Indiana Tribüne, Volume 24, Number 144, Indianapolis, Marion County, 10 February 1901 — Page 7
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SüDImm Trivttne, SonntaQ, 10. Februar 1901.
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Nestrenzstädte Deutschlands. In den
für die Zahl der Geladenen viel zu klein:n Räumen drängen und schieben sich die Gäste; junge und alte Frauen in strenger Hoftoilette, Beamte mit Orden und solche, die erst welche zu kriegen hofftn; vor allem aber Militär, Officiere aller möglichenTruppengattungen, denn das ganze Armeecorps ist bei solchen Gelegenbeiten vertreten. Eben sind die Hoheiten erschienen und begrüßen die hervorragendsten Gäste; um sie herum, jedoch in respectvollr Entfernung, ist das Getriebe am lebhaftesten; an der entgegengesetzten Seite des großen Empfang- und Tanzsaales nimmt es ab, und in den anstoßenden kleineren Räumen hält sich fast Niemand auf. An einem Kamin in dem ruhigeren Theile des Saales lehnt ein vornehm aussehender, noch junger Mann, dessen Gesicht einen weniz festlichen Ausdruck trägt. Baron von Prora hct Gründe, nicht in bester Stimmung zu sein. Er ist jüngerer Sohn einer sehr alten Familie, Diplo mat, und hat als solcher einen kleinen Posten innegehabt, über die sein Sou verän verfügt. Aber er ist mit einer maßgebenden Persönlichkeit nicht zum Besten ausgekommen, hat sich jetzt einen längeren Urlaub geben lassen und gedenkt nicht wieder in die ihm verleidete Stellung zurückzukehren, sondern sich ein in allernächster Zeit freiwerdendes hohes Hofamt verleihen zu lassen. Es sind ihm, wie er meint, die bestimmtesten Hoffnungen darauf gemacht worden. Aber schon die Antrittsaudienz bei seinem gnädigen Herrn hat ihm keinen so befriedigenden Eindruck hinterlassen wie er erwartete; und auch heute war die Begrüßung, die der Fürst ihm zutheil werden ließ, um einen Schatten kühler, als der im Empfinden von solchen Temperaturen sehr geübte Baron hätte wünschen müssen. Was geht vor? Wer ist gegen ihn? Darüber grübelt er, mißgestimmt und öde. Ach, Herr Baron, stellen Sie sich doch noch einmal wieder so wie vorher, ruft lachend eine helle Frauenstimme, ich suchte eine Aehnlichkeit und hatte sie noch nicht ganz! Ich wüßte nicht, sagte tx sehr kühl. Er wünscht nicht Jemandem ähnlich in sehen. Sie dürfen sich nicht beklagen. Es ist kein lebendiges Menschenkind, dem Sie gleichen; keines von uns ganz gewohnlichen. Ich habe Sie irgendwo gemalt gesehen jetzt hab ich's! Ich glaube von Tizian, in Florenz. Palazzo Pitti. rein, Uffizien. Auf unserer Hochzeitsreise hab' ich das Bild gesehen; ich weiß nicht genau mehr, wen es darstellte, aber es war ein wilder Renaissancemensch, der mit neunzehn Jahren einen Feind seines Hauses eigenhändig umgebracht hat! Die Ähnlichkeit mit dem Bilde Tizians würde ihm vielleicht schmeicheln, wenn ihm die Beobachturrg neu wäre. Aber vor der Frau Hauptmann, Normann hat mehr als einer sie gemacht. Und daß diese unbedeutende kleine Frcm wie mit einer Art Entdeckung damit herauskommt, ärgert und reizt ihn eher in der Stimmung in der er min mal ist. Ich bin nicht verantwortlich für das, was Tizian gemalt hat. entgegnet er. Nebriaens kann man sich's vielleicht gesallm lassen und es noch angenehmer finden, als wenn man zu den ganz gewohnlichen gehörte, wie gnädige Frau sich vorhin auszudrücken geruhten . . . Nun ja, ich für mein Theil bin auch so zufrieden, sagt sie lachend, und habe mir noch nie gewünscht auszusehen wie etwas, das es seit ein paar hundert Jahren nicht mehr gibt. Seine überdrüssige Antwort hört sie nicht, denn ihre suchenden Augen waren anderswo beschäftigt und haben jetzt gefunden: ihr Mann, ihr lieber Mann ist in der Nähe, er sucht sie auaenscheinlich. sie strahlt ihm entgegen, so hell ist das Glück in ihrem Gesichteben, daß es jedem, der es sieht, ein Lacbeln abzwingt. Der Blick des Barons ist dem ihren gefolgt; auch cr lächelt, cns seine Weise. Seit zwei Stunden etwa wird getanzt soviel nur möglich. Auf kleinem Raume drehen sich viele Paare; .die zahlreichen jungen Herren, die keine Dame mitbetominen haben, süll:n die Thüröffnungen, sehen gelangweilt zu oder machen schlechte Witze; die älteren Damen und Herren haben sich meist in die Nebenräume zurückgezogen. Im großen Saale wird es immer heißer, und die Meisten seufzen im Stillen: wenn doch die Souperpause bald käme; Aber vorher wird noch eine Quadrille getanzt, nach deren Beendigung soll das Büffet geöffnet werden. Im ganzen Saale ordnen sich die Paare. Die fürstlichen Herrschaften tanzen die Quadrille mit; aber irgend etwas stockt, das Zeichen zum Anfangen wird nicht gegeben. Baron Prora. der nur tanzt, wenn es unumgänglich nöthig ist, befindet sich in einem der anstoßenden Zimmer, als in höchster Eile der Hofmarschall auf ihn zukommt: Ah. da stecken Sie! Der Adjutant sucht Sie seit einer Viertelstunde! Sie haben doch engagirt? Seine Hoheit hat Sie zu seinem Earr6 befohlen. Schnell, schnell, alles wartet auf Sie! Das fehlte gerade noch. Prora ist auch überzeugt, dß irgend eine Intrigue dabei im Spiele ist als ob er nicht zu finden gewesen wäre! Eiligst begibt er sich in den aroßen Sa.l. um etne Dame zu smven, und sieht na Vorübereilen den nichts weniger als gnädigen Blick des hohen Herrn ihm folgen. Eine Dame! Eine Dame! Ist denn keine einzige mehr frei? Dort hinten, bei einer Gruppe von nichttanzenden Herren, sieht Frau Normann. Sie hat ihren seidenen Shawl uzn die Schultern aeschlunaen und t ) ;
plaudert friedlich. Er fliegt auf sie zu, verbeugt sich. Ich bedaure sehr, Herr Baron, ich möchte nicht mehr tanzen. Gnädige rFau, ich bitte dringend, es ist ir 'das Earr6 Seiner Hoheit. Sie bringen mich in die größte Verlegenh:it. Wirklich, es thut mir leid, aber ich kann nicht, , ich habe es eben schon Herrn Leutnant Marwitz und Herrn von 5.reut abgeschlagen. Er ist blaß geworden vor Aerger. Fortwährend fühlt er d:n ungnädigen Blick des hohen Herrn, sieht, daß alles im Saale geordnet steht und nur auf ihn wartet. Er stürzt in den Nebensaal und holt sich eine der dort sitzenden nichts Böses ahnenden alten Damen heraus. Endlich, endlich ist er an seinem Platze, fühlt sich als lächerliche Figur mit seiner grauen Partnerin; das Gesicht des hohen Herrn wird nicht freundlicher, und es bedürfte der Bemerkung nicht: Ich vermuthete nicht, verehrter Baron, daß Sie so gern verschwänden! um ihn darüber aufzuklären, daß hier alles vorbei ist für ihn. Aber sie sollen es büßen. Er wird schon erfahren, wem er verdankt, nicht gefunden worden zu sei; vor allem aber soll sie es büßen, diese alberne Person, diese junge Hauptmannsfrau, die ihn stehen und vergebens bitten ließ, angesichts des ganzen wartenden Saales, unter den Augen der fürstlichen Herrschaften. Sie soll daran denken. Auch diese Quadrille geht zu Ende, und die Thüren zum Büffet öffnen sich. Der erste Sturm ist vorüber, alle Damen und die meisten Herren haben einen Platz zum Sitzen gefunden und Alles genießt mit Behagen die verhältnißmäßige Ruhe. Man plaudert von Gruppe zu Gruppe, und Emmy Normann meint, man könnte nun ganz gut eine Weile so sitzen bleiben, wenn man noch ein bischen zu trinken hätte. Sie hält ihr leeres Sectqlas in der Hand; die Herren sehen sich nach einem einschenkenden Diener um. aber keiner ist in der Nähe. Gib mir dein Glas, Frauchen, sagt der Hauptmann, der sich wieder zu ihr durchgefunden hat, ich besorge dir etwas. Ja! und dann bring, bitte, wenn du kannst, auch etwas Eis! . Er geht und findet im Büffetraum bald, was er sucht. Vorsichtig trägt er in der einen Hand das gefüllte Glas, in der andern das Tellerchen mit Gefrorenem. Er ist nicht besonders gewandt in solchen Geschäften. Sein Frauchen hat ihn einmal damit getröGnädige Frau, ich bitte dringend, stet: siehst du, du hast eben zum Kellner keinen Beruf. Daran denkt er u. lächelt, als er plötzlich, er weiß nicht wie, einen Stoß bekommt; der Sect fliegt im Bogen aus dem Glase, das Tellerchen aus seiner Hand und das Gefrorene dreitet sich auf dem Fußboden und zum Theil auch ruf seinen Kleidern aus. Wie ist das möglich gewesen, es war keineswegs so gedrängt voll in dem Raum, daß Jemand ihn' unversehens so hätte berühren können! Er sieht sich um; da steht Baron von Prora, mit unbeweglichem, sehr blassem Gesicht. Waren Sie es, der mich gestoßen hat? Der Baron verneigte sich fast un-
merklich. Dem Hauptmann, der an eine Ungeschicklichkeit glaubt, steigt jetzt das Blut zu Kopf. Ich darf wohl eine Entschuldigung erwarten? sagt er heftig. Fühle mich nicht veranlaßt. So bitte ich, morgen das Weitere zu erwarten. Nochmalige Verbeugung, der Baron zieht sich in das anstoßende Zimmer zurück. Der Hauptmann steht einen Augenblick kopfschüttelnd. Die Sache ist ihm völlig unbegreiflich. Dann holt er wieder ein Glas Sect und ein Gefrornes und kehrt in den großen Saal zu den Damen zurück. Bist du müde, Schatz? fragt Emmy auf der Heimfahrt. Sein Schweigen fällt ihr auf. Ein wenig, antwortet er, es war so heiß. Zu Hause wickelt sie sich aus ihren Hüllen und setzt sich im Wohnzimmer in einen niedrigen Sessel, ihren Shawl noch immer um die Schultern geschlagen, wie sie ihn seit jener Quadrille fortwährend getragen hat. Ihr Mann geht im Zimmer auf und ab; endlich bleibt er bei ir stehen und fragt: Sag mal, Emmy, hast du mit dem Baron von Prora irgend etwas gehabt? Jaz? Nein! erwidert sie sorglos. Das heißt, ich he ihm einen Sloxb ge
geben für die Quadrille. Es thut mir ganz leid, aber ich konnte nicht anders.
Wie kommst du daraus? Während sie sprach, ist ihm. wenn
auch undeutlich, eine Erklärung für
das Vorgefallene aufgegangen. Weshalb wolltest du denn nicht mit
ihm tanzen? Ich wartete schon aus
:hn; du hast ihn sicher in Ver'.egenhelt
gebracht!
Ja, ich konnte aber wirklich nicht ; ich hatte schon zwei andern Herren ab-
geschlagen.
In einem solchenFalle, wo der Fürst wartete, hättest du vielleicht eine Ausnähme machen dürfen, das hätten sie
d'.r Nicht übel nehmen können. Sie fällt ihm lachend in's Wort: Aber ich konnte doch nicht, Schatz! Mir war etwas ganz Unangenehmes passirt. Sieh, diese dummen Hoflleiter, die müssen so gräßlich weit ausgeschnitten sein, und die Schnei
terin hat mir in den Ausschnitt ein Bändchen ziehen müssen, damit die ! Sache grade sitzen bleibt und nicht rutscht. Da, auf einmal, während des Walzertanzens, vor der Quadrille, ratsch! sagt es und das Bändchen
, reißt! Natürlich kam die ganze Ge-. schichte in Unordnung. Sieh hier ' so konnte ich doch unmöglich weiter tanzen, und mit dem Shawl, in der Quadrille der Herrschaften, doch erst recht nicht, das wäre ja ganz etikettewidrig gewesen! Nicht wahr?
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Ueber sein ernstes Gesicht ist doch
ein Lächeln gegangen. Er nimmt den
Shawl, legt ihn mit sanfter Hand wie-
der um die Schultern seiner jungen,
mädchenhaften Frau, und nickt ihr zu:
Ja, du hattest recht. Aber du bist ja
müde, geh zu Bette jetzt!
Uebngens, meint sie nachdenklich,
wenn du glaubst, daß Baron Prora mir das üdel nehmen konnte, so thut es mir wirklich sehr leid! Ich will dann
ber auch besonders nett gegen ihn sein,
wenn ich mal wieder mit ihm zusam-
men komme! Nun, gute Nacht, Schatz!
Ich komme spater, ich muß noch et-
was zum Vortrag vorbereiten für
morgen. Nun, fragt er, 'als er sieht, daß Emmy statt in's Schlafzimmer, mit der Lamp. auf den Eorridor zu geht.
Ich muß erst dem Hundelchen gute
Nacht sagen. Komm mit, sieh wie lieb es aussieht! ' Sie hockt nieder neben
einem runden Körbchen in einer Ecke
des Eorridors. Darin liegt ein kleines
seidiges schwarzbraunes Wesen, rund zusammengerollt, die Nase auf seinen kleinen dicken Prank:n; ein Teckelchen, noch ganz jung. Emmy streichelt es sanft mit der Linken, während sie in der rechten Hand die Lampe vorsichtig von ihm abhält; es hebt nur ein klein wenig die Schnauze, blinzelt und duckt sich wieder ineinander, nur das ganz leise sich bewegendcSchwänzchen bezeigt seine Theilnahme an dem Vorgang.' Ist er nicht lieb, ist er nicht entzückend? und du kannst dir nicht denken was für ein gutes Geschöpf er ist, so unschuldig! Denke dir, heute hatte ich ihn mitgenommen in die Stadt, da hat so ein abscheulicher Junge einen Stein nach ihm geworfen; und er bellte vor Vergnügen und sprang auf den Stein zu. weil er glaubte, Jemand wollte mit ihm spielen! Ja, er kennt' die Welt noch nicht! Der Hauptmann fühlt, wie ihm plötzlich etwas feucht in die Augen steigt: er wendet sich ab und geht in's Zimmer zurück. Emmy folgt ihm: Nun gute Nacht. Schatz! Gute Nacht, schlaf wohl, Liebste! Er küßt sie aus die Stirn; sie wundert sich ein bischen, es kam ihr fast vor wie ein feierlicher Kuß, nicht wie ein zärtlicher. Er ruft sie zurück. Emmy! Die nächsten Tage werde ich sehr viel zu thun haben und fast gar nicht zu Hause sein können. Ich habe mir gedacht, ob du nicht für zwei oder drei Tage zu deiner Mutter gingest? Die Gelegenheit wäre jetzt sehr gut.' Du könntest gleich morgen früh reisen; ich telegraphire. O wie gern. Liebster! Mutter bat ja noch so darum in ih?em letzten Briefe. Um zehn Uhr könnte ich sahren, auf ein Retourbillet! Nimm lieber kein Retourbillet. Ich
schreibe dir, wenn ich frei bin, dann kommst du wieder. Auch gut. Nun aber endlich gute Nacht! Emmy ist seit wenigen Tagen bei ihrer Mutter, als sie den erwarteten Brief von ihrem Manne erhält. Die Adresse fällt ihr auf; die Schrift ist etwas anders als gewöhnlich, steifer, unbeholfener. Er schreibt: Ich werde mich sehr freuen, wenn du wiederkommst. Ich habe mir den Arm etwas verstaucht; sowohl das Schreiben wie alles andere, wozu man Arme braucht, will schlecht von statten gehend ich denke, du kommst bald und hilfst mir ein wenig! Obgleich sein Brief im fröhlichsten Ton zu ihr spricht, ängstigt sie sich doch; sicher fehlt ihm mehr undSchlimmeres als er schreibt! Sie eilt nach Hause mit dem ersten erreichbaren Zuge, und findet ihren geliebten Mann wohlauf, nur etwas blaß und den 'Arm in der Binde. Wie hast du das nur gemacht, bist du mit dem Pferde gestürzt oder . . .? Komm, Emmy, setze dich her zu mir, ich will es dir erzählen, denn du wirst doch von andern davon hören und natürlich mit Entstellungen oder Uebertreibungen. Als: ich habe ein Duell gehabt mit dem Baron von Prora, und mein Arm ist nicht verstaucht, sondern ich habe einen ganz leichten Streifschuß bekommen aber Herzkind. du mußt nicht blaß werden! Es wirklich gar nicht der Mühe werth. Er hat leider gar nichts abbekommen... Um Gotteswillen! Höre zu! Und er erzählt ihr. auf welche elende Weise der Baron ihn beleidigt hat an jenem Ballabend, sodaß die Herausforderung unumgänglich war. Du kannst dir denken, daß ich ihm nun doch auch nichts schenken wollte; ich ließ ihn auf Pistolen fordern. dreimaliger Kugelwechsel. Er hat geantwortet: Einmaliger genügt. Prittwitz. mein Secundant er und Lentzen haben mir secundirt sagte nachher, er würde nie im Leben den Gcsichtsausdruck des Menschen vergessen. bei diesen Worten. Na. ich will dich nicht mit weiteren Einzelheiten quälen. Wir haben uns geschossen im Hellinger Wald, hinter dem Forsthause. Das Wetter war sehr schon geWesen viele Tage lang, über in der Nacht vorher sprang d Wind um, und wuchs, schon während wir hinaus-fuh-en, zu sturmartiger Heftigkeit an. Kaum standen wir. als es anfing zu schneien; große, lose Flocken, durch den Wind fast wagerecht getrieben; jedes Zielen war unmöglich, und so ist er ganz heil davongekommen und ich mit dieser Schramme. Die Sache hat aber sehr unliebsames Aufsehen gemacht; sie war leider nicht geheim geblieben, schon die Geschichte an dem Ballabend war ja beobachtet und weiter erzählt worden. Der Fürst hat sich berichten lassen, und wohl infolge dessen ist Prora abgereist, in's Ausland. Aber Emmy! Die kleine Frau, die regungslos gesessen hat, mit todtblassem Gesichtchen und die Augen unverwandt auf ihres geliebten Mannes Antlitz gerichtet, schlägt plötzlich ihre Arme um seinen Hals und bricht in fassungsloses Schluchzen aus . . .
Und von diesem Tage ab ist Emmy
Normann ibrem Hundelchen an Le-
benserfahrung um einen großenSchritt
voraus. CNtNksifche Schwindler.
EineZ Ta.es trat in den Silberia-
den Zur vollendeten Tugend" in
Tientsin Meister Sunz. um em goldenes Armban') zu verlaufen. Eben hatte man das Geschmeide auf die llöaage gelegt, da trat ein Fremder ein und überreichte dem Verkäufer des Armbandes einen Brief. Diesen Brief sprach er. ha! mir dein Bruder in Tschintjang einqelzändigt; außerdem bringe ich ein Packchen Silber mit," ebenfalls von deinem Bruder. Vor einigen Minuten war ich in deinem Hause, dich zu suchen, aber dort bcschied man mich hierher; gut, daß ich dich treffe." Heureka! Du kommst ja wie gerusen; hatte keinen Ausweg mehr, deshalb wollie ich das Armband verkausen jetzt habe ich Silber und bin vorläufig aus der Noth aeholfen. 5)icr
hast du ein kleines Trinkgeld." Der Fremde verließ dann 'ctv Laden. Meister Sung aber öffnete den Brief, übergab ihn dem Prinzipal des Ladens und bat ihn, das Schreiben vorzulesen, da er selber keine Schriftzeichen kenne. Der Brief lautet: also: Der kleine Bruder wünscht dem großen einen goldenen Frieden und gute Gesundheit. Seitdem ich von dir getrennt bin, geht kein Augenblick vorbei, an, dem ich deiner nicht gedächte. Wie ein Durstiger nach dem Wasser lechzt, so sehne ich mich nack deiner Gegenwar:. ion Ä.age jeye icy dich tm Geiste, während der Nacht bin ich bei dir im Traume. Mache dir meinethalben keine Unruhe, denn alles ist hier im tiefsten Frieden. Als kleines Geschenk sende ich dir zehn Loth Silber; ist wieder eine Gelegenheit da zum Schicken, erhälst du noch einige 'Loth mehr. Dein dummer Bruder Filzig." Gut so", sprach Meister Sung. nun seid so gut und wägt mir das Silber ab; ich muß es sofort verkaufen, denn ich bin in Noth und habe nichts mehr zu cuen." Als der Wechsler das Silber aus die Wage legte, bemerkte er, daß es nicht zehn, sondern zwölf Lcth waren. Da ist ja ein Geschäftchen zu machen, dachte cr bei sich; die zwei Loth sind für mich. Stimmt genau," sprach er zu Mei ster Sung; gerade zehn Loth." . Gut, dann gebt mir Sapeken da für und Papiernoten." Als ihm alles ausbezahlt war, mach
te er seine Bücklinge und ging hinaus. Kaum war cr auf die Straße getreten, da erscheint ein Fremder unter dei
Thüre und winkte dem Wechsler mit
bedeutungsvollem Blick zu sich heran. Wißt Ihr auch, was das für ein Mann war, der Euch soeben Silber verkaufte? Das war ein Erzbetrügcr. der hat Euch sicher falsches Silber an gehängt." i der Händler das hörte, nahn: er sofort die Silberschere (die Silber darren yerden mit einer mächtigen Schere zerkleinert) und schnitt das gekaufte Stück entzwei: richtig, fcsl Jni.cre bestand aus Eisen und Blei. Könnt Ihr mir nicht sagend frug er den Fremden, "wo jener Erzbetrügc: geblieben ist?" . Doch schon; was zahlt Ihr mir. dann führe ich Euch hin." Hier einen Tiao (50 Cents) Geld Zugleich wurden zwei Ladengehü! sen bestimmt, die mitgehen müßten, um den Betrüger aufzugreifen. Balö war er gefunden und zwar in einem Wirthshause, wo er seinen The; schlürfte. Die Ladengehilfen gingen auf ihn zu und hielten ihm den Le trug vor. Sprechet nicht gleich von Betrugt erwiderte Meister Sung. Ist daö Silber falsch, so ist das nicht meine Sache; ich habe es ja von meinem Bruder aus der Fremde geschickt be kommen. Uebrigens seid ohne Sorgen, falsches Silber nehme ich zurück und händige das ausgezahlte Geld wieder ein. Aber bitte. Herr Wirth, leiht eben Euere Wage her." Das zerschnittene Stück wurde ab gewogen und siehe da, es waren zircjf Loth.' Das sind ja zwölf Loth; ich habe Euch dcch nur ein zehn Loth schweres Stück verkauft! , Was seid Ihr für gemeine Leute; nehmt Ihr da falsches Silber und wollt sagen, ich habe eZ Euch verkauft Die anwesenden Gäste, welche den Vorfall mit angesehen, zeigten sich höchst ungehalten über solche Betrügereien. und hätten sich die Ladcndiener nicht schnell aus dem Wege gemacht, wäre ihnen noch eine Tracht Prügel ausgezahlt worden. Man muß gestehen. Meister Sung hat es in der Kunst zu betrügen recht weit gebracht, er we'.jj allen Eventualitäten vorzubeugen. Auch kennt er seine Kunden sehr gcnau. sonst bätte er den Silberverkäuser durch den kluq abgefaßten Brief nicht so oeickickt aus's Eis geführt. MikglüSter Ucbcrsau,.
Gymnasialprofessor Dr. Gicksmeier war ein seelenguter Mann, der seinen Sekundanern wegen gar mancher jugendliche? Fehler durch die Finger sah. Nur in einem Punkte kannte cr kein Erbarmen: in Bezug auf den WirthZHausbesuch. Von einer heimlichen Kneiperei wenn er etwas witterte, wurde sein weiches Herz hart wie Marmelstein. Und er witterte etwas. Durch, einen Weiberklatsch anläßlich der letzten großen Wäsche seiner Frau hatte er erfahren, daß seine Sekundaner regelmäßig Mittwoch und Samstag Nachmittags in der Schützenlaube", einem Gartenlokal draußen vor der Stadt, pokuliren sollten. Seit dieser Nachricht aing er . wie
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ein brüllender Löwe umher. Wohl beherrschte er seine Mienen, wenn er sich beobachtet glaubte, aber wenn kein forschender Blick auf ihm ruhte, glitt ein Lächeln grausamer Schläue über seine Züge. Mit der Miene eines Großinquisitors verließ er am nächsten Samstag Nachmittags das Haus. Schon als er in die Nähe der .Schützenlaube" kam, scholl ihm fröhlicher Studentengesang entgegen. Was kommt dort von der Höh'. Was kommt dort von der ledernen Höh'?". . . summte er unwillkürlich in seliger Erinnerung an die eigene Jugendzeit mit, ermannte sich aber rasch, rief sich selbst ein strafendes Pfui!" zu und trat dann in das lauschige kleine Wirthszimmer, neben welchem der Tanzsail lag, aus dem die munteren Lieder ertönten. Gicksmeier schien in seiner Ecke nicht auf das Treiben nebenan zu achten, obwohl er hinter seinem Bierglase mit jedem Nerv danach lauschte. Freilich hatte der kurzsichtige Herr trotzdem die schlauen Gesichter nicht bemerkt, die schon ein paar Mal durch den Thürspalt herausgeguckt hatten. Als er nach einer Weile glaubte, oie junge Leute in unverdächtige? Weise überraschen zu können, wintte er den Wirth heran und frug ihn so recht leutselig, wer denn die lustigen Brüder da nebenan seien. Aber der Wirth schien de?i Braten zu riechen und wich mit seiner Antwort aus. So blieb nichts Anderes übrig, als endlich direkt vorzugehen. Mit der Miene cincs Imperators, der triumphirend eine Bcrschwcrung entdeckt, .scbritt er auf die Thüre zu, öffnete sie und stand in dem leeren Saal. Die schlauen Sekundancr waren durch die Gartenfcnster entflohen. Beschämt, verblüfft, wendet er sich um. Bitte, zahlen!" murmelte cr. .Drei Glas Bier!" O, litte recht sehr!" entgegnet der !.irth mit verschmitztem Lcbeln. .Das haben schon die jungen Herren bereinigt!"
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