Indiana Tribüne, Volume 24, Number 142, Indianapolis, Marion County, 8 February 1901 — Page 2

Jndiana Tribune, 8 ZZcbruar 1901

Vom Jnlande.

' Am verflossenen Weil;nachtstage wurde in Parkersburg. W. 23a., Frau Mattie Tracy begraben. An ihrem Todtenklcide war eine mit Diamanten besetzte goldene Busennadel befestigt worden, auch trug sie an sZingern beider Hände goldene Ringe. Jetzt haben Leichenräuber das Grab geösfnet, den Sarg erbrochen, das todtenkleid zerrissen und die Busennadel sowie die Ringe gestohlen. Erst sechs Jahre alt. hat Carl Smith, ein Insasse des Instituts für Schwachsinnige in Chippewa Falls, Wis.. Selbstmord begangen. Seit einigen Tagen benahm sich der Knabe sehr auffällig und in einem unbewachten Augenblick rannte er in die Medizinabthkilung. rgriff eine Flasche mit Karbolsäure und trank den Inhalt. Seine letzten Worte drückten die Befriedigung aus. daß es ihm gelungen sei. sich daZ lästige Leben zu nehmen. Die Bevölkerung von Hayton, Ms., befindet sich in hochgrcdiger Aufregung wegen eines wilden Mannes, oder Waldmenfchen. den eirAnzahl Leute in der Umgegend des Ortes gesehen haben wollen. Diese ri folgten das Ungeheuer als solche? wird das Wesen bezeichnet mit Hunden, konnten es aber nicht einsängen. Einmal waren die Verfolger dem Wesen nahe gekommen, allein das Bin: in ihren Adern erstarrte beinahe ob des gräßlichen Geheuls, das dasselbe ousstieß. Das Staats - Irrenhaus in Weston. W. La., war der Schauplatz eines furchtbaren Vorfalles. Abends gelang es zwei tobsüchtigen Patienten Namens Mark Ware und Andrew Gordcn aus ihrer Zelle zu entkommen. Sie trieben sich im Eorridor herum und als der Wärter Michael Whalen erschien, wurde er von den beiden Irrsinnigen gebunden, geknebelt und ihm beide Augen ausgestochen. Der Wärter befand sich mehrere Stunden in der Gewalt der Geisteskranken, ehe er aus semer entsetzliche Lae befreit wurde. k a u m hat das 20. Jahrhundert seine ersten Tage gesehen, als man auch schon beginnt, an sein Ende zu denken. Leute denen das Rechnen ein Vergnügen macht es muß auch solche Käuze geben, haben herausgefunden, daß in diesem zwanzigsten der letzte Sylrestertag, der 31. Dezemder 2000, auf einen Sonntag, der 1. Januar 2001 also aus einen Montag fallen wird. Auch der 1. Januar 1601 war ein Montag und vor gerade fünfhundert Jahren, 1401. fiel Neujähr, wie diesmal auch, auf einen Dienstaa. DieAerzt des Bellevue H o s p i t a l s in New Aork haben zur Zeit einen Fall des seltenen, unter dem Namen Addison'sche Krankheit bekannten Leidens in Behandlung, dessen hauptsächlichesSymptom darin besteht, daß die Haut desPatienten die Broncefärbe annimmt. Die Kranke ist die 23 Jahre alte Frau Rose Löwe bon No. 595 Zweite Are,, wo sie mit ihrem Gatten wohnte. Vor etwa einer Woche siel es Frau Löwe auf, daß ihre Haut 'eine sonderbare Farbe anzunehmen be--gann. Sie war zurZeit leidend, brachte aber dieseFarbenveränderung der Haut nicht mit diesem Leiden in Verbindung. Als sich cjtfi ihr Leiden verschlimmerte und die Hautfarbe nun mehr der Broncefarbe zu ähneln begann, sprach die Frau im Belleoue-Hospital vor, wo Dr. Townsend sie als Privatpatientin aufnahm, um ihr wenig bekanntes Leiden studiren zu können, doch hat er nur geringe Hoffnung, die Frau am Leben erhalten zu können. Das Leiden der Frau, welches auf eine Affection der Nieren zurückzuführen ist, ist sehr schmerzhaft. Trotzseiner 75 Jahreentwickelte der Farmer Washington Hunter, der mit seiner greisen Gattin auf einer einsamen Besitzung bei Riverside, N. I.. lebt, im Kampfe mit drei Einbrechern einen solchen Muth, daß die Kerle schließlich ihr Heil in der Flucht suchten. Hunter fühlte sich unpäßlich und verbrachte deshalb die Nacht im Wohnzimmer, als plötzlich die Einbrecher in dasselbe drangen. Einer derselben ging dem Greise mit einem Brecheisen zu Leibe und verwundete ihn schwer, allein Hunt gab den Kampf nicht auf und hätte seinenGcgr.er wob! unschädlich gemacht, wenn demselben nicht seine Spießgesellen zu Hilfe gekommen wären. Inzwischen war aber auch die greise Gattin durch den Lärm des Kampfes aus dem Schlafe geweckt worden und eilte mit einem R.volver nach unten. Unterdessen verließen Hunter die Kräfte und er mußte infolge Blutverlustes den einen Einbrecher loslassen, worauf alle drei flüchteten. .Hunter, der zu Boden gefallen war. schrie nach dem Revolver, richtete sich mit Hilfe seiner Frau auf und gab mehrere Schüsse auf die Flüchtigen ab, wobei er einen derselbe verwundete, wie die am folgenden Morgen iiri Schnee aufgefundenen ' Blutspuren bewiesen.

'.roia ipuiia,, eine kleine und schwäqiicy aussehende Negerin, hat am Mittwoch in New Orleans auf der Straße ihren Mann. erstochen. Der litain war c:cj und gart, ab?: nich! . irn stände, sich zegen die Angsisf? des i wüthenden Weibes zu wehren.

5.'om Auslande.

Der r u s s f i s ch e E o n s u l 'Frisch in der türkischen Stadt Samsun hat bei ein:::i Unfall sein Leben verloren. Her? Frisch, ein ncd) junger Mann von dreien dreißig Jahren, machte vor wenigen Tagen in der Umgegend von Samsun einen Spazierritt und bcgab sich dabei in gebirgiges Terrain. Einen ziemlich steilen Abhang hcrunterreitend, gelangte er an eine scnkret reden ilirn abfallende Kluft. Das Pferd that einen Fehltritt und stürzte mit seinem Reite? in die Tiefe. Der Consul wurde später mit zerschmettertem Schädel aufgefunden. S a v a n y u I ö z s i. der berüchtigte Räuber des Bakony, von dem die ungarische Räuberromantik formliche Legenden erzählt, ist aus dem Jllavaer Zuchthaus entlassen worden. Savanyu Jözsi wurde, nachdem mehrere Eomitate auf ihn Jagd gemacht hatten, zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt. Im Zuchthaus hat sich der berüchtigte Räuberhauptmann fo brav aufgeführt, daß er im Sinne des Gesetzes bedingungsweise in Freiheit gesetzt wurde Er hat sich in seiner Heimathsaemeinde Felsö-5ßkaz

im Veßprimer Eomitat eine TischlerWerkstätte eingerichtet. Als der Großherzog von j Baden neulich in Kor! empfangen wurde und der Bürgermeister ibn in feierlicher Ansprache begrüßen sollte. i fiel ihm in der Verwirrung kein Wort seiner schönen Rede mehr ein. Kö- j nigliche Hoheit!" begann er. ein Tag hoher Freude ist für uns gekommen, j weil königliche Hobeit gekommen sind, . und" weiter kam der Bürgermeister ! nicht, und als alles vergebens war, rief ' er: ..und so wünschen wir. Seine kö- ! nigliche Hoheit und und die ganze Zähringer Löwenfamilie lebe hoch!" j Der Großherzog lächelte, drückte dem ; Bürgermeister die 5)and. aber denZäh- j ringerLöwenorden ht er ihm doch nicht i verliehen. ' j I n Fiume wurde Nachts ! ein Mann, dessen Hals halb durch- j schnitten war. in bewußtlosemZustande aufgefunden. Zum Bewußtsein ge- j bracht, verweigerte der Mann sebe j Auskunft über seine Verletzung. Nach i

längerem Verhör gestand er vor dem j

Untersuchungsrichter, daß er im Ma: vorigen Jahres vom Susaker Wagner Adolf Hermann zur Brandlegung gedüngen worden war. Von den 2800 Kronen, welche Hermann als Assekuranzprämie ausbezahlt bekam, erhielt er 400 Kronen. Aus Rache für die geringe Belohnung wollte der Verwundete die That zur Anzeige bringen. Als Hermann von dieser Alsicht Kenntniß erhielt, übersiel er den Brandleger auf offener Straße, um ihm lebensgefährliche Verletzungen beizubringen. Der Schwerverwundete gibt an. Franz Levcinik zu heißen. Hermann wurde sofort in Haft genommen. Unter den in Königsve r g i. Pr. eingestellten Rekruten befand sich ein Mann, der sich bei allen dienstlichen Anlässen renitent zeigte, Disnplinwidrigkeiten grober Art beging und schließlich erklärte, den Fahneneid nicht leisten zu wollen. Als man ihn nunmehr verhaftete und das kriegsgerichtliche Verfahren aegen ihn eingeleitet hatte, gestand er lei seiner Vernehmung ein: er habe eine Kugel im Gehirn, die er sich aus Liebesgram vor Iahren durch die Schläfe gejagt habe, er wisse nicht immer, was er thue, und könne nicht für sich einstehen. Die emgehende ärztlicheUntersuchung, die dar auf mit Röntgenstrahlen vorgenommen wurde, bestätigte thatsächlich dieWahrheit dieser Mittheilung, die Photographie zeigte deutlich die im Gehirn befindliche Kugel. Der Mann sieht seiner Entlassung aus dem Militär entgegen. JnBirmingham und noch in mehreren Städten Englands finden die Besitzer vonWaschanstalten es nothwendig, gebildete Frauen dazu uszubilden, den Posten von Leiterinnen einer Waschanstalt oder von Abtheilungschefs auszufüllen. Für eine dreimonatige Ausbildung wird von den Wäscherinnen ein DurchschnittsHonorar von ca. $25 anfordert. Da die

dreimonatige Ausbildung zum Erlernen des Berufes nicht ausreicht, bleibt eine Dame, die sich zur Leiterin ausbilden will, meist noch länger, nimmt aber zugleich eine bezahlte Stellung an. Eine Leiterin in Birmingham kann in der Woche 25 bis 40 Schilling verdicnen. in bevorzugten Stellungen in den großen Dampfwaschanstalten werden bis zu $25 wöchentlich von einer tüchtigen Leiterin verdient. I n der e n g ! i s che n Kirche in Athen fand inGegenwart des KrönPrinzen. Prinzen Nikolaus, der Minister Delyannis und Romanos, vieler anderer Griechen und der ganzen englischen Gemeinde die feierliche Enthüllung zweier Gedenktafeln statt, welche dem Gedächtniß der beiden englischen Helden: Harris und Hastings, gewidmet wurden. Ersterer fiel im letzten griechisch-türkischen Kriege, den er als Freiwilliger auf griechischer Seite mitn i rn.r. ' n

mach, uno auings im neireiungsZrieg der Griechen 1821. Sein Herz war all diese Jahre, in Spiritus conservirt, im Hause eines englischen Gelehrten in Athen aufbewahrt worden. Man nahm nun einen Stein in der Kirche heraus und stellte das Gefäß unter Gebet und Gesang des Chores hinein. Der Kronprinz legte im Narnen der Nation einen Lorbeerkranz nieder.

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Einen bösen R e i n fa l l hat der unter dem Namen Senz allseits in Basel und in den meisten Städten der Schweiz bekannte Komiker Albert Tietzr. geboren 1857 zu EntritzschLeipzig, welcher. 1587 als Nekrut ausgehoben, sich der späteren (Einstellung in das .Hcer aber durch die Flucht nach

der Schweiz entzogen hat. in St. Lud-! wig erlitten. Derselbe hatte die Drei- j stigkeit, mit einem Kapellmeister aus!

Basel eine Wette dahin einzugehen, daß er als deutscher Deserteur nachSt. Ludwig gehen und dort die Erlaubniß zum Eoncertgcben einholen wolle, ohne anaehalten zu werden. Die vereinbarte Wette lautete auf 400 Mark baar. Als beide. Tietze und der Musikus, vor dem Polizeicommissär erschienen, um das Anliegen wegen der Eoncerterlaubniß vorzubringen, erkannte derBeamie sofort den Tietze wieder, der im Jahre 1895 bereits einmal in St. Ludwig verhaftet war, sich aber damalZ durch die auf seinen militärfreien Brudcr lautenden Papiere die Freiheit wieder zu erschwindeln wußte, worüber er sich dann später in Basel be! seinen Verträgen in Couplets lustig machte. Bei dem nun folgenden Verhör cestand Dietze. in die Enge getrieben, schließlich dem Polneicommissär gegenüber zu, dajz er 1887 für fci 10. InfanterieRegiment ausgehoben gewesen und danach als Rekrut desertirt sei, worauf natürlich seine Verhaftuna ana?ordnet

wurde. Mit dem nächsten Zuge wurde

er bereits nach Mulhausen escorhrt. Vor dem Zuchtpolizeigericht in Verriers stand ein deutscher Berufsspieler, der 40jäHrigeOtto Falk, unter der Anklage, den Pächter oer Spielsäle in Spa im August 1899 um 6300, in der Nacht zum 1. Juli 1900 um 6190 und im August desselben Jahres um 1400 Francs betrogen zu haben. Falk bewohnte mit einem Landsmann in Spa ein Gasthcfzi:nmer und war Mitglied des dortigen Spielclubs. In diesem ward nur mit Spielmarken im Betrage von 2, 5, 50, 100, 1000 Francs -. s. w. gespielt, die der Spieler vor Zulaß zur Roulette an der Kasse zu lösen hat. Ter Angcklagte behielt eine dieser Marken und sandte sie aü einen Berliner Stempelschncider. der ihm eine größere Zahl der werthvollen Plättch-en anfertigte. Falk selbst verzeichnete auf ihnen die Werthbeträge und setzte dann die Marken im C!uö gegen Vüargeld um. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen aelang es den Angestellten des Clubs nicht, den Schwindler zu entdecken, bis dieser von seinem früheren immergenossen angezeigt wurde. Bei polizeilicher Durchsuchung fand man bei Falk die Farben zu den Ausschriften der Marken. Die Verhandlungen ergaben, daß der Angeklagte kürzlich vom Zuchtpolizeigericht in Brügge ebenfalls wegen Gebrauchs falscher Spielmarken im Kursaal von Ostende zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt worden war. Das Urtheil wegen der Betrügereien in Spa lautete auf neun Monate Gefäng niß und 78 Francs Geldbuße. Vuller's Kritik. London. 7. Febr. In einem Tagesbefehl an die unter ihm stehenden Truppen in Aldershott. kritisirte am Mittwoch General Buller den Mangel an selbstständigem Handeln im Gefecht bei den Unterkommandeuren, während er das unabhängige, selbstständige Handeln der Unteroffiziere und Geme:nen lobte. In Bezug auf die Artillerie sagte er. daß sie sich auf dem Schlachtfeld zu sehr an die Exerzier - Regeln halte; in manchen Fällen sei der Werth der Artillerie dadurch paralysirt worden, daß die Kommandeure auf die Befehle von Bri-gade-oder Divisions - Kommandeuren warteten und dadurch die günstigsten Gelegenheiten verpaßten. Liberale indische Fürsten. C a l c ut t a. 7. Febr. In einer Massenversammlung, die hier abgehalten wurde, um darüber zu berathen, wie am besten ein Nationaldenkmal für die verstorbene Königin Victoria errichtet werden könne, erklärte der Vizekönig Lord Curzon. dafc derMabaradscha von

Kaschmir sich erboten habe. 1.500,000

Rupien für ein solches Nationaldenkmal ZU zeicknen: der Maharadscha von In-

dore 500.000. der Maharadscha von

Gwalior 1.000.000. der Mayaravjcya von Mysore 100.000 und andere Personen von 10.000 bis 100.000.

Die

)ndiana

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