Indiana Tribüne, Volume 24, Number 138, Indianapolis, Marion County, 4 February 1901 — Page 5

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Aus dem deutschen Reich. Berlin, 2. Febr. Mt Ausnähme einige? liberaler Zeitungen, wie die Vossische Zeitung" und das Tageblatt", hat die deutsche Presse das Entgegenkommen der britischen Presse m dieser Woche keineswegs gütig ausgenommen. Neunzehntel aller Zeitungen bestehen darauf, daß der Besuch des Kaisers in England lediglich ein Akt der Pietät sei. und nicht den geringsten Einfluß auf die Beziehungen zwischen den beiden Nationen habe, wie er auch in keiner Weise etwas dazu beitragen könne, die widersprechendcn Interessen beider Nationen in Einklang zu bringen. Wenn auch ein paar Tage lang nach dem Ableben der Königin Victoria selbst die England feindliche Presse alle Angriffe einstellte, hat in den letzten Tagen die Presse doch angefangen, sich in ganz unverblüm ter Weise über die deutsch-englischen Beziehungen, wie sie nach der Thronbesteigung Edward VII. bestehen, auszusprechen. Die Kreuzzeitung" macht sich heute über den Vorschlag des Londoner Daily Telegraph", daß eine moralische Entente" Zwilchen beiden Ländern bestehen solle, lustig, und fügt hinzu : Wenn die Ver. Staaten fortfahren, die europäischen Länder in wirthsckaftlicker Hinsicht zu bedrohen, dann sind ernstliche Differenzen unausbleiblich. und England wird dann gezwungen sein, Front gegen die Ver. Staaten zu machen, die ein gefährlicherer Konkurrent für England sein werden, als Teutschland. Deutschland's wirthschaftliche Interessen würden aber trotzdem mit denen Englands im Widerspruck, stehen, und Deutschland würde sich in keinem Fall darauf einlassen, die Ver. Staaten in volkswirthschaftlicher Hinsicht zu bekämpfen. Auch würde England dies kaum wünschen, aus Furcht, daß Deutschland, sein Konkurrent, dadurch gestärkt würde. Deutschland würde in einem solchen Falle tertius gaudens sein." Die Berliner Neueste Nachrichten" vom Samstag enthalten einen sür England freundlichen Leitartikel, das Blatt weist aber gleichzeitig aufdie großen Schwierigkeiten hin. die einer Entente zwischen den beiden Ländern im Wege liegen und verlangt, daß England vor allen Dingen feinen alten Hochmuth fallen lsse und Deutschland vollauf als seinesgleichen ansehe. Nur unter solchen Umständen sei eine AnNäherung möglich. Die ..Leipziger Neueste Nachrichten" und die Hamburger Nachrichten" enthalten Artikel, in denen der Kaiser ernstlich wegen seines langen AufentHalts in England getadelt wird. Die letztere Zeitung sagt : Die Cympathien des Kaisers kollidiren hier mit seinen Ps.ichten als deutscher Kaiser." Die Kölnische Volkszeitung" behauptet. daß es sich hier um den alten Kampf zwischen den russenfreundlichen und britenfreundlichen Parteien Handle. während es das einzig Richtige sein würde, gute Beziehungen mit beiden, Rußland sowohl wie England, zu unterhalten. Die halboffizielle Presse hat sich während der Woche sehr still verhallen und sie wartet offenbar auf die Rückkehr des Kaisers und die nöthige Inspiration von seiner Seite. Jede Zeituna. die sich in irgend einer Weise über die deutsch-englischen Beziehungen ausgesprochen hat. hat auch die Idee einer Allianz zwischen Deutschland und England energisch zurückgewiesen. Die Bemerkung, welche der Reichskanzler. Graf von Bülow. Anfangs der Woche im Landtag gemacht hat, daß mit Gewißheit auf höhere Getreidezölle zum Schutz der deutschen Landwirthschaft gerechnet werden könne, hat die liberale Presse veranlaßt, den Reichstanzler in der energischsten Weise anzugreifen. Die Zeitungen behaupten, daß der Gras zu den Agrariern übergegangen sei und die Aussichten der neuen Handelsverträge gefährde. Mehrere andere ministerielle Aeußerung'en haben im Laufe der Woche Staub aufgewirbelt. So z. B. die Erklärung des Handelsministers Brefeld, daß die Kohlenhändler ein noihwendiges Uebel seien und die Aeußerung des Justizministers Schönstedt. daß die jüdischen Kandidaten sür Regierungsämter nur in Ausnahmcfällen in Vetracht gezogen werden könnten. Beide Bemerkungen haben die nan5? liberale Presse zu heftigen Angriffen veranlaßt, und die Zeitungen weisen darauf hin, daß in Bezug auf den letzteren Ausspruch die Verfassung Allen vollständige Gleichheit garantire. Die Vossische Zeitung" erwähnt in Verbindung hiermit, daß der 5:aiser Wilhelm erst vor Kurzem Herrn Ballin. dem Direktor der Hamburg-Amerikanifchen Dam-pfer-Gesellschaft, der ein Jude ist. gesagt hat. dies mache bei ihm keinen Unterschied und :x wünsche He.'r Ballin noch in einem höheren Amt zu sehen. Im Reichstag wurde im Lause der Woche die Angelegenheit der TheaterZensur eingehend erörtert. Es wurden bei dieser Gelegenheit eine ganze Anzahl höchst amüsanter Fehler oder Dummheiten aufgezählt, die von der Zensur begangen worden sind. Die Liberalen verlangen eine Aufhebung der Zensur, der sich aber die Rechte und das Centrum widersetzen. Im Landtaaab Grai.von Lehren-

dorf. einer der ffäuptsächlichfien Pferdezüchter in Preußen, zu. daß die Qualität der Pferde sich beständig verschlechtere, hauptsächlich in Folge der niedrigen Preise und der auswärtigen Konkurrenz. Er verlangte eine große Summe von der Regierung für Prämien für die Pferdezucht. Am Montag kam im Landtag die Kanal-Vorlage zur ersten Lesung. Ihre Aussichten sind nicht die besten, wenn nicht die Regierung die Konservativen und Agrarier durch Zoll-Zugeständ-nisse auf ihre Seite bekommt. In Militärkreisen hat es großes Aufsehen erregt, daß General z. D. von Putkamer eine Flugschrift veröffentlicht hat, in welcher er die deutschen Ererzier-Regeln verdammt und erklärt, daß sie veraltet seien und für die moderne Krieassühkung nicht paßten. Er führt mehrere Beispiele an. Die Militärpresse hat die Angelegenheit aufgencn:men und es ist jetzt eine recht intcrcssante Kcntrorerse im Gang. In allen Theilen Deutschlands fand m Samstag Trauergottesdienst zu Ehren der Königin Victoria statt. In Hamburg wohnten außer der Kaiserin Augusta Victoria dem Gottesdienst drei Schwestern des Kaisers Wilbelm bei, nämlich die Eibprinzessin von SachsenMeiningcn, die 5ironprinzessin von Griechenland und die Prinzessin Friedrich von Hessen. Dem Trai-erc'.ottcsdiensi in der hiesigen englischen Kirche wohnten die Prinzen Aügust Wilbelm und Oscar, di? Prinzessin Heinrich von Preußen, der Prinz und die Prinzessin Friedrich Leopold und ihre Söhne und Prinz Albrecht von Preußen, lauter Hohen-;oll-rn. bei. Der Leichenzug der Köni g i n Victoria. Porlsmoutb, 2. Febr. Tie sterblichen Uelcrrcste der Königin Victcria wurden am Samstag Morgen vor neun Uhr Lcn der königlichen Jacht Alb:r:a" aus nzch dem bireilstehenden Spezialzug geb:ack,t. der kurz vor neun Uhr langsam den Bahnhof verließ, während die Geschütze der Forts. zum Abschied einen letzten Salut abgaben. Der König Edward, der Kaiser Wilk::lm und andere fürstliche Persönlichfeiten waren um tienel vor acht Uhr an Lcrd der Jacht angekommen, und die 5iommandeurc der Kriegsschiffe, die sich am Freitag an der Demonstration betheiligt hatten, waren unter dem Zeltgang versammelt, der von der Jacht nach dem Bahnhof führte. Ehe der Sarg von der Jacht entfernt wurde, fand an Bord der Alberta" ein kurzer Gottesdienst statt, dem der Herzog von Eonnaught. der deutsche Krönprinz, Prinz Arthur von Eonnaught, Prinz Heinrich von Preußen, der Herzog von Sachsen Coburg Gotha und die Prinzessin Heinrich von Battenberg beiwohnten. Der Sarg wurde von Unteroffizieren bon der Marine auf den Schultern nach dem Bahnhof getragen; ein Geistlicher schritt voran und dem Sarg wurden die Krone, Reichsapfel. Scepter und einige große Kränze nachgetragen. Der König Edward. Kaiser Wilhelm, der Herzog von Eonnaught und der deutsche Krönprinz folgten und dann kamen die Damen der königlichen Familie und die Admiräle. Ter Zug setzte sich sofort in Bewegung. Lo n d o n, 2. Febr. Lange ehe der Zug mit der Leiche der Königin in der Victoria Station ankam, war dort eine große Menge distinguirter Persönlichleiten in glänzenden Uniformen versammelt. Der riesige Perron der Sta tion war in einengroßen Empfangssaal umgewandelt und mit karminrothem Tuch ausgeschlagen worden Schwarz war nur an den Aermeln der Offiziers - Uniformen zu sehen und ?as Bild, das sich dem Auge darbot, ließ eher auf den Empfang eines lebenden Fürsten, als einer todten Königin schlieven. Der Trauerzug kam kurz nach elf Uhr an und um halb zwölf Uhr setzte sich schon die Prozession nach der Paddington Station in Bewegung. 2500 Soldaten aller Truppengattungen. Insanterie an der Spitze und Kavallerie sowie Marine dahinter, marschirten voraus. Ihnen folgten die ausländischen Gesandtschaften mit berittenen militärischen Attachees. dann Lord Roberts mit seinem Stab und einem halben Dutzend britischer Feldmarschälle; sodann vier Musikkapellen und jetzt erst

oer arg Victona's auf einer Lafette. die in die britische Flagge gehüllt war. Ein Kavallerie-Detachemcnt an beiden

leiten der Lafette fungirte als Eskorte. Dann folgte unmittelbar König Edward in Feldmarschalls-Uniform. der 5taiser Wilhelm, ebenfalls in der Uni-

form eines britischen Feldmarschalls.

und der herzog von Eonnaught tn Generals-Uniform. ritten zu beiden Seiten des Königs. Alle Drei tru gen Ueberröcke, da das Wetter ziemlich kalt war. Der König von Griechenland und der 5!önig von Portugal ritten hinter dem Gefolge des Könizs Edward und des Kaisers WilHelm, und dann 'amen die anderen fürstlichen Persönlichkeiten ungefähr sechzig an Zahl. Die Königin Alexandra und die Prinzessinnen sowie der König der Belgier folgten der Cavalcade in Equipagen. Ungeheure Menschenmengen sahen liberall der Prozession zu. die auf der Straße Befindlichen konnten aber nur wenig fehen,.da auf der ganzen Strecke Truppen Spalier standen und diese die Aussicht auf die Prozession versperrten. Am Hyde Park bot sich die einzige Gelegenheit für die Massen, etwas zu Uten., das Gedränae war aber dort so

grotz.'datz zahlreicye unglrruaue vorkamen. Der Zug kam um 1.50 in Padding ton an und um halb drei Uhr fuhr der Zug mit der Leiche nach Windsor ab. Die Hospitäler hatten während des Tages 1300 Personen in Behandlung, die bei dem Gedränge verletzt wurden. Äber nur sechzig waren schwer verletzt, darunter mehrere Polizisten und Solbaten und eine Anzahl Frauen, die Arm- und Beinbrüche erlitten haben. Die Anwesenheit so vieler Deutschen ist allgemein aufgefallen. Deutsche Osfiziere, Matrosen und Soldaten waren bei allen Ceremonien in größerer Zahl vorhanden als diejenigen aller anderen Nationen zusammengenommen. Dies hat zur Folge, daß die Deutschen heute populärer in London sind., als alle an deren Nationen zusammen. . Wi n d f o r . 2. Febr. Als der Zug mit der Leiche der Königin Victoria an Bord in Windsor ankam, waren am Bahnhof eine große Zahl von Diplomaten. Geheimräthen, Armee- und Ma-rine-Ossiziere versammelt. Lord Salisbury wartete mit den Ministern auf die Ankunft des Zuges, und die sämmtlichen Mitglieder des diplomatischen Korps, Lord Roseberry. Lord Dufferin und Dutzende von anderen distinguirten Männern, darunter der Thakore von Moroi. in seidenem, mit Gold und Juwelen behängten Gewand, waren da. Nachdem der Zug in den Bahnhof eingefahren war. fuhren die Königin Alexandra und die Prinzessinnen sofort Zn geschlossenen Equipagen nach der St. Georgs 5iapelle. Der Sarg wurde dann von Grenadiren auf eine Lafette gehoben, während die sämmtlichen Anwesenden entblößten Hauptes dastanden. Unter den Klängen von Chopins Trauermarsch setzte sich dann der Zug in Bewegung. Tie Pferde, die vor die Lafette gespannt waren und die lange Zeit in dem kalten Wind dagestanden hatten, wollten aber nicht gehorchen; sie bäumten sich und hätten beinahe den Sarg umgeworfen. Ter König Edward war im höchsten Grade beunruhigt und der Marschall der Prozession schien nicht zu wissen, was er thun sollte. Tie Marine-Ehrenwache kam aber dann zur Hilfe. Im Augenblick hatten sie die Gewehre zusammengestellt, die Pserde ausgespannt und aus dem Lederzeug Zugriemen improvisirt, worauf sie die Lafette mit dem Sarg nach demSchloß zu zogen.Dies ereignete sich genau an der Stelle, an der im Jahre 1882 Roderick McLean auf die Königin schoß. Der Zug wurde nur 15 Minuten aufgehalten. 130 Blaujacken hatten sich vorgespannt und der Zug erreichte ohne weitere Störung die St. Georges Kapelle. Dem Sarg folgte eine Abtheilung Garde - Kavallerie, dann kamen die Beamten des Herold - Amtes. Lord Roberts mit seinem Stab. Deputationen von deutschen Regimentern etc. und zum Schluß der König Edward. Kaiser Wilhelm und die anderen Fürsten. Der Sarg wurde unter Äorantritt des Erzbischcfs von Canterbury in die Kapelle getragen. Hinter ihm gingen der König. . Kaiser Wilhelm und der Herzog von Eonnaught. und ihnen folgten die Könige von Belgien. Portugal und Griechenland und dann die anderen fürstlichen Persönlichkeiten. Um vier Uhr war die Feier in der Kapelle vorüber. Der Sarg blieb auf einem Katafalk stehen und die fürstlichen Persönlichkeiten begaben sich nach dem Schloß. Ter Sarg wird von Hellebardrnn bis zur definitiven Beisetzung bewacht, wie auch die Leichen von Eduard IV.. Karl 1, und Heinrich VIII. vor Hunderten von Jahren in derselben Kaptlle bewacht wurden. Die fürstlichen Herrschaften sind jetzt zur Abreise bereit. Die kaiserliche Jacht Hohenzollern" erwartet den Kaiser Wilhelm in Port Victoria. Körig Leopold und dr Kljnig Karl von Portugal sind nach London . zurückgekehrt, und 'urst Ferdinand von Bulgarien reiste am Abend incognito ab. Ueber fall aus ren Py??-- , pinen. Manila. 2. Febr. Leutnant Hiclen mit einer Abtheilung von 30 Mann vom 44. Jnfanterie-Regiment, wurde in der Dienstag Nacht beim Ueberschreiten eines Flusses in der Nähe von Fiesta San Lucia. auf der Insel Cebu. von den Insurgenten überrascht. Die kleine Abtheilung wurde auf drei Seiten von hundert mit Gewehren bewaffneten Insurgenten und einer großen Anzahl Bolomännern angegriffen. Fünf Amerikaner wurden getödtet. vier verwundet und zwei werden vermißt. Die Insurgenten erlitten schwere Verluste. Kapt. Lallen brachte dem Leutnant Hicken Verstärkung und die Truppen bargen mehrere der Leichen, die alle verstümmelt waren. Später wurden weitere Truppen abgeschickt und es wird ein Versuch gemacht werden, die Insurgenten zu umzingeln. Der Krieg in Südafrika. Pretorias. Febr. General De Wet hatte 3000 Mann bei sich, als er die britische Linie bei Thaba N'Chu durchbrach und nach Süden vorrückte. Die Boeren haben sich im östlichen Transvaal 'konzentrirt' und haben aggressive Bewegungen, begonnen, um es De Wet zu ermöglichen, in die KapKolonie einzudringend In mehreren Distrikten sind Pferdefeuchen ausgebrochen und die Kommunikation wird dadurch wesentlich erschwert. . , .;. ,

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