Indiana Tribüne, Volume 24, Number 153, Indianapolis, Marion County, 19 February 1901 — Page 2
Jndiana Tribüne, 19. Februar 1901.
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Krystalle im Magnetfelde. Schrn Farady hatte festgestellt, daß ausgebildete Krystalle sich im magnetischen Felde nicht indifferent verhal t?n. sondern stch gegen die Kraftlinien in verschiedener Weis einstellen. Es lac-, demnach die Wahrscheinlichkeit vor, daß diese Beziehungen sich schon bei der Krystallbildung geltend machen, und Ersuche des Physikers Stefan Meyer haben dies auch festgestellt. In -seinen Versuchen brachte er die krystallbildenden Flüssigkeiten in wenigen Tropfen in einem Uhrglase oder auf dem Objektträger eines Mikroskopes zwischen die Pole eines Elektromagneten und machte dann eine photographische Aufnähme. Mit einigen Salden magneti scher Metalle, wie Eifensulfat und Nickelfulfat. wurden dabei unerwarteterweise keine deutlichen Resultate erhalten, dagegen ergab ein Gemisch von Cobaltsulsat und Zinksulfat lange, rothe, prismatische Nadeln, die in der Richtung der Kraftlinien lagen, während ein außerhalb der Pole gleichzeitig angestellter Controllversuch keine irgendwie orientirten Krystalle ergab. Auch erschien die Krystallisation im Magnetfelde beschleunigt. Bei einem
Versuche mit Ferrdammonsulfat ent
standen Krystalle, deren Längsachsen senkrecht zu den Kraftlinien standen. Auch Cabolsulfat. Cobaltchlorid und Mangansulfat gaben, für sich zur Krystallisation gebracht, wohlorientirte Krystalle im Magnetfelde. Das Zittern des Espen l a u b e s. Bekanntlich beruht die Beweglichkeit des Blattes der Espe und anderer Pappelarten auf einer elastischen Verdünnung des Blattstieles am oberen Ende, dicht unter der Blattspreite, während der untere Theil des Blattstieles starrer ist. Kerner meinte, daß diese Einrichtung darauf abzielte, das härtere Gegengeinanderschlagen der Blätter beim Winde und gegen die Zweige zu verhüten, da die Blätter der Pappeln sparsam genug an den Aesten vertheilt sind, um stch bei dieser leichten Bewegung im oberen Blattstiel nicht zu erreichen. Da diese Erklärung aber unleugbar etwas Gezwungenes hat (denn man muß doch sagen, daß ein solcher Schutz allen Bäumen gleich wünschenswerth sei. wenn er nöthig wäre), so stellt Henry I. Colbourn eine andere Vermuthung auf, wonach eine solche Beweglichkeit des Laubes im Luftstrom besonders Bäumen, die an feuchten Orten wachsen, nützlich sei. weil sie die Wasserverdunstung in den Blättern befördere, und thatsächlich wachsen Espen. Weiß - Pappeln und andere Pappeln am liebsten auf feuchtem Boden. Eine Grenze für LuftbalIons. Ueber die Frage, wie hoch ein Lustballon steigen kann, verbreitete stch im Münchener Verein für Luftschifffahrt Herr Privatdocent Dr. 5mden in einem sehr instruktivem Vortrage. Dr. Emden führte aus, daß die Beantwor tung der gestellten Frage von besonderer Bedeutung sei, denn die Hauptaufgäbe der Meteorologie liege z. Z. in der Erforschung der Vorgänge in den hohen Schichten der Atmosphären. In jene dem Menschen unzugänglichen Höhen, werden durch unbemannte Ballons kleine Instrumente hinaufgetragen. die die dort herrschenden Zustände selbstthätig aufzeichnen. Eine genaue Analyse der maßgebenden Umstände zeigt nun. daß man auch auf diesem Wege nicht über gewisse Höhen em-
porsteigen kann. In großen Hoden in die Dichte der Lust und damit ihre Tragfähigkeit so stark vermindert, daß z. B. ein Ballon aus leichtem gefirnißten Seidenpapier, der keinerlei Gewicht zu tragen hat. ein Volumen von 8 Millionen Kubikmetern besitzen müßte, um eine Höhe von 55 Kilometern zu erreichen. Der Durchmesser dieses Ballons würde beinahe 300 Meter betragen. Berücksichtigt man. daß ein Ballon noch außerdem Apparate tragen und dazu auch genügende Widerstandsfähigkeit besitzen soll, so kommt man zu dem Schlüsse, das in Höhen von ungefähr 2530 Kilometern sich gleichsam eine unsichtbare Decke durch die Atmosphäre zieht, die mit dem Ballon nicht zu durchdringen ist. So weit geht es also und nicht höher! 5opfrechncn und Alkohol. Ueber die Einwirkung der alkoholischen Getränke auf unsere geistige Leistungsfähigkeit sind in den letzten Iah-
ren mehrer,' Experimente bekannt ge-
worden, namentlich Krapelm und seine Schüler haben derartige Versuche angestellt und darüber berichtet. Roch praktischer als sie ist neulich der Konrektor Joß vom Evangelischen Seminar in Bern vorgegangen, der mit 25, später etwa siebzehnjährigen Seminaristen, die im Internat unter genau gleisen Verhältnissen .'eben, crbeiten konnte. Es wurde eine Partei der Nüchternen" und eine der Trinker" gebildet, die an Wissen und Können einander nach Ansicht aller Betheiligten die Waage hielten, die thatsächlich auch Gleiches leisteten, wenn kein Alkohol in Frage kam. Die zu leistende Aufgabe war Kopfrechnen nach dem Uebungsstoff für schweizerische Rekrutenprüfung.'n. Es fanden 13 Wettkämpse statt, jedoch in vier Gruppen, da entweder sofort nach Genuß des geistigen Getränks gerechnet wurde, oder eine oder zwei oder drei Stunden nachher. Das Getränk war zuerst a!
ter französischer Rothwein. zumeist aber Flaschenbier von 4.5 pCt. Alto Holgehalt; davon wurden für die letzten Versuche 5 vder 10 Deziliter getrunken, also 22,5 oder 45 Gr. reine? Alkohols. Die Trnkrr waren all: an gelegentliches Trinken gewöhnt, die Nüchternen" waren in ihrer MehrzahZ auch sonst abstinent. Das Ergebniß war nun Folgendes: 1. Der Genuß geistiger Getränke erzeugt eine momentane Steigerung der geistigen Üeistungsfähigkeit. Die Trinker" rechneten sofort nach Alkoholgenuß um 2,3 oder gar um 5,7 pCt. besser. Freilich beklagen sie selber oder ihre Lehrer sich über verringerte Leistungsfähigkeit in den nachfolgenden Stunden. 2. Der Genuß geistiger Getränke wirkt nach einiger Zeit hemmend auf die geistige Leistungsfähigkeit. Die Trinker" rechneten eine Stunde nach Alkoholgenuß um 4,9 pCt. schlechter als die Nüchternen, zwei Stunden nachher um 10,9 pCt., drei Stunden nachher um 12,5 pCt. 3. Die geistige Leistungsfähigkeit nimmt ab mit Zunahme der Menge der geistigen Getränke. Als die Trinker" von 5 auf 10 Deziliter übergingen, Nrurde ihr Resultat erheblich schlechter, während sich die Nüchlernen" gleich blieben. Die Minderleistung der Trinkergruppe, war im Ganzen 5.3 pEt. Joß schließt seinen Bericht: Anfangs drohte moralischer Schaden, indem b'xt Trinkergruppe mit ziemlichem Behagen zum Glase griff, sich ihrer Erstlingssiege freute und daraus entsprechende Werthschätz-
ung des Gerstensaftes ableitete. Aber nach und nach verstummte der Jubel; die guten Leute saßen mit besorgtem Blick vor ihrem Liter Bier wie vor einer bitteren Arznei, beklagten ihre Niederlage und das dem Genuß folgende kleine Elend". Sie waren herzlich froh, als dem Kampf ein Ende gemacht wurde." Uebrigens wurde bei zwei Versuchen den Abstinenten unmittelbar vor dem Rechnen eine Tasse Thee verabreicht; eine Wirkung auf das Rechnen war hier nicht bemerkbar. Herzchirurgie. An zwei Körpertheilen, die früher dem Chirurgen ein oli nie tangere waren. Gehirn und Herz, versucht die
ncuzeitliche Chirurgie jetzt auch ihre Kunst. Verletzungen am Herzen werden jetzt so gut genäht, wie andere Wunden auch, und seitdem führen Herzwunden nicht immer mehr Verblutungstod herbei. Das Herz ist aber sehr empfindlich gegen Jnfektionskeime; und diese lassen sich, wenn sie durch einen Stich u. s. w. : miteingedrungen sind, durch einen Eingriff nicht immer mit 'Sicherheit entfernen. Daraus mag es stch erklären, daß tro sorgfältigster Behandlung noch 83 v. H. der Herzverletzungen mit dem Tode enden. Einen neuen Fall diefer Arr veröffentlicht soeben Sanitätsrath Dr. Pagenstecher (Elberfeld) in der Deutschen Med. Wochenschrift". Ein italienischer Arbeiter hatte sich in Elbcrfeld mit einem dolchähnlichen Messer einen Stich in der Herzgegend beige bracht. Eine halbe Stunde nachher, als er ins Krankenhaus gebracht war, waren seine Kleider schon förmlich von Blut durchtränkt, und der Puls war nicht mehr fühlbar. Nach der Lage der Einstichstelle in der Haut mußte das Herz verletzt sein. Um an dasselbe herankommen und die Blutung stillen zu können, mußte die Brustwand geöffnet werden. Als das geschehen war. blähte sich der linke Lungenrand gewaltig vor, das Herz arbeitete unregelmäßig, das Operationsfeld ward mit Blut aus der Wunde des Herzbeutels überschwemmt. Mit einiger Schwierigkeit wure sie zu Gesicht gebracht. Nach ihre? Erweiterung durch einen Scheerenschnitt trat Luft in den Herzbeutel, wodurch das in demselben befindliche Blut durch die Herzbewegung zu Schaum geschlagen wurde. Allmählich gelang es. den das Operationsfeld überflutenden Schaum aufzutupfen und das Herz zu Gesicht zu bekommen. Jetzt füllte das Herz den Herzbeutel aus. wie eine reife, platzende Frucht ihre Schale, wobei die rechte Herzkammer, die zunächst allein sichtbar war, geradezu unheimlich arbeitete. Man hatte das Gefühl, als ob sie platzen wollte. Bei weiterem Nachsehen fand Dr. Pagenstecher, daß eine Kranzader des Herzens durchschnitten war, die dann unterbunden wurde. Dcr ganze Eingriff hatte eine kleine halbe Stunde gedauert. Puls gleich hinterher gut. Obgleich der Eingriff anscheinend ganz gut vertraozn wurde, starb der Verletzte doch plötzlich, ohne daß sich die Todesursarhe ganz klar hat feststellen lassen. Trotzdem zeigt dieser Fall, daß das Herz viel duldsamer ist. als man allgemein glaubt. Der Chirurg kann an ihm nähen, muß ihm also Stiche zufügen, er kann das ganze Herz zur Seite schieben, ohne daß die Herzbewegungen davon beeinflußt würden. EineHandmitsiebenFingern. In der letzten Sitzung der k. k. Gesellschaft der Aerzte in Wien demonstrirte Professor Dr. Weinlechner zwei im Röntgen Institut des allgemeinen Krankenhauses aufgenommene Röntgenbilder. die abnormale linke Hand eines kleinen Kindes vor und nach der Operation darstellend. Die Hand zeigte zwei Daumen, zwischen welchen ein ungewöhnlich langer, überzähliger Zeigefinger eingebettet lag. Beide Daumen, die völlig unbrauchbar .varen, wurden entfernt, und der überzählige Azigesinger, der vorzügliche
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kidney trouble. Kidney trouble causes quick cr unsteadv heart beats, and makes one feel as though they had heart trouble. becauce the heart 5s over-working in pumping thick, kidneypoisoned blood through veins and arteries. 1t used to be conddered that only urinary troubles were to be traced to the kidneys, but now modern science proves that nesrly all constitutional diseases have their beginnir.g in kidney trouble. If you are sick you can make no mistake by first doctoring your kidneys. The mild and the traordinary effect of Dr. Kilmer's Swamp-Root, the great kidney remedy is soon reallzed. It Stands th liighest for its
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Beweglichkeit vor und nach der Opetion auswies, blieb erhalten. Mit den beiden Daumen wu:den auch die dazu gehörigen Mittelhandknochen beseitigt und dadurch die Hand verschmälert. Aus der Zahl der Phalangen li:ßen sich im Bilde die beiden Daumen und der zwischengelagerte Zeigesinger un schwer erkennen. Die operir'te und sah schön aus. der als Daumen fnktionirende überzählige Zeigefinger erschien überlang, mäßig gebeugt und gegen den Mittelfinger hin geneigt. Starkes und schwaches Geschlecht. Professor Christopher hat eine Reihe interessanter Beobachtungen übe? die Stärke der Knaben und Mädchen veröffentlicht. Er veranlaßte, daß Schulkinder beiderlei Geschlechts mit dem Mittelfinger der rechten Hand ein Gewicht von sieben Procent des EigenWichtes hoben und in der nächsten Sekünde wieder fallen ließen. Der B:rsuch wurde in jedem Falle 90 Sekunden hindurch fortgesetzt. Vor der Be endigung der Probe zeigten die Kinder Zeichen von Ermüdung, die auf einem Ergogramm aufgezeichnet wurden. Ein Verglich zahlreicher, von verschiedenaltngen Kindern erhaltener Ergogramme ergab, daß die von Mädchen geleistete Arbeit geringer ist als die von gleichalterigen Knaben. Bis zum 14. Jahre ist die Ausdauer der Mädchen größer, ihre Arbeitsleistung erreicht in diesem Jahre dasMarimum und wächst nun bis zum 20. Jahre nicht mehr, die Arbeitsleistung der 5foib wächst dagegen bis zu diesem Alter weiter. Die von den Mädchen entwickelte Energie ist im 20. Lebensjahre ungefähr um die Hälfte geringer als die der gleichalterigen Jünglinge. Aehnliche Versuche MacDonald's in Washington an 13,000 Kindern führten zu ähnlichen Resultaten. Merkwürdig ist die Beobachtung, daß im Sommer geboren Kinder viel stärker und weit weniger schwerfällig, auch geistig vorgeschrittener sind als gleichalterige Kinder die im Winter zur Welt kamen. I n Alzeh wurde der Weichensteller I. Klein beim Nachsehen der Weiche von einem rangirenden Wagen überfahren. Er starb in der Nacht infolge Verblutung. Klein hinte'rläßt feine Frau mit vier unmündigen Kindern. Krau Klein erlitt vor Schrecken über das Unglück eine Frühgeburt und liegt schwej krank darnieder. Ihre Mutter, die in letzter Zeit kränkelte, ist vor Aufregung dem Tode nahe. Die mangelhafte Beleuchtung des Bahnhofs soll an dem Unfall schuld sein. Vor 32 Jahren hatte eine alte, auf der Insel Porös ansässige Frau ihren einzigen Sohn zum letzten Mal gesehen. Er hatte inzwischen sein Glück in China gemacht, eine Lebensstellung und eine treue Lebensgefährtin zugleich gewonnen. Unermeßlich war deshalb die Freude der Alten, als ihr brieflich aus China vom Sohne die Kunde ward, daß er mit Frau und Kind die Mutter in der Heimath besuchen werde. Die ganze Insel erfuhr von ihrem Glück, das Haus loard gerüstet und festlich geschmückt zum Empfange dcr sehnsüchtig Erwarteten, und täglich stand die Alte am Hafen und harrte, auf jeden ankommenden Dampfe? ihre Hoffnung setzend, de? Heimkeh? des Sohnes. Statt seine? jedoch traf ein Brief für sie ein. Sie ließ ihn sich, selbst d:s Lesens unkundig, vorlesen, und als darin stand, ihr Sohn könne nicht kommen, da Geschäfte ihn zurückhielt ien, fiel die alte Frau todt zu Boden.
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Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 11c Eier, 18c per Dutzend. Hühner 54e;Tur!eys : jungeHähne IC Pfund und larüber 7c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 6c ; alte Hennen 5c; alte Hähne 44c; Culls und Krumbrüftige Ah ; Enten 6c; Gänse 5.40-6.00.
Getreide. Weizen-Ro. 2 rother 77c auf den Geleisen, 77c von der Mühle ; No. 3rother 73-75c; Januar 77c auf den Geleisen; Wagenweizen 76c. Korn-No. 1 weiß 38c; No. 2 weiß 38c; No. 3 weiß 38c; No. 4 weiß 334-354c; No. 2 weiß gemischt 37Zc; No. 3 weiß gemischt 37Zc; No. 4 weiß gemischt 332-35c; No. 2 qelb 384c; No. 3 gelb 384c; No. 4 gelb 344-36jc; No. 2 gemischt 38c; No. 3 qemischt 384c; No.4 gemisck: 34i-36jc; an Kolben 364c Hafer-No. 2 weißer 28jc; No. S einer 27c: No. 2 semisckter
No. 3 gemischter 25c
Heu-altes No. 1 Timothy 12.5013.00 No. 2 Timothy 11.00-12.00. Kaffee. Folgendes sind die Jndianapslil Preise : Gewöhn!, bis guter 12c-18c; prwa bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-Z1c. In Packeten: Ariofa $11.76, Lion 11.25, Jersey 11.76, Caracas 11.26, Dillvorth', 11.76 Dutch Java Blend 16.50, Mail Pouch 11.26, Gates Blended Java 11.25. Groceries. Zucker Dominoes 6.42c; Stückzucker 6.42c; pulverfirter 6.02c; XXXX pul verisirter 6.07c; Standard granulirte? 5.92c; feiner granulirtcr 6.92c; Cubes6.17c; Confectioners' A 6.72c; Ridge wood A 6.52c: Phöniz A 6.42c; Empire A 6.42c; Ideal Extra Golden C 6.37c; Windsor Ex-.ra C 6.72c; Ridaewoedextra C 6.17c; gelber C 5.27 ; 16 gc! bcr 6.07. Eingemachte Früchte Blackberrie, 3 Pfund, $1.10; Peachcs Stand. 3 Pf.. $2-2.25: Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Ananas, Standard, 2 Pfund. $1.65-1.90; Seconds. 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kanne.-., $1; Baharaa Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen. $1.10-$1.75; frühe Auni $1-1.26, Marrow 95c, eingeweichte 65c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-$1.00;Zucker. korn 80c $1.40; Apselbutter. per Dutzend, 3 Pfund, 95c. Sämereien. Kaufpreise: Klcesamen, Rother, $5-$5.60; englischer, je nach Qualität $5-6.60; I syke 5-7.00; Alfalfa 5.50-6.00 pn Bushel. Timothy $1.30-51.40. Detailpreise : Klccsamcn, alter, prima, $6.00x neuer $6.50-7.00. Timolhy, gewählter 52.30; prirna $21.0-2.20. Blue Gras, Fancy Kentucky $1.20 pe, Bushel; extra reines 50-65c per Bushel. kläsc. Engros ki!aufspreisc, Jmportirtcr Schweizcrläst 27c per Pfund; einhei miscr Sch.'reicrkäse 17c; Wisconsin Cream Käse 10c-12c; New York Chcd
!dar- 1 3c; einheimischer Limdurger 13:; i B?ick 14c.
Kohlen. Xonne Tonn Anthncitc $7.00 3.66 Rau'ch.ose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.16 Raymond City 4 00 2.16 Winifrede 4.00 2.16 Kanawha 4.00 2.16 Luhrig 3.50 1.90 Brazil Block 3.60 1.90 Green County 3.00 1.65 Jndiana Larnp 3.00 1.65 Stack 2.00 1.16 Bloßbura 6.00 2.65 Lumv Coke 11c per Bush. 52.76 pe, 25 Bushe!. $1.50 per 124 Bushel. Zerkleinerter Cot 13. perBu. 3.25 ter 2J 53a. 51.75 rer 12i Bu.
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