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dars 13c; einheimischer Limburger 13cx
Brick 14c. Kohlen. Ion ttXnir
Anthracit $7.00 3.66Rauchlose 4.60 2.40
Jackson 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.16 Ravmond City 4.00 2.16 Winifrede 4.00 2.16 Kanawha 4.00 2.1k Luhrig 3.60 1.90 Brazil Block 3.60 1.90 Grcen County 3.00 1.66 Jndiana Lump 3.00 1.65 Slack 2.00 1.15 Bloßbura 5.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. $2.76 per 25 Bushel. $1.50 per 12 Bushel. Zerkleinerter Cok 13.- perBu. $3.26 de? 26 Bu. $1.75 ver 12 Bu.
