Indiana Tribüne, Volume 24, Number 154, Indianapolis, Marion County, 20 February 1901 — Page 2

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Der jetzt vielgenannte amerikanische General Chaffee hatte im Winter des Jahres 1878 in Arizona Felddienst, und es war für diese Gegend ein autzerordentlich unangenehmer Winter. An einem besonders nassen, hundemiserablen Tag saß Chasfee frostschauernd in seinem Sibley - Zelt. Das Feuer in dem kleinen kegelförmigen Eisenblech - Qfen wollte absolut nicht brennen, und Chaffee toa? in seiner allerübelsten Laune, als ob ihm das ganze böse Wetter in den Leib gefahren wäre. Er rief nach feinem dog robber", was in unferem Soldaten - Kauderwälfch einen Qffinersburschen bedeutet. Freilich war es schon ein ziemlich alter Bursche, ein vielgedienter Jrländer mit dem schönen Namen Muldoon, übrigens kein Verwandter des gleichnamigen Helden der edlen Klopffechtkunst. Schaff' einmal etws trockenes Holz herbei gebot Chaffee. In seinem breitesten Diilect antwortete der Jrländer: Eäp'n, doas gibt's nirgends nischt." Burscke, das weiß ich besser," donnerte ihn Chaffee an, pack' Dich hinaus und laß Dich nicht wieder sehen ohne trockenes Holz!" Muldoon salutirte vorschriftsmäßig, aber sein Gesicht hing fast zur Er de herab. Verzweifelnd, aber gewohnt, auf's Wort ?u gehorchen, ging er hin aus und watete weit und breit durch das schlammige Erdreich auf seiner hoffnungslosen Suche. Das Holz muß in der That ungeheuer schwer zu finden gewesen sein, denn Muldoon kam nicht mehr an diesen Tag zurück und auch nicht mehr in diesem Jahre! Er wurde schließlich als Deserteur" eingetragen, resp, gestrichen. Mehr als zwei Jahre darnach führte Chaffee, der inzwischen zum Major befördert worden war, das Commando zu Fort McDowell, am unteren Verde, hundert Meilen südlich von der Stätte, wo einst Muldoon in dem niederträchtigen Regen verschwunden war. In einer heißen Sommernacht saß er auf der Veranda seines Adoben Hauses und qualmte im Mondlicht behaglich eine Cigarre. Da plötzlich tauchte um die Ecke des Gebäudes herum eine schwankende Gestalt, die man ungefähr mit dem Manne im Monde" hätte vergleichen können; sie torkelte unter der mächtigen Last eines riesigen Armvoll Mosqmtoholzes. das offenbar von irgend einem häuslichen Holzstoß entnommen war. Unmittelbar an die Treppe der Veranda kam die Gestatt heran, machte Halt, ließ das Holz fallen uud setzte sich in Positur. Die rechte Hand griff steif nach de: Krampe seines arg zerstoßenen Civilisten Hutes, und eine wohlbekannte Stimme rief treuherzig: Ca'p'n, i hoab das trockene Holz." Es war kein Anderer als Muldoon. der Holz - Deserteur! Nach der Meinung der Officiere hätte der Unglücksmensch reichlich fünf Jahre im Militärgefängniß von Alcatraz verdient und womöglich noch ungebranntes Holz" obendrein, aber die Geschichte war von so überwältigender Komik, daß daS Kriegsgericht und Chaffee sich der Macht derselben nicht entziehen konnten. Muldoon kam daher mit sechs Monaten PostenArrest und Wachthausdienst davon, und nach Ablauf dieser Zeit wurde er in aller Stille entlassen. Er lebt noch beute m der Arizona'er Luft, und er sagt, die schönsten Stunden seines Lebens seien diejenigen im Dienste Cbaffees gewesen. ,

Das Vermögen der ttönigiu Btctoria.

Fortschritt von Buenos ireS. Ms eine südamerikanische Stadt betrachtet, kann Buenos Aires, die Hauptstadt der argentinischen Repu blik. heute als ein wahres Städtewun de? gelten. Amerikaner unseres Westens nennen es mitunter das Chicago Südamerikas", und in manchen, nicht ungünstigen Beziehungen, erscheint dieser Titel berechtigt. Hat doch Buenos Aires z. B. eine jährliche Bevölkerungs - Zunahme um nahezu 30,000 aufzuweisen, und man glaubt, daß seme Einwohner - Zahl jetzt das achte Hunderttausend überschritten hat. In .den Äer. Staaten sind New Aork, Chicago und Philadelphia die einzigen Städte, welche die argentinische Metropole an Bevölkerungszahl übertreffen, und es gibt nur etwa zehn von Weißen bewohnte Städte in der Welt, welche größer sind. Ueberdies gehört Buenos Aires zu den kosmopolitischsten aller Großstädte der Erde, obwohl natürlich das spanische Element vorwiegt. Und das Einkommen dieser Stadt erreicht jährlich 3 Millionen Dollars in Gold, ihre Straßenbahnen befördern im Jahre 116 Millionen Passag:ere (was etwa 5 Millionen Dollars Einkommen bedeutet), ihre 15 Theater und ähnliche Unterhalwnqsplätze werden jährlich von etwa 1.600.000 Personen besucht, und ihre Straßen- und Parks - Beleuchtung hat es, neben dem Gaslicht, schon auf 1250 electrische Glühlichter mit je 1000 bis 2000 Krrzenftärke gebracht. Eine seit Kurzem in Gang gekommene Reinlichkeit Bewegung hat alle Aussicht. Buenos Aires zu einer der reinlichsten Städte der Welt zu machen. hier paßt aber der obige Titel nicht mehr. Alleö hat seine Grenze, nur der Haß kennt keine.

Die verstorbene Königin don Eng land war eine sparsame Haushälterin, vielleicht trugen die beengten GeldverHältnisse im Elternhause viel dazu bei, daß Königin Viktoria bei ausgesprochen persönlicher Bedürfnißlosigkeit während ihrer Regierungszeit ein Vermögen angesammelt hat, dessen Höhe sich kaum annähernd beziffern läßt. Dem ihr treuergebenen Gladstone geIana, es trotz heftigen Widerspruchs 1873 eine Bill durchzubringen, die ihr das riesige Vermögen nicht nur sicherte, sondern auch ihr und ihren Nachfolgern gestattete, über etwaigen Privatbesitz wie andere Privatpersonen testamentarisch zu verfügen. Das Einkommen der Königin war bereits beim Regierungsantritt ungewöhnlich hoch; zur Feststellung der CiviZliste hatte eine Commission von einundzwanzig aus allen Ständen gewählten Vertrelern die Ausgaben des letzten Regierungsjahres König Wilhelms IV. zu Grunde gelegt. Nun hatte der kranke König gerade in dem Jahre für sein Lieblingsschwß nicht weniger als 41.898 Lstrl. ausgegeben, aber trotzdem es auf der Hand lcc, daß Schreiner. Tapezierer, Wasfenfchmiede und andere Handwerker nicht jedes Jahr so königliche Summen im Auftrage der Krone verdienen dürften, rundete man diesen Posten doch auf 42.000 Lstrl. ab. Waaren Gewinn bedeutete auch die für die ErHaltung der öffentlichen Gärten ausgeworfene Summe, da sie beim ThronWechsel in das Staats-Ressort überging und dort durch neue Mittel bestritten wurde. Wie viel schon von der durch Civil - Liste ausgesetzten Summe. die sich auf 385.000 Lrstl. bezifferte. erübrigt wurde, beweist die Thatsache. daß der Prinz - Gemahl der Königin bei feinem Tode 1 Million Pfund hinterl-eß. Als nach dieser Zeit jeder Aufwand, alles kostspielige Gepränge fortsiel, erreichten die Erfparnisse eine Höhe von jährlich 100.000 Lrstl. Da die königstreuen Whigs, die Ende der 30 Jahre die Vorhand hatten, fürchteten, ihre Herrscherin würde mit ihrem kleinen Nadelgelde nicht auskommen, überwiesen sie ihr für besondere Nebenausgaben den Nießbrauch de? Grafschaft Lancaster, die damals den bescheidenen Ertrag von 90.000 Lstrl. abwarf, mit der Zeit aber auch durch vorzügliche Verwaltung 100.000 Ljtrl. im Jahre brachte. Vor etwa vierzig Jahren hinterließ ein englischer Geizhals der Königin auch noch seine ersparten Schätze, die einen Werth von 1 Million Lrstl. darstellten. Zu all den aufgeführten Summen kommen noch Zins und Zinseszins, von einigen während des Zeitraumes eines halben Jahrhunde?tö. Ausgaben hatte die Koniin nur ve?hältnißmäßig wenig; denn dei der Verheirathung der Töchter sowohl, als der Mündigkeitserklärung der Sohne trat das Parlament mit den erforderlichen Mitteln ein. So erhielt unter anderen der Prinz von Wales 40,000 Lstrl.. seine Gemahlin 10.000 Lstrl., die Kinder 36,000 Lstrl. Die Kaiserin Friedrich bezieht noch beute aus der englischen Staatskasse 8000 Lstrl. jährlich, und auch der Herzog von Edinburg erfreute sich noch als Herzog von ÄchsenCoburg-Gotha einige Zeit des Zuschusses von 25,000 Lstrl. jähr-ich. den der Herzog von Connaught beständig neben seinem militärischen Sold einstreicht; da jedoch auch hier sich Stimmen dagegen erhoben, indem sie den Enkel der Königin in Deutschland für wohl versorgt erklärten, verzichtete er selbst auf 15.000 Lstrl. und begnügt sich mit 10.000 Lstrl. De? He?zog von Cambridge erhält, obwohl auch aktiv im Heere dienend. nur 12.000 Lstrl.; die drei anderen Töchter der Königin .und. die Wittwe des Herzogs von Albany je 6000 Lstrl. daS Jahr. Rechnet man nun diese zusammen 118.000 Lstrl. betragenden Summen zu den 385.000 Lstrl.' der Civil - Liste, so ergiebt sich daraus eine Ausgabe von mehr als einer halben Million Pfund, für das reiche England allerdings eine Kleinig-keit.

Bär und Bieekönig.

Es ist schön. Vicekönig von Indien zu sein. 200 Millionen Menschen zu gebieten, über die afghanische Grenze zu wachen und die -Majestät des Riesenreiches zu repräsentiren. Das Amt hat zwar seine Lasten, aber auch seine Wonnen. An dcn üppigen Ufern des Ganges gehorchen Menschen und Thiere um die Wette. Lord Curzon hat das jüngst zu seiner Freude ersahren. Er kam vor einiger Zeit nach der Stadt Bombay. Die mit weißem Baumwollenzeug bekleidete, braune Bevölkerung der Stadt warf sich ihm mit dem landesüblichen Enthusiasmus zu Füßen. Allah und Brahma wurden der Reihe nach angefleht, dem britischen Würdenträger ein langes Leben zu schenken. Man führte ihn durch die Blumerchaine der schwarzen Stadt nach der Insel der alten Frau.' Man zeigte ihm den schattigen grünen Platz. Nachdem er die Statue Wellesleys bewundert hatte, führte man ihn vor die Statue der Königin Victoria und zeigte ihm dann auch die Statue des Prinzen von Wales. Er besichtigte die Krankenhause?, die Museen und die Docks. Uud wahrend er so durch die Stadt gefuhrt wurde, bemerkte er im Westen unter dem tiefen Himmel die

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Hazlehurft. Miss., den 28. Februar 1900. Es ist mir nicht möglich, die Dankbarkeit gebührend eu5?udrücken, die ich dem Kardui - Wein schulde. Wenn es in meinen Kräften wäre, würde ich Sie großmüthig belohnen. Ich muß Ihnen mittheilen, daß ich nicht den geringsten Zweifel hege, daß Sie in meinem Falle eine rollftändige Kur, mit nur geringem Koftenaufwand, erzielt halben. Ich bin mit Ihnen ganz und gar zufrieden. Wenn ich vermuthe, daß eine Frau, a demstln Ucbl Leidet, wie ich, werde ich nicht ruhen, bis sie Lardui - Wein versucht. Salli Brantley. mittun Frauen, denen die tiefsten, bittersten Leiden unbekannt sind, geben auf die Warnzeichen dr Natur z den!? acht. Wenn ober die Leiden zur Wirklichkeit geworden sind, dann sehen sie ein, daß das Leben, ohne Gesund, heit, der Tod beim Leöen ist. Manche Frauen, die cn geringen Störungen der Mensttuairn leiden, glau, den, park und gesund zu sein, weil sie nicht viel Schmerzen erdulden. Diese unbedeutenden Sprüngen sind Vorzeichen künstiger Leiden, und es ist rathsam, dad Sie denselben scfort entgegentreten. Sie können die Warnzeichen der Natur nicht lange unbeachtet lassen. Unregelmäßige Menstruation und Weißfluß sind aur Anfang nicht sehr belästigend, ober, wenn Sie deren Behandlung vernachlässigen, können fürchterlie Folgen entstehen. Gebärmuttersall, uno all' jene quälenden Schmerzen im Kopse und Rücken, sind die Strafe für Nachlässigkeit und Unachtsamkeit. Kardui - Wein verbannt alle Cpuren von Weißfluß und unregclQößtger Mmftruation. Wenn Sie ihn gewissenhaft einnehmen, brauchen Sie weder zu leiden, noch in der Ans lunttia Leiden zu leben. Frl. Brantley entdeckte dies, als sie in ihrer ganzen Stärke fühlte, was für ein Segen die Gesundheit ist. Wenn Sie die Warnzeichen der Natur beachten wollen, dann ist kein Crund vorhanden, varmu Sie nicht auch jene günstige Erfahrung machen sollten, wie Frl. Trantlcy. Alle Apothtker verkausen Kl.O0-Flaschen Aardul-Ultkn.

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klaffe Linie des Berges Kumbala. Und es kam ihm der Gedanke, auf die Bärenjagd zu gehen. Der Gouverneur hatte leider dieses wahrhast königliche Vergnügen nicht vorbereitet. Er hatte nicht einmal daran gedacht. Diese Vergeßlichkeit war leicht zu entschuldigen: eS giebt nämlich in der ganzen Gegend keinen Bären. Lord Curzon halte ebenso gut den Wunsch ausdrücken können, in London auf die Löwenjagd zu gehen. Aber der Vicekönig hatte es nun einmal gewünscht, und der Gouverneur sagte sich, daß jeder Wunsch aus solchem Munde Befehl sei. Obwohl er noch keine Ahnung hatte, wie er das Versprechen hallen sollte, versprach er doch, die Sach machen zu wollen. Er erklärte, daß nichts leichter sei, als eine Bärenjagd zu organisircn, daß sie in zwei Tagen stattfinden werde, daß er entzückt sei, dem Vicekönig ein noch unbekanntes Jagdvergnügen bieten zu können dann begann er, einen Bären zu suchen. Man scheuchte ganze Gazellenheerden auf. aber ein Bär war nicht darunter. Da dachte derGouverneu?, daß die Stunde geeignet sei, den Würdenträgern des Staates die Institutionen dieses selben Staates dienstbar zu machen, und er begab sich in den zoologischen Garten. Hier .miethete" er einen in der Menagerie geborenen schwarzen Bären, der wegen de? Sanftmuth seines Characters sich einer großen Beliebtheit erfreute. Man führte das verwundert dreinschauende Thier aus dem Bärengraben heraus. Als die Nacht hereinbrach, brachte man es in aller Stille, beim Scheine einer kleinen Laterne, in eine Lichtung des Bergwaldes, wo ma:: ein Helles Feuer angezündet hatte, damit der Bar, der an die rauhe Nachtluft nicht gewöhnt war, sich nicht erkälte. Endlich wurde es Tag. Die treuen Wärter des Baren entfernten sich ein wenig, und Meister Petz war endlich allein in Gottes freie? Natu?. E? f?eute sich der F?ische des jungen Tages, b?ummte vo? Ve?cmügen und bet?achtete mit e?stauntem Blick die unbekannte Gegend. Plötzlich erschienen in kriegerischer Rüstung die erlauchten Jäger. Sie sch?itten mit vorsichtigen Schritten dahin, und ihre Gesichter zeigten Muth und Entschlosseuhert. ?!ur der Gouve?neur lächelte etwas eigenthümlich. Plötzlich befiel ihn ein Zitte?n; es kam ihm de? Gedanke, daß de? Ba? sich auf?ichten. schön thun und tänzelnd um B?od betteln könnte, wie e? das von Hause aus gewöhnt wa?. Aber alles ging vortrefflich; wir wollen damit sagen, daß der Bär. obwohl er mit den Menschen innig befreundet war. vor den drohendenGestaltenFurcht bekam und davon lief. Lord Curzon zielte, schoß und traf nicht. Die Jagd war zu Ende. Der Bär und die Jäge? gingen seh? zufrieden roch Hause; sie wählten aber verschiedene Wege. Meister Petz wurde in seinen Zwinger zurückgebracht. Am nächsten Morgen besichtigte der Vicekönig den zoologischen Gaten. Lord Curzon und der Bär standen sich Aug' in Auge gegenüber, aber sie erkannten sich nicht. So endet diese wahrhafte Geschichte von dem Bären und dem Vicekönig!

Nicyard Strauß, der sich augknblicklich mit dem Münchener KaimOrchester in Wien aushält, um ein? Anzahl seiner Werke vorzuführen, äußerte sich in einem Gespräch mit einem Interviewer über seine bereits in der Skizze fertiggestellte Oper: Sie ist einaktig und betitelt sich Feuersnoth-. Wolzogen, der Ueberbrettl-Wolzo-gen .hat.das Libretto geschrieben. Die neuesten Tapeten bei Carl Möller, 152 N. Dclaware Str.

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