Indiana Tribüne, Volume 24, Number 139, Indianapolis, Marion County, 5 February 1901 — Page 4
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Jndiana Tribüne.
Erscheint Täalich und Sonntags. Herausgegeben von dcr, TtClBUNE PUBLISHING CO. Indianapolis, Ind. OtrUc: 18 Tiid Alabama Straße, el. 1171. Die tlIife Tribüne- erickeint jeden Tiiäy mittaq und kostet, vom Träger in'i HauS gefeiert, der per Post zngeschiekt, 1 Cent per Tag, 5 Cent die Woche oder vei VorauSbezahIimg ZZ.w oi Zfativ. )a einzige achtseitige demokratische Abendblatt .-m Staate Yndiana mit einer arökeren Eircularion . irgendeine andere deutsche Zeitung. 0 a beliebteste Organ der Deutschen und aller deutsctamerikaniZchen ereine und Organisationen. Zlepopulärfteund bedeutendste deutsche demo tratsche Zeitung der Stadt und de Staat In iana. -3, eigen finden durch d!e .Trilckne" He weite? Verdrettung und haben anerianir. den besten Erfolg. 2i GonntaalM tx de? Xriitne" ist da billigste und beste deutsche !?amilienblatt aosen Jonnat nn Staate rnd weg?., seiner Retchbattlgkeit und de sorgfältig pemühlter Inhalt allgeme. be Uebt. Da4Sontagsbltt kostet nur S Cent?, mit dem Abendblatt jasammen 10 Cent? per Wocke. vom Träger ins Haus gestellt oder xrr Pcft versandt.
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DicustaZ, den 5. Februar 1901.
Arie! aus New ?)orf.
Die Anglomanie hat hier seit dem Ableben der Großmutter Viktoria so überHand genommen, das; es nimmer schön ist. Vlciv 7)ort befindet sich in förmlichen Victoria und anderen Rauschen. New ort geht mit Vic toria zu Vett (Schuft, wer Schlechtes dabei denkt) und steht mit König Edward wieder auf. Ein gewaltiger Kater wird den Victoria'Kundgcbungcn schließlich folgen müssen. In London trauern sie aufrichtig und da- mit Recht. Hier muffen wir uns natürlich wieder in hysterische alte
Weiber und Idioten verwandeln, sonst ist uns nicht wohl. Vor Allem müssen
wir uns aber wieder vor aller Welt un
sterblich lächerlich machen, denn darin find wir ja bekanntlich groß. So
kommt es, daß die albene Geschichte mit der Hissung der RathhausFlagge auf Halbmast noch immer mit zwerchfeller schüttcrndem Ernste besprochen wird. Uebcrall in der Stadt, besonders um Wallstreet herum, wo die internationalen Gcldgauner sitzen, sind die Flaggen auf Halbmast gehißt, wohlgemerkt: Die Flaggen von Privatleuten. Nirgends ein Wort der Zurechtweisung für den unverschämten Engländer, der die Flagge auf dem Rathhause mit Gc walt auf Halbmast ziehen wollte, wohlgemerkt: Die amerikanische Flagge, das Idol jedes Amerikaners. Nir gendS auch ein . Wort des Tadels für den anderen englischen Frechling, der eine deutsche MusikcrVcreinigung zwingen wollte, ebenfalls auf ihrem Klubhausc die Flagge auf Halbmast zu hissen, und der, als der Antrag abge lehnt wurde, auf's Dach kletterte und dort eine amerikanische Flagge Halb mast aufpflanzte, bis sie ein Kamerad, ein Deutscher, wieder herunterriß. Und auf der Straße stehen die Händler und verkaufen Victoriaknöpfe mit dem Bilde der Königin und Männlein und Weib lein in ihrem hysterischen Trauer-Pa roxismus kaufen die Knöpfe und stecken sie an die Brust. Und alle diese selben Narren, die bei jeder Gelegenheit einen Menschen unamerikanisch nennen, wenn er sich auch nur eine Spur von Anhäng lichkeit für seine alte Heimath bewahrt hat und nicht in jedem Monarchen ei nen blutigen Tyrannen und Freiheits mörder erblickt, sie rutschen jetzt um die Wette auf dem Bauche vor der Todten und ihrem Nachfolger und reden gefühl voll und in Demuth ersterbend von Hur Majesty" und .His Majesty". Sie haben sogar urplötzlich ganz freundschaftliche Gesühle für Wilhelm, den Muster'Enkel, und dasselbe Jour r.al", das Wilhelm stets als den Feind Amerikas hinstellte, giebt sogar ein größeres Extra heraus mit der weithin lesbaren Ueberschrift: Der Kaiser in Thränen am Bette seiner Großmutter." Es nahm sich unendlich traurig aus. dah unter all' den hysterischen Victoria Trauernden ein einziger in unserem anglo-amerikanischen Weltblatt eine Einsendung veröffentlichte, worin er die boshaste Frage stellte, was wohl Washington sagen würde, wenn er in diesem Augenblick nach New York käme, und sähe die Privat.Flaggen aü Halb mast und die Victoriaknöpfe an der Brust feiner stolzen Republikaner. Seltsam, daß es noch immer solche drolligen Käuze giebt, solche Unameri kaner, die derartig dumme Fragen fiel len und damit die famosen Patent Amerikaner. .von . heute ärgern,' die Roosevelt, die Lodge die Hanna, Mc Kinley, hay) Choate, Depew und wie
sie alle heißen ! Wie wär's, wenn sie
eine Deputation all' dieser ncu-amcri-kanischen Leuchten, mit dem Löwcnjäger Roosevelt an der Spitze, , nach London
schickten, für die Revolution von 1775 zerknirscht um Verzeihung baten und Edward den Siebenten kniefällig ersuchten, doch wenigstens den Titel Kaiser von Amerika (denn natürlich Kaiser müßte es sein) und Herrscher aller Angelsachsen" anzunehmen ? Da wären dann die ganzen superioren Angclsachscn glücklich unter einen Hut ge bracht, denn ein Herz und eine Seele sind sie ja nun Gott sei Dank schon gc räume Zeit. Und dann könnten sie vereint an die Ausführung der großen Angelsachsen Misston gehen, die ganze Welt zu verangelsächscln und unter sich zu vcrthei len. Vielleicht wer kann's wissen? sind sie sogar so gnädig und nehmen den deutschen Michel als Partner auf, selbstverständlich als stillschweigenden Partner, der weiter nichts zu sagen hat.
Nur der Ehre wegen für den Michel don't you know ! Schließlich ist ja der Michel, so fatal es auch ist, das zu zugestehen, der Stammvater der Angel sachsen, und nun gar, seit Wilhelm am Bette der Großmama echt angelsächsische Thränen weinte, hat er viel von seinem schäbigen Dcutschthum verloren und so eine Art angelsächsischen Anstrich er halten. Das; man ihn zum englischen Feldmarschall machte, hat sicher etwas zu bedeuten. Lokal-Nachrichten.
Städtisches.
Unabhängiger Turnverein.
Tein gestriger Maskenball gcstaltetc sich zu einem sozialen Er-eignih.
Der Rath für öffentliche Werke setzte die Petition um Verlängerung der künstl. Gasleitung in der 11. Straße, zwischen Brooksidc und Oricntal, auf die Tagesordnung für nächsten Montag. Der Kontrakt für die Lieferung der beiden Dampfkessel von je 80 Pferde
kraft für das Stadthospital wurde an die Firma Healy & O'Brien für $1160 vergeben. Für den Bau des nöthigen Mauermerks etc. sollen $250 berechnet werden dürfen. ,,, Die Vorstellungen des Tauchers Capt. Sorcho.
Der Taucher Eapt. Sorcho, welcher auf dem Meeresgrunde ebenso zu Hause ist, wie '.'auf terra firrna, gab gestern wiederum zwei Vorstellungen, welche ziemlich gut besucht waren. Nament lich waren viele Frauen und Kinder an wesend. ,.Am Abend, wenn besondere Lichtefsektc zur Wirkung gelangen, ist die Schaustellung ganz besonders inte rcssant. Wir können zu dem Besuch derselben mit gutem Gewissen rathen. Die Vorstellungen beginnen Nachmit tags um 2:15 und Abends um 8:15 und dauern nahezu zwei Stunden,
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Der kleine Stadthcrold.
e Joseph W. Smith, Mitglied des Raths für öffentliche Werke, bcsin dct sich noch immer in Martinsville, um Heilung für si'incn hüftcn.Rhcumatis. mus zu sindcn. Herr Fred. H. Schmidt, ein bckann ter deutscher Bürger, ist gestern in seiner Wohnung, 716 Elm Str., durch den Tod von seinen Leiden erlöst worden. Monate lang lag er im Diakonissen Hospital schwer erkrankt darnieder und mehrere Male mußte er sich dort Operationcn unterziehen. Der Verstorbene wurde im Jahre 1852 zu Geilnau,Her zogthum Naussau, geboren' und kam 1880 nach Amerika und direkt nach hier. Während der letzten 10 Jahre war er im Engros . Juwelengeschäft thatig. Er hinterläßt eine Wittwe' und. zwei Kin der, . sowie einen großen Freundeskreis,
In den Annalen der Geschichte des Unabhängigen Turnvereins wird des gestern Abend abgehaltenen Masken balls jedenfalls in ehrender .Weise ge dacht werden. Unzweifelhaft kann der Verein im Allgemeinen und die Arrangeure desselben im Besonderen auf den geradezu glänzenden Verlauf des Ballcs mit vollem Recht stolz sein. Der große Saal war durch Drape rien, Banner, Bilder, Flaggen und Guirlanden durch die geschickte Hand des
Herrn Charles I. Trümper in gefchmack
voller Weife dekorirt worden und gc
währte am Abend bei der glänzenden
Beleuchtung, welche von unzähligen
roth, weiß und blauen elektrischen Glüh
lichtcrn ausstrahlte, einen prächtigen
Anblick. Nur Masken war es wäh
rend der ersten Stunden des Balles er-
laubt, im Saale sich aufzuhalten, wäh
rend die Gallericcn den nicht maskirtcn
Besuchern eingeräumt waren. Daß
diese schon lange vor Beginn des Balle, mit einer dichten Menschenmenge angc
füllt war, ist der beste Beweis, das; der
jährliche Maskenball des Unabhängigen Turnvereins den bcncidcnswcrthcn Ruf genießt, seinen Besuchern stets etwas Besonderes zu bieten. Die Herrschaften waren früh ge kommen, um sich gute Plätze zu sichern, damit ihnen nichts von den Vorgängen dort unten im Saale entgehe. Hier wurde es allmählig lebendig. Eine 'Maske nach der andern erschien und als der Kuckuck im Erholungszimmcr die neunte Stunde ausrief, da drehten sich im Saale bereits viele Pärchen nach den Klängen des Orchesters lustig im
Kreise herum. Plötzlich öffneten sich beide Saalthüren und alle Welt glaubte schon, die Polonaise würde ihren An fang nehmen, aber der Augenblick , war noch nicht gekommen.' Ein geschmackvoll dekorirtes Automobils auf welchen' sich die Herren Fred Köckert, Guy Cöuloy und Otto P Deluse, 'natürlich maskirt, befanden, sauste in den Saal hinein und suhr mit Eleganz einigemal? - in demselben herum. Natürlich stobbeidem Herannahendes Wagens alles auseinander, und elzl. großer freier Platz wurde gebildet, so daß jetzt die hohen Herrschaften, deren Erscheinen bereits durch Fansaren verkündet 'worden war, ihren Einzug halten und die Polonaise ihren Anfang nehmen konUte. " Alles schaute mit'ge spannten Minen dem Eingange zu, auf dessen Schwelle bereits der Ober Cere monienmetster Herr 'Charles, J..Trüm per erschien.., ..Mit, .seinem Stäbe gab er dem Orchester ein Zeichen, dasselbe intonirte Heil Dir'-im Siegerkranz" und gefolgt von den Mitgliedern des Arrangemen'ts'Komites, deren, Kostüme Schwalbenschwanz, und Narrenkappe waren, und von welchen jeder eine liebrei : v .. zende Närrin- zur Seite hatte, hielt er sodann seinen Einzug-,! in den Saal Diese Herren 'bildeten nur das Ehren geleite , für ' Sr kaiserliche Majestät Wilhelm II welcher" Direkt von Wind sor per Zeppclin'sche'm Luftschiff nach Indianapolis- geksmmfn :war um-das glänzende Ballfest durch seine'' Gegen wart zu verherrlichen.' ' Nach den vielen .'ruben. ,!Tagcn der jüngsten Vergangenheit, wollte er ein mal wieder sidel sein. Auf der Reise hatte er einen Abstecher nach dem Nie dcrwald gemacht, sich dort die Germania als Reisebegleiterin abgeholt, noch rasch aus den Fluthen des Rheins die dort
versunkene Krone herausgeholt und ifjrj
auf's Haupt gesetzt. Ja, es war in der That der deutsche Kaiser, welcher, Ger mania an der Hand führend, im Saale erschien. Sr. Majestät trug eine
schneeweiße Kürassier Uniform, über I
welche der Königsmantel hcrabwallte. Glänzende Orden schmückten die breite Bru't, während ein silberner Garde Kürassier Helm die Kopfbedeckung bildete. Bot der Kaiser in seiner gold
strotzenden GeneralsUuisorm fchon einen prächtigen Anblick dar, so war dieses in
noch erhöhte Maße bei seiner Be gleiterin der Fall. . .. , . , . Ein mit Hermelin besetzter,. Purpur
mantelwallte .ihr von' den Schultern, theilweise ein lange 'weißes mit dem
Reichsadler besetztes . Gewand verhül lend. Goldene '. Spangen zierten die Arme und i eine mit ..Edelsteinen ge schmückte Krone.- bedeckte' das üppige goldblonde Haar. . In dr Rechten hielt sie einen Speer, an dessen Spitzbeine TafeZ befestigt wär, welche e'Worte - .'' r-j! V
trug : Deutsches Theater". Dasselbe
war mit einem dichten Trauerflor um
wunden. Sr. Majestät, welche sich be kanntlich um Alles kümmert, hatte ihr
jcdensalls ans der Reise mitgetheilt, wie es hier um das deutsche Theater steht. Das stattliche Paar, als welches
sich später Herr Gottfried Monninger als Kaiser und Herr Werner Amict als Germania entpuppte, erregte in seinen prächtigen Kostümen mit Recht allseitige
Bewunderung. Es sei hier gleich be merkt, daß die Uniform des Kaisers in der Kunstwerkstatt des Herrn Trümper hergestellt wurde, während das Kostüm der Germania sein Entstehen den ge schickten Händen der Damen des Circle Park Hotels verdankt. An der Polonaise nahmen außer dem Arrengcments'Komite und dem Kaiser Paare noch achtundneunzig Paarc'theil. Dieselbe wurde von den Mitgliedern des Komites, sämmtlich Turner, ange führt. Turnlehrer Ruther hatte die Herren seit Wochen gedrillt und es war daher kein Wunder, daß die verschiede nen schwierigen Evolutionen mit sonst selten vorkommender Accuratesse und Exaktheit ausgeführt wurden. Es ging Alles wie am Schnürchen und die Zu
schauer auf der Gallcric kargten daher-
nicht mit ihrem Beifall. Ihren Blicken bot sich ein Bild dar, wie sie es in solcher
Farbenpracht und Anmuth wohl nicht so leicht zum zweiten Male sehen werden. Eine Stunde nach der Polonaise ging es unter den Klängen eines Marsches in den Speisesaal. Derselbe war von der Damen scltion in geschmackvoller, sinniger Weise dckorirt worden. Der Andrang zum Speisesaalc war ein solch' gewaltiger, daß die Damen, welche das Amt des Bewirthcns der Besucher übcrnom mcn hatten, nicht weniger als dreimal aufs Neue decken mußten. Dieses Komite, mit Frau John Rauch an der Spitze, bestand aus den Damen: Frau Wocrner, Frau Gustav Döppcr, Frau Emil Mucller, Frau Charles I. Trüm per, Frau Haefner und Frau George Killingcr. Das Menu wurde allseitig gelobt,. ' . 'wu Saale und , den angrenzenden Nebensälcn entwickelte sich setzt ein lustiges Karneval's Leben und Treiben. Ein Jeder und eine Jede schien mit der Absicht gekommen zu sein, sich zu amü sircn und zum Amüsement der Anderen beizutragen. Was den gestrigen Mas kenball aber vor vielen ähnlichen derartigen Veranstaltungen auszeichnete, war die außergewöhnlich große Anzahl von CharalterMasken und die vielen reizenden Kostüme. Doch es würde zu weit führen alle namentlich anzuführen, weshalb wir keine Namensliste bringen. , Die Komitcen, die sich, außer der erwähnten Damen-Sektion, um das hübsche Arrangement verdient gemacht haben, find: ' Arrangement William H Schradcr, Jos H Schaub, W D 'Shreve, Fred Mack Jr Fred Köckert, Julius Keller Jr, Oscar Ruthcr und Werner Amiet. : l Floor. Komite GuftSchaub, Fred W Koecke'rt, Julius ' Kcllir Jr Franz Binningcr, - Adolph' 'Rcntch,' W C Grigöby, Joseph W Föy Charles Off, W C Leppert, Frank Kotteman. . Viele der schönsten'' Kostüme stammten au? den' Ateliers der Herren Trümper UndKinilin. ::-r
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