Indiana Tribüne, Volume 24, Number 140, Indianapolis, Marion County, 6 February 1901 — Page 2
Jndiana Tribüne, . Februar 1901.
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: Wenn das Leben und Treiben auf
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ren Äienenuancen zur eir aucy ausgehört Hai, da unsere Bienen sich nunmehr in der Winterruhe befinden und ein fast schlafähnliches Dasein fristen, so sind sie dennoch manchen Störungen ausgesetzt, die nicht, selten dem Volke zum Verderben gereichen. In jeder Beilnruhigung erblickt nämlich das Bienenvclt eine Gefahr. Um die Ursache derselben zu erforschen, trennen sich einzelne Mitglieder von dem Wintersitze, welche, durch Kälte gelähmt, den Bienenknäuel nicht wieder erreichen, im kälteren Theile der Bienenwohnung erstarren und som?t umkommen. T)as Volk wird auf diese Weise geschwächt, ja zuweilen förmlich aufgerieben. Als solch Ruhestörer nennen wir Mäuse, Katzen. Vögel, Sonnenstrahlen. Wind, Erschütterungen u. s. w. Allen voran stehen die Mäuse, vor denen schon manches Bienenvolk die Waffen hat strecken müssen. Wer schon einmal die Verwüstung gesehen hat, welche Mäuse in ei nem Bienenvolk anzurichten vermögen, der wird vor diesen kleinen Thieren c! len Respekt bekommen. Am gefährlichsten sind die Spitzmäuse. Dieselben gehören zu den insektensressenden Raubthieren und sind von den eigentlichenMäusen leicht durch den spitzen Kopf und das vollständige Gebiß zu unterscheiden. Was dieMarder unter den Raubthieren, sind die Spitzmäuse unter den Kerbthierfresfern. Wie jene besitzen sie alle Fähigleiten, welche ein echtes Räuberleben möglich machen, sie sind in allen Gebieten der Grte zu .Hause und zeigen einen Muth, einen Blutdurst, eine GrausamZeit, welche mit ihrer geringen Größe gar nicht im Verhältniß fei&n. ..Mit Fliegen. Mehlwürmern. Regenwürmern u. dttgl.", sagt Lenz. fir.d sie fast gar nicht zu sättigen. Ich mußte jeder gefangenen Spitzmaus täglich eine todte Maus ode? Spitzmaus oder in Vögelchen von derselben Größe geUn. Sie fressen, so klein sie sind, täq-
lich ihre Maus aus und lassen nur Fell I ::.-: u cv , .
uhv uuji uvuy. Sommer t--ben sie in Wald und Feld und werden durch Vertilgen zahlloser Feldmäuse und Insekten ungemein nützlich. Im Winter jedoch, wenn die Nahrung knapp wird, kommen sie in die menschlichen Wohnungen und dringen in die Vorrathskammern ein, wa sie häufig in den Mausefallen gefangen oder von den Katzen todtgebissen, aber nicht gefressen werden. In der kalten Jahreszeit sollen sie sich auch gerne auf den Bienenständen als ungeladene Gäste ein. Vermöge ihrer Kleinheit sind sie im Stande, sich durch fet) enge Ritzen zu drängen und auf leichte Art in die Bienenstöcke zu gelangen, wo sie, wenn sich erst elngenisiei haben, großen Schaden anrichten können. Sie ver'zehren dann begierig die eng zusammen sitzenden Bienen und vermögen bei ihrer Gefräßigkeit die Stöcke völlig zu entvölkern. Namentlich die Zwerg-
spitzmaus richtet, da sie durch die klemsten Löcher in den Bienenstock einzudringen vermag, viele Völker zu Grunde. Eine Vertilgung dr Spitzmäuse ist jedoch nickt anzuraten, da sie, wie gesaat. den ganzenSommer bös st nützlich sind. Feste Wohnungen und wohlverwabrte enge Fluglöcher gewähren gegen sie den sichersten Schutz. Während die Spitzmaus nur den Bienen nachgeht, hat die allbekannte Hausmaus es' hauptsächlich auf den Wabenbau und dessen Inhalt abgesehen. In der wärmeren Jahreszeit bekommt ihr dies jedoch meist recht schlecht, und man hat schon häufig mit Wachs überzogen Mäuseleichname in den Bienenstöcken gefunden. Gelingt s ihnen aber, zur Winterszeit in schlecht verwahrte Stöcke einzudringen, so lassen sie sich's darin wohl sein, begründen in ihnen ein behäbiges Familienleben. dessen Erhaltungskosten die Bienen selbst mit ihren Vorräthen bestreiten müssen. Werden sie nicht zeitig genug aus ihren sicheren Schlupfwinkeln aufgestört, so ist der Untergang des heimgesuchten Volkes in der Regel unvermeidlich. Durch ihr stetes Nagen und Bohren werden die Völker beunruhigt, bekommen die Ruhr und gehen zu Grunde. Auch gegen diesen Räuber ist das beste Schutzmittel die Vorsicht: denn die Mäuse sind leichter abzuhalten als zu entfernen, wenn sie sich einmal eingenistet haben und heimisch geworden sind. Besonders hinsichtlich der Fluglöcher ist große Vor-
sicht nöthig, damit dieselben so eingerichtet sind, daß keine Maus hinein kann. Nicht selten kommt es vor. daß die Mäuse ,'ch hinten oder an den Siten der Strohkörbe Löcher einnagen, um in die Stöcke zu gelangen. Hier ist daher während des ganzen Winters Aufmerksamkeit amPlatze. um vorkommendn Falles die Mäuse durch Fallen, am besten automatische, wegzufangen. Auch Strnchningetreide. wenn solches ohne Gefährdung von Hühnern u. derdeichen ausgestreut werden kann, ist sehr empfehlenswert Am besten thut man. wenn man solches Getreide in eine längere Röhre bringt und diese neben die Stöcke oder unter die Bohle legt; in diesem Fall können unberufene Hände nicht so leicht zu demselben gelangen. Im Winter Katzen Tn daS Bienenhaus zu lassen, hieße, den Teu A durch Beelzebub austreiben wellen; rnn die Katzen stören die Bienen durch ihr Zuspringen und Hrumlausen auf den Söcken und zwischen denselben znindetens ebenso setr wie die Mäuse, i
Die Gefahren des Brtefschretdenö. Im Juli 1866 hatte der kürzlich verstorbene Feldmarschall Blumenthal vom böhmischen Kriegsschauplatz einen Brief an seine Frau geschrieben und ihn der preußischen Feldpost übergeben. Die Feldpost wurde von den Oesterreichern abgefangen und Blumenthals Brief erschien in Wiener Seitungen. In diesem Briefe sprach er sich ungerecht über Moltke, höchst schroff übe: den Prinzen Friedrich Karl aus und verschonte sogar seinen Gönner, den damaligen Kronprinzen, nicht mit einem leisen Tadel; er warf ihm UnPünktlichkeit vor. Daß die Oesterreieher den Brief absingen und mit ihm nach Belieben schalteten, war ihr gutes Recht ;die Preußen sind im Kriege ebenso verfahren. Ob es klug war. den Brief zu veröffentlichen, der die Sieger in schlechtem Lichte erscheinen ließ, ist sehr zweifelhaft, da mit der Ehre des Siegers auch die Entschuldigung des Besiegten steigt. Aber dieses Bedenken wurde wohl überwogen durch die Absicht, eine Brandfackel der Zwietracht in das preußische Lager zu werfen. Und diese Absicht wäre fast gelungen. Allerdings der Kronprinz grollte seinem Generalstabschef nicht. Der ihm gemachte Vorwurf war nicht abzuleugnen und leicht zu tragen. Auch Moltke verhielt sich großherzig. Nach den Mittheilungen glaubwürdigerZeugen hat er es abgelehnt, das Zeitungsblatt zu lesen, in dem Blumenthal's Brief stand, denn so lautete der denkwürdige Grundsatz, den er bei dieser Gelegenheit aussprach. ..was ein Mann seiner Frau schreibt, darum soll sich lein Dritter kümmern." Aber außer dem Kronprinzen und Moltke gab es noch einen Dritten, der betheiligt war. Prinz Friedrich Karl fand das Zeitungsblatt auf seinem Arbeitstische; Niemand hatte gewagt, es ihm in die Hand zu geben. Ohne weiter einWort zu sprechen, befahl er ein Pferd zu satteln und ritt zum Quartier des KLnigs, das Zeitungsblatt in der Tasche. Dori angekommen, erhielt er den Bescheid, der König sei in diesem Augenblick nicht zu sprechen, denn der Krönprinz habe Vortrag bei ihm. Prinz Friedrich Karl wartete im Vorzimmer lange Zeit. Endlich öffnete sich die Thür zum Zimmer des Königs und aus derselben trat der Kronprinz, hoch erregt, aber freudestrahlenden Blicks. Sowie er den Prinzen Friedrich Karl erblickte, ging er auf ihn zu und sprach: Ich kann Dir eine Nachricht mittheilen, die Dir ebensoviel Freude machen wird, wie mir! Der König verzeiht dem General Vlumenthal den unvorsichtigen Brief, den er geschrieben hat." Das Anliegen des Prinzen Friedrich Karl war erledigt, ehe es Jemand kennen gelernt hatte.
Tyealer, ttunst und Zufik.
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Eine der unangenehmsten Unfälle
Ist ein Verrenkung besonders schlimm wen mit eknkk Quetschung verbunden. Der beste Weg um beide Unfälle ,u hellen geschieht durch dl Anwendung von St. Iakol)8 Gel odurch lne prompt Hellung bewirkt lrd.
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--Das Pittööurgcr EymvhcnyOrchester concertirt auch diesen Winter wieder in virschicdenen Städten.
Wagners Lohengrin" erlebte im i
Hofopernhaus zu Wien die 300. Ausfiihrung. die viel Begeisterung erwec!:c. Messagers neue Oper Brigitte" hat es im Etadttyeater zu Nürnberg nur zu einem Achtungserfolg gebracht. In der Carnegie Halle zu New Fort trat de? Marquis de Souza in einem Concert als Baritonist auf und erzielte einen großen Erfolg. Im Broadway Theater zu Nsw Volk wurde die hinterlassene Operette von Johann Strauß Wiener Blut" mit starkem Erfolge aufgeführt. Im Hofth?a::r zu Koburg trug die neue Oper Mctteo Falcone" von Th. Gerlach bedeutenden Erfolg davon. Besonders zeicknete sich, in der Titelroll? der KammersZnge? Büttner aus. Meister G. Verdi hat die Ausserderung, eine italienischeNationalhymne zu componiren. mit der Erklärung abgelehnt, es könne eine derartige ÄZusit nur in patriotisch erregten Zeiten geschaffen werden. Die neue Operette Der griechische Sklave" von Sidney Jones aing
mit gutem Erfolg im Wilhelmthcater j
zu Magdeburg in Scene. Einige muntere Couplets und Walzerlieder erregten stürmischen Beifcll. Eine neue einaktige Oper Wnh nachten" von Alberto Gentili (Tert von Montana), im Stil der Cavalleria
Rusticana" rcn Mascagni, wurde im 5)ostheater zu München vom Publikum mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Im Thiliathcatcr zn Hamburg
fand daö neue ustwicl icbcsvrobe" von Thilo v. Trotha und I. Freund mehr Anklang als der hinterher aufg?. führte Einattr NimbuZ" von O. Bert'. Ein siimmunMcllcs neues Stüc?, Das ied im Bolke" von Magarete Langsamer, mit Musik von Adolf Mül ler. erweckte im Theater an der Wien zu Wien lebhasten Beifall. Zur Pertre tung der Sphärenmusik waren Bcetho den, Mozart. Schubert. Strauß, Bach und Wagner auöerwählt. Einen schönen Theaterabend ver lebte das N. Thcaterpublikum ein Montag im Criterion Theater gelegent lich der Premiere von 'When Knighthood was in Flower". Julia Mar lowc war der Star" und sie errang einen großen persönlichen Triumph in der Rolle de? Mary Tudor. der Schwe ster des "Bluff King Hai". Drei neue Schwünke von Gust. Kadelburg. Das schwache Geschlecht-,
Pulverfaß- und Der neueBormund, gingen im königl. Schauspielhaus zu
, Berlin in Scene: aber nur daö leite
iua. worin vclondcrs die Komik des krummbeinigen Gegners des Bormunds, Kaliski, häufig zum lauten Lachen reizte, brachte es zu stärkerem Erfolg. Paderweski hat $50,000 an Bostoncr Musikfreunde überwiesen, um aus den Zinsen erfolgreiche amerikanische Componisten zu belohnen. Er wird als guter Geldverdiener diese Summe sicherlich bei seiner nächsten Tournee, dafür werden die begeisterten Patrioten schon sorgen, doppelt wieder einstreichen. Frau Clara Zieglcr. die bekannte Heldendarstellerin, hat den Uebergang in's Autorenfach vollzogen. Sie brachte am Nürnberger Stadttheater unter dem Collectivnamen ..Der Thürme? von St. Peter" zwei zusammcnhängende Einakter, genannt Lebensbilder" und einen einaktigen Schwank ..Falscher Verdacht" zurAufführung. Es sind dies harmlose und zum Theil rührselige Kleinigkeiten in ältester Manier der Unwahrscheinlichseit. Das Publikum klatschte sich di: Hände wund, um die anwesend: Verfasserin auch einmal ungeschminkt auf Bühne zu sehen. Sie kam d:m Wunsche nach, so dag der Abend doch wenigstens diesen einen ncun Eindruck öracht. Im Nachlasse Sullivans, des kürzlich verstorbenen englischen Componisten, hat sich, wie man uns aus London meldet, die vollständigfertigc und orchestrirte Partikur eines Te IHnini gefunden, das zum Preis des Sieges der Engländer über die Buren gesungen werden sollte. Sullivan, von dessen Werken das große Publikum in Deutschland fast nur die Operette Ter Mikado" kennt, Ihat eine ganze Reihe ernster und auch religiöser Muslkstücke componirt, die in England sehr hoch geschätzt werden. Wenn man übrigens in London auf den endgilti-
gen Sieg über die Buren warten will,
so durfte man sich mit den Proben zum Sullivan'schen TV-Deiiin noch einige Zeit lassen müssen.
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Gegründet 1877.
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Tägliches
Bon der Biologischen Anstalt auf Helgoland ist ein Präpzrator abgeordnet worden. der auf deutschen Fischdampfern mit in See geht und von Bord dieser Dampfer aus den ganzen Winter hindurch wissenschaftliche Untersuchungen der Hochsee vornimmt. Die Ergebnisse sollen zur Feststellung der Laichplätze, der Laichzeit und der vorhandenen Eimengen dienen und gleichzeitig im Interesse der Frage über künstliche Befruchtung von Fischeiern Verwendung finden. Da diese Untersuchungen begreiflicherweise sehr im Interesse der Hochseefischerei liegen, so wird von dieser Seite uus diesem Werke alle Unterstützung zu Theil, wie man denn überhaupt den Endresultaten mit einer gewissen Spannung entgegensieht.
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in der Stadt und in den Vcrstädtcn.
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Bei dem Versuche, inder ähe von Oak Lane, Pa., vier Landstreicher zu verhaften, hätte de: Polizist George Campbell beinahe sein Leben verloren. Der Beamte hatte die Kerle r.ach ihrem Schlupfwinkel verfolgt, aber die Verfolgten hatten sich in einen Hinterhalt gelegt und einer von ihnen streckte Campbell mit einem furchtbaren Schlage zu Boden. Nicht genug damit, bemächtigte sich der Bandit des Neroloers deö Beamtm und gab einen
Schuß auf denselben av. Iancy-r-weise prallte iedcck die Kugel an dem
Polizei - Schild Campbcll's ab. Es
dauerte geraume 3m, eye ocr 5cni,i wieder zum Bewuktlein kam.
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Ihrer Entlassun-g haben Sie wieder gestohlen?" Angeklagter: Ich! Ja.
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pfehlung von der Gnädigen, und der
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