Indiana Tribüne, Volume 24, Number 159, Indianapolis, Marion County, 25 February 1901 — Page 4

Jndiaqg Tribüne, SS. Februar 1901 .

Zndiana Tribüne. r 1 t v- . . : f - Erscheint Täglich und Sonntag?. ffTHii(fMbl M hft ,r.

v. .......... -, . TKIBÜXE PUBLISHING CO. JndianaroliS, Ind. Wee : 18 Süd Alabama Straße. Tel. 1171. Dt tägliche .Tribüne- erscheint ledcn Nachmittag und kostet, vom Träger in'i Hau geliefert, der per Post zugeschickt, 1 Cent per Tag, Cents die Woche oder bei BorauZbkjahIung $3.00 Hl Jahr. Xalnjioe achtteilige demokratische beudblatt m Staate Sndiana mit einer größeren Eirculatlvn a!k irgendeine andere deutsche Zeitung. .Da belledtefte Organ der Teutschen und aller eutsch-amrnkanischen Bereine und Orgamsatwnen. I l e v p u l ä r ft e und bedeutendste deutsche demokratische Zeitung der etadt und de Staate In iana. eigen finden durch d'e.Triküne die tretteftf erbrettung und haben anerkannt den besten lersrig. SBift Sonntffl8Dltt de, .TribKne- ist dai billigste und beite deutsche frrailienblatt großen ormat im Staate rnd wegea jetner Reichhalt!gke,t nd de sorgfältig gtxWw Inhalt allgeme be liebt. Da EonntagSblatt kostet nur 5 Cent?, mit dem '.'lbenddlatt zusammen 10 Cents per Woche.von Träger in'S Haus gestellt oder per Post versandt.

Kutered at Indianapolis P. 0. m&il matter.

as eecond clasa

Montag, den 25. Februar 1901.

Lditorielles.

Wie Alexander den gordischen Knoten mit dem Schwerte, will Frau Nation die Trinkfrage" mit dem Beile" lösen.

Wie auch das Ende des chinesischen Wirrwarrs ausfallen mag, so viel kann man mit Sicherheit prophezeien, daß die Chinesen ihren Thee kriegen werden. III Auch die QleomargarinBill ist im Senat dem Papierkorb überant wartet werden. Sie schlummere sanft, zusammen mit der Schissssubvention-. Bill. Und beiden.rufen wir zu: Hof. fentlich giebt es kein Wiedersehen.

Die Bezeichnung : The United States Steel Co." für den neuen Riesentrust klingt harmlos und be scheiden genug. Die volle Bedeutung des Umsangs wird jedoch sofort klar, wenn man den Ton auf die erste Hälfte legt.

In Spanien scheint General Weyler mehr Glück in der Unterdrückung von Revolutionen zu haben, als in Cuba, vorläufig wenigstens. Auch dort glückte ihm Alles, solange er die Preß. censur in dcr Hand wie jetzt in Spanien auf dem Papier, hielt.

Das Scheitern dcr Bill zur Reduktion der Kriegssteucrn im Koncreii würde in Washington kein Bedauern hervorrufen, da man sich dort in der Atmosphäre der Überschüsse höchst be haglich fühlt", meint die Buffalo Times". Auch wenn die Bill scheitert, wird die schöne Atmosphäre der Ueber schösse schnell genug in eine der Defizits verwandelt sein, sehr zum Mihvcr. ynügen der Herrschaftctt dort.

Die Imperialisten scheinen von dem Gedanken crsüllt zu sein, daß die Portoricaner und Cubane? und Philip oincr nocrj dafür dankbar sein Zollen, "ttfttil njir sie verschlucken. Wir sagen, zn)ar Dank, ehe wir uns zur Mahlzeit niedergelassen. Aber wir haben noch . nie gehört, daß man vom Rind ver langt, ein Dankgebet steigen zu lassen, ehe es geschlachtet wurde." (Utica Observer.)

Oas blaue Licht, das vor etwa

20 .Jahren als Heilmittel gegen alle t'-tlt rt. X '-r.

nZogticycn ieaif u.;cn gcruyiAi ic.utucj gcrieth damals schnell wieder in Vergessenheit ' Die Aerzte lächelten über dcn Unsinn", .Jet.t,.hat sin russischer Arzt, Namens Minin, die Frage wieder aufgegriffen und berichtet über die

schönsten Heilerfolge, die er mit An wcndung des elektrischen Lichtes durch

blaue Gläser bei gewissen Krankheiten

erzielt hat. Zur Stillung von Nerven schmerzen, z. B. bei Jnterccstal-Rcu ralgie, giebt es nach seiner Ansicht kein wirksameres und in seiner Wirkung schnelleres Mittel, als , solche blauen Lichtstrahlen. Auch bei Blutstauungen sollen sie ausgezeichnet wirken. Das Versahren ist einfach: - Eine elektrische Lampe von 16 Kerzen und 100 Volts, deren Licht man durch ein blaues Glas auf die kranke Stelle fallen läßt. Schädliche Wirkungen sind gänzlich ausgeschlossen; also nur probircn. Lokal-Nachrichten. Ivaslnngtons Geburtstag Vom Teutsch-Zlmerikanischen Vctcrancn Verein

Die letzte Hungersnoth in Indien ist noch nicht vorüber: Sie hat einen Schaden von 50 Millionen Pfund Sterling verursacht und eine Vierte! Million Menschenleben gekostet. Der Vice-König von Indien stellt aber für große Distrikte des Landes in diesem Jahre eine neue Hungersnoth in Aus ficht. Das xhilantropische England

hat noch nicht das Geringste gethan, um die Ursachen dieser Kalamitäten, die es

zum Theile selbst hcrbcig.'sührt, zu

heben.

In uürdigcr und glänzcndcr Weise gefeiert. Cs scheint in der That ein freund lichcr Stern über allen Festlichkeiten zu leuchten, welche seit (5'röffnung dcr neuen Südseite Turnhalle in derselben stattgefunden haben. Cin jeder Ball, eine jede Feier erfreute sich cincö au? gezeichneten BcsuÄs und dieses war auch gestern Abend wieder dcr Fall. Der Teutsche Veteranen Verein beging ge stcrn seine Washington's Geburtstags

feicr und an derselben ncljrnm Be suchcr in solch' zahlreicher 5hi't. :hcil, daß dcr groß? Saal st: kau. fassen vermochte. Seit feinem Bestehen, also seit 27 Jahren, hat dieser Verein, welcher stets in mannhafter Weise für deutsche Sprache, Sitten und Gebräuche, vor Allem in den Zeiten, wo das Mucker und Knownothingthum dieselben be drohte, eingetreten ist, es für feine Ehrenpflicht gehalten, den Geburtstag des Vaters des Vaterlandes in würdiger Weise zu begehen und eine Festlichkeit zu veranstalten, für welche stets außer ordentliche Vorbereitungen getroffen wurden. Für die gestern Abend abge haltenc Feier war wiederum ein reich haltigcs, intcrcssantls Programm aufgestellt. Die Feier wurde von Rein hold Miller's Orchester mit der Ouvertüre "American Airs'' in bester Weise eingeleitet. Hierauf erhob sich der Vorhang in die Hohe und ein plastisches Bild "In Memoriam" bot sich den Blicken der Zuschauer dar. Dasselbe wie auch die beiden lebenden Bilder Washington's Abschied von der Armee" und "The bloody Angle" (Scene aus der Schlacht von Spotsylvania Court House) und das plastische Bild Der Raub der Polyxena" wären vom Kameraden Louis Neubecher und demBildhauer Rudolph Schwarz gestellt: Herr Neubachcr hat schon U frühe, ren Gelegenheiten bewiesen, daß er ein Meister im Stellen von lebenden Bil dcrn ist und Herr Schwarz, der öchöpfer der wundervollen Gruppen am Krieger denkmal, hat sich durch seine künstle rischen Leistungen schon seit Jahren

einen weit über seine engere Heimath

hinausgehenden, bcneidenswerthen Ruf

erworben. Wenn also zwei solche für

die Kunst begeisterte Herren sich zum ge

meinsamen Thun vereinen, dann muß

etwas Gediegenes entstehen. Die pla

tischen und lebenden Bilder, welche sie

Die Aussicht aus sechsmonatliche

Jefängnißstrafe hat den Muth der Sa loonzertrümmerer in Kanfas schnell ab

gekühlt. Richter Dale von Wichita hat

entschieden, daß der Staat dte Pflicht

hat Eigenthum zu schützen und Gemein

schaden nicht vogelsrei sind, sondern ihre Abschaffung gerichtlich angeordnet

sein muß. Wer dagegen handelt, ver

fällt der obenbezeichneten Strafe, kann

auch zur Zahlung von sünshundcrt Dol

lars verdonnert werden. Frau Nation

wird also nicht ungestraft das Beil ge schwungen haben.

Adoptiv Heimath, genügend vertraut

sind. .. . . , . . :;U

Es liegt im Charakter der Deutschen,!

Feste zu feiern und Männer zu ehren, wenn diese Männer nach unserer Ansicht dazu berechtigt sind, und gewöhnlich feiern die deutschen Veteranen die Feste, wie sie fallen. Allein in diesem Jabre haben wir eine Ausnahme ge macht, und geben unserem George eine Extra Zulage, indem wir ihn heute

nochmals feiern. . Und wir haben trif

tige Gründe dazu, und er .ist dazu be rechtigt, was. leider nicht von allen un, sercn Staatsmännern gesagt werden kann. Dcr Deutsch Am. Veteranen Verein hat die Feier von Washington's Ge burtstag sich vor 27 Jahren zur Auf gäbe gemacht, und die DcutschAm. Veteranen waren die Ersten, welche die Feier in Indianapolis cinsührtcn und alljährlich dem Vater des Vaterlandes die gebührenden Ehren durch Kanonen donncr erwiesen. Der Verein wurde am 27. April 1873 von den folgenden Mitgliedern gcgrün det: H. F. Albcrshardt, Gco. M. Wag. ner, C. Gchring, A. Baumann, I. L. Vieler, Wm. Muecke, Dr. G. Kaiser, H. Schafer, Fred. Hartman, Leopold Stcicrt, A. Singel, . Lipp, Jos.

Raible, Louis Kcrn, Wm. Amthor,

Christ. Hohl, Valiticn Platz. John Zicglcr, Louis G. Ruth, Gco. Stein.

mann, A. I. Shephans. Louis Maas,

F. Erdelmeycr, Peter Lieber, A. E

Kappclcr, Peter Jounger, John Dubach,

B. Barnwarth, A. Mctzncr, Fred. Lagamann, Hans Blume, A. Ruth', Jacob F. Scholl, H. Hübncr, Chas. Dcdcrt, Ehrist. Hoelscher. Die ersten Beamten des Vereins

waren : Hauptmann Adolph Mctzncr. 1. Senior-Licutnant h. F. Albcrs hart. 2. Senior-Licutnant Conrad Geh ring. 1. Junior Licutnant. Jacob F. Scholl. 2. Junior.Licutnant Wm. Amthor. Die heutigen Beamten sind : Hauptmann Jacob F. Scholl. 1. ScniorLieu!nänt Charles I. Schmidt. 2. Senior-Lieutnant Chas. Kostcnbader. 1. Junior'Licutnant John Ebner. 2. Junior.Licutnant A. E. Kcplcr. Gegenwärtige Mitgliedcrzahl 51; 54 Mitglieder sind seitdem verstorben. Wie Sie sehen, ist also über, die Hälfte der Mitglieder zur großen Armee hinüber gegangen, und es ist das Fort bestehen des Vereins blos die Frage einer kurzen Zeit, wenn Sie die überlebenden Mitglieder betrachten, welche meistens Alle im SilberHaar und gebeugten Hauptes beim Appell er scheinen. Aber die Mitglieder des Vereins werden in der Geschichte des Landes, für dessen Erhaltung sie so tapfer fochten fortleben auf immerdar. Ausfallend . ist es vielleicht manchen nicht Eingeweihten, welche mit den alten Kämpen in ihrem Vereinslokal zusam mcnkommen, daß dieselben, obgleich picht mit irdischen Glücksgütern zu reichlich versehe zu denen-sie jedoch eigentlich berechtigt wärennoch einen

solchen jugendlichen Humor und ein so inniges kameradschaftliches Gefühl be künden, wenn sie z. B. ihre Erlebnisse in dcr Armee mit Feuer und Flamme zum Besten geben. Aber solche innigen Gefühle können blos bei uns alten Ka meraden existiren, Kameraden, welche miteinander in Reih und Glied, in den Stürmen der Schlachten dem Tod in's Auge schauend muthig lämpstcn,um den Sieg zu erringen und den Fortbestand

der Union zu sichern, und sclbstvcrständ

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The Eqiutabie

Life Ässurance Society Of the United States.

Forty-first Annual Statement, scr the Year Endlng December zi, 1900.

vltroy

Grundeigentum in New $otf, einschließlich ttt Equitadle Vrbüudes

Vermögen. Bonds und Hypotheken $45,411,CC2.8Ö

24,467,368.62

Bundes, Staats, Stadt und Eisen. badn Bonds und andere Investirungen' (Markt- 1na onn a.4 nn werth über fi eftrn, l5.37t,tt2.00 10J!,byb,44.UU Anleihen gesichert durch Bonds und stP O rs) nn Aktien lMarktwkkth tzzz.M.'.bs.ov) 25,3 1,587.00 PoliceAnleihen . 7,372,645.27 Grundbesitz außerhalb New York, ein 0t OEtf r(X schließlich 13 Office Eebäude 13,721,356.50 Baar in Banken und Trust Gesellschaft :en auf Zn,en 17,71ö,o76.56

Ucbcrschuß fällig von Agenten Interessen und Renten. OaUig $107,?C0.9o. Tngksammelt $489,228.50). Prämien fällig und in Kollektion be findend Aufgeschobene Prämien

524,183.14 596,989.54 4,101.447.00 2,416,003.00

Einkommen. Prämien Einnahmen 5.5,319-138.60' Interessen, Renten, etc 12,687,992.29 Einkommen .$58,007,130.08 Ausgaben. Todesansp-.-üchc- 514,860,952.15 Endowmenis und aufgescbobene Dividend Policen 5,039,038.75 Annuitäten 663,923.98 Uebergcbene Werthe 1,915,443.77 Dividenden an Policenbcsitzer . . . 3,481,640.65

Bezahlt an Policenbesitzcr

Kommissionen, Anzeigen, Post Exchanze Alle anderen Ausgaben . . . , Tilgungs Fond. Rcduction rrn Buch Aeiten vrn Bond einen, 'räminn, grkat

$25,0G5,991).:0

und

zu

5,604,396.11 4,092,571.10 236,160X0

Gesammt-Bermögen S301,598,0G3.49

Wir bestätigen hiermit die Korrektheit cbigen Ausweises. FranciS W. Jackson, Zaiitcx.

Verpflichtungen. Vcrsichcrungs Fond (oder Reserve) . .$235,343,493.0 Alle orderen Verpflichtungen . . . 3,117,400.48

Ausgaben $3G,499,1'0,51

Alfred W. Mains, 2. Auditor

Gcsammt-Vcrbindlichkeiten. .$38,400,893.48

Surplns $00,137,170.01

Versicherung. Ratcnzahlungs-Pcliccn angeführt zu ihren to.mutirten ertcn Slusstcncnde Versicherung Z?!l,11,7.?,47.0

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$07,080,43.00

Wir bestätigen hiermit die Nichtiakeit obiger Anzaden. Tie Rcscrvc. nach der unadänzigen Bcn'erthunz des ?!. !). ?crslcberunaäTcpartcmei'.ts. beträgt 5WM2.907. Für Superintcndcnts Ccrtisikat sehen Sie dctaillirtcn Äuöweis.

I. G. Van (5isc, Ättuar.

3k. G. Henn, Asststct 2!!uar.

Wir haben die Rechnungen und das Vermögen der Gesellschaft geprüft und bestätigen die Richtigleit des vcrfieheTidcn Ausweises. Wm. A. Whcclock, I.H. Dunham, (?. Lcdyard Blair, (?. B. Alexander, ?co. H. Tauire, Spezial'Eomite des Tirettcrettratcs.

James W. 2llcxander, Präsident.

James H. Hydc, icc.Prästdent.

(wgc E. arbeU, 2. Bice-Präsident. William Alexander, Eckretär. James B. Lorittg, Rcgistratcr.

Louis itzgcrald, .

Chauncev M. Tepcw,

Wm. 21. Wbcelos, Marcellus .vartley. Henry G. Marqnand, Cornclius R. Bliß, tteorge Squire, Thomas D. Jordan,

, C. Ä. Alexander, .

Gco. W. Carleton.

Jodn A. Stewart, A. I. Cassatt, Robt. T. Lincoln, I. I. Astor. zge E. Tarbell, Marvin 5?ughitt, Wm. ö. McIntyre, Samuel M. Jnman, m-j.k.i. o .

, .nuüiyji vro,

co. T. Wilson, 3. Pice-Präsident. Wm. H. MeJntyre, 4. Pice'Präsldcnt. Thomas D. Jordan, Contrclleur. Sidncy T. Riplcy, -chatzmeistcr. Edward W. Lambert, M. T.. und Edward Enrtts, D., ärztliche Direktoren. Direktoren: I. W. Alcrander, James H. Hvde,

Levi P. Morton, Wm. Ä. Tower, D. O. Mills, Geo. I. Gould. Geo. T. Wilson, T. Tewitt Euyler, E. W. Lambert, $. Tl. Alcrander, I. F. Tc Navarro, M. E. JngaUs.

Iac?b H. Schiff. John Sloane, Chas. S. Emitb, Wm. Alcrander'. John ?. McEcck. ö. C. aarstick. David 5. Moffat, Sidncy D. Riplev, L. P. '-nyder, Joseph X. Lon?,

Alanson Trask,

N. B. Für weitere Einzelheiten siehe dctaillirtcn Ausweis.

T. Jeffen'on Coolidge,. Äugust Bclmont. EirWm. E.Vanöcrne ?hcnias T. Cäcxi, A. ?an Eantrrord, )ames ö. Tunhai, (5. .'edyard Blair. - Wm. 5). valdwin jr., Themas S. Young,

Staatsmänner, wie groß ist dcr Unter schied! Glaubt Ihr, daß dieselbe Versassung, die mit so liebevollem Geiste nach allen Richtungen hin durch weht ist, heute zu Stande kommen würde? Ich glaube das kaum. Laßt uns ein einig Volk sein, laßt uns im Geiste und Sinne Washington's voran gehen, für Freiheit und Recht, und laßt uns bemüht fein, solche Gesetze schassen zu helfen, die für die Wohlfahrt des ganzen Landcs des ganzen Volkes die ncn, daß wir als echte Patrioten aus rufen können : . ... . ... Es lebe hoch unser Adoptiv Vater , land! Es lebe die Republik !"

Dem Capt. Kieler wurde nach Schluß

seiner mit vielem Beifalle aufgcnommc

nen Rede noch eine besondere Ehrung zu

theil, indem ihm vom Kameraden Jacob F. Scholl im Namen des Vereins ein

prachtvolles goldenes Abzeichen inAner

gestern Abend gestellt hatten, zeugten

denn auch von feinem, künstlerischen lich, wenn diese Schlachten übcrgcfochten

Geschmack und wirktcn namentlich durch die stimmungsvoller Arrangirung. Kein

Wunder daher, wenn dieselben die Be

wunderuna und Begeisterung dcr Zu

schauer in hohem Grade erregten. Die darstellenden Personen waren Mitglie der des Veteranen und des Südseite

Turnvereins . Nach dem ersten plastischen Bilde er schien Kamerad I. L. Vieler aus der Bühne und hielt folgende vortreffliche Rede : Kameraden, Damen und Herren! Das Programm für diese Festlichkeit ist, wie sie sehen, ein ausgedehntes, und deshalb will ich von einer Rede Ab' stand nehmen und ihnen so kurz wie möglich eine Biographie des Vereins sowie die des Mannes, dessen Gedächt niß wir heute Abend scicrn, geben; indem ich voraussetze und annehmen darf, daß sie mit der Geschichte Washington's des Vaters unserer

werden, so lehren momentan die ju. gcndlichen Zeiten und Erinnerungen zurück und' damit: dem Sieger die Ehre. Weil dem Sieger die Ehre gebührt, deshalb feiern wir Washington's Geburtstag. Nun . will ich Jhneu in Kürze . die , Biographie Washington's geben." Redner gab- nun .einen klaren und alles Wichtige umfassenden Ueberblick über das Leben und - Wirken Washing ton's. der häusig von Beifallsbezeugun gen unterbrochen wurden alsö cöacrnei ... - . . nen Anklang fand. " Fortfahrend sagte er dann: - Meine .werthen Kameraden und freunde!Vergleichen wir den' Charakter und die 'Principien Washington's, sowie die der übrigen Staatsmänner, welche die Konstitution der Vereinigten Staa ten schufen, mit denen' der' heutigen

Eine Glanznummer des Programms war unbestritten dcr KugclStabreigen, welcher von vierundzwanzig Mitgliedern dcr Damenklasse des Südseite Turn Vereins unter Leitung ihres Lehrers, Herrn Toll, in geradezu vollendeter und graziöser Weise ausgeführt wurde. Alles ging wie am Schnürchen, und selbst eine solch schwierige Evolution, wie das Sternschwenkcn ging so erakt von statten, daß das Ballctcorps einer königlichen Hofbühne es nicht besser hatte machen können. Frl. Alma Bernd und Frl. Laura Laatz erfreuten die Anwesenden durch den Vortrag einiger Lieder. Beide Damen verfügen über cin schöues Stimmma tcrial und machten ihrem Lehrer, Herrn I. Guntcrmann, welcher sie accompo nirte, alle Ehre. Dcr Junge Herr Theodor Bernd führte das Violin Ob ligato bei dcr Ballade Das Heide

grab", in befriedigender Weise durch.

städtisches. Ein energischer Protest gegen die Erweiterung dcr ttcntucky Avenue.

sich um denselben- erworben hat, über reicht wurde. Wie schon oben erwähnt, war das Programm cin sehr reichhaltiges. Dcr Licdcrkranz, ein treuer Freund des fest gebenden Vereins, trug unter Leitung seines tüchtigen Dirigenten, Herrn Knödel, mehrere Lieder vor und sang sich auf'S Neue in die Gunst der Zu Hörer cin. '

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kennung dcr vielen Verdienste, welche er Beiden Sängerinnen wurden von Herrn

Charles I. Schmidt im Namen des Vereins Blumenbouquets überreicht. Ein solches erhielt auch Kamerad Daniel Bernd, weil er so schlau gcwe scn war, gerade gestern seinen Geburts tag zu feiern.

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welches mit einer Polonaise eröffnet

wurde. Dieselbe wurde von Herrn

und Frau Adolph Baur Sr. und Herr und Frau Adolph Bavr Jr. ange sührt. Erst am frühen Morgen fand die in solch hübscher Weise arrangirte Feier ihr Ende. Es sei hier noch erwähnt, daß die historisch gctrcucn Kostüme, Waffen etc., welche bei den Bildern zur Verwendung gelangten, von dem bekannten Kostümier Herrn Richard Kinklin geliefert wurden. Theo. Haufe's neue Halle, 776 778 Jndiana Ave., die schönste für Club und Vereinsfestc. Beste Ge tränke, Home Vrew, Cigarren, etc. P. und L. M. Rapyaport, Anwälte und Notare für Rechtssachen

jeder Art. Zimmer No. 821 und 822,

Vor dem Rath für öffentliche Wcrkc erschienen heute Vormittag etwa hundcrt Männer und Frauen, sämmtlich Be wohner von West Indianapolis und protestirten energisch gegen die projcc tirte Erweiterung dcr Kcntucky Are. Sie erklärten daß dieselbe einzig undallein den Farmern zu Gut komme rnd diese sollten auch dafür bezahlen. Dcr Rath zog die Angelegenheit unter Be rathung Komite Sitzungen in dcr Stadtcle rks Office. Das Stadtraths.Komite für Kon trakte und Freibriefe wird am Dienstag, den 26. Februar, Abend? 6 Uhr, eine Sitzung abhalten, um über den Wasser werks'Kontrakt zu berathen. Das Stadtraths.Komite für öffcnt liche Sicherheit und Bequemlichkeit hält am Freitag, den I.März Abends 8 Uhr eine Sitzung ab, um über die neue Plumbing.Ordinanz zu berathen. Die Mitglieder des Sichcrheitorathes

kehrten gestern aus Chicago, woselbst sie

lachdcm das Programm absolvirt ' . Fucr Alarm - Eystcm in , fand noch cin TanMnzchen statt' schein nahmen, zurück. Sie waren hes mit einer Polonaise eröffnet j

Das beste und . zuverläsiigste Mittel qcgcn alle Hals-und Brust- Leiden ist Dr. Bull'sHüstcn Syrup. Er kurirt 5ustcn,. Heiserkeit, Erkältung, Keuchhusten, Lungcnsucht, Lunacn- Entzündung, und Schwindsucht selbst wenn schon weit vcrgcschntttn.

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über die prompte Art und Weise, wie

dasselbe arbeitet, ganz erstaunt und es ist jetzt möglich, daß die ..Äunicipal Signal Co.", welche dasselbe lieferte, den Kontrakt für das sür hier pro jectirte neue System erhalten wird. Bennctt'S für beste Feiertags. Photographiern. 38 Ost Washington Strecke. Am nächsten Sonntag Nachmittag soll in der Central Labor Union halle eine Reorganisation w Tapczicrer Union und eine Organisation der Furnace Arbeiter stallsindeU. pO Herr Frank H. Stratmann, der umsichtige Pächter des Walhalla Cafe, No. 337 Ost Washington Str., hat sein ohnehin schon komfortabel eingerichtetes Lokal mit einem eleganten Billard, welches heute, seinen Einzug hielt, versehend " ' ' '

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