Indiana Tribüne, Volume 24, Number 155, Indianapolis, Marion County, 21 February 1901 — Page 2
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Bon Oll, Roekler.Weigclt. Drüben bei Hofraths war großer Ball! Man konnte die Vorbereitungen zu demselben von dem in der dritten Etage gelegenen Fenster des Fräuleins Emmy Krüger wahrnehmen, dem verblühten, alleinstehenden Mädchen, das sich durch Sprach- und Gesangsunterricht ihren Lebensunterhalt erwarb. Eilig Hingen die Diener hin und her, da und dort noch die letzte ordnende Hand anlegend. Jetzt wurde der große Kronleuchter angezündet und es war fast, als b eine Lichtwelle in das kleine, bescheidene Stübchen des Frau leins fiel, wo es immer dämmeriger und stiller wurde, je mehr sich drüben Licht undGeräusch bemerkbar machten. Emmy Krüger, wohl einst ein hübsches Mädchen, wie man heute nock an der graziös gebauten Gestalt und den schonen, ausdrucksvollen Augen, die nur des freudigen Glanzes der Jugend und des Glückes entbehrten, erkennen konnte, lehnte gedankenvoll am Fenster und schaute unverwandt hinüber. Immer mehr und mehr senkten sich die
Schatten des Abends aus mt Erve nie-: der und die Dämmerung hüllte das einsame Mädchen in stille Träume. Sie dachte jener Zeit, als sie den ersten Ball besuchte. Sie war damals eben siebzehn Jare geworden, und erst ihren Bitten war es gelungen. Papa die Erlaubniß abzuschmeiS)eln. an dem Hausball, den ein benachbarter Gutsbesitze? gab, theilzunehmen. Der Winter vereinigte die Gutsherren des Kreises, zu denen auch Emmys Vater gehörte, mit ihren Familien bald hier, bald dort zu fröhlichem geselligen Beisammensein. f Ihr Herzchen hatte doch etwas geklopft, als sie sich zum ersten Male im strahlenden Bollsaol inmitten der geschmückten Damen, deren Blicke forfchend auf ihr ruhten, befand, und unwillkürlich beneidete sie in diesem Augenblicke ihre um mehrere Jahre ältere Schwester, die sich so sicher und leicht auf dem glatten Parquet und inmitten dieses Kreises bewegte. Etwas scheu hatte sich Emmy in eine Ecke des Saales zurückgezogen, nicht ahnend, daß viele Blicke auf ihr hafteten. denn sie war trotz ihres schmucklosen Kleidchens, ein Bild lieblichster Jugendfrische, mit graziösen, leichten Bewegungen. Jetzt bog sie den feinen, zierlichen Kopf mit den großen leuchtenden Augen etwas vor starr richtete sich ihr Blick auf einen soeben eintretenden, schlanken, hochgebauten Herrn, in dessen Zügen sich, obgleich er in der Mitte der Zwanziger stehen mochte, ein Ernst, ja fast eine Schwermuth ausprägte, die wenig zu seiner Jugend zu passen schien. Emmy fuhr mit der Hand mehreremale über die Stirn, dann faßte sie, wie in jähem Schrecken, nach ihrem Herzen. Täuschte sie denn eine Aehnlichkeit oder war es wirklich Lieutenant von Heuthausen, der da eben eingetreten war? War er es wirklich, den sie, als sie vor nun fast zwei Jahren
zum Ferienaufenthatte oe: ihrer ousine in Leubus weilte, alltäglich unter den Geisteskranken in der. der Wohnung ihrer Verwandten gegenüber!gendenPrivatheilanstalt gesehen hatte? Schon damals war ihr seine hohe, ritterliche Gestalt mit den edlen, tieftraurigen Zügen und den bisweilen unstet flackernden Augen aufgefallen, und es hatte sie ein tiefes, inniges Mitgefühl für den armen jungen Mann ergriffen, der hier, in der Blüthe seines Lebens, herausgerissen aus seiner Carriere und Familie er war Husarenofficier gewesen und der einzige Sohn legüterter, vornehmer ältern einer tückischen, schrecklichen Krankheit verfallen war. Wohl schien die Hoffnung berechtigt, daß er dem Leben zurückgegeben .werden könne, denn den zuerst häufigen Anfällen von Tobsucht war allmälig eine tiefe Ruhe und Abspannung gefolgt. Schon nach Verlaus einiger Monate durfte der Genesende in den die Anstalt umgebenden Promenaden sich ergehen. So hatte ihn Emmy gesehen. Oft lehnte er droben an seinem vergitterten Fenster, die Stirn gegen die Scheiben gepreßt und die Augen so voll tödtlicher Traurigkeit nach außen gerichtet, daß es dem jungen Mädchen in's Herz schnitt. Das Bild hatte sich ihr tief in die Seele geprägt und nun traf sie ihn hier frei gesundet gerettet! Herr von.Urbanowsky, ein Bekannter ihres Vaters, führte ihn durch den Saal und stellte ihn den anwesenden Damen vor. Jetzt mußte er auch ihr sich nahen. Sicher hatte er das kleine, damals kaum fünfzehnjährige Mädchen, wenn nicht ganz übersehen, so längst vergessen. ..Lieutenant Hans von Heuthausen, mein Volontär und Sohn meines Freundes Fräulein Emmy Krüger, die jüngsteDame unserer Gesellschaft," so hörte sie jetzt den alten Herrn oon Urbanowsky sagen. Ein gegenseitigeö Verbeugen, dann bot ihr Heuthausen den Arm und führte sie zur eben beginnenden Polonaise. Es war dem Zungen Mädchen wie ein Traum, gus dcm sie zu einer schönen Wirklichkeit erwachte. Ja, Hans von Heuthausen hatte sie wiedererkannt, und bald plauderten sie miteinander wie alte Freunde. Er erzählte ihr. daß er nächstes Jahr das väterliche Gut übernehmen wolle und diesen Sommer noch als Volontär bei dem Freunde seines Vaterö zubringen werde, um sich mit der Landwirthschaft vertraut zu machen. Aus Allem, was er von sei-
nen Hoffnungen und Plänen, von seirer Zukunft, ja selbst von seiner Dergangenheit sprach, offenbarte sich ein edler, männlicher, wenngleich ernster und zur Schwermuth geneigter Eharacter. Seine hohe Bildung, seine schöne, interessante Erscheinung, vor Allem aber der bestrickende Glanz seines seelenvollen und doch wie von leiser Trauer beschatteten Auges, das AI les konnte nicht ohne Einwirkung auf das reine, kindliche Mädchenherz bleiben. Noch kannte sie die Männer nicht, aber instinctiv fühlte sie: Dieser mußte anders sein, wie viele der hier anwesenden, laut scherzenden und näfeinden jungen Herren. Trotz aller seiner Kenntnisse waren seine Ansichten mitunter von einer kindlich-rühren-den Naivität. Fast bei jedem Tanze schwebte Emmy an Heuthausen's Arm dahin. Selbst die gefürchtete Quadrille, die Emmy noch nie getanzt hatte, ging prächtig, denn der junge, ehemalige Officier war ein guier Lehrmeister. Während der großen Pause saßen sie wieder beisammen und manche Blicke richteten sich bald verwundert, bald neidisch auf die Beiden. So neigte sich der Ball allmälig seinem Ende zu und immer dichter spann Amor die Fäden zwischen zwei Herzen. Als bereits die ersten Paare aufbrachen. derSchein des neuen Tages durch die Fenster schimmerte und die Kerzen des Ballsaales zu verdunkeln drohten, da erst wurde es den Beiden klar, daß dieser neue Tag auch die Trennung mit sich brachte. Und da fand er heiße Worte der Lieb. -Er gedachte der Zeit, da die Geister des Wahnsinns ihn umfangen hielten. Jetzt aber." sagte er. M ich Dich gesehen, ist es befreiend und erlösend über mich gekommen. Willst Du mein guter Engel sein, mein heißgeliebtes Mädchen?" Und Emmy
hatte nicht Nein gesagt. Es war uver sie hereingebrochen, wie eine Sturmfluth. ihr Herz jubelte ja dem geliebten Manne zu. wenn es sich auch in Weh zusammenkrampfte. da es der Gefahr gedachte, in der er selbst heute noch immer schwebe. Ja. sie wollte sein rettender, erlösender Engel sein, wenn Gott ihr dies vergönnte. Für einen Augenblick, für einen kurzen Augenblick nur. lehnte sie ihr Köpfchen an des Geliebten Schulter und sah beseligt in sein schönes blaues Auge. Es war ein Moment des höchsten, reinsten Glückes, aber eben nur ein Moment. Im nächsten schon wurden sie sich de? Ortes, an dem sie sich befanden, bewußt und schnellten empor, denn eben schien man auch drinnen im Saale allgemein aufzubrechen. Wann darf ich kommen, um Dich zu werben?" flüsterte er noch leise in ihr Ohr. Sage, wann?" Morgen verreist Papa für einige Tage, vor Montag dürfte er nicht zurück sein, so komme Dienstag. Geliebter!" Dienstag? Mein Gott, das ist ja erst in acht Tagen!" Ein unsagbar trairiges Lächeln spielte um Heuthauser's Lippen, so daß alles Glück und J?a Sonnenschein wie verflogen war. Es sind ja nur wenige Tage, füge Dich in Geduld, ud prüfe Dich noch einmal ernstlich. Llchster. ob Du. der stolze, schöne Mann, mich armes, kleinesMädchen wirklich $i Deinem Weibe begehren sollst!" Der nächste Augenbli' hatte sie getrennt. Emmy konnte sch nur noch erinnern, daß er sich von den Eltern und dann von ihr mit inngem stummen Händedruck verabschioet hatte, daß er am Wagenschlag noh einmal ihre Hand an seine Lippe: gezogen und sich se.in seelenvolles, schdies Auge tieftraurig auf sie gerichtet ha ie. Sie konnte sich eines dumpfen Angsgefühls nicht erwehren, noch wollte sie ilm, ungeachtet der Eltern, zurufen: :omm' morgen, Geliebter," da zog die Pferde an, und der Wagen rollt, davon. Wie träge schleichen die Tage, wmn man ihnen Flügel verleihen möchte! Es war. als ob der so heiß rsehlte Dienstag gar nicht kommen wowe! Nun stand er aber doch vor der Thär. Papa war heute -zurückgekommen uld morgen Emmy konnte den Gedaiken kaum ausdenken. Am nächsten Morgen mußte sie ze tig nach der Stadt. Als sie in eine Laden daselbst ihre kleinen Einkäufe erledigt hatte und sich eben anschickte, denselben zu verlassen, hörte sie in Vorübergehen die Ladeninhaberin z l einer Frau vom Lande sagen: Wi: schrecklich! So ist der arme Mensch also wirklich wieder irre geworden; ja. wie kam denn das, ich denke doch, er war schon ganz vernünftig?" Irre? Wer ist irre geworden. Frau? Um Himmelswillen, sagen Si mir. von wem Sie sprechen!"
Mit heftigem Griffe hatte.das junge Mädchen die also Angeredete am Arm
aefaßt.
Ach Gott, Fräulein. Sie werden ihn ia doch nicht kennen, unseren jun-
gen Herrn Volontär, ich bin nämlich
die Botenfrau von Schloß Trubau, das dem Herrn von UrbanowsVy ge-
hört. Der junge Herr war schon einmal in der Anstalt, und heute haben sie ihn wieder dorthin gebracht, weil es seit gestern Abend gar nicht richtig mit
ihm war; er ist in Tobsucht ausgebrochen! Es ist-jammerschade um den armen Herrn, er war so gut und freund lich mit den Leuten!" Mit weit geöffneten Augen hörte Emmy dem Berichte der Frau zu. dann brach sie mit einem schrillen Wehruf bewußtlos zusammen. , . Die Zeit, die unaufhaltsam weiter-
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schreitet, ohne auf Glück und Unglück zu achten, war nun auch an dem einst so blühenden, jugendfrischen Mädchen
vorbeigezogen. Emmys Eltern waren
rasch nacheinander gestorben, ihre
Schwester dem erwählten Gatten in die Ferne gefolgt. Vermögen besaß sie
keines, und zu stolz, ernen Bewerber
anzunehmen, ohne ihm mit ihrer Hand
auch ihr Herz zu schenken, hatte sie
vorgezogen, der eigenen Kraft zu vertrauen und sich selbst den Weg durch'
Leben zu ebnen.
Nachdem sie erfahren, daß Heuthausen nach einigen Jahren in der Anstalt, die er nie wieder verlassen, gestorben war, lebte sie nur noch ihren
Pflichten, deren es in ihrem Berufe genügend zu erfüllen gab.
Die Dämmerung hatte sich nun völlig herniedergesenkt und drüben schwangen sich die Paare im fröhlichen, bunten Reigen. Noch immer aber schaute die arte. blasse Mädchengestalt hinüber. Es war, als weile ihr Auge mit Interesse auf den Tanzenden. und doch schaute sie sich nur selbst
in ihrer Jugend!
Schon mehrere Male hatte d alte Bedienerin gefragt, ob sie nicht Licht dringen solle, immer hatte sie keine Antwort erhalten. Nun brachte sie von selbst die Lampe, die ganze Nacht konnte das Fräulein doch nicht im Dunkeln sitzen. Mein Gott, wie blaß Sie aussehen!" rief die Alte jetzt aus. als der Schein der Lampe auf die bleichen Gesichtszüge ihrer Herrin fiel. Fehlt Ihnen Etwas, liebes Fräulein?" Nichts, liebe Earoline. es ist nur das Licht, was mich blendet! Ich habe zu lange im Dunkeln gesessen!" Und sie strich sich mit der durchsichtigen, kleinen Hand über die Stirn, um die Schatten zu verwischen, welche die Dämmerung dort zurückgelassen hatte!
Taglicher Marktbericht.
L4 4 Verhaftet wurde in AddZson. N. I.. eine Unbekannte, die im nördlichen Pennsylvanien als die Frau auf dem Pferde" bekannt war. In vielen Orten erschien sie zu Pferde und gab sie an, sich auf der Suche nach ihrem davongelaufenen Ehemann zu befinden. Die in Addisorr gegen die mysteriöse Frau erhobene Anklage lautet auf Diebstahl und in der That scheint sie einer Diebesbande als Kundschaften gedient zu haben. Einen Haufen von Lynchern betrogen und sich selbst gehängt hat George Burns in Erested Butte. Eol.. der in dem dortigen Gefängniß wegen Mißhandlung der 12 Jahre alten Kate Mufich feiner Processirung entgegensah. Während draußen vor dem Gefängnißthore ein wüthender Volkshaufe tobte und nach Lynchjustiz verlangte, knüpfte er sich mit seinen Hosenträgern an dem Fenster seiner Zelle auf. Willie May. 8 Jahre alt. Tochter von Ernest E. Darrow in Eumberland. fiel während sie mit einem Schieferstift im Munde die Treppe ihres Hauses hinaufstieg. Der Schieferstist wurde kreuweise durch ihre Zunge getrieben, so daß er an beiden Seiten des Gliedes hervorragte. Er wurde jedoch sofort entfernt, und man glaubt nicht, daß das Kind an nachtheiligen Folgen des merkwürdigen Unfalles zu leiden haben wird. Eine Iran, in deren Lezikon das Wort Furcht nicht steht, ist die Gattin des Bäckers Heinrich Betz in Sulphur Hollow bei Eumberland, Md. Die Frau befand sich zu früher Stunde auf dem Wege nach der Backerei ihres Gatten, als sie von einem Manne mit einem Revolver angehalten wurde. Der Wegelagerer verlangte ihr Geld. Die Frau hatte aber keine Furcht vor einem Schusse, denn sie
brauchte ihre Fauste ohne viel Federlesen mit so gutem Resultate, daß der Kerl schließlich sein Heil in der Flucht suckt. IIIH
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Timothy 51.30-51.40. Detail'Preisc : Kleesamen, alter, prima, $6.00;
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Timothy, gewählter $2.30; prima $21.0-2.20. Blue Gras, FancyKcntucky 51.20 per
Bushcl; extra reines 50-65c per Bushel.
Nase. Engros Verkaufspreise, Jmportirtcr Schweizerkase 27c per Pfund; einhei Mischer Schweizerkäse 17c; Wisconsin Cream Käse 10c-12c; New York Ched. dars IZc; einheimischer Limburgcr 13c; Brick 14c. Kohlen. ?onue tfZront Anthracit 57.00 3.65 Rauchlose 4.Ö0 2,40 Jackson. 4 00 2.15 Pittsburg . 4 00 2.15 Raymond City 4 00 2.15 Winifrede 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.60 1.90 Brazil Block 3.60 1.90 Green County 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Slack 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.65 Lump Coke lic per Bush. 52.75 per 25 Bushel. 11.60 per 121 Vushel. Zerkleinerter Cok' 15 vnQ. 53.25 der 2ä Ött. 51.76 oer 12 Au.
