Indiana Tribüne, Volume 24, Number 158, Indianapolis, Marion County, 24 February 1901 — Page 9
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kidney trouble.
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heart beats, and rnakes one feel as though they had heart trouble, becauce the heart is over-working in pumping thick. kidneypoisoned blood through veins and arterles.
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troubles were to be traced to the kidneys,
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in ihr Element, wenn sie dem Schiffe, das sie aufgescheucht hatte, weit genug au dem Wege gegangen waren. Die alten Griechen, die beständig auf einer solchen See herumfuhren, konnten gar nicht umhin, sie in unsterblichen Bcrs:n zu verherrlichen und die herrliche Aphrodite aus ihr auftauchen zu lassen. Ich glaube, selbst ein Jankee wird von solchem Anblick poetisch gestimmt. Am dritten Tage der Fahrt wird es bereits merklich wärmer, und noch ehe man in Portoriko anlangt, spürt man dle tropische Hide. Man ist deshalb nicht erstaunt, bct w Landung eine Sammerlandschaft vor sich z;: sehen, obwohl man erst vor wenigen Tagtll im Schnee gewatet hat. DieLandungsstandt San Juan ö?n den Eingeborenen stets nur la Capital gelMNt bietet vom Hafen aus ein entzückenveZ Bild. Sie steigt auf einer Anböhc sanft empor und macht einen entschie--den morgenländischen Eindruck. Wie die orientalischen Städte, enttäuscht aber auch sie bei näherer Besichtigung. Die Straßen sind zum Schutze gk.'N die glühende Sonne außerordentlich eng, und die Häuser entbehren mit wenigen Ausnahmen aller architettonischen Schönheit. Sie sind einfach viereckige Kästen denn auch die Däcker sind flach und die Jnnenhöfc. die sie vielfach enthalten, sind zwar manchjmal sehr malerisch, aber selten reiniich. Seitdem die Amerikaner Besiß ergriffen haben, sind wenigstens d?e G;schäftsstraßen gut mit Backsteinen ge pflsstkrt worden, und es scheint auch, daß sie regelmäßig gefegt werden. Desgleichen scheint für dir Abfuhr besser gesorgt zu sein, als n Chicago, denn man sieht nirgends das Wahrzeichen der .westlichen Metropole", die entsetzlichen Stinkkästen. Es gibt sc gar eine Kanalisation und eine gu!e JL- m mm . ' f- T !
nnkwailerleitung, aijo rnnajiungen, die man in vielen amerikanischen Städten von 30,000 Einwohnern noch nicht kennt. Demgemäß ist. wie mir längere Zeit ansässige Amerikaner vcrsicherten, über die gesundheitlichenBerhättnisse San Juanö nicht zu klagen. Nachdem dr frisch eingewandertc Nordländer sin leichtes klimatisches Fieber überwunden haj. hgs nur unangenehm, aber nicht gefährlich jsi, b: findet er sich bei vernünftiger Lebensweise derhältnißmäßig wohl. Da es auch in Portoriko jetzt Win ter ist, so war die Temperatur erträz lich. Während meines Aufenthalts auf der Insel stieg sie nie über 88Grad m !i l 1'L . l
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geborenen, welche nach europäischem Borbilde die Nachtluft für schädlich halten. Nachts fest geschlossen, und die Lustzufuhr wird alsdann nur durch die Ventilationslöcher vermittelt, die sich an der Decke, beziehungsweise unter dem Dache befinden. Me es ein Mensch in dieser heißen Stickluft unter einem Netze aushalten kann, welches das Bett vollständig einhüllt, ist dem Nordländer unbegreiflich. Die Eing:borenen sind aber zu ihrem Glücke zegen die Hitze weniger empfindlich und haben, wie der vielleicht nicht ganz fachmännische Ausdruck lautet, dünnes Blut. Da die Straßen eng. und die Häuser dicht aneinander gebaut sind, so hat die Stadt San Juan keinen großen Umfang. Man könnte sie in wenigen Minuten durchqueren und ln einer halben Stunde umgehen, wenn man den Sturmschritt annehmen wollte, der den Ehicagoern zur Gewohnheit geworden ist. Indessen wandelt man nicht nur der Hitze wegen gemächlich dahin, sondern auch wegen der vielen interessan ten Straßenbilder, die den Blick des Neulings beständig fesseln. Schon auf den Straßen selbst herrscht ein reges, wenn auch nicht gerade sehr geschäftiges Treiben. Vom Hafen aus bewegen sich langsame Ochsengespanne, die nach spanischer Art nicht angeschirrt sind, sondern nur mittels eines Stirnjoches ihre Zugkraft ausüben. Der Treiber schreitet meist voran, die Thiere mit Worten hinter sich her lockend, und selbst wenn er zu eindringlicheren Ueberredungsmaßregeln greifen muß. wendet er keine Peitsche, sondern nur ein dünnes Rohrstöckchen an. Um so grausamer werden die unglücklichen Pferde behandelt, denen geradezu unglaubliche Leistungen zugemuthet werden. Trotzdem sie klein unansehnlich und augenscheinlich schlecht gefüttert sind, werden sie immer nur zu zweien vor dle verhälsnißmäßig schweren Kutschen gespannt, in denen vier erwachsen? Personen Raum finden. Mit dieser Last müssen sie auch bergauf in rasendem Lause dahinsausfn. denn ihre Herren sind der Meinung, daß Pferde ..verdorben" werden, wenn man sie im Schritt gehen läßt. Sowie sie Miene machen, ihre Gangart zu derlangsamen oder gar ganz stehen zu bleibe, werden sie mit unbarmherzig qen Peitschenhieben förmlich überschüttct. Sie scheinen aber alles zu ertragen. legen fünfzig Meilen und datilber zurück und brechen selbst dann nicht zusammen, wenn sie anscheinend überyitzt sind und mit fliegenden Flanken nach Athem keuchen. Die Ausdauer dieser Thierchen versetzt den Nordländer immer wieder in Erstanunen, selbst wenn er die Leistungsfähigkeit der polNischen Ponies und der westlichen Vroncos kennt. Denn auf den Land straßen arbeiten sie in einer Sonnen gluth. die geradezu mörderisch ist, und in der es unsere besten Pferde trotz sorgsamster Pflege und Schonung kaum wenige Stunden aushalten würden. Die Landleute, die ihre Waar.'n in die Stadt zu Markte bringen, fiedienen sich auch vorwiegend dieser klinen struppigen Pferde. Sie hangen auf jeder Seite de? Fattelz einen. Kord auf und setzen sich selbst öbeir auf den Rücken, nicht rittlings", fondern das eine Bein emporziehend und das andere über den Hals des PfcrdeZ hängen lassend, Dii Männer retteq also auf dieselbe Art wie die Frauen, die gleichfalls meist zu Pferde in di: Etadf kommen. Viele LaMkUte frei sich können sich auch diesen, höchst bescheidenen Luxus nicht gestatten, sonpern müssen die ßrz:ugnisse. die. sie seil halten wollen, meilenweit aus dem Kopfe tragen. Wenn sie am kühlen Ä'orgen' aufbrechen, geht das noch an, aber wenn sie gegen zehn oder elf Uhr heimkehren, ist die Sonne schon so hoch gestiegen, daß das Wandern auf der staubigen und schattenlosen Landstraße sicherlich nicht zu den AnnehmZichseiten des Daseins gehört. Dennoch habe jch vsele Amerikaner, die sich ängstlich im Schatten jhrer Vergleichsjveise kühln Arbeitsräume halten und in den heißesten Stunden Siesta" rnachen. über die Faulheit und
Eingeborenen
eilig haben. Doch sieht man in den Wertstätten und in den offenen Höfen auch viel emsiges Schaffen, und auf Schritt und Tritt wird man an die
Vcrhältnine erinnert, die noch vor ei- ,
uem MenschenaUer IN den Kleinstädten Deutschlands anzutreffen wqren. Hier steht anscheinend noch das Kleing:werbe in Blüthe, oder wenigstens ist es noch nicht vollständig durch die fremdIflndische Großindustrie verdränat
worden. Der Schuster fuhrt seinen ; ncucn wird, seine Freunde düiclbit zu begrüben
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Hammer, der Schneider seine Nadel, der Tischler seinen Hobel noch genau so, Wie seine Zunftvorfahren vorJahrHunderten. Wenn aber die Ermüdung eintritt, so begibt sich der ehrsame Meister nicht in den Rathskeller, sondern er gesellt sich zu den schwatzenden und lachenden Gruppen auf der Straße und treibt auch ohne Bierbank Politik. Weniger mittelalterlich-kleinstädtisch ist der Eindruck, den die vielen Geschäftsläden machen. Sie verdienen meistens den in vielen TheilenDeutschlands noch immer üblichen Ausdruck Gewölbe", aber sie sind nicht gewölbartig verschlossen, sondern so frei und offen, wie alle Gebäude in diesem Lande des Sonnenscheins. Selbstver. ständlich haben sie keine Schaufenster, doch sind die Auslagen im Inneren so geordnet, daß sie die Aufmerksamkeit des Vorübergehenden erregen müssen. Die Waarenlager entsprechen den Anforderungen der Käufer, die zwar in der Hauptstadt" schon etwas verseinert. aber nach unseren Begriffen immerhin fehr bescheiden sind. Schwere Bekleidungsstoffe und Hüte, gepolsterte Möbel und alle vom nordischen Win ter bedingten Gebrauchsgegenstände sind naturgemäß nicht begehrt, und die große Masse des Volkes hat überHaupt sehr geringe Bedürfnisse. Was aber die besseren" Eingeborenen und die durchreisenden oder ansässigen Amerikaner bezahlen wollen, können sie auch erhalten, und wer nicht handeln" will, kann überall zu festen Preisen kaufen. Man wird nicht überfordert, sehr höflich behandelt und gut bedient. Was aus den Ver. Staaten stammt, ist in San Juan nicht theurer, als in Chicago, und das Wenige, da noch aus Spanien bezogen wird, ist trotz der hohen Zölle preiswürdig. Die altspanische Zuvorkommenheit erstreckt sich sogar auf diejenigen Geschäfts leute", die ihre geschälten Apfelsinen, trinkreifen Kokosnüsse, home made" Bqckwaaren u. s. w. auf der Straße ausbieten. Man wird nie durch Zu dringlichkeii belästigt und nicht mit Grobheiten überschüttet, wenn man zi; heslchtizte.n Waaren nicht kaufen will) Panama, Perlen.
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Nicht erst seit gestern weiß man, daß viele der Panama-Perlen mit den schönsten des Orients wetteifern tönnen. Stammen doch auch die prächtigen Perlen, mit denen die Catlvralrr, einW liest spDjschen Städte, wiö Loled und Srvilla, so unzemein reich lich geschmückt sind, daß sie die Verwunderung jedes Fremden in besonder ren Maße erregen, aus der Bai von Panama, und zwar noch aus der Zeit der spanischen Eroberung jener ameri. janischen Regionen. Aber auch heut: noch sind die Perlenschätze in letzteren sehr bedeutend, und auch das verflösse ne Jahr hat wiederum verschiedene Witkliche Sensationen in Juwelier? Kreisen aus dieser Quelle geliefert. Eine einzige Perlen-Sendung. welche von Panama ostwärts ging, hatte einen Werth von einer Dreiviertel-Mil-lion Franken. Gewöhnlich nennt man in der & schäftlichen Welt diese Perle. ?!e In. sel-Perlen". Sie werden nämlich an Inselgruppe gewonnen, welche, des Bai vonPanama gerade gegenüber liegt und aus 16 Eilanden besteht, auf denen 30 bis 40 kleine Dörfer von Indianern und Negern, stehen. Trotzdem d?r Boden dieser Inseln fruchtbar gr nug ist. treiben die schwarzen und die rothen Bewohner fast ausschließlich Austernsischerei, bei welcher die Perlen gesunden werden; dies ist schon seit d;r spanischen Eroberung ihr 5)auptberuf. Nebenbet bemerkt, hat es allcnAnschein Nach auf manchen der Inseln früher auch Diamantenbetten gegeben, und gelegentlich finden sich nochetliche Uederbleibsel der ehemaligen DiamantenHerrlichkeit. An gewissen Stätten, wo die Perlenfischerei besonder- eintrc'g lich ist, verlangt die Negierung eine
sehr hohe Abgabe auf dieselbe; an andern dagegen ist sie bescheidener, doch ' wird neben der kleinen direkten Steuer ' Glich die Abgabe eines gewissen Proze.ntfatzks gefordert. j Im vorigen Jahr fand u. A. ein j 15jähriger Junge hier eine Perle, wel che auf dem Weltmarkt 50.000 Iran-1 ken brachte! Wirklich war dies eine t
tene Ausnahme.
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Nichtsnutzigkeit der
s,f,kmvsen bären. Nach ibrer Anü'Zit
Stunden guf dieser Höhe. Nachts sank j soMcli thesc peopk" in einem sie meist auf 74 urch selbst 72 Grad, so ctlima s Jahr aus Jahr ein 5och.
daß man sehr gut hatt fchurnn. l?n- sommer-Wetter bringt, ebenso yie.l nd ! Zichkeit der Vorgesehen liegt meist eine nen, wenn mcht die Baldachine aus i wer adelten, wie bet uns nur in neue Arbeitslast. c f t srt f JL.1--. -W( . .
llhler lsaze zum vam s5 . , der hlen Jahreszeit gearbeitet wird. .- e c o n .11. i . . V ' V .
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und die anen ,al ltnb zwar nicht für sch selbst, sondern mui " " Ö',h i ' j. ,?, " gewesen wärm. RbHar oder S- yüt le neue? 5rrc7die M Opfer , SSI Ztn Zit m fce?Ä esa i 'MUN. j &ä S'ÄÄ
yuuuknv uw a ....,.,.Z,, , gfn em paax aqre aus ver zniel ausdern die Lagerstätte wird nur mit ei- j gualten. nem Drahtgeflechte Überspannt, aus , tn meisten eingeborenen Stadtbewelches eine dünne Steppdecke gebreitet , wohnern sind jedoch diese Wünsche entwird. Wer an diese spartanische in- to.v, ,,nb,kannt der aleickailtia.
fachheit nicht gewöhnt ist. kann auf ?l- ! Denn überall vor den Häusern stößt " ?. r tt . C3 W. i :
eciie nur o lange liegen, vis vcl , nan auf Gruppen schivakender Men.
hm nach semer Meinung ifi .( die es augenscheinlich mit der
einsedrunaen i und er sich ?uf j Umseduna der Sieit in
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gerichtlichen Besehls aus seinem Heim, das er über 40 Jahre bewohnt hat, exmjttirt. , DaS Exmissionsverfahren war von seiner eigenen Frau ange strengt worden, der er das Eigenthum übertragen hatte! als er auf dem Krankenbette laä. Das Paar ist seit
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