Indiana Tribüne, Volume 24, Number 149, Indianapolis, Marion County, 15 February 1901 — Page 3

Jndiana Tribune, 1.5. Februar 1901

Tcr StiSillst.

8?o:i M. G. Vilc,z. Es er nicht gerade ein clännb Soc, bc5 bem Vicecorporalen Etav: Sienjafcf) ncdj UMauf feiner Dienstzeit Dom S5aisrhr.be beschi.'d.'n mrb, irbria s ihn auf den mül'e- unb ver-cn:Doriunn-jto2Jit Posten eines Jahnwächters berief. Aber der czute Mann n?.'.r baniit höchlichst zu frieden. Was sonst hatte er auch an--fangen können? Das SchneibrtzanbXziü, das er in ber Jugend erlernt, hatte cr im Militärdienst so ziemlich fiaxj verlernt, sonstige einträgliche Künste und Wistenschaften waren ihm fremd. Da- gesicherte Jroö im Wäch-rerhäu-chen draußen, nahe der rufstschen Grenze, war ihm daher hochwillkommen. Da konnte der genügsame, aus der ursprünglichen Berufs- uns Lebenssphäre herausgerissen ..Abschiedl:r" sich mitfammt seiner Jugendflamme, einer ricgelfamen Kleinhäuslerin aus dem Heimathsdorfe. für's ganze Leben schön. warm und gemächlich einnistn. Etliche Obstbäumchen in dem kaum drei Klafter im Gevkrt umfassenden Gemüsegärtlein dich.' am Wächterhäushen. ein stattlich Ziegenpaar, auch ein wenig Geflügel lieferten- den Lurusbedarf des Haushaltes, das Uebrige brachten die befreundeten Conducteure für ein mäßiges Entgelt aus dem Consumverein ber Bahngesellfchaft heraus. Was brauchte das schlichte Menschenpaar mehr noch zu feinem Wohl! Kein König fühlte sich in seinem Reiche so glücklich und zufrieden, wie unser Bahnwächterpaar in seiner .kleitun. einsamen Welt! Eines Winterabends spät kehrte Bienjaseb. nachoem er eben bem letzten. Im bichten Schneegestöber vorbeibrausenben Schnellzug reglementsmäßig präfenttri" hatte, in fein warmes Stäbchen zurück, fetzte sich vergnügt seiner Aninka zur Seite, um ihr. währenb ste bei ber Tischlampe einiges Wäfchezeug ausöijerte. aus alten Zeitungen. bie ein befreundeter Eonducteur ab unb zu aus ber Stabt mitzubringen pffegie, Weltneuigkeiten vzrzu-buchstabire-n. Die Lecture war in bestem Zuge, als sich von ber AußenPforte her ein lautes Pochen vernehnun ließ. Verdutzt horchte das Ehepaar auf. Wer das so spät in der Nacht sein rcao,?" flüsterte Aninka. sichtlich beängstigt. Das Klopfen wiederholte sich noch heftiger. Vielleicht ein verunglückter Passagier, ein aus dem Coupe heraögestürztti," einte Bienjasch. erhob sich, langte nach der Lampe und wollte hinllls. um nachzuschauen. Was willst Du thun. Mann! Vielleicht stnd's Räuber gar!- rief Aninka voll Schrecken und suchte ihn zurückzuKalten. Ach. geh' doch!- wehrte er lächelnd die furchtsame ab. Was suchten Räuber wohl bei einem armen BahnWächter!" und schritt muthig der Thüre zu. Aninka langte rasch nach dem an Ofen liegenden 5)andbeil aind trippelte dem Gatten nach. Dieser öffnete resolut die AußenPforte, durch welche alsbald eine über und über mit Schnee bedeckte. Hochaufyefcbssene Mannesgestalt hereinschlüpfte. Ei. steh' doch!- rief Bienjafch übernascht. Kam'rad Simonow!" In höchsteigener Person!" erwi"dttte dieser zähneklappernd. Was führt denn Euch daher!" Später sollt Jhr's erfahren. .'Kam'rad. doch vorerst gebt mir was ;nm Beißen. Mich friert's höllisch und 5)unger hab' ich zum Umstehen!" Inzwischen war man in's Innere 'der Stube gelangt, wo der späte Gast ohne Umstände an den warmen Ofen 'hineilte, den er zärtlich umarmte, um 'die starren Glieder sich aufthauen zu lassen. Bieniasch hotte die Lampe auf den 'Tisch gestellt. Aninka das Beil verstohim Herdwinkel versorgt. Geh' Alte, schau doch nach um twas Warmes für den Kameraden." Vielleicht einige Nühreier unb ein wenig Zufpeis von Mittags, aufgeNärmt." meinte Aninka schüchtern, sragenben Blickes, an den Gast gewendet. Alles. Alles! Meinetwegen KieselNein, nur warin! Nur recht heiß! Recht heiß! Da:nit das Eis mir in den Eingeweiden rasch zergeht!" krächzte es zwischen den laut klappernden Zähnen Simonow's hervor, wähter.b dessen breiter Mund sich zu einem schmezzlichen Grinsen noch mehr in die Breite dehnte. Aninka schürte das Feuer im 5oerde er., machte sich eifrig an's Werk. Aienfafch holte aus dem Wandschrank ine bauchige Flasche hervor, mit Gläsern. deren eines er bis an den Rand mit dem Inhalt füllte und dem am -Ofen angefchmiegten Gast hinhielt. Da, Kam'rad, nehmt vorerst einen schluck Seelenwärmer, bis der Magen ttas Festes. Warmes bekommt!" - Mit gieriger Haft stürzte Simonow das Dargereichte echter, herber Hornbranntwein hinter die Binde, reichte das geleerte Glas bem Spenber zurück unb mit bem Ausbruck wonnigen Behagens meinte er: Ach. bas thut wohl! Ein Zweites that' noch besser!" Von Herzen gern' Kam'rad." tx widerte Bienjasch lächelnd, schäukte ein

zweites Mal ein. der Gast gurgelte auch dieses mit unvcrmindeier Htißgi?c hinunter. Inzwischen hatt? SIninfa rqch Brod unb Speck zu Tisch geschafft, einen Stuhl dem Gast: zurccfci gzrückt. aus dem bieser sich mit v:7Znügtem Händereiben sofort bequem machte, um mit sichtlichen Behagen zuzulangen, bis bas ..Warme", bie Zufpeis unb bie gerührten Eier zur Stelle waren. Auch dies währte nicht mehr lange und faßen der Gast und seine Wirthe alsbalo traulich beim Tisch beisammen, lauschten biese den stoßweise hervorgebrachten Worten, in welchen der mit vollen Backen kauende Gast sein Schicksal, Ursache und Zweck feiner nächtlichcn Wanderung darlegte. Es bedürfte hiezu nicht viele? Worte. Andrei Simonow war ein Diensteskamerad unseres Bienjafch, ein BahnWächter vom nächsten Posten jenseits der russischen Grenze, von öfteren Begegnungen im Dienste den Kameraden diesseits wohlbekannt. So oft die Beiden bei Strecken-Bisi tationen oder sonstwie gelegentlich zusammentrafen, führte Simonow bittere Klage über die Willkür und Härte seiner Vorgesetzten, über Ungerechtigseit, Lohnverkürzunz u. s. w. Der Dienstkamerad von diesseits suchte dergeblich zu trösten, zu beschwichtigen, die Klagen häuften sich immer mehr, zunehmende Verbitterung klang aus denselben hervor und meinte Bienjafch. zu seiner Aninka heimgekehrt, öfters: Da drüben mit dem Simonow geschieht bald was, der explobirt 'mal höllisch!" Die Explosion war nun thatsächlich erfolgt unb hatte ben Kameraben jählings über bie Grenze herübergefchleubert. Simonow erzählte den Hergang in abgebrochenen Sätzen während des Essens zornfunkelnden Blickes, indem er ab und zu eine wilde Lache ausstieß. Er hatte sich des Frühjahrs einige Obstbaumsetzlinge an's Wärterhaus angepflanzt, die trefflich gediehen. Im Spätsommer erschien der Bahninfpektor des Bezirkes. Die Setzlinge stachen ihm in's Auge. Er fragte nach dem Erlaubnißfchein zur Bepflanzung des ärarifchen Grundes". Simonow hatte keine Ahnung davon, daß es hiezu eines besonderen Erlaubnißfcheines bedürfe, konnte natürlich keinen vorweifen. Er wurde dafür in Grund und Äoden verdonnert, als Räuber und Dieb beschimpft. Die zarten Bäumchen mußte er auf der Stelle mitfammt den Wurzeln ausgraben; der Herr Inspektor nahm sie alle ali Corpus delicti" mit sich. Einige Wochen darauf war der Wächter dienstlich auf der Hauptstation drüben und erkannte zu feinem unbeschreiblichen Grimm seine consiscirten Aepfel- und Birnbäumchn im Ziergärtchen vor dem Hause des Inspektors Prangend! Groll und Wuth im eHrzen kehrte er heim in sein kahles Nestchen. Da weinte er sich satt aus und leistete sich dann im Herzen still den heiligen Eidschwur, die nächsteUnbill nicht mehr geouldig hinzunehmen. Zwei Tage vor dem unerwarteten nächtlichen Besuch beim Kameraden diesseits der Grenze begab sich der Anlaß. den Schwur einzulösen. Der Inspektor war wieder im Wächterhäuschen erschienen um den Monatslohn auszuzahlen. Statt der vollen Gebühr von 15 Rubeln erhielt Simonow nur zwölf vorgezählt, Drei Rubel aber wurden ihm als Strafabzug" vorenthalten wegen der unbefugten Grundbepflanzunz." Derlei Strafabzüge waren nichts Seltenes. Etliche Kopeken, manchmal ein ganzer Rubel, verfielen wohl fast bei jeder Lohnauszahlung unter irgend einem Vorwand dem Aerar" oder wie dieBediensieten bestimmt zu wissen meinten dem betreffenden Zahlmeister. Diesmal jedoch kochte dem Bestraften das Blut in den Adern auf. Bebend vor innerlicher Wuth, platzte Simonow heraus: Ei doch! Batufchka - Inspektor, das macht Ihr gut! Ihr stehlt mir meine Bäumchen und nun muß ich Euch den Diebstahl noch extra bezahlen! Ha. ha, ha!" Batufchka schaute anfangs verblüfft drein, faßte sich indeß alsbald in seinem Amtsbewußtsein und donnerte den kühnen Sprecher an: Das auch noch! Amts-Ehrenbelei-digung. offene Widersetzlichkeit gegen den Vorgesetzten! Na wart'. Du Galgenvogel! Her da. noch fünf Rubel Strafgeld." Sagt's und wollte nach den auf den Tisch hingezählten Silberftücken greifen. , Nun aber" so ergänzte Simonow feine Erzählung war meine Geduld zu Ende! Ich fuhr dem Schurkenhund mit der Faust in's Geficht, daß er bis an die Wand zurücktaumelte. Alsbald faßte er sich jedoch wieder, ergriff die in der Ecke stehenbe Signalfahne und stürzte wuthbrüllend auf mich los, während er dem mitgebrachten Amtsdiener zuherrfchte, mich von hinten zu packen. Ein wuchtiger Rückstoß mit dem Fuße traf den Diene? 'am Magen, daß er heulend der Länge nach zu Boden fiel. Den Inspektor hatte ich im Ru unter mir und bearbeitete ich da seinen Hundeschäbel mit dem Fahnenstiel, bis dieser in Splitter ging. Ob der Schädel ganz geblieben, weiß ich nicht. Ha, ha, ha! Ich nahm mir keine

Zeit, nachzuschauen, sondern eilt; auf und davon in's näckste Gehölz, von wo ich mich borstchtig, aus verborgenen Wegen, nächtlicher Weile da herüber geschlängelt habe über die Grenze, zu Euch, in sichere Rast, bann geht's weiter in's Oesterreicherland hinein!" Mit inniger Theilnahme hatten Bienjafch und feine Ehehälfte die Erzählu::g zu Enbe gehört, nun faßen Beide sichtlich bekümmert eine Weile wortlos ba, währenb ihr Gast sich mit behaglichem Schmunzeln von Neuem einfchänkte. Enblich begann Bienjafch gedämpften Tones: Ihr habt doch den Inspektor Hoffentlich nicht völlig ..." das Ende tt-i Satzes blieb ihm in der Kehle stecken. Nicht völlig Mit" gemacht meint Ihr? Nicht aus der Stelle, denk' ich. doch ob ihm der Schurkenschädel noch wird zuerst geflickt werden können weiß ich freilich nicht! Ha, ha, ha!" Um Gotteswillen Das wär' ja schrecklich!" rief Bienjasch. Ah. bah! Ein Menschenschinder weniger! Werden auch noch alle Uebrigen drankommen!" Und der arme Amtsdiener !" warf Aninka schüchtern ein. Ohne Sorgen. Mütterchen! Dem ist Nichts geschehen, er stellte sich nur so. als hätte ich ihn arg getroffen, er warf sich hin, um dem Inspektor nicht beistehen zu müssen, dem er am besten selber bas Genick umgedreht hätte." Meint Ihr?" ..Weiß es gewiß! Gehört jg mit zu den Brüdern!" Was für Brüder?" fragte Bicnjafch verblüfft. Simonow zögerte eine Weile mit der Antwort offenbar bereute er es, der Rede diese Wendung gegeben zu haben; endlich platzte er unwirsch heraus: Nun. die Brüber vom Bunbe ber Freiheit". Solltet Ihr, Kamerad, noch Nichts von diesem. Bunde gehört haben?" Bienjasch schüttelte das Haupt verneinenb. Sonberbar! Wir brüben kämpfen und bluten für die Befreiung und Erlöfung der Menschen, auch für Euere Befreiung. Kamerad! Alle Henker haben die Hände voll zu thun, um uns zu vertilgen, alle Kerker sind mit unseren H!denbrüöern gefüllt und Ihr hüben wißt Nichts von uns!" Ihr meint doch nicht etwa die Nihi . . .", versetzte Bienjafch mit dem Ausdrucke des Entsetzens Nihilisten! Ha. ha, ha! So sprechet es dock aus, das Schreckenswort! Jawohl, der Bund der Nihilisten" wie die Tyrannen und deren Sölbner uns Brüber vom Bunde der Freiheit" nennen, um dem lämmerschwänzigen Staatskindlein Furcht einzujagen! Nihilisten schimpfen ste uns. weil wir ihre, der Tyrannen und ihrer Schergen Macht zu nihilistren, zu vernichten streben! Weil wir alle Menschen zu Brüdern machen, sie von Noth und Elend erlösen, ihnen ihr Eigenthum. Grund und Boden, der ihnen von den Herren" geraubt wurde, zurück erkämpfen wollen." Bienjafch rückte verlegen, unruhig auf feinem Sessel hin und her; Aninka bekreuzte sich, tief aufseufzend. Jawohl." fuhr der Gast mit gesteigerter Ereiferung fort. Uns gehört der Grund und Boden. Uns allein, die wir unter schwerem Joch unsere Lebenstage hinsiechen, allen Menschen hat die Natu? ihre Gaben zugedacht. hat die Muttererde ihren Segen geweiht! Doch eine Handvoll Betrüger und Räuber hat die Menschheit um all' diese Gaben betrogen, hat all' des Segens uns beraubt, ihn an sich gerissen, mästet sich in SauZ und Braus, während wir Uebrigen alle in schimpflicher Knechtschaft hungern und darben, in Elend verkommen müssen! Habt Ihr, Kamerad, denn noch niemals daran gedacht, welch' ein schrecklich' Unrecht uns geschieht! Sagt doch, Kamerad, ist Euch denn niemals noch der Gedanke gekommen, daß alle Menschen gleichberechtsten Anspruch haben auf die Erdenqüter, daß wir das Unrecht bekämpfen. die Räuber vernichten, unser Recht wieder erkämpfen müssen?" Die Mienen Bienjafch' verdüsterten sich immer mehr, während er mit steigender Ungeduld die Brandreden seines Gastes anhörte. Doch. doch. Kamerad ich hab' von alledem gehört! Ein Schullehrer drüben auf der bischöflichen Besitzung, wo ich eine Zeitlang zur Aushilfe beim Gärtner war. der hat mir, hat uns Bauern im Gemeindewirthshaus, daheim in der Wohnung, bei verschlössenen Thüren, gerade so gepredigt, wie Ihr." Nun! Und Ihr habt die Predigt in den Wind geschlagen?" Ich fürchte, nicht Alle!" Ihr fürchtet? D Worte des Heils haben doch tvenigstens bei Euch, Kamerad, verfangen." Beinahe hätte ich mich verführen lassen." Ah! Verführen heißt Ihres!" -Jawohl! Ich fing', an. all' den wüthigen Worten Glauben zu fchenken. aber der Schlehdorn hat mich bekehrt." Der Schlehdorn! Ei, ei! Ihr liebt die Räthsel. Kamerad, wie ich sehe!" Will's Euch aus der Stell' etfla ren. Kamerad." J8in neugierig.-

Der Schullehrer von drüben, der so wie Ihr. Kamerad, uns gepredigt von der Gleichheit aller Menschen, von dem Grund und Boden, den die Herren uns geraubt haben, war mit einem der Kapläne in der Residenz des Bifchofs verwandt, besuchte den Verwandten fast täglich und suchte ihn für feine Lehren zu gewinnen, während sie Beide im Parke sich ergingen, wo ich im Auftrage des Obergärtners beschäftigt war. Sie sprachen deutsch miteinander, in der Meinung, daß ich's nicht verstehe. Aber ich habe ja nicht umsonst drei Jahre lang des Kaifers Rock getragen, hab' genug deutsch gelernt, um jedes Wort zu verstehen, was die Beiden sprachen." Kommt doch zur Sache, Kamerad, möcht' endlich den Schlehdorn predigen hören. " Sofort. Eines Abends faßen Eleriker und Schulmeister unter ber Gartenlaube, als ich ganz in ber Nähe die Schlehdornhecken zu befchneiben, auszubessern hatte. Der Schulmeister zog gerade wieder gegen bie Herren" los. prebigte wieber von der Gleichheit aller Menschen, daß mir armem Knechte das Herz im Leibe hüpfte. Nun?" Nun ,ba streckte der Kaplan den Arm aus. wies lächelnd auf die Hecke gegenüber hin und bemerkte: Sieh' da. bieses grüne Buschwerk! Der Gärtner hat basfelbe erst vor Kurzem zu einer künstlichen Mauer zurechtgestutzt; mit dem Lineal oder der Wasserwage hättest Du oben oder unten keine Unebenheit entdecken können ,es war Alles wie abgehobelt. Und dort drüben, siehst Du nach zwei, drei Tagen bereits wieder oben an der grünen Wand, wie an den Seiten neue Schößlinge hervordringen! Gott oder, wie Ihr Neueren meint, die Natur will eben keine absolute Gleichheit, sie spottet all' Eurer Klügelei im künstlichen Gleichmachen! Auf demselben Boden, unter ein und demselben Klima, unter ein und derselben Pflege und Bewartung besitzt dennoch bie eine Pflan,zenwurzel von Ratur aus mehr Triebkraft als bie andere und hundertmal gleichgestutzt werben bie Schößlinge solcher kräftigeren Wurzeln immer wieder über die minderkräftigen hinausgedeihen, Geäste und Laub mehr als die Uebria?n in bu? Breite treiben! (Schlu? folgt).

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