Indiana Tribüne, Volume 24, Number 141, Indianapolis, Marion County, 7 February 1901 — Page 2

Jndiana Tribüne, 7. Februar lflöl

Vom Jnlande. Montana. Colorado und Arizona liefen .im vergangenen JaKre Californien in derMetallförderung den Nang ab. Montana allein förderte $59,000,000, Colorado $47,000,000. Zur großen Armee abberufen wurde in Madison, Ind.. William G. Denton, ein Veteran des Black Hawk - Krieges; der Verstorbene war über 100 Jahre alt. Ucber 23.000Ä e i st c s k r a n k e befinden sich als Patienten in den öffent!ic!)(n und privaten Irrenhäusern des Staates New Fort: das erqicbt auf je 3(X) Bewohner dlestö Staates einen Geisteskranken. Vor mehreren Tagen ver schluckte in Joliet. Jll.. ein zunger Ge schäftsmann Names Chas. Bodpen sein künstliches Gebiß. Kein Arzt vermochte dem Bedauernswerthen zu hel fen und jetzt ist derselbe gestorben. Weil ihr Mann ihre Hühner verkaufte und sich mit dem Gelde Whisky verschaffte, machte Frau William Town in Hartford City. Ind., den Versuch, ein Schanklokal zu zertrümmern. Sie erklärte, daß sie einen Antisaloon - Kreuzzug" inauguriren werde. Der Preis der letzten Pcanut - Ernte ist um einen Cent pro Pfund qeftieqen, was für die Farmer deö östliche Theiles des Staates Virginien. welche den Bau der Erdnüsse betreiben, eine Mehreinnahme von fast $00,000 gegen die der letztjährigen (im:en bedeutet. Der Sioux- Indianer cnfcicir. Clk, welcher vor zwei Iahren einen Indianer - Polizisten ersctoß und die Strafe dafür im Gefängniß absaß, wurde von sieben Indianer - Polizisten der Siour - Reservation in Süd - Dakota erschossen, welche ausgesandt waren, denselben nach der Agentur zurückzubringen. In einem Steinbruche bei Hagerötcwn, Md., haben Arbeiter den Zugang zu einer Höhle entdeckt, welche eine der größten Sehenswürdigkeilen des westlichen Maryland's sein dürfte. Man will die Höhle, welche vermuthlich mit denen zu Cavetown in Verbindung steht, in den nächsten Tagen wissenschaftlich untersuchen. In der Umgegendvon Lancaster. Ky., zeigen sich ungewöhnlich viel Geier und da diese Raubvögel nicht genug Aas zur Befriedigung ibres Hungers finden, attakiren sie selbst lebende Schafe. Wiederholt haben Farmer beobachtet, wie mehrere Geier ein Schaf überfielen und das wehrlose Thier lebendig zerfleischten. In den Fichten-Wäldern am Elt Rioer in Cecil County. Md.. wird für den jungen Farmer Edwin 2. Moß, der an der Schwindsucht leidet. ein bequemes Holzhaus gebaut, wo er eine Luftcur - durchmachen und Sonnenbäder zu seiner Heilung nehrnen will. Er ist fast in allen Staaten der Union gewesen, um Heilung zu suchen. Als letztes Mittel hat ihm nun sein Arzt Luftbäder empfohlen. in Aguca, einc.n Distrikt in Stafford County. Va.. in welchem LocalOption eingeführt ist, innerhalb drei Tagen drei Männer gestorben. Ein vierter ist schwer krank. Die Opfer tranken eine Flasche Whisky und man glaubt, daß die Ursache ihres Todes darin zu suchen ist, daß der Schnaps, den sie bei lokalen Händlern gekauft hatten, giftige Substanzen enthielt. Zwei der Todten waren prominente Bürger und einer ein Neger. Eine Untersuchung ist eingeleitet, V 5:ft seit längerer Zeit in dem Hard Scrable Schulhause" bei St. Louis. Mo., bestehender Zwist zwischen rn Lehrer und den Schülern endete mit einer Schießäffäre, doch wurde glücklicher Weise Niemand dabei verletzt. Die Mehrzahl der Schüler bombardirte den Lehrer beim Schließen des Schulhauses mit Steinen, was dieser mit einem Revolver beantwartete. Die Knaben zerstreuten sich, kamen aber kurz darauf, verstärkt von einigen entrüsteten Farmern, mit Schießeisen bewaffnet nach dem Schauplatze zurück, doch war der Lehrer bereits verduftet. Allgemein wird von der heirathslustigen Frauenwelt geklagt, daß die Ehescheu der Männer im Zunehmen begriffen sei und immer weniger Mädchen unter die Haube kommen. Darüber braucht man sich angesichts mancher Thorheiten, deren Erörterung hier zu weit führen würden, nicht zu wundern. Aber was soll man von den thörichten Jungfrauen" der guten

Stadt Trenton, N. I.. sagen, die sich die Aussichten aufVerheirc'.thung durch Albernheiten h. la Madame Nation noch mehr verdarben? Ich lxrsprech hiermit, mit keinem Manne zu verkehren oder ihn zu heirathen. der sich nicht gänzlich des Genusses aller berauschenden Getränke, einschließlich Wein. B?er und Cider, enthält, und ich verspreche ferner, mich dieser Getränke zu enthalten." So lautet das Gelübde, welches siebenundneunzig Mädchen unterzeichnet haben, nachdem Frl. Kate Sunder von Flemmgton in einem Meeting des Busineß Girls Club" erklärt hatte: Wenn die lebenslustigen jungen Leute dieser Stadt Frauen haben wollen, dann müssen sie das Bier aufgeben." Im Uebrigen ist eö kaum wahrscheinlich. daß die 97 Thörinnen ihr GeZübde halten werden, salls sich eine vortheilhafte Gelegenheit bietet, dasselbe brechen. ' " !

Weil ihr Gatte Rolla Traoy Cigaretten raucht, strengte Frau Bealrice Tracy in Oshkosh, Wis.. gegen ihn einen Scheidungsprozeß an und jetzt hat dtt Richter Burwell wirklich auf diesen merkwürdigen Grund hin die Scheidung bewilligt. Der j ü n g sie Großvater im ganzen Lnde dürfte der 28 Jahre alt Fred Lind in Paterson. N. I.. sein. Im verflossenen Jahre verheirathete sich seine Tochter die kaum den Kinderschuhen entwachsen war. und jetzt ist das blutjunge Weibchen Mutter eines Knaben geworden. Mit der Frau Henry Wealand in Ephrata bei Rcading. Pa., ist eine sehr gewichtige Person dem Schoße der Erde übergeben worden. Die Verstorbene wog 500 Pfund und die Leiche mußte auf die Veranda getragen und dann in den Sarg gehoben werden; derselbe war 3 Fuß breit. Nahezu 3000 Personen wohnten der Beerdigung bei. Der Farmer Herman Pet e r s o n, eine Meile westlich von Springville in Vernon County, Wis., wohnhaft, wurde neben der Landstraße als Leiche gefunden. Dicht neben dem Fahrgeleise" befindet sich eine tiefe Schlucht und man glaubt, daß Peterson von seinemWagen stürzte und etwa 15 Fuß tief siel, wo er mit dem Kopf auf ein Felsstück schlug und sich den Schädel zerschmetterte. Er war 23 Jahre alt und unverheirathet. Während eines Tanzvergnügens, welches in eine? Niederlassung in Wtft Virginia am oberen Guyam Fluß stattfand, wurde Frank Willy durch einen Revolverschuß verwundet und seinem Bruder John wurde der Schädel eingeschlagen. Die Beiden hatten einen unter den Tanzenden ausgebrochenen Streit schlichten wollen. Ihre Verletzungen sind tödtlich. AufTodundLebenhatte der Farmer W. I. Kendrick, der b:i Moab. Va., ansässig ist, mit einer Bande von Räubern und Brandstiftern zu kämpfen, die seit einiger Zeit den Farmern in jener Gegend den rothen Hahn auf's Dach gesetzt und dann geplündert hatte. Kendrick trieb die Schurken in die Flucht und erschoß einen von ihnen, dessen Leiche von s::nen Genossen fortgeschafft wurde, um die Jdentificirung zu verhindern. VondemSulliva n-A l g e r Syndikat wird am Big Escambia im nördlichen Theile von EscambiaCounty, Florida, eine Sägemühle erlichtet, die in der ganzen Welt nicht Ihresgleichen haben dürfte. Das Etablissement, welches innerhalb eines Waldareals von vielen tausend Acres liegt und mehrere Schienenveröindungen mit der Louisville & Nashville Eisenbahn erhält, wird nach seiner Vollendung 300.000 Fuß pro Tag schneiden. D i e S ch w i n d l e r. w e l ch e als göttliche .Heiler" das Land durchziehen. finden in Jacksonville. Fla., wenig Gegenliebe. Da in unserem gesegneten Lande ein Jeder nach seiner eigenen Facon selig werden und sich von jedem beliebigen Humbugger zu Tode curiren lassen kann, siebt sich die Stadtbehörde von Jacksonville. Fla., außer Stande, dem sogenannten göttlichen Heiler" Francis Truth die Ausübung seiner Kunst" zu verbieten, aber sie hat ihm das Handwerk durch Auferlegung einer Licenz von $2500 mehr als erschwert; salls er nicht berappt, hat er für jeden Üebertretungsfall $500 Strafe zu bezahlen oder 90 Tage im Gefängniß sitzen. U-p-to-date" war die ehrund tugendsame Jungfrau Barbara L. Lisy, mit der jüngst Jacob Mertz in Omaha vor den Traualtar trat. FräuleinBarbara hat bereits 47 ficnje gesehen und weiß deshalb, wie schlecht die Männer heutzutage sind. Wer will es ihr deshalb übel nehmen, daß sie sich sicher" stellte, ehe sie sich ihrem Br'äutigam als Weib zu eigen gab? Während der Ricbter Vinsonhaler dem

Paare die Heirathslicenz ausstellte, mußte Jacob sein Testament ausfertigen lassen und durch dasselbe Fräulein Barbara zu seiner Universalerbin einsetzen. Als dirs ordnungsmäßig g:schehen war, fand die Eheschließung statt. Des Besitzes der besten Trinkwasserleitung in den Vereinigten Staaten rühmt sich Boston. Das Reservcir bedeckt ein Gebiet von 4195 Acres, hat eine durchschnittliche Tiefe von 64 Fuß und hält 63.086.000.000 Gallonen Wasser. Der Aquädttct, durch welchen das Wasser fortgelcitet wird, umfaß! einen zwei Meilen largen Tunnel durch festes Felsgestein, ein 7 Meilen langes Mauerwerk mit einer 360 Fuß langen Brücke über den Assabet-Fluß und einen 3 Meilen langen Canal. Die Leitung aus Mauerwerk ist 11 Fuß 4 Zoll breit, 10 Fuß 5 Zoll hoch und hat eine Capazität von 300 Millionen Gallonen für den Tag. Der Canal hat unten eine Breite von 20 Fuß bis zum Sudbury-Reservoir, von wo ein zweiter Aquäduct ausgeht, der sich dann bei Weston in zwei größere Röhrenleitungen theilt. Die Gesammtkosten des Aquäductes belaufen sich auf 20 Millionen Dollars. Nicht nur die Stadt Boston wird mit gutem, reinem Wasser versorgt, sondern auch die Städte Chelsea, Everctt. Malden, Medford, Newton und Somerville, sowie eine Reihe kleinerer Ort-Schäften.

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Zwei große Leiden Q scheinen allenthalben ein Erbtieil der menschlichen Familie ,u sein, nämlich Rheumatismus und Neuralgie. Diese Leiden erden jedech geheilt durch tat Melsterheilmitte!

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Vom Auslande.

Ein eigenartige? G eschenl bat der Gemeinde - Zirchenrath von Wriczen a. O. dem Staatssekretär Dr. Graf von Posadowsky - Wehner gemacht; es ist dies ein gut erhaltener Paradcsarg, der 1747 zur Beisetzung

res Ururgroßvaters des Ministers ge- I dient hatte. Der Ahne des Ministers j

lag in Wriczen als Generallieutenant und Oberster eines Kavallerie - Reg:ments in Garnison, verwundete sich selbst bei eine? Heerschau mit dem darr.all üblichen Kommandostabe am Fuße, achtete der Wunde nicht und starb an Blutoergistunc'... Der Minister nahm die Ueberlassung des Sarges dankbar an und ordnete dessen Ucbe:fü!-,runa nach Berlin an,. Nach einer Zusammenstesung der im Wiener Polizeiraycn im Laufe des Vorjahres verübten Selbstmorde beträgt die Zahl derselben rund fünfhundert (392 Männer und 108 Frauen) gegen vierhundertdrei im Jahre 1899 und dreihunderteinundsiebzig im Jahre 1898. Die Selbstmcrdc in Wien haben also eine ganz beträchtliche Steigerung erfahren. I n der Gemeinde Dobra in Ungarn hat sich ein Ehedrama abgespielt. Die junge Gattin des dortigen Hiftsnotars Alexander Vargyas stand zu dem jungen Kaufmann Julius Egyed in unerlaubten Beziehungen. Herr Vargyas schöpfte Verdacht und sah einmal seine Gattin, als sie heimlich in die Wohnung des Kaufmannes ging. Er brach die Thür ein

und feuerte aus einem Revolver auf das schuldige Paar. f?ine Kugel sireckte i

den Kaufmann nieder, eine zweite todtete die Frau. Seit mehreren Sagen hatte man in der Briefabgabe-Centrale deS Wiener Hauptpostamts bedeutende Unterschlagungen reccmmandirter, gewöhnlicher frankirter und unfrankirter Briefe entdeckt. Vornehmlich waren e3 solche mit Wertheinschluß, die an Ban ken und große Geschäftshävsri gerichtet waren. Als Thäter entpuppte sich jetzt der flüchtige Postamtspraktikant Lso Czapka, seiner eigenen Schwester mcfajeinc Entdeckung zu danken. Sie hak? von itzremBruder. gleich nach desm Verschwinden inen Brief erhalten, in dem er ihr mittheilt, daß er seinem Leben freiwillig in lr.be machen werde. Zu gleicher Zeit fand sie im Kofs des Eapka zahlreiche erbrochene Couverts recommandirter und gewöhnlicher Briefe. Sie sah sich nun, damit nicht etwa der Verdacht des Diebstahls auf sie falle, veranlaßt, der PolizeibeHorde Anzeige zu machen. Diese leitete die Verfolgung Czapkas, der sich im übrigen schon früher eines ähnlichen Diebstahls dringend verdächtig gemacht hatte, sofort ein; bisher ist sie indessen resultatlos geblieben. Das Schwurgericht zu Zwickau verurtheilte den. Kaufmann und bisherigen Fabrikbesitzer Richard Werner aus Werdau wegen Brandstif-

tung unter erzschwerenden Umstanden zu 12 Jahren Zuchthaus, die Mutter Richard Werner's und den jüngeren Bruder, Bruno Werner, wegen BeiHilfe zu 3 bez. 2 Jahren Zuchthaus. Der Vattt der beiden Fabrikbesitzer Eebrüder Werner, der einst ein großes Vermögen und eine große Fabrik durch seiner Händc Fleiß erwarb, ist durch die

Schurkerei seiner Sohne wieder gezwungen, als Fabrikarbeiter sein Lebcn zu fristen. Was er geschafft und errungen, das haben seine Söhne in leichtsinniger und verbrecherischer Weise vergeudet. Aus der Concursmasse kommt kaum 1 Procent heraus. :?3 Jahre Zuchthaus und 6 Jahre Gefängniß. ohne die vielen Jahre Ehrverlust, sind das Ergebniß dr Verirrung?n der Söhne. In der einstigen eigenen Fabrik, die seine Söhne, anstatt sie weiter auszubauen, niederbrennen wollten, muß der alte Vater als Wolfer" arbeiten! Erschossen hat sich im Hotel Bellevue zu Neapel. Frl. Pitkarine Campbell. Sie ließ sich von ihrem Diener in einen Waffenladen begleiten, wo sie angeblich für ihre Bruder, einen englischen TransvaalFreiwilligen, einen prachtvollen Revolver mit hundert Patronen kaufte. Gleich darauf khrte sie in das Hotel zurück, und wenige Minuten später erdröhnen auS ihrem Zimmer zwei Revolverschüsse. Da sie sich einge-

schlössen hatte, wurde mt Thur von Hoteldienern gesprengt. Vor dem Spiegel aus, dem Seppich lag entseelt de. .Nnalückljche euL. Lwei kleinen

Nennungen an der Schläfe sickerte das Blut hervor. Den Revolver hielt ihre erstarrte Hand krampfhaft fest, um die Beim hatte sie ein blaues Tuch gewickelt, um zu vermeiden, daß sich ihre Röcke beim Fallen hochschlügen. Ihre Gesellschafterin weiß nichts über das Motiv des Selbstmords anzugeben, der augenscheinlich in einem Mom:nt hochgradiger Nervosität erfolgte. Miß Campbell wäre dereinst die Erbin ungezählter Millionen geworden. Im Hofe des Gerichtsgebäudes zu Reval in Rußland hat sich eine furchtbare Scene abgespielt. Ein armer Sünder wurde von einem Verwandten unter dem Galgen erschossen, um ihm die Schmach zu ersparen, durch Henkershand zu sterben. Der ehemalige Gurjewer Gymnasiallehrer Karl Eckart war wegen eines Mordes zum Tode durch den Strang verurtheilt worden. Die Familie des Verurtheilten brachte ein Gnadengesuch ein. das aber von allen Instanzen und auch vom Czaren verworfen wurde. Es war nicht Mitleid mit dem Mörder, welches die Familie bewogen hatte, sich für ihn zu verwenden, sie wollte nur nicht, daß die Schmach eines Gehängten für immerwährende Zeiten auf ihrem Namen laste. Ein Vetter des Delinquenten beschloß nun. um jeden Preis den Lauf der Gerechtigkeit zu hemmen. Am Morgen der Urtheilsvollstrcckung gelang es ihm mit dem übrigen Publikum. das zur Hinrichtung zugelassen wurde, in den Hof des Gerichtsgebäudes zu kommen und sich in der Näh des Galgens aufzustellen. Als der Telinquent, von dm Kerkermeister und dem Popen begleitet, den Hof betrat, zog der Vetter des Verurtheilten einen Revolver aus der Rocktasche und tödtete denDelinquenten durch einen wohlgezielten Schuß.

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