Indiana Tribüne, Volume 24, Number 148, Indianapolis, Marion County, 14 February 1901 — Page 4
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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags. HerauZgkgeben von der TRIBUNE PUBLISHING CO. Indianapolis. Ind. üttfee: 18 Süd Alabama Cttaße. Gel. 1171. Die tSftHtfie Tribüne" rf Ae int jeden Nach mtttaa und kostet, vom Träger Wi Hau geUetcrt, ober p?r Post zugeschickt, 1 Cent per Tag, ZlmiS die Wrche vder bei BorsuZdezahlmig 52.M oii Jahr. Sa einzige acktseitiae demokratische bendblatt im Staate ndiana mit einer größeren girculation Xll irgendeme andere deutsche Zeilung. SaS beliebteste Qrqan der Deutschen und aller ieutsctamert!anischen Bereine und Organisationen. it populärste und bedeutendste deutsche demo keattsche Zeitung der Stadt und des Staates In, nana. i ) e i n e n finden durch d'e .Trv finr die weiteste zrbreitung und baden arczlawr". den besten Erfolg.
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Donnerstag, den 14. Februar 1901.
Editorielles.
örkönig Milan von Serbien ist gestorben. (?3 wird für die Geschichte keine angenehme Aufgabe sein, ihm den Nachruf zu schreiben. Der Tod hat hier eine in des Wortes verwegenster Bedeutung verfehlte und nutzlose (5risten; zum Abschluß gebracht. Tas Lc bcn Milans war eine fast ununterbro chcne Kette von Intriguen und Aus schwcifungen. Die früheren Untcrthanen des Eikönigs werden sich gewiß nicht der Heuchelei fchuldig machen, ihm ciue Thräne nachzuweinen.
Die Rcgierungskunst des neuen englischen Königs scheint doch allgemein zu niedrig ta?irt worden zu sein, we nigstens zeigen seine ersten zwei Regie rungsHand!ungcn von einer bedeuten den Genialität. Erstens ließ Eduard der Siebentr'die kivilliste aus 800,000 Pfund Sterling erhöhen und zweitens gab er Befehl, di? gUc englische Slao.lZkar.ojse wieder aus der Remise zu ziehen, damit die selbe von Spinngeweben gereinigt, neu lackirt und für seinen Gebrauch herge richtet werde. Diese zwei öcnscher thaten werden die HofHistoriographen ganz gewiß davon überzeugen, daß sie fortan dazu verpflichtet sind, immer nur von Eduard dem Großen zu reden. Amerika als Militärmacht.
Wie Senator Allison (Nep.) von Jvwa im Verlauf einer Interpellation über die Bewilligungen dieser Congreßsefsion erklärte, werden sich dieselben auf nicht weniger als 750,000,000
Dollars belaufen. Von dieser Riefen-
summe sind aber nicht weniger als rund
$400,000,000 für den Militärmoloch (einschließlich der, infolge der jetzigen Kricgspolitik immer höher anschwellen den Pensionen) . . . Man denke: nur $350,000,000 für Friedens und $400, 000,000 für Kriegszwecke in der größ ten Republik der Welt, deren höchster Stolz es bis vor drei Jahren gewesen ist, daß die Früchte ihres Genies und ihres Fleißes nicht wie in dem militari schen Europa zum Schaden des Volkes zum Fenster hinausgeworfen werden! Daß das amerikanische Volk hierzu ruhig ist, das läßt sich nur daraus erklären, daß ihm die Ungeheuerlichkeit dieser Ausgaben für vollständig unproduktive Zwecke bis jetzt noch nicht in ihrer ganzcn Größe aufgedämmert ist. Denn diese Ausgaben übersteigen die gleichen Ausgaben der ersten Militärmacht der Welt, des Deutschen Reiches, laut Etat für 1900 bis 1901, gerade um das Doppelte. Deutschlands einmalige (befondere) und fortlaufende (rcgcl mäßige) Ausgaben für das Landhcer, die Flotte und die Pensionen bclicfen sich für das letzte Jahr auf rund 920 Millionen Mark oder in runder Ziffer etwas über 200 Millionen Dollars . . . Soweit wären wir also durch die impe rialistische Grabschpolitik auch in sinan zieller Hinsicht gekommen, nämlich zum Rande des Staatsbankcrotts ! Daß wir moralisch dadurch bereits Bankerott gemacht haben, daß braucht wohl heute n'ckt erst noch betont zu werden. ..
sind mehr als 30,000 Aspiranten im Felde. Das Weiße Haus ist deswegen in den Empfangsstundcn vollgepropft von Mitgliedern des (songrcsscs, Se natoren und Repräsentanten, deren jeder natürlich verschiedene Empfehlun gen macht. Söhne, Brüder, Bettern, einflußreiche Wähler werden von diesen Herrschaften empfohlen und es wird von ihnen erwartet,, daß diese Leute nach allen Regeln der Parteipatrona.qe vertheilt wird. So wird es ja wohl auch damit geschehen. Ohne die Getreuen im Eongreß hätte diese unrcpub likanische Armcevorlagc, welche die Stärke des regulären Heeres dem Gut dünken und Willen des Präsidenten überläßt, nie Gesetz werden können und was ist natürlicher, als daß diese Ge treuen jetzt ihren Lohn, ihren Antheil an der Beute fordern? Das Gedränge im Weißen Haufe würde wohl nicht so ungeheuer sein, wenn, die guten Leute nicht glaubten, ,,wer zuerst kommt, mahlt zuerst".
Darin werden sie sich aber doch wohl
' Der Südseite Turnverein
Bereitete dem Prinzen 5larneval einen glänzenden Empfang,
Welchem weit über tausend Personen beiwohnten.
Besucher beigetragen haben, gehören vor allen Dingen die Turner, welche die Menagerie vorführten und schon bei ihrem Einzug riesiges Furore machten. Diese , wurde von Folgenden ge bildet: General-Director Bostock,Pelcr Neumann; ' zwei Trommler, George Ztraßner und Louis Kahn; Löwe, Carl Vollrath I; Lorcnzo, der kühne Bändiger, E. Ricman; Wolf; Georg
Ungcr; Wilder, Jof. Lauler; zwei As
Der Südseite Turnverein hatte aus!, H. D. Riebling, P. Jrrgang; h.' W-' S. !fj. '.CW ! C r
gestern Abend den närrischen ' Prinzen
Karneval nach , seiner prächtigen neuen Halle geladen und der Alleinherrscher aller Narren und Närrinnen hatte die ser Einladung mit dem, größten'Ver gnügen Folge geleistet. Seine könig liche Hoheit wußte ja von früheren Bäl len her. daß er im Südseite Turnrer ein zahl.re.iche getreue, loyale und erge bene Unterthanen besitzt. In dieser Voraussetzung hatte er sich denn auch nicht nur 'nicht getäuscht, sondern seine Erwartungen wurden noch weit übertroffen. In , hellen, dichten Schaaren
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täuschen. Hanna, McKinley und deren I l""""" V geueucs ou yervei. um Assistenz-Bosse haben die Line der zu ihm seine Huldigung darzubringen. Bevorzugenden sorgfältig zusammenqe- Unaufhörlich hielten immer neue stellt, ie nack Verdienst, d. b. der 5Hc Basken ihren Einzug in die festlich ge
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reitwittigkeit dem allere
zu aeborchen und ihn auch
Seile Gehorsam zu rersaffen. Ein so guter und gewandter Politiker wie Mc Kinley wird sich die ihm gewordene Ve
legenheit, seine Kontrolle über den Eon
öldsten 23illen mückte Halle und lange bevor bic j (cfcn) Brigade und diejenige:: bei h von anderer eigentliche Eröffnung des Maskensestes , mcb, Studentinnen, welche a!-
durch o:e Polonaise stattfand, wogte es in dem großen Saale von vielen hun derten von ?.asken, während die Gallerie, sowie die Bühne, dicht besetzt waren.
greß zu befestigen, nicht entgehen lassen i war nahezu zehnUhr geworden, als j mcU nUXf
Schwein, Geo. Schnepf; Clown, Carl
Vollrath II; Holländer, E. Jrrgang; Bändiger, Ad. Weiffenbach; Bär, Wm. Jacobs: Bärensührerin, L. Koßfeld. Großes Amüsement gewährten ferner die Gruppe der Carric Nation, (Turner Carl W. Hoffmann) begleitet von Da men der heulsarmcc, welche sämmtlich mit Acxten bewaffnet waren (Turner: Fr. Weiffenbach, jr., Ernst Klotz, C. Klink, Geo. Vollrath, Walter Miller und James Wilde). Dieselben zcrtrümmertcn u. A. eine im Saale auf gestellte eingerichtete Bar, wurden aber hieraus mit einer affenartigen Gcschmindigkeit aus dein Saale befördert. Von anderen Gruppen erwähnen wir
noch die fchon oben genannte Amazonen
er
Zttuzcy
Abzeichen ihres erwählten Berufes ein kleines knöchernes Todtcngcrippe als Brustfchmuck trugen. Die erstere
Gruvpe wurde au folgenden Damen
AlleM
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erhalten unter folgenden höchst liberalen Bcdingun g?n das toeltbcrüdnüe und einzig rositive Naturheit mittcl Men-,-to. garaniirt zur Heilung von geichlecht iichcn tirantheiien. verlorener Mannnkiaft, Nervenschwäche u. . si). Wir senden Monate Behandlung ö) Ohne Bezahlung. Man schicke ein Geld Lege Sie der Bestellung funizehn Lüents Briefmarken bei für Potto, Eteucrmarken, Verpackung e:c. Wir senden Ihn sofort einen vullstanrigen dreimonatliäien Vor rath der-unübertrefllichen Men-i-to Komdinationd Kur" per 'Lyst portrsrei. Ihnen gestattend alle Mittel eine dektimm'ie Zeit lang zu gebrauten und wenn Eie dann überzeuat stnd, daß diese Medizinen Sie voU,lund,a kuriren, bezahlen Sie uns den gertn s.en Srezullpreis von 54.70 für die rvlle 3-monat liche Bcdandluiig, andernfalls schickkn Eie den nicht pi brauchten Re't an uns zurück und wir werden Ihnen nichts dafür berecknen. Wir vertrauen einfach aus ü?5 .f L!I.rat l" Wten-i.'to Medizinen und auf Ihr, lifcrlutifcit. Äan lee der Bestellung 15 zwi-Cknte Briefmarke, bei und odressire ST. CLAIR MED. INSTITUTE, 3B0 First Nslional Bank Bldfl., MIIWAUKEE.
Aus den Gerichtshöfen. Tchlnhbericht der Grokgeschmore' nen.
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und folglich werden nicht nur die Mit-!"' uk.r yw aueuu, vle nlipbpr iefeioen. fslnhfrn slrisi dip ! Volonzife, stattfand, und der glänzende
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welche am 4. März erst Mitglieder des Congresses werden, allergnädigst bedacht werden. Efau verlauste sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht an Jalob"; Judas verschacherte seinen Meister für 20 Si! berlinge, und massenhafte Eongreßmit glieder haben unser Land an den Mili tarismuS verrathen für allerhand Gunst brzeugungen, unter denen Ofstzierspa tente für Familienmitgliedcr e:e. auch Werth gehabt haben. Für Linsenge richte, Stellung und Geld scheint alles in dieser Welt seil zu sein. Lökal-Nachrichten.
Das Wohnhaus nebst Einrich-
lllNJ des in der Sheriff. Ossice ange stellten Herrn Louis G. Bauer an der Peru Str. No. 21, wurde letzte Nacht durch Feuer nahezu total zerstört. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf $1500. Die Bewohner des Hauses konnten nur mit knnper Noth ihr nack tcs Leben retten. Hütet Euch vor Salben gegen Katarry, die Quecksilber enthalten, da Quecksilber sicher den Sinn des Geruchs zerstören und das ganze System völlig zerrütten wird, wenn es durch die schlci migcn Oberflächen eindringt. Solche Artikel sollten nie außer aus Vcrord nung gut berufener Aerzte gebraucht werden, da der Schaden den sie anrich ten, zehnmal so groß ist als das Gute das Ihr davon erzielen könntet.
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Städtische
Das Vetteln um Osfizicrspatcnte.- ; Seit die Armecvorlage passirt wor den, muß der Präsident eine schwere Zeit durchmachen. Er hat 1100 Offi irro zu lrncnncn 2nd wahrscheinlich
Das Komitc des Stadtraths, welches den Bestand der Consumers Gas Trust Co. zu untersuchen hat, wird dem Stadtrath in seiner nächsten Sitzung einen Bericht einreichen. Derselbe wird, soweit bis jetzt bekannt ist, sich nur auf Feststellung der Thatsachen bc schränken, welche von dem Komite bc treffs der Finanzen der Gesellschaft, des NaturgasDruckes in den verschiede ncn Quellen, etc., vermittelt worden sind. Hinsichtlich Einführung vonMc lern wird das Komite keine Empfchlun gen machen. . , Unabhängiger Turnverein. In der gestern abgehaltenen Mo natsversammlung wurden nicht weniger als 22 neue Mitglieder in den Verein aufgenommen und 28 Kandidaten zur Ausnahme angemeldet. Diese That sache beweift wohl am Besten, wie sehr der Verein beliebt -'.und angesehen ist. Es wurde , beschlossen, in nächster Zeit e!n großes'' öffentlich es -Schauturnen -zu veranstalten und der erste Sprecher wurde ermächtigt, das Arrangements Komite zu ernennen. Sonst wurden w . '. nur Routinegeschäfte erledigt.
Maskenzug in den Saal in folgender Ordnung marschirtc : Marschall als Zugführer,' Adolph Baur. Maskenball - Komite: Die Herren Gust. Weiffenbach, Vors., Wilhelm Büncmann, Karl Gackstctter, Ernst Drewcs, Louis Köhler, H. F. Schlüter, Mich Scyfried, John Sohn, Curt Toll unri Hy. Maag. Blechmusik in Uniform, Bciscr,'s Ka pelle. ' Präsident mit goldenem Schlüssel, Herr Henry Victor. Präsidentin mit einem prachtvollen Blumenstrauß für die PrifsitV, Frau Klink mit Begleitung die Damen Klink (Schwestern). Ofsizier.5 dcr ÄTM$orcc:i. j '''.: Amazonn'init Besen. i 5 -Damen.Trompeter.Musil als Hoska pelle des Prinzen Karneval:' die Damen Frau H. Frciberg,Frau M. Roy,Frau H. Baker, Frau H. Schaub, Frau E. Hügclc, FrauA. Gackstetter,.Frau G. Moellcr und Frau O. Gordon.. : - Prinz ' Karncval nebst Prinzessin, Herr und' Frau Curt Toll, in .Pracht vollen Kostümen aus Sammet, und Seide. , . . Ritter und Edeldamen schlössen sich zunächst diesem' fürstlichen Paare an und dann folgte in schier unabsehbarer Länge der Hcerzug des. Prinzen, welcher von Boflock's.Menagerre angeführt wurde. Nachem der'Zug, an welchem mindestens sechshundert Masken theilnahmen, einmal im Saale herummarschirt war, wandte er sich -der Mitte des Saales zu, wo das Komite Präsident und Präsi dcntin,sowie''die. Amazonen .Spalier bildeten, um Prinz Karncval und Gat lin den Vortritt zü gestatten. Der Präsidcnt.übergab demselben mit einer kurzen launigen Ansprache einen golde nen Schlüssel, während die Präsidentin der Prinzessin ein Blumenbouquet über reichte. Aber eine weitere Ueber raschung wurde noch dem Prinzenpaare zu Theil. Dasselbe wurde von dem Marschall nach einem in der Mitte der Halle placirten großen verdeckten Gestell geführt, welches die Inschrift : "the
bird ia the eilded caire" trug. Na- i
Frau Roy, Frl. Kocnig, Frau Sturtz, Fräulein Gackstättcr, Frl. Schaub. Frau Eitel und Fry.u Pscifcr Tk Studentinnen waren : Frl. Schuniann, Frl. Range, Frl. Stick, zwei Frls. Falske, Jrl Tudcrt. Frl. Sträub und Frl. Wcinmann. Aber auch an Cha ractcrmasken fehlte es durchaus nicht. hier tanzte der leibhaftige Satanas mit einem allerliebsten Blumenmädcl und dort hatte seine Großmutter sich gar eincn britischen Lord als Begleiter er Wählt. ; An Chinesen, Japanesen, Mcxika nern, ,,Uncle Sams"; Niggers war absolut kein Mangel. Kurz und. gut, der Saal bot, von der Gallerie aus ge sehen, ein köstliches, farbenprächtiges Bild dar!' , ' " , ' In den Räumen, welche den Göttern Bacchus und Gambrinus geweiht waren, flutheten ununterbrochen die - Wogen der Menschheit Erst gcgen Mitter nacht wurde das Souper eingenommen, welches' von -der Damen Sektion des Vereins scrvirt wurde.' Daß die selben für einen vorzüglichen Imbiß geforgt hatten, braucht hier kaum noch erwähnt zu werden. Erst gegen ein Uhr heute Morgen brachen die ersten Ballgäste auf. Wann die letzten den Saal verließen, wissen wir nicht. Aber trotz der riesigen Menschenmenge, welche in den weiten Räumen der neuen Turn Halle wogte, störte doch kein einziger Mißton das fröhliche, heitere und - auch harmlose KarnevalsVcranügen. Wohl Mancher wird heute bei einem o)cr mehreren Bittets und gesalzenen Härin gen zu vergessen suchen, daß er lctzteNacht auf einem Balle war, aber nichts desto weniger wird er eingestchcn müssen : es
war doch. schön auf. dem Maskcnballe des Südseite Turnvereins !
Es' giebt plötzliche Angriffe von Steifheit in. den Gliedern, gewöhnlich hervorgerufen durch Kälte, es ist gewiß, daß durch die Anwendung von St. Ja cobs Ocl eine fchncllc Besserung eintrc ten wird.
Billig nach dem Süden.
,Nach New Orleans, Mobile
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türlich harrtennicht nur die höchsten und il?a., Mobile, Ala. und Pcnsacola.Fla.. hohen Herrschaften und ihr 'Gefolge.! den glichen Mardi .(rcs östlich J n c i 7 o ' vnrrhnn hiÄ aiirn 17 irhritAr irti
. f Tl C e V l itlitf V fc V IIV MU usondern auch alle Anwesenden im aale l schließlich verkauft. Gut zur Rückfahrt
mit Spannnng der Dinge, die da kein
men sollten. Der Marschall hielt eine kurze Ansprache, dann enthüllte er das Gestell und in dem armseligen Käsig kam ein Exemplar eines gesiederten Lumpazievagabunden (Marschall Baur's Sohn) zum Vorschein. Dieser echt karnevalistische Scherz erregte große Heiterkeit. An eine Polonaise , mit schwierigen Touren konnte bei der ko lossalen Menge von Masken .überhaupt nicht die Rede sein. Nachdem der Zug noch zweimal die Runde durch den Saal gemacht hatte, sollte als Uebergang zum eigentlichen Maskentreiben ein Walzer folgen, allein es.. wurde '.nach den Klänge des Or chesters mehr v-mher florirt, als getanzt. Dieses that jedoch der fröhlichen Slim mung absolut keinen Abbruch". '''Zu den jungen activen ''Thcilnehmern "an dem
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