Indiana Tribüne, Volume 24, Number 144, Indianapolis, Marion County, 10 February 1901 — Page 10
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Jndiana Tribune, 10. Februar 1901.
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ICnnuöerfleljlidj. Von G. Bauer. Er war unter einem glücklichen Stern geboren, der Herr 5lunz Joachim urt von Hchtingcn auf Hagenau. und gehörte zu denjenigen Menschenkindern, deren bloße Dasein eine Lück in der Schöpfung auszufüllen bestimmt ist, und bei denen die Äerlv'öhnung vom ersten Athemzuge an beginnt. Äon der Frau und dem Herrn Aater ausgehend, hatte man, bis lxrunter zur Stallmagd, nur Anbetung und Vergötterung für den junaen Herrn von Hagenau. Unter diesen Umständen war es nicht allzusehr zu verwunden, daß stunz Joachim Kurt zu einem zwar bildhübschen, aber unausstehlich arroganten Jungen heranreifte und allmählich begreifen lernte, daß weibliche Wesen Vorzugsweise dazu da seien, ihn zu bedienen, ihn entzückend zu finden und seine Wünsche als Befehle anzusehen. Kurt, der verschiedene Hauslehrer zur Verzweiflung gebracht, kommt auf's Gymnasium. Und das Unfaßbare. Unerhörte geschieht: Kunz. Joachim Kurt muß in die Fremde. Die beim Abschied untröstliche Mutter möchte ihm am liebsten seine Kindersrau. die alte Hanne, mitgeben. Doch der Pensionsvorsteher. Oberlehrer Dr. W. in H., hat absolut kein Verstand, niß für die Nothwendigkeit einer derartigen Maßnahme, und Kunz bleibt allem in der ihm neuen und fremden Umgebung. Die ersten Tage vergehen den Eltern in Angst und Sorge. Mit kaum zu bewältigender Sehnsucht erwarten sie Nachrichten über ihren Einzigen, und nicht schnell genug konnte man ein Pröbchen dr berühmten Hagenauer Enten an die Frau Oberlehrer gelangen lassen, die ein überraschendes Verständniß für Federviehzucht zeigte. Und siehe da, über alles Erwarten günstig lauten die bald darauf eintrefsenden Mittheilungen. Kunz macht sich." Man war mit ihm zufrieden und man blieb es auch. Den etwas mangelhaften Gymnasialzeugnissen war regelmäßig ein Schreiben beigefügt, in welchem das gesittete Betragen und die liebenswürdig ritterliche Art des Pslegebefohlenen hagenau-mäßig" hervorgehoben wurde. Und in der That, wenn Kunz Joachim Kurt die Laune darnach stand, konnte er von bestechender Liebenswürdigkeit sein, was sogar von der sehr verwöhnten Tochter des Directors bestätigt wurde. Auf den Schülerbällen. auf welchen er stets als Präses des Vergnügungs - Comites fungirte. war er der Begehrtesten einer. Die Mädchenwet umschwärmte ihn, und seine Mitschüler beneideten ihn auf's heftigste während dieser für Kunz an Eroberungen und Siegen so erfolgreichen Schulzeit, was sich mit Bezug auf die griechischen Lectioncn nicht sagen ließ. Und trotzdem, trotz zweifellos vorhandener mangelnder Kenntnisse" auf geistigem Gebiet, blieb es unbestrittene Thatsache, daß Kunz Joachim Kurt sein Abiturium bestand, was den Prüfling sogar selbst zu überraschen schien. Die Eltern schwammen in Wonne über die eminente Begabung ihres Sohnes, und in Hagenau war der vielversprechende junge Mann für einige Wochen der Held des Tages. Nach einer längeren Erholungpause, die Kunz vorzugsweise dazu be-
nützte, sich den Damen der Umgegend
von selner glänzendsten Seite und in seiner Haupteigenschaft, als unwiderstehlicher Herzensmörder, zu prüfentiren. wurde der Besuch einer Universität als nothwendig erachtet, und bald darauf erfolgte Kunz' Abgang nach Bonn. Längere Zeit hörte man nichts von ihm. Ja, ja meine Damen." äußerte sich Papa Hechtingen mit glückstrahlendem Lächeln, als man auf dem landwirthschädlichen Ball ihn mit Fragen nach des SohneS Ergehen bestürmte, es ist ganz unglaublich, wie der Junge auf sein Studium versessen ist. Ich selbst höre und sehe nichts von ihm." Am anderen Tage lief ein Brandbrief )n dem fleißigen Studiosus ein. Der arme Junge ersuchte um postwcndend? Uebersendung einer unverhältnißmäßig hohen Summe. Er habe beim Zahnarzt eine wahnsinnige" Rechnung zu begleichen! Ausgerechnet beim Zahnarzt!" knurrt Papa Hechtingen. Da hätte er das Geld auch rationeller anlegen können. Er hat doch so gute Zähne!" ch Fünf Jahre später. 5lunz Joachim Kurt hat sich nicht den Waffen, sondern derVerwaltungscarriere gewidmet, er ist RegierungsReferendar und gehört zu der Kategoric derjenigen Jünglinge, für die das WLrtchen Unwiderstehlich" eigens erfunden zu sein scheint. Ueberall. wo er sich zeigt, aus dem Tennisplatz, im Salon, auf der Eis- oder Reitbahn, ist der alte, ihm aus der . Schul- und Studentenzeit geläufige Cäsarsieg mit ihm. Jn ernster, sogenannter Moll Stimmung, bevorzugt Kunz die goldschimmernden, vergißmeinnichtäugigen Blondinen. Blond war denn auch diejenige, die er nach längerer gründlicher" Wahl für würdig.erachtete. dermaleinst seinen Namen zu tragen. Eva Krontng war Waise und Besitzerin eineS ziemlich respektablen VermögenS. Und so läßt sich Kunz denn herab, der blonden Eva, die. abgesehen von dem oben erwähnten klingenden" Vorzug, zinnlich reizlos und wtfMutend ist. das Geständniß seiner Llede zu mackjen. Lorläufig allerdings nur unter vier Lr?s- . . '. . . .
Wenn ich Assessor bin. Kind, scll die Welt davon erfahren. Bis dahin laß uns heimlich unserer Liebe leben." Eva war ganz Demutch und hode, eecht weibliche Unterwürfigkeit :mt?r den Willen des Herrn". Für sie war er der Herrlichste von allen. Und dann wieder ein neues Glied In der 5tette der Ereignisse. Kunz hat auch das zweite Staatseramen bestanden. Bitte, bitte, gar keine Ursache" wehrt er alle Complimentc seit.nS der Freunde mit einer fast an Hochmuth" grenzenden Bescheidenheit ab. Es ist nicht mein Verdienst, wirklich nicht. Wieder mal der bekannte Dusel"; welch' maßvolle Selbsterkenntniß ihn indeß nicht abhält, sich tagelang von seinen Freunden seiern zu lassen. In rosigster Stimmung befindet sich Kunz mit mehreren ihm befreundeten Herren im Theater. In der Loge ihm gegenüber bemerkt er an der Seite einer ältkren distinguirt aussehenden Dame eine überaus interessante Brünette von wunderoo!len Formen. Eine blendende Erscheinung. Des jungen Assessors Schönheitösinn erwacht. Angelegentlich erkundigt er sich nach Namen. Rang. Stellung und woher der Fahrt? Eine vonhme. bekannte Schönheit der Residenz", wird ihm zur Ant wort. Viel bewundert, viel begehrt, aber schwer zu nehmen." Kunz lächelt überlegen. Ist Jemand von Ihnen im Hause bekannt?" fragt er. sich leicht zu den anderen Herren neigend. Meine Wenigkeit", erwidert Kuno von Placht, sein intimster Freund. Ah Du? Das ist ja brillant; da kannst Du mich gelegentlich einführen?" äußert Kunz sichtlich inter-'ssirt. Kunz". wendet sich auf dem NachHauseweg Kuno von Placht an seinen Freund, Du zürnst mir doch nicht, wenn ich Dich an Eva erinnere? uro Dich zu bedenken bitte, daß Gisela von Rhoden Deiner Braut und Deiner .reue? recht gefährlich werden könnte Hechtingen lacht gezwungen auk, und dann ?.nt selbstgefälligem Ton: Nar l:sc eine Schönheit, alter Junge, soll sich noch in mich verlieben dürfen, dinn" Pacht b:ßt sich auf die Lippen und schweigt. Ein Gesellschaftsabend bei Rhodens. .unz Joachim Kurt ist in seinem Element. Er ist überall. Die Damen sind vl.n ihm entzückt. Mit der wohlgepflegten, aristokratischen Hand den feinen, seidenweichen Sclmurrbart in die Höhe zwirbelnd, weiß er jeder nre Liebenswürdigkeit zu sagen. Bedauerlich ist nur, daß der schöne 5iunz sich so ausschließlich der Tochter des Hauses widmet, die in ihrer mattgelben Seidenrobe mit den tiefglühenden Granaten im dunklen Haar allerdings verführerischer aussieht als je. Kunz glüht. Und sie zeichnet ihn aus. Natürlich! Kein Zweifel. Daß sie nebenher mit dem kleinen unbedeutendenPlacht ein wenig koketlirt. ist wohl nur ein echt weibliclier. verzeihlicher Tric. Sie weiß, daß Kuno sein Freund ist. Hurrah. vorwärts!", triumphirt Kunz. als er beim Abschied einen bedeutsamen Blick der gluihvollen Augen aufzufangen, und'einen intensiven Händedruck zu spüren vermeint. Ich wußt' es ja, daß die Festung nicht uneinnehmbar. Und schließlich man nennt mich doch nicht umsonst den Unwiderstehlichen." Noch am selben Abend geht ein langer Brief an Eva ab. Armes Kind! Sein Inhalt riß sie aus allen Himmeln. Ich fühle." so hieß es in dem an Phrasen und Selbstanklagen überreichen Scriptum meinen Unwerth Dir gegenüber. Niemals, davon bin ich jetzt durchdrungen, nachdem ich mich unnachsichtlich geprüft, würde ich Dich so glücklich gemacht haben, wie gerade Du" es vor vielen Anderen verdienst. Ich weiß es. ich bin schuldig, doch es hieße mich in einem noch höheren Grade schuldig machen, wollte ich Dein Leben an das meine fesseln, ohne Dir die Gewißheit geben zu können " u. s. w. Eva lak aus all' den schön klingenden. nichtssagenden Redensarten, die den Stempel der Verlegenheit an der Stirn trugen, nur das Eine: Du sprichst vergebens diel, um zu versagen. Der Andere hört von allem nur das Nein." Und Stunde um Stunde saß sie. den Brief in derHand. mit thränenlosen Augen in's Leere starrend. Sie wird es verwinden", tröstete sich Kunz mit fröhlicher Gewissenlosig-' keit. Wenige Tage darnach tritt er in all' seiner Unwiderstehlichkeit vor Gisela von Rhoden. Mit seinem seelenvollsten Blick sucht er den ihren, und dann fließt ein, von allem Selbstvertrauen und imponirender Zuversichtlichkeit getragener, formvollendeter Antrag von seinen Lippen. Fräulein von Rhoden hört den Sprecher ohne sonderliche Ueberraschung bis zu Ende. In ihren klugen, dunklen Augen blitzt es auf. wie ein Gemisch von verhaltenem Unwillen. Protest und Genugthuung. Kunz steht wie angedonnert, als Fräulein von Rhoden seinn Antrag mit den Worten ablehnt: Es würde mir. Herr von Hechtingen, völlig unverständlich sein, daß Sie mich mit Ihrer Werbung ich darf wohl sagen auszeichnen? da ich meines Erachtens auch nicht die leiseste Veranlassung dazu gab. Es würde mir. sage ich, unverstärchlich sein, hätte ich nicht schon mehrfach Gelegenheit gehabt, das Ihnen in so außerordentlich hohem Maße innewohnde .SewuLtlew Jibiti Unwider-
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ScKr allgemein. AttötzliOd vendrngn der Temperatur entwickeln (ele Ceilei de Halses und drr Lnngc, mit Hüfte. Erkältung,, tSronkdlti, rixpe und fthm, Ien eich Celten es nichts besseres giebt wie
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stehlichlttt" "kennen und Icwun'5ern zu dürfen. Dieser Unwiderstehlichkeit, die Sie. schneidig wie immer und o'hne Gewissensskrupel. Ihr Herz und Ihre Hand sogar zweimal verschenken läßt. Im übrigen. Herr von Hechtingen, glaubte ich Sie davon unterrichtet, daß ich seit einigen Tagen die Braut Ihres Freundes Kuno von Pacht bin und Bei dieser Enthüllung" schnellte Kunz mit einem Ruck aus seiner etwas geknickten Haltung in die Höhe. Seine Augen erweitern sich merklich, und in seinen Mienen malt sich eine so an's Komische grenzende Perplezität, daß Fräulein vonRhoden nicht anders kann, als mit silberhellem Lachen auszurufen: Aber bitte, Herr von Hechtingen, machen Sie doch nicht ein so entsetzlich komisches Gesicht. Was kann Sie diese kleine Niederlage, gegenüber Ihren eminenten Erfolgen auf diesem Gebiet, groß alteriren? Sie haben ja Ihre Unwiderstehlichkeit, die wird Sie über das bischen Mißgeschick schon trösten." Kunz überhört den feinen Spott. Er stottert etwas von: Entschuldigung grausamer Selbsttäuschung Vergebung und wendet sich mit einer tadellosen Verbeugung zur Thür. An der Hausthür pfeist Kunz Joachim Kurt mit hoch erhobenem Kopf dem vorübersahrenden Erstklassigen: Kutscher, nach dem Club". in Vtusterdienstmann.
Steig' ich da neulich von der Südbahn ab, und weil mein Koffer gar so schwer war, so nehm' ich mir halt einen Dienstmann. Der packt den Koffer, hat'n aber kaum aufg'hoben, so stellt er'n wieder nieder und sagt recht freundlich: Net wahr, gnä' Herr, Sie trag'n 'n schon ein paar Schritt, bis i" mein Pfeiferl g'stopft hab?!" Na. ich bin selber ein passionirter Pfeifenraucher und weiß, wie man sich ost nach ein paar Züg' sehnt; ich nehm' also den Koffer und marschir' tveiter mein Dienstmann geht neben mir her und klopft seine Pfeif'n aus. Die hat aber schon gar keinen Zug g'habt; er sucht also in alle Sack' sein Messer. Endlich find't er's wir waren mittlerweil' schon ein schönes Stück vorwärts 'kommen macht den Pfeifenstocher aus, und fangt an, in sein' alt'n Holzkessel herumzubohren. Der hätt jetzt Luft, aber 's Pseisenröhrl war auch verstopft. Er springt g'schwind in eine Eisenhandlung um ein kleines 'Stückerl Draht ich geh' derweil mit'm Koffer langsam. weiter. Das Röhrl zieh! jetzt. Gott sei Dank, auch, aber der Spitz war noch nicht in Ordnung. Er springt also in die nächste G'flttgelhandlung und bitt' sich ein paar Hendelsedern aus ich geh' derweil mit'n Koffer langsam weiter. So. jetzt zieht Alles; noch schön ordentlich ein Papierstreiferl um's Röhrl 'Wickelt, daß 's fest halt' da bemerkt er erst, daß er keinen Tabak hat. Er springt also in die nächste Traffik und laßt sich dort seine g'wöhnlicheÄ!!schung z'sammenrichten ich geh' derweil mit'n Koffer langsam weiter. Jetzt wär endlich Alles in Ordnung; er stopft sich also schon g'müthlich sein Pseiferl und zünd't an. In dem Moment waren wir g'rad bei meiner Wohnungsthür. Na seh'n S'. gnä' Herr," sagt der brave Dienstmann. jetzt hätt'n wir'n also doch her'bracht bis zu Ihnen, den schweren Koffer sechz'g Kreuzer is halt die Tar!" Ich geb' ihm die sechzig Kreuzer da schaut er mir noch einmal treuherzig in die Augen und sagt dann recht einschmeichelnd: Na, und was ist's denn mit'm Trinkgeld?!"
Stürme.
ES überfällt mit lautem Wüthen Ein Sturmwind zartgepflegteBlüthen; Und was er plante, ist geglückt: Am Boden liegen sie geknickt. Doch wie er tobend weiter strich. Führt er den Blüthenstaub mit sich Und trägt so selber in die Welt Das Schöne, dem er nachgestellt.
Impertinent. A: Warum verkehren Sie denn nicht mehr mit dem Huber?" A: Das ist ein ordinärer Kerl! Denken Sie. der hat mir unlängst gegeben e' Ohrfeig' und noch dazu in meinem Salon!" FluchdesBeruss. Der humoristische Schriftsteller K. hat um Deine Hand angehalten, und Du hast sie ihm abgeschlagen?" Ja. gewiß.
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