Indiana Tribüne, Volume 24, Number 150, Indianapolis, Marion County, 16 February 1901 — Page 6

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In einer Pension zu Griö wurde der 26jährige Kaufmann Oskar Rötting aus Leipzig mit ringehülltem Haupte leblos in seinem Bette aufgefunden. Die ärztlichen Erhebungen ergaben, daß sich der Bedauernswerthe durch Einathmen von Chloroformdünsten den Tod gegeben hatte. Zu diesem Zw?cke hatte Rötting. ehe er sich zu Bette begab, den Kopf mit in Jodoform getauchten Tüchern fest und dicht umhüllt und war so eingeschlafen, ohne zu erwachen. Der junge Kaufmann hat die That wahrscheinlich in einem Anfall von Geisteszerrüttuna &iSiL JnderNähedesDorfeZ Nübel wurde auf den zwischen Sonderburg und Flensburg fahrenden Postwagen ein Ueberfall versucht. Der Räuber hatte den Fahrtveg durch eine übergespannte Kette versperrt. Als der Wagen hielt, und der mitfahrende Schaffner heraussprang, ergriff der Räuber schleunigst die Flucht, da er wohl einsah, daß er beide Postbeamte nicht überwältigen könnte. Der Räuber gab noch auf den ihn verfolgenden Schaffner einen Schuß ab. ohne jedoch zu treffen. Die Post soll einen Geldbetrag von 30,000 Mark mit sich geführt haben. Als muthmaßlicher Thäter ist der Schmied Hansen in Dllppel verhaftet worden. Eine ihm gehörende Hacke wurde am Thatorte aufgefunden. Hansen steht unter dem Verdacht, auch früher einen Postüber

fall ausgeführt zu haben. Ein sch werer Unfall hat sich aus der elektrischen Bahn, die von der Stadt Lorient nach dem Orte

Ploeneuc führt, zugetragen. Ein Wa-

aen. an den ein anderer gekoppelt war. sauste mit unheimlicher Geschwindigkeit die ziemlich steile Stratzenstrecke bei Saint-Mathurin herab. Alle Bemübunaen deS Eonduktuers. die Bremse

anzuziehen, erwiesen sich als vergeblich.

Der vordere Wagen entgleiste und fuhr auf eine eiserne Telegraphenstange, die in der Mitte durchbrach. Der Hintere Wagen fuhr mit schrecklicher Wucht auf den vorderen und zertrümmerte ihn vollständig. Zwanzig Passagiere wurden verwundet aus den Trümmern hervorgezogen; sechs derselben wurden in hoffnungslosem Zustande in das Spital befördert Der Unfall hat eine furchtbare Entrüstung gegen die Gesellschaft wachgerufen, der die gröbsten Verstöße gegen die Sicherheit der Passagiere vorgeworfen werden. Als der Waqenwärter

Steinmetz aus Trier auf der Fahrt

nach Metz zum Wagensenster hinaussah. bemerkte er kurz vor der Station Rennig. wie ein spielendes Kind auf dem Moseleis einbrach und in die Fluthen hinabsank. Kurz entschlossen zog der wackere Mann die Nothbremse und brachte den Zug bald zum Stehen. Eilig sprang er nun zur Unfallstelle hinab und vermtthte das mit dem Tode ringende Kind mit etgener Lebensgefahr zu retten. I n der Kirche verhunaert wurde in Siracusa eine junge

Mutter mit ihren beiden unmündigen

Kindern aufgefunden. Die Ungluckliche hatte umsonst die öffentliche Mildthätigkeit angerufen, und als sie vor Entkräftung dem Zusammenbrechen nahe war, hatte sie sich Abends mit ihren Kleinen in einer Kirche versteckt, wo man sie dann am Morgen vor Hunger sterbend vorfand. Seit sieben Tagen hatte sie nu? noch Kraut gegessen. -Eine leichtsinnige Wildsau kam ins Dorf Königsmachern geschnüffelt, gerieth aber unvorsichtigerweise in das Haus des Küfers Leick, wo sie sehr ungastlich empfangen wurde. Mit allerlei gefährlichen Werkzeugen klopfte man ihr auf den Kopf, und dem Stellmacher Sadler gelang

es. das etwa 120 Pfund schwere Thier durch einen Stich mit einer Mistgabel abzufangen, so daß man den unverhofften Braten bei allgemeiner Bcthciligung den Weg alles Fleisches gehen lassen konnte. Durch eine Mistgabel zu enden, ist für eine freie Wildsau doch ein recht unrühmlicher Tod! Auf dem Forum Roma num. am Unterbau der demolirten Kirche Santa Maria Liberatrice. wurde ein achteckiger Marmorpilaster entdeckt mit der lateinischen und griechischen Inschrift aus dem 7. Jahrhundert: Johanna VII. serrus sanc tae mariae". Damit ist die Vermuthung des Archäologen Rossi bestätigt. welcher, als im Jahre 1882 im Atrium des Vestalentempel? der be rühmte Peterspfennig sächsischer Pilger aus dem siebenten Jahrhundert entdeckt wurde, erklärte, daß sich in der Nähe ein Zufluchtsort der Päpste in schwierigen Zeiten befinden müsse. Ein Club geschiedener Frauen hat sich in Wien constituirt. Es hatten sich zur Vorbesprechung etwa 38 Frauen eingefunden. Eine der Einberuferinnen eröffnete die Versammlung mit einer kurzen Ansprache, die über die Ziele des Clubs Aufklärung gab: Geselligkeitspflege, festliche Veranstaltungen, Arbeits- und Stellenvermlttlung und Darlehensgewährung heißen die Principien. Es folgt die Debatte. Zum Schlüsse stellte eine Rednerin die Frage, ob auch die verlassenen" Frauen, die nicht geschieden sind, in den Verein eintreten können. Sie erhält von autoritativer Seite die Antwort, daß die verlassenen Frauen dem Verein als Ehrenmitglieder beitreten, können.

Eine für den Schifffahrtsverkehr sehr wichtige Erfindung hat der Gasmeister Nielsen in dem schleswig'schen Städtchen Sonderburg gemacht. Die Erfindung bezweckt das Heben gesunkener Schiffe mittelst Gasentwickelung im Schiffsraum, wodurch das durch die Havarie in denselben eingedrungene Wasser beseitigt werden soll. Der Erfinder hat bereits bei den verschiedenen Staaten das Patent für sein neues Verfahren angemeldet und begiebt sich in diesen Tagen auf ein diesbezügliches Ansuchen nach Amsterdam. um dort die Hebung eines gesunkenen Schiffes unter Anwendung seiner neuen Methode vorzunehmen. Wenn diese Erfindung hält, was sie so zuversichtlich verspricht, so wird sie ohne Zweifel auf dem umfangreichen Gebiete der Bergungsarbeiten, die lÄhrlich den Schifffahrtsinteressenten ganz bedeutende Ausgaben verursachen, eine große Umwälzung hervorrufen. Ein aufregender Vorfall, der zur Vorsicht mahnt, ereignete sich gelegentlich eines Maskenballes im ffränkifchen Hof" zu Köln a. Rh. Ein junges Mädchen saß in leichtem Costüm von Tüll und Gaze in Gesellschaft seines Bräutigams unter der Gallerie. als ein gegenübersitzender junger Mann ein Streichholz an dem Porzellanbehälter entzündete, um sich eine Cigarre anzubrennen. Hierbei sprang von derZündmasse des StreichHolzes ein Theilchen brennenden Phosphors ab und sofort stand das leichte Obergewand des Mädchens in hellen flammen. Ueber und über brennend stürzte die Unglückliche in ihrer Angst dem Ausgange des Saales zu. wo sich ihr ein Herr aus der Gesellschaft entgegenwarf, sie zu Boden drückte, und sich dort so lange mit ihr umherwälzte, bis die Flammen erstickt waren. Dem Mädchen sind zwar die Kleider völlig vom Leibe verbrannt, doch hat es außer dem Verlust deS Haarschmuckes keinen körperlichen Schaden genommen. Nur der muthige Retter hatte sich die Hände arg verbrannt. Einüberaus w e r t h v o lles Geschenk ist der Pariser Nationalbibliothek in der japanischen Sammlung Theodor Durets zugefallen. Durch viele Jahre war Duret der Einzige. welcher unter tausend Abenteuern und Gefahren im Innern Japans nach Kunstschätzen suchte. Später, als zahlreiche Forscher und KunstliebHaber neben ihm Japan künstlerisch auszubeuten begannen, errang sich Duret ein Verdienst durch die Entdeckung des Meisters Moronobou, welcher im 17. Jahrhundert lebte und in seiner nackten Einfachheit an Grotto erinnert. Durets Sammlung umfaßt 1400 Theken, welche wahre Meisterwerke bergen. Höchst interessant sind namentlich die illustrirten Romane und Dramen, die Duret nach Frankreich gebracht hat; denn die Anfänge der Zeichenkunst fallen in Japan mit denen des Dramas zusammen. Durch drei Jahrhunderte erstreckt sich die Sammlung, dank der die Pariser Nationalbibliothek nun in Bezug auf japanische Kirnst ebenso reich ausgestattet ist. wie das British Museum und die Bibliothek in Leyven. In Rom starbganz arm und unbeachtet der Gariöaldinergeneral Tibaldi. der eine nicht uninteressante Geschichte hinter sich hat. 1825 in Piacenza geboren, betheiligte er sich 1843 an der Vertheidigung von Vicenza. das Jahr darauf an den Kämpfen der Republik Rom. Dann ging er nach Frankreich, wo er an den Verschwörungen gegen Napoleon III. theilnahm. In das Attentat von Orsini verwickelt, konnte er Crispi retten, indem er ihn in seiner Wohnung verbarg und ihm die Mittel zur Flucht verschaffte. Er selbst floh auch, und zwar über Spanien nach England, wo

er mit MazzlNl zusammentraf. Dann ging er nach Amerika. 1871 kehrte er nach Paris zurück, kämpfte gegen die Deutschen und führte während der Commune ein Bataillon das sich besonders bei demSturm auf das StavtHaus auszeichnete. Von den Versaillern wurde er zum Tode verurtheilt, dann aber zur Deportation nach Cavenne begnadigt, wo er sechzehn Jahre blieb, davon fünf auf der Teufelsinsel, bis es ihm gelang, zu entfliehen. Er kehrte nach Italien zurück und lebte zuletzt in Rom, wo er seine Armuth mit stoischem Stolz ertrug. B e i einem an und für sich ganz geringfügigen Wohnungsbrande kamen in Berlin zwei kleine Kinder, ein Zwillingspaar, die einzige

Freude der Eltern, ums Leben. Im Hause Hochstädter Straße 30 wohnt der Schlosser Matthies, der in den Elektricitätswerken am Schiffbauerdämm beschäftigt ist, während seine Frau durch Waschen und Plätten zur Bestreitung der Haushaltungskosten beiträgt. Neulich Nachmittags war F.au Matthias fortgegangen, um Wasche abzuliefern und hatte vorher ihre beiden Zwillingskinder im Alter von fünf Jahren eingeschlossen. Als sie Abends nach Hause kam und die Thür öffnete, schlugen ihr Flammen entgegen. Auf ihre Hilferufe eilten Nachbarn herbei, die die Flammen löschten, aber anfangs gar nicht an die Kinder dachten. Letztere wurden später in der Küche, wohin sie sich geflüchtet hatten, aufgefunden. . Sie zeigten zwar noch schwache Lebenszeichen, verschieden aber, bevor der herbeigerufene Arzt erschien. Der in die Küche gedrungene Qualm hatte die Kleinen ge-tödtet.

Allerlei Hau?. Zwi'ebelge'ruchzu enifernen. Um Messer u. s. w., mit welchen man Zwiebeln geschnitten hat, den enanzcnehmen Geruch zu nehmen, reibe man sie mit trockenem Salz ab. Risse in feinenHandarbeiten und Kleidern, die unsichtbar ausgebessert werden sollen, stopft man ganz ausgezeichnet mit Frauenhaaren. Bei geschickter Führung der Nadel zieht das elastische, unsichtbare Haar den Riß so genau zusammen, daß er nicht zu bemerken ist. Bürsten dürfen nie mit Wasser, am allerwenigsten aber mit warmem Wasser gereinigt werden, da dasselbe die Borsten weich macht, woraus sie "verderben. Das beste Reinigungsmittel für Bürsten ist trockene Kleie, womit dieselben abgerieben werden. Nicht alle Seidenstoffe können das Bügeln vertragen, viele verlieren dadurch den Glanz. Man mache deshalb einen Probeversuch an einem Stückchen des betreffenden Stoffes. Zeigt es sich, daß der Glanz verloren geht, so plätte man die Nähte mit einem kalten Eisen. Die lackirten feinen Ballschuhe bedürfen ganz besonderer Auf merksamkeit. sollen sie längere Zeit gut erhalten bleiben. Ein Einölen oder Einfetten, das manche Hausfrauen für zweckmäßig halten, wird selten den Schuhen ihren Glanz erhalten, vil besser bleiben die Stiefelchen, wenn man sie nur einfach mit einer durchgeschnittenen Zwiebel abreibt und mit weichem, wollenem Tuch nachpolirt. AuffrischungfürSeiden-haar-Cylinder. Um rauh oder fleckig gewordenen Seidenhaarcylindern oder ebensolchen Damenhüten sofort wieder neue Frische und Glanz zu verleihen, tränke man ein kleines Schwämmcken reichlich mit reinem, kaltem Wasser nnd bestreiche damit rasch und ziemlich derb den Hut ringsum, natürlich br Richtung der Seidenhaare folgend. Ist der Hut vollständig angefeuchtet, so läßt man ihn auf einem Ständer zehn Minuten trocknen und streicht dann mit einem Sammetfleckchen, das man zu einem Bäuschchen zusammendrückt, rasch und immer der Rundung de.s Hutes und der Lage der Haare folgend darüber, bis der Hut tadellos glatt und glänzend ist. Man wird erstaunt sein, wie schnell die ganze Prozedur beendet ist und wie selten man den Hut zum Aufbügeln zu geben braucht. Wenn die Nähmaschine hackt" und in ihrem flotten Gange gehindert scheint, wie ein Mensch, der Rheumatismus hat, dann muß sie geölt werden. Am besten behandelt man die Maschine so, daß man alle die zu ölenden Stellen zunächst mittelst eines Pinsels mit Benzin bestreicht, hierauf tüchtig in Gang setzt, dann nochmals mit Benzin einpinselt, alles überflllssig Herausquellende sorgfällig abwischt, und nun erst die eigentliche Oelung vornimmt. Im Nothfalle kann auch einmal Petroleum in gleicher Weife wie das Benzin zu der beschriebenen gründlichen Reinigung verwandt werden. F a r b f l e ck e aus Kleidungsstücken zu entfernen. Man nehme vier Eßlöffel Salmiakgeist, vier Eßlöffel starken Weingeist und einen Eßlöffel Salz, schüttele das Ganze in einem Glase tüchtig durcheinander und wende es mit einem Schwämme oder wollenen Lappen an. Mit dieser Flüssigkeit kann man alle Oelflecke. desgleichen auch Färb- und Fettflecke auswaschen. Flecke von Harz und Theer auf Tuch müssen erst mit Butter erweicht werden. Reinigen der Flaschen. Von allen Reinigungsmitteln ist Bleischrot ganz zu verwerfen, da es in F?lge seiner giftigen Eigenschaften gefährlich werden kann und es doch einmal vorkommen kann, daß ein Korn in der Flasche zurückbleibt. Prozellanschryt ist, wenn nicht in großen Massen verwendet, zu leicht und wirkt deshalb nickt genügend. An Stelle dieser beiden Schrotarten hat man vielfach kantiges Stahlschrot angewendet, welches schwer genug ist, um eine gründliche Reinigung durchzuführen und doch nicht die unangenehmen Eigenschaften der Bleikörner besitzt. Werden Bürsten zur Flaschenreinigung verwendet, so muß natürlich sehr darauf geachtet werden, daß diese stets sauber sind. Am besten ist das Versahren, die Flaschen mit heißer Sodalösung zu füllen, längere Zeit stehen zu lassen und alsdann tüchtig zu bürsten. Wenn schließlich gründlich mit kaltem Wasser ausgespült wird, so wird die Reinigung eine vollkommen: sein. Das Ei als Hausmittel.

Ist eine Fischgräte oder ein anderer Gegenstand im Halse stecken geblieben, so trinke man ein oder zwei Eier aus und das Uebel wird bald beseitigt sein. Das Weiße des Eies mit Zucker und Citronensaft geschlagen, ist gut gegen Heiserkeit. Bei Durchfall wendet man als Hausmittel frischgelegte, noch warme Eier an, die ohne weitere Zubereitung ausgetrunken werden. Bei der Gelbsucht und bei Gallensteinen läßt man den Patienten jeden Morgen 2 3 rohe Eidotter verschlucken. Ein nahrhaftes Getränk für Kranke bereitet man aus Eidotter, gekochtem Wasser und etwas Zucker; unter Umständen kann noch Wein oder Citronensaft beigemischt werden. '

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