Indiana Tribüne, Volume 24, Number 139, Indianapolis, Marion County, 5 February 1901 — Page 3
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Eine exenipl: ische Strafe wurde seitens der Strafkam mer in Ansbach gcz:n den Bauern Johann Steinbauer von Birkach ausgesprachen, der. um seinen Nachbarn, den Bauern Bernhard Burkhard zu sch'ädigen, Nachts auf den mit der Win tersaat bestellten Acker des Burkhard Unkraut ausgesät hat. Für diesen Schabernack erhielt Steinbauer sechs "-r; n ein e m Wiener ergnügungsetablissement wird jetzt um die Meisterschaft von Oesterreich gerungen, und zwar von Ringrinnen. Der Erfolg dieser Wettkämpfe, die rcch? für die Gewitztheit als für den guten Geschmack der Unternehmer spre chen, war schon am ersten Abend ent schieden, und die Namen der Stars" unter den Kämpferinnen norden leider bald ebenso populär sein, wie die ihrer männlichen College. Die Ringerinnen treten ebenfalls in Tricots auf, das Kopfhaar ist mit einem Tuchkäppch:n verdeckt, um die Haare festzuhal ten. Die Gebärden, mit denen die Ringerinnen aufeinander zugehen, sind den berühmten Vorbildern getreulich abgeguckt. Bald wmmtti auch sie natürlich in Rege, und im Verlaufe von wenigen Minuten ist das Bild, das sie bieten, nichts weniger als ästhetisch und spricht aller Weiblichkeit Hohn. Die Haare sind aufgelöst, die Gesichter schweibbedeckt und die Vertheidigungssiellungen nichts weniger als schön. Es ist. darin stimmen alle Wiener Berichte üöerein, das Abstoßendste, was man in diesem Genre gesehen hat. Der allgemeine deut sche Judentag, dessen Einberufung vielfach selbst in jüdischen Kreisen schweren Bedenken begegnete, soll thatsächlich zu Stande kommen. Dieser Tage hat in Berlin eine Voröesprechung von Dclegirten des deutsch-israe-litischen Gemeindebundes, des deutschen Rabbiner - Verbandes, des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, der jüdischn i-teratur-und Lehrer - Vereine, sowie des in letzter Zeit unter den Juden seh? ttstarkten Bnei- Vrith - Ordens stattgefunden, die sich eingehend mit der Frage des Judentages beschäftigte. Die Institution ist als eine Zusammenfassung der bestehenden jüdischen Organisationen. etwa in der Art eines regelmäßig einzuberufenden Delegirientages. unter Leitung eines geschäftsführenden Ausschusses, geplant. Sie soll, wie ein Delegirter sich ausdrückte, aus freier Initiative für das Judenthum das schassen und leisten, was die Regierung in Preußen für das Judenthum sich bisher zu leisten geweigert hat." Ueber die Beschlüsse der Vorconferenz in ihren Einzelheiten wird vorläufig strenges Geheimniß bewahrt. Eine höchst sonderbare Se c te, die Secte der Dyrniki, hat sich in einem Dorfe bei Omsk fest niedergelassen. Die Dyrniki verachten alle Heiligenbilder und verrichten ihre Andacht unter freiem Himmel, wobei sie das Antlitz nach Osten wenden. Da es aber im Winter nicht immer gut möglich ist, im Freien zu beten, begnügen sie sich mit einer Oeffnung in der Zimmerwand. die sie gewöhnlich mit Lappen verstopfen. Jeden Besucher ihrer Hütte segnen sie mit dem Zeichen des Kreuzes. Will Jemand zu ihnen übertreten, so muß er vorher eine vierzigtägige Fastenzeit durchmachen. Nach dieser Prüfung und nach Abschwören aller Ketzereien, begiebt sich der Neubekehrte mit dem Taufpathen und den Lehrern an einen See oder Bach, wo
der Taufact vollzogen wird, und zwar
sind für diesen Zweck im Winter zwei Löcher in'S Eis gehauen. Der Täufling wird vollständig entkleidet in das eine Loch hineingetaucht und dann nii Hilfe von Stricken durch das andere Loch wieder herausgezogen, worauf er in Pelze gehüllt, nach der Wohnung des Taufpathen getragen wird: dort ist inzwischen schon für die entsprechende Stärkung gesorgt. Eine Meeres fahrt in Angst und Nöthen haben vierzehn Arbeiter aus Antwerpen wahrend eines starken Sturmes durchmachen müssen. Unter dem Drucke der gewaltigen Wogen brachen die Ketten der beweglichen Brücke, auf welcher der größte Prahm der Hafenbauten von Seebrügge-Heyst aufgestellt ist. Es geschah des Morgens. Ehe man sich noch klar wurde, was geschehen, trieb dieses merkwürdige Fahrzeug schon draußen auf der See, welche die vierzehn, sich in Todesangst an den Planken und an dem Prahm festklammernden Arbeiter von einer Sekunde zur andern wegzuspülen drohte. Sofort wurden ein Hafenbagger un.i ein Schleppdampfer flott gemacht. Beide Fahrzeuge machten sich auf die Jagd nach dem Flüchtling, der immer vor ihnen hertrieb. In der vierten Nachmittagsstunde glitten die Unglücklichen am Badeort Heyst vorüber. Zum Glück schien ihr Floß 'nicht dem offenen Meere zuzutreiben, es hielt längs der Küste. Die Baggermaschine hatte zum Glück einen starken elektrischen Scheinwerfer an Bord, der den sie Bedienenden gestattete, die Schiffbrüchigen nicht aus dem Auge zu verlieren. Erst in später Nacht lief das Prahmfahrzeug bei Breskens innerhalb der Scheldemündung auf. Von den vierzehn fehlte kein Mann.
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platze in der cäh: der Hertei'schen Gerberei in Greiz warf d' etwa 30 Jahre altechträ':r:n Frau Schef sei ihre drei :n5!r in den Mühlengraben und sprang dan selbst in die kühlen Fluten. Sie hatt: ihren drei Kindern in der Wohnung von ihrem Vorhaben Kenntniß gegeben und war dann mit diesen an den Schauplatz ihres Verbrechens gegangen. Als sich dort der älteste Junge weigerte, in das Wasser zu springen, gab die Mutter dem Knaben einen Stoß, so daß er in das Wasser fiel. Darauf stieß sie auch die übrigen Kinder nach. Der Klempner Falke, der von seiner Wohnung aus den .Vorgang beobachtet hatte, eilte sofort hinzu, stürzte sich in das Wasser und brachte die Kinder zur rechten Zeit auf das Trockene, während die Frau von einem Arbeiter aus Debschwitz gcrettet wurde. Von seinem eigenen Vater erstochen wurde der 20jährige Bergarbeiter Albin Ernst Weber in Schneebcrg im Erzgebirge. Der Vater. ebenfalls Bergarbeiter, hatte den Sohn wegen eines Liebesverhältnisses mit einer älteren Fabrikarbeiterin zur Rede gestellt. Hierdurch wurde der Sohn, der in betrunkenem Zustande von der Schicht nach Hause gekommen war, derart gereizt, daß er auf den Vater einschlug. Der aber ergriff nunmehr ein Brotmesser und durchschnitt dem Sohne mit einem Stich die Halsschlagader. Der Gestochene verblutete in wenig Minuten, während der Vater sich ruhig zu Bett begab, wo er bald darauf verhaftet wurde. Der Mfad, Bergmann Weber, galt bis dahin im Ort als ein friedliebender Mensch, der für seine Familie brav sorgte. Mit dem erstochenen Sohne hatte er in letzter Zeit allerdings wiederholt Streitigleiten; sein empörendes Verhalten zu ihm mag den alten Weber im Rausch und Jähzorn zu der unglückseligen Blutthat hingerissen haben. Der bekannte und bedeutendste portugiesische Afrikareisendc Serpa Pinto, Alexander Albert de La Rocha, ist in Lissabon gestorben. Serpa Pinto wurde am 30. April 1846 auf Schloß Pelchas am Douro geboren, hat also nur ein Alter von nicht ganz 55 Jahren erreicht. Aber er hat in der verhältnißmäßig kurzen Spanne seines Lebens viel geleistet, weil er früh zu arbeiten angefangen bat. Achtzehnjährig trat er als Lieutenanr in die portugiesische Armee ein und wurde bald nach Mozambique beordert, von wo er größere Reisen nach dem Sambesi-, Schire- und Ugussasee unternahm. Später stand er wiederholt an der Spitze erfolgreicher Expeditionen. Sein Plan, das Matabeleland der portugiesischen Herrschaft zu unterwerfen, scheiterte an dem Widerspruch Englands. Die portugiesische Regierung, der schon damals.' 1890, viel an der Freundschaft Großbritanniens gelegen war, rief Serpa Pinto. sobald der Einspruch von London erfolgte, von der Expedition zurück. I m P i g n a t e l l i - T h e ater in Saragossa wird gegenwärtig ein Räuberstück mit dem Titel in unbekannt:n Ländern" gespielt, in dem ein Brigant. dessen Rolle von dem Schauspieler Leopold Lasantas gespielt wir",, von einem Cacabinier, dessen Rolle sein Bruder gibt, getödtet werden soll. DaS Stück ist bereits gut zwanzigmal aufgeführt worden, ohne daß irgend etwas Schlimmes passirt wäre; der Carabinier brachte den Vriganten mit einem ersten Revoloerschuß zu Fall und gab ihm dann den Gnadenschuß. i:cm er seine Waffe noch zwei- oder dreimal auf ihn abdrückte. Bei der letzten Vorstellung hatte aber eine unbekannte Hand eine mit einer Kugel geladene Patrone an die Stelle der unschädlichen, die zur Verwendung kommen sollte, unterschoben. Der Schuß traf und tödtete den Schauspieler. Das Publikum war im höchsten Grade bestürzt, als es den Ernst der Lage begriff; es verließ den Saal in Massen und die Vorstellung wurde mitten im Akt abgebrochen. Der unglückliche Mörder wider Willen, der an seinem Bruder mit großer Liebe hing, ist wahnsinnig geworden. Im Stadttheater zu Poltawa wurde kürzlich Hernani" gegeben. Die Verstellung verlief glatt und ohne Zwisc..:nfall, bis der letzte Akt begann. Da eilte, gleich nachdem der Vorhang aufgegangen war, Frl. Poidebard (Elvira) erregt auf die Bühne und erklärte dem Publikum, sie werde nicht weitersingen. Die Sängerin Castellano habe sie soeben geschlagen. Der letzte Akt der Oper wurde denn auch ohne Elvira gegeben. Als die Vorstellung zu Ende war, rief das Publikum Frl. Poidebard heraus und bereitete der insultirten Sängerin stürmische Ovationen. Die Damen warfen 'hrVlumensträuße zu, während die Sympathiekundgebungen der Herren darin bestanden, daß sie in Ermangelung eines Besseren ihre Hüte und Mützen auf die Bühne schleuderten. Auch Frl. Castellano wurde ae-
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m T r i n i t y - Hospital in Milwaukee, Mis., wurde eine int:ressante und höchst seltene Operation vorgenommen. Der Patient war einer der jungen Löwen, welche hier ausgestellt sind. Die Löwin Kate" hat zwei ihrer Jungen todtgebissen, und auch das dritte hatte einen Biß wegbekommen. DieWärter hatten auf das kranke Baby alle nur mögliche Sorgfalt und Pflege verwendet, jedoch wollte es sich nicht erholen. Das junge Thier wurde daher nach dem Hospital gebracht, und nachdem es durch Aether betäubt worden war, wurden ihm die Haare geschoren. und es stellte sich heraus, daß die Zähne der Mutter dem Jungen in die Wirbelsäule gedrungen waren und ein Stück Knochen abgebrochen hatten. Der Splitter wurde entfernt und die Wunde dann sorgfältig verbunden. Während der nächsten zwei Wochen wird der kleine Patient jetzt mit heißer Milch und Whisky aefüttert werden.
Die Aerzte verlangen kein Honorar für ihre Arbeit, stellten jedoch die Bedingung, daß der Löwe den Namen Milwaukee" erhalte, sollte er am Leben bleiben. Auf dem Friedhofe zu Mt. Arlington ist ein Mann zur letzten Ruhe bestattet worden, der weit und breit bekannt war wegen eines Schwures, den er vor 25 Jahren gethan und den er mit eiserner Willenskraft bis an sein Ende durchgeführt. Vor einem Viertel Jahrhundert hatte der Farmer William H. Jrolamon in Morristown. N. I., mit seinem Weibe einen kleinen Streit und im Verlaufe desselben that er den Schwur, daß er nie wieder, so lange er lebe, mit ihr reden werde. Und mit eisernem Willen hat er den grausamen Schwur zur That gemacht. Während eines VierteljahrHunderts wohnte er mit ihr unter einemDache und trotzdem sie alles that, ihn zu versöhnen, ihm jeden Wunsch an den Augen abzulesen, blieb Jerolamon hart. ' Vor einigen Taen erkrankte er an der Lungenentzündung und als er schwächer und schwächer wurde und er den Tod fühlte, da kam die Reue über ihn und mit erstickter Stimme rief er zum ersten Mal seit 25 Jahren nach seiner Frau, um ihre Verzeihung zu erlangen. Die Liebe aber währet ewiglich und seines Weibes Liebe konnte 25jährige GrausamZeit nicht tödten. Als er die A'.?g:n zum ewigen Schlafe schloß, hatte sein Weib ihn verziehen. UmeinesAchtzig jährigen willen hat sich ein Siebzigjährige? von seiner sechzigjährigen Gattin scheiden lassen und jetzt wollen der Achtzigjährige und die Sechzigjährige ein Pärchen werden. Der Schauplatz der Begebenheit ist Morristown, N. I. Die handelnden Personen sind der 70jährize Garret P. Jacobas. seine 60jährige Gattin und der 80jährige Capitän Jsaac P. Haalenback, von 20 Baldwin Str.. Newark. Die beiden Männer waren Jugendfreunde und gehörten Beide der Newarker Feuerwehr an. Vor einiger Zeit veranlaßte Jacobas den Capitän, ihn in seiner schönen Wohnung in Morristown durch einen Besuch zu erfreuen. Er ahnte jedoch nicht, daß Herr Haalenback trotz seiner 80 Jahre noch recht viel Lebens- und Liebesmuth besaß. Letzteres bewies er dadurch, daß er Jacobas' Gattin für sich zu gewinnen verstand. Er wiederholte seine Besuche nicht nur. sondern kam mit Vorliebe zu einer Zeit, wo er seinen Jugendfreund nicht zu Haus traf. Als Letzterer vor einiger Zeit unerwartet heimkehrte, war er Zeuge, daß der Capitän seine Gattin küßte. Er ließ sich nicht dadurch besänftigen, daß Haalenback erklärte, es sei dies nur aus jugendlicher Gewohnheit und im jugendlichen Uebermuthe geschehen und strengte eine Scheidungsklage gegen seine Gattin an. Das gewünschte Scheidungsdekret ist ihm jetzt gewährt
worden und es heißt, daß Frau Jacobas in aller Kürze die Gattin des Capitäns Haalenback werden wird. Nach schwerem seelischen Kampfe, in welchem auf einer Seite die Kindespflicht und das milliongroße väterliche Vermögen standen und auf der anderen Seite die Liebe zu einem Mädchen, dessen Religion das Hinderniß bildete, hat sich Abraham Levy, der einzige Sohn des reichen Aaron Levy in New Aork, entschlossen, das Elternhaus zu verlassen und durch eigene Kraft sich eine Existenz zu begründen. Er trat eine Reise nach Californien an, vor seiner Abfahrt theilt: er jedoch mit, daß er noch nicht verheirathet sei, wie ein seit einigen Wochen verbreitetes Gerücht besagte. Abraham Levy ist 27 Jahre alt. Er war vor einigen Jahren von seinem Vater Aaron als Socius in dessen Geschäft in No. 252262 Hudson Str. ausgenommen worden. Die Liebe zu einem christlichen Mädchen hatte ihn mit dem Vater, welcher ein orthodoxer Israeli! ist. entzweit. Da seine Familie fast ausschließlich unter Glaubensgenossen verkehrte, konnte der junge Mann die Dame nicht in seinem 5)ause einfüh-
ren und so erfuhr der Vater das Ver-
gVp Angekommen : Cuba Papageien. Jetzt ist die Zeit um einen jungen Poge strecken zu tecnen. auch sind di-ielb:n jetz'. am dilligsten. (5m Jeder nnra rantti prcchen zu lernen. &IIe andere norker Vögel, Käfige, Saamen usw. Junze Cu daner und Mexicanische Eelb-Ziöpse. C. F. Klepper, 1433 Massachusetts Aveuue. zwischen Vermont unk Michigan Srrae Gutes Bier, Zmportirte weine feine Cigarren. Isden Samstag warmer 5unch GRAS. I0EWER, 1809 Süd Cast Straße. WM. YOUNGMAN, Kcgrlvnhnen
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so klug, nicht zu erscheinen. Am so!senden Tage fand der ungewöhnliche Zwischenfall einen befriedigenden Abschluß. Beide Opernsängerinnen betraten vor Beginn der Vorstellung die Bühne und das Publikum von Pol?awa war Zeuge der öffentlichen Versöhnung der beiden heißblütigen Jtalienerinnen, die sich xram publico umarmten und küßten. .
war im vorigen
Levy von Freunden über die Absichten seines Sohnes die erste Kunde erhielt. Zr rief den jungen Mann in sein Bureau und stellte ihm die Wahl, entweder dem Mädchen zu entsagen oder aus der Firma auszutreten und das elterliche Heim zu verlassen. Der junge Mann wollte seiner Liebe nicht entsagen und die Folge davon war. daß er von seinem Vater verstoßen wurde.
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