Indiana Tribüne, Volume 24, Number 156, Indianapolis, Marion County, 22 February 1901 — Page 2

Jndicma Tribüne. SS. ZZebruar 1901.

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Amerikas erfleS Festland?

Ueber die malerische Ozark-Gebirge Zn Missouri und Arkansas, ihre wilden Naturschönheiten. ihre Fehden-Ge-schichten u. s. w. ist schon gar Manches geschrieben worden. Dieser Gebirgsregion wird aber noch eine andere, und zwar großeBedeutung beigemessen, nämlich für die geologische Borgeschichte Amerikas. Man behauptet nichts Geringeres., als daß das OzarkGebirge das erste trockene Land Amerikas znmdtstens Nordamerikas gewesen sei. Folgendes wird neuerdings über diese Frage u. A. geschrieben: Nur sehr Wenige, welche jemals durch diese Gegend gekommen sind, haben sich mit den Geheimnissen ihrer Geschichte beschäftigt, und doch sollte darin ihr Haupt-Jnteresse liegen. Im Vergleich zu den schneegekrönten Gipfeln der Felsgebirge sehen die niedrigen. sonst wogenden Hügel des Ozark-Landes yewiß nicht imponirend us; aber hinsichtlich des Alters und der ehemaligen Großartigkeit stellen sie die ersteren weit in den Schatten! Vor langer, sehr langer Zeit, als die Erde jung war und. kaum aus der Periode der Gluthflüssigkeit hervorgegangen, einen ununterbrochenen Ocean bildete, kühlte sich die Kruste allmälig ab und schrumpfte in. Dieser Proceß ging aber sehr ungleichmäßig vor sich; er fand in zwei langgeitreüten Districten statt, die sich von Nordost nach Südwest hin zogen. Die aebrecblicke Kruste brach beim Ein-

schrumpfen nothwendigerroeise durch! und versank nach dem Centrum d:r i Erde zu. wodurch Mi gewaltige! Becken geschaffen wurden. . Zwischen ! diesen Becken nun dehnte sich ein Land-! strich von verschiedener Breite aus.

welchesLand nicht sowohl vurch ngeno ein großes und plötzliches Heraufgestoßenwerden, als vielmehr durch das allmälige Einsinken der Kruste zu seinen beiden Seiten sich hob. So wurde das Ozark-Gebirge geboren. m:t einem ungeheuren Ocean zur Rechtin und einem zur Linken; ersterer war der Atlantische, und letzterer der Stille Ocean oder vielmehr was diese Weltmeere damals waren. Der Krieg der Elemente hatte das erste trockene Land erzeugt. Jahrhunderte muß dieser ganze Vorgang in Anspruch genommen haben. Die Ozark - Gebirgskette muß aber damals von colossaler Hohe und Länge gewesen sein. Der Superiorsee im Norden und Tezas nach Südwesten hin müssen ihre Grenze bezeichnet haben, und die einzelnen Berge müssen drei bis vier Meilen hoch gewesen sein! Sonach wäre das heutige Ozark-Ge-birge nur ein winziger Ueberrest des ursprünglichen. Anhaltspunkte für eine solche Annähme lassen sich allerlei finden. So hat man im westlichen Iowa und in Nebraska, Kansas. dem Jndianerterritorium und Theilen von Texas bei Bohrungen von 1500 bis 2000 Fuß Tiefe Felsmassen secundären Charakters gefunden, d. h. Gestein, das sich erst aus den zusammenwachsenden" Ueberreste anderer Felsmassen bildete, welche von den Elementen zerrieben und weggeschwemmt wurden. Oft H2ben sich bei derartigen Bohrungen in großer Tiefer Lehmstoffe und pflanz-

liche Ueberreste gezeigt, die sich ehedem irgendwo in der Oberfläche befunden haben müssen. Wenn man sich vergegenwärtigt. daß früher der ganze Westliche Abhang des Ozark-Gebirges seine Gewässer in das Occan-Becken entleert haben muß, wo sich hinter Nebraska, Kanasas. das Jndianerterritorium und Texas befinden, so scheint das Geheimniß des Auftretens jener Ueberreste in fo großen Tiefen aufgeklärt. Andere Funde im Ozark-Ge-

birge selbst weisen darauf hin. daß dieses wirklich das Urgebirge. das Mutterland, gewesen sei und alle jene ungeheuren, so weithin vertheilten Stoffmassen einstmals enthalten habe. Noch während die Rocky Mountains langsam über die Wasser emporstiegen, füllten Abschwemmungen vom OzarkGebirge das zwischenliegende Becken auf. Aber noch ein anderes OceanThal füllte sich, sodaß es sich endlich über das Salzwasser erhob, nämlich das Mississippi - Thal. Und der Schlamm, welcher gereinigt, gepreßt und gehärtet, in den Tiefen dieses Thales sich in Felsgestein verwandelte, war nirgends anderswoher, als vom Ozark-Gebirge gekommen, dessen östlicher Abhang nunmehr allmälig aufhörte, vom alten Ocean bespült zu werden. Noch viel weiter läßt sich die Geschichte des Ozark-Gebirges ausdehnen! Seine Geburt machte schließlich die Erhebung des ganzen amerikanischen, resp, nordamerikanischen. Continentes nothwendig. Das Stahl der Erdkruste zu beiden Seiten der Ozarks führte wiederum eine entsprechttide Erhöhung, ebenfalls zu beiden Seiten herbei. Die Erhebung naq Ostei hat sich zu den Alleghanies entwickelt, die westliche aber zu dem, waZ wir das Rocky-Mountain-System nennen. Und als solcherart das alte Weltmeer durch die Ozarks und die zu beiden Seiten derselben aufsteigenden Jnsellande und späteren Bergketten getrennt war, wurden allmälig die Umrisse unseres Continents vollständig. Wak noch an Oceanflächen in denTbälern abgeschlossen blieb, wurde zu Bin venseen. .

Es läßt sich nicht leugnen, daß dies!

p.anze Theorie noch manche Lücke hat r.nd sich mit verschiedenen anderen Theorien nicht so leicht in Einklang bringen läßt. Erörterungsfähig aber ist sie jedenfalls.

Junge mit T'Augen". Vieles Gerede verursacht in jüngster Zeit unter den Viehzüchtern des westlichen Texas der vierzehnjährige Guy Fmley, Sohn ton Jokl C. Fenley, einem angesehenen Bürger und Vieh züchter zu Uvawc. Man sagt diesem Jungen nämlich nach, daß er eine stoffdurchdringende Sthkraft besitze und so z. B. eft durch Erde und andere feste Körper hindurch Wasser sehen könne, vorausgesetzt, daß die äußere Umgebung dunkel sei. Vielleicht hätte man vor wenigen Jahren die über ihn erzählten Geschichtchen einfach für Grenzer - Latein" gebalten; seit aber Röntgen's stoffdurchdringende Zk-StrahIen bekannt geworden sind, ist man geneigt, dergleichen etwas ernster zu nehmen. Denn um Solches für möglich zu halten, braucht man sich ja nur vorzustellen, daß dieselbe Fähigkeit, irelche Röntgen mechanisch in einem Apparat hervorgerufcn hat. unter entsprechend ähnlichen Bedingungen h manchen menschlichen Augen schon ton Natur aus vorhanden fei oder sich entwickeln könne. Beiläusig bemerkt, hat man von Menschenlindern dieser Art schon vierzig Jahre vor Röntgen in der alten Welt erzählt, und Reichenbach stellte damals Ezperimente mit solchen an; die Sache konnte sich der zu jener Zeit noch zu wenig Beachtung erzwingen. Obiges nun wäre ein amerikanisches Eeiten'stück hierzu, vorausgesetzt, daß die betreffenden Angaben ganz nüchterne Wahrheit sind. Unter diesem Vorbehalt mögen einige nähere Mittheilungen über diesen Jurlgen mit den 5-Äugen" folgen: Im engeren Familienkreis entdeckte man diese eigenthümliche Fähigkeit des Knaben schon vor eben vier Jahren; man hing sie jedoch nicht sogleich an die große Glocke. In der Nacht, in titU eher diese wundervolle Gabe sich zum ersten Mal bemerklich machte, ging der Knabe mit seinem Vater durch ein Weideland unweit Uvalde. als Guy plötzlich ausrief: Vater, sieh doch diesen Strom Wasser." Der Vater erwiderte: Ei. was ist Dir denn? Es gibt ja weit und breit hier kein Wasser." Doch der Junge bestand darauf, daß er einen fließenden Strom klaren Wassers weit unten im Boden sehe. Einstweilen fielen keine weiteren Bemerkungen darüber. Als man kber heimkam, machte Fenley ein Ezperiment. Er stellte, ohne den Knaben etwas davon wissen zu lassen, einen Eimer Wasser unter einen massiven Tisch, und Guy konnte m dem dunklen Zimmer das Wasser sofort durch das Tischholz hindurch sehen. Bald darauf entschloß sich Fenley. auf seiner Ranch eine Viehtränke anzulegen; wiederum nahm er in der Dunkelheit seinen Jungen mit. und dieser rief bald aus. daß tief unter der Oberfläche ein prächtige: Wasserstrom fließe, und beschrieb sogar genau die verschiedenen Erd- und Felsschichten, welche zwischen diesem Wasser und der Oberfläche lägen; er schätzte, daß sich diese? Strom etwa

200 Fuß unter der Erde befinde. Man bohrte an der angedeuteten Stelle einen Brunen, und in der That stieß man in einer Tiefe von 187 Fuß auj einen reichen Wasserstrom, und Alles, was Guy gesagt hatte, bestätigte sich. Der Vater wußte jetzt, daß er an dem Jungen sozusagen ein gutes Capital batte. Mit der Zeit konnte es doch rf.cht. kusbleiben. da& sich die Sache! berumsprach, und Guy ist jetzt eine sehr begehrte Persönlichkeit und mit Engagements überhäuft. Er' hat schon auf derschiedenen anderen Vieh - Farmen ebenfalls Wasser gefunden, und zwar in manchen Fällen, in den man lange vergebens nach solchem gesucht und Tausende von Dollars daran gewandt hatte. Es ist noch kein Fall bekannt geworden, daß sich der X-Blick" des Jungen geirrt hätte. Stets aber ist er auf äußerliche Dunkelheit zur Bestätigung seiner Fähigkeit angewiesen; er sieht um so genauer durch den festen Stoff hindurch, je dunkler es rings umher ist., Nacht muß es sein, wo Guy's XSterne strahlen", kann man da mit einer kleinen Abwandlung eines be-

kannten deutschen DichterworteZ sagen. Große Erwartungen werden noch auf den Jungen gesetzt, besonders auch, was die Entdeckung von ErdölQuellen anbelangt! E in verkommenes Elternpaar stand in St. Gallen vor Gericht. Die in guten Verhältnissen lebenden Ebeleute Rütschi-Wiges ließen ihr vor sieben Jahren geborenes zweites Kind verhungern, weil es ihnen lästig erschien. Die Rabenmutter wurde zu lebenslänglichem, ihr Gatte wegen BeiHilfe zu i5jährig?m Zuchthaus verurtheilt. Vergiftet hat sich in Meran der Zahnarzt Dr. Austerlitz. Er war verhaftet worden, da er verdächtig war, sich mehrmals an Damen, die bei ihm in ärztlicher Behandlung

waren, vergangen zu haben, nachdem er ? r r i m e rr t

ltc nariolinri ane. ei oer erncy- , rnung erklärteer die Anschuldigung als

falsch, worauf er freigelassen wurde. Die Untersuchung nahm jedoch ihren Fortgang.

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kidney trouble. Kidney trouble causes quick er unsteadv heart beats, and makes' one feel as though they had heart trcuble. becaure the heart over-working in pumping thick, kidneypoisoned blood through veins and arteries. 1t used to be considered that only urinary troubles were to be traeed to the kidneys, but now modern science proves that nearly all ccnstitutional diseases have their beginning in kidney trouble. . If you are sick you can make no mistake by first doctoring your kidneys. The mild and the extraordinary effect cf Dr. Kilmer's Swamp-Root, thegreat kidney remedy is

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Staub auf See.

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Jeder Oceanreisende kennt die eigenthürnliche Erscheinung, aus Dampfern sowohl wie auf Segelschiffen, daß sich jeden Morgen aus dem Deck vor dem Dckwaschen eine überraschende Menge Staub angesammelt hat. Auf unsern neuzeitlichen Schnelldampfern, die alle vierundzwanzig Stunden Hunderte von Tonnen an Kohlen verbrennen, und auf denen eine zum vorhandenen Raum verhältnißmäßig große Menschenmenge wohnt, wird man diese Thatsache immerhin begreiflich finden. Um so überraschender ist sie aber auf einem Segelschiffe, dessen 10 12 Mann starke Besatzung obendrein meist barfuß geht. Hier hat man genau dieselbe Erscheinung: und gerade auf Segelschiffen ohne Fahrgäste und ohne Kohle findet man die größten Staubmengen. Für die großen Personendampfe r hat man diese merkwürdige Erscheinung mit der Annahme zu erklären gesucht, daß das Dampfschiff infolge seiner Geschwindigkeit die über dem Deck und dem Meeresspiegel schwebenden Staubtheilchen mit sich reiße, die sich später allmälig ablagern; während bei den Segelschiffen die großen ausgebreiteten Segelflächen gleichfam als Sammler für die in der Luft schwebenden Theilchen dienen sollen. Diese letztere Annahme scheint durch folgende Thatsache sehr unterstützt zu werden. Der Capitän eines amerikanischen Segelschiffes hat genau festzustellen versucht, wieviel Staub sich auf dem Deck feines Schiffes während einer Reise von New Vrk bis San Francisco, die im Ganzen 90 Tage dauerte, ansammeln würde. Er ließ zu diesem Zwecke jeden Morgen vor dem Deckwaschen das Deck auf das Sorgfältigste .fegen und diese Arbeit am Mittag und des Abends vor dem Nachtdienst wiederholen. Das Ergebniß überraschte. Während der Reise waren nicht weniger als 24 Faß sehr feinen Staubes gesammelt. Der Capitän erklärte, es sei ihm unmöglich, eine annehmbare Erklärung für diese ganz außer Verhältniß zu der gewöhn lichen Abnutzung der umgebenden Geräthe undGegenstände stehende 'Staubansammlung zu geben, deren Menge sich innerhalb 10 Jahren auf See auf 900 Faß belaufen würde. Die naheliegende Annahme, daß diese Staubmassen kosmischen Ursprungs seien, wird durch ihre mikroskopische Untersuchung hinfällig. Es finden sich nämlich darunter, und zwar täglich, Theilchen von Leder, Kork, Holz, Pflanzen fasern, Eisen sowie der meisten gebräuchlichen Metalle, Sandkörnchen, Humustheilchen und Rückstände von Körpern, die weder kosmischen Ursprungs sind noch vom Schiffe selbst herrühren können. Diese ganze eigenthümliche Erscheinung der Staubansammlung auf dem Deck von Schiffen

auf hoher See ist daher nocy völlig unaufgeklärt, und es möchte sich lohnen, weitere wissenschaftliche Untersuchungen über ihre Ursachen anzustellen.

Taglicher Marktbericht.

-Eine 104 Jahre alte Frau. Mrs. Sarah Smith, lebt in Liverpocl; ihr geradezu wunderbarer Gsundheitszustand hat die Aufmerksamkeit der medizinischen Presse auf sich gelenkt. Sie ist im Jahre 1797 geboren, hat also schon das dritte Jahrhundert aeseben. und ist von so ausae-

zeichneter Rüstigkeit, daß sie bis auf gelegentliche Anfälle von RHeumatismus überhaupt kein Leiden kennt. In Gent (Belgien) fand mär; beim Oeffnen einer Familiengruft den Leichnam eines jungen Mäd chens. der auf der inneren Treppe der Gruft lag. Man vermuthet, daß das Mädchm aus dem Scheintode erwacht ist. feinen Sarg aufgebrochen und sich bis auf die Treppe geschleppt hat, wo es schließlich, da seine Hilferufe nicht gehört werden konnten, verbunacrte.

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Getreide. Weizen-Ro. 2 rother 75$c auf de Geleisen, 75jc von der Mühle ; Ro. 3rother 714-73c; Februar 75$c aus den Geleisen; Wagenweizcn 75c. Korn-Ro. 1 weiß 40c; No. 2 weiß 40c; No. 3 weiß 40Zc; No. 4 weiß 36j-38ic; No. 2 weiß gemischt 38; No. 3 weiß gemischt 38c; No. 4 weiß gemischt 344-36Zc; No. 2 gelb 38c; No. 3 gelb 384c; No. 4 gelb 34-36,c; No. 2 gemischt 38jc; No. 3 gemischt 38c; No. 4 gcmisckt 34$-36c; cn Kolben 364c Hafcr-No. 2 weißer 281c; No. 3 weißer 27Zc; No. 2 gemischter 26c; No. 3 gemischter 25c Heu-altes No. 1 Timothy 12.5013.00 No. 2 Timothy 11.00-13.00. Kaffee. Folgendes sind die Jndianapolik Preise : Gewöhn!, bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packetcn: Ariosa 511.75, Lion 11.25, Jersey 11.75, Caracas 11.25, Dillworth' 11.75 Tutch Java Blend 16.50, Mail Pouch 11.25, Gates Blended Java 11.25.

Groeeries. Zucker Tominoes 6.42c; Stückzucke, 6.42r; pulvcrsirtcr 6.02c; XXXX pul. verisirter 6.07c; Standard granulirter 5.92c; feiner granulirter 5.92c; CubcS6.17c; Confectioncrs'A 5.72c; Riege wood A 5.52c; Phönix A 5.42c; Empire A 5.42c; Ideal Extra Golden C 5.37c; Windfor Extra C 5.72c; Ridgewoodextra C 5.17c; gelber C 5.27 ; 16 gelber 5.07. Eingemachte Früchte Blackberries, A Pfund, 51.10: Pcaches Stand. 3 Pf., 52-2.25; Seconds 3 Pfund 51.50 51.05; Pie 51.40-1.50; AnanaS, Standard, 2 Pfund, 51.65-1.90; See onds, 3 Pfund, 51.25-1.45; grur.e Bohnen, 3 Pfund Kannen, 51; Bahama Ananas 51.90-2.25; Gesiebte Erbsen 51.10-51.75; ftühe Juni 51-1.25, Marrow 95e, eingeweichte 55e 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-51.00;Zucker korn 80c 51.40; Apfelbutter, pe, Dutzend, 3 Pfund, 95c. Sämereien. Kaufpreise: Kleesamen, Rother, 55-55.50; eng lischer, je nach Qualität $5-5.50; ZU syke 5-7.00; Alsalfa 5.50-0.00 pe, Bushel. Timothy 51.30-51.40. Dctail.Prcife : Klccsamcn, altcr, prima, 56.00; neuer 56.50-7.00. Timothy, gewählter 52.30; prima 52.20-2.25. Blue Gras. Fancy Kentuckv $1.20 pc.

Bushcl; cxtra rcincs 50-65c per Bushel. äse. Engros Bkrkausspreise, Jmportirter Schwcizcrkäse 27c pcr Pfund; einheimischcr Schweizcrkase 17c; Wisconsin Cream Käse 10c-12c; Rc York Ched. dars 13c; einheimische? Limburger 13c; Brick 14c. Kohlen. Xsnut tt Tonn Anthracit? 57.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City 4.00 2.15 Winisrede 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.60 1.90 Brazil Bleck 3.50 1.90 Green County 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Slack 2.00 1.15 Bloßburg . 5.00 2.65 Lump Coke 11c per Bush. $2.75 per 25 Bufhel. $1.50 per 12 Bufhel. Zerkleinerter Cot 13.- perBu. 53.25 ver 26 Bu. 51.75 ctx 12$ Bu.

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