Indiana Tribüne, Volume 24, Number 138, Indianapolis, Marion County, 4 February 1901 — Page 2

Jndiana Tribüne, 4. ZZebruar 1001

EinHundedenkmal. I Es wird gegenwärtig in Paris, wie der dortige Mitarbeiter der Allgemeiwn Wissenschaftlichen Berichte" tu fähr, Stimmung und Geld für ein eigenartiges Denkmal gemacht, das nicht einem Menschen, fondern einem Hunde gesetzt werden soll, aber das be. sonderen Umständen nach sicher nicht geringere Verdienste Zu verewigen bestimmt ist, als manches Monument, das die Menschen einem der ihren gesetzt haben. Das Hundedenkmal wird auch keinen gewöhnlichen Platz erhal ten, da es sich mitten in einer GletscherWelt erheben soll. Der auf diese besontere Art geehrte Hund gehörte der Vernhardinerrasse an, hieß Barry" und war vor hundert Jahren ine Berühmtheit, auch die späte Anerkennung seiner Verdienste theilt er also mit manchem Menschen. Zwölf Jahre lang terging kaum ein Tag, an dem er nicht das Hospiz des Großen St. Bernhard derließ, um seinem Berufe als Lebensretter nachzugehen. Er war mit einem wunderbaren Instinkt und mit sehr bedeutender Kraft begabt. Eines Tages brachte er ein halberfrorenes Kind nach dem Hospiz angeschleppt, und diese That soll in dem Denkmal gefeiert werden. Es wird sich auf einem Felsen erheben, auf den das Standbild des Hundes zu stehen kommt, wie er das Kind rnf seinem Rücken trägt. Auf dem Sockel wird man die Inschrift lesen: Barry", und darunter: Er hat 40 Personen gerettet und wurde von der 41. gdödtet." In der That wurde das tapfere Thier mitten in der Ausubung seines Berufes das Opfer eines unseligen Mißverständnisses. Eines Tages bemerkte der Hund einen unter einer Lawine fast verschütteten Mann und stürzte zu seiner Hilfe herbei. Dieser aber glaubte, der große Hund wolle ihn angreifen, raffte seine Kräfte zusammen und durchbohrte das heranstürmende Thier mit der eisernen Spitze seines Alpenstock.'s. Als die Leute aus dem Hospiz auf das Heulen des Hundes herbeiliefen, fanden sie den Schnee mit Blut ger'othet. den allseitig geliebten Hund im Sterben. So fiel Bann" wie ein Held auf dem Felde der Ehre. Es muß bei dieser Gelegenheit daran erinnert werden, daß die Bernhardiner Rasse ihren Ramen insofern zu Unrecht trägt, als sie eigentlich aus dem Baskenlande in Rordspanien stammt und erst nach derGegend des St. Bernhard eingeführt worden ist. Hier hat sie dieselbe Wandlung erfahren wie andere Thiere der Hochgebirge (Hasen. Hühner und sogar Krähen), indem er seine ursprünglich dunkle Färbung in eine graue verändert und sich so der lichten Beschaffenheit der schneebedcckten Gebiete angepaßt hat. Ueberhaupt ist der schönen Hunderasse die VerPflanzung leider schlecht bekommen und ste befindet sich auf der Bahn einer völligen Entartung. Wirklich kräftige und fortpflanzungsfähige Bernhards ner sind jetzt nur noch in Amerika zu finden, wo die Gesellschaft zur Ver-

bezerung der Hunderassen" in Rew ;

7)ork mehrere prachtvolle Exemplare besitzt. Die dort gezüchteten Bernhardiner erreichen ganz ungewöhnliche Preise. Redlich wurden zwei dieser Hunde, mit den hochtönenden Ramcn Prince" und Queen" bezeichnet, der Gegenstand horrender Bewerbungen; der erstere erreichte schließlich einen Preis von rund $10,000 und der an dere einen solchen von $5000. Ucbriqens stimmt die zunehmende Vernachlässigung des Uebergangs über den Großen St. Bernhard mit dem Aussterben der dort ehemals so berühmten Hunde überein. Fortschritte der Physik uud Chemie

Hochinteressant ist die Beobachtung der Bahnen, auf die sich die Chemiker am Schlüsse des Jahrhunderts mit Bezug auf die wichtigsten Fragen ihrer Wissenschaft hingelenkt sehen, denn es sind in der That Anzeichen dafür vorHanden, daß mit der Wende des JahrHunderts auch eine Wandlung der Anschauungen in vielen wichtigen Beziehungen sich vorbereitet. Zum Theil wird auch die Physik an einer bedeutsamen Erneuerung der Naturauffassung betheiligt sein, die von der Chemie auszugehen scheint. Zunächst ist dies der Fall bei den letzten Entdeckungen von Stössen, die unsichtbare Strahlen aussenden. Die grundlegende Beobachtung von Becquerel. daß das Element Uranium unsichtbare Strahlen ähnlich, aber nicht gleich den Röntgenstrahlen aussendet, liegt zwar schon einigeJahre zurück, euch die vielleicht noch wichtigere Entdeckung eines neuen, unsichtbare Strahlen aussendenden Elements durch das Gelehrten - Ehepaar Eurie fiel schon in das Jahr 1899. Dagegen hat das Jahr 1900 diese Forschungen erst zu etwas wirklich Erstaunlichem entwickelt. Man zählt jetzt bereits drei bis vier Elemente, die unsichtbare Strahkn aussenden (Radium. Polonium, Actinium und einen noch unsicheren und unbenannten Stoff). Das ist ein Rätbsel. wie es die Naturwissenschaft seit Langem nicht unter derHand gehabt hat. und das an den Grundgesetzen der Physik rüttelt. Nur noch schwieriger ist die Frage dadurch geworden, daß der Pariser Physiologe Debierne. der Entdecker des Actinium. durch Experimente gezeigt hat. wie sich die unsichtbare Strahlung jener K'örper sogar in einer wässerigen Lösung auf andere Stoffe überträgt, die vorl)tz gar leine unsichtbaren Strahlen

aussandten. Uebrigens dürften diese Entdeckungen auch eine praktische Bedeutung gewinnen, indem der amerikanische Physiologe Trowbridge darauf hingewiesen hat. daß die Durchleuchtung deS menschlichen Körpers mittels dieser strahlenaussendenden Stoffe in Zukunft auf noch viel einfachere Art zu bewerkstelligen sein wird als mittels der Röntgenstrahlen. Die flüssige Luft hat im Laufe des vergangenen Jahres zunächst zu keinen besonders auffallenden Neuerungen Veranlassung gegeben. Das dritte wichtige Capitel der Physik ist die im Jahre 1900 wieder lebhaft geförderte Telegraphie ohne Draht, deren Fortschritte noch in dem Gedächtniß Aller sein werden. Innerhalb der Chemie ist außer den bereits genannten Entdeckungen nur noch Einiges von allgemeinster Bedeutung hervorzuheben. Bezüglich der in den letzten Jahren entdeckten Elemente der atmosphärischen Luft sind neue Arbeiten des berühmtesten Vertreters dieser Forschungen. Professors Ramsay. zur Veröffentlichung gekommen. Außerdem ist es gelungen, die neuen Elemente Krypton und Xenon zu verflüssigen und überhaupt die Eigenschaften aller dieser merkwürdigen Stoffe näher zu bestimmen. Zum Schluß ist einer chemischen Frage zu gedenken, die ebenfalls von allergrößter Bedeutung ist, weil sie geradezu die Basis des ganzen Gebäudcs dieser Wissenschaft bildet, nämlich des Verhältnisses der Elemente zu einander. Die Chemie ist genöthigt, eine große Zahl von Grundstoffen (Elementen) anzunehmen, während es nach der Theorie nur einen einzigen Grundstoff geben sollte. Daher werden dauernd Versuche unternommen, ein Element in das andere Lberzuführen. wie sie ja schon den Hauptzweck der Alchemie bildeten. Nach der Ausstellung.

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Man hnte sich davor! G 9$ ,ibt ,et Leiden, welche vielleicht dl, metflen Echmerze erursache und bekannt flnd als Hüften- und Nückenschmcrzcn. SA ist auch bekannt, daß St. Jakobs Hek da best Heilmittel dagegen ist.

Auch eine Sorte Tramps.

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Die Straßen - Unsicherheit in P

ris ist so groß geworden, daß die Polizeipräfectur seit vierzehn Tagen allnächtlich ein großes Kesseltreiben nach Verbrechern und Vagobunden anfiellen läßt, um sich der schlimmsten Elemcnte wenigstens zu entledigen. Tas Land, dessen Gastfreundschaft man genießt, fchreibt ein Pariser Correspondent. soll man nicht ohne genügende Gründe kritisiren; aber die genügenden Gründe sind jetzt vollauf vorhanden, wagen doch die Bewohner von sonst fa, shionablen Stadttheilen, wie des Pari Monceau. kaum mehr Abends zu Fuße nach Hause zurückzukehren, aus Furcht, angefallen zu werden. In diesem Punkte wenigstens haben die Wahrsa ger und Journalisten, die vor Jahr und Tag über das apres l'efposition" georakelt, dos wichtige getroffen; die Ausstellung hat Elemente nach Pari gezogen, die es nachgerade nicht mehr los werden kann: Provinzler, denen es in der Hauptstadt besser gefällt;

Verbrecher, die sich hier eine feste Stellung verschafft und Arbeiter, die aus irgend einem Grunde hier geblieben sind und zum Verblecherthum neue Contingenle stellen. Morden und Ausrauben ist ihr Stichwort; Blut fließt hier zu jeder Tages- und Nachtzeit; indessen geben wir dem Maiin das Wort: Auf ihren Raubgängen stießen die Polizisten auf durchschnittene Gurgeln, aufgeschlitzte Leiber, zerschmetterte Schädel, kugeldurchlöcherte Lun gen; überall unglückliche Philister abgemurzt. erdolcht, abgestochen." Wer die Vermischten Nachrichten der jüngsten Zeit verfolgt hat. weiß, daß diese Schilderung nicht allzu sehr übertreibt. Eine große Rolle bei diesem Treiben spielen die Straßendirnen und ihn Zuhälter, deren Verdienst nach Schluß der Ausstellung fehr gelitten hat. Ist der verspätete Spaziergänger ihrer Lockung nicht willfährig, so stürzen sie sich auf 'ihn und rufen ihre Helfershelfer herbei; letztere sind denn auch sofort mit Dolchmesser und Revolver zur Stelle. Es wird eben nicht mehr in verschwiegenen Winkeln und dunkeln Ecken gemordet, sondern auf offenen Plätzen bei dem trauten Schein der Gaslaterne. Die Nothwendigkeit, diesem Gesinde! in der einen oder andern Weise an den tragen zu gehen, war also von selbst gegeben; nur schaffen die angestellten rilb;?aden immer nur eine vorübergehende Besserung. Man hat zwar an 10.000 Individuen eingefangen, aber die ihnen wegen obdachlosen Umbcrstrolchens zuerkannte Gefängnißstrafe übersteigt selten einen Monat; nach Ablauf dieser Frist beVrtsfYM A Yr taS. V.a titvt vrS in-

I tuiuui in i;',u'ii vit uujiiiu uiiu j neren Boulevards. Emvfehlcnswer-

ther wäre schon ihre Verschiffung nach einer der französischen Strafcoloniecn; aber Neucaledonicn sträubt sich schon lange gegen das Deportationssystcm; und von Guyana ist das Enttoeichen allzuleicht." Ein S ch w a b e n st r e i ch erster Güte würd: bei dem neuen Bahnbau Göringcn aus der Markung Betzingen geliefert. v5s wurde eine Brücke über fcei: Breitenbach mit 14 Meter Durchlaß gebaut. Der Bach ist über 2 Meter breit, und zwar bei ganz normalen Verhältnissen. Es wurde Protest erhoben, aber doch weiter gebaut. Da stellte sich heraus, daß die Pläne verwechselt worden waren und ein kleines Brückchen über einen Graben über den genannten Bach erbaut wurde. Nun verschwindet die Miniaturausgabe und an deren Stelle kommt eine richtige Brücke mit einem Durchlaß von 4 Meter.

Nur in vereinzelten Ausnahmen erfährt das Publikum unter den TagesNeuigkeiten von diesem oder jenem Exemplar einer Gattung Stromer, welche zwar keine Privatwohnungen besucht, von der jedoch alle Hospitäler unseres Landes genug zu erzählen wissen. Man nennt sie in diesen Kreisen Hospital-Fakire". und ihre Zahl ist gar nicht unbedeutend, obgleich sie sich niemals bestimmt hat ermitteln

lassen, da nur wenige dieser Tramps unwiderruflich in ihrem wahren Character bekannt sind. Manche Hospital-Fakire betreiben d-esen eigenthümlichen Beruf nur vorübergehend; die e ch t e n jedoch machen, einmal auf dieser Stufe angelangt, eine ständige Profession daraus, tauchen selbst nach allerhand Entlarvun;en immer wieder anderswo auf und behaupten sich lange, bis sie endlich in dieser Rolle ganz und gar unmöglich geworden sind, worüber Jahre und Jahre vergehen können. Sie alle aber fimuliren Leiden der einen oder andern Art. und ihr Ziel ist: freie Unterkunft, freies Essen und manchmal auch, in einem bescheidenen Grade, freien Branntwein oder etwas Aehnliches, das Alles so lange, wie es eben jeweils gehen will. Der Beruf ist nicht ohne Risico; ja die Behandlung mancher der angeblichen Krankheiten im Hospital ist mit so schrecklichen Quälereien und auch Gefahren verbunden, daß es kaum verständlich erscheint, wie ein Jndividuum der besagten Gattung so etwas in den Kauf nehmen mag. außer bei völliger Unwissenheit darüber, welche Proceduren seiner warten mögen! 2r Biß eines Hundes oder das Sägen von Holz oder sonst ein unangenehmes ErIebniß. das dem gewöhnlichen ausgesprocbenen Stromer vorkommen mag, erscheinen noch geringfügig dagegen! Aber der richtige Hospital-Faki? schwärmt für seinen Beruf und kann auch in der Regel eimn guten Stiefel vertragen, obgleich es immerhin Situationen gibt, in deneu er das Hasenpanier ergreift. Abgesehen von der freien Verpflegung selbst, hat er auch eine gewisse sportartige Vorliebe dafür, der Mittelpunkt des Interesses einer Anzahl Aerzte zu sein, namentlich wenn dieselben sich streiten und widersprechende Symptome durchaus nicht zusammenreimen können. Es gibt eine ungebildete" und gebildete" Classe Hospital-Fakire. Angehörige der ersteren sind die bei Weitem harmloseren; denn sie werden in der Regel sehr schnll erkannt, selbst vom medicinischen Neuling, und dann sofort wieder von der gastlichen Schwelle des Hospitals in die kalte Welt hinausgestoßen; obwohl sie das Spiel in veränderter Form sonstwo auf's Neue Probiren und sich mit der Zeit eine bescheidene Routine darin aneignen mögen, ist ihr Erfolg doch überall nur sehr kurzlebig. Der eine der andere Glückspilz dieser Classe mag freilich eine Ausnahme machen. Viel bedenklicher ist die gebildete Classe. Das sind meistens Solche, die einmalApotheker-Lehrlinge oder Krankenpfleger ode? Office-Jungen" bei Aerzten waren, oder vielleicht auch eine Zeitlang thatsächlich Medicin studirt haben, aber Sklaven des Alcohols oder des Morphiums u. dergl. wurden und so verlumpten. Manche der Letzteren sind so stolz auf ihre Versiellungs-Leistungen. wie es nur irgend ein Künstler sein kann! Und es dauert oft sehr lange, bis sie endgiltig kaltgestellt sind. Der eine oder andere dieser Künstler" ist mehrere Jahre hindurch eine förmliche nationale Berühmtheit gewesen und könnte aus dem Schatz seiner mannigfachen Erinnerungen ein höchst unterbaltendes Buch machen. Mitunter auch ist der Zufall einem solchen Fakir einigermaßen entgegengekommen, indem er einen gewissen thatsächlicken Rückhalt lieferte, sozusagen ein solides Ge-schäfts-Capital. So ist z. B. sin aewiffer Harman durch die Ungeschickliche.'t irgend eines ländlichen Arztes, welcher ihm einen gebrochenen Arm einzurenken versuchte, ohne die nöthigen Hilfsmittel dafür zu haben, zu einer wahren anatomischen Curiositä! geworden. Die Theile seines Armes vereinigten sich niemals wieder gründlich; nur Haut und Knorpel waren wieder beisammen, und der Mann konnte fortan diesen Arm in irgend einem Winkel umbe.rbewegen, resp, umherwerfen. Daneben batte er aber auch nock die Fähiqkeft. .seinen. Puls aanz nach Willen zu'cott

lroMren. und die Aerzte konnten niemals versieben, wie er es auf eine Anzahl öerzschläge bringen konnte, die 'nach ihrer Meinung bei keinem normalen Menschenwesen möalich waren. Lange Zeit nahmen ihn überall die 5;ospitäler gerne auf. damit ihn die Aerzte in der Klinik zeigen konnten. und er wurde zum Gegenstand vieler Vorträcie aeniackt. Mit etwas kne-

j rem aeschäftsmänn'schen Blick hätte er

vielleicht auch im Dime"-Museum für längere Zeit sein Glück machen können. Ein anderer genialer Hospital-Fakir. der nocb beute im Felde ist. beißt Grabam. mit verschiedenen Aliasen. und er ist durch keinen Vortbeil bei seinem Erfolge unterstützt worden. U. A. versteht tr es. Brustbeklemmung ganz vorzüalick zu simuliren. und ohne alle ersicbtliche Anstrengung kann er iederzeit Todtenblässe bervorbringen. Nicht nur seinen Puls, sondern sogar seine Kör-v?r-Temveratur bat er unter Controlle

seines Willens, und er kann jeden j

.Muskel seines Gisichts und Körpers zuliren! Zu den am häufigsten simulirten Leiden gehört Fallsucht, und manchmal wird bei dieser noch nebenbei ein anderer Kniff gespielt, indem Zweie zusammenarbeiten", und während

' der Eine auf der Straße erkünstelte epileptische Anfälle kriegt, die ihn in's Hospital bringen, sein Partner sich an den Taschen des zusammengelaufenen Menschenhaufens zu schaffen macht. Interessant ist auch noch, daß mitunter die Natur eine schreckliche Vergeltung übt. indem solche Simulanten die betreffenden Leiden besonders Nervenleiden wirklich kriegen!

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