Indiana Tribüne, Volume 24, Number 151, Indianapolis, Marion County, 17 February 1901 — Page 7

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Fndwttst Tribüne, Sonntag, 1 7Se'bruar 1901.

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Mutterglück Von Detlev von Liliencron.

Heut im Vorübergehen, Im Stadtg dräng und Gewirr, Auf einer Promenade

Sah ich ein Prachtgeschirr. Auf Gummirädern rollte Die Equipage weich, Lakai und 5iulscher thronten, (Zinm ehernen Bild gleich. Die Morgensonne schien blendend Im losen Sommerwind, Im offnen Wa'gen saßen Die Mutter und ihr Kind. Die Mutter bog sich selig Zu ihrem Liebling vor, Das lockenlustige Mädel Streckte lachend die Aermchen empor. Am selben Tage ging ich Weit draußen vor der Stadt, Vom Menschengewimmel genesen, Ich war der Unruh satt. Da kam mir zwischen den Gärten Ein Wägelchen in Schau, Eine rollende Kinderkarre Vor einer Arbeiterfrau. Die Sonne flimmerte schläfrig Im linden Abendwind. Die Mutter schob die Karre. Den Kutscher spielte das Kind. Die Mutter bog sich selig

Zu ihrem Liebling vor,

JOlffl W. HOLTZSMH, Dciitsllicr Advokat, gictwcr lOOtf, Stevenson (SedSu Mtpfcw (sin im

als sie in den grünen, von der Sonne durchleuchteten Laubgang treten. Kein Mensch weit uud Uxtil, und still wie in einer Kirche. De tosend? Lärm der Großstadt wie meilenweit entfernt. Jetzt nur weiter keine Umstände gemacht! Maritscherl! sagt er und c?eht so dicht an ihrer Seite, daß er ihr beinahe auf das kleine Füßchen tritt, san's vergnügt, Maritscherl? Sie schaut zu ihm auf, lächelt spättisch und zuckt mit den Achseln. Es ist bei ihr bloß Verlegenheit ab:r ihn ärgerts. Wozu die schöne Zeit im Ganzen bloß vierzehn Tag so verschwenden? Keine Umständ g'macht imd ihr einfach einen Kuß gegeben! Aber dann traut er sich doch wieder

nicht, sie hat ein so hochmüthiges Naserl. Und alles das hat ja auch noch Qeil Vi?f r fflrtrn Trtftfmfl rnih

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ehrbar redeten sie nun miteinander. Er

erzahlt ihr von Wien, von semer lieben Kaiserstadt. Wie fiedel da die Leute seien, und was sie für Jumachten!

Und die Musik! Und als Beweis fängt

er dann halblaut mit einer weichen, zum Herzen gehenden Stimme zu singen an: Die Deutschmeister, die Deutschmeister, die Deutschmeister san

do. Es klanq so hübsche daß Fräulein

Marie zum ersten Male ihre ZurückHaltung aufgab und mit strahlenden Augen unz Wiederholung bat. Ja, in

Wien sei s schon, fing er darnach wieder an. ganz warm geworden von der

Das lockenluttiae Mädel

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Streckte lackend die Aermchen empor., yelmalmiyen Erinnerung, uno mr

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aens anoerswo mvazie er teoen. oer

Poldl in Berlin.

Eme heitere Geschichte von Mary Misch Kasiner. Allen Respekt vor den Berlinerinnen! Es ist ka Märchen, nxnn man

freilich, jetzt grad sei er froh, daß er ein paar Wochen ausreißen konnte. Es thät komisch klingen, aber vor den Maderln sei er davon. '

Ach nee? fragte Marie ungläubig

läckelnd.

Aber, auf mein Wort! versicherte

unsere lieben Bundesbrüder in that- Poldl eifrig. Ich werd mich doch nicht

kräftiaes Volk boaßt. Es ist Poldl mit Gewalt verheirathen lassen?

Schlederer aus Wien, der im Tone Verheirathen? FräuleinMarie spitzte tiefster Ueberzeugung obige Worte in die feinen Oehrchen. Poldl vergaß seinen hübschen Schnurrbart brummt, ganz' und gar, daß das Maritscherl. Poldl ist für einige Wochen aus Wien das ObZecterl, das er bloß vierzehn

aekommen. um Berlin bei Taa und

Nacht kennen zu lernen, Berlin und seine Bewohner. Mit dem männlichen Theil der Einwohnerschaft ist er ziemlich schnell fertia geworden. Sein Ur-

tleil steht fest: Dö Kellner, do san alle

Tage lang studiren" wollte, nicht d:e

passende ZuHörerin für seine Geschichte

war. In seiner Freude, denen daheim

emen Pojjen gespielt zu haben, er-

zählte er frisch darauf los.

Die Frau Mutter und der Herr

aus Wien. Und dö Schauspieler, die Vatter in Wien hätten einen Schwärm

san alle aus Ungarn. Und 's Militär? für kleine Enkel. Sie capricirten si Na. wahr is, es schmeißt die Füß mit drauf, daß der Name und das rentable einem Ruck bis beinah an's Firmament Specereigeschäft Hutzelegger fortleben

nnd halt sich grad, als wann zeder an müsse bis in alle Ewigkeit. Dieses

Ladstock verschluckt hatte. Aber recht kommende Geschlecht herbeizuschaffen schloddria daher komm und doch Fräulein Marie wurde roth und

Muskeln von Eisen haben, das der- schaute zu Boden thäten sie ihm zu-

stehns haft doch net Und die übrigen muthen, da er der einzige Sohn und no. es laßt sich nir dagegen sag'n. Erbe der Hutzelegger sei und voraus-

Blos ordentli deitsch reden könna's net. sichtlich auch bleiben würde. Ich mag

und von der Art, w man sem' Hut aber net. fallt mir gar net ein, ml dazu

aufsetzt. Habens keine Idee. herz'geben! sagt der Poldl fc? entschie-

Soweit Ware also der Poldl mrt se:- den, dan kein Zweifel an seiner Ent-

nem tuvrum lema aewe en uno er

konnte sem Augenmerk auf die Haupt r . j . orn , r crvs

lucur. oas üscidiictt, reecreru a

hatte tz schnell heraus: Die Annähe

Ichlossenheit aufkommen konnte. Fräu-

lein Marie lächelte, so verschmitzt und

unmerklich, wie dieDamen in den fran-

zosischen Schwanken lächeln, Wenns

rungstaktit war bei den Verbündeten recht gepfeffert wird.

die nämlichr. Denn ob sich de? Dialog Die Wienerinnen sollen doch aber so so abspinnt: Irre mich doch nicht, Sie hübsch sein. sind Fräulein Müller? Nee! Ich Ja! machte der Poldl gedehnt, heiße Grete Schulze. Nicht möglich! 5übscö schon, aber Sie lassen

Dann gestatten Fräulein vielleicht, u. s. einem ja keine Zeit züm Verlieben.

w.? Oder: Ah, FreU'n Wulzbacher, Wenn i mi a mal ordentli .verliebt fuß V Hand!. I hoaß net so! hätt', thät i a heirathen. Aber i bin Net? Wirkll? Dann vielleicht Frei7n eben der einige Sohn von wohlhabenMooshaver? Schauens. daß weiter den Eltern, das is das Malheur. Wo komm. A. s. w. eine Tochter im Haus is, wird nach Das wäre also kein großer Unter- mir geangelt. Die ganzen alten Weischied zwischen Nord und Süd gewe- der in unserer Nachbarschaft haben sich sen, aber Poldl kam gar nicht zu einer mit meinen Eltern verschworen, ich solchen .Ansprach-. Das Objecterl. müßt heirathen. Alle Abend schleppen das er zu seinen Studien erwählte, sie mich zu einem andern Familienwar nämlich nicht so leicht zn erobern, tratsch, in der Hoffnung, daß ich auf Ein ganz echter Berliner Typus! Zier- eine anbeißen möcht. Aber, Poldl lich. schmales, feines Gesichter! und lachte triumphirend. jetzt hab ich's alle schlank wie eine Elfe. Er hätte ihre miteinander drankriegt. Ausg'rissen Taille mit ihren zwei Händen.umspan- bin ich, hierher nach Berlin, und vor nen können. Das machte grade Um vierzehn Tag bis drei Wocheikriegens Poldl Spaß, der Abwechslung halber, mich nimmer z'sehen. Amüsiren will denn Zn Wien sind die Weiberln ein ich mich hier, wo man mit einem Mabisserl vollm. Ueberhaupt war Marie derl reden kann, ohne daß gleich der er sazte nach ein paar Tagen Ma- Herr Pfarrer seinen Segen azu gibt ritscherl zu ihr, ein wundernettes Ding, oder gar a zukünftige Schwiegermutter Gar nicht stolz, obwohl sie Verkäuferin auf ein unvorsichtiges Busserl lauert.

:n einem eleganten Weißwaarenge- Gelt, Maritscherl. das soll einen Jux schüft war. Eine Cravatte hatte er sich geben, die vierzehn Tag? kaufen wollen er brauchte sie eigent- Fräulein Marie hatte aufmerksam lich nicht und sie bediente ihn. Rel- und sehr interessirt zugehört. Jetzt zend schüchtern schaute sie zum Poldl schob sie sachte die kleine Hand unter auf mit ihren hübschen Blauaugen, ihres Begleiters Arm, den sie vorher Das war am Vormittag gewesen. Am schnippisch abgelehnt hatte. Ihre Nachmittag brauchte er schon wieder Schulter streifte beim Gehen gegen d'.e eine neue Cravatte. Und am andern seine. Mit sanften hingebenden Au Tag. bei der dritten, einer weißseide- gen blickte sie zu dem Hutzelegaerschen nen. die er eigentlich nicht nehmen Erben auf. Warum auch nicht? Zu wollte, weil sie wie eine Hochzeitscra- solch reizend naiven Menschen konnte vatte aussah, da verstanden sie sich man schon Vertrauen haben, schon. Aber hochanständig war das Einige Tage später! Der Poldl kleine Objecterl. usjehen" wollte sie hatte das Maritscherl im Laden bemit thm. aber nur Sonntag Vormit. sucht, aber nur zweimal, denn derChef. 5' und Schwachheiten sollte er sich Grünfeld u. Co.. paßt scharf auf. Da- . r.ll , ; . . für hatte er sie jeden Abend aus dem Wird sich schon finden mit der Ze:t. Geschäft abgeholt. Sie ist dankbar dadachte sich der Poldl.' . , aber nochmal mit ihm auszeh;n. So zogen sie denn amSonntag Vor- will sie durchaus nicht, trotz seiner Bit. mittag miteinander los. Der Poldl ten. Der Poldl ist schon ganz hitzig, im höchsten Grad fesch, das Maritscherl Noch kein Bussl! Und schon fünf Tage durchaus chic: schwarzes enganliegen von den vierzehn vorbei. Wenn's so des Kleid, schneeweiße Manschetten weiter geht, muß er noch ein paar zuund Kragen, dunkles Hütchen auf dem geben. Jetzt war er einmal drauf pas. blonden, krausen Haar, ganz neue sionirt. auf das Maritscherl. Aber eö Glacees und einen Sonnenschirm mit war grad, wie wenn er kein Glück bei langem Stil, an dem sie wie eine kleine den Weibern haben srllte. Die, die ihn Rococo - Marquise dahinstolzirte. Der wollten, wollte er nicht; die er wollte, Poldl war ganz weg. Da batte er wenigstens für vierzehnTage, die wollte aber Glück gehabt. Die vierzehn Tage ihn nicht. Am sechsten Tage hatte der sollten ein Jux sein. ycldl eine Idee. Im deutschen TheaDie Sonne brannte,' und er machte ter wurde ein Stück gegeben, das ihm den Vorschlag, durch den Thiergarten dem Titel nach bei seinen Absichten k die Zelten zu gehen, von denen er nützlich schien: Die Liebelei." Von !chon so viel gehört hztie. und heil zu einem Wiener Landsmann war's, und - - . die verstanden sich doch auf solche Safrfihstück!. Fräulein' Marie stimmte chen. Da wurde vielleicht dem Maritgemessen zu. Aber bezahlen wollte sie scher! klar gemacht, daß man einen

selbst, was sie verzehre. Wird sich schon Liebhaber, der bloß zwei Wochen Zeit

finden, denkt sich der Poldl wieder. Sie machen si auf den Weg. schreiten f) frisch und elastisch, daß es dem Voldl und der Maritscherl ist. als

hat. nicht so lang zappeln lc'.ßt.

Mit zwei Parkettbillets in der Taschc wartet er Mittags vor Grünfeld u. Co. Fräulein Marie macht große.

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hätten, sie Flügel an den Füßen. Im glückstrahlende Augen, als er ihr das Nu sind sie in der Bellevue-Allee. ' Billet aibt. Das Theater ist ihre er? is fjL.:i v. v.. mTVT-

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größte Freude. Sie dankt verbindlichst und wird sich erlauben, Gebrauch daoon zu machen. Jetzt ist's gewonnen, denkt sich der Poldl. Der Nachmittag vergeht ihm schnell. Er malt sich den heutigen Abend aus. Das mußte ein Jux werden. Zuerst zwei Stunden beim Maritscherl sitzen, ganz nah beinand. Da wird's schon warm werden, das kalte Maderl. Und nachher da gab's keine Ausrede mußte sie mit ihm in's Restaurant. In ein ganz feines mit Nischen, wo man allein sitzen konnte und Champagner trinken. Denn schlampampt mußte heute werden. Und wenn sie nachher noch nicht busseln wollte.... Es war ganz lächerlich, wie er sich nach so einem Busserl sehnte. Der Theaterabend verlief ganz programmgemäß. Glückftlig pflanzte sich Poldl neben die stolze, junge Dame, die in Anbetracht des feinen Publikums und ihrer neuen seidenen Bluse nur ein vornehmes Lächeln für ihn hat. Aber ganz nah sitzen sie beieinander, und der Poldl fühlt sich so glücklich wie nie in seinem Leben. Nur manchmal seufzt er schwer. Schad' sehr schad,' daß in vier Wochen er hat schon vierzehn Tage zugegeben alles wieder aus ist. . Das Stück gefällt ihm großartig. A solche Hetz, wie das ist. die zwei feinen Herren mit den zwei Mad-:rln. So :s es im Leben, ja! Lieb müssen 'e Maderln sein das andere is Nebenfach.

Aber im zweiten Akt ärgert er sich. Was denn? Die d droben schreckten ja das Maritscherl ab. Schon schaut sie mit ganz erschrockenen Augen hinauf und vergißt alles um sich her, selbst ihn. Als das Stück, das den Poldl auf's Peinlichste enttäuscht hat. Eidlich aus ist. rückt er mit seiner Einladung heraus. Sie müßte eine Erfrischung haben auf die traurige Geschichte im Theater. Und wie sie mit dem Kopf schüttelt, nimmt er heimlich, mitten im Gedränge des hinausströmenden Publikums, ihre Hand und bittet und bettelt so innig, daß sie endlich ganz hilf-

los ja sagt. Ihm klopft das Herz vor

Freude. Unverwandt schaut er rn das

liebe, blasse Gesicht neben ihm und

kanns kaum erwarten, bis sie draußen

und allein sind. Auf einmal ab:r wird

das Gesichter! roth und die Augen

oanz wen.

Papa und Mama! flüstert sie und

eilt auf ein älteres Paar zu, das ihr

lebhaft wmkt. Der Poldl wird vorge

stellt. Er ist ganz starr vor Ueberra-

schung und Aerger. Die Alten! Mama

Schulz mustert ihn mit strengen Blicken. Papa Schulz freut sich, die Bekanntschaft zu machen, und wirft so nebenbei bin, daß er Ministerialbeamter sei. Seine Stellung als Aktenbote

zu präcisiren, hielt er nicht für nöthig. Er räuspert sich, als wenn er eine Rede halten wollte, und schaut seine Tochter

spöttisch tnumphlrend an.

Was, Kleine. Vätern und Mutkrn

haste nicht erwartet? Wir wollten mal

sehen, wie du dir benimmst, und in das Theater wollten wir schon lange mal

lehcn.

Da hierauf eine Verlegenheitspause

eintrittslndet Poldl envlich die Be

sinnung wieder. Da heißt es gute

Miene machen, sonst... Ob er die Herrschaften nicht zu einem Glase Bier cmladen dürfe? Worauf Vater und Mutter Schulz sich fragend anblicken

und endlich huldvoll nicken.

BisMitternacht sitzen sie im Pschorr-

bräu zusammen. Der alte Herr wird

recht lustig, aber Fräulein Marie hält die hübschen Augen gesenkt. Erst beim Abschied drückt sie dem Freund zärtlich

und bedauernd die Hand. Das tröstete ihn wieder. Daheim in seinem Bet!

fluchte der Poldl das Blaue vom Himmcl herunter. Wieder eine Familie! Wieder eine Schwiegermutter! War er deshalb nach Berlin gekommen? Aber der Teufel soll ihn holen, wenn er auch noch nur einmal an das dumme Mädel denkt. Zum Besten halten läßt er sich nicht. Ein Schätzer! wollte er und keine Familie. Am andern Taa suchte

Poldl in heller Wuth ein and:r:s O!5jectcrl. Leider ganz umsonst. Drei Tage hielt er's aus.. Am vierten schien es ihm eine unabweisbare Nothwendigkeit, von Fräulein Marie Schulz Abschied zu nehmen für immer. Er wartete Mittags vor.Grllnfeld u. Co., sie kam nicht. . Er" wartete Abends. sie kam nicht. Endlich verrieth ihm am andern Morgen eines ver Ladenfräuleins, daß die Coll'gin Schulz seit gestern krank und bei sich zu Hause sei. Krank? Sehnsucht natürlich! Denn lieb hatte sie ihn. da war kein Zweifel. Im Sturmschritt marschirte er hin, um den Abschiedsbesuch zu machen. Im vierten Stock woant sie. Fräulein Marie selbst macht ihm auf. Er hält ihr den kleinen Mund zu. wie sie freudig aufschreit. San's allein? fragt er leise. Ja. Ich will Ihnen Adieu sagen. I reis' feim. morgen schon. Fräulein Marie geht schweifend voran in die nette, gemüthliche Wohnstube. er hinter ihr drein. Seine Augen verschlingen die reizende, zarte Gestalt. das weiße Hälschen, den blonden Haarknoten. Er verliert so völlig den Kopf, daß er sogar Du zu ihr sagt. Thut's dir leid, daß i geh? fragt er. und ist zu Tod erschrocken, als das Maritscherl plötzlich bitterlich zu schluchzen anfängt. Aber Schätzer!, sagt er. obwohl ihm das Herz selber jämmerlich weh thut. Schätzer!, hast mich denn gern? Ja, warum bist denn dann so? Kein Busserl und kein sonst nix, die ganze lange Seit. Und Eltern hast auch auf einmal, die einem jede Freude verpfuschen.

Und ausgegangen bist auch nicht mehr

mit mir, als ob du dich vor mir furchten thatst, wo ich dich doch so gern, so gern hab, daß es mich selbst wundert. Sp, daß ich ohne dich gar nicht mehr seln.mag. Und schau, wenn d'willst.

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versprech ich dir noch vier Wochen da z'bleiben.

Fraulein Maries blaue, thränenchwere Augen irren währenddem

angstvoll umher. In ihrem Hirn geht es durcheinander, wie in einem Chaos. Jetzt, jetzt kam es darauf an. Aber sie

ist keine Diplomatln. Das einzige

Wort, das ihr auf der Zunge liegt, ist so furchtbar schwer zu sagen. Die Ängste durch ihre Dummheit Alles zu verpassen, preßt ihr heitze Thränen aus.

Aber ich weiß doch, schluchzte sie end-

lich, von Ihnen selbst, daß Sie nicht

heirathen wollen, außer wenn. Sie Jemand lieb haben. Also haben S'e mich

doch nicht lieb.

Der Poldl hört das unheimliche

Wort Heirathen", aber es schreckt ihn

nicht. Jetzt grad ist ihm Alles gleich.

Er ist so selig wie noch nie. Er druckt

das Maritscherl an sein Herz und küßt "ri x. : i . x . rzi r:-.r

U!iv lUftl, vl UUÜ jUUC UCllCU IU hellem Feuer brennt. Endlich hat er die heißersehnten Busserln. Er hört und sieht nicht, daß sich hinter ihm die

Thur öffnet und das Verhängniß hereintritt. Mit einem Schritt est Papa

Schulz zwischen dem verliebten Par-

chen. Sich in seiner ganzen Beamten-

wurde aufrichtend, faucht er: Na, da brat mir einer nen Storch! Wat fällt Ihnen denn in. Sie Wiener?! Wie

können Sie sich unterstehn, Sie. . . . Aber) Alterchen, unterbricht Mama Schulz, die blitzgeschwind die Lage überschaut und begriffen hat, ihren Gatten, was machst denn? Du schim-

pslrst ja mit Deinem eigenen' Schwiegersohn. Siehste denn nich, sie haben sich ja verlobt. Er will ja heirathen. Meinen Segen habt ihr, Kinder. Der Poldl war ja ein wenig er-staunt-, als sie ihm nun plötzlich alle um den Hals fielen und sich gar nicht genug thun konnten vor' Freude, und er nun plötzlich statt einem Schatz für vierzehn Tage eine Braut für lebenslänglich besaß, ohne daß er recht wußle, wie. Aber schließlich lieb haben that er ja das Maritscherl, und gar jetzt, wo sie ihn mit so glückseligen Äugen anlachte, lieber, als er je ein Mädl gehabt hatte. Darüber war er sich nun allgemach klar geworden. Und so kehrte der hnrathsscheue Poldl, der vor der Verlobung ausgerückt war, als glücklicher Bräutigam nach Wien zurück. Vor Berlin hat er aber jetzt alle Achtung. Das sind thatkräftige Leut. Tulpcnwayttssnn.

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Das Essen nahm' Dusel mit seiner Familie in bester Laune zu sich. Nach Tisch aber kann er sich nicht halten und gibt seinen Scherz zum Besten. Wirklich. Emil, Du hättest Dir 'md ein neues Portemonnaie gekauft?" fragte sein: Ehehälfte. Laß es doch einmal sehen!" Dusel überreichte ihr das Portemonnaie. Die Gattin mustert und prüft es. Ha, Emil, hast Du denn Dein ganzes Geld heute verlumpt?" Dusel starrt in's Leere ... Es ist kein Geld darin? O! Ich...? da habe ich das alte sammt Inhalt wegtfkgt!"

Die Tulpe war um die Mitte des 16. Jahrhunderts nach Europa gekommen. Bald wurde sie die Modepflanze. In den niederländischen Städten steigerte sich die Nachfrage rasch. Kaufmännische Speculation bemächtigte sich der Sache. Die Tulpen wurden aus Samen gezogen, deren Entwicklung Zeit bedürfte. Dadurch gelangte man zu Lieferungsverträgen auf Zeit. Dar-

aus entwickelten sich Termin- und Dif-

fcrenzgeschafte, wie sie an der heutigen Börse üblich sind. Alle Welt begann.

als die Preise immer mehr stiegen, selbst Tulpen zu züchten. Bald bethei-

Ilgte man sich einfach an den Terminspeculationen. nur in der Absicht, Gewinn aus den kommenden Preissteigerunaen zu wichen, ohne die Tulpen

selbst verwerthen zu wollen. Ein Taumel ohne Maß und Ziel ging durch ganz Holland, vom Edelmann bis zum schlichten Bauer. Landgüter, Pferde, Hab' und Gut wurden veräußert, um flüssiges Geld zu erlangen. Die Werthe für die Tulpenzwiebeln stiegen

enorm. Eine einzige Zwiebel der Va

rietät Semper Augustus" wurde einmal zu 13,000 Gulden, ein anderer hat

drei Zwiebeln zu 30.000 Gulden ge

handelt. Im Jahre 1637 wurden für

das Waisenhaus in Alkmeer 120 Tul-

pcnzwiebeln für 90.000 Gulden ver

kauft. Aber schon in demselben Jahre kam die Wendung. Eine Semper

Auaustus" ko tete nur nocy turn Q)ul

den. Ein schrecklicher Zusammenbruch

zahlloser Existenzen erfolgte. Erst nach

vielen Jahren eryolte man iq wieoer von der schrecklichen Krisis. . 'Ein TÄcrz.

Professor Dusc! saß in weinseligcr Stimmung mit einign Freunden beisammen und erwaro tu diese: Gelegenheit von einem Hausirer ein neues Prriemonnaie. welches genau wie das alte war, denn nur so eins wollte er haben. Um vor dem Mittagessen den Wein noch ein bischen ausdünsten zu lassen, begab er 'sich gemüthlich promenirend in den Stadtpark und ließ sich dann auf einer Ban? nieder. Es war ein herrNHer Maientag und dazu d? gute genossene Wein, der versetzte den alten Herrn in eine recht jugendliche Stimmung und seine Gedanken hingen nu: den goldenen Ingendtagen nach, in denen auch er so manchen Streich ausführte. Die Er innerungen an so manch' Streiche waren so lebendig, daß er manchmal hell auflachte und mit seinem Stock in de.i Sand schlug. Na, eigentlich!" meinte er zu sich selbst, könntest Du heute auch einen iiprnen ÄrfifTi Wrt ?ik nl3 Student so

I " j"jt i- ! oft gethan, machen!" Und mit schaI denfroher triumphircnder Miene holte er das alte Portemonnaie hervor und legt: es mitten auf den Weg, während er sich rasch in gedeckte Position" begab, lauernd, wer wohl hineinfallen" wird. i Es währte kaum drei Minuten, kam ein Schusterjunge pfeifend seines We- ( ges daher, der erblickte das Portemon- ' nie. ein Griff und im Laufschritt eilt er davon. , Dusel triumphirt wie ein Feldherr. Gelungen! , Gelungen!" wiederholt er immer wieder. , Arme . Seele, die Enttäuschung, wenn Du hineinsehen wirst ! Nun aber zum Mittagessen!"

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Der Hansjorg und der Frieder sind Schdnt's wieder ganz gua! mitanand!" Wielo?" Ei. weil se jeden Tag. Wo Gott gibt, wieder Händel hant!"

Der größte Erfinder. Wen halten Sie für den größten Er. finder der Neuzeit?" fragte eine Frau. Meinen Mann." erwiderte stolz die Andere. Wieso? Mir ist nicht bekannt, daß Ihr Mann je etwas erfunden hat!" Na! ich wollte. Sie könnten-einmal die Entschuldigung gründe hören, die er anführt, wenn er um 2 Uhr in der Frübe nach Hause kommt." Wie er's versieht. Nichte?: Na. da sind Sie ja schon ivieder weaen Einbruch. Das letztemal hatten Sie doch hoch und heilig gelobt, sich fortan durch retschaffene Arbeit ernähren zu wollen " Verbrecher: Ja. Herr Nieter, ich kann Sie versichern, icki hale cu6 meine rechtschaffene Arbeit gebabt. bis ich det Ge'd' spind uffgcbracht hatte." V e s o r g n i ß. Panenr: Darr ick, denn Wein trinken?" Arzt:

Ja. aber eßlöfselweise!" Patient: Herr Doctor, wenn mir da nur nicht der Arm müde Hrd!"

Seine Auffassung.

Leutnant A.: Kamerad verlobt gratuliere!" Leutmnt B.: Na ja,

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